Interview von StartingUp
mit Catharina van Delden

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Zum Thema Crowd-Economy interviewte Bettina Halbach für das Magazin ,,StartingUp“ innosabi CEO Catharina van Delden. Das Interview ist Teil des Dossiers ,,Trendreport: Crowd-Economy“, welches verschiedene Use-Cases und Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Communities und Crowds behandelt. Ein weiter Auszug aus dem Dossier ist online auf der Seite des Magazins verfügbar.

Wie ist die Crowd-Economy entstanden?

Jeff Howe prägte 2006 den Begriff Crowdsourcing. Im Prinzip geht es dabei um Arbeitsteilung. Man verteilt eine Aufgabe, die sonst unternehmensintern bearbeitet wurde, auf viele Menschen über das Internet. Die Entstehung einer Crowd-Economy aus diesem anfänglichen Gedanken der Arbeitsteilung heraus wurde dann mit Social Media und spezialisierten Online-Plattformen möglich. Immer mehr Unternehmen bauten darauf auf, entwickelten skalierbare Geschäftsmodelle.

Ist die Crowd-Economy ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor?

Prinzipien sind etwa Finanzierung, Ideensammlung und Testing. Die Crowd-Economy ist die Grundlage für viele Themen in der Wirtschaft. Der Geldbetrag, der darauf zurückzuführen ist, ist schwer messbar.

Was gehört zur Crowd-Economy?

Unter den Start-ups gibt es crowd enabled startups sowie Intermediäre. Crowd enabled startups funktionieren überhaupt erst dank Crowdprinzipien, so wie Airbnb und Uber. Bei den Intermediären unterscheidet man Finanz-Start-ups – die kümmern sich beispielsweise um Crowdfunding oder Peer-to-peer-Lending – von Wissens-Start-ups. Diese bieten Crowd Design, Crowd Innovation oder Crowd Testing an.

Was fasziniert Sie persönlich an dem Thema Crowd?

Mich fasziniert, dass wir als Einzelne heute mehr erreichen können, als jemals zuvor. Da findet gerade eine große gesellschaftliche Veränderung statt. Gerade wenn Crowd-Prinzipien in großen Konzernen Anwendung finden und so mehr Mitsprachemöglichkeiten für den Endnutzer entstehen. Oder auch als Chance für Menschen, die im bisherigen Arbeitssystem keinen Platz fanden, und dank der Crowd-Economy neue Möglichkeiten zu arbeiten bekommen.

Welches sind die wichtigsten Treiber der Crowd-Economy?

Die Veränderung der Internet-Nutzung hin zum mobilen Business. Digitale Technologien als Teil des Alltags ermöglichen, dass ich mir überhaupt erst eine Mitfahrgelegenheit per App rufen kann, wie eben bei Uber. Und Big Data ist wichtig. Die Crowd-Economy lebt von der Erreichbarkeit einer großen Menschenmenge. Da ist noch viel Musik drin: Man entwickelt Produkte heute anhand der Ideen der Menschen. Diese Ideen ergänzt man dann im nächsten Schritt um Informationen, die aus großen Datenmengen gewonnen werden. Diese Daten helfen, die Bedürfnisse der Menschen genauer zu identifizieren und beispielsweise in neuen Produkten oder Dienstleistungen zu berücksichtigen.

Was ist die Herausforderung für Start-ups?

Dass es sich bei den Geschäftsmodellen von Crowd-Start-ups um zweiseitige Geschäftsmodelle handelt. Ich muss die Crowd erreichen und die Menschen, die mit der Crowd zusammenarbeiten wollen. Das ist ein Henne-Ei-Problem: Habe ich genügend Menschen, die Hilfe bringen können, und, ganz wichtig, genügend Menschen, die die Hilfe, die ich anbiete, suchen? In beiden Gruppen sind Menschen mit Bedürfnissen, das sind zwei Gruppen, auf die ich mich einstellen muss, die ich mitnehmen muss. Eine Seite ist auch oft schwieriger zu erreichen als die andere. Start-ups müssen also Ängste ausräumen. Crowd heißt Menschen, da muss ich ein Regelwerk schaffen, wie ich mit ihnen zusammen arbeiten kann.

Gibt es Vorzeige-Unternehmen?

Den US-amerikanischen Automobilhersteller Local Motors zum Beispiel. Die haben 2007 gegründet und mit Hilfe der Crowd einzigartige Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte entwickelt. Bei einem Treffen sagte mir Founder Jay B. Rogers: ,,Wir verändern mit unserer Methode alle Prozesse von Entwicklung bis Vermarktung, wir sprechen von einem Trillion-Dollar-Market.‘ Das Local-Motors-Prinzip funktioniert auch in anderen Bereichen: Airbus etwa nutzt es, um eine Frachtdrohne zu entwickeln, mit der beispielsweise Blutkonserven transportiert werden können.

