Das Competency Profiles Modul

innosabi competency profiles modul

In den letzten Wochen haben wir mit Supercharger, Survey, Plattform Health und Localization schon einige Module der innosabi Crowdsourced Innovation Plattform vorgestellt. Heute geht es weiter mit Erklärungen zu Funktion und Nutzen der Competency Profiles.

Auf einer Crowdsourced Innovation Plattform kommen tausende Menschen zusammen, um kollaborativ an Innovationsprojekten zu arbeiten. Typischerweise verfügen die einzelnen Community Mitglieder über verschiedenes Wissen, Fähigkeiten oder berufliche Hintergründe. Deswegen sind besonders Plattformen mit großen Communities darauf angewiesen, die potentiell richtigen Nutzer zu identifizieren und miteinander zu vernetzten. Denn jeder Teilnehmer betrachtet die Projekte aus der ihm eigenen Perspektive und bringt andere Ideen ein, abhängig von den persönlichen Präferenzen und Eigenschaften.

Diese individuellen Charakteristika werden in Form von Kompetenzprofilen angelegt und geben detaillierte Informationen über die Nutzer. Die relevanten Informationen stammen von den Teilnehmern selbst, werden Umfragen entnommen, automatisch von der Plattform erschlossen oder aus externen Datenquellen des Unternehmens eingespeist. Das Competency Profiles Modul stiftet außerdem zusätzlichen Nutzen, indem es den Community Managern die Möglichkeit bietet die Profile manuell anzupassen. Als Anreiz und zur Bereicherung der Community können so einzelne Mitglieder durch besondere Leistungen oder Fähigkeiten zum Beispiel Abzeichen und spezielle Community Status erlangen.

„Je länger die Plattform genutzt wird, desto mehr Informationen stehen zur Verfügung und dementsprechend detaillierter werden die Profile. Die Software registriert die Interessen der Nutzer und in welche Projekte sie sich gerne einbringen. Man erkennt damit zum Beispiel, ob die Nutzer eigene Vorschläge formulieren oder lieber kommentieren und dabei helfen Ideen anderer voranzutreiben. Die Profile fassen also das gesamte Teilnahmeverhalten der Nutzer zusammen und generieren einen Überblick der Kompetenzen und Aktivitäten. Dadurch ist es möglich die Nutzer zu kategorisieren und mehr über die Community zu erfahren.“

– David Chia, innosabi

Kontakt David Chia

Vorteile der Competency Profiles

Die Community Teilnehmer können ihre individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen hinterlegen, oder sich diese durch ihre Aktivitäten auf der Plattform verdienen. Das hat für sie den Vorteil, dass ihnen maßgeschneiderte Inhalte und für sie interessante Projekte zugespielt werden können. Auf der anderen Seite lernt die Plattform ständig mehr über die Interessen und Präferenzen der Nutzer. Administratoren können dadurch gezielt Teilnehmer mit der passenden Expertise einladen, um optimale Voraussetzungen für das Innovationsprojekt zu schaffen.

Weitere Beiträge zu den Modulen und Funktionen der innosabi Crowdsourced Innovation Plattform:

innosabi Localization Modul

innosabi Platform Health Modul

innosabi Supercharger Modul

innosabi Survey Modul

Interview von StartingUp
mit Catharina van Delden

crowdsourcing blog innosabi unicorn

Zum Thema Crowd-Economy interviewte Bettina Halbach für das Magazin ,,StartingUp“ innosabi CEO Catharina van Delden. Das Interview ist Teil des Dossiers ,,Trendreport: Crowd-Economy“, welches verschiedene Use-Cases und Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Communities und Crowds behandelt. Ein weiter Auszug aus dem Dossier ist online auf der Seite des Magazins verfügbar.

Wie ist die Crowd-Economy entstanden?

Jeff Howe prägte 2006 den Begriff Crowdsourcing. Im Prinzip geht es dabei um Arbeitsteilung. Man verteilt eine Aufgabe, die sonst unternehmensintern bearbeitet wurde, auf viele Menschen über das Internet. Die Entstehung einer Crowd-Economy aus diesem anfänglichen Gedanken der Arbeitsteilung heraus wurde dann mit Social Media und spezialisierten Online-Plattformen möglich. Immer mehr Unternehmen bauten darauf auf, entwickelten skalierbare Geschäftsmodelle.

