Interview von StartingUp
mit Catharina van Delden

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Zum Thema Crowd-Economy interviewte Bettina Halbach für das Magazin ,,StartingUp“ innosabi CEO Catharina van Delden. Das Interview ist Teil des Dossiers ,,Trendreport: Crowd-Economy“, welches verschiedene Use-Cases und Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Communities und Crowds behandelt. Ein weiter Auszug aus dem Dossier ist online auf der Seite des Magazins verfügbar.

Wie ist die Crowd-Economy entstanden?

Jeff Howe prägte 2006 den Begriff Crowdsourcing. Im Prinzip geht es dabei um Arbeitsteilung. Man verteilt eine Aufgabe, die sonst unternehmensintern bearbeitet wurde, auf viele Menschen über das Internet. Die Entstehung einer Crowd-Economy aus diesem anfänglichen Gedanken der Arbeitsteilung heraus wurde dann mit Social Media und spezialisierten Online-Plattformen möglich. Immer mehr Unternehmen bauten darauf auf, entwickelten skalierbare Geschäftsmodelle.

Ist die Crowd-Economy ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor?

Prinzipien sind etwa Finanzierung, Ideensammlung und Testing. Die Crowd-Economy ist die Grundlage für viele Themen in der Wirtschaft. Der Geldbetrag, der darauf zurückzuführen ist, ist schwer messbar.

Was gehört zur Crowd-Economy?

Unter den Start-ups gibt es crowd enabled startups sowie Intermediäre. Crowd enabled startups funktionieren überhaupt erst dank Crowdprinzipien, so wie Airbnb und Uber. Bei den Intermediären unterscheidet man Finanz-Start-ups – die kümmern sich beispielsweise um Crowdfunding oder Peer-to-peer-Lending – von Wissens-Start-ups. Diese bieten Crowd Design, Crowd Innovation oder Crowd Testing an.

Was fasziniert Sie persönlich an dem Thema Crowd?

Mich fasziniert, dass wir als Einzelne heute mehr erreichen können, als jemals zuvor. Da findet gerade eine große gesellschaftliche Veränderung statt. Gerade wenn Crowd-Prinzipien in großen Konzernen Anwendung finden und so mehr Mitsprachemöglichkeiten für den Endnutzer entstehen. Oder auch als Chance für Menschen, die im bisherigen Arbeitssystem keinen Platz fanden, und dank der Crowd-Economy neue Möglichkeiten zu arbeiten bekommen.

Welches sind die wichtigsten Treiber der Crowd-Economy?

Die Veränderung der Internet-Nutzung hin zum mobilen Business. Digitale Technologien als Teil des Alltags ermöglichen, dass ich mir überhaupt erst eine Mitfahrgelegenheit per App rufen kann, wie eben bei Uber. Und Big Data ist wichtig. Die Crowd-Economy lebt von der Erreichbarkeit einer großen Menschenmenge. Da ist noch viel Musik drin: Man entwickelt Produkte heute anhand der Ideen der Menschen. Diese Ideen ergänzt man dann im nächsten Schritt um Informationen, die aus großen Datenmengen gewonnen werden. Diese Daten helfen, die Bedürfnisse der Menschen genauer zu identifizieren und beispielsweise in neuen Produkten oder Dienstleistungen zu berücksichtigen.

Was ist die Herausforderung für Start-ups?

Dass es sich bei den Geschäftsmodellen von Crowd-Start-ups um zweiseitige Geschäftsmodelle handelt. Ich muss die Crowd erreichen und die Menschen, die mit der Crowd zusammenarbeiten wollen. Das ist ein Henne-Ei-Problem: Habe ich genügend Menschen, die Hilfe bringen können, und, ganz wichtig, genügend Menschen, die die Hilfe, die ich anbiete, suchen? In beiden Gruppen sind Menschen mit Bedürfnissen, das sind zwei Gruppen, auf die ich mich einstellen muss, die ich mitnehmen muss. Eine Seite ist auch oft schwieriger zu erreichen als die andere. Start-ups müssen also Ängste ausräumen. Crowd heißt Menschen, da muss ich ein Regelwerk schaffen, wie ich mit ihnen zusammen arbeiten kann.

Gibt es Vorzeige-Unternehmen?

Den US-amerikanischen Automobilhersteller Local Motors zum Beispiel. Die haben 2007 gegründet und mit Hilfe der Crowd einzigartige Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte entwickelt. Bei einem Treffen sagte mir Founder Jay B. Rogers: ,,Wir verändern mit unserer Methode alle Prozesse von Entwicklung bis Vermarktung, wir sprechen von einem Trillion-Dollar-Market.‘ Das Local-Motors-Prinzip funktioniert auch in anderen Bereichen: Airbus etwa nutzt es, um eine Frachtdrohne zu entwickeln, mit der beispielsweise Blutkonserven transportiert werden können.

