
The financial sector is evolving at an unprecedented pace, driven by technological advancements, changing customer expectations, and an increasingly complex regulatory landscape. In an industry where trust, security, and efficiency are paramount, financial institutions must continuously innovate to remain competitive and future-proof their operations.Read more: The importance of agility in financial innovation.
Innovation is no longer just a competitive advantage in the financial industry—it is a necessity. The rise of digital banking, fintech solutions, and AI-driven services has transformed customer expectations. Users now demand seamless digital experiences, personalized financial products, and faster, more secure transactions. To keep up with this rapid transformation, financial institutions must embrace new technologies and rethink traditional processes.Read more: How innovation is shaping the finance and insurance sector.At the same time, the industry must navigate stringent compliance requirements, data protection laws, and cybersecurity risks. Balancing innovation with regulatory adherence requires a strategic approach—one that ensures efficiency while safeguarding sensitive customer data and maintaining operational stability.
Financial institutions face several challenges when it comes to innovation. Some of the most pressing include:
To successfully drive innovation, financial service providers must find the right balance between agility and security. Key strategies include:
For a deeper dive into how financial institutions can implement agile innovation strategies, check out our whitepaper on Agile Innovation in Finance.
Navigating the complexities of financial innovation requires strategic planning and the right tools. See how BEKB is tackling these challenges and driving innovation.[vc_single_image image="46327" img_size="full" alignment="center" onclick="custom_link" img_link_target="_blank" link="https://innosabi.com/wp-content/uploads/2025/02/innosabi-Case-Study-BEKB.pdf"]
Das Innovationstempo steigt, und 2026 rückt schneller näher, als es scheint. Während viele Unternehmen noch ihre Initiativen für 2025 finalisieren, schaffen moderne Führungskräfte bereits heute die Grundlage für die Wettbewerbsvorteile von morgen.
Die Daten erzählen eine klare Geschichte: Organisationen, die bei Open Innovation führend sind, verzeichnen ein 59 % schnelleres Umsatzwachstum als ihre Wettbewerber. In einer Zeit technologischer Konvergenz, wirtschaftlicher Unsicherheit und ökosystemgetriebener Zusammenarbeit ist eine strategische Innovations-Roadmap unverzichtbar für jedes Unternehmen.
Der globale wirtschaftliche Ausblick für 2026 bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Das weltweite BIP-Wachstum wird voraussichtlich moderat bei rund 3,1 % liegen, während die weltweiten Schulden über 337 Billionen USD erreichen. Doch die Schwellenmärkte zeichnen ein anderes Bild: Sie wachsen mit 4,1 %, verglichen mit nur 1,5 % in den entwickelten Volkswirtschaften – also fast dreimal so schnell.
Diese Divergenz schafft strategische Chancen für Organisationen, die bereit sind, über traditionelle Märkte und Geschäftsmodelle hinaus zu innovieren. Entscheidend ist, zu wissen, wo Sie Ihre Innovationswetten platzieren.
Auch die Innovationslandschaft selbst wird von starken Kräften umgestaltet: KI-Systeme, die autonom Startups scouten und Trends analysieren, ermöglichen frühen Anwendern 40–60 % weniger manuelle Arbeit – mit potenziellen wirtschaftlichen Vorteilen von bis zu 920 Milliarden USD jährlich für S&P-500-Unternehmen bis 2026.
Gleichzeitig wächst grüne Technologie jährlich um 9,39 %, was zeigt: Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsfaktor. Besonders wichtig: Digitale Innovationsplattformen demokratisieren den Zugang zu Millionen aufstrebender Unternehmen weltweit. Dadurch können kleinere Teams heute mit großen Innovationsabteilungen konkurrieren – vorausgesetzt, sie nutzen die richtigen Tools.
Vielleicht der bedeutendste Wandel im Innovationsmanagement ist der Übergang von geschlossenen, internen Prozessen zu offener, ökosystembasierter Zusammenarbeit. Heute erkennen 84 % der Führungskräfte Open Innovation als erfolgsentscheidend – und die Zahlen geben ihnen Recht: Organisationen mit reifen Open-Innovation-Praktiken haben eine 3,3-fach höhere Wahrscheinlichkeit, beim Umsatzwachstum zu übertreffen, und eine 2,7-fach höhere Wahrscheinlichkeit, bei der Profitabilität zu führen.
Führende Unternehmen profitieren bereits davon:
(Quelle: Startups Insights, 2025)
Ihre nächste bahnbrechende Innovation wird wahrscheinlicher aus Ihrem Ökosystem kommen als allein aus Ihrem F&E-Labor. Open-Innovation-Ökosysteme werden zum Standard, da Unternehmen routinemäßig mit Universitäten, NGOs, Startups und sogar Wettbewerbern zusammenarbeiten, um Ressourcen und Expertise zu bündeln.
Der Aufbau dieser Ökosystempartnerschaften beginnt damit, zu wissen, wo man suchen muss und wie man potenzielle Partner bewertet – weshalb wir die Landschaft externer Innovationsquellen in einem separaten Leitfaden kartiert haben.
Der Aufbau einer Roadmap, die echte Ergebnisse liefert, erfordert einen strukturierten Ansatz. Hier ist ein erprobtes Framework, um von der Strategie zur Umsetzung zu gelangen:
Eine effektive Innovations-Roadmap beginnt mit absoluter Klarheit über den Zweck.
Ihre Roadmap muss direkt mit den strategischen Zielen Ihrer Organisation verbunden sein. Ohne diese Grundlage wird Innovation schnell zu teurer Experimentierarbeit.
Beginnen Sie mit einer aktuellen EInschätzung: Bewerten Sie Ihre Innovationsreife, Fähigkeitslücken, verfügbare Ressourcen und kulturelle Bereitschaft. Diese ehrliche Analyse hilft dabei, realistische Ziele zu setzen und die notwendigen Veränderungen zu identifizieren.
Die erfolgreichsten Innovations-Roadmaps balancieren drei Zeithorizonte gleichzeitig:
Horizon 1: Optimize & Defend - Fokus auf inkrementelle Verbesserungen bestehender Produkte und Services.
Diese „Quick Wins“ finanzieren Ihr breites Innovationsportfolio und liefern sofortigen Mehrwert.
Beispiele:
Die Mechanismen zur Identifikation, Priorisierung und Skalierung solcher inkrementellen Erfolge verdienen eine eigene Betrachtung – genau dies behandeln wir in unserem Leitfaden zur inkrementellen Innovation im Unternehmen.
Horizon 2: Build & Scale - Ausweitung auf angrenzende Märkte und Erkundung neuer Geschäftsmodelle. Hier testen Sie neue Partnerschaften mit Startups, starten Pilotprogramme in unerschlossenen Märkten und entwickeln Ihre Innovationsfähigkeiten weiter.
Horizon 3: Create & Transform - Strategische Wetten auf Durchbruchsinnovationen und disruptive Geschäftsmodelle. Hier entstehen neue Plattformen, vollständig neue Angebote oder Ökosystempartnerschaften, die ganze Branchen verändern können.
Zwar mit höherem Risiko, doch entscheidend für langfristige Marktführerschaft.
→ Portfolio-Regel: Verteilen Sie Ihre Ressourcen ungefähr wie folgt: 70 % Horizon 1 | 20 % Horizon 2 | 10 % Horizon 3. So balancieren Sie aktuelle Leistung mit zukünftigen Chancen.
Nachdem Sie Ihre drei Horizonte definiert haben, benötigt Ihre Roadmap vier fundamentale Bausteine, um erfolgreich umgesetzt zu werden:
Definieren Sie messbare Ziele mit klaren Meilensteinen, die direkt an geschäftlichen Nutzen gekoppelt sind. Verfolgen Sie sowohl Leading Indicators (Anzahl der Piloten, geschlossene Partnerschaften, eingebundene Mitarbeitende) wie auch Lagging Indicators (Umsatz durch neue Produkte, Marktanteilsgewinne, Verbesserungen der Kundenzufriedenheit).
Seien Sie transparent über Budgets, Personal und benötigte Tools pro Initiative. Planen Sie Skalierbarkeit ein, sodass Ressourcen mitwachsend angepasst werden können. Viele Roadmaps scheitern nicht an schlechter Strategie, sondern an unterschätztem Ressourcenbedarf.
Beziehen Sie Stakeholder frühzeitig ein, um Annahmen zu validieren und Abhängigkeiten sichtbar zu machen. Cross-funktionale Zusammenarbeit ist der Unterschied zwischen einer Roadmap, die im Regal verstaubt, und einer, die echte Transformation antreibt.
Die besten Roadmaps sind lebendige Dokumente, die kontinuierliches Monitoring und Anpassung erfordern.
Implementieren Sie:
Die Marktbedingungen werden sich ändern – Ihre Roadmap sollte das ebenfalls tun.
Mit Ihrem Framework an Ort und Stelle hängt der Erfolg von diesen fünf kritischen Faktoren ab:
KI wird zur Infrastruktur des Innovationsmanagements selbst.
Nutzen Sie KI für:
Setzen Sie generative KI ein für:
Vergessen Sie jedoch nicht das Thema Governance: Der EU AI Act bringt detaillierte Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme. Frühe Compliance wird damit zum Wettbewerbsvorteil.
Nachhaltigkeit wird 2026 fester Bestandteil jedes Innovationsmanagements sein – auf jeder Ebene der Entscheidungsfindung.
Fokusbereiche:
Ihr Innovationsökosystem – bestehend aus Startups, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Partnern und Kunden – ist ein strategischer Vermögenswert.
Aktivieren Sie es durch:
Erwägen Sie den Einsatz einer Plattform, die Zugang zu Millionen aufstrebender Unternehmen und tausenden Technologietrends weltweit bietet – so wird Ökosystem-Discovery von einer manuellen Tätigkeit zu einer automatisierten Fähigkeit.
Auch mit strukturierten Ansätzen bleibt Open Innovation nicht ohne Herausforderungen. Unser Artikel über Herausforderungen in Open Innovation zeigt, welche Hindernisse typisch sind und wie man sie systematisch überwindet.
Neben externen Partnerschaften benötigen Sie interne Systeme, die Innovation skalierbar machen.
Dazu gehören:
Innovation darf nicht zufällig entstehen – sie muss institutionalisiert werden.
Ob KI-Regulierung, Anforderungen zur Datenlokalisierung oder branchenspezifische Compliance: Die regulatorische Landschaft wird zunehmend komplex.
Unternehmen, die sich proaktiv mit neuen Vorgaben auseinandersetzen und Compliance in ihre Innovationsprozesse integrieren, werden schneller vorankommen als jene, die es als nachgelagerte Aufgabe betrachten.
So bringen Sie Ihre Strategie mit einem fokussierten 90-Tage-Plan erfolgreich in die Umsetzung:
Auch die bestgeplanten Roadmaps können scheitern. Achten Sie daher auf diese fünf typischen Fallen:
1. Lack of Strategic Clarity: Innovation ohne klaren geschäftlichen Zweck verschwendet Ressourcen. Stellen Sie sicher, dass jede Initiative direkt auf strategische Unternehmensziele einzahlt.
