Interview von StartingUp
mit Catharina van Delden

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Zum Thema Crowd-Economy interviewte Bettina Halbach für das Magazin ,,StartingUp“ innosabi CEO Catharina van Delden. Das Interview ist Teil des Dossiers ,,Trendreport: Crowd-Economy“, welches verschiedene Use-Cases und Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Communities und Crowds behandelt. Ein weiter Auszug aus dem Dossier ist online auf der Seite des Magazins verfügbar.

Wie ist die Crowd-Economy entstanden?

Jeff Howe prägte 2006 den Begriff Crowdsourcing. Im Prinzip geht es dabei um Arbeitsteilung. Man verteilt eine Aufgabe, die sonst unternehmensintern bearbeitet wurde, auf viele Menschen über das Internet. Die Entstehung einer Crowd-Economy aus diesem anfänglichen Gedanken der Arbeitsteilung heraus wurde dann mit Social Media und spezialisierten Online-Plattformen möglich. Immer mehr Unternehmen bauten darauf auf, entwickelten skalierbare Geschäftsmodelle.

Ist die Crowd-Economy ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor?

Prinzipien sind etwa Finanzierung, Ideensammlung und Testing. Die Crowd-Economy ist die Grundlage für viele Themen in der Wirtschaft. Der Geldbetrag, der darauf zurückzuführen ist, ist schwer messbar.

Was gehört zur Crowd-Economy?

Unter den Start-ups gibt es crowd enabled startups sowie Intermediäre. Crowd enabled startups funktionieren überhaupt erst dank Crowdprinzipien, so wie Airbnb und Uber. Bei den Intermediären unterscheidet man Finanz-Start-ups – die kümmern sich beispielsweise um Crowdfunding oder Peer-to-peer-Lending – von Wissens-Start-ups. Diese bieten Crowd Design, Crowd Innovation oder Crowd Testing an.

Was fasziniert Sie persönlich an dem Thema Crowd?

Mich fasziniert, dass wir als Einzelne heute mehr erreichen können, als jemals zuvor. Da findet gerade eine große gesellschaftliche Veränderung statt. Gerade wenn Crowd-Prinzipien in großen Konzernen Anwendung finden und so mehr Mitsprachemöglichkeiten für den Endnutzer entstehen. Oder auch als Chance für Menschen, die im bisherigen Arbeitssystem keinen Platz fanden, und dank der Crowd-Economy neue Möglichkeiten zu arbeiten bekommen.

Welches sind die wichtigsten Treiber der Crowd-Economy?

Die Veränderung der Internet-Nutzung hin zum mobilen Business. Digitale Technologien als Teil des Alltags ermöglichen, dass ich mir überhaupt erst eine Mitfahrgelegenheit per App rufen kann, wie eben bei Uber. Und Big Data ist wichtig. Die Crowd-Economy lebt von der Erreichbarkeit einer großen Menschenmenge. Da ist noch viel Musik drin: Man entwickelt Produkte heute anhand der Ideen der Menschen. Diese Ideen ergänzt man dann im nächsten Schritt um Informationen, die aus großen Datenmengen gewonnen werden. Diese Daten helfen, die Bedürfnisse der Menschen genauer zu identifizieren und beispielsweise in neuen Produkten oder Dienstleistungen zu berücksichtigen.

Was ist die Herausforderung für Start-ups?

Dass es sich bei den Geschäftsmodellen von Crowd-Start-ups um zweiseitige Geschäftsmodelle handelt. Ich muss die Crowd erreichen und die Menschen, die mit der Crowd zusammenarbeiten wollen. Das ist ein Henne-Ei-Problem: Habe ich genügend Menschen, die Hilfe bringen können, und, ganz wichtig, genügend Menschen, die die Hilfe, die ich anbiete, suchen? In beiden Gruppen sind Menschen mit Bedürfnissen, das sind zwei Gruppen, auf die ich mich einstellen muss, die ich mitnehmen muss. Eine Seite ist auch oft schwieriger zu erreichen als die andere. Start-ups müssen also Ängste ausräumen. Crowd heißt Menschen, da muss ich ein Regelwerk schaffen, wie ich mit ihnen zusammen arbeiten kann.

Gibt es Vorzeige-Unternehmen?

Den US-amerikanischen Automobilhersteller Local Motors zum Beispiel. Die haben 2007 gegründet und mit Hilfe der Crowd einzigartige Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte entwickelt. Bei einem Treffen sagte mir Founder Jay B. Rogers: ,,Wir verändern mit unserer Methode alle Prozesse von Entwicklung bis Vermarktung, wir sprechen von einem Trillion-Dollar-Market.‘ Das Local-Motors-Prinzip funktioniert auch in anderen Bereichen: Airbus etwa nutzt es, um eine Frachtdrohne zu entwickeln, mit der beispielsweise Blutkonserven transportiert werden können.

Welche Tipps haben Sie für Crowd-Start-ups?

