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STICKY RESOLUTIONS

Digitale Pioniere

 

Wir heißen zwar nicht Kant oder Platon, sind aber dennoch mehr als nur ein Softwareunternehmen. Denn hinter innosabi steckt eine eigene Philosophie, eine uns eigene Art zu Denken und zu Handeln. Wir versuchen uns stets an Prinzipien zu orientieren, die uns von Beginn an als Motivation und Inspiration begleitet haben. Mit den STICKY RESOLUTIONS wollen wir diese Prinzipien auch zu Ihnen bringen und hoffen, dass sie an tristen Tagen Mut spenden die spannende Reise in die digitale Zukunft fortzusetzen.

„PEOPLE TELL STORIES. DIGITAL PIONEERS WRITE HISTORY.“

Der Begriff Pionier entstand im 17. Jahrhundert aus dem französischen Wort pion, welches man mit Fußsoldat übersetzten kann. Es bezeichnete ursprünglich den Angehörigen einer technischen Einheit, der an vorderster Front durch Wege- und Brückenbau den Vormarsch der Armee ermöglichte und so die Beweglichkeit der Truppe förderte. Das heutige Bild ist von dieser ursprünglichen Definition nicht so weit entfernt, wie man vielleicht glauben möchte. Pioniere gehen noch immer dahin, wo noch niemand vor ihnen war. Sie entdecken Neues und bereiten den Weg für alle, die ihnen folgen werden. Als Visionäre setzen sie auf neue Methoden und Technologien, mit denen sie die Grenzen des Möglichen immer weiter verschieben.

Mit der digitalen Transformation erlebt die weltweite Wirtschaft derzeit die größte Veränderung seit der Industrialisierung. Ganze Branchen werden umgekrempelt und damit auch die darin agierenden Unternehmen. Insbesondere die Nutzung von Big Data und Analytics-Verfahren, die schnelle Verfügbarkeit von Informationen sowie die zunehmende Vernetzung haben die Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen in vielen Branchen neu definiert. Produkte und Dienstleistungen, die früher vollständig offline waren, werden zunehmend digital.

Deshalb stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung ihr Geschäftsmodell im Zuge der Digitalisierung zu verändern. Doch das ist leichter gesagt als getan. Die Digitalwirtschaft ist jung und komplex, die Anforderungen verändern sich rasend schnell, neue Entwicklungen kommen und alte gehen. Den Überblick zu behalten ist eine Herausforderung für sich – den Wandel aktiv mitzugestalten, eine noch viel größere. Und obwohl wir natürlicherweise vor Veränderungen zurückschrecken, ist sie in diesem Fall nicht bedrohlich, im Gegenteil: Die Digitalisierung birgt große Chancen.

Pioniergeist ist gefragt! Ausprobieren, besser werden und auch mal mit einer Idee scheitern. Man darf sich nicht entmutigen lassen, sondern sollte die entstehenden Freiräume als Chance zur Verwirklichung neuer Ideen begreifen. Kreativität entsteht meist in einer inspirierenden, progressiven Umgebung fernab starrer Strukturen. Also schreiben Sie Geschichte, indem Sie nicht mit der Masse schwimmen, sondern neue Pfade beschreiten.

Und damit sind wir wieder im 17. Jahrhundert. Von den damaligen Pionieren wurde viel Eigeninitiative und Durchsetzungsfähigkeit verlangt, um die Herausforderungen richtig zu identifizieren und eine robuste Lösung umsetzen zu können. Und wie die einstigen Wegbereiter sind auch die Digitalen Pioniere nach dem ersten Schritt ins Unbekannte nie lange allein. Es werden sich immer Mitstreiter finden, welche die Mühen auf sich nehmen und sie auf ihrer faszinierenden Reise begleiten wollen. Daher gehören auch Offenheit, Partizipation und Kollaboration zu den Schlüsselbegriffen, die Digitale Pioniere und ihre Projekte miteinander verbinden.