2. Insufficient Stakeholder Buy-In: Roadmaps, die isoliert erstellt werden, scheitern häufig. Binden Sie funktionsübergreifende Teams von Anfang an ein und entwickeln Sie gemeinsam Lösungen.
3. Rigid Planning: Märkte verändern sich, Technologien entwickeln sich weiter, Wettbewerber handeln schnell. Ihre Roadmap braucht eingebaute Flexibilität durch regelmäßige Review-Zyklen.
4. Resource Underestimation: Zu viele parallele Initiativen ohne ausreichende Ressourcen führen zu mittelmäßiger Umsetzung.
Seien Sie realistisch, was tatsächlich machbar ist.
5. Neglecting Culture: Innovationsprozesse ohne kulturellen Wandel führen nur zu begrenzten Ergebnissen. Investieren Sie in den Aufbau einer Innovationskultur, die Mut, Lernen und Experimentieren unterstützt.
Die Zukunft der Innovation im Jahr 2026 wird von Organisationen geprägt, die:
Die Daten zeigen eindeutig:
Strukturiertes Innovations-Roadmapping wirkt.
Ihre Innovations-Roadmap 2026 ist Ihr Blueprint für Wettbewerbsvorteile in einer unsicheren Zukunft.[b]
Die Zeit zum Handeln ist jetzt.
Möchten Sie das Potenzial Ihres Innovationsökosystems freisetzen?
Berücksichtigen Sie diese nächsten Schritte:
Die Unternehmen, die 2026 führen werden, treffen heute strategische Entscheidungen. Treffen Sie die richtigen.


Für Organisationen, die sich fragen, wie man eine Innovationsmanagement-Plattform erfolgreich implementiert, bietet die Reise von RHI Magnesita eine bewährte Blaupause.
Als weltweit führendes Unternehmen in der Feuerfestindustrie mit über 12 000 Mitarbeitenden auf mehreren Kontinenten war Innovation nie das Problem. Von Österreich bis Brasilien, von Europa bis Asien – es gab keinen Mangel an großartigen Ideen. Die Herausforderung war die Verbindung: Wie lassen sich verstreute Erkenntnisse in strukturierten Impact über Regionen, Abteilungen und Zeitzonen hinweg übersetzen?
Die Lösung lag nicht in der reinen Softwareeinführung, sondern in einer echten Partnerschaft.
Zu verstehen, wie man eine Innovationsmanagement-Plattform in einem Unternehmen implementiert, bedeutet, über die Technologieauswahl hinauszugehen und sich auf organisatorische Transformation und kulturelle Bereitschaft zu konzentrieren.
Als RHI Magnesita ein zentrales Innovationsekosystem schaffen wollte, fanden sie in innosabi einen Co-Creator, der bereit war, Hand in Hand eine Lösung zu entwickeln, die perfekt auf die Realität von RHI Magnesita zugeschnitten war.
Ihre gemeinsame Reise zeigt, wie Innovationspartnerschaft und Co-Creation nicht nur Workflows, sondern eine komplette Unternehmenskultur verändern können.
Wie Sie eine Innovationsmanagement-Plattform erfolgreich implementieren – der Partnerschaftsansatz
Die meisten Unternehmen betrachten Innovationsplattformen als Software-Rollouts – einmalige Implementierungen mit minimaler laufender Interaktion. RHI Magnesita und innosabi wählten einen anderen Weg: echte Partnerschaft von Anfang an.
Der Customer-Success-Management-Ansatz von innosabi setzt auf Befähigung statt Abhängigkeit. Anstatt eine dauerhafte Abhängigkeit vom technischen Support zu erzeugen, investiert das CSM-Team gezielt in Wissensvermittlung und den Aufbau interner Kompetenzen.
Das erwies sich für RHI Magnesita als entscheidend.
Binnen weniger Tage konnte das Innovationsteam eigenständig komplexe Workflows konfigurieren – über mehrere Regionen hinweg und mit unterschiedlichen Anforderungen. Unabhängigkeit bedeutete jedoch nicht Isolation: Reaktionsschneller Support war jederzeit verfügbar und schuf eine Balance aus Autonomie und Unterstützung.
Das Ergebnis war mehr als operative Effizienz: Es stärkte die kritischen Phasen des Innovationsprozesses – von der Ideation bis zur Umsetzung. Durch den Aufbau interner Expertise gewann RHI Magnesita die nötige Agilität, die Plattform flexibel weiterzuentwickeln, ohne auf externe Ressourcen warten zu müssen.
Statt Unternehmen zu zwingen, sich vorgefertigten Strukturen anzupassen, investiert innosabi Zeit, um die organisatorische Realität jedes Kunden zu verstehen – ob kulturelle Vielfalt, verteilte Teams oder die Balance zwischen zentraler Steuerung und regionaler Autonomie.
Der Partnerschaftsansatz basiert auf kollaborativer Gestaltung:
innosabi bringt bewährte Frameworks und Best Practices aus dem gesamten Kundenportfolio ein – und passt sie dann auf Kultur und Kontext des Unternehmens an. Dazu gehörte auch die Integration von Prozessinnovationsideen, die Workflows strafften und gleichzeitig die Flexibilität regionaler Anforderungen bewahrten.
So entstehen Plattformen, die Innovationsstrategien erweitern statt einschränken.
Für RHI Magnesita bedeutete dies den Wandel von fragmentiertem Innovationsmanagement hin zu einem kohärenten, strukturierten Ecosystem, das mit ihrer Organisation arbeitet – nicht gegen sie.
Die entstandene Innovationsplattform wurde zu einem zentralen Hub, in dem Open Innovation lebendig wird und Mitarbeitende weltweit Ideen in messbaren Impact verwandeln.
Vor der Plattform existierten großartige Ideen isoliert in Abteilungen oder Regionen. „Es gibt keinen einfachen Weg sonst“, erklärt Chiara zur Rolle der Plattform, die Mitarbeitenden ermöglicht, Lösungen zu entdecken, die bereits in anderen Regionen existieren.
Ob F&E-Zentren in Leoben oder Produktionsstätten, die nur per Mobilgerät erreichbar sind – alle Mitarbeitenden konnten nun Ideen einreichen und sehen, woran Kolleginnen und Kollegen weltweit arbeiten. Diese Sichtbarkeit eliminierte Doppelarbeit und ermöglichte es, auf bestehenden Innovationen aufzubauen.
Globale Challenges veränderten grundlegend, wie RHI Magnesita Geschäftsprobleme angeht. Diese strukturierten Kampagnen verwandeln Crowdsourcing in fokussierte Zusammenarbeit – zwischen Menschen und Teams, die sich sonst nie begegnen würden.
Zum Auftakt einer Challenge erstellt das Team Videos mit echten Mitarbeitenden, die unternehmensweit geteilt werden.
Diese Sichtbarkeit motiviert, inspiriert und macht Innovation greifbar.
Planen Sie Ihre eigene Challenge? Unser Step-by-Step-Leitfaden deckt alles von Launch bis Umsetzung ab.
Die Plattform bietet Struktur ohne Bürokratie.
Ideen durchlaufen klar definierte Phasen – von Einreichung über Bewertung bis Umsetzung – mit integrierten Feedback-Schleifen.
„Das Feedback erfolgt direkt in der Plattform“, sagt Chiara. „Alles ist transparent und dokumentiert.“ Jede Entscheidung, jeder Kommentar, jeder Fortschritt wird gespeichert. „Wenn ich das Unternehmen verlasse oder jemand Neues übernimmt, kann diese Person verstehen, was passiert ist und warum Entscheidungen getroffen wurden.“
Dokumentation dient nicht nur dem Wissensschutz, sondern erhält Engagement. Mitarbeitende bleiben nur dann aktiv, wenn sie sehen, dass ihren Beiträgen gefolgt wird.
Die Partnerschaft erzeugte messbare Ergebnisse im gesamten Unternehmen – und wurde extern bestätigt:
RHI Magnesita gewann den Global Award for Culture 2025.
Die Plattform brachte Struktur in Innovation, ohne den menschlichen Aspekt zu verlieren:
Dies führte zu drei spürbaren Verbesserungen:
Die Plattform löste das zentrale Problem vieler Innovationsinitiativen: langfristiges Engagement.
Chiaras Ansatz ist klar:
„Sie können Menschen nicht motivieren, die an sich nicht motiviert sind.“ Statt Motivation zu erzwingen, beseitigt die Plattform Hürden für Neugierde und Teilnahme.
Der Schlüssel ist Konsequenz: „Mitarbeitende probieren neue Dinge aus, aber sie hören auf, wenn es kein Follow-up gibt.“
Die Zusammenarbeit zwischen RHI Magnesita und innosabi zeigt:
Innovationsplattformen können nur dann kulturelle Transformation ermöglichen, wenn sie als Partnerschaft implementiert werden – nicht als Softwareprojekt.
Durch Co-Creation schuf RHI Magnesita ein lebendiges Innovationsekosystem, das Mitarbeitende über Kontinente hinweg verbindet und echten kulturellen Wandel erzeugt. Der Global Award for Culture 2025 bestätigt diesen Weg.
Wer eine Innovationsplattform einführen möchte, sollte nach Partnern statt Anbietern suchen – nach solchen, die verstehen, mitgestalten und langfristig begleiten.
Dann wird Innovation zu etwas Gemeinsamen.
RHI Magnesita verwandelte verstreute Ideen in ein preisgekröntes Innovationsökosystem.
Ihr Unternehmen kann ähnliche Ergebnisse erzielen.
Erfahren Sie, wie die innosabi Innovation Management Platform sich an Ihre Workflows anpasst, globale Teams verbindet und messbare Ergebnisse unterstützt.
Durch Zugänglichkeit, transparente Rückmeldungen und sichtbares Follow-up. Mitarbeitende hören auf, teilzunehmen, wenn ihre Ideen im Leeren verschwinden.
Softwarekäufe fokussieren auf Implementierung. Partnerschaften fokussieren auf Co-Creation, Wissensaufbau und kulturelle Passung.
Prozessmetriken sind wichtig (Einreichungen, Entscheidungsgeschwindigkeit), aber der wahre Indikator ist kultureller Wandel: breitere Teilnahme, Zusammenarbeit, nachhaltiges Engagement.
Verstreute Erkenntnisse zu verbinden, Doppelarbeit zu vermeiden und gleichberechtigte Teilhabe von zentralen und abgelegenen Standorten zu ermöglichen.
Mangelndes Follow-through. Mitarbeitende probieren Plattformen aus, hören aber auf, wenn es keine Rückmeldung oder Fortschritte gibt.
