Das Competency Profiles Modul

innosabi competency profiles modul

In den letzten Wochen haben wir mit Supercharger, Survey, Plattform Health und Localization schon einige Module der innosabi Crowdsourced Innovation Plattform vorgestellt. Heute geht es weiter mit Erklärungen zu Funktion und Nutzen der Competency Profiles.

Auf einer Crowdsourced Innovation Plattform kommen tausende Menschen zusammen, um kollaborativ an Innovationsprojekten zu arbeiten. Typischerweise verfügen die einzelnen Community Mitglieder über verschiedenes Wissen, Fähigkeiten oder berufliche Hintergründe. Deswegen sind besonders Plattformen mit großen Communities darauf angewiesen, die potentiell richtigen Nutzer zu identifizieren und miteinander zu vernetzten. Denn jeder Teilnehmer betrachtet die Projekte aus der ihm eigenen Perspektive und bringt andere Ideen ein, abhängig von den persönlichen Präferenzen und Eigenschaften.

Diese individuellen Charakteristika werden in Form von Kompetenzprofilen angelegt und geben detaillierte Informationen über die Nutzer. Die relevanten Informationen stammen von den Teilnehmern selbst, werden Umfragen entnommen, automatisch von der Plattform erschlossen oder aus externen Datenquellen des Unternehmens eingespeist. Das Competency Profiles Modul stiftet außerdem zusätzlichen Nutzen, indem es den Community Managern die Möglichkeit bietet die Profile manuell anzupassen. Als Anreiz und zur Bereicherung der Community können so einzelne Mitglieder durch besondere Leistungen oder Fähigkeiten zum Beispiel Abzeichen und spezielle Community Status erlangen.

„Je länger die Plattform genutzt wird, desto mehr Informationen stehen zur Verfügung und dementsprechend detaillierter werden die Profile. Die Software registriert die Interessen der Nutzer und in welche Projekte sie sich gerne einbringen. Man erkennt damit zum Beispiel, ob die Nutzer eigene Vorschläge formulieren oder lieber kommentieren und dabei helfen Ideen anderer voranzutreiben. Die Profile fassen also das gesamte Teilnahmeverhalten der Nutzer zusammen und generieren einen Überblick der Kompetenzen und Aktivitäten. Dadurch ist es möglich die Nutzer zu kategorisieren und mehr über die Community zu erfahren.“

– David Chia, innosabi

Kontakt David Chia

Vorteile der Competency Profiles

Die Community Teilnehmer können ihre individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen hinterlegen, oder sich diese durch ihre Aktivitäten auf der Plattform verdienen. Das hat für sie den Vorteil, dass ihnen maßgeschneiderte Inhalte und für sie interessante Projekte zugespielt werden können. Auf der anderen Seite lernt die Plattform ständig mehr über die Interessen und Präferenzen der Nutzer. Administratoren können dadurch gezielt Teilnehmer mit der passenden Expertise einladen, um optimale Voraussetzungen für das Innovationsprojekt zu schaffen.

Weitere Beiträge zu den Modulen und Funktionen der innosabi Crowdsourced Innovation Plattform:

innosabi Localization Modul

innosabi Platform Health Modul

innosabi Supercharger Modul

innosabi Survey Modul

Schwarm treibt medizinische Innovationen an

Rechtzeitig zum Wochenende erhalten wir Nachricht über einen tollen neuen Artikel in der Wirschaftszeitung über unsere Open Innovation Plattform mit dem Medical Valley; geschrieben von Oxana Bytschenko. Hier finden Sie die vollständige Case Study zur Plattform

Wir danken der Wirtschaftszeitung (Quelle) für die Genehmigung, diesen Artikel auf unserer Webseite mit Ihnen teilen zu dürfen!

