Interview von StartingUp
mit Catharina van Delden

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Zum Thema Crowd-Economy interviewte Bettina Halbach für das Magazin ,,StartingUp“ innosabi CEO Catharina van Delden. Das Interview ist Teil des Dossiers ,,Trendreport: Crowd-Economy“, welches verschiedene Use-Cases und Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Communities und Crowds behandelt. Ein weiter Auszug aus dem Dossier ist online auf der Seite des Magazins verfügbar.

Wie ist die Crowd-Economy entstanden?

Jeff Howe prägte 2006 den Begriff Crowdsourcing. Im Prinzip geht es dabei um Arbeitsteilung. Man verteilt eine Aufgabe, die sonst unternehmensintern bearbeitet wurde, auf viele Menschen über das Internet. Die Entstehung einer Crowd-Economy aus diesem anfänglichen Gedanken der Arbeitsteilung heraus wurde dann mit Social Media und spezialisierten Online-Plattformen möglich. Immer mehr Unternehmen bauten darauf auf, entwickelten skalierbare Geschäftsmodelle.

Ist die Crowd-Economy ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor?

Prinzipien sind etwa Finanzierung, Ideensammlung und Testing. Die Crowd-Economy ist die Grundlage für viele Themen in der Wirtschaft. Der Geldbetrag, der darauf zurückzuführen ist, ist schwer messbar.

Was gehört zur Crowd-Economy?

Unter den Start-ups gibt es crowd enabled startups sowie Intermediäre. Crowd enabled startups funktionieren überhaupt erst dank Crowdprinzipien, so wie Airbnb und Uber. Bei den Intermediären unterscheidet man Finanz-Start-ups – die kümmern sich beispielsweise um Crowdfunding oder Peer-to-peer-Lending – von Wissens-Start-ups. Diese bieten Crowd Design, Crowd Innovation oder Crowd Testing an.

Was fasziniert Sie persönlich an dem Thema Crowd?

Mich fasziniert, dass wir als Einzelne heute mehr erreichen können, als jemals zuvor. Da findet gerade eine große gesellschaftliche Veränderung statt. Gerade wenn Crowd-Prinzipien in großen Konzernen Anwendung finden und so mehr Mitsprachemöglichkeiten für den Endnutzer entstehen. Oder auch als Chance für Menschen, die im bisherigen Arbeitssystem keinen Platz fanden, und dank der Crowd-Economy neue Möglichkeiten zu arbeiten bekommen.

Welches sind die wichtigsten Treiber der Crowd-Economy?

Die Veränderung der Internet-Nutzung hin zum mobilen Business. Digitale Technologien als Teil des Alltags ermöglichen, dass ich mir überhaupt erst eine Mitfahrgelegenheit per App rufen kann, wie eben bei Uber. Und Big Data ist wichtig. Die Crowd-Economy lebt von der Erreichbarkeit einer großen Menschenmenge. Da ist noch viel Musik drin: Man entwickelt Produkte heute anhand der Ideen der Menschen. Diese Ideen ergänzt man dann im nächsten Schritt um Informationen, die aus großen Datenmengen gewonnen werden. Diese Daten helfen, die Bedürfnisse der Menschen genauer zu identifizieren und beispielsweise in neuen Produkten oder Dienstleistungen zu berücksichtigen.

Was ist die Herausforderung für Start-ups?

Dass es sich bei den Geschäftsmodellen von Crowd-Start-ups um zweiseitige Geschäftsmodelle handelt. Ich muss die Crowd erreichen und die Menschen, die mit der Crowd zusammenarbeiten wollen. Das ist ein Henne-Ei-Problem: Habe ich genügend Menschen, die Hilfe bringen können, und, ganz wichtig, genügend Menschen, die die Hilfe, die ich anbiete, suchen? In beiden Gruppen sind Menschen mit Bedürfnissen, das sind zwei Gruppen, auf die ich mich einstellen muss, die ich mitnehmen muss. Eine Seite ist auch oft schwieriger zu erreichen als die andere. Start-ups müssen also Ängste ausräumen. Crowd heißt Menschen, da muss ich ein Regelwerk schaffen, wie ich mit ihnen zusammen arbeiten kann.

Gibt es Vorzeige-Unternehmen?