Unsere STICKY RESOLUTIONS können Ihnen zwar keine Mitstreiter herbeizaubern, helfen aber dennoch das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Brauchen Sie auch einen kleinen philosophischen Anstoß oder würden ihn gerne verschenken? Lassen Sie es uns wissen und schon machen sich die STICKY RESOLUTIONS auf den Weg zu Ihnen.

 

Das Competency Profiles Modul

innosabi competency profiles modul

In den letzten Wochen haben wir mit Supercharger, Survey, Plattform Health und Localization schon einige Module der innosabi Crowdsourced Innovation Plattform vorgestellt. Heute geht es weiter mit Erklärungen zu Funktion und Nutzen der Competency Profiles.

Auf einer Crowdsourced Innovation Plattform kommen tausende Menschen zusammen, um kollaborativ an Innovationsprojekten zu arbeiten. Typischerweise verfügen die einzelnen Community Mitglieder über verschiedenes Wissen, Fähigkeiten oder berufliche Hintergründe. Deswegen sind besonders Plattformen mit großen Communities darauf angewiesen, die potentiell richtigen Nutzer zu identifizieren und miteinander zu vernetzten. Denn jeder Teilnehmer betrachtet die Projekte aus der ihm eigenen Perspektive und bringt andere Ideen ein, abhängig von den persönlichen Präferenzen und Eigenschaften.

Diese individuellen Charakteristika werden in Form von Kompetenzprofilen angelegt und geben detaillierte Informationen über die Nutzer. Die relevanten Informationen stammen von den Teilnehmern selbst, werden Umfragen entnommen, automatisch von der Plattform erschlossen oder aus externen Datenquellen des Unternehmens eingespeist. Das Competency Profiles Modul stiftet außerdem zusätzlichen Nutzen, indem es den Community Managern die Möglichkeit bietet die Profile manuell anzupassen. Als Anreiz und zur Bereicherung der Community können so einzelne Mitglieder durch besondere Leistungen oder Fähigkeiten zum Beispiel Abzeichen und spezielle Community Status erlangen.

„Je länger die Plattform genutzt wird, desto mehr Informationen stehen zur Verfügung und dementsprechend detaillierter werden die Profile. Die Software registriert die Interessen der Nutzer und in welche Projekte sie sich gerne einbringen. Man erkennt damit zum Beispiel, ob die Nutzer eigene Vorschläge formulieren oder lieber kommentieren und dabei helfen Ideen anderer voranzutreiben. Die Profile fassen also das gesamte Teilnahmeverhalten der Nutzer zusammen und generieren einen Überblick der Kompetenzen und Aktivitäten. Dadurch ist es möglich die Nutzer zu kategorisieren und mehr über die Community zu erfahren.“

– David Chia, innosabi

Kontakt David Chia

Vorteile der Competency Profiles

Die Community Teilnehmer können ihre individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen hinterlegen, oder sich diese durch ihre Aktivitäten auf der Plattform verdienen. Das hat für sie den Vorteil, dass ihnen maßgeschneiderte Inhalte und für sie interessante Projekte zugespielt werden können. Auf der anderen Seite lernt die Plattform ständig mehr über die Interessen und Präferenzen der Nutzer. Administratoren können dadurch gezielt Teilnehmer mit der passenden Expertise einladen, um optimale Voraussetzungen für das Innovationsprojekt zu schaffen.

Weitere Beiträge zu den Modulen und Funktionen der innosabi Crowdsourced Innovation Plattform:

innosabi Localization Modul

innosabi Platform Health Modul

innosabi Supercharger Modul

innosabi Survey Modul

Neue Plattform ist live
www.KaercherToGo.com

Kärcher To Go ist live!

Wie freuen uns riesig über den Start der ersten Plattform, die wir auch in russischer Sprache für einen Kunden erstellen durften: www.KaercherToGo.com. Kärcher und innosabi sind im Bereich Crowdsourced Innovation schon alte Bekannte. Auch beim letzten gemeinsamen Projekt reisten wir gemeinsam um die Welt, damals sogar bis nach Japan. Seinerzeit stellte uns die komplette Übersetzung der Plattform ins Japanische und die Integration einer Schnittstelle für das japanische soziale Netzwerk Mixi vor neue und interessante Aufgaben.