Strukturen schaffen, wie eine Crowd zusammen arbeiten kann, ist wichtig. Wert auf die eigenen Prinzipien legen. Sich Partner schaffen, kommunizieren. Man muss das leben, was man verkaufen will.

 

Sie interessieren sich für Crowdsourced Innovation? In unserem Webcast Format ,,Innovators Studio“ erklären die innosabi Gründer die Grundlagen für die Arbeit mit der Crowd und bieten außerdem im Zuge der ,,Master Class“ weiterführende Exkurse zu bestimmten relevanten Themen wie dem Onboarding einer Crowdsourced Innovation Plattform an. Melden Sie sich gleich an, um keinen Webcast des Innovators Studio zu verpassen.

Crowdsourced Innovation
das Handelsblatt erklärt

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Ein kürzlich erschienener Artikel im Handelsblatt erklärt: Was ist eigentlich Crowdsourced Innovation? Wie funktioniert die Arbeit mit der Crowd und was macht diesen Prozess so erfolgreich?

Crowdsourced Innovation im Handelsblatt über innosabi

Ein schöner Artikel zum Thema Crowdsourced Innovation wurde am 10. August 2016 im Handelsblatt veröffentlicht. Es wird anschaulich erklärt, wie Crowdsourced Innovation funktioniert und welche neue Möglichkeiten sich damit für Unternehmen eröffnen. innosabi Gründerin und CEO Catharina van Delden wurde dazu in einem Interview zu ihren Erfahrungen befragt. Sie gibt spannende Einblicke in unsere Arbeit mit den verschiedenen Crowds. Gerade die inhaltliche Vielfalt, welche die unterschiedlichsten Firmen auf den innosabi Crowd Plattformen abbilden, macht die Themenfelder der Innovation und Kollaboration so interessant. Crowdsourced Innovation bedeutet für uns, einen Prozess zu entwicklen, an dem so viele intelligente Köpfe mitarbeiten können wie möglich. Für erfolgreiche Innovation ist das Erfahrungswissen der Mitarbeiter und Kunden von entscheidender Bedeutung.

 

handelsblatt

Interesse? Dann hier entlang..

Bei weiterem Interesse zum Thema Crowdsourced Innovation empfehlen wir sehr die Videos unseres innovator studios auf YouTube. In diesen monatlichen live Webcasts werden die Grundlagen der Crowdsourced Innovation erklärt. Zusätzlich geben wir in regelmäßigen Abständen in unserer Master Class tiefergehende Einblicke in konkrete Use Cases, Best Practices und neue Möglichkeiten, die wir auf unseren Plattformen abbilden. Wann der nächste live Webcast statt findet und wann wir die nächste Master Class aufzeichnen, geben wir auf unserer innovators studio Seite bekannt.

Schwarm treibt medizinische Innovationen an

Rechtzeitig zum Wochenende erhalten wir Nachricht über einen tollen neuen Artikel in der Wirschaftszeitung über unsere Open Innovation Plattform mit dem Medical Valley; geschrieben von Oxana Bytschenko. Hier finden Sie die vollständige Case Study zur Plattform

Wir danken der Wirtschaftszeitung (Quelle) für die Genehmigung, diesen Artikel auf unserer Webseite mit Ihnen teilen zu dürfen!

Quelle: Wirtschaftszeitung, Ausgabe 9, September 2015, Seite 11


 

Unternehmen, Forscher und Fachfremde suchen auf einer Plattform gemeinsam nach Lösungen – mit Preisgeld für die Besten

VON OXANA BYTSCHENKO

ERLANGEN. Wenn Kinder eine Flasche nicht aufbekommen oder ihr Legoturm immer wieder umfällt, bitten sie ältere Kinder oder die Eltern um Hilfe. Sie nutzen das Wissen und die Erfahrung der anderen, um sich zu verbessern. Bei Unternehmen läuft die Suche nach einer Problemlösung oft anders – intern und heimlich. Andere Abteilungen wissen manchmal nicht, was im Unternehmen entwickelt und woran geforscht wird – und schon gar nicht externe Experten und Forscher.

Perspektiven von außen

Hier greift eine neue Plattform des Medizintechnik-Clusters Medical Valley in der europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) ein: Das Forschungsprojekt „Open Innovation für nachhaltige Gesundheitslösungen“ wurde im Juni erfolgreich absolviert. Dabei wurden Lösungen für vier Fragestellungen im Bereich der Medizintechnik gesucht und mit Preisgeldern belohnt. Auf www.medical-valley-innovation.de wurden außenstehende Experten und Lösungsfinder mit Unternehmen zusammengeführt, um den Innovationsprozess voranzutreiben. Die freiwilligen Experten schlugen Lösungen für effizientere Patientenuntersuchung in der Radiologie vor und fanden neue Anwendungen für Echtzeit- 3-D-Kameras in medizinischen und verwandten Bereichen. Anhand der eingereichten Ideen wurde sogar ein Prototyp für einen kostengünstigen und handlichen Musterprojektor konstruiert, der für 3-D-Darstellungen in der Medizin verwendet werden kann. Außerdem ist auf diesem Weg eine neue App für personalisierte Kindermedizin entstanden. Die besten Ideen und Konzepte wurden mit insgesamt 14.000 Euro belohnt.