Den US-amerikanischen Automobilhersteller Local Motors zum Beispiel. Die haben 2007 gegründet und mit Hilfe der Crowd einzigartige Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte entwickelt. Bei einem Treffen sagte mir Founder Jay B. Rogers: ,,Wir verändern mit unserer Methode alle Prozesse von Entwicklung bis Vermarktung, wir sprechen von einem Trillion-Dollar-Market.‘ Das Local-Motors-Prinzip funktioniert auch in anderen Bereichen: Airbus etwa nutzt es, um eine Frachtdrohne zu entwickeln, mit der beispielsweise Blutkonserven transportiert werden können.

Welche Tipps haben Sie für Crowd-Start-ups?

Strukturen schaffen, wie eine Crowd zusammen arbeiten kann, ist wichtig. Wert auf die eigenen Prinzipien legen. Sich Partner schaffen, kommunizieren. Man muss das leben, was man verkaufen will.

 

Sie interessieren sich für Crowdsourced Innovation? In unserem Webcast Format ,,Innovators Studio“ erklären die innosabi Gründer die Grundlagen für die Arbeit mit der Crowd und bieten außerdem im Zuge der ,,Master Class“ weiterführende Exkurse zu bestimmten relevanten Themen wie dem Onboarding einer Crowdsourced Innovation Plattform an. Melden Sie sich gleich an, um keinen Webcast des Innovators Studio zu verpassen.

knowledge@all:
Wissensaustausch digital

knowledge@all ist ein Modul zur Wissensvermittlung innerhalb von Unternehmen, entstanden aus einem Forschungsprojekt mit innosabi. Der Prototyp läuft aktuell bei Küne+Nagel in Niederreichbach.

Wie kommt Wissen und langjährige Erfahrung am besten zu neuen, jungen Mitarbeitern? Diese Frage und mögliche Lösungsansätze hat innsoabi im Forschungsprojekt knowledge@all als Projektkoordinator gemeinsam mit sieben großartigen Partnern erarbeitet. Hintergrund des Projekts sind neue, komplexe Anforderungen an junge Mitarbeiter bei drohendem Nachwuchs- und Fachkräftemangel. Das bisher oft sehr unstrukturierte oder gar komplett fehlende Wissensmanagement innerhalb vieler Unternehmen verschärft diese Herausforderungen zusätzlich. Das Ziel des Forschungsprojekts ist es daher, Möglichkeiten zu erproben, mit denen komplexes Fach- und Erfahrungswissen strukturiert und erhalten werden können.

,,Die Problemstellung am Anfang war, dass viele Mitarbeiter in Pension gehen und damit ihre Erfahrung für das Unternehmen verloren geht. Das innerbetriebliche Wissen soll also auf jüngere Mitarbeiter transferiert werden. Sie sollen lernen, aber auch wissen generieren, und damit letztendlich zweckdienliche Datenbanken anlegen, nutzen und pflegen.“

– Pablo Klemm, Innovation Research Coordinator bei innosabi.

AUFGABE UND ZIEL

Im Vordergrund von knowledge@all steht die Erfassung von Wissen und Erfahrungen von Erwerbstätigen mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund. Diese Daten sollen dann übersichtlich aufzubereiten und verfügbar gemacht werden. Der erste Schritt erfolgt dabei über ein innovatives Lehr-Lern-System: Einer Plattform, die Wissen unterschiedlichster Mitarbeiter aus strategischen und operativen Bereichen – auch über verschiedene Standorte hinweg – integriert. Um diese Daten verständlich aufzubereiten, wurde ein Prozess-Tool-Kit entwickelt, um Animationsvideos für die Lehrinhalte zu generieren. Dieses Tool-Kit ist durch die Anbindung an Bibliotheken mit Standardschritten und -prozessen auch für Mitarbeiter ohne Editing- oder Programmiererfahrung leicht zu bedienen und umzusetzen.   Außerdem wurde ein Touch-for-Information System entwickelt, das die Wiedergabe der jeweils benötigten Lehrinhalte an den spezifischen Stellen im Arbeitsprozess ermöglicht. Allen Beteiligten kann so das jeweils benötigte Wissen bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden, wenn Sie sich am jeweiligen Arbeitsort mit Ihrer ID-Card einloggen.