Welche Tipps haben Sie für Crowd-Start-ups?

Strukturen schaffen, wie eine Crowd zusammen arbeiten kann, ist wichtig. Wert auf die eigenen Prinzipien legen. Sich Partner schaffen, kommunizieren. Man muss das leben, was man verkaufen will.

 

Sie interessieren sich für Crowdsourced Innovation? In unserem Webcast Format ,,Innovators Studio“ erklären die innosabi Gründer die Grundlagen für die Arbeit mit der Crowd und bieten außerdem im Zuge der ,,Master Class“ weiterführende Exkurse zu bestimmten relevanten Themen wie dem Onboarding einer Crowdsourced Innovation Plattform an. Melden Sie sich gleich an, um keinen Webcast des Innovators Studio zu verpassen.

Die Anwendung des Lead User-Ansatzes in der Innovationspraxis – Eine Studie der TUHH

von Jens Lehnen

 

Die Integration von Kunden in den Innovationsprozess im Sinne der Open Innovation ist längst zu einem elementaren Bestandteil bei der Neuproduktentwicklung geworden. Nur wenn Innovationen die Bedürfnisse der Kunden befriedigen, werden sie am Markt auch anerkannt.

Bedürfniserkennung durch den Lead User-Ansatz

Ideal ist dabei die Integration fortschrittlicher Nutzer, so genannter Lead User. Diese Anwender zeichnen sich dadurch aus, dass sie (1) mit Bedürfnissen konfrontiert sind, die sich erst später am Markt etablieren werden und (2) in der Lage sind, eigene Lösungen zur Erfüllung ihrer Bedürfnisse zu entwickeln und dadurch besonders zu profitieren.

Der in den USA entwickelte Lead User-Ansatz besteht seit ca. 30 Jahren, vor etwa 20 Jahren wurde er in Deutschland eingeführt. Zwar sind verschiedene, erfolgreiche Lead User-Projekte in Unternehmen bekannt – so finden sich Beispiele bei Johnson & Johnson, 3M oder Hilti. Eine detaillierte Studie über den Einsatz dieses Ansatzes in der Praxis sowie eine ausführliche Analyse der Erfahrungen mit Lead User-Projekten existierte jedoch nicht.

In einer umfangreichen Online-Befragung analysierten daher Jens Lehnen und Prof. Cornelius Herstatt vom Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) die Anwendung des Lead User-Ansatzes in der Praxis. An der Umfrage nahmen 249 insbesondere mittelständische Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum teil.

„79 % der Unternehmen, die den Ansatz bisher nicht kannten, können sich eine Durchführung vorstellen“

Verbreitung und Anwendung des Lead User-Ansatzes

Den Lead User-Ansatz kennen 39% der befragten Unternehmen. Daher ist Potenzial für eine weitere Verbreitung (bspw. durch die Lehre) und Anwendung dieses Ansatzes in der Praxis vorhanden – insbesondere vor dem Aspekt, dass sich 79% der Unternehmen, die den Ansatz bisher nicht kannten, eine Durchführung vorstellen können. Die Bewertung des Lead User-Ansatzes zur Entwicklung innovativer Produktkonzepte entspricht dieser Erkenntnis: 63% der Befragten, denen der Ansatz neu ist, bewerten ihn positiv, 36% stehen dieser Methode neutral gegenüber. Nur 3% der Befragten bewerten den Ansatz negativ.

Die Unternehmen, welche bereits Lead User-Projekte durchgeführt haben, bewerten den Ansatz basierend auf ihren praktischen Erfahrungen noch positiver. So wird die Integration von Lead Usern von 90% der Befragten als positiv sowie von 10% als neutral bewertet. Eine negative Evaluation nahm keins der Unternehmen vor. Passend dazu gaben 93% der Befragten an, dass die Ziele des Lead User-Projekts erreicht wurden und eine wiederholte Durchführung eines Lead User-Projekts geplant sei.

Jedes 2. Unternehmen ändert den theoretischen Prozess

Trotz der sehr positiven Bewertung gab knapp die Hälfte der befragten Unternehmen an, den Prozess der Lead User-Projekte im Vergleich zum in der Theorie etablierten, klassischen Prozess der Lead User-Methode zu ändern. Eine Anpassung des Prozesses basierend auf praktischen Erfahrungen und Rahmenbedingungen scheint demnach eine gängige Vorgehensweise in der Praxis.