Welche Tipps haben Sie für Crowd-Start-ups?

Strukturen schaffen, wie eine Crowd zusammen arbeiten kann, ist wichtig. Wert auf die eigenen Prinzipien legen. Sich Partner schaffen, kommunizieren. Man muss das leben, was man verkaufen will.

 

Sie interessieren sich für Crowdsourced Innovation? In unserem Webcast Format ,,Innovators Studio“ erklären die innosabi Gründer die Grundlagen für die Arbeit mit der Crowd und bieten außerdem im Zuge der ,,Master Class“ weiterführende Exkurse zu bestimmten relevanten Themen wie dem Onboarding einer Crowdsourced Innovation Plattform an. Melden Sie sich gleich an, um keinen Webcast des Innovators Studio zu verpassen.

Crowdsourced Innovation
das Handelsblatt erklärt

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Ein kürzlich erschienener Artikel im Handelsblatt erklärt: Was ist eigentlich Crowdsourced Innovation? Wie funktioniert die Arbeit mit der Crowd und was macht diesen Prozess so erfolgreich?

Crowdsourced Innovation im Handelsblatt über innosabi

Ein schöner Artikel zum Thema Crowdsourced Innovation wurde am 10. August 2016 im Handelsblatt veröffentlicht. Es wird anschaulich erklärt, wie Crowdsourced Innovation funktioniert und welche neue Möglichkeiten sich damit für Unternehmen eröffnen. innosabi Gründerin und CEO Catharina van Delden wurde dazu in einem Interview zu ihren Erfahrungen befragt. Sie gibt spannende Einblicke in unsere Arbeit mit den verschiedenen Crowds. Gerade die inhaltliche Vielfalt, welche die unterschiedlichsten Firmen auf den innosabi Crowd Plattformen abbilden, macht die Themenfelder der Innovation und Kollaboration so interessant. Crowdsourced Innovation bedeutet für uns, einen Prozess zu entwicklen, an dem so viele intelligente Köpfe mitarbeiten können wie möglich. Für erfolgreiche Innovation ist das Erfahrungswissen der Mitarbeiter und Kunden von entscheidender Bedeutung.

 

handelsblatt

Interesse? Dann hier entlang..

Bei weiterem Interesse zum Thema Crowdsourced Innovation empfehlen wir sehr die Videos unseres innovator studios auf YouTube. In diesen monatlichen live Webcasts werden die Grundlagen der Crowdsourced Innovation erklärt. Zusätzlich geben wir in regelmäßigen Abständen in unserer Master Class tiefergehende Einblicke in konkrete Use Cases, Best Practices und neue Möglichkeiten, die wir auf unseren Plattformen abbilden. Wann der nächste live Webcast statt findet und wann wir die nächste Master Class aufzeichnen, geben wir auf unserer innovators studio Seite bekannt.

Partizipative Produktentwicklung im Web – Jeder 5. will mitmachen

Laut einer Umfrage des Verbandes BITKOM in 2010 haben etwa 20% der deutschen Bundesbürger ein Interesse daran sich an den Produktentwicklungsprozessen in Unternehmen zu beteiligen. Grund dafür, so der damalige BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer über die Ergebnisse, sei unter anderem die erweiterten Möglichkeiten der Partizipation durch das Web 2.0:

„Das Internet macht Konsumenten zu Co-Produzenten. […] Das Web gibt Verbrauchern nicht nur wertvolle Entscheidungshilfen an die Hand, es ermöglicht auch eine direkte Mitarbeit an der Produktentwicklung. Hiervon können Hersteller und Verbraucher gleichermaßen profitieren.“

Im Rahmen von Open Innovation und Co-Creation Projekten können Kunden schon heute weit über Produktrezensionen hinaus ihren Einfluss geltend machen. Über verschiedene Methoden, die partizipative Produktentwicklung ermöglichen, bringen sie ihre Erfahrungen und Ideen in vormals rein unternehmensinterne Produktentwicklungsprozesse ein um passendere Produkte zu kreieren:

„Engagierte Kunden haben oft gute Ideen, wie Produkte und Dienste noch besser werden können.“

Insbesondere junge Menschen äußern verstärktes Interesse an dieser Art der Intregration in den Produktentwicklungsprozess und der darin enthaltenen Teilnahme an der Kreation eines Designs oder der Ausgestaltung der für sie als Nutzer relevanten Produktfeatures.