Beim neuen Projekt können sich Interessenten nun noch gut 2 Wochen als Produkttester bewerben, bis am 8. März 2017 die erste Phase ‚‚Unboxing‘‘ beginnt. 350 ausgewählte Tester dürfen dann exklusiv mit dem neuen Mobile Outdoor Cleaner von Kärcher experimentieren, und noch besser: aktiv am marktreifen Endprodukt bzw. Zubehör mitentwickeln. Wir sind sehr gespannt auf die Videos und Kommentare der Crowd, denn wir wissen: Matschwetter is coming.

Willkommen beim Kärcher To Go Produkttest!

Bewerben Sie sich jetzt als Produkttester des Kärcher Mobile Outdoor Cleaners!

ERSTELLEN SIE JETZT IHREN ACCOUNT

Weitere Informationen zur Produkttestkampagne finden Sie hier und in den FAQs. Sie sind bereits registriert? HIER ANMELDEN

INNOSABI IN UND AUF DEM FORBES MAGAZINE!

Der blauer Goldbär als Sinnbild für Crowdsourced Innovation auf dem Cover des Forbes Magazine Austria. Eine Ausgabe über Perspektiven, neue Anfänge und Mut für die Zukunft. Jan Fischer, Geschäftsführung, und David Chia, Kommunikation, beantworten Forbes einige Fragen zu Crowdsourced Innovation und welche Möglichkeiten die Software von innosabi dazu bietet.

Um seine international agierenden Kunden bei Innovationsprozessen bestmöglich zu unterstützen, setzt das Münchner Start-up innosabi auf Crowdsourced Innovation und hat eine neuartige Technologie entwickelt, die mittlerweile als weltweit führend gilt.

Die Geschichte hinter Coverbild spiegelt eine der wichtigsten Entwicklungen unserer Unternehmensgeschichte wieder, jedoch hätten wir niemals erwartet, diesen Goldbären einmal als ein so prominentes Beispiel für unsere Arbeit bestaunen zu dürfen. Die Innovation an diesem kleinen, blauen Wunder ist natürlich nicht die Farbe, sondern der offene und digitale Prozess hinter der Produktentwicklung. Dazu im Artikel:

„Wir setzen digital jene Methoden um, die etwa wie Design Thinking in Workshops physisch und vor Ort mit einer kleinen Gruppe von Leuten angewendet werden. Jedoch können wir die Meinungen von 20.000 oder 200.000 Menschen in unsere Innovationsprozesse einfließen lassen“, erklärt Fischer überzeugt. Für Haribo entwickelte er gemeinsam mit seinem Team eine eigenständige Crowdsourcing-Seite, basierend auf der Innosabi-Crowd-Technologie. Dort konnten die Goldbären-Fans wöchentlich über eine von sechs neuen Geschmacksrichtungen und Farben aus zwölf Variationen entscheiden. Zusätzlich konnten sich die Teilnehmer vorab für eines von 1.000 Prototypenpaketen bewerben, um die neu entwickelten Gummibären zu testen.

HARIBO hat damit ein neues Produkt geschaffen, das schon während der Entwicklungsphase von den zukünftigen Käufern validiert wurde. Den genauen Prozess haben wir in einer Case Study festgehalten, die neben vielen weiteren Use Cases in unserer Akademie abgerufen werden kann, innosabi.com/akademie/innovation-case-studies.