WICHTIGSTE ANFORDERUNGEN

Eine Übergeordnete Rolle spielt die Übersichtlichkeit der Bedienelemente sowie des Inhalts. Auch in chaotischen und lauten Umgebungen kann so das schnelle und erfolgreiche Lösen von Problemen erreicht werden. Die Wissensein- und ausgabe wird dabei unkompliziert und intuitiv gestaltet, ähnlich der eines Smartphones oder Tablets. Um Umgebungslautstärke und Sprachbarrieren als Problemfaktoren ausschließen zu können, wird auf eine minimale Verwendung von sprachlichen Elementen geachtet. Durch die Einfachheit der Platform und der Systeme wird gewährleistet, dass die primäre Verwendung der Plattform auch ohne Schulung reibungslos funktioniert.

Die Hardware, eine Art Tablet, sowie die Hardwareintegration der Plattform wurde durch die Fraunhofer Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS entwickelt und ermöglicht den Login durch herüber führen einer ID-Card mit NFC Tag über dem Touchscreen. Ein Login am jeweiligen Arbeitsplatz ist damit praktisch ohne Zeitverlust möglich. Dies verhindert eine mögliche Frustration bei Mitarbeitern, die sich mehrfach am Tag an unterschiedlichen Orten einloggen müssen.

Eine weitere Vereinfachung bei der Informationsübermittlung in operativen Prozessen ist die Möglichkeit, Fotos direkt mit dem Device aufzunehmen und hoch zu laden. Gerade beim Melden von Problemen kann dies eine komplexe Beschreibung als Text überflüssig machen und damit den Prozess deutlich vereinfachen. Dies wird in vielen Fällen zu einer verbesserten Kommunikation und zeiteffizienter Problemlösung beitragen.

ERGEBNIS UND ENTWICKLUNG

Folgende Ergebnisse konnten bis zum Ende des Projekts hin erzielt werden:

  • Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse können dank einer Bibliothek mit Standardelementen und Standardschritten für mehrere Arbeitsprozesse selbst Animationsvideos erstellen.
  • Relevantes Prozesswissen wird direkt in die logistische Umgebung eingebettet
  • Auch wenig erfahrene Benutzer haben leichten Zugang
  • Lehr-Lern-Platform, Touch-for-Information-System und andere Prozess-Toolkits laufen harmonisch zusammen und funktionieren
  • Mitarbeiter empfinden die Verwendung als intuitiv und einfach
  • Die NFC tags machen den Login sehr schnell und erhöhen dadurch die Nutzung
  • Die hohe Akzeptanz der Mitarbeiter führt dazu, dass die Platform zusätzlich als Info Terminal benutzt wird

WEITERE SCHRITTE UND ERGEBNISSE

Nach dem initialen Erfolg des Prototypen bei Kühe + Nagel soll ein generelles Verwertungskonzept erarbeitet werden und als Geschäftsmodell an weitere interessierte Partner weiter gegeben werden. Die Ausarbeitung eines Business Model Canvas für die Kernleistungen steht und wird laufend angepasst. Bei Interesse am Projekt, zukünftigen Verwendungsmöglichkeiten und weiteren Informationen zu den Forschungspartnern und Ergebnissen wenden Sie sich gerne direkt an unseren Innovation Research Coordinator Pablo Klemm: pablo.klemm@innosabi.com.

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AGILE INNOVATION – vom „Rugby Ansatz“ in digitalen Entwicklungsprozessen

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Agile Innovation und Methoden sind aus der Software Entwicklung nicht mehr wegzudenken. Doch auch in anderen Bereichen, vor allem in innovationstreibenden Prozessen finden diese Arbeitsweisen Anwendung. In einem kürzlich erschienen, sehr lesenswerten Artikel in der Harvard Business Review beschreiben Daniel Rigby, Jeff Sutherland und Hirotaka Takeuchi Erfolgsfaktoren und Beispiele für agile Entwicklung abseits der IT-Abteilungen.

Link: https://hbr.org/2016/05/embracing-agile

Agile Methoden werden im Artikel als treibende Kraft für steigende Erfolgsraten, Motivation und Produktivität in Unternehmen beschrieben. Da diese Methoden in vielerlei Hinsicht eine Abkehr der streng hierarchischen Top-Down Strukturen vieler Unternehmen bedeuten, gehen die Autoren stark auf die neuen Prinzipien, Erfolgsfaktoren und Werte der agilen Prozesse ein.