Quelle: Wirtschaftszeitung, Ausgabe 9, September 2015, Seite 11


 

Unternehmen, Forscher und Fachfremde suchen auf einer Plattform gemeinsam nach Lösungen – mit Preisgeld für die Besten

VON OXANA BYTSCHENKO

ERLANGEN. Wenn Kinder eine Flasche nicht aufbekommen oder ihr Legoturm immer wieder umfällt, bitten sie ältere Kinder oder die Eltern um Hilfe. Sie nutzen das Wissen und die Erfahrung der anderen, um sich zu verbessern. Bei Unternehmen läuft die Suche nach einer Problemlösung oft anders – intern und heimlich. Andere Abteilungen wissen manchmal nicht, was im Unternehmen entwickelt und woran geforscht wird – und schon gar nicht externe Experten und Forscher.

Perspektiven von außen

Hier greift eine neue Plattform des Medizintechnik-Clusters Medical Valley in der europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) ein: Das Forschungsprojekt „Open Innovation für nachhaltige Gesundheitslösungen“ wurde im Juni erfolgreich absolviert. Dabei wurden Lösungen für vier Fragestellungen im Bereich der Medizintechnik gesucht und mit Preisgeldern belohnt. Auf www.medical-valley-innovation.de wurden außenstehende Experten und Lösungsfinder mit Unternehmen zusammengeführt, um den Innovationsprozess voranzutreiben. Die freiwilligen Experten schlugen Lösungen für effizientere Patientenuntersuchung in der Radiologie vor und fanden neue Anwendungen für Echtzeit- 3-D-Kameras in medizinischen und verwandten Bereichen. Anhand der eingereichten Ideen wurde sogar ein Prototyp für einen kostengünstigen und handlichen Musterprojektor konstruiert, der für 3-D-Darstellungen in der Medizin verwendet werden kann. Außerdem ist auf diesem Weg eine neue App für personalisierte Kindermedizin entstanden. Die besten Ideen und Konzepte wurden mit insgesamt 14.000 Euro belohnt.

Die Open Innovation Plattform wurde von der innosabi GmbH, einem Anbieter von Crowdsourcing und Open Innovation Software, gemeinsam mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Medizintechnik-Cluster Medical Valley umgesetzt. Das Portal wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert. „Selbst ein Spitzencluster wie Medical Valley mit vielfältigem Wissen und Expertisen hat es schwer, Innovationen abgeschottet von der Außenwelt voranzutreiben“, erklärt Moritz Wurfbaum, Geschäftsführer bei innosabi. Vor allem radikale, vielversprechende Innovationen würden meist da entstehen, wo technologisches Know-how der Hersteller und völlig neue Perspektiven zusammenkommen. „Diese Perspektiven von außerhalb der Unternehmen lassen sich mit Open Innovation Plattformen gezielt erschließen“, sagt Wurfbaum.

Die Innovationsplattform ähnelt einem Marktplatz, wo Nachfrage und Angebot zusammentreffen. Unternehmen können hier Forschungs- und Entwicklungsfragen einstellen, die beste Lösung des Problems erhält ein Preisgeld. Der klare Vorteil der offenen Plattformen ist das interdisziplinäre Wissen. „Durch eine unvoreingenommene Herangehensweise sowie Kenntnisse aus anderen Bereichen liefern gerade fachfremde Experten häufig besonders wertvolle Vorschläge, die zur Problemlösung beitragen“, erklärt Prof. Dr. Kathrin Möslein vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I.

Durch die hohe Qualität der Lösungsvorschläge können Unternehmen die Konzepte sofort umsetzen und Entwicklungszeiten für neue Produkte verkürzen. Nebenbei können Unternehmen neue Geschäftsmodelle erschließen und Geschäftspartner finden. Innovation braucht Input – und diesen finden Unternehmen immer öfter auch außerhalb, von externen und fachfremden Experten. Moritz Wurfbaum bezeichnet diese Entwicklung als „moderne Form der Arbeitsteilung“. Nicht zuletzt, weil die Produkte und Dienstleistungen immer komplexer werden. „Anstatt den Wettbewerbscharakter in den Mittelpunkt zu rücken, profitieren solche Crowdsourcing Communities vom Austausch“, erklärt er.

