Interview von StartingUp
mit Catharina van Delden

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Zum Thema Crowd-Economy interviewte Bettina Halbach für das Magazin ,,StartingUp“ innosabi CEO Catharina van Delden. Das Interview ist Teil des Dossiers ,,Trendreport: Crowd-Economy“, welches verschiedene Use-Cases und Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Communities und Crowds behandelt. Ein weiter Auszug aus dem Dossier ist online auf der Seite des Magazins verfügbar.

Wie ist die Crowd-Economy entstanden?

Jeff Howe prägte 2006 den Begriff Crowdsourcing. Im Prinzip geht es dabei um Arbeitsteilung. Man verteilt eine Aufgabe, die sonst unternehmensintern bearbeitet wurde, auf viele Menschen über das Internet. Die Entstehung einer Crowd-Economy aus diesem anfänglichen Gedanken der Arbeitsteilung heraus wurde dann mit Social Media und spezialisierten Online-Plattformen möglich. Immer mehr Unternehmen bauten darauf auf, entwickelten skalierbare Geschäftsmodelle.

Ist die Crowd-Economy ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor?

Prinzipien sind etwa Finanzierung, Ideensammlung und Testing. Die Crowd-Economy ist die Grundlage für viele Themen in der Wirtschaft. Der Geldbetrag, der darauf zurückzuführen ist, ist schwer messbar.

Was gehört zur Crowd-Economy?

Unter den Start-ups gibt es crowd enabled startups sowie Intermediäre. Crowd enabled startups funktionieren überhaupt erst dank Crowdprinzipien, so wie Airbnb und Uber. Bei den Intermediären unterscheidet man Finanz-Start-ups – die kümmern sich beispielsweise um Crowdfunding oder Peer-to-peer-Lending – von Wissens-Start-ups. Diese bieten Crowd Design, Crowd Innovation oder Crowd Testing an.

Was fasziniert Sie persönlich an dem Thema Crowd?

Mich fasziniert, dass wir als Einzelne heute mehr erreichen können, als jemals zuvor. Da findet gerade eine große gesellschaftliche Veränderung statt. Gerade wenn Crowd-Prinzipien in großen Konzernen Anwendung finden und so mehr Mitsprachemöglichkeiten für den Endnutzer entstehen. Oder auch als Chance für Menschen, die im bisherigen Arbeitssystem keinen Platz fanden, und dank der Crowd-Economy neue Möglichkeiten zu arbeiten bekommen.

Welches sind die wichtigsten Treiber der Crowd-Economy?

Die Veränderung der Internet-Nutzung hin zum mobilen Business. Digitale Technologien als Teil des Alltags ermöglichen, dass ich mir überhaupt erst eine Mitfahrgelegenheit per App rufen kann, wie eben bei Uber. Und Big Data ist wichtig. Die Crowd-Economy lebt von der Erreichbarkeit einer großen Menschenmenge. Da ist noch viel Musik drin: Man entwickelt Produkte heute anhand der Ideen der Menschen. Diese Ideen ergänzt man dann im nächsten Schritt um Informationen, die aus großen Datenmengen gewonnen werden. Diese Daten helfen, die Bedürfnisse der Menschen genauer zu identifizieren und beispielsweise in neuen Produkten oder Dienstleistungen zu berücksichtigen.

Was ist die Herausforderung für Start-ups?

Dass es sich bei den Geschäftsmodellen von Crowd-Start-ups um zweiseitige Geschäftsmodelle handelt. Ich muss die Crowd erreichen und die Menschen, die mit der Crowd zusammenarbeiten wollen. Das ist ein Henne-Ei-Problem: Habe ich genügend Menschen, die Hilfe bringen können, und, ganz wichtig, genügend Menschen, die die Hilfe, die ich anbiete, suchen? In beiden Gruppen sind Menschen mit Bedürfnissen, das sind zwei Gruppen, auf die ich mich einstellen muss, die ich mitnehmen muss. Eine Seite ist auch oft schwieriger zu erreichen als die andere. Start-ups müssen also Ängste ausräumen. Crowd heißt Menschen, da muss ich ein Regelwerk schaffen, wie ich mit ihnen zusammen arbeiten kann.