Ist die Crowd-Economy ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor?

Prinzipien sind etwa Finanzierung, Ideensammlung und Testing. Die Crowd-Economy ist die Grundlage für viele Themen in der Wirtschaft. Der Geldbetrag, der darauf zurückzuführen ist, ist schwer messbar.

Was gehört zur Crowd-Economy?

Unter den Start-ups gibt es crowd enabled startups sowie Intermediäre. Crowd enabled startups funktionieren überhaupt erst dank Crowdprinzipien, so wie Airbnb und Uber. Bei den Intermediären unterscheidet man Finanz-Start-ups – die kümmern sich beispielsweise um Crowdfunding oder Peer-to-peer-Lending – von Wissens-Start-ups. Diese bieten Crowd Design, Crowd Innovation oder Crowd Testing an.

Was fasziniert Sie persönlich an dem Thema Crowd?

Mich fasziniert, dass wir als Einzelne heute mehr erreichen können, als jemals zuvor. Da findet gerade eine große gesellschaftliche Veränderung statt. Gerade wenn Crowd-Prinzipien in großen Konzernen Anwendung finden und so mehr Mitsprachemöglichkeiten für den Endnutzer entstehen. Oder auch als Chance für Menschen, die im bisherigen Arbeitssystem keinen Platz fanden, und dank der Crowd-Economy neue Möglichkeiten zu arbeiten bekommen.

Welches sind die wichtigsten Treiber der Crowd-Economy?

Die Veränderung der Internet-Nutzung hin zum mobilen Business. Digitale Technologien als Teil des Alltags ermöglichen, dass ich mir überhaupt erst eine Mitfahrgelegenheit per App rufen kann, wie eben bei Uber. Und Big Data ist wichtig. Die Crowd-Economy lebt von der Erreichbarkeit einer großen Menschenmenge. Da ist noch viel Musik drin: Man entwickelt Produkte heute anhand der Ideen der Menschen. Diese Ideen ergänzt man dann im nächsten Schritt um Informationen, die aus großen Datenmengen gewonnen werden. Diese Daten helfen, die Bedürfnisse der Menschen genauer zu identifizieren und beispielsweise in neuen Produkten oder Dienstleistungen zu berücksichtigen.

Was ist die Herausforderung für Start-ups?

Dass es sich bei den Geschäftsmodellen von Crowd-Start-ups um zweiseitige Geschäftsmodelle handelt. Ich muss die Crowd erreichen und die Menschen, die mit der Crowd zusammenarbeiten wollen. Das ist ein Henne-Ei-Problem: Habe ich genügend Menschen, die Hilfe bringen können, und, ganz wichtig, genügend Menschen, die die Hilfe, die ich anbiete, suchen? In beiden Gruppen sind Menschen mit Bedürfnissen, das sind zwei Gruppen, auf die ich mich einstellen muss, die ich mitnehmen muss. Eine Seite ist auch oft schwieriger zu erreichen als die andere. Start-ups müssen also Ängste ausräumen. Crowd heißt Menschen, da muss ich ein Regelwerk schaffen, wie ich mit ihnen zusammen arbeiten kann.

Gibt es Vorzeige-Unternehmen?

Den US-amerikanischen Automobilhersteller Local Motors zum Beispiel. Die haben 2007 gegründet und mit Hilfe der Crowd einzigartige Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte entwickelt. Bei einem Treffen sagte mir Founder Jay B. Rogers: ,,Wir verändern mit unserer Methode alle Prozesse von Entwicklung bis Vermarktung, wir sprechen von einem Trillion-Dollar-Market.‘ Das Local-Motors-Prinzip funktioniert auch in anderen Bereichen: Airbus etwa nutzt es, um eine Frachtdrohne zu entwickeln, mit der beispielsweise Blutkonserven transportiert werden können.

Welche Tipps haben Sie für Crowd-Start-ups?