Die Anpassung variiert dabei – so werden Prozessphasen weggelassen, deren Reihenfolge geändert oder Schritte und notwendige Aspekte hinzugefügt. So ist es bspw. für eins der befragten Unternehmen sinnvoller, Einzelgespräche mit den Lead Usern zu führen statt – wie im theoretischen Prozess definiert – Workshops zu veranstalten.

Zudem ist zu beobachten, dass durch neu entstandene Technologien (Web 2.0 etc.), neuartige und insbesondere internetbasierte Methoden (bspw. Crowdsourcing, Netnography) zur Identifizierung und Integration der Lead User angewandt werden.

Anpassung und Weiterentwicklung des Ansatzes

Vor diesem Hintergrund ist eine Weiterentwicklung und Modernisierung des Ansatzes auf Basis praktischer Erfahrungen sowie eine Anpassung an aktuelle Gegebenheiten gefragt. Dies soll im Rahmen der Dissertation von Herrn Lehnen in Tiefenfallstudien mit Unternehmen durchgeführt werden, für die nach Kooperationen gesucht wird.

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Lehnen: http://www.tuhh.de/tim/team/lehnen.html


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Der Crowdsourced Innovation Ansatz: Eine Definition und eine Grafik

Nachdem wir im Nachgang unserer ersten innovators studio Master Class zum Thema „Warum Crowdsourced Innovation?“ bereits Begriffsklärungen zu „Crowdsourcing“, „Open Innovation“ und „Kollaboration“ veröffentlicht haben, folgt heute der Artikel zu Crowdsourced Innovation – das Kernstück unserer Unternehmensphilosophie und die Methode, die hinter all unseren Plattformen steckt.

Eine Definition des Crowdsourced Innovation Begriffs

Das Konzept von Crowdsourced Innovation kombiniert Crowdsourcing und Open Innovation Methoden. Es beschreibt online basierte Kollaboration mit einer großen Zahl an Akteuren – sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmensgrenzen. Durch die Vernetzung von Kunden, Mitarbeitern, Partnern oder Zulieferern lässt sich kollektives Wissen zu innovativen Ideen und Ansätzen formen, die direkt in den internen Entwicklungsprozessen integriert und umgesetzt werden können.

Wir sprechen gerade dann von Crowdsoured Innovation, wenn offene Innovation also nicht nur offline durchgeführt wird, z.B. in Workshops, sondern mit großen Teilnehmerzahlen über das Internet. Die umfangreiche Öffnung des Innovationsprozesses für Stakeholder Communities und deren Kollaboration trägt zur Vergrößerung des Innovationspotentials in Organisationen bei.

Kurz gesagt:

Crowdsourced Innovation ist die digitale Öffnung von Innovationsprozessen für skalierbare Kollaboration.

Der Crowdsourced Innovation Ansatz verbindet also Open Innovation mit Community-basiertem Crowdsourcing. Durch Kollaboration wird externes Wissen vernetzt und nutzbar gemacht. Die daraus entstehenden Ideen werden gemeinschaftlich weiterentwickelt, bewertet und kontrolliert in die unternehmenseigenen Innovationsprozesse integriert.

Zu Beachten gilt es, dass Crowdsourced Innovation keinesfalls als Ablösung der etablierten, internen Innovationsprozesse verstanden werden sollte. Vielmehr ist die Methode eine wichtige Ergänzung und strategische Bereicherung in Zeiten der Digitalisierung. Crowdsourced Innovation trägt zur Optimierung der Wertschöpfungskette bei, indem vielfältige neue Perspektiven und interdisziplinäres Know-how zu festen Bestandteilen der internen Innovations- und Entwicklungsprozesse werden.

Die Vorteile des Crowdsourced Innovation Ansatzes

Die Vernetzung aller relevanten Stakeholder auf einer online Plattform schafft eine einheitliche Basis für alle erhobenen Daten, auf die Innovationsmanager und Produktentwickler jederzeit zugreifen können. Durch den kollaborativen Ansatz wird zudem nicht nur externes Wissen gesammelt, sondern durch den Austausch und die Diskussionen zwischen den Community Mitgliedern völlig neu generiert. Häufig entstehen auf diese Weise innovative Ideen, die in einem isolierten Innovationsprozess nur eine sehr geringe Entstehungschance gehabt hätten.

Die Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven ermöglicht verhältnismäßig schnellere und effizientere, interdisziplinäre Lösungsansätze, die zu erfolgreicheren Innovationen führen als geschlossene Innovationsprozesse. Die frühe Validierung und direkte Einbeziehung von echten Kundenbedürfnissen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Beteiligung externer Akteure an Entwicklungsprozessen bewirkt außerdem eine nachhaltige Stärkung der Kundenbeziehung und -bindung, da Menschen nachweislich Ergebnissen einen höheren Wert beimessen, an deren Entstehung sie selbst beteiligt sind (auch „IKEA Effekt“ genannt).