Gibt es Vorzeige-Unternehmen?

Den US-amerikanischen Automobilhersteller Local Motors zum Beispiel. Die haben 2007 gegründet und mit Hilfe der Crowd einzigartige Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte entwickelt. Bei einem Treffen sagte mir Founder Jay B. Rogers: ,,Wir verändern mit unserer Methode alle Prozesse von Entwicklung bis Vermarktung, wir sprechen von einem Trillion-Dollar-Market.‘ Das Local-Motors-Prinzip funktioniert auch in anderen Bereichen: Airbus etwa nutzt es, um eine Frachtdrohne zu entwickeln, mit der beispielsweise Blutkonserven transportiert werden können.

Welche Tipps haben Sie für Crowd-Start-ups?

Strukturen schaffen, wie eine Crowd zusammen arbeiten kann, ist wichtig. Wert auf die eigenen Prinzipien legen. Sich Partner schaffen, kommunizieren. Man muss das leben, was man verkaufen will.

 

Sie interessieren sich für Crowdsourced Innovation? In unserem Webcast Format ,,Innovators Studio“ erklären die innosabi Gründer die Grundlagen für die Arbeit mit der Crowd und bieten außerdem im Zuge der ,,Master Class“ weiterführende Exkurse zu bestimmten relevanten Themen wie dem Onboarding einer Crowdsourced Innovation Plattform an. Melden Sie sich gleich an, um keinen Webcast des Innovators Studio zu verpassen.

innosabi vor Ort: Catharina begrüßt die Kanzlerin auf der CeBIT 2016!

Auf innovative Neuigkeiten zu Themen rund um die digitale Transformation, Big Data und d!conomy, können wir uns nächste Woche, vom 14. – 18. März auf der CeBIT 2016 freuen. Und nicht nur Bundeskanzlerin Merkel wird vor Ort erwartet, auch innosabi CEO Catharina van Delden ist live dabei!

Hallo Frau Bundeskanzlerin!

In ihrer Funktion als Bitkom Präsidiumsmitglied, wird Catharina am 15. März Bundeskanzlerin Angela Merkel am Bitkom Stand begrüßen. Bei ihrem letzten Zusammentreffen im vergangenen Jahr, hatten Catharina und Kanzlerin Merkel bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wirtschaft 4.0“ über die Dringlichkeit der digitalen Transformation, den Mangel qualifizierter Fachkräfte in der IT Branche und die Vorbildfunktion der Bundesregierung in der Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen gesprochen. Eine Aufzeichnung der Gesprächsrunde können Sie hier (00:51:53 – 01:24:47) finden.

innosabi CEO auf der CeBIT

Auch nach dem Besuch der Kanzlerin wird Catharina am Dienstag am Bitkom Stand auf der CeBit anzutreffen sein. Wenn Sie ebenfalls vor Ort sind und Fragen rund um die Crowdsourced Innovation Methode oder unsere Plattformtechnologie haben, ist das Ihre Chance die Thematik direkt mit Catharina zu diskutieren.

Machen Sie es der Kanzlerin nach und schauen Sie ebenfalls beim Bitkom Stand vorbei!


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innosabi Crowdsourced Innovation Workshop auf der Intrapreneurship Conference

Vom 11.-13. Mai findet in München die 7. Intrapreneurship Conference statt. Unsere CEO Catharina van Delden wird dort einen spannenden Workshop zum Thema „Supercharge Your Crowdsourced Innovation“ halten:

Die Intrapreneurship Conference

Beim Thema Intrapreneurship geht es darum, die notwendige Umwelt, Kultur und Strukturen zu schaffen, um unternehmerisches Denken und Arbeiten unter Mitarbeitern zu fördern und ihnen die nötigen Fähigkeiten dafür zu vermitteln.

Die international bedeutsame Intrapreneurship Conference bietet wertvolle Informationen zu Tools, Methoden und Prozessen zur Verbesserung und Beschleunigung unternehmerischer Innovationszyklen, die sicherstellen, dass Produkte und Services entwickelt werden, die Kunden tatsächlich haben wollen.