Strukturen schaffen, wie eine Crowd zusammen arbeiten kann, ist wichtig. Wert auf die eigenen Prinzipien legen. Sich Partner schaffen, kommunizieren. Man muss das leben, was man verkaufen will.

 

Sie interessieren sich für Crowdsourced Innovation? In unserem Webcast Format ,,Innovators Studio“ erklären die innosabi Gründer die Grundlagen für die Arbeit mit der Crowd und bieten außerdem im Zuge der ,,Master Class“ weiterführende Exkurse zu bestimmten relevanten Themen wie dem Onboarding einer Crowdsourced Innovation Plattform an. Melden Sie sich gleich an, um keinen Webcast des Innovators Studio zu verpassen.

Crowdsourced Innovation
das Handelsblatt erklärt

crowdsourced Innovation Erklärung definition

Ein kürzlich erschienener Artikel im Handelsblatt erklärt: Was ist eigentlich Crowdsourced Innovation? Wie funktioniert die Arbeit mit der Crowd und was macht diesen Prozess so erfolgreich?

Crowdsourced Innovation im Handelsblatt über innosabi

Ein schöner Artikel zum Thema Crowdsourced Innovation wurde am 10. August 2016 im Handelsblatt veröffentlicht. Es wird anschaulich erklärt, wie Crowdsourced Innovation funktioniert und welche neue Möglichkeiten sich damit für Unternehmen eröffnen. innosabi Gründerin und CEO Catharina van Delden wurde dazu in einem Interview zu ihren Erfahrungen befragt. Sie gibt spannende Einblicke in unsere Arbeit mit den verschiedenen Crowds. Gerade die inhaltliche Vielfalt, welche die unterschiedlichsten Firmen auf den innosabi Crowd Plattformen abbilden, macht die Themenfelder der Innovation und Kollaboration so interessant. Crowdsourced Innovation bedeutet für uns, einen Prozess zu entwicklen, an dem so viele intelligente Köpfe mitarbeiten können wie möglich. Für erfolgreiche Innovation ist das Erfahrungswissen der Mitarbeiter und Kunden von entscheidender Bedeutung.

 

handelsblatt

Interesse? Dann hier entlang..

Bei weiterem Interesse zum Thema Crowdsourced Innovation empfehlen wir sehr die Videos unseres innovator studios auf YouTube. In diesen monatlichen live Webcasts werden die Grundlagen der Crowdsourced Innovation erklärt. Zusätzlich geben wir in regelmäßigen Abständen in unserer Master Class tiefergehende Einblicke in konkrete Use Cases, Best Practices und neue Möglichkeiten, die wir auf unseren Plattformen abbilden. Wann der nächste live Webcast statt findet und wann wir die nächste Master Class aufzeichnen, geben wir auf unserer innovators studio Seite bekannt.

AGILE INNOVATION – vom „Rugby Ansatz“ in digitalen Entwicklungsprozessen

innosabi innovation technology

Agile Innovation und Methoden sind aus der Software Entwicklung nicht mehr wegzudenken. Doch auch in anderen Bereichen, vor allem in innovationstreibenden Prozessen finden diese Arbeitsweisen Anwendung. In einem kürzlich erschienen, sehr lesenswerten Artikel in der Harvard Business Review beschreiben Daniel Rigby, Jeff Sutherland und Hirotaka Takeuchi Erfolgsfaktoren und Beispiele für agile Entwicklung abseits der IT-Abteilungen.

Link: https://hbr.org/2016/05/embracing-agile

Agile Methoden werden im Artikel als treibende Kraft für steigende Erfolgsraten, Motivation und Produktivität in Unternehmen beschrieben. Da diese Methoden in vielerlei Hinsicht eine Abkehr der streng hierarchischen Top-Down Strukturen vieler Unternehmen bedeuten, gehen die Autoren stark auf die neuen Prinzipien, Erfolgsfaktoren und Werte der agilen Prozesse ein.