Entfesseln Sie das Potenzial Ihres Innovationsökosystems und machen Sie einen entscheidenden Schritt in Richtung Ihrer Erfolgsroadmap für 2026.
In diesem exklusiven Webinar führt Sie unser Experte Peter durch ein praktisches Framework zur Verbesserung Ihres Ideenmanagementprozesses mit Hilfe von KI. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit innosabi Idea – der kollaborativen Plattform, die entwickelt wurde, um die Art und Weise zu verändern, wie Unternehmen Ideen erfassen, bewerten und priorisieren – Innovationen strukturieren, verwalten und beschleunigen können.

Was Sie lernen werden:
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Die meisten großen Unternehmen bezeichnen Innovation als zentralen Unternehmenswert – und dennoch schaffen es nur wenige, über F&E-Labore und von Führungskräften initiierte Programme hinauszukommen. Erfolg bedeutet, Systeme zu etablieren, in denen jede Person einen Beitrag leisten kann – unabhängig davon, wo sie arbeitet oder welche Rolle sie hat.
Aber was genau bedeutet employee-driven innovation? Im Kern geht es darum, jeden Mitarbeitenden zu befähigen, Probleme zu identifizieren, Lösungen vorzuschlagen und zur kontinuierlichen Verbesserung beizutragen – unabhängig von Abteilung oder Position.
Dieser Artikel zeigt, wie ein globaler Hersteller seine fragmentierten Innovationsprozesse in eine unternehmensweite Fähigkeit transformiert hat.
RHI Magnesita passt nicht in das klassische Bild eines Technologieunternehmens. Als globaler Marktführer für feuerfeste Produkte ist das Unternehmen in einer Industrie tätig, von der viele Menschen noch nie gehört haben. Doch mit fast 2.000 aktiven Patenten und der Auszeichnung als eines der 25 innovativsten Unternehmen Österreichs im Jahr 2024 ist Innovation ein klarer Teil ihrer DNA.
Die mehr als 20.000 Mitarbeitenden sind auf mehrere Kontinente verteilt und bilden ein einzigartig multikulturelles Umfeld. Nach der Fusion eines österreichischen und eines brasilianischen Unternehmens ist das Wiener Headquarter dreisprachig geprägt: Englisch, österreichischer Dialekt und Portugiesisch. R&D-Zentren weltweit – von Leoben über weitere Regionen – bringen lokale Expertise in den Innovationsprozess ein.
Für Innovation Managerin Chiara Fabrizzi ist diese Vielfalt gleichzeitig Stärke und Herausforderung. „Unser Unternehmen hat das große Glück, sehr neugierige und begeisterte Menschen zu haben“, sagt sie. Doch diese Neugier in eine nachhaltige, inklusive Innovationspraxis über ein global verteiltes Team hinweg zu übersetzen? Dafür brauchte es ein systematischeres Fundament.
Neugier zu kultivieren, erfordert bewusste Praxis. Entdecken Sie 13 Strategien, die Teams helfen, innovatives Denken selbstverständlich werden zu lassen.
Die Verbindung zwischen Organisationskultur und Innovation war offensichtlich: RHI Magnesita hatte Talent und Neugier, aber es fehlten die Strukturen, diese effektiv zu bündeln. Eine mitarbeitergetriebene Innovationskultur braucht systematische Infrastruktur.
Obwohl Innovation Teil der Unternehmens-DNA war, war die tatsächliche Umsetzung ungleich verteilt. Während F&E-Teams Patente und technische Meilensteine erreichten, war Innovation nicht überall im Unternehmen verankert.
Die zentrale Frage: Wie schafft man es, dass sich jede Person – vom F&E-Wissenschaftler bis zur Produktionsmitarbeiterin – als wertvollen Teil des Innovationsprozesses sieht?
RHI Magnesita baute ein Best-Practice-Beispiel für eine employee-driven innovation culture auf – mit einer Strategie, die auf Zugänglichkeit, Transparenz und Anerkennung beruhte.
Innovation wurde nicht als isolierte Initiative behandelt. Stattdessen verknüpfte das Unternehmen sie explizit mit seiner Strategie und seinen Werten.
Mit der Einführung der innosabi Idea-Management-Plattform wurde ein System geschaffen, das radikal inklusiv war – offen für alle Regionen, Standorte und Funktionen. „Viele nutzen es am Anfang nicht, weil sie das Tool nicht kennen“, erklärt Chiara. Das Unternehmen entwickelte daher leicht verständliche Launch-Videos, in denen echte Mitarbeitende vorkommen – was sowohl Sichtbarkeit als auch Motivation schuf.
Jede Phase des Ideenprozesses wurde sichtbar:
„Wenn ich das Unternehmen verlasse oder jemand neu einsteigt, kann die Person nachvollziehen, was passiert ist und warum wir bestimmte Entscheidungen getroffen haben“, sagt Chiara. Das wichtigste Prinzip: Feedback ist nicht optional. „Ich achte besonders darauf, wenn es kein Feedback gibt“, betont Chiara. „Es ist entscheidend, sich Zeit zu nehmen, Beiträge zu würdigen.“
Parallel zur Plattform stärkte RHI Magnesita eine „Kultur der Neugier“ – das Fundament jeder innovationsgetriebenen Kultur. Ziel war, Innovation als natürlichen Bestandteil der täglichen Arbeit zu etablieren.
Die Transformation ist in Verhalten und Kennzahlen spürbar:
Hunderte Ideen strömen heute funktions- und regionsübergreifend in die Plattform. Die früheren Silos sind aufgebrochen – Wissen und Lösungen zirkulieren global.
Mitarbeitende beschreiben sich selbst als „neugierig und begeistert“.
Zahlreiche Ideen wurden zu konkreten Projekten weiterentwickelt und umgesetzt. Die Sichtbarkeit des gesamten Prozesses stärkt Beteiligung und Vertrauen.
2025 gewann RHI Magnesita den Global Award for Culture.
„Sie können Menschen nicht motivieren, die grundsätzlich nicht motiviert sind“, sagt Chiara. „Aber Sie können ihnen zeigen, welchen Wert dieses Tool für sie hat.“
Die Plattform wird nicht als Bürokratie wahrgenommen – sondern als Infrastruktur für Neugier.
Innovation gelingt, wenn Motivation schon vorhanden ist — unsere Aufgabe ist es, die Teilnahme mühelos zu machen.
Für RHI Magnesita bedeutete der Aufbau einer Innovationskultur, die jeden Mitarbeitenden einbindet:
Die lebendige Innovationskultur spiegelt sich nicht nur in Projekten wider – sondern in Gesprächen auf den Fluren, in der Art, wie Mitarbeitende Probleme angehen, und in der Überzeugung, dass jede Idee zählt.
Die Reise von RHI Magnesita steht für einen breiteren Trend: Unternehmen aller Branchen gestalten Innovation neu – weg von traditionellen F&E-Silos, hin zur Beteiligung ihrer gesamten Belegschaft.


Die meisten Innovationsprogramme konzentrieren sich auf Tools, nicht auf Menschen. Und genau dort entstehen häufig die größten Schwachstellen.
Unternehmen investieren stark in Tools wie Ideenplattformen, Analytics oder automatisierte Workflows. Doch die emotionale Erfahrung der Mitarbeitenden hinter diesen Ideen wird oft übersehen.
RHI Magnesita, ein global führendes Unternehmen für Feuerfestprodukte, teilte kürzlich seine People-First-Strategie in einem Webinar mit innosabi zum Thema „Turning Challenges into Breakthroughs“. Das Unternehmen stellte fest: Prozesse unterstützen Innovation – aber echtes, kontinuierliches Wachstum wird von Menschen angetrieben.
Für Chiara Fabrizi, Innovation Manager bei RHI Magnesita, ist Innovation im Kern Menschenführung. „Wir glauben wirklich an die Kraft der Motivation, denn Menschen sind der Kern des Innovierens“, sagte sie im Webinar. „Innovation gelingt, wenn Menschen sich anerkannt, gehört und motiviert fühlen.“
Diese Überzeugung prägt jede Initiative des Unternehmens.
Plattformen und Prozesse sind nur ein Teil der Gleichung. Der wahre Motor der Innovation ist intrinsische Motivation. Mitarbeitende beteiligen sich eher an freiwilligen Programmen (wie der Einreichung von Verbesserungsideen), wenn sie den Wert ihrer Beiträge erkennen und eine Verbindung zur Mission des Unternehmens sehen. Dieses Prinzip deckt sich mit Forschungsergebnissen, wonach Unternehmen mit hoch engagierten Mitarbeitenden signifikante Gewinne erzielen.
Im Webinar betont Chiara, dass Engagement schwindet, sobald Menschen sich nicht gesehen fühlen. „Selbst die motiviertesten Menschen verlieren ihre Motivation, wenn sie kein Feedback oder keine Anerkennung erhalten“, erklärt sie. Sie weist außerdem auf ein zentrales Risiko hin: „Menschen hören auf, Ideen einzureichen, wenn sie sehen, dass es kein Follow-up gibt.“
RHI Magnesitas Erkenntnis daraus führt zu einem strategischen Fokus auf Menschen: Die Innovationsprogramme gehen weit über reine Ideengenerierung hinaus. Sie fördern aktiv Neugier, Zusammenarbeit und ein Gefühl von gemeinsamer Verantwortung. Besonders wichtig ist es, das Fachwissen der Mitarbeitenden zu nutzen, die ständig neue Perspektiven und Wissen einbringen.
Eine der herausragenden Praktiken bei RHI Magnesita ist ein strukturierter, transparenter Feedbackprozess. Jede eingereichte Idee durchläuft einen Bewertungsfunnel – und Mitarbeitende erhalten klare Erklärungen, warum Ideen umgesetzt werden oder nicht.
„Wir versuchen immer, den Prozess transparent zu gestalten, damit Einreichende wissen, wo ihre Idee steht“, erklärt Chiara. Sie ergänzt: „Wir geben Gründe dafür, warum manche Ideen weiterkommen und andere nicht (…) Eine Plattform ist äußerst hilfreich, um Vertrauen und Motivation aufrechtzuerhalten, weil sie sehr transparent ist und alles dort dokumentiert wird.“
Hier ist Feedback nicht nur formal – es verbindet Menschen mit dem größeren Ganzen. Teilnehmende erkennen durch konkrete Resultate die Wirkung ihrer Ideen, zum Beispiel durch:
Um Teilnahme und Innovationskultur langfristig zu stärken, sorgt RHI Magnesita für Sichtbarkeit und Anerkennung der Einreichenden. Das Unternehmen bewirbt Challenges sowie erfolgreiche Lösungen über interne Kanäle, darunter Videos und Posts. Zusätzlich wurden monetäre Anreize im Rahmen des Ideenmanagements eingeführt – insbesondere für Mitarbeitende in den Produktionsbereichen (auf dem Shopfloor), um deren Motivation zu erhöhen.