Crowdsourced Innovation kann an diesem Beispiel zwar sehr anschaulich dargestellt werden, die Use Cases beschränken sich jedoch bei Weitem nicht nur auf Süßigkeiten, bzw. Nahrungsmittel. Die digitalen und agilen Prozesse des Crowdsourced Innovation Ansatzes werden in den kommenden Jahren nicht nur die Branchen der FMCGs radikal weiterentwickeln. Sämtliche Stakeholder, also auch Zulieferer und Fans können in Zukunft die Service- und Produktentwicklung aktiv mit beeinflussen. Dies bietet nicht nur Vorteile für den Kunden, der das Produkt nach seinen Wünschen formen kann, sondern auch für das Unternehmen, das für seine Neu- und Weiterentwicklungen die nicht nur die Floprate, sondern potentiell auch die Kosten senken kann.

Der Artikel wurde in der Forbes Austria, Ausgabe Jänner 2017 veröffentlicht, Text: Barbara Duras, Fotos: Veronika Wurfbaum.

Das innosabi Survey Modul
Fragen an die Community

In den laufenden Wochen und Monaten werden in dieser Blogkategorie kurze Erklärungen zu den verschiedenen innosabi Modulen veröffentlicht, die in der innosabi Plattform integriert werden können.

Das innosabi Survey Modul erlaubt den Einsatz von Fragebögen, beispielsweise zu Beginn oder zum Ende einer Projektphase oder nach dem ersten Login. Damit können die Meinungen oder der allgemeiner Wissenstand gezielt abgefragt werden. Dies hilft sehr dabei, die kommenden Projektphasen an den Wünschen und Ideen der Community anzupassen. In kurzer Zeit werden durch wenige Klicks Tendenzen deutlich, die in die Produktentwicklung einfließen können.

Das Erstellen der Fragebögen erfolgt durch ein einfaches Drag&Drop Prinzip. Fakultativ kann eine Logik in die Fragebögen eingebaut werden, die beispielsweise besagt: Wenn erste Antwort positiv, dann weiter im Fragebogen, wenn aber erste Antwort ,,Nein, ich habe kein Interesse/Lust/Zeit“, dann direkt zum Ende des Fragenkatalogs: ,,Vielen Dank für Ihre Meinung.“ innosabi hat bei der Entwicklung dieses Moduls sehr genau darauf geachtet, den bestmöglichen Mittelweg zu finden, um das Ergebnis der Fragen so werthaltig wie möglich, den Aufwand für die Community jedoch so gering wie möglich zu halten.

Eine ausführliche Zusammenstellung der Fragemöglichkeiten, sowie weiteren Funktionen der Plattform sind unter dem Unterpunkt ‚‚Dokumentation‘‘ auf unserer Website zusammengestellt.

Frage an die Community, das innosabi survey modul

EINFACHWAHL-FRAGE

Eine Einfachwahl-Frage ermöglicht die Auswahl von einer vordefinierten Antwort. Die gestellten Fragen sind meist geschlossen. Die Auswahlkästchen erscheinen in der Umfrage kreisförmig.

Likert Fragestellung, Beispiel: Wählen Sie eine zutreffende Option

BEWERTUNGSSKALA

Die Bewertungsskala ermöglicht dem Nutzer, zum Beispiel den Grad der Zustimmung oder Ablehnung bezüglich einer Aussage auszudrücken. Die Skalen sind dabei frei definierbar.

MEHRFACHWAHL-FRAGE

Wie auch bei der Einfachwahl-Frage, basiert auch diese Option auf geschlossenen Fragen mit vordefinierten Antworten. Der Unterschied ist, dass bei dieser Option mehrere Antworten ausgewählt werden können. Die Auswahlkästchen erscheinen im der Umfrage quadratisch.

FREIE EINGABEFELDER

Eingabefelder geben dem Nutzer die Möglichkeit selbst Texte zu schreiben., meist basierend auf offenen Fragen. Im Textfeld sind einzeilige und mehrzeilige Antworten möglich.

RANGLISTE

In einer Rangliste gibt der Nutzer Präferenzen oder Bewertungen bezüglich verschiedener Elemente ab. Die Bewertung erfolgt durch die Eingabe von Zahlen in aufsteigender Reihenfolge.