Der Rugby Ansatz für agile Innovation

Agile Innovation ist jedoch ohnehin keine Erfindung aus der IT. Schon 1930 begann der Physiker und Statistiker Walter Shewhart mit dem Ansatz des „Plan-Do-Study-Act (PDSA)“ Systems, Produkte und Prozesse in kleinen Entwicklungszyklen zu erneuern und zu verbessern. Er teilte seine Ergebnisse und Gedanken mit seinem Mentee W. Edwards Deming, der den Ansatz mit großem Erfolg in Japan weiter verfolgte und anwendete. Woraufhin Toyota Deming einstellte, um Manager der Firma in dieser Methode zu unterrichten. Gemeinsam entwickelten sie auf dieser Basis das visionäre Toyota Produktionssystem, welches heute als Grundlage von agiler Innovation und dem „lean“ Ansatz gesehen werden kann.

Bekannt wurde diese Methode dieser Zeit unter dem „Rugby Approach“. Das Team löst die Aufgabe wie eine Rugby-Mannschaft von Anfang bis Ende gemeinsam. Keiner der Teammitglieder geht etwa nach dem Beenden seiner spezifischen Aufgabe modellhaft gesprochen „vom Platz“. Diese Art der schnellen, direkten Kollaboration führte in den Unternehmen zu deutlich erfolgreicheren und schnelleren Innovationen. Ein Beispiel hierfür sind die Prozesse in der Kameraentwicklung von Marktführer Canon oder die Entwicklung von Motoren bei Honda. Auch weitere Beispiele zeigen, dass gerade bei komplexen Problemstellungen und Prozessen ein teambasierter Ansatz oft zum schnelleren und gleichzeitig besseren Erfolg führt, da die einzelnen Spezialisten während des Prozesses voneinander lernen, die Aufgabe insgesamt besser verstehen und motiviert am Gesamtprozess teilhaben, statt alleine ihre spezifische Aufgabe, oft am bestmöglichen Ziel vorbei zu erledigen und ausschließlich Ergebnisse weiter zu geben. Die Erkenntnis ist: Nicht die Kombination der Einzelergebnisse sind das Ziel, sondern der gelungene Weg, der die weitere Entfaltung der Produktidee zulässt, während sie entwickelt wird.

Link: https://hbr.org/2016/04/the-secret-history-of-agile-innovation

Die Weiterentwicklung agiler Methoden im Prozessmanagement

Der Rugby Approach wurde in den letzten Jahren vielfach weiterentwickelt und an verschiedene Branchen und Problemstellungen angepasst. Bereichsübergreifend durchgesetzt hat sich dabei die Weiterentwicklung zur „scrum“ Methode, auf die wir in einem unserer nächsten Posts eingehen werden.

Agile Innovation kann jedoch noch viele Schritte weitergehen. Über Open Innovation Lösungen zum Beispiel können nahezu unbegrenzt zusätzliche Mitglieder ins Team geholt werden. Durch Crowdsourced Innovation Lösungen können Projekte ebenfalls offen, jedoch sinnvoll kanalisiert werden und während der Entwicklung direkter Kontakt mit den zukünftigen Kunden gehalten werden. Agile, offene Innovation ist immer am bestmöglichen Kundennutzen ausgerichtet und funktioniert daher optimal, wenn Kunden schon in frühen Stadien der Produktentwicklung eingebunden werden können. Mit den innosabi Crowdsourced Innovation Plattformen wurden vieler solcher Projekte bereits realisiert und erfolgreich durchgeführt.

 

 

 

Hot Topics: Aktuelle Berichterstattung über innosabi

Immer wieder dürfen wir uns über großartige Möglichkeiten freuen, uns und unsere Ideen in Veröffentlichungen und Interviews vorzustellen. In den verschiedensten Bereichen gewinnen die Themen Crowdsourced Innovation und agiles Innovationsmanagement immer mehr Prominenz, was uns natürlich weiter in unseren Zielen bestärkt, diese Entwicklungen mit unserer Technologie voranzutreiben. Hier finden Sie einen kleinen Überblick über aktuelle Veröffentlichungen mit und über innosabi.

