Innovation
mit Mitarbeitern

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Die Innovationskraft im Unternehmen

Niemand versteht ein Unternehmen besser als die eigenen Mitarbeiter. Das gesammelte Erfahrungswissen und fachliche Know-how, das in einer Organisation steckt, ist ein entscheidender Faktor für die Innovationskraft eines Unternehmens. Doch leider wird an dieser Stelle oftmals enormes Potenzial verspielt. Vor allem, weil relevantes Wissen und gute Ideen in vielen Fällen nicht dort ankommen, wo sie den größten Wert stiften können. Wir möchten hier mehrere Ansätze für modernes Innovationsmanagement präsentieren, die die eigenen Mitarbeiter sinnvoll in unternehmensweite Projekte und Initiativen einbinden.

Die Frage, wie man die gesamte Expertise innerhalb einer Organisation nutzbar machen kann, ist bei weitem keine neue. Mit digitalen Tools für interne Vernetzung und Kollaboration hat sie jedoch in den vergangenen Jahren eine komplett neue Dimension bekommen. Was – überspitzt gesagt – früher mit einem Briefkasten für Mitarbeitervorschläge funktioniert hat, ist heute nahezu undenkbar. Mit der Digitalisierung wird alles schneller. Neue Technologien und Geschäftsfelder entstehen mit rasanter Geschwindigkeit. Wer das Potenzial der Mitarbeiter für Innovation nutzen möchte, kommt also nicht daran vorbei, sich mit digitalen, intelligenten Lösungen zu beschäftigen. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen rund um Methoden, mit denen Sie Mitarbeiterinnovation fördern können.

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Executive Summary: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Innovation entsteht dann, wenn Bedürfnisse erkannt und Lösungen dazu gefunden werden. Die eigenen Mitarbeiter verfügen über das Wissen über Technik, Markt und Unternehmenskapazitäten, um diese Lösungen zu finden.
  • Das relevante Wissen für Innovation ist nicht gebunden an die dafür verantwortliche Position im Unternehmen. Alle Abteilungen und Hierarchieebenen können mit der jeweiligen Fachkompetenz Impulse und Lösungen beisteuern.
  • Kollaboration über Abteilungsgrenzen und Hierarchien hinweg ist der beste Weg, um schneller Ideen zu generieren, Lösungen zu finden und Konzepte umzusetzen.
  • Die einfachste Variante für kollaboratives Innovationsmanagement mit Mitarbeitern ist eine Innovationskampagne, bei der Mitarbeiter Ideen und Lösungen zu einer konkreten Fragestellung einreichen, diskutieren und evaluieren können.
  • Innovation Funding erweitert die klassische Innovationskampagne um virtuelles Crowdfunding. Ideen stehen im Wettbewerb um Ressourcen und werden bei Erreichen der Funding-Ziele damit ausgestattet und vom Ideengeber umgesetzt.
  • Solution Scouting ermöglicht es Mitarbeitern nicht nur Ideen einzubringen, sondern Fragestellungen oder Kampagnen selbst zu initiieren und Menschen mit dem richtigen Wissen im Unternehmen zu finden.
  • Unabhängig davon, welche Methode in der Praxis umgesetzt wird, ist die Unternehmenskultur erfolgsentscheidend.

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Warum alle Mitarbeiter Innovation vorantreiben sollten

Das Bild vom genialen Erfinder, der alleine hinter verschlossenen Türen den nächsten großen Durchbruch für das Unternehmen entwickelt, ist schon seit längerem veraltet. Als Antwort darauf sind viele Methoden und Empfehlungen entstanden, wie in Innovationsmanagement und Produktentwicklung als Teams mit verteiltem Wissen gearbeitet werden kann. Doch auch hierbei stoßen wir zunehmend an Grenzen. Zum einen, weil Geschwindigkeit ein immer wichtiger Erfolgsfaktor wird. Dies steht oftmals im Konflikt mit den starren, kleinteiligen Prozessschritten in der klassischen Produktentwicklung. Zum anderen macht es die wachsende Komplexität von Produkten, Services und Prozessen zunehmend schwieriger, alle relevanten Kompetenzen in einer einzelnen Person oder einem dedizierten Team zu vereinen.