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innosabi Localization Modul

innosabi Platform Health Modul

innosabi Supercharger Modul

innosabi auf der Munich Tech Map
Entwickler werden bei innosabi

Entwickler_München_innosabi

München liebt Tech. Tech liebt München. Die einzigartige Kombination aus stärkster Kaufkraft, renommiertesten Universitäten und zukunftsorientierten Großkonzernen bietet der Tech-Szene eine florierende Spielwiese in der Landeshauptstadt Bayerns, wie es sie sonst in Deutschland kein zweites Mal gibt. München ist zu einer heimlichen Hauptstadt für Technophiles und Entwickler geworden. Honeypot, die kürzlich die Munich Tech Map veröffentlicht haben, geben in Ihrem Blog dazu ein kurzes Beispiel:

In December 2015, IBM opened its Watson IoT Global Headquarters in Munich where a team of 1000 developers, consultants, researchers and designers are working on cognitive computing. This is IBM’s largest investment in Europe in more than two decades. “The Internet of Things will soon be the largest single source of data on the planet, yet almost 90 percent of that data is never acted upon,” said Harriet Green, general manager, Watson IoT and Education.

Auch innosabi ist als Softwareentwickler Teil der Munich Tech Map, und nachdem diese ja nicht nur beweist, dass wir uns dort in bester Gesellschaft befinden, sondern auch Entwicklern zeigen soll, wo das nächste spannende Abenteuer auf sie wartet, hier, eine kurze Vorstellung:

Jobs und Karriere bei innosabi

Wir sind einer der führenden Anbieter für Crowdsourcing und Open Innovation Software für Innovationsmanagement. Wir differenzieren uns im Markt durch unsere Technologie – selbstlernende Sortieralgorithmen, semantische Analyse in der Moderation oder Kompetenzprofile, basierend auf dem Nutzerverhalten; das hat so keiner außer uns. Wir sind ein dynamisches Team, das aus Überzeugung unsere Crowdsourced Innovation Methoden vorantreibt und in leistungsfähige Software übersetzt. Mit Begeisterung bewegen wir uns als Pioniere an vorderster Front einer der aufregendsten Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft.

Aktuell suchen wir unter anderem einen Senior Entwickler, der zusammen mit uns die Plattformentwicklung insgesamt und in Forschungsprojekten im Speziellen konzipiert und realisiert. Anforderungen für diese Position haben wir hier zusammengestellt, Bewerbungen nimmt Erika Schön, Human Resources Manager über be.innovative@innosabi.com entgegen. Bei Interesse oder generellen Fragen zum Einstellungsprozess kann auch gerne angerufen werden, +49 (0)89 1222 807-16.

Das innosabi Supercharger Modul

modul supercharged feedback innosabi innovation

Diese Woche steht das Supercharger Modul im Mittelpunkt der Erklärungen rund um die innosabi Plattform.

Der Supercharger kommt immer dann ins Spiel, wenn die momentan verfügbare Community nicht ausreicht um Projekte zu bewältigen oder schnelles Feedback benötigt wird. Die Firmen erhalten durch ihn die Möglichkeit, zusätzlich zu ihrer eigenen Community, auf ein riesiges Netzwerk von potentiellen Problemlösern zuzugreifen. Dadurch findet das Modul unmittelbar und zuverlässig externe Insights, welche sich nahtlos in den Innovationsprozess einbinden lassen.

Der Supercharger fungiert somit als Bindeglied zwischen der eigenen Plattform und über zwei Millionen weiteren Menschen weltweit, welche innerhalb weniger Stunden in die Innovationsfragestellung integriert werden können. Das Modul bringt den Vorteil, dass diese Nutzer nicht extra in die bestehende Community eingebunden werden müssen, sondern punktuell für einzelne Aufgaben zugeschaltet werden können. Innerhalb der Plattform werden Fragen formuliert, direkt an die entsprechende demographische Zielgruppe geschickt und ausgewertet. Um die Fragestellungen verständlicher und quantitative Umfrageformate ansprechender zu gestalten, können auch Bilder, Videos und Dokumente hochgeladen werden.