Der Rugby Ansatz für agile Innovation

Agile Innovation ist jedoch ohnehin keine Erfindung aus der IT. Schon 1930 begann der Physiker und Statistiker Walter Shewhart mit dem Ansatz des „Plan-Do-Study-Act (PDSA)“ Systems, Produkte und Prozesse in kleinen Entwicklungszyklen zu erneuern und zu verbessern. Er teilte seine Ergebnisse und Gedanken mit seinem Mentee W. Edwards Deming, der den Ansatz mit großem Erfolg in Japan weiter verfolgte und anwendete. Woraufhin Toyota Deming einstellte, um Manager der Firma in dieser Methode zu unterrichten. Gemeinsam entwickelten sie auf dieser Basis das visionäre Toyota Produktionssystem, welches heute als Grundlage von agiler Innovation und dem „lean“ Ansatz gesehen werden kann.

Bekannt wurde diese Methode dieser Zeit unter dem „Rugby Approach“. Das Team löst die Aufgabe wie eine Rugby-Mannschaft von Anfang bis Ende gemeinsam. Keiner der Teammitglieder geht etwa nach dem Beenden seiner spezifischen Aufgabe modellhaft gesprochen „vom Platz“. Diese Art der schnellen, direkten Kollaboration führte in den Unternehmen zu deutlich erfolgreicheren und schnelleren Innovationen. Ein Beispiel hierfür sind die Prozesse in der Kameraentwicklung von Marktführer Canon oder die Entwicklung von Motoren bei Honda. Auch weitere Beispiele zeigen, dass gerade bei komplexen Problemstellungen und Prozessen ein teambasierter Ansatz oft zum schnelleren und gleichzeitig besseren Erfolg führt, da die einzelnen Spezialisten während des Prozesses voneinander lernen, die Aufgabe insgesamt besser verstehen und motiviert am Gesamtprozess teilhaben, statt alleine ihre spezifische Aufgabe, oft am bestmöglichen Ziel vorbei zu erledigen und ausschließlich Ergebnisse weiter zu geben. Die Erkenntnis ist: Nicht die Kombination der Einzelergebnisse sind das Ziel, sondern der gelungene Weg, der die weitere Entfaltung der Produktidee zulässt, während sie entwickelt wird.

Link: https://hbr.org/2016/04/the-secret-history-of-agile-innovation

Die Weiterentwicklung agiler Methoden im Prozessmanagement

Der Rugby Approach wurde in den letzten Jahren vielfach weiterentwickelt und an verschiedene Branchen und Problemstellungen angepasst. Bereichsübergreifend durchgesetzt hat sich dabei die Weiterentwicklung zur „scrum“ Methode, auf die wir in einem unserer nächsten Posts eingehen werden.

Agile Innovation kann jedoch noch viele Schritte weitergehen. Über Open Innovation Lösungen zum Beispiel können nahezu unbegrenzt zusätzliche Mitglieder ins Team geholt werden. Durch Crowdsourced Innovation Lösungen können Projekte ebenfalls offen, jedoch sinnvoll kanalisiert werden und während der Entwicklung direkter Kontakt mit den zukünftigen Kunden gehalten werden. Agile, offene Innovation ist immer am bestmöglichen Kundennutzen ausgerichtet und funktioniert daher optimal, wenn Kunden schon in frühen Stadien der Produktentwicklung eingebunden werden können. Mit den innosabi Crowdsourced Innovation Plattformen wurden vieler solcher Projekte bereits realisiert und erfolgreich durchgeführt.

 

 

 

EU Micro Grand Programm zur Teilnahme am Crowd Dialog Europe bis 26. Juni verlängert!

Das EU Micro Grand Programm für die Teilnahme am Crowd Dialog Europe ist bis 26. Juni verlängert worden. Alle Teilnehmer, die die Vorraussetzungen für den Zuschuss erfüllen, bekommen bis zu 1000 EUR pro Teilnehmer an Kosten für Reise, Unterkunft und Ticket ersetzt.

GASTBEITRAG von www.crowddialog.eu


let´s meet for Crowd Dialog Europe 16 – the European Crowd experts united in knowledge in Graz Austria at 8th Sep

On September 8th, 2016, Crowd Dialog Europe gathers the European Crowd experts from all 28 EU member states in Graz, Austria After premiering the event series last year in the Finnish capital Helsinki,  the Who’s Who of European crowdsourcing, crowdfunding, and crowdinnovation-scene will meet in the capital of Styria. More than 300 representatives from business, academia and politics will discuss and challenge the most current findings and changes in the industry. The event will be held under the motto „United Knowledge – beyond limits“.

