inside innosabi: Daniel und die Kunst des Codens

Vorstellung Daniel Jurkovic

Immer wieder zeigen wir Bilder von unserem Büro und dem Arbeitsleben bei innosabi. Wir berichten von erfolgreichen Innovationsprojekten und teilen unsere Methoden und Erfahrungen. Doch wer sind die Menschen, die dahinter stecken und das alles jeden Tag aufs Neue möglich machen? Mit unserer Team Seite haben wir schon einen ersten Einblick gegeben, was die Menschen bei innosabi persönlich ausmacht. Und weil das so wunderbar funktioniert hat, wollen wir unsere Mitarbeiter und was jeden Einzelnen so besonders macht noch mehr in den Fokus rücken. Unser Entwickler Daniel war mutig genug, den Anfang zu machen. Applaus!

Vorstellung Daniel Jurkovic

Daniel Jurkovic ist seit fast 3 Jahren Senior Developer bei innosabi und nicht mehr aus dem Team wegzudenken. Wie kein anderer behält er die Ruhe, wenn es mal etwas chaotischer und stressiger wird. Außer natürlich er muss für unsere Interview Rede und Antwort stehen.

Wann hat das mit dem Software entwickeln bei dir angefangen?

Den ersten wirklichen Kontakt mit Programmieren und Software hatte ich eigentlich nur als Nebenprodukt bei einem anderen Projekt. Da war ich 14 oder 15 und habe mir ein kleines ebay Geschäftsmodell aufgebaut. Hüllen für Trading Cards waren bei uns immer übertrieben teuer, also habe ich sie einfach direkt in China in großen Mengen bestellt und bei ebay dann in kleinen Päckchen weiterverkauft. Die Angebote bei ebay mussten natürlich professionell wirken, also habe ich mir selbst ein bisschen HTML beigebracht. Dazu kamen dann noch Automatisierungen, die ich selbst geschrieben habe, um alles flüssiger zu machen, Preise anzupassen, und so weiter. Es hat mir einfach irgendwann alles so viel Spaß gemacht, dass ich ohne große Entscheidung dann Entwickler geworden bin.

Gibt es irgendetwas an deinem Alltag, das für dich persönlich zusammenfasst, was es heißt Entwickler zu sein?

Wir arbeiten sehr viel an Automatisierungen. Das heißt, dass ich oft länger an etwas arbeite und dann irgendwann der Punkt kommt, an dem man sich ansieht, was mit dieser Automatisierung dann passiert. Man beschreibt sozusagen seine Vorstellung und beobachtet dann, ob es tatsächlich so abläuft. Es fühlt sich oft einfach an wie ein Spiel. So wie andere Eisenbahn- oder Flugzeugsimulatoren am Computer spielen. Nur dass ich mit Daten und Algorithmen spiele. Es ist schwierig mit Worten zu beschreiben, aber ich glaube, viele andere Entwickler wissen genau, was ich damit meine.

Wie sieht dein Setup aus?

…in Wirklichkeit chaotischer als auf den Bildern 😉

Vorstellung Daniel Jurkovic
Vorstellung Daniel Jurkovic

Hast du eine Routine, wenn du an einem größeren Problem arbeitest und nicht sofort weiter weißt? Gibt es etwas, das dir besonders gut beim Nachdenken hilft oder neue Ideen anregt?

Ich habe gelernt, dass es meistens gar nicht so viel bringt, alleine immer und immer wieder aufs Neue gegen das Problem anzurennen. Es gibt einfach einen Punkt, an dem es unwahrscheinlich wird, nur durch die eigenen Überlegungen eine perfekte Lösung zu finden. Was hilft, ist immer der Input von anderen Entwicklern. Selbst wenn sie nur Fragen stellen zum Problem. Oder wenn ich es wirklich in Worte fassen und beschreiben muss. Entweder eröffnen sich dabei schon neue Perspektiven und Lösungsansätze…oder die Kollegen haben eine ganz banale Lösung, auf die man alleine nicht gekommen wäre. Das macht das Entwickeln im Team auch noch einmal viel interessanter als das Arbeiten alleine.

Hast du in letzter Zeit ein Software Produkte gesehen – neben innosabi natürlich – bei dem du dir gedacht hast „Wow, das ist grandiose Software“? Oder hast du generell ein Vorbild, an dem du dich orientierst?

Die gesamt Software von Apple. Leider keine besonders spannende Antwort, aber es ist nunmal so. Einfach wie konsistent alles ist und über einzelne Programme und Plattformen ineinander greift. Und das, obwohl ständig daran gearbeitet wird und neue Funktionen oder Devices dazu kommen. Und zwar in vielen Fällen nicht einfach nur kleinere Optimierungen, sondern Dinge, die es vielleicht vorher so noch nicht gab. Dieses extrem schnelle Aufgreifen von neuen technologischen Möglichkeiten und wie sie dann nahtlos in die bestehende Software integriert werden, finde ich einfach beeindruckend.

Auf welches Projekt von dir bist du besonders stolz?

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir meine erste wirklich funktionierende App. Damit konnte man Forum Posts anlegen und stylen und dann per Knopfdruck in verschiedensten Foren auf einmal posten. So dass sie auch unabhängig von dem Format der jeweiligen Seite gleich aussehen. Das ist schon etwas länger her, aber als ich dann gesehen habe, dass Menschen, die ich gar nicht kenne, tatsächlich diese App benutzen, war das schon ein krasses Gefühl. Vor allem auch, weil ich die App von Anfang bis Ende alleine gebaut habe.

Welchen Ratschlag kannst du Menschen mit auf den Weg geben, die gerade erst anfangen, sich für Software Entwicklung zu interessieren?

Alles Step by Step angehen. Ich habe oft erlebt, dass die Erwartungen am Anfang sehr hoch sind. Man sieht überall tolle Apps oder Programme und eifert dann natürlich hinterher. Was am Anfang natürlich nicht realistisch ist. Also lieber nicht zu viel wollen und Demotivation vermeiden.

Und jetzt noch ganz am Schluss: Kannst du uns ein Bild von dir malen?

Vorstellung Daniel Jurkovic

Wir sind immer auf der Suche nach neuen, wunderbaren Kollegen wie Daniel. Alle aktuelle Stellen findest Du auf unserer Karriereseite. Oder einfach direkt persönlich Kontakt mit Erika aufnehmen und initiativ bewerben.