Starke Idee aus Istanbul

Dabei darf auch der Spaß am gemeinsamen Entwickeln nicht fehlen. Unter den Menschen, die eine der 34 Lösungen für die vier Fragestellungen vorgeschlagen haben, waren Unternehmer, leitende Angestellte, Doktoranden und Studenten. Nach einer Umfrage machen 56 Prozent der Experten mit, um neue Erfahrungen zu sammeln und dazuzulernen. Erst an zweiter Stelle steht das Preisgeld. Auch berufliche Kontakte und Freude am Tüfteln und Forschen spielen eine Rolle. Die Plattform zog übrigens nicht nur Experten aus Bayern, sondern aus allen Regionen der Welt an: Ein Team aus Istanbul hat eine der besten Ideen geliefert.

Die Plattform wird im Medical Valley fortgeführt. Dazu wurde gerade in Zusammenarbeit mit dem Spitzencluster Biotechnologie in München eine clusterübergreifende Plattform aufgebaut, die in Kürze mit dem ersten Projekt online geht. Weitere Projekte werden gerade vorbereitet, erklärt Marco Wendel vom Förderprojektmanagement. „Für Unternehmen, die Open Innovation-Wettbewerbe in der Medizintechnik, Biotechnologie oder verwandten Branchen schalten wollen, sind unterschiedliche Formen denkbar, wie etwa offene oder konkrete technische Fragestellungen“, erklärt er. Die Unternehmen werden im Open Innovation Prozess begleitet.


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innovators studio Episode #06

Vielen Dank an die zahlreichen Zuschauer im heutigen innovators studio! Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Webcast einen ersten Überblick über die Möglichkeiten von Crowdsourced Innovation geben konnten. Demnächst werden wir die konkreten Funktionen der innosabi crowd Technologie in einer speziellen Sonderausgabe vorstellen. Selbstverständlich bekommen Sie dafür rechtzeitig eine Einladung von uns.

Falls Sie Kollegen oder Freunde haben, die sich ebenfalls für das Thema Crowdsourced Innovation interessieren, können Sie diese gerne zur nächsten Ausgabe des innovators studio einladen. Die nächsten Intro Webcasts sind für den 25. August und den 29. September, jeweils um 11.00 Uhr, geplant. Mehr Infos gibt es hier.

Die Präsentation aus dem heutigen innovators studio steht für Sie hier zum Nachlesen bereit. Darüber hinaus haben wir in unserem Ressourcen Bereich noch viele weitere spannende Informationen und Artikel Rund um Crowdsourced Innovation für Sie bereit gestellt. Viel Spaß beim Lesen!

Die Praxisbeispiele aus dem Webcast sowie weitere spannende Case Studies finden Sie hier auf unserer Homepage. Erst vor kurzem haben wir dort neue spannende Video Case Studies zu Postbank, ISPO und Continental veröffentlicht.

Die neusten Nachrichten und Trends rund um Crowdsourced Innovation finden Sie hier in unserem Blog und in unserem vierteljährlichen News Report innosabi quarterly.

Vielen Dank und bis bald im innovators studio!

Update im innosabi crowd Dashboard – Preview

Unsere SaaS Technologie für Crowdsourced Innovation bietet EINE ganzheitliche Community-Plattform, mit der Unternehmen an jeder Stelle des Innovationsprozesses die relevanten Stakeholder mit den dazu passenden Tools einbeziehen können: Sei es Zulieferer, Kunden, Nutzer, komplett Externe bei Themen wie Ideenfindung, Technologie-Scouting, Prototypentest o.ä.

Natürlich entwickeln wir diese konstant weiter, spielen spätestens einmal in der Woche neue Versionen ein – häufig gibt es sogar täglich Änderungen. Nun konnten wir dabei einen großen, schon lange ersehnten Schritt gehen und präsentieren unser Dashboard im überarbeiteten Look&Feel.