RHI Magnesita ist weltweit tätig, über Kontinente und Kulturen hinweg – mit Mitarbeitenden, die unterschiedliche Sprachen sprechen und in verschiedensten Umgebungen arbeiten. Diese globale Vielfalt ist ein enormer Vorteil, bringt aber auch Herausforderungen mit sich, wie Kommunikationsbarrieren oder isoliertes Wissen.
Um das interne Fachwissen zu nutzen und einen gemeinsamen, vernetzten Raum für Ideen zu schaffen, führte das Unternehmen die Idea Factory Plattform, gehostet von innosabi, ein. Diese ist nicht nur ein Sammelpunkt für Ideen – sie ist eine vollwertige End-to-End-Plattform, die Ideen vom ersten Funken über ihre Ausarbeitung und Inkubation hinweg bis zum Nachweis ihres Unternehmenswerts begleitet.
Die Plattform bietet entscheidende Funktionen für eine vielfältige Belegschaft:
Verwandeln Sie alltägliche Herausforderungen in bahnbrechende Lösungen. Sehen Sie sich das vollständige Webinar mit Chiara von RHI Magnesita an und erfahren Sie, wie die Idea Challenge Plattform Teams motiviert, inkrementelle und disruptive Innovation verbindet und globale Zusammenarbeit fördert.
Die Idea Factory Plattform ist das technologische Rückgrat – doch wie bereits erwähnt, hängt der Erfolg des Unternehmens von der People-First-Strategie ab, die ihre Nutzung antreibt.
Initiativen wie die Idea Challenges wurden zu globalen, preisgekrönten Programmen, weil sie Technologie mit menschlicher Motivation verbinden. Die Challenge-Initiative – in der jeder Mitarbeitende ein Problem einreichen kann, das die globale Gemeinschaft lösen soll – erhielt 2025 den prestigeträchtigen Global Award for Culture, gewählt sowohl von Mitarbeitenden als auch vom Executive Management Team (EMT).
Dieser Erfolg zeigt, dass der Ansatz wirksam:
Mitarbeitende erleben, dass ihre Beiträge zählen, erhalten Feedback und verfolgen, wie Ideen vom Konzept zur realen Wirkung heranwachsen – was eine Kultur kontinuierlicher Verbesserung etabliert.
Technologie allein hält Engagement nicht aufrecht. Anerkennung, transparentes Feedback und kontinuierliche Sichtbarkeit von Beiträgen sind entscheidend.
Mitarbeitende engagieren sich stärker, wenn ihre Ideen mit der Unternehmensmission verbunden sind und sich auf strategische, hochrelevante Probleme beziehen – etwa Nachhaltigkeit oder Effizienz.
Die Messung von Wertschöpfung – finanziell wie nicht-finanziell – und die Kommunikation dieser Ergebnisse zurück an die Community fördern kontinuierliche Teilnahme und stärken die Kultur.
Multikulturelle Teams bringen unterschiedliche Perspektiven ein. Aber es braucht bewusste Strukturen und Plattformen (wie die Idea Factory), um diese Vielfalt wirksam zu nutzen – indem Sprach- und Zugangsbarrieren abgebaut werden.
Chiara’s Erfahrung zeigt: In Menschen zu investieren zahlt sich aus. Wenn Mitarbeitende sich gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen, innovieren sie mit Energie, Kreativität und Engagement.
Takeaway: Tools können Innovation organisieren und nachverfolgen – aber sie motivieren nicht. Für nachhaltige Wirkung müssen Unternehmen robuste Systeme mit einer Kultur verbinden, die Teilnahme feiert, transparentes Feedback gibt und die Arbeit der Menschen mit dem Unternehmenszweck verbindet.
Innovation ist ein lebendiger Prozess, geprägt von den Menschen, die ihn vorantreiben. RHI Magnesita zeigt, dass Unternehmen enorme Kreativität und Problemlösungskraft freisetzen, wenn sie verstehen, was Mitarbeitende wirklich motiviert – weit über das hinaus, was eine Plattform allein leisten kann.
Die wichtigste Erkenntnis ist nicht, einfach die richtigen Tools zu wählen – sondern eine Kultur zu schaffen, in der Neugier, Zusammenarbeit und Sinnhaftigkeit natürlich gedeihen. Am Ende basiert Erfolg nicht auf der fortschrittlichsten Technologie – sondern darauf, Menschen zu priorisieren und Innovation durch sie entstehen zu lassen.
innosabi stellt die Innovation Management Platform (IMP) bereit, die als technologisches Rückgrat für die preisgekrönten Initiativen von RHI Magnesita diente. Entdecken Sie, wie Sie ein robustes System implementieren können, das Ihre People-First-Strategie stärkt, Engagement fördert und messbare Wirkung erzielt.
Kontaktieren Sie innosabi für eine personalisierte Demo.
Weil sie sich oft zu sehr auf Prozesse und Tools konzentrieren – und Motivation, Anerkennung und Engagement der Mitarbeitenden vernachlässigen.
Durch kostengünstige Anreize, öffentliche Anerkennung, Peer-Feedback und das Ausrichten von Ideen an den wichtigsten Unternehmenszielen.
Regelmäßige Anerkennung, transparente Fortschritts-Updates, wiederkehrende Challenges und die Verknüpfung von Ideen mit strategischem Wert.
Mangelndes Feedback, unklare Zielsetzung, der Eindruck, dass Ideen nicht umgesetzt werden, oder eine Kultur, die das Äußern von Vorschlägen nicht fördert.
Sie können coachen, Anerkennung geben, Neugier vorleben und sicherstellen, dass Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihre Beiträge wichtig sind.
Künstliche Intelligenz gehört heute zu den stärksten Kräften, die beeinflussen, wie Unternehmen Innovation betreiben. Und das aus gutem Grund: Branchenübergreifend definiert KI Effizienz völlig neu und verändert, wie F&E-Teams Ideen generieren, Konzepte validieren und Marktchancen vorhersagen.
Doch trotz des klaren Potenzials ist der Weg zu echtem Mehrwert alles andere als einfach.
Viele Unternehmen kämpfen mit Hindernissen – von unzureichenden Datengrundlagen über fragmentierte Systeme bis hin zu kultureller Zurückhaltung.
Dieser Artikel beleuchtet beide Seiten: wie KI Innovation beschleunigt und wo Unternehmen noch Schwierigkeiten haben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Innovation basierte früher auf manueller Analyse, menschlicher Intuition (und oft einer guten Portion Glück). Heute bringt KI eine völlig neue Dimension: Augmented Intelligence. Sie ersetzt Menschen nicht – sie befähigt sie, Muster, Trends und Zusammenhänge zu erkennen, die unsichtbar für das menschliche Auge sind.
Die Stärke der KI im Unternehmenskontext liegt in ihrer Fähigkeit, riesige Datenmengen zu verarbeiten – etwa Marktveränderungen, Kundenfeedback oder Leistungsdaten in Echtzeit zu analysieren. F&E-Teams können dadurch Ergebnisse vorhersagen, Produktlebenszyklen simulieren und viel früher im Prozess evidenzbasierte Entscheidungen treffen.
Beispiele für KI-Anwendungen:
Kurz gesagt: KI bewegt Innovation von „bauchgefühlbasiert“ zu datengesteuert. Teams innovieren schneller und intelligenter.
Durchdacht eingesetzt kann KI die Art und Weise, wie Unternehmen Innovation angehen, revolutionieren. Ihre größten Vorteile betreffen jede Phase des Kreativ- und Entwicklungsprozesses.
KI beschleunigt datenintensive Prozesse – von der Analyse von Nutzerfeedback bis zur Prüfung von Designvarianten. Aufgaben wie Ideenzusammenfassungen, die früher Wochen dauerten, sind heute in Tagen möglich. Dadurch können sich F&E-Teams stärker auf wertschöpfende Aufgaben wie Konzepttests und strategische Verfeinerung konzentrieren.
Prädiktive Algorithmen helfen, vielversprechende Ideen frühzeitig zu identifizieren und kostspielige Fehlentwicklungen zu vermeiden. Durch das Aufdecken von Erkenntnissen aus historischen Daten ermöglicht KI eine gezielte Ressourcenallokation mit größtmöglichem Effekt.
KI-gestützte Wissensplattformen verbinden verteilte Teams, teilen Erkenntnisse automatisch und vermeiden doppelte Arbeit. Für globale F&E-Organisationen ist diese Zusammenarbeit entscheidend, um über Zeitzonen und Abteilungen hinweg agil zu bleiben.
Von der Beschleunigung komplexer Prozesse über smartere Entscheidungen bis hin zu nahtloser Kollaboration: KI verändert grundlegend, wie F&E-Teams innovieren. Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie künstliche Intelligenz schnellere und strategischere Durchbrüche in Forschung und Entwicklung ermöglicht.
Neben der Optimierung bestehender Prozesse eröffnet KI völlig neue Innovationspfade – von Datenmonetarisierung bis zu hochgradig personalisierten Produkten und Services. Unternehmen erkennen dadurch Wertpotenziale, die zuvor unsichtbar waren.
Das Ergebnis: Diese Vorteile erzeugen einen Multiplikatoreffekt. Je stärker KI Entscheidungsprozesse unterstützt, desto schneller können Teams Ideen validieren, verfeinern und erfolgreiche Produkte auf den Markt bringen. Das führt zu widerstandsfähigeren Innovationsportfolios und einem stärkeren Wettbewerbsvorteil.
Trotz großer Fortschritte ist die Integration von KI in Innovationsökosysteme selten reibungslos. Gerade die Eigenschaften, die KI so leistungsstark machen, bringen auch erhebliche Herausforderungen mit sich.
Wir beginnen mit den technischen und datenbezogenen Hürden:
KI ist auf umfangreiche, präzise und vielfältige Daten angewiesen. Doch in vielen Unternehmen sind Daten isoliert, unvollständig oder veraltet. Ohne robuste Data Governance können sogar die fortschrittlichsten Modelle irreführende Erkenntnisse liefern – und damit Innovation behindern.
In sensiblen F&E-Bereichen wie Pharmazie oder Hochleistungsmaterialien ist ein „Black Box“-Modell, das seine Empfehlungen nicht erklären kann, praktisch unbrauchbar. Führungskräfte benötigen transparente Modelle, um Vertrauen aufzubauen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen.
Die Anbindung neuer KI-Tools an jahrzehntealte F&E-Infrastrukturen und Laborsysteme ist eine große technische Herausforderung. Fragmentierte Workflows verlangsamen die Einführung und mindern die Rendite.
Nun zu den organisatorischen und talentbezogenen Hürden:
Expertinnen und Experten zu finden, die sowohl tiefes F&E-Fachwissen als auch fortgeschrittene KI-/Machine Learning-Kompetenzen vereinen, bleibt schwierig.