Die Open Innovation Plattform wurde von der innosabi GmbH, einem Anbieter von Crowdsourcing und Open Innovation Software, gemeinsam mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Medizintechnik-Cluster Medical Valley umgesetzt. Das Portal wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert. „Selbst ein Spitzencluster wie Medical Valley mit vielfältigem Wissen und Expertisen hat es schwer, Innovationen abgeschottet von der Außenwelt voranzutreiben“, erklärt Moritz Wurfbaum, Geschäftsführer bei innosabi. Vor allem radikale, vielversprechende Innovationen würden meist da entstehen, wo technologisches Know-how der Hersteller und völlig neue Perspektiven zusammenkommen. „Diese Perspektiven von außerhalb der Unternehmen lassen sich mit Open Innovation Plattformen gezielt erschließen“, sagt Wurfbaum.

Die Innovationsplattform ähnelt einem Marktplatz, wo Nachfrage und Angebot zusammentreffen. Unternehmen können hier Forschungs- und Entwicklungsfragen einstellen, die beste Lösung des Problems erhält ein Preisgeld. Der klare Vorteil der offenen Plattformen ist das interdisziplinäre Wissen. „Durch eine unvoreingenommene Herangehensweise sowie Kenntnisse aus anderen Bereichen liefern gerade fachfremde Experten häufig besonders wertvolle Vorschläge, die zur Problemlösung beitragen“, erklärt Prof. Dr. Kathrin Möslein vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I.

Durch die hohe Qualität der Lösungsvorschläge können Unternehmen die Konzepte sofort umsetzen und Entwicklungszeiten für neue Produkte verkürzen. Nebenbei können Unternehmen neue Geschäftsmodelle erschließen und Geschäftspartner finden. Innovation braucht Input – und diesen finden Unternehmen immer öfter auch außerhalb, von externen und fachfremden Experten. Moritz Wurfbaum bezeichnet diese Entwicklung als „moderne Form der Arbeitsteilung“. Nicht zuletzt, weil die Produkte und Dienstleistungen immer komplexer werden. „Anstatt den Wettbewerbscharakter in den Mittelpunkt zu rücken, profitieren solche Crowdsourcing Communities vom Austausch“, erklärt er.

Starke Idee aus Istanbul

Dabei darf auch der Spaß am gemeinsamen Entwickeln nicht fehlen. Unter den Menschen, die eine der 34 Lösungen für die vier Fragestellungen vorgeschlagen haben, waren Unternehmer, leitende Angestellte, Doktoranden und Studenten. Nach einer Umfrage machen 56 Prozent der Experten mit, um neue Erfahrungen zu sammeln und dazuzulernen. Erst an zweiter Stelle steht das Preisgeld. Auch berufliche Kontakte und Freude am Tüfteln und Forschen spielen eine Rolle. Die Plattform zog übrigens nicht nur Experten aus Bayern, sondern aus allen Regionen der Welt an: Ein Team aus Istanbul hat eine der besten Ideen geliefert.

Die Plattform wird im Medical Valley fortgeführt. Dazu wurde gerade in Zusammenarbeit mit dem Spitzencluster Biotechnologie in München eine clusterübergreifende Plattform aufgebaut, die in Kürze mit dem ersten Projekt online geht. Weitere Projekte werden gerade vorbereitet, erklärt Marco Wendel vom Förderprojektmanagement. „Für Unternehmen, die Open Innovation-Wettbewerbe in der Medizintechnik, Biotechnologie oder verwandten Branchen schalten wollen, sind unterschiedliche Formen denkbar, wie etwa offene oder konkrete technische Fragestellungen“, erklärt er. Die Unternehmen werden im Open Innovation Prozess begleitet.


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Offene Innovations Plattformen – Ein Austausch von Kreativität gegen Mitbestimmung

innosabi Gründer und Geschäftsführer Jan Fischer hat auf dem 15. internationalen Süßwarenkongress in Berlin einen Vortrag im Themenblock „Mass Customization“ gehalten. Anhand der erfolgreichen Case Study der HARIBO Fan-edition brachte er den Kongressbesuchern die Potentiale von offenen Plattformen und Crowdsourced Innovation näher. Hier ein paar Auszüge aus der Berichterstattung im Kongressmagazin:

„Unternehmen könnten sich heute angesichts der globalen Vernetzung nicht mehr ausschließlich auf ihre eigene Forschung konzentrieren und verlassen. […] Der Schlüssel zum künftigen Erfolg sei vielmehr eine offene Plattform zu schaffen, mittels der Wissen, Ideen, Innovationen, Erwartungen und Meinungen der Außenwelt erfasst und zur Problemlösung des eigenen Innovationsprozesses verwendet werden. Dies können Privatpersonen, Kunden, Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen, aber auch Experten und Zulieferer sein.“