Im Dashboard können Administratoren unserer Crowdsourced Innovation Plattformen drei Dinge tun:

  • Administration der Gesamt-Plattform: Lokalisierung, statische Seiten, Benachrichtigungen etc.
  • Community-Management: Verwaltung von Kompetenzen, Attributen, Rollen etc.
  • Projekt-Management: Anlegen neuer Projekte & Phasen, Moderation der Projekte, Auswertung der Ergebnisse

Gerne zeigen wir Ihnen das neue Dashboard und auch die gesamte Plattform im Rahmen einer Demo. Melden Sie sich dazu hier bei uns.

Der Markt für Crowdsourcing und Open Innovation

Wenn man ein Unternehmen in einem neuen Markt gründet, dann ist es oft schwer, konkrete Marktzahlen zu definieren – gerade, wenn man den Markt durch seine eigenen Angebote überhaupt erst mit erschafft. In unserem Fall handelt es sich ja um den Markt für Angebote im Bereich der kollaborativen und Community-getriebenen Produktentwicklung; genauer: Software und Plattformen dafür.

Doch nun – ein paar Jahre nach Gründung der Firma, ausgestattet mit signifikant mehr Erfahrung durch die Zusammenarbeit mit unseren fabelhaften Kunden – sind wir schlauer. Vor allem hat sich der Markt grundsätzlich entwickelt und Analysten haben ihn studiert. Gerne wollen wir mit Ihnen teilen, was wir in den verschiedensten Quellen gefunden haben. Die Zahlen stützen unsere tagtägliche Wahrnehmung: Wir befinden uns in einem sich rasant entwickelnden Umfeld (naja gut, B2B-Umgebungen definieren „rasant“ etwas langsamer als B2C Märkte).

Marktgröße und Marktwachstum Crowdsourcing und Open Innovation

  • Der Markt für Open Innovation Accelerators bemisst 2,7 Mrd. € in 2013 und 5,5 Mrd. € in 2015 (Quelle)
  • +75% Umsatzwachstum von 2010 auf 2011 (Quelle)

Marktdurchdringung Crowdsourcing und Open Innovation

  • In 2017 werden 80% der Fortune 500 Unternehmen eine aktive Kunden-Community haben (von 30% heute). (Quelle)
  • In 2016 werden 60% der Fortune 500 social-enabled Innovations-Management Lösungen einsetzen. (Quelle)
  • In 2017 werden mehr als die Hälfte der Konsumgüterhersteller 75% ihrer konsumentenbezogenen Innovationen und F&E Fähigkeiten aus Crowdsourcing Lösungen gewinnen. (Quelle)

Investmentvolumen Crowdsourcing und Open Innovation

  • Venture Capital Investments in Höhe von fast $300 million in Crowdsourcing Service Anbieter in 2011 (Quelle)

Außerdem spannend (und hier die Originale auf Englisch):

  • „Ideation contests are seen as the most promising open innovation format. They cover almost 80 percent of the entire open innovation market.“ (Quelle)
  • „The lack of broad traction in this marketplace is most likely the result of customer immaturity, rather than any inherent problem with vendor offerings. Only 45% of respondents in a recent survey of IT and business decision-makers reported that they have groups dedicated to innovation, and only 34% of respondents had centralized organizations and processes for innovation. As more organizations get serious about adding rigor to their innovation activities, market size should increase.“ (Quelle)
  • „While the report profiles and ranks ten leading worldwide providers, IDC said the market currently has no leaders, as the majority of companies today that have deployed an innovation management solution have done so to solve either co-creation or open innovation but not both.“ (Quelle)
  • „By 2018, one-third of the top 20 market share leaders in most industries will be significantly disrupted by new competitors (and „reinvented“ incumbents) that use the 3rd Platform to create new services and business models. Many will create (like GE) industry-focused innovation community „platforms.““ (Quelle)

Wir sind stolz, auf dieser Achterbahnfahrt Teil sein zu können und mit unseren neuen Ansätzen für modernes Innovationsmanagement ganz vorne mit dabei zu sein. Bitte anschnallen!