Weitere Informationen und laufend neue News zur Konferenz finden Sie hier.

Der Crowdsourced Innovation Workshop

Catharina wird den Teilnehmern ihres Workshops „Supercharge Your Crowdsourced Innovation“ anhand echter Anwendungsfälle und relevanter Innovationsfragen ihre persönliche Erfahrung mit Crowdsourced Innovation vermitteln.

Insbesondere wird sie dabei auf die innosabi Supercharger Technologie ermöglicht, die es Unternehmen ermöglicht über ein weitreichendes Netzwerk von Endverbrauchern Feedback und User Insights in Echtzeit einzuholen.

Nähere Informationen zum Workshop gibt es hier auf der Konferenz-Website.


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The Path Unternehmer Podcast: Vom Gründen, innosabis Anfängen und von Zielen

The Path – Der Unternehmer Podcast

Thomas Euler, Geschäftsführer der Eck Consulting Group, hat uns im Sommer in unserem innosabi Büro in München besucht und einen Podcast mit innosabi CEO Catharina van Delden aufgenommen. Interessiert hat ihn dabei vor allem Catharinas Hintergrund und Werdegang, sowie innosabis Gründungsgeschichte und weitere Ziele.

Die Geschichten hinter den Unternehmern

Denn das neue Podcast Format „The Path“ soll, unter dem Motto “Unternehmerpersönlichkeiten erzählen von ihrem Weg”, vor allem die persönlichen Geschichten der Menschen hinter Unternehmen ans Licht bringen. In dem etwa einstündigen Podcast geht es deshalb unter anderem um Themen wie Familie, den Einfluss und die Rolle persönlicher Beziehungen, um Schlüsselerlebnisse, Inspiration, Ziele und Catharinas ganz persönliche Bedeutung von Erfolg:

„Es ist noch so viel zu tun! Und die Frage ist: wie definiert man Erfolg? Ich glaube, das ist auch für jeden unterschiedlich. Für mich ist es ganz bestimmt nicht in erster Linie monetär, sondern es ist vor allem auch das Gefühl, dass das was ich tue, Wert stiftet. Das Gefühl, dass ich mit der Zeit, die ich investiere, wirklich auch etwas Sinnvolles tue.“

Neugierig geworden?

HIER können Sie den ganzen Podcast anhören.


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„FinTechs und Banken im Honeymoon“ – Ein Bericht vom zeb-Innovation-Panel

In Hamburg haben sich am 25.11. rund 30 Vertreter von Finanzinstituten und FinTechs auf dem zeb-Innovation-Panel getroffen, um über die Chancen und Erfahrungen der Zusammenarbeit von FinTechs und Banken zu diskutieren. innosabi war mit dabei.

In cool lässiger Loftatmosphäre trafen sich im November rund 30 Teilnehmer, um sich beim Innovation-Panel der zeb – der zweitgrößten deutschen Unternehmensberatung – über die Kooperation von FinTechs und Banken auszutauschen.

Gezielte Kooperationen zwischen Banken und FinTechs

Moderator und Organisator der Veranstaltung war zeb Manager Dr. Ludwig Merker. Er skizzierte im einleitenden Vortrag die aktuelle Herausforderung der Branche: Banken werden durch die Digitalisierung zunehmend unter Druck gesetzt, Innovationsfreude und -geschwindigkeit sind allerdings nur bedingt mitgewachsen. Die Lösung: Gezielte Kooperationen mit FinTechs. Merker lieferte dazu interessante Fakten. Nur rund 7% der FinTechs zielen auf einen Verdrängungswettbewerb mit etablierten Banken. 17% fokussierten Aggregation. Der größte Teil, nämlich rund 76%, wünschten sich eine Kooperation. Es gelte, die erforderlichen Erfolgsfaktoren zu identifizieren.