Menschen stehen im Zentrum jeder Innovation – gleichzeitig sind sie häufig das größte Hindernis, wenn Veränderungen bedrohlich wirken. Manche Mitarbeitende fürchten, KI könne ihre Arbeit ersetzen; andere misstrauen den Empfehlungen. Ohne klare Kommunikation und Schulungen können diese Wahrnehmungen Transformationen bremsen.
Um kulturellen Widerstand zu überwinden, lohnt es sich, den Unterschied zwischen Kreativität und Innovation zu verstehen. Erfahren Sie, wie Unternehmen Ideen in Handlungen verwandeln – und wie Sie das auch können.
Mit zunehmendem KI-Einfluss steigen die Erwartungen an Transparenz, Fairness und Verantwortlichkeit. Unternehmen müssen sicherstellen, dass Algorithmen ethischen Standards entsprechen und regulatorische Vorgaben erfüllen – insbesondere in datenintensiven Branchen.
Aber behalten Sie Folgendes im Hinterkopf:
Diese Herausforderungen sind kein Grund, langsamer zu werden – sondern ein Aufruf, KI bewusst und verantwortungsvoll einzusetzen. Erfolgreiche Innovatoren wissen: Technologie allein reicht nicht. Erst die Kombination aus Governance, menschlicher Expertise und wertorientiertem Fokus macht KI zum echten Innovationstreiber.
Das wahre Potenzial von KI in der Innovation besteht darin, völlig neue Möglichkeiten für Experimente, Zusammenarbeit und kreatives Problemlösen zu eröffnen. Durch den bewussten Einsatz von KI können Unternehmen neue Produktkategorien erkunden, Geschäftsmodelle neu denken und Marktbedürfnisse schneller antizipieren.
Die Chancen sind enorm: KI kann unsichtbare Muster aufdecken, vielfältige Wissensquellen verbinden und Ideen inspirieren, die konventionelles Denken herausfordern.
Die größten Hürden sind schlechte Datenqualität, Integrationsprobleme, kultureller Widerstand sowie ethische und regulatorische Risiken. Jede davon erfordert proaktives Management, damit KI Innovation unterstützt statt bremst.
KI ermöglicht schnelleres Arbeiten, datengestützte Entscheidungen, bessere Zusammenarbeit und neue Geschäftsmöglichkeiten. Sie steigert sowohl Effizienz als auch Kreativität im Innovationsprozess.
Durch die Ausrichtung von KI-Initiativen auf klare Geschäftsergebnisse, einen Fokus auf Unterstützung statt Automatisierung und die Sicherstellung, dass menschliche Expertise weiterhin zentral bleibt.
Starke Data Governance, transparente Modellverwaltung und kontinuierliche Mitarbeitereinbindung sind entscheidend. Verantwortungsvolle Integration bedeutet, Innovationsgeschwindigkeit mit ethischer Aufsicht in Einklang zu bringen.


Schwankungen in der Wirtschaft stellen Unternehmensprioritäten auf die Probe. Budgets schrumpfen, Projekte werden verschoben – und Innovation ist leider oft das Erste, was gestrichen wird. Es scheint logisch: Innovation gilt häufig als langfristige Investition, als optionales Extra.
Doch Historie (und Daten) erzählen eine völlig andere Geschichte.
Dieser Artikel zeigt fünf zentrale Gründe, warum Sie Ihren Innovationsmotor am Laufen halten sollten – und bietet gleichzeitig konkrete Ansätze, wie Sie Ihre Innovationsleistung durch KI, Daten und Kollaboration besonders effizient steigern können.
Unternehmen, die auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Innovation investieren, überleben nicht nur – sie haben die Chance, ihre Wettbewerber beim anschließenden Aufschwung deutlich zu übertreffen.
Tatsächlich sind die heutigen Herausforderungen komplexer denn je: Wirtschaftliche Unsicherheit besteht parallel zu neuen Krisen wie Klimawandel, geopolitische Instabilität und aufkommende technologische Risiken – all das erfordert agile, innovative Reaktionen.
Organisationen, die ihre Innovationsorientierung durch die Finanzkrise 2009 beibehalten haben, gingen stärker daraus hervor: Sie übertrafen den Markt im Durchschnitt um mehr als 30 % und erzielten in den drei bis fünf Folgejahren weiterhin beschleunigtes Wachstum (Quelle: McKinsey, 2020).
Anstatt also auf Pause zu drücken, stellen führende Unternehmen sich eine bessere Frage: Wie können wir effizienter innovieren und aus Einschränkungen Katalysatoren für Fortschritt machen?
Lesen Sie, warum die klügsten Unternehmen in Krisenzeiten doppelt auf Innovation setzen.
Im Folgenden finden Sie fünf entscheidende Faktoren, die Sie in unsicheren Zeiten nicht ignorieren dürfen.
Wenn Organisationen nicht mehr investieren, bauen sie eine „Innovation Debt“ (Innovationsschuld) auf. Diese Schuld entsteht durch den Rückstand in Prozesseffizienz, Kompetenzentwicklung und zukünftigen Angeboten, der durch eine Innovationspause ausgelöst wird. Sie wirkt wie eine unmittelbare Belastung für die organisatorische Resilienz: zukünftige Umsatzquellen werden nicht entwickelt und wertvolle Marktpositionen werden aufgegeben.
Drei Dinge, die passieren, wenn Sie auf Pause drücken:
Märkte entwickeln sich schnell, und Innovation kann nicht warten. Erfahren Sie, wie führende Unternehmen Innovation in allen Abläufen verankern, um sich anzupassen, zu wachsen und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Wenn Wettbewerber sich auf reines Überleben konzentrieren, eröffnet das Aufrechterhalten Ihrer Innovationsaktivitäten eine wichtige Möglichkeit, sich einen klaren Vorsprung zu verschaffen. Ihre kontinuierliche, gezielte Arbeit stärkt Ihre Marktposition und ermöglicht es Ihnen, die Bedingungen des späteren Aufschwungs aktiv mitzugestalten.
Damit das gelingt, müssen F&E-Verantwortliche strategisch priorisieren und jede Investition maximal nutzen.
Hier eine Übersicht, wie adaptive Unternehmen ihre begrenzten Budgets optimal einsetzen:
Fokusbereich: Fokus auf Projekte, die schnelle Ergebnisse oder interne Kosteneinsparungen liefern
Auswirkung auf das Innovationsergebnis: Maximiert den ROI jedes eingesetzten F&E-Budgets
Fokusbereich: Relevante neue Produkte/Services starten, während Wettbewerber pausieren
Auswirkung auf das Innovationsergebnis: Gewinnt loyale Kund:innen, die später kaum zurückzugewinnen sind
Fokusbereich: Datenbasiertes Reallocating von Ressourcen basierend auf Projektrisiken und Erfolgschancen
Auswirkung auf das Innovationsergebnis: Stellt sicher, dass High-Potential-Projekte nicht unterversorgt bleiben
Der Schlüssel zu „mehr mit weniger“ liegt in Optimierung und Beschleunigung durch Technologie. Investitionen in künstliche Intelligenz sind der wirkungsvollste Weg, Innovationsprozesse extrem effizient zu gestalten und Ihre R&D-Teams bestmöglich zu unterstützen.
Durch den Einsatz von KI können Organisationen Geschwindigkeit und Präzision in jede Phase des Innovationszyklus bringen.
Drei zentrale Möglichkeiten, wie KI R&D effizienter macht:
Resilienz entsteht nicht nur durch Technologie. Wenn interne Kapazitäten erschöpft sind, lohnt sich der Blick nach außen – und Open Innovation ist der beste Weg, Risiken zu reduzieren und Fortschritt zu beschleunigen, ohne Ihre Belegschaft oder Ihr Budget zu erhöhen.
Externe Ideen und Fähigkeiten einzubinden, ist ein bewährter Ansatz, um F&E-Kosten zu senken und Projekte schneller voranzubringen – und so langfristige Resilienz zu stärken.
Wenn Sie Herausforderungen in der Zusammenarbeit spüren, lernen Sie hier, wie führende Organisationen diese überwinden.
Eine zentrale digitale Innovationsplattform ist unverzichtbar, um Effizienz zu steigern. Sie schafft dauerhafte Agilität, indem sie verstreute, intransparente Systeme ersetzt und einen einheitlichen, nachvollziehbaren Workflow etabliert.
Plattformen wie innosabi ermöglichen genau diesen Wandel. Sie dienen als zentraler Wissensspeicher für alle Innovationsaktivitäten – von Mitarbeiterideen bis hin zu externen Partnerprojekten.
Dank ihres modularen Aufbaus (z. B. innosabi Insight, Idea, Project) bietet die Plattform:
Verbindet alle Initiativen, Teams und Daten für unternehmensweite Transparenz.
Nutzen Sie KI und intelligente Analysen, um Ideen nach Impact und Echtzeitdaten zu priorisieren und sicherzustellen, dass kein wichtiges Projekt unterversorgt wird.
Steuern Sie den gesamten Innovationsprozess – von der Idee bis zur Umsetzung – mit anpassbaren Workflows. Jeder investierte Euro wird sichtbar, priorisiert und strategisch ausgerichtet.
Jetzt ist nicht die Zeit, Innovation zu kürzen – sondern die Zeit, Innovation neu zu denken. Unternehmen, die wirtschaftlichen Gegenwind am besten meistern, nutzen KI, digitale Plattformen und offene Kollaboration, um ihre Innovationsarbeit effizient am Laufen zu halten.
Mit innosabi können Sie Teams, Partner und Daten in einer KI-gestützten Plattform verbinden, die Ihnen hilft:
Fordern Sie eine Demo an und erfahren Sie, wie Sie heute schon mit weniger mehr erreichen können.
Starten Sie mit internem Ideenaustausch und kleinen Pilotprojekten. Nutzen Sie digitale Tools, um Lösungen zu sammeln oder vorhandene Daten neu zu nutzen. Ziel ist es, die Dynamik beizubehalten – auch in kleinerem Maßstab.
Integrieren Sie Innovations-KPIs in tägliche Abläufe. Verknüpfen Sie Innovationsergebnisse z. B. mit Kosteneinsparungen, Produktivität oder Kundenbindung – nicht nur mit Patenten oder Prototypen.
Häufige Warnsignale sind doppelte Arbeiten, lange Freigabeprozesse oder fehlende Sichtbarkeit laufender Projekte. Wenn Fortschritt oder Wertschöpfung nicht klar messbar sind, ist es Zeit für eine zentrale Innovationsplattform.
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Wie verwandelt man alltägliche Herausforderungen in Chancen für bahnbrechende Lösungen?
In unserem Webinar gibt Chiara von RHI Magnesita uns einen Einblick in die preisgekrönte Idea-Challenge-Plattform von RHI: ein leistungsfähiger Ansatz, der MitarbeiterInnen auf der ganzen Welt miteinander verbindet, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, einen kulturellen Wandel voranzutreiben und Innovationen in großem Maßstab zu fördern. Sie werden erfahren, wie Idea Challenges jeden Mitarbeiter befähigt, Kampagnen zu starten, Ideen einzubringen und über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten – und so lokale Herausforderungen in globale Chancen zu verwandeln.