„Voraussetzung dafür [für Open Innovation] ist jedoch, dass sich die Firmen trauen sich zu öffnen. Statt Geheimniskrämerei.“

„Angesichts der unüberschaubaren Vielfalt an Produkten in den Regalen bestimmen letztlich Nuancen über die Kaufentscheidung. Wenn die Konsumenten durch Crowdsourcing- und Community-Aktionen indes in den Entwicklungs- und Produktionsprozess mit ein einbezogen werden, könnte dies den berühmten kleinen Unterschied beim Spontankauf ergeben.“

„Mehr als 100.000 Follower in Facebook in kürzester Zeit und der Ausverkauf der Edition binnen vier Wochen im Handel zeigten, dass die Aktion [rund um die HARIBO FAN-Edition] den Nerv der Zeit getroffen habe. Mit solchen Aktionen können Unternehmen einen offenen Dialog mit ihren Kunden führen und zugleich herausfinden, was deren Bedürfnisse und Wünsche sind: auch das Thema Kundenbindung spiele dabei eine große Rolle“

Teilnehmer an Open Innovation und Crowdsourcing: Ein paar Zahlen aus unseren Communities

Open Innovation und Crowdsourcing Projekte sind angewiesen auf die Teilnahme von engagierten Teilnehmern, die durch ihre individuellen Sichtweisen neue Blickwinkel und originelle Ideen in die Produktentwicklungsprozesse von Unternehmen einbringen können.

An dieser Stelle wollen wir ein paar unserer Erfahrungen mit Ihnen teilen – ohne den Anspruch zu erheben, dass diese repräsentativ oder wissenschaftlich belastbar wären. Einfach einen „Blick hinter die Kulissen“ bei innosabi.

Wir haben einmal in die (selbstverständlich anonymisierten) Daten einiger unserer Communities geschaut und ein paar interessante Zahlen herausgezogen. Durchschnittlich haben bisher mit 53% der User etwas mehr Frauen an verschiedenen Product Testing und Co-Creation Projekten teilgenommen als Männer, mit entsprechend 47%. Die am häufigsten anzutreffenden Altersgruppen sind dabei zwischen 20 und 29 (38%) und zwischen 30 und 39 Jahren (34%). Nur knapp 3% fallen auf jüngere Nutzer zwischen 10 und 19 Jahren und der Rest auf Nutzer zwischen 40 und 69 Jahren. Ältere Teilnehmer hatten wir in dieser Stichprobe nicht.

Aus diesem zufälligen Sample, bestehend aus 2.000 unserer Community Mitglieder, posten mit ca. 45% fast die Hälfte mindestens einmal täglich auf Social Media Kanälen. Facebook nutzen 70% unserer User sogar mehrmals am Tag. Fast 20% haben einen eigenen Blog.

Erfolgsfaktor intrinsische Motivation der Teilnehmer

Die aktivsten und ideenreichsten User sind Teilnehmer, die aus intrinsischer Motivation heraus mitmachen, also ein ganz persönliches Interesse an der Entwicklung eines Projekts oder eines konkreten Produkts haben. Dabei kann es sich um sogenannte User Innovator handeln, die selbst ein ungelöstes Problem haben oder Menschen, die einfach Spaß daran haben, Neues zu schaffen.

Bildquelle: Pawel Kadysz

Erfolgsfaktoren für Innovation: Passion, Zeit und Offenheit

Um die durch Crowdsourced Innovation entstehenden Datenmengen und Kommunikationspunkte zielgenau auswerten und nutzen zu können, sind neuartige Internet-Plattformen die Grundvoraussetzung; sowohl in der internen als auch der externen Umsetzung. Wir stellen mit innosabi crowd eine ebensolche Plattform für Ihre Crowdsourced Innovation Strategie zur Verfügung.

Als zentraler Knotenpunkt des Ideenmanagements und der gesamten Innovationsstrategie muss die technische Plattform Rollen erfüllen, die über die einzelnen Funktionen hinaus gehen. Selbstverständlich müssen die technologischen Möglichkeiten für Ideeneinreichung, Diskussion, Abstimmung, Evaluation sowie die dazugehörigen Informationswege vorhanden sein, dennoch sollte die Plattform auch als Abbild einer größeren Innovationsphilosophie verstanden werden. Diese Philosophie ruht unserer Auffassung nach auf drei zentralen Säulen:

  • Zeit für Innovation
  • Passion für Innovation und
  • Offenheit für Innovation.