Athenas interviewt Catharina van Delden

Kürzlich führte Athenas ein Interview mit innosabi CEO Catharina van Delden zu Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftschancen von Crowdsourced Innovation durch. Auf die Frage, welche Veränderungen zukünftig Unternehmen prägen werden, antwortet Sie:

„Wir sehen einen sehr deutlichen Trend in Richtung einer starken Digitalisierung der Wirtschaft und Forschung. Industrie 4.0 oder das Internet of Things sind hier aus unserer Sicht nur die Spitze des Eisbergs. Wir wollen weiterhin Vordenker in dieser interessanten und vielfältigen neuen Welt sein, und verfolgen dabei den Ansatz, dass nicht nur das Ergebnis agil und digital sein muss, sondern auch der Weg dorthin.“

Das komplette Interview kann auf der Webseite von Athenas auf der Webseite von nachgelesen werden.

innosabi als führender Anbieter ausgezeichnet

Außerdem ehrte uns eine unabhängige Studie eines Beratungs- und Analystenunternehmens als einer der führenden Anbieter für Innovation Management Software. Dabei wurden sowohl aktuelle Möglichkeiten der Technologie bewerten, als auch die zukünftige strategische Entwicklung des Unternehmens.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie direkt auf der Seite des Beratungsunternehmens. Netterweise hat ein weiterer Anbieter aus der Studie die vollständige Zusammenfassung der Ergebnisse zum Download bereit gestellt.

Crowdsourced Innovation im Spectrum Magazin

Im Spectrum, dem Wissensmagazin der Deutschen Leasing Gruppe wurde in Ausgabe I 2016 ausführlich die „Produktentwicklung zusammen mit Kunden“ thematisiert. Catharina van Delden und David Chia beschreiben in ihrem Gastbeitrag das Prinzip von Crowdsourced Innovation und dessen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis. Das Magazin und der Artikel von uns sind online verfügbar. Unseren Gastbeitrag finden Sie ab Seite 16.

Der sprudelnde Erfindergeist der Crowd

Ein sehr schöner Artikel über Open Innovation und Crowdsourcing wurde kürzlich im Good Impact Magazin von Vincent Halang veröffentlicht. Neben einigen Porjekten von innosabi beschreibt er vor allem, wie wichtig es ist, gezielt und strukturiert mit der Crowd zu arbeiten. Denn grundsätzlich gilt: Crowdsourced Innovation ist mehr als eine bloße Abstimmung.

 

 

OPEN CALL: Ihr Gastartikel in unserem zweiten Buch!

Unser kleines Experiment in der Welt der Verleger und Autoren geht in die große 2. Runde! Nachdem seit November 2014 unglaubliche 5.000 Exemplare unseres Buches „Crowdsourced Innovation“ ihren Weg zum Leser fanden, haben wir uns nun dafür entschieden, eine 2. Auflage zu drucken (ja, wir bessern den einen Typo aus, den wir bisher gefunden haben, wenn Sie noch einen haben ist JETZT die Chance, es uns zu sagen) und außerdem… *Trommelwirbel*… wollen wir das Abenteuer wagen, einen zweiten Band als Fortsetzung zu schreiben!

Wahrscheinlich ist die letzte Zeit des Schreibens schon wieder so lang her, dass wir vergessen haben, wieviel Aufwand es wirklich war, aber hier im innosabi Team freuen wir uns sehr auf die neue Herausforderung und können es kaum erwarten, uns wieder an die Schreibmaschinen zu setzen.

Werden Sie Gastautor im innosabi Buch

Ganz im Sinne von Crowdsourced Innovation wollen wir das Buch natürlich nicht alleine hinter verschlossenen Türen schreiben, sondern das Thema gemeinsam mit Experten aus Theorie und Praxis von allen Perspektiven beleuchten. Wenn Sie Lust haben, in Form eines Gastkapitels Teil dieses neuen Buches zu sein, schreiben Sie uns doch einfach über csi@innosabi.com. Wir sind sehr gespannt auf ihre Ideen und Vorschläge! Im Falle, dass wir Ihr Kapitel nicht einbinden können, bieten wir alternativ gerne eine zeitnahe Veröffentlichung auf unserem Blog an.