Die mit dem Global Award for Culture 2025 ausgezeichnete Initiative beweist, dass Innovation, die in Strategie und Kultur verankert ist, nachhaltige Wirkung zeigt.
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Warum Sie sich das Replay anschauen sollten?
Lernen Sie, wie man Innovation in der Strategie verankert, um einen echten Geschäftswert zu schaffen.
Ganz gleich, ob Sie die Innovation leiten oder erst am Anfang Ihrer Reise stehen, diese Sitzung wird Ihnen zeigen, wie Sie Herausforderungen in messbare Erfolge umwandeln können.
👉 Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie RHI Ideen in die Realität umsetzt und wie Sie diese Erkenntnisse in Ihrer eigenen Organisation anwenden können.
(RHI Magnesita ist der weltweit führende Anbieter von Feuerfestprodukten)


Innovation Leader stehen an einem Scheideweg. Das Potenzial von KI ist unbestreitbar – aber ist Ihre Organisation wirklich bereit, es zu nutzen?
In unserem kürzlich durchgeführten LinkedIn Live-Webinar „Rethinking Innovation“, bei dem Branchenexpert:innen zu Wort kamen, wurde eine entscheidende Frage gestellt: Was, wenn der Schlüssel zur vollen Ausschöpfung des KI-Potenzials nicht in einer neuen Strategie liegt – sondern in der Befähigung der Menschen, die Sie bereits haben?
Diese inspirierende Session stellte ein neues Paradigma für Innovation vor, das über Technologie hinausgeht und den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Doch wie bringen wir menschliche Kreativität in Einklang mit dem rasanten Aufstieg von KI?
Genau das haben Iliriana Kaçaniku (CEO von Open Soul Studio) und Peter Haws (Key Account Manager bei innosabi) in unserem LinkedIn Live diskutiert. Dabei ging es nicht um abstrakte Theorien, sondern um Menschen, Unternehmenskultur – und echten Geschäftserfolg.
Hier sind einige Highlights aus dem Gespräch.
Iliriana eröffnete die Diskussion mit einem starken Argument: Jede Organisation ist voller „verborgener Innovatoren“. Das sind nicht unbedingt Personen mit dem Titel Innovation Manager. Es sind vielmehr Problemlöser:innen, High Performer oder sogar Unternehmer:innen im Unternehmen. Sie stehen den Problemen am nächsten – und verfügen oft über die wertvollsten Einblicke.
Iliriana illustrierte dies anhand von drei eindrucksvollen Fallstudien:
In allen Fällen kamen die wirkungsvollsten Ideen von den Menschen, die am nächsten an der Arbeit standen – sie brauchten lediglich etwas Unterstützung und einen klaren Weg, um ihre Lösungen sichtbar zu machen. Wie Iliriana zusammenfasste, zeigte sich ein wiederkehrendes Muster: „Innovatoren waren bereits im System, am nächsten am Problem – sie brauchten nur etwas Aktivierung, Unterstützung durch die Führungskraft und einen klaren Weg, ihre Lösungen einzubringen.“
Das Gespräch wandte sich dann der wachsenden Herausforderung der KI-Adoption zu. KI ist zwar gekommen, um zu bleiben – aber ihre Integration in Unternehmen verläuft alles andere als reibungslos.
Eine Umfrage der Boston Consulting Group zeigt eine deutliche Kluft:
Warum?
Iliriana brachte es auf den Punkt: „KI-Kompetenz bedeutet nicht, Programmieren zu lernen. Es bedeutet zu verstehen, was KI ist, was sie nicht ist – und wie sie Geschäftswert schafft.“
Das Webinar beleuchtete drei Hauptgründe für diese Diskrepanz:
Diese Ergebnisse machen deutlich: Erfolgreiche KI-Einführung bedeutet nicht nur, neue Tools bereitzustellen. Sie erfordert die Förderung von „KI-Kompetenz“ – also die Fähigkeit, KI selbstbewusst zu verstehen, zu hinterfragen und strategisch einzusetzen.
Wie also können Sie Ihre Mitarbeitenden weiterbilden und gleichzeitig die verborgenen Innovatoren aktivieren?
Die Antwort des Webinars: eine strukturierte Innovations-Challenge. Dieses Format nutzt, wie Erwachsene am besten lernen – durch Tun.
Die Challenge basiert auf den vier fundamentalen „Ps“:
Zusätzlich entsteht durch die Integration von KI-Weiterbildung ein fünftes P: Proficiency (Kompetenz).

So entsteht ein sicherer, praxisnaher Raum, in dem Mitarbeitende neue KI-Fähigkeiten direkt anwenden können – um ein reales Geschäftsproblem zu lösen.
Die Ergebnisse können außergewöhnlich sein. Das Webinar zeigte eine Fallstudie aus Steven Bartletts Unternehmen:
„Innovations-Challenges lösen Probleme schneller, bereiten eine KI-bereite Belegschaft vor und schaffen den sicheren Raum für Experimente, den Innovation erfordert“, sagte Iliriana.
Natürlich bringen große Challenges auch viele Ideen hervor. Manchmal sogar zu viele.
Peter von innosabi bekräftigte die Botschaft, dass Technologie menschliche Kreativität verstärken kann. Er betonte: KI ist kein Ersatz für Innovationsteams, sondern ein starker Verstärker.
Die Tools von innosabi sind beispielsweise so konzipiert, dass sie den Innovationsprozess effizienter machen, indem sie den „manuell mühsamen und wiederholenden Prozess“ des Vorsortierens von Ideen reduzieren.
Er stellte zwei KI-gestützte Funktionen vor:
Diese Tools zielen nicht darauf ab, Innovation zu automatisieren, sondern die „Fleißarbeit“ zu übernehmen – damit Menschen sich auf die kreativen und strategischen Entscheidungen konzentrieren können, die wirklich zählen. Peter schloss mit einem starken Gedanken: „KI wird Ihren Job nicht übernehmen. Aber Menschen, die wissen, wie man sie nutzt, vielleicht.“
Entdecken Sie, wie die KI-Funktionen von innosabi Innovation beschleunigen.
Innovation kommt nicht von Organisationen. Sie kommt von Menschen. KI hilft nur, den Weg freizumachen.
Wie Peter es ausdrückte: „KI ist am besten, wenn sie Hand in Hand mit Menschen arbeitet (…) die Maschine übernimmt die schwere Arbeit, der Mensch fügt Bedeutung hinzu.“
Das vollständige Webinar geht noch tiefer auf Strategien und Tools ein, mit denen Sie die Innovatoren in Ihrer Organisation aktivieren und mit KI echte, messbare Wirkung erzielen können. Ein Muss für jede Führungskraft, die eine KI-bereite Belegschaft aufbauen möchte.
Sehen Sie das vollständige Webinar und erfahren Sie mehr über:
Bevor wir uns anschauen, wie die kühnsten Akteure der Innovation weltweit vorausbleiben, lohnt es sich zu fragen, warum sie das tun.
Die Motivation geht über reinen Wettbewerb hinaus. Innovation leader stehen unter Druck, neue Vorschriften einzuhalten, Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen, Top-Talente zu gewinnen, steigende Kundenerwartungen zu bedienen und in volatilen Märkten widerstandsfähig zu bleiben.
Tatsächlich bestätigen Berichte von McKinsey, dass sich die Investitionsprioritäten im Jahr 2025 stark auf KI konzentrieren (mit globalen KI-Ausgaben, die bis 2028 voraussichtlich 200 Milliarden US-Dollar übersteigen werden), zusammen mit erheblichen Investitionen in saubere Energie und Nachhaltigkeit – ein Spiegelbild der Strategien, die die weltweit innovativsten Unternehmen prägen.
Diese Kräfte erklären, warum Eigenschaften wie Transparenz, KI-Kompetenz und Ökosystemintegration sich von bloßen Differenzierungsmerkmalen zu Grundvoraussetzungen für Geschäftstätigkeit im Jahr 2025 entwickelt haben.
Hier ein genauerer Blick auf fünf Strategien, die die erfolgreichsten Innovationen 2025 vom Rest unterscheiden.
Die Zeiten, in denen Innovation bedeutete, im Verborgenen zu arbeiten, bis das Produkt fertig war, sind vorbei. Die Vorreiter von heute wissen, dass Geheimhaltung das Momentum verlangsamt und sie von genau den Menschen isoliert, die sie erreichen wollen. Stattdessen setzen sie auf Transparenz – das bedeutet, Produkt-Roadmaps offen zu teilen, Nachhaltigkeitsdaten zu veröffentlichen und Kunden früher in den Prozess einzubeziehen.
Wichtig ist: Transparenz geht heute über Vertrauensbildung hinaus. Sie schafft Feedbackschleifen, die Teams helfen, schneller zu iterieren, sich an Marktsignale anzupassen und Partner anzuziehen, die gemeinsame Werte teilen.
Wie Elon Musk es ausdrückte: „Ich denke, es ist sehr wichtig, eine Feedbackschleife zu haben, in der man ständig darüber nachdenkt, was man getan hat und wie man es besser machen könnte.“
Die Regelbrecher von heute experimentieren nicht nur mit KI in Projekten – sie verankern sie aktiv im Kern von F&E, Betriebsabläufen und Kundenerlebnissen.
Doch KI-Kompetenz bedeutet nicht, jedem neuen Tool hinterherzulaufen (davon gibt es viele). Es bedeutet zu wissen, welche Anwendungen messbare Ergebnisse liefern: schnellere Produktentwicklung, bessere Entscheidungen dank Echtzeit-Insights und personalisierte Services im großen Maßstab.
Ebenso wichtig: Innovationsführer verbinden KI-Effizienz mit ethischer Verantwortung, gehen Vorurteile aktiv an und stellen sicher, dass menschliche Kreativität im Zentrum bleibt.
Kein Unternehmen innoviert mehr im Alleingang. Die Besten der Branche verstehen, dass Ökosysteme – Netzwerke aus Startups, Konzernen, Universitäten, Regulierungsbehörden und sogar Wettbewerbern – der Ort sind, an dem echte Durchbrüche entstehen.
Doch hier liegt der Knackpunkt: Ökosysteme gedeihen nur, wenn sie bewusst gestaltet werden. Führende Unternehmen im Jahr 2025 entwickeln Playbooks, um diese Kooperationen gezielt zu orchestrieren. Das bedeutet: gemeinsame Ziele definieren, Anreize ausrichten und Strukturen aufbauen, die verhindern, dass Partnerschaften nach einer glanzvollen Pressemitteilung im Sande verlaufen.
Erfahren Sie, wie führende Unternehmen mit Start-ups zusammenarbeiten, um echte Innovationen zu fördern - lesen Sie den vollständigen Beitrag hier.