Einige Beispiele für Crowdsourced Innovation Projekte

Ein prominentes Beispiel für kollaborative Entwicklung lässt sich in dem amerikanischen Automobilentwickler Local Motors finden. Local Motors ist kein gewöhnlicher Hersteller, sondern konstruiert und baut Autos mit Hilfe einer Community von Autobegeisterten, die sich bei der Problemlösung und am Design der Wagen beteiligen und auf diese Weise neue Modelle entwickeln. Jedes einzelne Teil der Fahrzeuge wird von der Community entworfen und konstruiert. Selbst bei der tatsächlichen Fertigung der Fahrzeuge wird höchster Wert auf die persönliche Beteiligung gelegt: Jeder Käufer kann sein Auto bei Local Motors unter professioneller Anleitung selbst zusammen bauen.

Etwas weniger emotional, aber dafür mit einer hohen funktionellen Relevanz behaftet ist das Crowdsourced Innovation Projekt von Continental, das Landwirte in die Entwicklung von Steuerungsdisplays für Landmaschinen einbezogen hat. Das war in sofern ein besonderer Schritt, da die Landwirte in diesem Fall gar nicht die direkten Kunden der Firma Continental sind. Die Kunden des Unternehmens sind eigentlich Landmaschinenhersteller für die Continental die Steuerungskonsolen herstellt. Die frühe Einbindung der Endkunden in diesem B2B2C-Verhältnis ermöglicht es, echte Kundenbedürfnisse abzubilden, was wiederum zu einem starken Verkaufsargument für Continental wird.

Im Bereich der Dienstleistungen arbeitet die Postbank seit einiger Zeit über ihre Crowdsourced Innovation Plattform, das „Postbank Ideenlabor“, mit Kunden und Finanzinteressierten zusammen, um ihre Produkte und Services nach Kundennutzen auszurichten, Ideen und Anregungen aus der Kundenperspektive einzuholen, sowie neue (digitale) Konzepte zu testen. Gerade durch die langfristige Ausrichtung der Plattform und einen kontinuierlichen Ausbau der Community wird das Ideenlabor so zum festen Bestandteil im internen Innovationsmanagement.

Eine Crowdsourced Innovation Grafik

Angelehnt an die gängige trichterförmige Visualisierung des Innovationsprozesses bzw. an Henry Chesbrough’s Open Innovation Trichter, haben wir eine Grafik erstellt, die das kollaborative Potential der Vernetzung durch Crowdsourced Innovation für Innovationsprozesse verdeutlicht. Neben der Vernetzung interner Mitarbeiter untereinander können auch gezielt unterschiedliche Stakeholder in verschiedene Entwicklungsphasen mit einbezogen werden:



Gerne können Sie diese Grafik – mit einem kurzen Hinweis auf innosabi – für Ihre eigenen Zwecke weiterverwenden.

Fazit

Crowdsourced Innovation vernetzt Stakeholder – wie Ideengeber & Interessierte, Kunden, Mitarbeiter, Service Partner und Zulieferer – mit Unternehmen, die bereit sind ihre internen Entwicklungsprozesse zu öffnen. Die dadurch entstehenden neuen Wege der Kommunikation und des Austauschs sind eine wertvolle Ergänzung zu traditionellen Innovationprozessen und ermöglichen es, die digitale Transformation der Märkte optimal zu nutzen. Nicht nur eine bessere Kommunikation, ein effektiverer Wissenstransfer und eine engere Kundenbindung sind die Folge. Auch neue, digitale Geschäftsmodelle können aus einer nachhaltigen, softwaregestützten Verbindung mit der Crowd hervorgehen.

 

Wie offen sind Ihre Innovationsprozesse? Welche internen und externen Stakeholder beziehen Sie in Ihre Entwicklungsabläufe mit ein? Auf welche Art und Weise und wie nachhaltig kommunizieren Sie mit diesen Stakeholdern?


Weitere Informationen zu Crowdsourced Innovation finden Sie in unserem Buch „Crowdsourced Innovation – Revolutionizing Open Innovation with Crowdsourcing“.

Näheres über unsere Plattform Software „innosabi crowd“ können Sie auf unseren Produktseiten nachlesen.


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Impulse wagen: Zehn Instrumente für ein impulsgebendes Marketing und Innovationsmanagement

Uwe Greunke, Global Marketing Leiter Sennheiser, und Oliver Merx, Business Development innosabi, haben gemeinsam ein Whitepaper veröffentlicht. Unter dem Titel „Impulse wagen“ präsentieren die beiden Experten einen Leitfaden für eine erfolgsfördernde Verknüpfung zwischen Marketing und Innovationsmanagement in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung. Im Zuge der Veröffentlichung bieten die Autoren eine Reihe von Fortbildungsseminaren an – das erste am 11. und 12. Dezember 2015.