Großes Crowdfunding Potential in Deutschland

Wie die Kooperation von FinTechs und Banken beim Thema Crowdfunding aussehen kann, verdeutlichte Markus Sauerhammer, Partnermanager von StartNext Networks. Das Unternehmen kooperiert seit längerem erfolgreich mit mehreren Banken. Er lieferte interessante Einblicke in den Markt: Während 2014 in UK rund 36€ pro Einwohner mittels Crowdfunding mobilisiert werden konnten, waren es in Deutschland nur 1,70€/Einwohner. Die Zahlen verdeutlichen das große Wachstumspotenzial, das hierzulande beim Thema Crowdfunding noch besteht. Durch die faire Kooperation von FinTechs und Banken kann es, laut Sauerhammer, mit vielen Vorteilen für beide Seiten gehoben werden.

Crowdsourced Innovation im Finanzumfeld

innosabi CEO Catharina van Delden erklärte, wie Crowdsourced Innovation im Finanzumfeld funktioniert. Die theoretischen Grundlagen des Themas untermauerte Sie dabei mit anschaulichen Case Studies. Projekte, wie die Haribo FAN-edition oder die ISPO OPEN INNOVATION Plattform, liegen zwar außerhalb der Finanzbranche, die Verbindung zu Projekten, wie dem Postbank Ideenlabor, machte jedoch klar: Bankkunden wollen und können auch im Finanzumfeld beim Gestalten von Produkten aktiv mitwirken. In dieser Hinsicht ist die Kooperation von Banken und jungen, kreativen Technologieunternehmen ebenfalls möglich und sinnvoll.

Rechtsfragen bei der Zusammenarbeit von FinTechs und Banken

Zu typischen Rechtsfragen bei der Zusammenarbeit von FinTechs und Banken referierte Dr. Thilo Weichert vom Netzwerk Datenschutzinitiative. Wem sein Name irgendwie bekannt vorkommt: Eine gewisse „Berühmtheit“ erlangte er als ehemaliger Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holsteins, der sich nachhaltig mit dem amerikanischen Internetriesen Facebook anlegte. Bei seinem Vortrag ging es diesmal aber nicht allein um Datenschutz – er beleuchtete ebenso die Interessen staatlicher Einrichtungen an Geldtransaktionen, Aspekte des Kreditwesengesetzes (KWG) sowie eine Vielzahl von einschlägigen Rechtsvorschriften.

Vom ersten „Date“ bis zum „Familienstreit“ – Phasen der Zusammenarbeit

Den unterhaltsamsten Beitrag der Veranstaltung lieferte wohl Malte Klussmann, Co-Founder und Geschäftsführer von cringle, einem Berliner FinTech, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Ausgleich privater Kleinbeträge mittels App zu optimieren. Klussmanns Aussage nach werden allein in Deutschland täglich rund 122 Millionen Euro privat unter Freunden beglichen. Der Schwerpunkt seines Vortrags lag allerdings weniger im Geschäftsmodell als in der amüsanten Darstellung seiner Erfahrungen bei der Zusammenarbeit seines Unternehmens mit Banken. Sehr plakativ skizzierte er die verschiedenen Phasen der Beziehung vom ersten „Date“ bis zum „Familienstreit“. Dieser Erfahrungsbericht verdeutlicht eindrucksvoll, dass ein zentraler Erfolgsfaktor eigentlich simpel aber vielleicht gerade deshalb durchaus knifflig ist: Es kommt darauf an, viel und offen miteinander zu reden!

Kommunikation ist Alles!

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam Michael Heinks, ehemaliger Vorstand der biw. Seine provokative These: Eigentlich passen FinTechs und Banken nicht zusammen! Aber – und das war die gute Nachricht – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Vorausgesetzt, dass beide Seiten erkennen, welche PainPoints und Erwartungen auf der jeweils gegenüberliegenden Seite bestehen.

… und nicht zu vernachlässigen ist die Kultur

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden noch einmal alle Themen in einer finalen Diskussion aufgegriffen und vertieft. Das Fazit: Eine gelungene Veranstaltung! Zentrale TakeAways liegen vor allem darin, dass eine offene Kommunikation und der kulturelle Fit mindestens ebenso über den Erfolg einer Kooperation entscheiden, wie die inhaltlich-fachliche Passform, und dass noch viel Luft nach oben ist bei der Kooperation zwischen FinTechs und Banken!