„Das Supercharger Modul ermöglicht unseren Kunden auf eine sehr schnelle Art und Weise, teilweise über Nacht, Konsumenten Insights zu generieren. Hierbei greifen wir auf eine große internationale externe online Crowd von Millionen Usern zu und können somit kollektive Intelligenz schaffen. Das Modul wird in allen Phasen des Produkt und Business Model Entwicklungsprozesses genutzt, wie zum Beispiel beim Trend-Scouting, der Validierung von Hypothesen oder beim virtuellen Testen von Prototypen.“

– Antje von Loeper, Business Development bei innosabi

Die Vorteile von Supercharged Feedback

Die Anbindung von bereits existierenden Communities macht externes Feedback auf Knopfdruck möglich. Supercharger Teilnehmer aus der ganzen Welt geben Vorschläge und Ideen ab. Somit werden schnell und effizient Insights und Problemlösungen generiert. Zusätzlich können mit dem Crowd Supercharger die beteiligten User nach Land, Geschlecht und Alter selektiert sowie weitere Charakteristika für die Analyse abgefragt werden. Die Suche nach Konsumentenbedürfnissen oder Produktvorschlägen wird damit deutlich vereinfacht. Da die Teilnehmer selbst auswählen können welche Aufgaben sie bearbeiten möchten, selektiert sich die crowd selbst. Für den Kunden bringt das den Vorteil, dass die Nutzer ihr Wissen und ihre Ressourcen nach ihren eigenen Präferenzen dahin lenken wo sie sich am besten einbringen können. Diese Selbstselektion ist elementarer Bestandteil des Crowdsourcing Prinzips und der effektivste Weg an Expertenwissen und geeignete Problemlöser zu gelangen.

 


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innosabi Localization Modul

innosabi Platform Health Modul

Das innosabi Platform Health Modul

innosabi_platform health

Wie in den letzten Wochen werden in dieser Blogkategorie kurze Erklärungen zu den verschiedenen Modulen der innosabi Plattform veröffentlicht.

Eine aktive und gesunde Community ist die Grundlage für den Erfolg kollaborativer Entwicklungsprojekte. Das Platform Health Modul erlaubt einen optimierten Managementprozess und deckt mögliche Eingabefehler oder Betrugsversuche zuverlässig auf. Das Modul erfasst dazu verschiedene Kennwerte, die automatisch ermittelt und mit Best-Practice Beispielen verglichen werden. Mit diesem Werten führt die Software Berechnungen durch, welche die Aktivität der Nutzer und die Intensität der Zusammenarbeit im Zeitverlauf analysieren.

Ausgehend von einem Benchmark-Vergleich und der Bewertung in Echtzeit, gibt die Platform dann konkrete Handlungsempfehlungen. Die Verbesserungen des Community Managements durch diese automatisierten Handlungsempfehlungen, basieren auf unseren qualitativen und statistischen Erfahrungswerten. Zudem ist die Software in der Lage automatisch und zuverlässig Betrugsversuche zu unterbinden. Dazu werden unter anderem IP-Adressen sowie Browser- und Systeminformationen verschlüsselt gespeichert und abgeglichen. Das Erstellen von Fake Accounts oder die Manipulation von Votings durch mehrfache Anmeldung derselben Person ist somit nicht möglich.

innosabi_Franziska_Mair

„Das Platform Health Modul bringt für unsere Kunden den großen Vorteil, dass sie von Anfang an automatisch über die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit ihrer Community informiert werden. Das hilft enorm, um mögliche Probleme frühzeitig zu identifizieren und durch schnelles Handeln zu beheben. Ohne aufwändige Analysen durchführen zu müssen können so zielgerichtete Aktionen umgesetzt werden, um zum Beispiel die Aktivität auf der Plattform anzuregen oder die Community vor Betrug zu schützen.“