Among others, the EU-Commission, the county of Styria, the City of Graz and the WKO Steiermark as leading trade association are actively engaged as Top Partners for this years CrowdDialog Europe. Dr. Reinhard Willfort from Innovation Service Network Tausend mal Tausend is the dedicated and exclusive regional partner. 

Participants from all 28 European members countries will meet on September 8th in Graz, Austria  for the second international event of the Crowd Dialog Europe series. Delegates and Participants will gain insight into the phenomenon of swarm-based innovation processes, alternative financing scenarios and future of work models for practical insights to potential new business fields as well as an international context on trends and its relation to praxis.

Future of Work – Crowd Sourcing

Leading representatives, selected country patrons and well established experts from more all European countries will critically discuss new models of employment and future forms of cooperative innovation and financing. Driven by agile global competition and the demand for more flexible and open structures, companies are increasingly challenged to keep pace with the constantly changing requirements of working-time-models that attract young professionals.

Alternative Financing – Crowd Funding

Designated industry experts, such as Austria´s country patron Reinhard Willfort will take the participants on a journey into the world of finance clusters, and show how to use a crowd related model to finance ideas and innovation. Today and in the near future more flexible financing solutions will be needed to raise equity or  outside capital. At the same time those solutions will offer the chance of possible higher interest rates versus conventional forms of investment. Crowd Dialog Europe will challenge the speakers and experts to  illuminate the opportunities and risks, and put them into a national and European regulatory context.

Agile Development – Crowd Innovation 

Innovation is the engine of every economy and industry section  and will continue to change the world more quickly and profoundly then ever before. Experts from all over Europe will analyze current trends for more „innovationship“ and critically reflect the intersections to artificial intelligence vs human innovation potentials. Carefully selected business-to-business cases endeavor to give detailed insights on the effects of the Crowd Innovation methodology to the involved stake-holders.

For more information, please visit: http://www.crowddialog.eu

innosabi Partner: Startnext

So viele Gemeinsamkeiten, aber doch so verschieden. Trotzdem, oder gerade deshalb verbindet die beiden Unternehmen in dieser Ausgabe unserer Interviewreihe mit innosabi Partnerunternehmen eine tiefe Freundschaft. Markus Sauerhammer, Head of Cooperations bei Startnext hat mit innosabi’s Antje von Loeper über Schnittmengen aus Crowdfunding und Crowdsourcing gesprochen.

Same Same But Different

Durch die gemeinsame Faszination für die Crowd, entstand nicht nur der Kontakt zwischen den beiden Unternehmen, sondern auch eine Freundschaft zwischen Markus Sauerhammer und Catharina van Delden. Beide sind sehr aktiv in der Gründerszene unterwegs und haben einen MBA absolviert, außerdem wurde Sartnext und innosabi im gleichen Jahr gegründet! Doch trotz so vieler Gemeinsamkeiten, unterscheiden sich Startnext und innosabi (neben Weiteren) in einem ganz spezifischen Punkt: Crowdsourcing, Open Innovation und Crowdsourced Innovation kommen vor dem Crowdfunding, so Markus Sauerhammer. Während erstere bei der Ideenfindung und Produktentwicklung helfen und in innosabis Spezialgebiet fallen, werden beim Crowdfunding die fertigen Ideen – zusammen mit den Kunden – erfolgreich in den Markt getragen. In diesem Gebiet hat es wiederum Startnext geschafft, führender Anbieter im deutschsprachigen Raum zu werden.

Markus Sauerhammer erklärt, wie sich die Bereiche Crowdsourced Innovation und Crowdfunding optimal ergänzen, denn…

„…spannend wird es, wenn die Welten des Crowdsourcing von innosabi und des Crowdfunding von Startnext zusammen treffen, dann glaube ich, werden wir hier einen sehr großen Mehrwert für die Kunden sehen!“

Crowdsourcing als Fundament für Crowdfunding

Wie Markus Sauerhammer den Zusammenhang zwischen den beiden Arbeitsbereichen der Unternehmen sieht und worin genau das Potential in der Zusammenarbeit zwischen Startnext und innosabi liegt, sehen Sie in diesem neuen Partner Video:

Wir danken Markus Sauerhammer sehr herzlich für das tolle Interview und freuen uns auf eine lange und erfolgreiche Partnerschaft mit Startnext!