Für unsere Plattform innosabi crowd bedeutet dies vor allem, die Prozesse so effektiv zu gestaltet und optimal ineinander zu verzahnen, dass alle Beteiligten die nötige Zeit haben, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. In diesem Falle das Formulieren und Erarbeiten innovativer Ideen. Darüber hinaus muss die Plattform Partizipation anregen und Teilnehmer motivieren. Kurz gesagt: Innovation und Ideenmanagement muss Spaß machen. Idealerweise unterstützt eine Plattform diese Emotionen mit weit mehr als monetären Anreizen. Insbesondere das Zugehörigkeitsgefühl als Teil einer aktiven Community und die Bestätigung, wenn eigene Ideen Beachtung finden, können dazu beitragen, dass eine Ideenplattform zum virtuellen Treffpunkt für das gesamte Unternehmen wird. Nicht zuletzt muss eine Plattform Offenheit ermöglichen, was konkret Schnittstellen zu möglichst vielen weiteren Systemen bedeutet. Nur wenn alle relevanten Ideen, Perspektiven und Personen die Möglichkeit haben, Einfluss zu nehmen, wird das volle Potential von modernem Ideen- und Innovationsmanagement genutzt.

Bildquelle: Craft Fig

Crowdsourcing und Kühlschränke – Liebherr sucht nach den Lieblingsdesigns der Crowd

Die Liebherr „Design your Fridge“ Plattform

Auf der neuen Liebherr Crowdsourcing Plattform „Design your Fridge“, basierend auf unserer innosabi crowd Technologie, können Teilnehmer seit kurzem ihren ganz persönlichen Kühlschrank gestalten. Über einen 3D-Konfigurator lässt sich der Kühlschrank in unzählige Bilder, Grafiken und Muster hüllen; ganz individuell nach dem Geschmack des Gestalters. Eine Datenbank mit rund 4,6 Millionen Bildern, sowie eine Auswahl an Mustern, Formen und Zeichenwerkzeugen im Konfigurator bieten eine umfassende Auswahl an Motiven. Wer lieber ein komplett eigenes Lieblingsdesign auf der Kühlschranktür sehen möchte und sich mit entsprechenden Grafikprogrammen auskennt, kann über die Option „Freies Design“ auch selbstkreierte Grafiken hochladen.

Individuelle Lieblingsdesigns auf der IFA 2015

Schon während der Design Phase können jederzeit fleißig Kommentare gepostet und die Lieblingsdesigns durch die Vergabe von Herzen unterstützt werden. Und das, dank unseres Localization Moduls mit seiner Schnittstelle zum Übersetzungstool Google Translate, international und mehrsprachig. So wird die Zusammenarbeit von Teilnehmern aus verschiedenen Ländern und die zeitgleiche Nutzung der Plattform in verschiedenen Sprachen ermöglicht. Letztendlich entscheidet ein Voting zwischen den populärsten 20 Vorschlägen über die 3 Gewinnerdesigns. Diese werden von Liebherr gefertigt und auf der IFA 2015 in Berlin öffentlich vorgestellt.

Schauen Sie hier auf der Plattform vorbei und überzeugen Sie sich selbst von der Vielfalt der individuell gestalteten Kühlschrankoberflächen und der Kreativität der internationalen Teilnehmer.

Die ISPO OPEN INNOVATION Plattform: Das neue Geschäftsmodell der Messe München schlägt Wellen

Die Erweiterung ihres Angebots für die Sportmesse ISPO von 4 Messetage vor Ort auf 365 Tage über die Online-Plattform ISPO OPEN INNOVATION, basierend auf unserer innosabi crowd Technologie, ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Messe München, der auch in den Medien Widerhall findet – ganz aktuell in der Computerwoche!

Potentielle Aussteller können ihre Zielgruppen über die Plattform direkt in Produktentwicklungsprozesse und Innovationsprojekte einbinden. Nina Schniering, Leiterin der Unternehmensentwicklung bei der Messe München erklärt:

„Wir verbinden die Hersteller mit den Endkunden, indem wir eine Umgebung für kollaborative Produkt- oder Serviceentwicklung und deren Tests bereitstellen“

Zwar haben längst auch andere Münchener Messen eigene Online-Auftritte, eine Open Innovation Plattform wie derzeit im Pilotprojekt mit der Sportmesse ISPO ist jedoch noch etwas ganz besonderes.

Trotzdem klingt die neue Strategie wie eine ganz natürliche Entwicklung wenn man bedenkt, dass es das Ziel einer Messe ist Geschäftsbeziehungen zu schaffen; traditionell offline, nun eben zusätzlich auch online mit der Möglichkeiten Kunden und Zielgruppen direkt anzusprechen und kollaborativ in Innovationsprozesse mit einzubeziehen.

Die Entscheidung mit innosabi zusammenzuarbeiten begründet die Messe München in der Computerwoche neben den Kriterien der Technologie, den Vorzügen der räumlichen Nähe in München und dem Kostenargument mit der Möglichkeit

„das System flexibel an die eigenen Anforderungen anzupassen“

Eine ausführliche Erläuterung des neuen Geschäftsmodells der Messe München in Verbindung mit der ISPO Open Innovation Plattform finden Sie auch hier in unserem Case Study Video.