Für Band 2 halten wir uns grundsätzlich an die Logik aus dem ersten Buch, dabei gibt es aktuell folgende Überlegungen zum Aufbau:

Preface

I: Visions and Paradigms 

  • Sometimes More is Better – Introduction to Crowdsourced Innovation,
  • Use Cases of Crowdsourced Innovation
  • Agile Principles in Innovation Management

II: Methods and Best Practices

    Onboarding

  • Technology for Crowdsourced Innovation
  • Community Management
  • Communication and Marketing of your CSI Platform
  • Moments that Matter

III: Case Studies

  • Case Study 1
  • Case Study 2
  • Case Study 3

IV: Outlook

  • Are you ready for CSI?
  • Outlook: Crowdsourced Innovation – Quo Vadis?

Klingt interessant? Dann nutzen Sie die Chance, bei der Fortsetzung unserer kleinen Erfolgsgeschichte als Gastautor dabei zu sein und bringen Ihre Erfahrungen und Ihr persönliches Wissen in das neue Buch mit ein. Natürlich werden Sie als Gastautor namentlich genannt und gebührend in Blog, Website und Co erwähnt und verlinkt. Vorschläge? Dann eine schnelle Mail an csi@innosabi.com, wir sind gespannt!

DeutscherIdeenPreis 2016 Die Jahrestagung des DIB-Forums Ideenmanagement

Der Deutsche Ideenpreis setzt seit seiner Gründung im Jahre 2011 immer wieder neue Standards für Innovation, Kreativität und Verantwortung. Die jährliche Vergabe, begleitet von inspirierenden Keynote Speeches erfolgt durch eine hochkarätige Jury aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Mehr dazu: www.dib-ideenmanagement.de

Am 26. April 2016 in Leipzig wurden in den Kategorien „Beste Umweltidee“, „Beste Trendidee“, „Beste Internationale Idee“ sowie „Beste Start-up Idee“ die raffiniertesten Ideen und exzellente Leistungen durch das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft (DIB)  ausgezeichnet. Durch den Abend führte Jörg Mannsperger, Geschäftsführer der DEKRA Akademie GmbH. innosabi Geschäftsführer Jan Fischer hielt die Laudatio für die Auszeichnung Best Start-up Idea. Alle Projekte und Preise zum Nachlesen findet Ihr im veröffentlichten pdf der DEKRA, hier nur eine Kurzzusammenfassung:

  • Idea of the Year

Der Gesamtpreis des Wettbewerbs DeutscherIdeenPreis 2016 geht in diesem Jahr an das Projekt „E-BikeBody“ der Firma REHAU AG + Co.  mehr

  • Best Green Innovation

Besten Umweltidee wird das Untersuchungsprojekt zur Feinstaubbelastung des Unternehmens Team Kamm Data GmbH in Kooperation mit der Hochschule Esslingen am Neckar gekürt.  mehr

  • Best Ideas of Upcoming Challenges

Die beste Trendidee in diesem Jahr ist ,,Innovation on Wheels – Ideen auf die Straße bringen“ der innovationradicals. Ihr Ansatz: Innovation in Reisebussen!  mehr

  • Best Start-up Idea

Als beste Start-up Idee wurde die Reservierungsplattform für Lkw-Stellplätze „Park your Truck“ der Unser Parkplatz GmbH gekürt, die das Parkplatzproblem auf Autobahnen löst.  mehr

  • Best International Idea

Das Unternehmen CeramTec gewinnt in der Kategorie „Beste internationale Idee“ mit einem Konzept zur See-Container-Verladung mit Zwischenboden für optimierten Transport.  mehr

Keynote Speeches mit besonderen Highlights

Das dreitägige Event konnte jedoch auch vor allem durch seine prominenten Sprecher und wohl gewählten Themen punkten. Für uns ein besonderes Highlight: Jan Moritz Müller stellt das neue Innovationsprojekt vom Flughafen München in seinem Vortrag vor, das in Zusammenarbeit mit innosabi realisiert wurde:  „Ideenmanagement beim Flughafen München: Innovation anregen statt Vorschläge verwalten“

 

Flughafen München Innovation

 

,,Ja, Technologie kann für mehr Transparenz und den Sprung über die Hierarchien stehen.“