Das Whitepaper können Sie hier herunterladen.

Interdisziplinarität durch Digitalisierung und Vernetzung

Was passiert, wenn ein erfahrener Marketingleiter und ein Innovationsexperte nach Jahren wieder zusammentreffen und sich über ihre beruflichen Erfahrungen austauschen? Sie stellen fest, dass die Überschneidungen zwischen Marketing und Innovationsmanagement in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Vernetzung noch größer geworden sind und sich beide Disziplinen mehr als jemals zuvor sinnvoll ergänzen können. Beide sind zudem der Meinung, dass neben fachlicher Qualifikation auch Vernetzung, Mut und konstruktive Konfliktfähigkeit zentrale Erfolgsfaktoren in beiden Disziplinen darstellen. So geschehen im Sommer 2015 bei Oliver Merx, Business Development Manager bei innosabi und Uwe Greunke, Global Marketing Leiter bei Sennheiser.

Das Whitepaper

Um die gewonnen Erkenntnisse auch für andere zugänglich zu machen, haben die beiden ein 25-seitiges Whitepaper mit dem Titel „Impulse wagen“ erstellt. Der Kerninhalt des Whitepapers sind 10 Instrumente für ein impulsgebendes Marketing und Innovationsmanagement. Am Ende des Whitepapers befindet sich ein Umsetzungsleitfaden, der praxisnah und verständlich die zentralen Schritte beschreibt. Das Whitepaper richtet sich an alle, die im Umfeld von Digitalisierung, Marketing und Innovation neue Impulse setzen wollen und ihrerseits nach Impulsen suchen.

Der Workshop

Für Interessenten, der über das Whitepaper hinaus auch den aktiven Austausch mit den Autoren und anderen Personen mit ähnlichen Herausforderungen sucht, wird auch ein Seminar angeboten. Das erste zweitägige Seminar findet am 11. und 12. Dezember 2015 in Hamburg statt. Ein weiterer Termin im März 2016 wird noch bekannt gegeben.

Das Whitepaper zum Download und die Anmeldeinformationen zum Seminar stehen hier bereit.


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Das Open Innovation Paradigma und eine Open Innovation Grafik

Im Zuge unseres ersten innovators studio Master Class Webcasts haben wir uns intensiv mit den Definitionen der Begriffe Crowdsourcing, Open Innovation und Kollaboration beschäftigt, um Ihnen die Funktionsweise unseres Crowdsourced Innovation Ansatzes näher zu bringen.

Während Sie eine Aufzeichnung des Webcasts und die dazugehörige Präsentation schon auf unserer Ressourcen Seite finden können, möchten wir Ihnen hier in unserem Blog gerne noch weiterführende Informationen zu dieser Thematik anbieten. Auf einen Blogartikel über den Crowdsourcing Grundsatz, letzte Woche, folgt deshalb heute ein Beitrag über das Open Innovation Paradigma.

Die Open Innovation Definition

Open Innovation, auf Deutsch: „offene Innovation“, ist ein Begriff, der alle Innovationsprozesse betitelt, die nicht in sich geschlossen sind, sondern entweder externes Wissen integrieren (Outside-In Prozess) oder intern entstandenes Wissen zur weiteren Nutzung nach außen tragen (Inside-Out Prozess), um das Innovationspotential eines Unternehmens zu vergrößern.

Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Henry Chesbrough beschrieb diese Vorgehensweise erstmals im Jahr 2003 in seinem gleichnamigen Buch (siehe Literaturliste am Ende des Artikels):

“Open Innovation is a paradigm that assumes that firms can and should use external ideas as well as internal ideas, and internal and external paths to market, as the firms look to advance their technology.”

Meistens wird unter Open Innovation der Outside-In Prozess verstanden, bei dem der Innovationsprozess für externes Akteure geöffnet wird, um deren Wissen und Input zu integrieren.

Der Nutzen des Open Innovation Ansatzes

Die Einbindung von Open Innovation Methoden in die traditionellen Innovationsprozesse eines Unternehmens, eröffnet diesem die Möglichkeit, von dem Wissen externer Akteure – wie zum Beispiel Endverbraucher, Experten oder Zulieferer – zu profitieren. Kundenbedürfnisse werden frühzeitig erkannt und Konzepte oder Prototypen entsprechend schon in einem frühen Stadium angepasst. Expertenwissen aus anderen Branchen, Industrien oder Geschäftsfeldern kann in den eigenen Ideen- und Produktentwicklungsprozess transferiert werden, und die enge Kooperation mit Zulieferern trägt zur Optimierung der ganzen Wertschöpfungskette bei.