Derzeit finden auf der ISPO Open Innovation Plattform Produkttests und andere Crowdsourcing Projekte mit der Baselayer Marke Kari Traa, dem Hightech Hersteller von Materialien und Textilien TORAY, sowie Helm-Technologie-Entwickler MIPS statt. Schauen Sie hier rein!

Open Innovation und Crowdsourcing im Healthcare-Sektor – Der moderne Verbraucher als Partner für Innovationen

Dieser Artikel ist im JAHRBUCH HEALTHCARE MARKETING 2015, Seite 26-29, ISBN 978-3-936182-53-8 erschienen. Hier finden Sie den Artikel zum Download als pdf. 

Das Aufkommen des Internets und der Zugang zu nahezu endlosen Mengen an Informationen veränderte das Konsumentenverhalten im Laufe der letzten Jahre grundlegend. Aus Konsumenten und Abnehmern wurden zunehmend informierte Verbraucher, die Unternehmensbotschaften kritisch hinterfragen und fundierte Kaufentscheidungen treffen. Der nächste logische Schritt in dieser Entwicklung zeichnet sich bereits ab: Die Forderungen seitens der Verbraucher nach Mitsprache und aktiver Mitgestaltung von Produkten oder gar Unternehmensentscheidungen sind lauter denn je. Für Produzenten und Organisationen liegt darin enormes Potenzial für Innovationen und langanhaltende Kundenbeziehungen – auch im Bereich der Gesundheitslösungen.

Die Dynamik zwischen Unternehmen und Verbrauchern befindet sich seit geraumer Zeit im Wandel. Dies gilt insbesondere für hochspezialisierte und wissensintensive Bereiche wie dem Gesundheitsmarkt. Durch die Masse an einfach zu findenden und öffentlich zugänglichen Informationen verschwimmt die traditionelle Trennlinie zwischen Experten auf der Anbieterseite und den Laien auf der Käuferseite zunehmend: Details zu Behandlungsformen oder Wirkungsweisen von Medikamenten lassen sich heutzutage ohne Anstrengung verständlich aufbereitet im Internet finden. Dies schmälert keinesfalls die Kompetenzen von Ärzten, Pharmazeuten oder Pflegern. Jedoch gilt es, das Wissen der informierten Verbraucher oder Patienten zu berücksichtigen.

Wie stark sich die Verfügbarkeit von Informationen auf unser Verhalten auswirkt, zeigt sich in nahezu jeder größeren Kaufentscheidung. Wer würde heutzutage noch ein neues Auto alleine auf Basis der Ausführungen des Händlers anschaffen, ohne Erfahrungsberichte oder Rezensionen im Internet zu recherchieren? Selbstverständlich konnte man auch in der Vergangenheit Meinungen aus dem Bekanntenkreis einholen, der zentrale Unterschied hierbei ist jedoch, dass der Informationsaustausch über das Internet nicht durch direkten sozialen Kontakt bzw. räumliche oder zeitliche Grenzen beschränkt ist.

Es ist somit leichter denn je, Gleichgesinnte oder Personen mit gleichen Vorstellungen und Erwartungen zu finden und von deren Wissen zu profitieren. Folglich steigt der Anspruch der Verbraucher, Lösungen zu finden, die genau den individuellen Anforderungen und situativen Gegebenheiten entsprechen. Was für Autos gilt, gilt genauso für den Healthcare-Sektor. Besonders die direkte Verbindung zur eigenen Gesundheit legt nahe, dass Kunden in diesem Kontext intensiv nach für sie ideal geeigneten Produkten oder Lösungen suchen. An dieser Stelle lassen sich selbstverständlich Bedenken hinsichtlich Selbstdiagnose oder Selbstmedikation äußern. Es ist daher notwendig, Strukturen und Prozesse zu schaffen, die sowohl den grundlegend veränderten Erwartungen der Verbraucher gerecht werden, als auch wichtige Rahmenbedingungen definieren. Glücklicherweise fördert die derzeitige Entwicklung des Internets die Entstehung eben solcher Strukturen und erste richtungsweisende Beispiele für das zukünftige Verhältnis von Patienten und Gesundheitsexperten sind leicht zu finden.

Patient Innovation & Patients Like Me

Mit sozialen Netzwerken und Web-2.0-Anwendungen eröffnen sich völlig neue Dimensionen für den Wissensaustausch zwischen Verbrauchern. Online-Plattformen und virtuelle Räume ermöglichen es den einzelnen Individuen, nicht nur relevante Informationen zu finden, sondern sich darüber hinaus untereinander zu vernetzen. Im Zuge dieser Vernetzung lässt sich oftmals eine zentrale Veränderung beobachten: Während die einzelnen Personen anfangs noch individuelle Ziele verfolgen, rückt nach und nach Kollaboration in den Mittelpunkt. Aus dieser Dynamik entstehen Gemeinschaften oder Communities. Informationen werden nicht mehr nur gesucht, sondern aktiv zum Nutzen aller Beteiligten und dem Kollektiv geteilt. Solche Communities lassen sich branchen- und industrieübergreifend finden. So auch im Gesundheitswesen.