Dieses klare Ja zu Offenheit und flacher Hierarchie als Beitrag zum Gelingen von innovativen Prozessen unterstützt auch innosabi Geschäftsführer Jan Fischer voll und ganz. In seiner Keynote „Update on Crowdsourced Innovation” beschreibt er wie Ideen- und Innovationsmanagement von Kollaboration und offenen Strukturen profitieren. Die Aufmerksamkeit für derartige Projekte im Kontext der DIB Jahrestagung zeigt deutlich, in welche Richtung sich das Ideenmanagement entwickelt: Gemeinsam mit immer neuen Menschen, und damit immer neuen, bunten und ausgefallenen Ideen Mehrwert schaffen. Beide Seiten, also Konsumenten und Unternehmen, können so genau die Zukunft miteinander gestalten, in der sie persönlich leben, reisen, essen oder einkaufen wollen. Diese Entwicklung erfüllt uns, und wir sind stolz ein Teil davon sein zu dürfen!

Podiumsdiskussion Social Collaboration

Auch zum Thema “Social Collaboration” diskutierte Jan Fischer von innosabi mit Patrick Schneider von Dekra, Henning Schürig von be digital und Gerrit Welling von hr-group über den schnellen und innovativen Austausch unter Kollegen innerhalb von Unternehmen. Als einer der Gründungsmitglieder von innosabi kann er konkrete Beispiele geben, welche Maßnahmen von Unternehmensseite die interne Kommunikation verbessern können, und auf welche Probleme seiner Erfahrung nach in der Vergangenheit oft noch nicht konkret genug eingegangen wurde.

Social Collaboration ist einmal mehr ein Begriff, den es noch nicht sehr lange in der deutschen Unternehmenswelt gibt und der, wie Themen der Innovation generell, viele Fragen auswirft. Deutlich wird: gelungene Kommunikation ist nicht einfach ein nice to have irgendwo in in der Unternehmensphilosophie, sondern hat im operative Geschäft das große Potential, den Erfolg eines Unternehmens enorm zu steigern.

„Ich habe eine Challenge, ich brauche dafür eine Lösung und das ist genau der Punkt, wo Crowdscourced Innovation ansetzt, d.h. ich habe dann einen zielgerichteten Prozess, ich habe wahnsinnig viele Menschen, arbeite aber konkret an einer Herausforderung, die ich dann löse.”

Wir freuen uns, euch hier das Video der Podiumsdiskussion mit Jan präsentieren zu dürfen:

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam mit Kunden neue Service Konzepte entwickeln – Unser Beitrag in der Service Today

In der Service Today, dem Fachmagazin des KVD Service-Verbands, ist ein Beitrag von uns erschienen!

Passend zum Titelthema „Service Chancen in der Industrie 4.0“ der Ausgabe 01/2016 erläutern David Chia und Jan Fischer, wie man mit Hilfe der innosabi Technologie zusammen mit Kunden neue Service Konzepte entwickeln kann, die aktuellen Kundenerwartungen entsprechen.

Anbei ein paar kurze Ausschnitte aus dem Beitrag:

Entwicklung unter strenger Geheimhaltung

„Traditionell entwickeln Entwicklungsabteilungen mit Erkenntnissen aus Vertrieb, Marketing und Marktforschung neue Dienstleistungen, Produkte oder Geschäftsmodelle. In den meisten Fällen agieren Unternehmen dabei isoliert hinter verschlossenen Türen – Wissen rund um Innovationen zählt zu den am besten gehüteten Geheimnissen eines Unternehmens; geschützt durch zahlreiche Geheimhaltungsvereinbarungen, limitierte Zugangsberechtigungen und hoher Verschwiegenheit.“

Angebote hinken Kundenerwartungen hinterher

„Gerade die Entwicklung von digitalen Service Angeboten stellt für viele Unternehmen eine Herausforderung dar, da sich die Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Ansprüche der Endnutzer mit dem Aufkommen neuer Technologien oder Kommunikationswege rasant verändern. Klassische, rein interne Entwicklungsprozesse sind dieser Geschwindigkeit oftmals nicht gewachsen und neue Angebote hinken den Erwartungen der Kunden hinterher, wenn sie auf den Markt kommen. „