 

Digital Agility – Wie Agilität zum Erfolgsfaktor für Digitalisierung wird

GASTBEITRAG durch Bloom Partners

Agilität als strategisches und organisatorisches Prinzip wird in der digitalisierten Welt zunehmend als Erfolgsfaktor für Unternehmen jeder Art und Größe verstanden. Das bei jungen Startups selbstverständliche agile Denken und Handeln entwickelt sich mit zunehmender Reife und Größe eines Unternehmens häufig in die entgegengesetzte Richtung: aus Flexibilität wird Starrheit, Geschwindigkeit geht verloren und Planen ersetzt Handeln.

Im Rahmen der Studie Digital Readiness 2012 ist Bloom Partners zusammen mit dem Management Institut St. Gallen und Google schon früh der Frage nachgegangen, wie bereit Unternehmen für den digitalen Wandel
sind, inwieweit ein Einfluss auf den Geschäftserfolg nachgewiesen werden kann und welche Einflussfaktoren der Transformation den größten Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Bereits damals wurde Agilität als stärkster Treiber für den Geschäftserfolg identifiziert.

Insbesondere Prozesse in der Produktentwicklung, in Marketing und Vertrieb aber auch die Unternehmensführung selbst gelten heute als Gestaltungsbereiche für Agilität. Viele Unternehmen wünschen sich die Agilität von Startups und versuchen durch neue organisatorische Modelle (Innovation Labs, Inkubatoren, Akzeleratoren, etc.) oder Ausgründungen die mangelnde Geschwindigkeit auszugleichen. Doch für die meisten CEOs oder Chief Digital Officer ist nicht klar, welche Maßnahmen nachhaltig und erfolgreich zur Etablierung von Agilität beitragen.

Gemeinsam mit dem Institut für marktorientierte Unternehmensführung der Ludwig-Maximilians-Universität München führt Bloom Partners deshalb die Studie Digital Agility durch. Dabei sollen die wesentlichen Treiber von Agilität im Kontext des Unternehmens identifiziert, sowie erfolgreiche Maßnahmen zur Steigerung von Agilität abgeleitet werden. Die Studie kombiniert dafür Ergebnisse aus qualitativen Interviews mit ausgewählten Top-Managern auf Vorstandsebene, mit einer quantitativen Befragung. Dies ermöglicht sowohl tiefe und umsetzbare Ergebnisse als auch quantitative Validität. Das repräsentative und industrieübergreifende Panel beinhaltet dabei nicht nur Unternehmen der Old Economy sondern auch führende Startups als Herausforderer der Platzhirsche in ihrer jeweiligen Kategorie.

Zusammengefasst schließt die Studie mit ihrem Best-of- both-Worlds-Ansatz also nicht nur die Lücke zwischen dem Verständnis und der nachhaltigen Etablierung von Agilität. Die Studie fördert darüber hinaus Ergebnisse, die den Austausch zwischen Unternehmen der Old Economy, der New Economy und Startups fördern. Wir wollen aufzeigen, dass sich die Eigenschaften beider Welten gegenseitig ergänzen und nicht ausschließen.

Wir laden Sie herzlich ein, Teil dieser Reise zu werden und uns in diesem Ansatz zu unterstützen.

Zentrale Fragen

  • Was sind die Treiber von digitaler Agilität?
  • Wie agil sind Markenunternehmen in Deutschland?
  • Welche Faktoren hemmen digitale Agilität?
  • Inwiefern wird digitale Agilität durch die Strategie sowie das Top-Management unterstützt? Gibt es
  • Branchenunterschiede bezüglich Umsetzungsgrad und Relevanz?

Forschungsziele

  • Wie bewerten Führungskräfte heute die Relevanz von Agilität im Kontext ihrer Digitalstrategie?
  • Was sind die zentralen Einflussfaktoren für Agilität?
  • Welche organisatorischen Modelle und Prozesse steigern die Agilität nachhaltig ohne Gefährdung der Kernprozesse?
  • Welche konkreten Maßnahmen führen zu steigender Agilität?
  • Worin unterscheiden sich dabei etablierte Unternehmen von Startups?

Mehr Hintergrundinformationen hier: 20160607_Digital_Agility_Studieninfo.