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innovators studio #10 & Master Class #2: Unsere Crowdsourced Innovation Webcasts – Wrap-up

Vielen Dank für’s Zuschauen im innosabi innovator studio! Wir hoffen es hat Ihnen gefallen und Sie konnten heute ein paar nützliche Crowdsourced Innovation (CSI) Grundlagen oder vertiefende Informationen zum Thema CSI Anwendungsfelder mitnehmen.

Aufzeichnungen beider Webcast Formate und die dazugehörigen PowerPoint Präsentationen können Sie in unserem Ressourcen Bereich finden. Die heutige Master Class Episode zum Thema Crowdsourced Innovation Anwendungsfelder finden Sie inklusive der Folien direkt unten in diesem Beitrag.

innovators studio Grundlagen Episode #11

Unser Crowdsourced Innovation Webcast zu den Grundlagen des Ansatzes wiederholt sich monatlich mit sehr ähnlichen Inhalten. Wenn Ihnen die heutige Live Übertragung gefallen hat, würden wir uns sehr darüber freuen, wenn Sie die nächste Ausgabe am Dienstag, den 26. Januar, um 11.00 Uhr, interessierten Kollegen, Partnern oder Freunden weiterempfehlen würden.

innovators studio Master Class Episode #3

Am Dienstag, den 23. Februar, um 15.00 Uhr, werden wir in der dritten Ausgabe unserer vierteljährlichen Master Class das Thema “Moderation und Innovation Community Management” behandeln.

Weitere Informationen zu unseren Webcasts finden Sie auf unserer Website unter Akademie > innovators studio. Sollten Sie noch Fragen oder Anregungen haben zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!

Vielen Dank und bis bald im innovators studio!


Videoaufzeichnung
der innosabi innovators studio Master Class Episode #2:

Präsentation
zur innosabi innovators studio Master Class #2:

Crowd Dialog 15: CrowdInnovation und Digitalisierung in allen Branchen

Dr. Michael Gebert, Gründer des Crowd Mentor Networks / Marketing Society hat uns vor Kurzem in unserem innosabi Büro im Münchener Lehel besucht. Mit unserer CEO Catharina van Delden hat er sich bei dieser Gelegenheit auch über den demnächst stattfindenden Crowd Dialog 15 ausgetauscht.

Crowd Dialog

Der Crowd Dialog ist eine Veranstaltung rund um CrowdSourcing, CrowdFunding und CrowdInnovation und hat seine Agenda dieses Jahr zum ersten Mal auch in Branchen unterteilt:


CrowdInnovation in unterschiedlichen Branchen

Besonders interessant wird CrowdInnovation für solche Branchen, die sich mit ihrem derzeitigen Geschäftsmodell von der Digitalisierung bedroht fühlen. Beobachten konnten wir bei innosabi, dass sich zur Zeit Energieversorger, Versicherer und Finanzunternehmen intensiv mit der Digitalisierung Ihrer Innovationsprozesse befassen. Hier bietet CrowdInnovation, über die inkrementelle Weiterentwicklung von vorhandenen Produkten hinaus, eine Möglichkeit auch neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und Innovationsprozesse ganz generell mit Hilfe der Crowd besser, schneller und erfolgreicher zu gestalten.

Gemeinsam mit unserem Kunden Postbank werden wir deshalb beim diesjährigen CrowdDialog unsere Erfahrungen rund um das Ideenlabor, die Crowdsourced Innovation Plattform der Postbank, teilen. Ein entsprechendes Case Study Video können Sie vorab hier finden.

CrowdInnovation und digitale Geschäftsmodelle

Hier ein kurzes Video von der Unterhaltung zwischen Catharina van Delden und Michael Gebert:

Der Crowd Dialog 15 findet am 26. November 2015 in München statt. Sowohl Michael Gebert als auch Catharina van Delden nehmen als Referenten an der führenden europäischen Konferenz für CrowdSourcing, CrowdInnovation und CrowdFunding teil.

Weitere Informationen finden sie auf der Veranstaltungswebsite.