Photo Credit: Daria Nepriakhina

Zeit online schreibt über innosabi

Heute fängt das Wochenende für innosabi super an: ZEIT online veröffentlicht ein Portrait über innosabi, in dem vor allem unsere Case Studies mit Manhattan und Haribo ausführlich beschrieben werden. Frau Weidner beschreibt detailliert die Entstehungsgeschichte unserer Firma sowie die Einsatzmöglichkeiten von Crowdsourcing in der Produktentwicklung. Unter anderem schreibt sie:

„In den vergangenen Jahren hat es sich zum Trend entwickelt, Ideen zu teilen statt sich abzuschotten.“

Während wir beim Lesen des Artikels schon den Champagner aufmachen wollten, ist uns das Lachen bei den Kommentaren vergangen. Hier ist von „Orwellscher Sprache“ die Rede oder „neoliberaler Psychopolitik„. Whaaaat? Anstatt uns nun aber die Decke über den Kopf zu ziehen, wollen wir lieber unsere Vision und Überzeugungen an dieser Stelle mit Ihnen teilen – denn wir glauben an das genaue Gegenteil der hier vorgebrachten Sorgen.

Uns ist klar, dass es Spielarten von Crowdsourcing am Markt gibt, die moralisch fraglich sind: Gerade auch, wenn es um neue Arbeitsformen geht, müssen die Spielregeln transparent und für die Teilnehmer fair sein (hier übrigens ein „Hut ab“ an unsere Freunde von testbirds, die das hervorragend umsetzen und sich mit dem Thema intensiv beschäftigen).

Doch sobald es um die Frage der Produktentwicklung und des Innovationsmanagements in Unternehmen geht, kann Crowdsourcing nur erfolgreich sein, wenn es von einem Menschen und Teilnehmer ausgeht, der mitreden will, der Gehör bekommen soll und den man ernst nehmen möchte. Nehmen Unternehmen das nicht ernst und stellen das nicht an die allererste Stelle ihrer Intentionen, werden auch die Ergebnisse nicht zufrieden stellen – jedem, der sich mit dem Misserfolg von Crowdsourcing  beschäftigen will, sei unser Artikel zu „Crowdslapping“ empfohlen. Mit unseren Kunden führen wir dazu zu Beginn der Zusammenarbeit intensive Gespräche, um genau diese Motivation zu verstehen.

Und ALLE Unternehmen, mit denen wir arbeiten – auch die, die Crowdsourced Innovation im Marketing nutzen – sind der Überzeugung, dass ihre Kunden im Mittelpunkt all ihrer Entscheidungen stehen müssen. Mit ihren Bedürfnissen, Sorgen, Wünschen, Ideen und Erfahrungen mit dem Produkt. Sie wissen, dass neue Produkte und Dienstleistungen heutzutage nur erfolgreich sein können, wenn sie im Dialog entwickelt werden. Dahinter steht ein neues Bild eines Kunden – nicht mehr nur der „Abnehmer“ und „Käufer“, sondern ein mündiger Dialog-Partner, den man ernst nehmen möchte und muss. Hier geht es um Mitsprache, um Empowerment – nicht um Ausnutzung oder vorgespielte Interessen. Solche Ansätze würden auf Dauer sich gegen das Unternehmen wenden und wir wären vor allem mit innosabi aufgrund unserer innersten Überzeugungen kein Teil davon.

Wir glauben daran, dass Menschen mitreden wollen, ernst genommen werden wollen und ihre Meinung sowieso öffentlich im Netz kundtun. Darüber hinaus sind wir der Überzeugung, dass erst durch die Nutzung von Produkten und das eigen erlebte Bedürfnis wirklich sinnvolle Innovation entstehen kann. Auf der anderen Seite haben wir die Vision, dass Unternehmen sich immer vernetzter aufstellen müssen, um heute noch erfolgreich sein zu können, sie müssen zuhören, mitreden lassen und das Feedback in ihr tagtägliches Geschäft einfließen lassen – in der Produktentwicklung ganz vorne voran. Am Ende dieser Vision steht das vernetzte Unternehmen, das Wert stiftet durch Netzwerke und nicht durch das „einfache“ auf den Markt werfen neuer Produkte und Dienstleistungen. Ein Unternehmen, das geprägt ist von Transparenz und Offenheit.