– Franziska Mair, Customer Succes Manager bei innosabi

MEHRWERT & USER EXPERIENCE

Sein volles Potential entfaltet das Platform Health Modul beim Aufbau einer eigenen Community mit hoher Nutzerzahl. Die Handlungsempfehlungen erleichtern dann das Community Management erheblich und tragen dazu bei, dass der Moderator der Community auch bei viel Aktivität auf der Platform die Übersicht behält. Darüberhinaus ermöglicht das Modul dem Moderator schneller aktiv zu werden und konkrete Schritte einzuleiten, falls die Besucherzahlen oder Kollaborationen auf der Platform sinken. So kann der Moderator beispielsweise neue Projekte einbringen, Diskussionen wieder anstoßen, die Themen- und Fragestellungen anpassen oder neue Mitglieder einbinden. Inaktive Nutzer werden durch Mitteilungen auf neue Projekte aufmerksam gemacht oder zum Kommentieren und Hochladen von Inhalten motiviert.

Interesse an innosabi und der Funktionsweise des Platform Health Moduls? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und erfahren Sie mehr! Oder bewerben Sie sich gleich für eine persönliche Demo!

innosabi connect

Vorletzte Woche waren wir zur Abwechslung im größerem Maßstab offline unterwegs und haben alle unsere Kunden zur ersten Auflage unseres neuen Formats innosabi connect eingeladen. Dahinter verbirgt sich die Idee, die vielen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Anwendung unserer Plattformen miteinander zu vernetzen. Der Fokus lag besonders auf dem Wissensaustausch der Kunden untereinander und dem Zusammenkommen von Plattformexperten und Anfängern. Im typischen innosabi Stil haben wir uns dazu natürlich etwas besonderes einfallen lassen: Kein übliches Networking Event, sondern eine kreative User Group inmitten von Theaterbühnen, Ateliers und umfunktionierten Maschinenhallen.

Nachdem alle Gäste angekommen, begrüßt und mit (eigens kreierten) Drinks ausgestattet waren, eröffnete Jan Fischer das Event mit einer kleinen Einführung zu innosabi connect und wie eine solche User Group mit unserer eigenen Vision zusammenhängt. Damit wir für unsere Kunden ein richtiges „Digitales Zuhause für Innovationen“ schaffen können, gilt es verschiedene Einsatzgebiete, Anwendungsmöglichkeiten und Methoden unter einem Dach vereinen. Hierfür brauchen wir den direkten und branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch zwischen unseren Kunden, die unsere Technologie auf Teils sehr verschiedene Art und Weise in ihren Unternehmen nutzen. Denn jede Vision benötigt Akteure, welche sie anwenden und weiterdenken.

Daher bietet innosabi connect ein Forum für den Austausch über verschiedenen Anwendungsfelder, Best Practices und gesammeltes Wissen. Bei unserer ersten innosabi connect haben wir fünf konkrete Themenbereiche in den Fokus gerückt und jeweils einen „Plattformexperten“ eingeladen, über positive und negative Erfahrungen zu berichten:

  • Die Postbank erläuterte die Schritte zum erfolgreichen Aufbau einer Community und dem Managen von Projekten.
  • Über die Mobilisierung von Mitarbeitern und deren Ausstattung mit Plattformkompetenzen informierte der Flughafen München.
  • E.ON berichtete wie man Consumer Insights generieren und qualitative Daten für die Produktentwicklung nutzbar macht.
  • VR-NetWorld gab Einblicke in das Testen von digitalen Prototypen mit einer Community.
  • Und wie man mehrere Plattformen sinnvoll zusammenführt, erklärte letztendlich Bayer.

Mit diesen kleinen Vorträgen als Anknüpfungspunkt begann der eigentliche Kern des Events: Der freie Austausch unter den Gästen und das gegenseitige voneinander lernen. Zu jedem Themenbereich konnten Experten mit anderen Experten Erfahrungen teilen, aber auch Rookies Fragen stellen und sich Ratschläge für zukünftige Projekte holen.