https://patient-innovation.com/
https://patient-innovation.com/

Die internationale Plattform Patient Innovation ist ein erfolgreiches Beispiel dafür. Das Projekt hat es sich zum Ziel gemacht, Patienten seltener Krankheiten oder deren Angehörige miteinander zu vernetzen. Aufgrund der per Definition geringen Marktgröße für Behandlungsmöglichkeiten seltener Krankheiten bleiben kommerziell entwickelte Therapien und Alltagshilfen für diese Personen oftmals aus. Die Patienten und deren Familien sind folglich auf eigene Ideen und Lösungen angewiesen und überdurchschnittlich innovativ und erfinderisch – in Bezug auf die Ausgestaltung ihres Alltags oder auch in Bezug auf Therapieformen für ihre Krankheiten. Die Web-Plattform Patient Innovation ermöglicht es, dass sich Personen mit ähnlichen Herausforderungen über ihre Ideen austauschen. Lösungen bleiben somit nicht mehr nur den Erfindern vorbehalten, sondern können das Leben von Patienten aus der ganzen Welt verbessern. Dank des Community-Charakters und dem übergeordneten Ziel, die Situation aller Mitglieder langfristig zu verbessern, werden diese Ansätze nicht nur untereinander geteilt, sondern auch kollaborativ weiterentwickelt.

http://www.patientslikeme.com/
http://www.patientslikeme.com/

Ein ähnliches Beispiel ist die Plattform Patients Like Me. Diese Community umfasst mittlerweile mehr als 300.000 Mitglieder, die sich über Behandlungen, Symptome und generelle Erfahrungen im Bezug auf ihre Gesundheit austauschen. Neben dieser Diskussion verfolgt die Plattform noch ein weiteres Ziel: Indem die Mitglieder gemeinsam konkrete Daten zu ihrer Gesundheit oder Behandlung sammeln, ermöglichen oder vereinfachen sie quantitative Studien, die letztendlich Forschung und medizinischen Fortschritt vorantreiben. Auch hierbei schaffen die einzelnen Mitglieder Mehrwert für sich selbst und andere Mitglieder durch Kollaboration – sie generieren Wissen im Schwarm und ermöglichen die Identifikation von Zusammenhängen allein aufgrund der schieren Masse an Teilnehmern.

Crowdsourced Innovation

Die beiden genannten Beispiele beschreiben die Vernetzung von Patienten oder Konsumenten. Doch welche Rolle können Unternehmen in dieser Entwicklung einnehmen und für sich das Potenzial von engagierten und aktiven Verbrauchern nutzbar machen? Eine Antwort darauf bietet „Crowdsourced Innovation“. Der Kern dieses Ansatzes beschreibt die Ergänzung von Innovations- und Entwicklungsprozessen durch die Möglichkeiten von Crowdsourcing – also der Auslagerung von Unternehmensprozessen an große Gruppen von Menschen über das Internet. Dank der oben beschriebenen Vernetzung und Community-Dynamik sind Unternehmen in der Lage, nicht nur auf die Ideen oder das Wissen einzelner, isolierter Individuen zurückgreifen, sondern die Schwarmintelligenz und Kreativität eines gesamten Kollektives zu nutzen.

Mit Kunden, die motiviert sind, ihre perfekte Lösung selbst zu kreieren, anstatt auf existierende Angebote zurückzugreifen, eröffnet sich enormes Potenzial, Produkte und Dienstleistungen auf revolutionär neue Art und Weise zu entwickeln. Indem Unternehmen Schnittstellen schaffen und den Dialog mit Communities suchen oder diese gar selbst aufbauen, können Entwicklungsprozesse für externes Wissen geöffnet werden, um damit neue Angebote oder Geschäftsmodelle erfolgreicher zu entwickeln. Der direkte Austausch mit Kunden entlang des gesamten Entwicklungsprozesses ermöglicht es, Ideen und Konzepte sehr früh zu priorisieren. Darüber hinaus lassen sich komplett neuartige und innovative Ideen identifizieren. Die gesamte Entwicklung wird dadurch effizienter und die entwickelten Angebote marktnäher.

Die oben beschriebene Kollaboration muss sich nicht auf Patienten und Verbraucher untereinander beschränken, im Gegenteil: Gerade Unternehmen sollten sich in diesen Dialog einschalten – zunächst zuhören, um dann aktiv mitzureden und letztendlich ganze Communities aktiv in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Von der Entwicklung neuer OTC-Produkte bis hin zu komplexen Behandlungstechnologien; die Anwendungsszenarien für Crowdsourced Innovation im Healthcare Sektor sind nahezu grenzenlos.