Writting on a wall

Das heißt natürlich nicht, dass alle bisherigen Methoden und Ansätze an Bedeutung verlieren. Organisationseinheiten, die sich explizit mit Innovation oder neuen Technologien befassen, werden auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Vielmehr geht es darum, wie sich diese Bereiche innerhalb des Unternehmens vernetzen und wie sie sich für Wissen und Ideen öffnen. Denn gerade, wenn es um hochspezialisiertes Know-how oder Kunden Insights geht, finden sich die Experten in der Regel dort, wo täglich mit den Technologien gearbeitet oder mit den Kunden gesprochen wird, zum Beispiel in den eigenen Produktionslinien oder im Kundenservice. Obwohl sie über dieses wertvolle Wissen verfügen, haben diese Mitarbeiter haben in der Regel keinen direkten Einfluss auf die Entwicklung neuer Produkte und Angebote.

Bleibt dieses Wissen ungenutzt, besteht die große Gefahr, dass gute Ideen übersehen werden oder innerhalb der abgeschotteten Innovationsteams auf Kosten von Effizienz selbst nach neuen Lösungen gesucht wird, die an anderer Stelle bereits vorhanden sind. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass die Mitarbeiter aus der gesamten Organisation Verantwortung für Innovation und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens übernehmen sollten. Um ein solches Verständnis umfassend zu verankern, benötigen Sie nicht nur die passenden Kanäle, über die sich die Mitarbeiter einbringen können, sondern auch eine Unternehmenskultur, die dies tatsächlich fördert.

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Innovation durch Kollaboration entscheidend beschleunigen

Gerade in großen Unternehmen ist das Problem weniger ein Mangel an guten Ideen und Konzepten, sondern eine Frage der Geschwindigkeit. Innovative Ansätze bringen nur wenig Mehrwert, wenn ein Wettbewerber mit einem ähnlichen Angebot schneller auf den Markt tritt. Betrachtet man den Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt, so erkennt man vier wichtige Aspekte, die darüber entscheiden, wie schnell man zu marktreifen, innovativen Ergebnissen kommt.

| Die Frequenz, mit der innovative Ideen und Konzepte entstehen.
| Die Zuverlässigkeit, mit der relevante Ansätze früh erkannt werden.
| Die Geschwindigkeit, mit der Lösungen im Unternehmen gefunden werden.
| Die Zeit, die benötigt wird, um Ideen zu testbaren Prototypen auszubauen.

Kollaboration in Innovationsprojekten über Abteilungen und Hierarchien hinweg, setzt an allen vier Punkten an. Indem an den richtigen Stellen die richtigen Menschen mit dem richtigen Wissen im Unternehmen eingebunden werden, kann das gesamte Unternehmen beschleunigt werden.

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Mit Innovation Challenges die Mitarbeiter proaktiv einbinden

Eine Kampagne oder Challenge auszurufen, bei der Mitarbeiter Ideen zu einer bestimmten Frage oder einem ausgewählten Technologiebereich einreichen können, ist heute weit verbreitet. Statt nur darauf zu hoffen, dass Mitarbeiter im Unternehmen gute Ideen haben und diese dann auch an die richtigen Stellen weitergetragen werden, wird bei Innovation Challenge proaktiv und innerhalb eines klar definierten Zeitraums danach gesucht. Im Kern sind diese Innovation Challenges vergleichsweise einfach aufgebaut:

| Themen und Fragestellungen werden im Innovationsmanagement definiert.
| Die Innovation Challenge wird ausgerufen und Mitarbeiter werden dazu eingeladen.
| Mitarbeiter können ihre Ideen und Vorschläge auf einer Plattform einreichen.
| Die vielversprechendsten Einreichungen werden ausgewählt, z.B. durch eine Jury.
| Die ausgewählten Ideen werden umgesetzt und die Ideengeber ausgezeichnet.