Mehr Informationen rund um die Ergebnissen der Umfrage finden Sie hier.

Crowdsourcing für den Handel – Interview mit Planet Retail

PlanetRetail Analyst Denise Klug hat uns in München besucht, um mit unserer CEO Catharina van Delden über Crowdsourced Innovation für den Handel zu sprechen. Ein Thema, das uns aktuell stark beschäftigt, nicht nur aus der Erfahrung in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden LIDL, Görtz und dm Drogeriemarkt, sondern auch durch Gespräche über spannende Zusammenarbeit, die wir aktuell führen.

Abonnenten finden das vollständige und sehr ausführliche Interview hier – darin werden Fragen rund um Crowdsourcing von Handelsmarken diskutiert, aktuelle Case Studies, Erfolgsfaktoren und Anwendungsgebiete von Crowdsourcing und Open Innovation im Handel und vor allem aber auch die potentiellen Weiterentwicklungen des Themas in der Zukunft:

What are your predictions – how will the retail scene change, say, over the next 10 years?

I do expect private labels to get stronger and drive innovation. Crowdsourced Innovation, in my opinion, has to play an essential role in this development. Retailers have this amazingly strong connection to their customers and they have the one-to-one connection that all the producers are looking for. I think that is a huge asset that many retailers have not yet recognised.

There is an amazing opportunity for a business model that helps the retailers to connect producers with their customers. That is what we at innosabi actually want to drive as well.“

Zentral in den Gesprächen war natürlich die Frage, warum Crowdsourced Innovation gerade für den Handel Sinn macht:

„For retailers it is so much easier to get a product on the shelf than for a producer – they don’t need a middleman to be involved. Retailers can really address the customer at the point of sale to be involved in the creation of the products and they can also use social media channels.“

Photo Credit: Planet Retail Analyst Denise Klug and CEO Catharina van Delden discussing the private label shower gel innosabi helped drugstore chain dm create.

innosabi in der aktuellen Wirtschaftswoche zu Crowdsourcing und Open Innovation

Unter dem Titel „Raus aus dem Silo“ hat Sandra Rauch in der aktuellen Wirtschaftswoche 50/2014 einen sehr differenzierten und gut recherchierten Artikel über Crowdsourced Innovation geschrieben.

Darin zitiert sie innosabi CEO Catharina van Delden:

„Erst die Vernetzung generiert Schwarmintelligenz, also die Chance auf unerwartetes Wissen, das für Unternehmen sehr wertvoll ist.“

Wir empfehlen die Lektüre und wünschen viel Spaß dabei!

Crowdsourcing Zitat von Dr. Stefan Ried, Forrester Research

Neben Best Practices und Case Studies geben wir in unserem Buch auch einen Ausblick auf die Zukunft von Crowdsourcing und neue Entwicklungen in der Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden. Als kleiner Einblick ein Zitat daraus von Dr. Stefan Ried, Vice President bei Forrester Research, zur Rolle moderner Konsumenten:

“Most buying influence has already shifted from marketing to every consumer’s peer base on social networks. The consequent next step in the age of the customer is to empower consumers’ influence even further in collaborative innovation. Professionally moderated Crowdsourcing is the most efficient implementation of it.”
Dr. Stefan Ried, Vice President and Principal Analyst at Forrester Research

Hier finden Sie eine größere Version des Bilds, das Sie selbstverständlich gerne verwenden dürfen. Die aktuellsten Informationen zum Buch und wo es erhältlich ist finden Sie hier. Wir wünschen viel Spaß!

Crowdsourced Innovation – frisch aus der Druckerei und ab sofort erhältlich

In den letzten Wochen haben wir bereits von unserem Buch berichtet. Jetzt ist es endlich soweit: Crowdsourced Innovation ist fertig geschrieben, gedruckt und ab sofort verfügbar! Wir sind unglaublich stolz auf das finale Ergebnis und freuen uns darauf, es mit Ihnen teilen zu können. Das Buch baut auf den Erfahrungen und Methoden auf, die wir im Laufe der letzten Jahre in zahlreichen Projekten in den verschiedensten Industrien und Branchen stetig weiterentwickelt haben. Für uns war es an der Zeit, den einmaligen Ansatz von innosabi mit all denjenigen zu teilen, die ihr Unternehmen mit innovativen Produkten, Services oder Geschäftsmodellen vorantreiben wollen. Wir glauben, dass Innovationen dort entstehen, wo Menschen mit verschiedenen Perspektiven, Kompetenzen und Hintergründen aufeinander treffen. Innovative Ideen sind selten Geistesblitze einzelner Individuen, sondern in den meisten Fällen das Ergebnis von Kollaboration und Dialog. Mit unseren Methoden und Technologien rücken wir diesen Austausch in den Mittelpunkt und kombinieren Open Innovation Ansätze mit Community-orientiertem Crowdsourcing. Wie genau das funktioniert, wird in Crowdsourced Innovation erklärt. Mit Erkenntnissen aus aktueller Forschung, konkreten Best Practices und Case Studies bietet das Buch einen praxisnahen Leitfaden für Unternehmer und Manager, die das nahezu unbegrenzte Potential der Crowd nutzen wollen.