Richtig eingesetzt hat Open Innovation das Potential die Qualität und die Geschwindigkeit von Innovationsprozessen nachhaltig zu steigern, das Innovationsrisiko durch frühen Abgleich mit echten Kundenbedürfnissen zu minimieren, und über die Veräußerung und Lizensierung von portfoliofernen Ideen, Produkten und Technologien zusätzliche Umsatzquellen zu schaffen.

Open Innovation Methoden als Ergänzung

Der Einsatz von Open Innovation Methoden sollte dabei immer als Ergänzung zu traditionellen Innovationsmethoden und nicht als Ersatz von diesen gesehen werden, denn nur die eigenen (Entwicklungs-) Experten haben den Überblick über den gesamten Innovationsprozess und das Knowhow den externen Input zusammen mit internen Ressourcen zu einem erfolgreichen neuen Produkt oder Service zu verschmelzen.

Beispiele für erfolgreiche Open Innovation Projekte

Astronauten dienen vielen Lebensmittelunternehmen aufgrund ihrer extremen Bedürfnisse als Lead User* für Ernährungsinnovationen. Die Lebensmittel, die Astronauten im Weltraum zu sich nehmen, müssen bezüglich ihrer Nahrhaftigkeit und Verträglichkeit höchsten Standards genügen, um dauerhafte Konzentrationsfähigkeit und Performance zu garantieren. Da Astronauten gesundheitlich ständig überwacht werden, lassen sich die Auswirkungen bestimmter Lebensmittel bei ihnen besonders gut beobachten.

Ein weiteres Beispiel aus unserem Webcast ist eine Challenge auf InnoCentive.com, bei der ein Zahnpastahersteller eine Problemlösung für das optimale Einfüllen von Flouridpulver in eine Zahnpastatube gesucht hat. Ein Nutzer der Online Plattform hatte gleich nach dem Lesen der Problemstellung die simple aber effektive Idee, das Flouridpulver elektrisch aufzuladen. So konnte in Rekordzeit außerhalb des Unternehmens eine einfache Lösung gefunden werden, die innerhalb nicht oder nur über lange, mühsame Recherche gefunden hätte werden können.

Eine Open Innovation Grafik

Während es für den Begriff „Crowdsourcing“ schwierig war, eine gute und selbsterklärende Grafik zu finden (weshalb wir selbst eine erstellt haben, die sie hier finden können), gibt es für Open Innovation schon eine sehr aussagekräftige Darstellung von Henry Chesbrough, an deren Entwurf wir uns mit unserer Grafik angelehnt haben:



Gerne können Sie diese Grafik auch für Ihre eigenen Zwecke nutzen – bitte mit einem Quellenhinweis auf innosabi.

Fazit

Open Innovation hat das Potential, traditionelle Innovationsprozesse durch die Integration von Wissen aus unternehmensexternen Quellen signifikant zu bereichern. Frische Ideen, neue Perspektiven und die frühe Einbeziehung von Kundenbedürfnissen können das Innovationsrisiko senken, und innovative und erfolgreiche neue Produkte und Services hervorbringen.

Wie könnte Open Innovation für Ihr Unternehmen interessant sein?


Open Innovation Links

Wenn Sie sich tiefergehend über Open Innovation informieren wollen, empfehlen wir Ihnen folgende Websites:


Open Innovation Literatur

Offline helfen Ihnen diese Bücher weiter, mehr über die Öffnung ihrer Innovationsprozesse zu erfahren:


*Lead User sind Nutzer, die Bedürfnisse früher verspüren als der Massenmarkt und dadurch häufig ein besonderes Interesse an der Entwicklung innovativer Produkte haben. Oft bringen sie neben ihrem speziellen Bedürfnis auch eine gewisse Expertise oder Fähigkeiten mit, die es ihnen ermöglichen sich produktiv in den Entwicklungsprozess einzubringen.