Open Innovation in der Medizintechnik

Ein Beispiel, das verdeutlicht, wie Unternehmen mit externen Communities zusammen arbeiten können, ist „Medical Valley Innovation“. Im Cluster Medical Valley arbeiten über 180 Medizintechnikunternehmen, die insgesamt ca.16.000 Mitarbeiter beschäftigen, 18 Hochschulen, 22 außeruniversitären Forschungseinrichtungen und verschiedenste Einrichtungen der Gesundheitsversorgung an Innovationen in der Medizintechnik. Um die Vernetzung und einen intensiveren Wissensaustausch sowohl innerhalb des Clusters, als auch mit externen Akteuren zu fördern, wurde die Open Innovation-Plattform Medical Valley Innovation ins Leben gerufen. Basierend auf der innosabi Technologie ermöglicht diese Plattform die Umsetzung der oben beschriebenen Crowdsourced Innovation Prozesse.

https://medical-valley-innovation.de/
https://medical-valley-innovation.de/

Die involvierten Unternehmen können so die gesammelten Kompetenzen einer aktiven Community nutzen und die Vorzüge und Synergien eines Clusters noch weiter ausbauen. Ziel der Plattform ist es, den Medizintechnikunternehmen des Netzwerks neue Wege zu innovativen Lösungen aufzuzeigen. Mit Hilfe der Plattform werden unternehmensintern ungelöste Forschungs- und Entwicklungsfragen an eine große Open Innovation-Plattform und fachlich heterogene Community gestellt. Bei den bisherigen Projekten haben sich neben Unternehmern und Angestellten aus dem Medizintechnikbereich auch Studenten und Doktoranden verschiedenster Fachrichtungen eingebracht. Dies ermöglicht den teilnehmenden Unternehmen von externem Wissen und Erfahrungen zu profitieren und somit die Effizienz des eigenen Innovationsprozesses zu steigern. Das Medical Valley handelt dabei als vertrauensvoller Intermediär in der Beziehung zwischen Teilnehmer und Unternehmen. Projektgeber und externe Akteure können sich auf der Plattform austauschen, miteinander diskutieren und gemeinsam Konzepte erarbeiten. Durch solche innovationsfördernden Strukturen kann das Medical Valley großen Mehrwert für die Mitgliederorganisationen schaffen und bietet Experten oder Patienten die Möglichkeit, ihre Ideen oder Erwartungen direkt einzubringen.

Zukünftige Entwicklungen

Parallel zur wachsenden Bedeutung von Communitys und Online-Plattformen entwickeln sich weitere Trends, die zukünftig signifikante Auswirkungen auf Crowdsourced-Innovation-Prozesse in der Gesundheitsbranche haben werden: Die Möglichkeiten, unsere Gesundheitsdaten wie z.B. gelaufene Schritte, Blutdruck oder Art und Dauer unseres Schlafs minutiös nachzuvollziehen, aufzuzeichnen und auszuwerten – zusammengefasst unter dem Oberbegriff „quantified self “ – werden zu noch weitreichenderen Chancen für Innovationen durch Nutzer und Patienten führen. Je besser wir unseren Körper und die Einflüsse darauf selbst verstehen, desto besser können wir mitreden. Umso wichtiger wird für Unternehmen dann auch die Interaktion mit solch mündigen und informierten Kunden werden.

Doch diese Wechselwirkung wird nicht der einzige Aspekt bleiben, den Unternehmen im HealthcareBereich neu gestalten müssen. Auf längere Sicht wird sich mit der Flut an Daten, Big-Data-Technologien und Smart-Health-Angeboten die Rolle aller involvierten Unternehmen wandeln. Diese werden zunehmend zu Knotenpunkten in einer vernetzten Welt. Neben dem bloßen Herstellen oder Anbieten von Produkten werden zusätzliche Leistungen wie beispielsweise das frühe Erkennen von gesundheitlichen Risiken oder das Bereitstellen individueller Therapielösungen notwendig sein, um den Anforderungen der modernen Verbraucher gerecht zu werden und letztendlich den gesamten Gesundheitsmarkt weiterzuentwickeln. Mit Crowdsourced-Innovation-Ansätzen können – und sollten – die Grundsteine für diese Zukunft bereits heute gelegt werden.

Product Testing auf ISPO OPEN INNOVATION mit der baskischen Outdoor-Marke Ternua

Seit gestern können sich User auf der ISPO OPEN INNOVATION Plattform, die auf der innosabi crowd Technologie basiert, als Product Tester der baskischen Outdoor-Marke Ternua bewerben.
Getestet wird das Ternua Uigur Top aus der brandneuen Polartec® Power Wool® – noch vor offiziellem Launch an den Fachhandel.

Im ersten Schritt bewerben sich potentielle Tester. Nach der Testerwahl teilen und diskutieren diese anschließend Ihre Erfahrungen und Geschichten mit der gesamten Community.
Der Einsatz im Bereich des Product Testing verdeutlicht erneut die Vielseitigkeit von Crowdsourcing. Durch den Austausch mit der Community während des Testings kann Feedback intensiviert und damit der Innovationsprozess gestärkt werden.

Zum Projekt geht es hier entlang.