Aufbau der Studie:

1.) Qualitative C-Level Interviews

Qualitative Interviews mit C-Level von Markenunternehmen und etablierten Startups: Im Rahmen von persönlichen Interviews validieren wir mit unserem Team erste Hypothesen zu den Treibern und erfolgreichen Maßnahmen rund um Digitale Agilität. Ansprechpartner sind dabei ausschließlich Vorstände und CDO aus führenden Unternehmen, die an ihrer digitalen Transformation arbeiten.

2.) Quantitative Validierung

Quantitative Validierung: Groß angelegte Befragung des mittleren und höheren Managements, mit einer Stichprobengröße von > 500 (repräsentativ für Deutschland): In einer breit angelegten quantitativen Validierung erarbeiten wir mit wissenschaftlicher Unterstützung ein umfassendes, multivariates Modell zur digitalen Agilität. Ziel ist die Identifikation zentraler Treiber und erfolgreicher Massnahmenpakete.

3.) Ergebnisse Best-of-Both

Digital Agility auf Führungsebene; Konkrete Maßnahmen für Agilität auf strategischer und operativer Ebene; Vergleich zwischen Konzernen und Start-Ups

Die Ergebnisse unserer Studie werden in einem exklusiven Report veröffentlicht. Für ausgewählte Partner veranstalten wir im Herbst 2016 in Berlin einen peer-to-peer Austausch zwischen Unternehmensvertretern großer Konzerne und führenden deutschen und internationalen Startups.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei

info@bloom-partners.com, Telefon: 089 124 1395 0
Bloom Partners GmbH Hohenstaufenstraße 1 80801 München

Hot Topics: Aktuelle Berichterstattung über innosabi

Immer wieder dürfen wir uns über großartige Möglichkeiten freuen, uns und unsere Ideen in Veröffentlichungen und Interviews vorzustellen. In den verschiedensten Bereichen gewinnen die Themen Crowdsourced Innovation und agiles Innovationsmanagement immer mehr Prominenz, was uns natürlich weiter in unseren Zielen bestärkt, diese Entwicklungen mit unserer Technologie voranzutreiben. Hier finden Sie einen kleinen Überblick über aktuelle Veröffentlichungen mit und über innosabi.

Athenas interviewt Catharina van Delden

Kürzlich führte Athenas ein Interview mit innosabi CEO Catharina van Delden zu Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftschancen von Crowdsourced Innovation durch. Auf die Frage, welche Veränderungen zukünftig Unternehmen prägen werden, antwortet Sie:

„Wir sehen einen sehr deutlichen Trend in Richtung einer starken Digitalisierung der Wirtschaft und Forschung. Industrie 4.0 oder das Internet of Things sind hier aus unserer Sicht nur die Spitze des Eisbergs. Wir wollen weiterhin Vordenker in dieser interessanten und vielfältigen neuen Welt sein, und verfolgen dabei den Ansatz, dass nicht nur das Ergebnis agil und digital sein muss, sondern auch der Weg dorthin.“

Das komplette Interview kann auf der Webseite von Athenas auf der Webseite von nachgelesen werden.

innosabi als führender Anbieter ausgezeichnet

Außerdem ehrte uns eine unabhängige Studie eines Beratungs- und Analystenunternehmens als einer der führenden Anbieter für Innovation Management Software. Dabei wurden sowohl aktuelle Möglichkeiten der Technologie bewerten, als auch die zukünftige strategische Entwicklung des Unternehmens.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie direkt auf der Seite des Beratungsunternehmens. Netterweise hat ein weiterer Anbieter aus der Studie die vollständige Zusammenfassung der Ergebnisse zum Download bereit gestellt.

Crowdsourced Innovation im Spectrum Magazin

Im Spectrum, dem Wissensmagazin der Deutschen Leasing Gruppe wurde in Ausgabe I 2016 ausführlich die „Produktentwicklung zusammen mit Kunden“ thematisiert. Catharina van Delden und David Chia beschreiben in ihrem Gastbeitrag das Prinzip von Crowdsourced Innovation und dessen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis. Das Magazin und der Artikel von uns sind online verfügbar. Unseren Gastbeitrag finden Sie ab Seite 16.