Wir von innosabi wollen für diese gesellschaftlichen Veränderungen die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellen. Durch integrierte Best Practices in unsere Software machen wir es Unternehmen einfacher, sich auf die diese Entwicklungen einzustellen und diese für alle Beteiligten fair und erfolgsversprechend umzusetzen.

Diese Gedanken haben wir intensiv in unserem Buch „Crowdsourced Innovation“ geteilt, das letzte Kapitel soll eine Grundlage bieten für einen „Crowdsourcing Code of Conduct“, den wir aktuell entwickeln und gerne an dieser Stelle wieder mit Ihnen teilen werden.

Gerne stehe ich, Catharina van Delden, Ihnen persönlich für Ihre Fragen zur Verfügung. Sie erreichen mich unter c.vandelden@innnosabi.com.

P.S.: Als kleiner Nachtrag zum Artikel: So sehr wir unsere Konsumgüter Cases lieben – nicht zuletzt dank der nie endenen Gummibärchen-Vorräte 🙂 – wollen wir an dieser Stelle auch auf die Anwendungsmöglichkeiten in anderen Branchen verweisen. Tolle Beispiele sind das Ideenlabor der Postbank (im Buch mit Case Study dabei) oder die Open Innovation Plattform des medical valley in der Medizintechnik.

 

Catharina van Delden wird als „Deutschlands Digitale Köpfe“ der Gesellschaft für Informatik e.V. ausgezeichnet

Diese Woche hat die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die wegweisenden Vordenker und Macher der digitalen Entwicklung in Deutschland im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 mit dem Preis „Deutschlands Digitale Köpfe“ ausgezeichnet. Wir sind sehr stolz darauf, dass innosabi CEO Catharina van Delden als eine der Personen ausgewählt wurde, die herausragende sowie aus gesellschaftlicher Sicht besonders wertvolle Leistungen für den digitalen Fortschritt hervorgebracht haben. Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF erklärt die wichtige Rolle, die diese Vordenker einnehmen:

„Die Initiative ‚Deutschlands digitale Köpfe’ zeichnet diejenigen Menschen aus, die jeden Tag mit ihren Ideen und ihrer Arbeit die digitale Zukunft unseres Landes prägen. Sie beweisen, dass digitale Exzellenz in Deutschland Zukunft hat.“

Die Jury aus führenden IT-Experten und Wissenschaftlern hat Catharina van Delden und die Arbeit von innosabi aus einer Gruppe von 240 Nominierten ausgewählt. Als „Die Kundenkennerin“ steht sie als Vorbild dafür, wie Kunden und Produzenten in der digitalen Welt zum Vorteil aller Beteiligten näher zusammen rücken können.

„Neue Denkansätze und Methoden sind für die heutige Marktwirtschaft lebenswichtig. Als Geschäftsführerin und Gründerin von innosabi sorgt Catharina van Delden dafür, dass innovative digitale Impulse sich in der Wirtschaft gut entfalten können. Dafür bietet ihr Unternehmen insbesondere Software und Dienstleistungen für den Einsatz von Crowdsourcing und Open Innovation Strategien. Mit Hilfe von Catharina van Delden können sich Unternehmen also schon heute auf den Weg in die Arbeitswelt der Zukunft machen und Verbraucherwünsche besser erfüllen“,

so die offizielle Erklärung der Jury.

Crowdsourcing "in a nutshell"

Auf dem Censhare Future Day 2014 im Münchner Kesselhaus durfte unsere CEO Catharina van Delden einen Vortrag zum Thema Crowdsourcing in der Produktentwicklung halten. Entstanden ist daraus ein schönes Video, das wir gerne mit Ihnen teilen wollen: Catharina erklärt, wann Crowdsourcing Sinn macht, welche Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen sind und welche Rolle dabei Software spielt.