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Catharina van Delden im Gespräch mit der Kanzlerin – Resonanz auf Twitter

Das Gespräch unserer innosabi CEO Catharina van Delden mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Thema Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 (Videolink zur Aufzeichnung siehe unten) hat auch in den sozialen Medien ganz schön hohe Wellen geschlagen. Das freut uns natürlich, weshalb wir an dieser Stelle ein paar der tollen Rückmeldungen aus unserem Twitter Feed mit Ihnen teilen wollen:

Vielen herzlichen Dank für das Feedback, Posten und Teilen auch vom gesamten innosabi Team!


Das vollständige Gespräch mit der Kanzlerin können Sie jetzt auch online ansehen.


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innosabi meets Merkel

Heute Nachmittag um 15 Uhr trifft unsere CEO Catharina van Delden im Gespräch auf Bundeskanzlerin Angela Merkel!

Thema bei den Wirtschaftsgesprächen der CDU/CSU Bundestagsfraktion ist die zunehmende Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft.

Wir innosabis werden das Gespräch live über den Beamer in unserem Konferenzraum verfolgen.

Wenn Sie auch dabei sein wollen: Hier gibts den Live Stream


Update 09.11.2015: Eine vollständige Aufzeichnung des Talks mit der Kanzlerin können Sie jetzt hier finden, in Abschnitt 00:51:53 – 01:24:47 der Aufzeichnung.


© Foto: CDU / Dominik Butzmann

INNOSABI IM IDEEN UND INNOVATIONSMANAGEMENT MAGAZIN

Das vom Deutschen Institut für Betriebswirtschaft herausgegebene Magazin Ideen- und Innovationsmanagement hat in seiner Ausgabe 3/15 das Thema „Kollaboration, Netzwerk und Crowdsourcing“ aufgegriffen und innosabi eingeladen, einen Beitrag einzusenden. Nachfolgend finden Sie ein paar Auszüge aus unserem Artikel mit dem Titel „Kollaborative Ansätze im Ideen- und Innovationsmanagement“, geschrieben von innosabis CEO Catharina van Delden und David Chia:

Entscheidungsprozesse im Ideenmanagement

„Strukturiertes Ideenmanagement und eine unterstützende Firmenkultur sind als Eckpfeiler innovativer Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Es gilt nicht nur, die Kompetenzen und die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern, sondern Prozesse zu schaffen, die vielversprechende Konzepte vom ursprünglichen Ideengeber zuverlässig durch den anschließenden Entscheidungsprozess führen.“

Zunehmende Komplexität in der Arbeitswelt

„Egal ob im Dienstleistungssektor oder hochtechnologischen Industriebranchen, Technologien und Prozesse werden zunehmend komplexer und verflochtener. Angesichts dieser anhaltenden Entwicklung liegt die Annahme nahe, dass es für einzelne Personen immer schwieriger wird, umfassende oder ganzheitliche Ideen und Ansätze zu schaffen. Expertisen und Aufgabenbereiche sind hochspezialisiert, folglich beziehen sich eingereichte Vorschläge von Mitarbeitern mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diese Ausschnitte des gesamten Unternehmens oder der überspannenden Prozesse.“

Die Probleme des klassischen Ideenmanagements

„Im klassischen Ideenmanagement nehmen die Gutachter oder Vorgesetzten diese übergeordnete Perspektive ein und sind dafür verantwortlich die Ideen nicht nur isoliert zu bewerten, sondern deren Potential und Umsetzbarkeit im Bezug auf das gesamte Unternehmen zu identifizieren. Dies birgt nicht nur die Gefahr, dass den Gutachtern selbst die notwendige Perspektive fehlt. Damit möglichst viele und breitgestreute Ansätze eingereicht werden, muss der Ideenmanagementprozess offen sein für alle Vorschläge. Jeder Mitarbeiter sollte unabhängig von seiner Abteilung oder seines Aufgabenbereichs die Möglichkeit haben, Ideen spontan und ohne explizite Aufforderung einzubringen. Die Gutachter werden somit oftmals mit einer Flut an Ideen konfrontiert. Diese zu bewältigen und darüber hinaus noch Ideen zu erkennen, die ineinandergreifen und zu neuen Ansätzen zu kombinieren, erfordert enormen zeitlichen Aufwand, der meist nicht möglich ist. Es kommt zum „Ideenstau“ und dem Verlust von innovativem Potential.„