Catharina van Delden, Autorin von Crowdsourced Innovation und CEO von innosabi, erklärt die Idee hinter dem Buch:

„Unsere Herangehensweise und wie wir diese mit unseren Plattformen umsetzen ist einzigartig. Offene Innovationsprozesse sind in vielen Unternehmen natürlich keine Seltenheit mehr. Die Ergebnisse und der Erfolg vieler Initiativen sind allerdings sehr überschaubar. Wir haben die Ursache dieses Problems erkannt und Methoden entwickelt, mit denen wir die erfolgreiche Entwicklung von innovativen Produkten, Services und Geschäftsmodellen sicherstellen. Mit unserem Buch möchten wir diesen Ansatz teilen und verbreiten, um Innovation in allen Industrien und Branchen zum Wohle aller Beteiligten voranzutreiben.“

Crowdsourced Innovation – Revolutionizing Open Innovation with Crowdsourcing ist auf Amazon oder direkt bei uns erhältlich.

Inspirierendes Zitat von Dr. Kai Grassie, BSH

In Vorbereitung auf das Erscheinen unsers Buches „Crowdsourced Innovation – Revolutionizing Open Innovation with Crowdsourcing“ wollen wir mit Ihnen an dieser Stelle schon vorab einzelne Zitate aus dem Buch teilen. Den Start machen wir mit dem Zitat, das das Ausblick-Kapitel begleitet, das Innovation Excellence bereits vorab veröffentlicht hat:

“The digital transformation is already embedded in the market for home appliances: We are not only thinking about how to manufacture great refrigerators and washing machines, but investing a lot of time to find out how we can better connect our users and devices in order to create value.”
Dr. Kai Grassie
Senior Vice President Corporate Innovation at BSH Bosch und Siemens Hausgeräte Germany

Hier finden Sie das Bild separat, gerne dürfen Sie es teilen, weiterverwenden oder Ihren Kollegen senden. Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier – kontinuierlich aktualisiert. Wir wünschen viel Spaß!

Product Testing auf ISPO OPEN INNOVATION mit der baskischen Outdoor-Marke Ternua

Seit gestern können sich User auf der ISPO OPEN INNOVATION Plattform, die auf der innosabi crowd Technologie basiert, als Product Tester der baskischen Outdoor-Marke Ternua bewerben.
Getestet wird das Ternua Uigur Top aus der brandneuen Polartec® Power Wool® – noch vor offiziellem Launch an den Fachhandel.

Im ersten Schritt bewerben sich potentielle Tester. Nach der Testerwahl teilen und diskutieren diese anschließend Ihre Erfahrungen und Geschichten mit der gesamten Community.
Der Einsatz im Bereich des Product Testing verdeutlicht erneut die Vielseitigkeit von Crowdsourcing. Durch den Austausch mit der Community während des Testings kann Feedback intensiviert und damit der Innovationsprozess gestärkt werden.

Zum Projekt geht es hier entlang.

„Digitale Kaffeeküche?“: Ideenmanagement 2.0 – Warum Unternehmen Ideenmanagement heute neu denken und wie sie es einführen.

In dem spannenden Interview mit AviloX bringt Vincent Aydin, Head of Business Development bei innosabi, das Thema unternehmens-internes Crowdsourcing – „was“ es eigentlich ist und „wie“ es funktioniert – auf den Punkt:

„Erstens soll Innovationsmanagement wieder Spaß machen. Zweitens geht es um mehr Effizienz in Innovationsprozessen, das heißt die hohe Flut an Informationen soll effektiv durch passende Algorithmen kanalisiert werden, um die Qualität der Lösungsfindung zu erhöhen. Und drittens erkennen viele unserer Kunden, dass die Öffnung nach innen und außen entscheidend ist für die Qualität der Innovationsentwicklung.“

…Oder kurz gesagt:

„Eine Software, die das Sammeln und Generieren von Ideen unterstützt, sollte immer eine ähnliche Lust machen, wie wenn man täglich bei Facebook reinschaut.“

Den Artikel mit dem kompletten Interview finden Sie hier.