Innerhalb dieser allgemeinen Schritte findet sich viel Platz für Kollaborationsmöglichkeiten. So können zum Beispiel offene Diskussionen schon während der Einreichung dazu beitragen, die Ideen auszuarbeiten und zu priorisieren. Das gleich gilt auch für die Evaluation der Vorschläge. Warum sollte nur eine Jury aus ausgewählten Personen qualifiziertes Feedback geben können? Und auch bei und nach der Umsetzung sollten alle Mitarbeiter die Möglichkeit haben, auf dem Laufenden zu bleiben oder weitere Verbesserungsvorschläge einbringen zu können. Um solche umfassenden Innovation Challenges wirklich strukturiert und zielführend zu implementieren, sind die richtigen digitalen Tools und Methoden erfolgsentscheidend.

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Innovation Funding: Crowdfunding mit Mitarbeiter

Wenn es darum geht, gute Ideen schnell zur Umsetzung zu treiben, gibt es wenige Ansätze, die effizienter sind als Crowdfunding. Was Privatpersonen oder kleine Startup Teams seit mehreren Jahren erfolgreich auf Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo machen, lässt sich in ähnlicher Form auch im Unternehmen mit den eigenen Mitarbeitern umsetzen. Wir sprechen beim Crowdfunding mit Mitarbeitern von Innovation Funding. So werden innovative Ideen und Projektvorhaben der Mitarbeiter nicht nur vorgeschlagen und diskutiert, sondern auch mit virtuellen Budgets unterstützt. Ideen, die ihre Funding-Ziele erreichen, werden mit tatsächlichen Ressourcen ausgestattet und von den Teams realisiert. Ideengenerierung, Priorisierung und Umsetzung greifen so noch stärker ineinander. Der starke Fokus auf die Realisierung der Projekte macht Innovation Funding zur perfekten digitalen Erweiterung von bestehenden Accelerator oder Entrepreneurship Programmen.

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Solution Scouting: Wissen im Unternehmen vernetzen

„Wenn wir nur wüssten, was wir alles wissen.“ Dieses oder ähnliche Sprichwörter gibt es in fast allen Unternehmen. Was auf den ersten Blick scherzhaft gemeint ist, verdeutlicht jedoch eines der präsentesten Probleme in großen Unternehmen. In vielen Fällen mangelt es an Kanälen und Strukturen, die das Expertenwissen einzelner Mitarbeiter für Herausforderungen oder Aufgaben außerhalb des direkten Tätigkeitsbereichs nutzbar machen. Gerade wenn Mitarbeiter zeitaufwändig neue Lösungen entwickeln, die es in ähnlicher Form schon an einer anderen Stelle im Unternehmen gibt, wird viel Effizienz und Geschwindigkeit verspielt. Die Lösung: das gesammelte Wissen im Unternehmen vernetzen. Mit Solution Scouting haben Mitarbeiter, die spezifisches Fachwissen oder Lösungen suchen, die Möglichkeit, eigene Innovation Challenges zu initiieren und gezielt die Personen mit den relevanten Kompetenzen anzusprechen. Doch Solution Scouting hilft nicht nur bei der Suche nach Wissen und Lösungen im Unternehmen. Mit den richtigen Tools laufen die Ergebnisse der einzelnen Fragestellungen an einem zentralen Punkt zusammen und werden dort aufbereitet. Diese Datenbank für Lösungen ist für zukünftige Herausforderungen durchsuchbar und kann durch intelligente Analysemöglichkeiten aktiv relevante Informationen an die richtigen Personen leiten.

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Die richtige Kultur im Unternehmen etablieren

Die beschriebenen Ausprägungen von kollaborativer Innovation mit Mitarbeitern setzen nicht an einer einzelnen Stelle im Unternehmen an. Es sind Methoden, die das gesamte Unternehmen oder große Teile davon voranbringen sollen. Entsprechend gibt es auch sehr viele Schnittpunkte mit verschiedenen Unternehmensbereichen und existierenden Initiativen. Damit Innovation mit Mitarbeitern in dieser Größenordnung umgesetzt werden kann, ist die richtige Unternehmenskultur erfolgsentscheidend. Kollaboration, offener Austausch von Informationen und Mitverantwortung für die Zukunft des Unternehmens sollten fest im Denken und Handeln der Mitarbeiter verankert sein. Das bedeutet natürlich nicht, dass man zunächst einen vollständigen Kulturwandel meistern muss. Der Wandel geht Hand in Hand mit dem Einsatz neuer Methoden.