Die Vorteile eines kollaborativen Ansatzes

„Eine Möglichkeit, das Ideenmanagement weiter zu entwickeln und die oben genannten Probleme zu vermeiden, liegt in Kollaboration. Gutachter und Entscheider können entlastet werden, indem vorab konkrete Problemfelder definiert werden und Vorschläge eine Vorbewertung durch eine größere Anzahl von Teilnehmern durchlaufen. Statt lose Ideen zu zahlreichen verschiedenen Bereichen einzureichen, kann es effektiver sein, relevante Themen oder Fragestellungen festzulegen und die eingereichten Ideen selektieren, bevor diese den Gutachtern zur Bewertung vorgelegt werden. Der Schlüssel darin liegt, dass diese Aufgaben nicht von ausgewählten Entscheidern durchgeführt werden müssen, sondern auch gemeinschaftlich von den Ideengebern oder Mitarbeitern selbst übernommen werden können. Beispielsweise ist es möglich, dass Mitarbeiter selbst übergeordnete Bereiche oder Themen vorschlagen, die verbessert werden sollen, um in einer anschließenden Abstimmung festzulegen, welche davon behandelt werden sollen. Erst wenn diese Fragestellung definiert ist, kommt es zur eigentlichen Einreichung von Ideen und Lösungen. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter selbst in Form eines Abstimmungsprozesses Vorschläge unterstützen, diskutieren oder bewerten können. Durch einen solchen kollaborativen Prozess werden Ideen gefiltert und Potentiale frühzeitig erkannt. Die endgültige Entscheidung nach dieser Vorselektion bleibt beim Gutachter.“

Neue Perspektiven durch dynamische Netzwerke

„In erster Linie bedeutet Kollaboration also eine Öffnung des Informationsflusses. Anstatt Vorschläge nur dem Gutachter vorzulegen, werden Ideen offen mit dem ganzen Unternehmen oder relevanten Gruppen geteilt. Führt man diese Öffnung weiter fort, so lassen sich nicht nur Abstimmungsprozesse einführen, sondern auch Ideen gemeinsam diskutieren und ausarbeiten. Aus einem geschlossenen, geradlinigen Dialog entsteht so ein größeres, dynamisches Netzwerk, in dem anfängliche Ideen kontinuierlich zu umsetzbaren Konzepten weiterentwickelt werden. Das Potential darin liegt allen voran darin, heterogenes Wissen oder unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und so die Qualität von Vorschlägen und deren Innovationsgrad zu fördern. Darüber hinaus ermöglicht der gemeinschaftliche Entwicklungsprozess das Einreichen von rohen Ideen, die von anderen Personen aufgegriffen und verfeinert werden können. Der Druck, perfekte Lösungen zu formulieren entfällt und die Partizipationsrate steigt.“

Effektives Ideenmanagement mit Crowdsourced Innovation

„Die eben beschriebenen Prozesse basiert auf Crowdsourced Innovation, einer Verknüpfung von offenen Innovationsprozessen mit Crowdsourcing Ansätzen. Darunter versteht man die Öffnung von Unternehmen und deren internen Prozessen für externes Wissen und Kompetenzen, bzw. die Auslagerung traditionell intern ausgeführter Tätigkeiten an Akteure außerhalb des Unternehmens. Mit dieser Methode ist es möglich, eine große Zahl von Kunden, Endnutzern, Zulieferern oder Experten in einen Dialog einzubinden und gemeinsam mit ihnen neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle zu entwickeln. Beispielsweise setzt die Messe München eine internetbasierte Open Innovation Plattform ein, um Hersteller und Besucher der internationalen Sportmesse ISPO über die eigentliche Messeveranstaltung hinaus zu vernetzen und kollaborativ neue Produkte oder Technologien zu kreieren. Dabei wird gezielt Wissen zu verschiedensten Anwendungsbereichen und Anforderungsprofilen mit den Kompetenzen und Innovationsfragestellungen der Hersteller verknüpft und so die Grundlage für Neuentwicklungen geschaffen, die genau den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen.“

Den ganzen Artikel können Sie jetzt hier in unserem Ressourcen Bereich als pdf herunterladen.


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