Stellen Sie sich das so vor: Sie bewegen sich von „Ad-hoc-Kollaboration“ zu „systematischer Innovation“. Mit anderen Worten: Diejenigen mit starken Ökosystem-Playbooks verwandeln Netzwerke in langfristige Wettbewerbsvorteile.
Bis 2025 sollte Innovation Teil der täglichen Arbeit von Organisationen sein. Führende Unternehmen befähigen Mitarbeitende in allen Bereichen, Ideen zu testen, schnell auf Kundenbedürfnisse zu reagieren und direkt zum Wachstum beizutragen.
Dieser kulturelle Wandel basiert auf zwei Fundamenten: Anreizen, die Lernen genauso wertschätzen wie Ergebnisse, und Umgebungen, in denen Menschen sich sicher fühlen, Risiken einzugehen. Anstatt zu fragen, wer für Innovation verantwortlich ist, machen zukunftsorientierte Unternehmen klar: alle.
Steve Jobs brachte es einmal auf den Punkt: „Innovation hat nichts damit zu tun, wie viele F&E-Dollars man hat. Als Apple den Mac entwickelte, gab IBM mindestens das Hundertfache für F&E aus. Es geht nicht ums Geld. Es geht um die Menschen, die man hat, wie man geführt wird und wie viel man erreicht.“
Schließlich sind die Innovatoren, die 2025 (und darüber hinaus) erfolgreich sind, diejenigen, die Geschäftsziele mit gesellschaftlichem Mehrwert verbinden. Und das überrascht nicht: Kunden, Mitarbeitende und Investoren fordern es. Ob Dekarbonisierung, Inklusion oder ethische KI – Purpose wird zunehmend zum unverzichtbaren Wachstumstreiber.
Doch Vorsicht: Wer das nur für „Innovationstheater“ macht, läuft Gefahr, dass es nach hinten losgeht. Wer es jedoch in die Unternehmensstrategie integriert, gewinnt Loyalität, Mitarbeiterbindung und langfristige Resilienz.
Die Vorteile von Innovationsführerschaft sind offensichtlich – ebenso wie die Risiken der Untätigkeit. Unternehmen, die sich nicht anpassen, riskieren, ihre besten Leute an dynamischere Wettbewerber zu verlieren, Marktanteile an schnellere Player abzugeben und aus Partnerschaften ausgeschlossen zu werden, die Ökosysteme vorantreiben.
Wo also anfangen?
Der Wandel erfordert keine komplette Neuerfindung des Geschäfts über Nacht, wohl aber gezielte Schritte, die Momentum aufbauen.
Ein Ansatz ist, mit Messung zu beginnen: Definieren Sie Innovations-KPIs, die nicht nur Ergebnisse erfassen, sondern auch Geschwindigkeit des Lernens, Kollaborationsniveau und kulturelle Beteiligung.
Möchten Sie eine starke Innovationskultur in Ihrem Unternehmen aufbauen? Starten Sie hier.
Ein anderer Ansatz ist der Fokus auf Kompetenzaufbau: Teams in kreativer Problemlösung, KI-Kenntnissen und funktionsübergreifender Zusammenarbeit schulen. Und entscheidend: Organisationen sollten neue Governance-Modelle erproben, die Partnerschaften leichter strukturieren, finanzieren und skalieren.
Diese Schritte schaffen die Strukturen, Fähigkeiten und Arbeitsweisen, die Innovation wiederholbar machen. Sobald diese Grundlagen vorhanden sind, können Tools und Prozesse – wie funktionsübergreifende Kollaborationsplattformen oder vereinfachte Entscheidungsworkflows – isolierte Experimente verbinden, das Lernen beschleunigen und erfolgreiche Ideen im gesamten Unternehmen skalieren.
Natürlich sind Messung, Kompetenzaufbau und Pilotprojekte nur der Anfang; der wirkliche Vorteil liegt bei denen, die eine Innovationsmaschine gestalten, die antizipieren, sich anpassen und skalieren kann.
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Führende Innovatoren schaffen die Infrastruktur, um ihre Innovationsbemühungen proaktiv zu steuern.
Genau hier macht die richtige Plattform den Unterschied.
innosabi bietet eine modulare Innovationsplattform, die genau dafür entwickelt wurde. Mit innosabi Insight können Teams aufkommende Trends, Wettbewerbsbewegungen und Marktchancen in Echtzeit beobachten – und so schneller reagieren. Tools wie innosabi Idea vereinfachen die interne Zusammenarbeit, während innosabi Partner und innosabi Community strukturierte Kooperationen mit externen Partnern und Kunden ermöglichen. Damit wird Innovation nicht nur zu einem einmaligen Projekt, sondern zu einem vernetzten, skalierbaren Prozess.
Durch die Kombination dieser Fähigkeiten hilft innosabi Innovatoren, eine Maschine aufzubauen, die sich anpasst, skaliert und messbare Ergebnisse liefert – und so aus verstreuten Experimenten ein koordiniertes System für Wachstum, Lernen und Wettbewerbsvorteile macht.
Möchten Sie Trends frühzeitig erkennen, besser zusammenarbeiten und schneller skalieren? Buchen Sie eine Demo und wir zeigen Ihnen wie.
Innovation verwandelt Ideen in praktische Lösungen für reale Herausforderungen und treibt so Fortschritt in Branchen und Gesellschaft voran. Sie gestaltet die Zukunft, indem sie neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle hervorbringt, die Organisationen und Gemeinschaften helfen, sich in einer sich ständig wandelnden Welt anzupassen und erfolgreich zu sein.
Innovation beeinflusst jeden Aspekt der Gesellschaft – von Gesundheit und Mobilität bis hin zu Kommunikation und Wirtschaft. Indem sie Probleme schneller löst, Effizienz steigert und neue Chancen eröffnet, setzt sie neue Standards und verändert langfristig Branchen, Gemeinschaften und Lebensweisen.
Neue Technologien schaffen Chancen für neue Berufe, intelligente Städte und personalisierte Erlebnisse – bringen jedoch auch Herausforderungen in Bezug auf Ethik, Privatsphäre und Gerechtigkeit mit sich.
Mit der richtigen Plattform können Organisationen Ideen team- und ökonomieübergreifend strukturieren, priorisieren und verfolgen. Die modulare Plattform von innosabi bietet Werkzeuge für interne Zusammenarbeit, Partnerengagement und Kunden-Co-Creation – und hilft so, von isolierten Experimenten zu wiederholbarer, skalierbarer Innovation zu gelangen.
innosabi hilft Organisationen, Trends zu antizipieren, nahtlos zu kollaborieren und eine nachhaltige Innovationsmaschine aufzubauen. Durch die Kombination von Markt-Insights mit Tools für Ideenmanagement, Ökosystem-Engagement und Co-Creation unterstützt innosabi Unternehmen dabei, verstreute Initiativen in vernetzte, skalierbare und messbare Innovation zu verwandeln.
Wir haben KI in unser innosabi-Tool integriert.
Aus unserer Sicht hilft die KI dem Einreicher, aber auch den Innovatoren, die alle Ideen auf Ihrer Plattform prüfen.
KI kann Innovationsteams befähigen. Von der Vereinfachung komplexer Ideeneinreichungen bis hin zum Clustern und Filtern großer Mengen von Eingaben wird KI zu einem echten Partner, der Zeit spart, Reibungsverluste reduziert und Raum für menschliche Kreativität schafft.
Wir bei innosabi sind davon überzeugt, dass KI Innovationsmanager oder -mitarbeiter nicht ersetzt, sondern ihren Einfluss verstärkt.
Sie haben es sicher schon gesehen: Eine vielversprechende Corporate-Startup-Kooperation startet mit Energie – nur um dann in Pilotprojekten, falschen Erwartungen oder interner Bürokratie zu versanden. Für Innovationsverantwortliche ist das nicht nur frustrierend … es ist eine verpasste Chance, echten Geschäftswert zu schaffen.
Auf den ersten Blick scheinen Unternehmen und Startups natürliche Verbündete zu sein. Doch unterschiedliche Erwartungen, unklare Verantwortlichkeiten und kulturelle Unterschiede bringen selbst die besten Initiativen ins Straucheln. Pilots verharren ohne Skalierung, Startups verlieren Zeit in Beschaffungsprozessen, und Konzerne werden ungeduldig, wenn Ergebnisse nicht sofort eintreten.
Natürlich beginnen erfolgreiche Partnerschaften mit Ehrlichkeit über die jeweiligen Beweggründe. Unternehmen suchen oft nach schnelleren Innovationszyklen, Zugang zu neuen Technologien oder frischen Talenten. Startups hingegen brauchen meist Marktzugang, Vertriebskanäle, Finanzierung oder Glaubwürdigkeit. Werden diese Bedürfnisse offen angesprochen und aufeinander abgestimmt, steigen die Erfolgschancen erheblich.
Wenn Sie nach einem idealen Partner suchen, werden Sie viele spannende Optionen finden – doch nicht jedes Startup ist geeignet (egal wie attraktiv es auf den ersten Blick wirken mag).
Wie erkennen Sie also, welche ernst zu nehmen sind (und mit welchen Sie Ihre Zeit nicht verschwenden sollten)?
Wenn Sie nach einem idealen Partner suchen, werden Sie viele Optionen finden, die Ihr Interesse wecken – aber nicht jedes Startup passt.
Wie unterscheiden Sie also zwischen denjenigen, die es wert sind, und denen, die nur Zeit kosten? Über den ersten Hype hinaus sollten Sie Folgendes bewerten:
Nachfolgend finden Sie sieben zentrale Strategien, gestützt durch Daten, Beispiele und konkrete Handlungsschritte.
Kooperationen ohne klare Ziele verlaufen schnell in Nebenprojekten. McKinsey fand heraus, dass Programme ohne definierte Ziele deutlich seltener erfolgreich waren.
Erarbeiten Sie als Innovationsverantwortliche:r gemeinsam mit dem Startup eine Collaboration Charter. Definieren Sie, was Erfolg für Sie bedeutet (z. B. ein neues Produkt, Marktexpansion, Prozesseffizienz). Legen Sie KPIs fest, die sowohl kurzfristige Erfolge als auch langfristige Wirkung messen.[a]
Ohne sichtbare Unterstützung durch das Top-Management werden Projekte schnell zurückgestuft oder von Bürokratie blockiert.
Sichern Sie sich eine:n Senior Sponsor:in, der/die Ressourcen zuweist, das Projekt unterstützt und Hindernisse beseitigt. Stellen Sie ein dediziertes Team auf, das regelmäßig mit dem Startup interagiert – so signalisieren Sie echtes Engagement über einen Pilot hinaus.
Startups bewegen sich schnell; Unternehmen priorisieren Risikomanagement. Unterschiede im Tempo, Entscheidungszyklen und in der Kommunikation können Kooperationen entgleisen lassen.