Sweet Summer – durch Crowdsourcing entwickelte Produktlinie

Seit heute steht ein weiteres erfolgreiches Crowdsourcing Produkt in den Regalen und wir bei innosabi sind noch ein Stück stolzer auf unsere Arbeit. Im Oktober und November 2013 haben die Teilnehmer gemeinsam auf unserAller die neue „Sweet Summer“ Nagellackkollektion der Marke Misslyn von Art Deco entwickelt. In zwei aufeinanderfolgenden Phasen wurden die einzelnen Nagellacke sowie deren Namen kreiert. Die 24 finalen Lacke, die unter klangvollen Namen wie „I’m a Prince“ oder „Mangolicious“ in die Läden kommen, wurden somit von Grund auf von den Endkunden entwickelt.

Beachtlich ist vor allem, dass die komplette Kollektion in nur 7 Wochen designt wurde: Angesichts der wirklich einzigartigen und ausgefallenen Kreationen eine bemerkenswerte Leistung. Neben dieser kurzen Entwicklungszeit konnte Misslyn von weiteren postiven Effekten des Crowdsourcing Ansatzes profitieren. So berichtet Nina Hess, Brandmanagerin bei Misslyn, gegenüber der IHK beispielsweise, wie Crowdsourcing der langfristigen Kundenbindung zugute kommt:

„Wir rechnen fest damit, dass die Aktion auch die Markenbindung und -bekanntheit erhöht hat. Schließlich sprechen die Teilnehmerinnen ja auch in ihrem privaten Umfeld über ihre Beteiligung. Auf den Abverkauf der Kollektion (…) sind wir nun sehr gespannt.“

Da die Teilnehmer so die Rolle eines Marken- oder Produktbotschafters übernehmen, können schon vor Markteinführung Spannung und emotionale Bindungen bei der relevanten Zielgruppe erzeugt werden. Dass die „Sweet Summer“ Kollektion ein voller Erfolg wird, steht daher nahezu außer Frage.

innosabi im Handelsblatt: Für die Ideen der Kunden

Kurz nach der CeBIT sind Themen rund um die Zukunft der IT Industrie in aller Munde. Umso schöner, dass das Handelsblatt in einem Artikel vom 17. März  innosabi und CEO Catharina van Delden als Vorreiter für einen der wichtigen Trends portraitiert: Produktentwicklung durch Crowdsourcing.

Der Artikel, geschrieben von Corinna Nohn, berichtet von innosabis erfolgreichen Plattformen und Projekten mit Lidl, Manhattan und Continental, sowie der aktuell laufenden Aktion mit Haribo, bei der die neuen Geschmacksrichtungen für die Fan-Edition der weltbekannten Goldbären bestimmt werden.

„Möglich macht es eine Crowdsourcing-Software, die van Deldens Firma innosabi gehört – und die gerade ein Großunternehmen nach dem anderen kauft, der Umsatz steigt sprunghaft. Lidl hat dank innosabi mit Kunden einen neuen Joghurt kreiert; Continental bastelt mit Hilfe von Landwirten an einem neuen Cockpit für Landmaschinen; die Kosmetikfirma Manhattan hat eine komplette Nagellacklinie zusammen mit Kundinnen entwickelt, es ist eine der erfolgreichsten Serien überhaupt.“

Für Catharina van Delden ist klar, warum große Unternehmen von innosabi profitieren können, ja teilweise sogar müssen:

Wir geben ihnen etwas was vielen abhanden gekommen ist: Innovationskraft.“ Unternehmen seien besonders erfolgreich, wenn sie neue Produkte nicht allein entwickeln. „Idealerweise beziehen sie ihre Kunden konstant mit ein. Und das geht mit uns.“ Nicht selten beteiligten sich dann Menschen, „die man vielleicht gar nicht zu seiner Zielgruppe gezählt und vernachlässigt hätte“. Menschen, die verblüffende Ideen einspeisen.“