Wir innosabis haben uns mit viel Freude unter die Gäste gemischt, die spannenden Gespräche verfolgt und noch mehr über die Bedürfnisse unserer Kunden gelernt. Daher möchten wir an dieser Stelle allen Gästen und Beteiligten nochmals herzlich danken!

Für alle die den Abend ebenso genoßen haben wie wir, gibt es eine gute Nachricht: innosabi connect wird ein regelmäßiges Format! Wir freuen uns jederzeit über Feedback und Anregungen: connect@innosabi.com.

Wer das nächste innosabi Event nicht verpassen möchte, wird hier auf dem Laufenden gehalten.

das innosabi localization modul

In den kommenden Wochen und Monaten werden in dieser Blogkategorie kurze Erklärungen zu den verschiedenen innosabi Modulen veröffentlicht, die in der innosabi Plattform integriert werden können.

Das innosabi Localization Modul erlaubt den parallelen Einsatz einer einzigen Plattform über verschiedene Länder und Sprachen hinweg. ‚‚Localization‘‘ oder ‚‚i18n‘‘ bezeichnet in der Softwareentwicklung die  Anpassung eines Produkts an die Sprache, Textformatierung und Kultur eines Landes. Sprache und Leserichtung der Texte beispielsweise oder die Länge von eingegebenen Postleitzahlen können so automatisch richtig angezeigt und erkannt werden, ohne dass für jedes Land eine neue Plattform codiert werden muss.

Für den Kunden hat dies 2 zentrale Bedeutungen: Zum einen können eigene Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse Textbausteine im Backend einfach und selbstständig anpassen, um beispielsweise auf bestimmte Neuigkeiten, Feiertagen oder Veränderungen in der Cooperate Identity zu reagieren. Je nach Einstellung werden diese dann nur/auch Usern in bestimmten Ländern angezeigt. Zum anderen wird natürlich eine gelungene internationale Kollaboration deutlich dadurch gefördert, dass sämtliche Inhalte und Kommentare der Seite in die jeweilige Landessprache des Users übersetzt werden. Das von innosabi verwendete Modul wurde inhouse entwickelt, programmiert und wird laufend erweitert.

innosabi_Daniel_Jurkovic

‚‚Das Localization Modul zu integrieren bedeutet zwar verhältnismäßig hohen Initialaufwand, ist dafür aber auch eine der zentralen Funktionen für das gegenseitige Verständnis unserer User. Wording und länderspezifische Besonderheiten in den Eingabefeldern der Plattform werden dadurch automatisch angepasst. Im Zuge der generellen Updates bringen wir das Modul regelmäßig auf den neuesten Stand.‘‘

– Daniel Jurkovic, Developer bei innosabi

ANWENDUNGSFELDER & USER EXPERIENCE

Zur Anwendung kommt dieses Modul nicht nur in internationalen Unternehmen. Auch in Unternehmen deren Zulieferer und Kunden unter anderem auch im Ausland zu finden sind, wird auf das innosabi Localization Modul zurück gegriffen. Innovationsfragen und Entwicklungsprojekte können damit mit internationalen Communities auf einer gemeinsamen Plattform bearbeitet werden. Welche Sprache die einzelnen Teilnehmer sprechen stellt dabei keine Teilnahmehürde dar. Auch wenn ein User in japanischen Schriftzeichen kommentiert, kann dieser Text in Deutschland in gewohnter Leserichtung und Sprache gelesen werden. Die Heterogenität der Gruppe ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Crowdsourced Innovation. Durch die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung bei digitalen Produkten und Dienstleistungen mit einer bunten, internationalen Crowd entstehen spannende und relevante Inhalte. Somit können Fragestellungen von unterschiedlichen Standpunkten aus betrachtet und gelöst werden. Durch den Eindruck einer gemeinsame Sprache innerhalb der Plattform entsteht dabei eine enge Bindung zum Unternehmen und den einzelnen Projekten.

Interesse an innosabi und der Funktionsweise eines Localization Moduls? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder wenden Sie sich direkt an Daniel Jurkovic aus dem Entwicklerteam!