Bildquelle: Designed by Freepik


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„Innovativ durch Crowdsourcing“ – innosabi in den VDI Nachrichten

Die Bereitschaft vieler Kunden, sich aktiv in den Entwicklungsprozess ihrer Lieblingsprodukte einzubringen, ist enorm groß. Daher sollten Unternehmen es sich nicht nehmen lassen, diese Innovationskraft für ihre Entwicklungsprozesse zu nutzen. Denn die gemeinsame Arbeit an neuen Produkten durch Crowdsourcing Methoden berücksichtigt nicht nur echte Kundenwünsche und festigt die Kundenbindung, sondern macht Innovations- und Entwicklungsprojekte in einer Größenordnung möglich, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit undenkbar schien:

„Durch Crowdsourcing werde ein Pool externer Toptalente greifbar, mit denen die Entwicklungsabteilungen auch bisher zu große, zeitintensive und teure Projekte umsetzen könne, schreibt Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Strategieberatung Accenture in einem Fachartikel zum Thema.“

Im Artikel „Innovativ durch Crowdsourcing“ der VDI Nachrichten können Sie nachlesen, wie modernste Crowdsourcing Software Kunden und Entwicklungsabteilungen in einzelnen Projekten oder immer öfter auch auf dauerhaften Crowdsourced Innovation Plattformen zusammenbringen:

„Die Erfahrungen zeigen, dass sich derart einbezogene Kunden mit großem Engagement an den Projekten beteiligen und eine engere Bindung zum Unternehmen aufbauen. Für die Unternehmen biete sich die Chance, ihre besonders innovativen Entwicklungsprojekte zu erden und damit die Gefahr von Flops zu minimieren.“

Auch immer mehr Unternehmen aus der Industriebranche wenden sich offenen Innovationsmethoden zu:

„Die Unternehmen erkennen: kreatives Potential und pfiffige Konstrukteure gibt es nicht nur in der eigenen Entwicklungsabteilung. Oft hilft den externen Problemlösern ihr unverstellter Blick.“

Was häufig als interne Plattform beginnt, um Mitarbeiter verschiedener Abteilungen für den Wissensaustausch zu verbinden, kann auch dauerhaft oder nur für den Verlauf einzelner Projekte für externe Akteure geöffnet werden:

„Die Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) […] hat ihren Geschäftsbereich Defence & Security über eine innosabi Plattform intern vernetzt, um die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Fachabteilungen zu beleben. Es ging darum, dass geballte interne Know-how zusammenführen, das IABG in Projekten für die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, Energiewirtschaft oder die IKT-Branche erworben hat. Mitarbeiter können über die Plattform jederzeit Ideen und Lösungsansätze austauschen und diese gemeinsam weiterentwickeln.“

„Automobilzulieferer Continental hat Crowdsourcing dagegen genutzt, um die Kunden seiner Kunden besser zu verstehen. Dabei ging es um die Gestaltung der Fahrerkabine und der Mensch-Maschine-Schnittstellen in Land- und Baumaschinen. Ihre Bediener waren über eine Open-Innovation-Plattform dazu eingeladen, konkrete, aus der Praxis abgeleitete, Vorschläge zu machen.“

Den ganzen VDI Nachrichten Artikel können Sie sich hier in unserem Ressourcen Bereich herunterladen.

Case Studies zur IABG und Continental, sowie vielen weiteren interessanten Fällen, finden Sie auf unserer Case Study Seite.


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Best Practice Sharing bei der IABG – unterstützt durch innosabi Technologie
Case Study – Continental profitiert von Crowdsourced Innovation Methoden
Zeit online schreibt über innosabi

BITKOM Leitfaden Social Media mit Beitrag über Crowdsourced Innovation

Einer der erfolgreichsten BITKOM Leitfäden ist nun in einer neuen (inzwischen dritten) Version erschienen, überarbeitet vom Arbeitskreis Social Media: Der BITKOM Leitfaden Social Media. Schritt für Schritt erläutert er die einzelnen Aspekte, die für ein Engagement in Social Media wichtig sind. Er zeigt verschiedene Möglichkeiten der Social Media-Implementierung auf und hilft, Business-Potenziale zu identifizieren.

Besonders freut uns, das wir von innosabi den neu geschaffenen Themenbereich Crowdsourced Innovation mitgestalten konnten! Den vollständigen Leitfaden finden Sie hier, auszugsweise aus dem Kapitel 1.8 „Innovation Management mit Social Media“ hier der Abschnitt „Eine neue Kultur der Interaktion im Social Web“:

„Der Kunde als »Presumer« will noch vor Markteinführung (daher »pre«) in den Entstehungsprozess neuer Produkte einbezogen werden. Er will in Social Media nicht mehr nur seine Service- und Informationswünsche adressiert sehen, sondern fordert aktive Mitsprache bei der Entstehung neuer Angebote. Crowdsourced Innovation nutzt diese neue kommunikative und interaktive Kultur: Durch die aktive Einbeziehung vieler Menschen in Innovationsprozesse entstehen in kollaborativen Ansätzen neue Produktkonzepte. Strategisch geplant und koordiniert kann Crowdsourced Innovation helfen, die Social MediaAktivitäten von Unternehmen in Wettbewerbsvorteile zu übersetzen.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Unternehmen nur durch Marktforschung und Fokusgruppen die Wünsche der Verbraucher in Innovationsprozesse integrieren konnten. Unternehmen aller Branchen können Externe dank Social Media entlang des gesamten Innovationsprozesses integrieren – von der Ideengenerierung, über Prototypentests hin zu Ausgestaltung von Kommunikationsstrategien und Word of Mouth-Kampagnen.“