Ceiling full of lights

Der beste Weg, die Mitarbeiter für diese neuen Methoden und Herangehensweisen zu gewinnen, ist sie nutzbar und die Vorteile erlebbar zu machen. In diesem Sinne sind die Methoden und die passenden Tools auch ein wertvolles Vehikel, um einen umfassenden Kulturwandel zu unterstützen. Sie bauen Silodenken ab und binden isolierte Unternehmensbereiche wieder stärker an die Organisation. Damit das funktionieren kann, sollten neue Methoden und Initiativen für Innovation mit Mitarbeitern auch entsprechend langfristig geplant und als organisationsweite Maßnahme strategisch verankert werden.

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Best Practice: Wie unsere Kunden erfolgreich sind

Eine Verbindung aus verschiedenen Ansätzen im Innovationsmanagement kann zusammen mit einer entsprechenden Unternehmenskultur erfolgsentscheidend sein. Die Mitarbeiter in den gesamten Prozess von der Ideengenerierung über die Entscheidung bis zur fertigen Umsetzung zu integrieren sowie diese Schritte für alle transparent zu machen, hat sich als sehr gute Methode bewährt. Das zeigen auch unsere Best Practices zu Innovation mit Mitarbeitern: So nutzen Unternehmen wie Siemens und Daimler die innosabi Software nicht nur zur Ideengenerierung, sondern mit Innovation Funding auch zur kollaborativen Priorisierung von Ideen. Bayer gibt den Mitarbeitern mit Solution Scouting die Möglichkeit, ihr Wissen global mit Kollegen zu vernetzen und profitiert so von Synergieeffekten. Die durch digitale Tools ermöglichte Transparenz im Innovationsprozess sorgt dabei für übergreifende Innovationskultur im ganzen Unternehmen.

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Anforderungen an ein digitales Innovationsmanagement

Kollaboration und neue Methoden im Innovationsmanagement mit einer großen Zahl von Mitarbeitern werden erst mit der richtigen Technologie umsetzbar. Inzwischen gibt es eine Vielzahl verschiedener Software Lösungen für den Einsatz im Innovationsmanagement. Doch nicht alle sind dafür geeignet, alle Mitarbeiter in zielführende Kollaborationsprojekte und Initiativen einzubinden. Damit Quantität, Qualität und Umsetzungsgeschwindigkeit der innovativen Mitarbeiterideen gesteigert werden können, sollte bei der Auswahl unbedingt auf folgende Kriterien geachtet werden.

| Nutzer- und Kompetenzprofile für effizientes Targeting relevanter Personen
| Semantische Analyse zur Auswertung großer Mengen von Content
| Freie Kombination von definierten Workflows und offener Kollaboration
| Innovation Funding Möglichkeiten mit virtuellen Budgets und Funding Zielen
| Transparentes Tracking und Updates zu Ideen in der Umsetzung
| Abbildung von Organisationsstrukturen und Anbindung an Mitarbeiterdatenbanken

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Wo und wie sollte man am besten anfangen?

Mit den vielen Variationsmöglichkeiten und Methoden für Innovation mit Mitarbeitern steht man letztendlich vor der großen Frage: Wo und wie fängt man am besten an? Die Antwort darauf hängt sehr stark von den Rahmenbedingungen, Zielen und bisherigen Erfahrungen jedes Unternehmens ab. Eine kurze Bestandsaufnahme der individuellen Faktoren kann dabei helfen, die optimale Strategie zu identifizieren:

| Wo gibt es Verbesserungspotential: Anzahl der Ideen, Qualität der Ideen oder deren Umsetzung?
| Aus welchen Unternehmensbereichen kommen bisher innovative Ideen und Impulse?
| Wer hat aktuell keine Möglichkeit, innovative Ideen und Impulse voranzutreiben?
| Sind die Personen oder Teams, die Ideen vorschlagen, in deren Umsetzung involviert?
| Gibt es (offline) Maßnahmen oder Initiativen, an denen neue Methoden anknüpfen können?

Die Antworten auf diese Fragen geben Hinweise darauf, welche Methoden und Use Cases für Innovation mit Mitarbeitern das größte Potenzial für Ihr Unternehmen haben. Unsere Experten helfen Ihnen gerne dabei und zeigen Ihnen, wie Sie unsere Software für Ihre Ziele nutzen können.

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