Optimierungsmöglichkeiten an Kontaktpunkten

„Gerade an Kontaktpunkten zwischen Unternehmen und Kunden besteht sehr großes Potenzial um Wissen, Ideen oder Optimierungsvorschläge strukturiert in die Entwicklung neuer Angebote fließen zu lassen. […] Mit intelligenten Sortieralgorithmen, Data Analytics, ausgefeilten Gamification Mechanismen, iterativen Projektphasen und Schnittstellen zu Social Media oder CRM Systemen ist es möglich, lebhafte Diskussionen mit großer Teilnehmerzahl zu initiieren und Schritt für Schritt umsetzbare Ergebnisse zu erarbeiten. Externes Wissen wird vom unstrukturierten Feedback zu einer nutzbaren Ressource für das Unternehmen.“

Die Crowdsourced Innovation Technologie von innosabi ermöglicht das Zusammenspiel eben dieser Faktoren und bietet damit eine nachhaltige und flexible Infrastruktur für Ihre Entwicklungs- und Innovationsprozesse.

Den vollständigen Beitrag können Sie sich hier in unserem Ressourcen Bereich herunterladen.


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Service-Ideen rund um’s Auto – Die Open Innovation Plattform des TÜV SÜD Auto Service

 

innosabi vor Ort: Webkongress Erlangen zum Schwerpunkt „E-Government“

Nächste Woche fahren die innosabis Antje von Loeper und Oliver Merx nach Erlangen, um einen Vortrag zum Thema E-Government zu halten!

Der Webkongress Erlangen

Vom Montag, den 7. bis Mittwoch den 9. März findet an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg der Webkongress 2016 statt. Themenschwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist der Bereich E-Government. Aktuelle Webtrends und HTML5 runden das Programm ab.

E-Government

E-Government bezeichnet den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationsmitteln in der öffentlichen Verwaltung. Im Zuge der digitalen Transformation in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens arbeiten auch viele Regierungsorganisationen darauf hin Prozesse zu digitalisieren und den Bürgern digitale Angebote zu unterbreiten.

Crowdsourced Innovation in der Öffentlichen Verwaltung

Neben zahlreichen anderen renommierten Experten, werden Antje von Loeper und Oliver Merx zum Thema „E-Government“ referieren. Der Titel ihres Vortrags lautet „Crowdsourced Innovation in der Öffentlichen Verwaltung“. Anhand anschaulicher Beispiele wird er beleuchten, wie Crowdsourced Innovation als Kombination von Crowdsourcing und Open Innovation in der Wirtschaft, aber eben auch im Bereich der öffentlichen Hand an Bedeutung gewinnt.

 Seien Sie dabei!

Wann? Am 08. März um 16 Uhr

Wo? Im Hörsaal 12 des Felix-Klein-Gebäude des Departments Mathematik in der Cauerstraße 11 auf dem Südgelände der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Erlangen

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website des Kongresses.


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Das innosabi Lexikon: Crowdsourced Innovation Grundbegriffe zum Nachlesen

Unser innosabi Lexikon ist online!

Lesen Sie jetzt die Definitionen verschiedener Crowdsourced Innovation Grundbegriffe von A bis Z* direkt auf unserer innosabi Website nach. Sie finden das Lexikon in unserer Navigationsleiste unter dem Pfad „Akademie“ > „Lexikon“.

Crowdsourced Innovation Grundbegriffe zum Nachlesen

In wenigen Sätzen wollen wir Ihnen mit der Zeit alle Begriffe erläutern, die rund um die Arbeit mit dem Crowdsourced Innovation Ansatz relevant sind. Das Lexikon ist ein „Work in Progress“ und wird von uns nach und nach mit kurzen und knackigen Definitionen ergänzt.

Sie vermissen einen entscheidenen Begriff? Schreiben Sie uns und wir erweitern unser Lexikon so bald wie möglich!


*Im Moment geht das Lexikon erst einmal von C – wie „Challenge“ bis V – wie „Virtuelle Kollaboration“, aber wir arbeiten stetig daran es für Sie zu erweitern. 


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