Die ISPO OPEN INNOVATION Plattform: Das neue Geschäftsmodell der Messe München schlägt Wellen

Die Erweiterung ihres Angebots für die Sportmesse ISPO von 4 Messetage vor Ort auf 365 Tage über die Online-Plattform ISPO OPEN INNOVATION, basierend auf unserer innosabi crowd Technologie, ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Messe München, der auch in den Medien Widerhall findet – ganz aktuell in der Computerwoche!

Potentielle Aussteller können ihre Zielgruppen über die Plattform direkt in Produktentwicklungsprozesse und Innovationsprojekte einbinden. Nina Schniering, Leiterin der Unternehmensentwicklung bei der Messe München erklärt:

„Wir verbinden die Hersteller mit den Endkunden, indem wir eine Umgebung für kollaborative Produkt- oder Serviceentwicklung und deren Tests bereitstellen“

Zwar haben längst auch andere Münchener Messen eigene Online-Auftritte, eine Open Innovation Plattform wie derzeit im Pilotprojekt mit der Sportmesse ISPO ist jedoch noch etwas ganz besonderes.

Trotzdem klingt die neue Strategie wie eine ganz natürliche Entwicklung wenn man bedenkt, dass es das Ziel einer Messe ist Geschäftsbeziehungen zu schaffen; traditionell offline, nun eben zusätzlich auch online mit der Möglichkeiten Kunden und Zielgruppen direkt anzusprechen und kollaborativ in Innovationsprozesse mit einzubeziehen.

Die Entscheidung mit innosabi zusammenzuarbeiten begründet die Messe München in der Computerwoche neben den Kriterien der Technologie, den Vorzügen der räumlichen Nähe in München und dem Kostenargument mit der Möglichkeit

„das System flexibel an die eigenen Anforderungen anzupassen“

Eine ausführliche Erläuterung des neuen Geschäftsmodells der Messe München in Verbindung mit der ISPO Open Innovation Plattform finden Sie auch hier in unserem Case Study Video.

Derzeit finden auf der ISPO Open Innovation Plattform Produkttests und andere Crowdsourcing Projekte mit der Baselayer Marke Kari Traa, dem Hightech Hersteller von Materialien und Textilien TORAY, sowie Helm-Technologie-Entwickler MIPS statt. Schauen Sie hier rein!

Product Testing auf ISPO OPEN INNOVATION mit der baskischen Outdoor-Marke Ternua

Seit gestern können sich User auf der ISPO OPEN INNOVATION Plattform, die auf der innosabi crowd Technologie basiert, als Product Tester der baskischen Outdoor-Marke Ternua bewerben.
Getestet wird das Ternua Uigur Top aus der brandneuen Polartec® Power Wool® – noch vor offiziellem Launch an den Fachhandel.

Im ersten Schritt bewerben sich potentielle Tester. Nach der Testerwahl teilen und diskutieren diese anschließend Ihre Erfahrungen und Geschichten mit der gesamten Community.
Der Einsatz im Bereich des Product Testing verdeutlicht erneut die Vielseitigkeit von Crowdsourcing. Durch den Austausch mit der Community während des Testings kann Feedback intensiviert und damit der Innovationsprozess gestärkt werden.

Zum Projekt geht es hier entlang.

„Digitale Kaffeeküche?“: Ideenmanagement 2.0 – Warum Unternehmen Ideenmanagement heute neu denken und wie sie es einführen.

In dem spannenden Interview mit AviloX bringt Vincent Aydin, Head of Business Development bei innosabi, das Thema unternehmens-internes Crowdsourcing – „was“ es eigentlich ist und „wie“ es funktioniert – auf den Punkt:

„Erstens soll Innovationsmanagement wieder Spaß machen. Zweitens geht es um mehr Effizienz in Innovationsprozessen, das heißt die hohe Flut an Informationen soll effektiv durch passende Algorithmen kanalisiert werden, um die Qualität der Lösungsfindung zu erhöhen. Und drittens erkennen viele unserer Kunden, dass die Öffnung nach innen und außen entscheidend ist für die Qualität der Innovationsentwicklung.“

…Oder kurz gesagt:

„Eine Software, die das Sammeln und Generieren von Ideen unterstützt, sollte immer eine ähnliche Lust machen, wie wenn man täglich bei Facebook reinschaut.“

Den Artikel mit dem kompletten Interview finden Sie hier.