Der sprudelnde Erfindergeist der Crowd

Ein sehr schöner Artikel über Open Innovation und Crowdsourcing wurde kürzlich im Good Impact Magazin von Vincent Halang veröffentlicht. Neben einigen Porjekten von innosabi beschreibt er vor allem, wie wichtig es ist, gezielt und strukturiert mit der Crowd zu arbeiten. Denn grundsätzlich gilt: Crowdsourced Innovation ist mehr als eine bloße Abstimmung.

 

 

innosabi meets digital Malaysia – Crowdsourcing as the future of work

Wir hatten am Montag Besuch einer malayischen Regierungs-Delegation, die sich zum Ziel gesetzt hat, in 2020 1 Mio. Menschen in einer „digital workforce“ zu beschäftigen – hier wurden die Chancen von Crowdsourcing richtig verstanden! Wir freuen uns, dass sich Herr Mohd Redzuan Affandi Abdul Rahim bei seinem Besuch Zeit für ein kurzes Interview genommen hat.

 

Über die Malayische Crowdsourcing Initiative eRezeki

The Malaysian Crowdsourcing initiative: In 2011, the Malaysian government had outlined a series of new reforms meant to further promote diversification of the economy, with an eye to propel Malaysia to high income status by 2020; collectively, these reforms are known as the ‘Digital Malaysia Initiative’, a component of which is the creation of the digital jobs ecosystem under the Digital Malaysia Crowdsourcing Initiative. As the Digital Malaysia Crowdsourcing Initiative is driven by the Malaysian Government, hence it focuses on promoting online/digital employment by connecting Malaysian workers with local and international crowdsourcing platforms.

Through this top-down Digital Malaysia Crowdsourcing Initiative, government Malaysia has just launched a Crowdsourcing program called eRezeki on 17th June 2015. Rezeki is a Malay word which means ‘sustenance’. eRezeki hence can be simply referred to as program that provide digital income opportunities. Through this program, Malaysian government has committed fund to provide training to qualify them as ‘digital workforce’. By year 2020, we hope to assist at least 500,000 Malaysian to earn additional income of MYR3.0 billion.


Zur Vertiefung der Thematik empfehlen wir einen Besuch beim Branchentreff Crowd Dialog in München.


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Product Testing der norwegischen Frauensportmarke Kari Traa auf ISPO OPEN INNOVATION

Kari Traa, die am schnellsten wachsende Frauensportmarke in Europa, hat letzte Woche ein Product Testing auf der innosabi crowd basierten Plattform ISPO OPEN INNOVATION gestartet.

Nach der Bewerbungsphase sind Tester eingeladen auf der Plattform Berichte über ihre Erfahrungen mit dem Produkt zu posten und zu kommentieren. Abschließend wird mit der Community diskutiert, wie man das Image von Baselayern noch modischer, innovativer und alltagstauglicher gestalten könnte.

Die Verbindung von Product Testing und Crowdsourcing ermöglicht einen vielseitigen Austausch zwischen Unternehmen und Konsument, für eine marktnahe, zielgerichtete Produktentwicklung.

Hier geht’s zum Projekt.

 

Dachstein entwickelt auf ISPO OPEN INNOVATION mit der Crowd den "perfekten Begleiter am Berg"

Seit letzter Woche läuft ein neues Projekt auf der ISPO OPEN INNOVATION Plattform, die auf innosabi crowd Technologie basiert. Die österreichische Outdoor-Wanderschuhmarke Dachstein möchte mit der Crowd einen innovativen individuellen Wanderschuh für die Kollektion Frühling/Sommer 2017 entwickeln.

In drei aufeinander aufbauenden Phasen wird im Projekt zuerst erkundet, was einen Wanderschuh zum perfekten individuellen Begleiter auf dem Weg zum Gipfel macht, um anschließend Ideen konkreter auszuarbeiten und zuletzt auch die Vermarktung des Schuhs zu gestalten. Wer mehr über diesen an den Stage Gate Prozess angelehnten Prozess erfahren will, dem sei unser Buch „Crowdsourced Innovation“ empfohlen. Im Kapitel „11, Implementing Crowdsourced Innovation“ wird ab Seite 105 intensiv auf die Phasen eines offenen Innovationsprozesses mit der Crowd eingegangen.

Die Zusammenarbeit mit Dachstein ist ein weiteres tolles Beispiel, wie Crowdsourcing auch in der Sportartikelindustrie innovative Produktentwicklung voran treibt.

Hier geht’s zum Projekt.