Fit zählt mehr als Hype. Der falsche Partner kostet Ressourcen und Glaubwürdigkeit. Ein flashy Startup ohne Marktreife oder kulturelle Passung wird Ihre Zeit verschwenden.
Viele Kooperationen verharren in der Pilot Purgatory. Projekte starten gut, scheitern aber am Übergang in den Rollout, da Ownership, Budget und Entscheidungsprozesse fehlen.
Unternehmen fokussieren sich zu stark auf späte Ergebnisse wie Umsatz oder ROI. Diese werden oft erst nach Jahren sichtbar – Anpassungen sind dann zu spät.
Kein Vertrag schützt vor Vertrauensverlust. Startups springen ab, wenn sie ausgenutzt oder nicht bezahlt werden.
Die folgenden Beispiele zeigen einige der besten Modelle für Corporate-Startup-Kooperationen:
Was es ist: BMW betreibt ein „Venture Client“-Modell, bei dem Startups nicht nur Ideen pitchen, sondern direkt zu Lieferanten werden, wenn ihre Technologie ein konkretes Problem von BMW löst. Dafür hat BMW bereits mit Startups in den Bereichen Batterietechnologie, KI für autonomes Fahren und Materialinnovationen zusammengearbeitet.
Warum es funktioniert: Anstatt Anteile zu übernehmen, bietet BMW den Startups Umsatz und Validierung. BMW wiederum erhält Zugang zu neuer Technologie, ohne IP besitzen zu müssen.
Was es ist: Unilever verbindet Startups mit seinen über 400 Marken durch Pilotprojekte, Investitionen und Partnerschaften. Unter anderem wurde mit Olio (einer Food-Sharing-App) kooperiert, um Lebensmittelverschwendung in Lieferketten zu reduzieren.
Warum es funktioniert: Startups erhalten globale Reichweite, während Unilever Agilität in den Bereichen Nachhaltigkeit und digitalen Handel gewinnt.
Was es ist: Programme, die Startups Zugang zu Googles Infrastruktur, Mentoring und Finanzierungsmöglichkeiten bieten. Das Delivery-Startup Kuda nutzte Google Cloud, um Finanzdienstleistungen in Afrika zu skalieren.
Warum es funktioniert: Startups erhalten Unternehmens-Tools, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Google wiederum stärkt Adoption und Bindung an sein Ökosystem.
Was es ist: Ein Open-Innovation-Hub in Schweden, in dem Life-Science-Startups gemeinsam mit AstraZeneca-Teams arbeiten. Biotechs, die an neuen Therapien forschen, teilen sich Räume, Expertise und Labore mit Wissenschaftler:innen von AstraZeneca.
Warum es funktioniert: Es reduziert Barrieren für die Zusammenarbeit und fördert den täglichen informellen Wissensaustausch.
Möchten Sie sehen, wie AstraZeneca dieses Prinzip über den BioVentureHub hinaus umsetzt? In unserem Webinar-Recap zeigen wir, wie sie ihr A Catalyst Network nutzen, um Innovation weltweit durch inklusive, vertrauensbasierte Ökosysteme zu skalieren.
Was es ist: Ein Programm, in dem Microsoft B2B-Startups mit Co-Selling-Möglichkeiten und technischem Support unterstützt. Das Cybersecurity-Startup Claroty wuchs stark durch den Zugang zu Microsofts Unternehmenskunden.
Warum es funktioniert: Microsoft erweitert sein Ökosystem, während Startups direkten Zugang zu großen Unternehmenskunden erhalten.
Bevor Sie Monate an Zeit und Ressourcen investieren, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
Wenn Sie diese Punkte mit einem klaren „Ja“ beantworten können, ist Ihre Kooperation deutlich besser aufgestellt, um mehr als nur ein Pilotprojekt zu werden.
Pilotprojekte über den Proof-of-Concept hinauszuführen ist schwierig – besonders ohne die richtige Infrastruktur. Genau hier setzt innosabi Startup an: Es bietet Innovationsteams die Tools, um Momentum, Transparenz und Skalierung stets im Blick zu behalten.
So löst innosabi Startup die häufigsten Blockaden:
Sie fragen sich, wie diese sieben Strategien in einer realen Plattform aussehen?
Buchen Sie noch heute eine kurze Demo mit dem innosabi-Team.
Unternehmen erhalten schnelleren Zugang zu Innovation, aufkommenden Technologien und neuen Talenten, während Startups von Glaubwürdigkeit, Finanzierung, Marktzugang und Skalierungsmöglichkeiten profitieren. Richtig umgesetzt, entsteht eine Win-win-Situation: Unternehmen bleiben wettbewerbsfähig, und Startups können ihr Wachstum beschleunigen.
Die größten Gründe sind falsche Erwartungen, fehlendes Executive Sponsorship, kulturelle Unterschiede sowie ein fehlender klarer Pfad von Pilotprojekten zur Skalierung. Viele Initiativen verharren in der sogenannten Pilot Purgatory, weil Ziele, Verantwortlichkeiten und Ressourcen nicht von Anfang an definiert wurden.
Neben spannender Technologie sollten Unternehmen vor allem auf Product-Market-Fit, Skalierbarkeit, technische Reife und Team-Resilienz achten. Ein Startup, das im Unternehmensmaßstab liefern kann und bei Risiko, IP und Tempo abgestimmt ist, ist deutlich wertvoller als eines mit einem reinen Prototyp.
Legen Sie von Beginn an eine Roadmap mit klaren Entscheidungstoren, Budgets und Verantwortlichkeiten fest. Jeder Pilot sollte über spezifische Go/No-Go-Kriterien sowie einen klaren Pfad zur Integration oder Skalierung verfügen. Ohne diese Struktur besteht die Gefahr, dass Piloten zu endlosen Experimenten werden.
Die Modelle variieren, aber herausragende Beispiele sind:
Diese Beispiele zeigen, dass unterschiedliche Ansätze funktionieren können – solange die Anreize aufeinander abgestimmt sind.
⌚ 9.30 Uhr Begrüßung
💬 11 - 19 Uhr Workshop & Sessions
Vormittag: AI-Tools in Aktion: Innovationsmanagement vorantreiben | Messen, was zählt: KPIs für den Innovationserfolg
Nachmittag: Hands-on Toolbox: Praktische Tipps für großartige Seiten
Customer Keynotes und Product Keynote nach den Sessions
🍹 Ab 19 Uhr Networking
📍 innosabi Office, Möhlstraße 2, 81675 München
Begleiten Sie uns zu einem Tag voller Inspiration, Innovation und sinnvoller Verbindungen. Freuen Sie sich auf spannende Sessions, exklusive Updates und die Möglichkeit, mit anderen Innovationsführern aus der innosabi Community zusammenzuarbeiten.
Wenn Sie noch nie auf der innosabi connect waren, können Sie sich auf Folgendes freuen:



In einer Welt, in der die Innovation mit voller Geschwindigkeit voranschreitet, sollten Ihre Recherchetools Sie nicht ausbremsen. Deshalb freuen wir uns, Ihnen Sophia vorzustellen, die neue KI-Assistentin in Insight, die Ihre Suche nach Technologietrends, Patenten und wissenschaftlicher Literatur revolutionieren wird.
Was Sie lernen werden:


Seit 2016 setzt die Organisation auf die Software von innosabi, um Ideen aus der gesamten Belegschaft zu erfassen. Was als breit angelegte Open-Innovation-Initiative begann, hat sich zu einem fokussierten, transparenten und lohnenden System für interne, mitarbeitergetriebene Innovation entwickelt.
Im Laufe der Zeit verlagerte der Flughafen München den Fokus von Quantität auf Qualität: weniger, aber stärkere Ideen, klarere Prozesse und erfolgreichere Umsetzungen. Transparenz wurde dabei zu einem zentralen Erfolgsfaktor – durch nachvollziehbare Entscheidungswege, die erklären, warum Ideen angenommen oder abgelehnt wurden, gewannen die Mitarbeitenden Vertrauen ins System und die Motivation, bessere Vorschläge erneut einzureichen.
Und die Ergebnisse sprechen für sich:
Doch diese Zahlen erzählen nur eine Seite der Geschichte. Der eigentliche Erfolg liegt darin, wie Ideenmanagement inzwischen Teil der Unternehmenskultur des Flughafens München geworden ist – und Engagement, Anerkennung und Bindung in der gesamten Belegschaft fördert.
In dieser exklusiven Success Story erfahren Sie:
Laden Sie die vollständige Success Story herunter und entdecken Sie, wie der Flughafen München die Zukunft der Mitarbeiterinnovation gestaltet.
Aktivität wird fälschlicherweise für Fortschritt gehalten: die Aufführung von Innovation ohne Substanz. Initiativen, die oberflächlich gut aussehen… aber wenig Wert und keinen echten Impact liefern.
Und ja, kurzfristig mag das Investoren, Mitarbeitende oder die Presse beeindrucken. Aber die langfristigen Konsequenzen sind weitaus schädlicher, als die meisten Führungskräfte erkennen.
Lassen Sie uns aufschlüsseln, was Innovation Theater wirklich ist, warum es sowohl Unternehmen als auch Startups schadet – und wie Sie dieser Falle entkommen (und entkommen sollten).
Innovation Theater passiert, wenn Unternehmen Initiativen starten, die innovativ wirken, aber an Tiefe, Ausrichtung oder messbaren Ergebnissen fehlen.
Beispielsweise Hackathons, die nie zu einer Produktübernahme führen, endlose Pilots, die nie skalieren, oder Partnerschaften mit Startups, die in Pressemitteilungen hervorgehoben, aber in der Praxis aufgegeben werden.
Weitere leider häufige Beispiele sind:
Viele der Methoden aus Lean Startup oder Design Thinking können echten Wert schaffen, wenn sie richtig angewandt werden. Sie werden nur dann zu Innovation Theater, wenn sie so angewandt werden, dass sie keinen Wert für Unternehmen oder Gesellschaft generieren…
Nur weil ein Unternehmen ein Innovationslabor mit Sitzsäcken, Post-its, Smoothie-Maschinen und „Sherpas“ für Hackathons hat, heißt das nicht, dass es Innovation Theater betreibt. Die eigentliche Frage ist: Was passiert mit Durchbruchideen, sobald sie da sind? (Forbes)
Zu verstehen, warum es passiert, ist der erste Schritt, um es zu vermeiden.
Innovation Theater passiert nicht zufällig. Oft sind tiefere Kräfte im Unternehmen am Werk.
Auf den ersten Blick mag Innovation Theater harmlos, sogar nützlich erscheinen. Es schafft Sichtbarkeit, bringt Energie in Teams und signalisiert, dass das Unternehmen „etwas tut“ gegen Disruption.
Doch unter der Oberfläche summieren sich die Kosten schnell:
Pilots, Accelerators oder Demo Days verbrauchen erhebliche Zeit, Geld und Aufmerksamkeit. Ohne echte Geschäftsergebnisse lenken sie von strategischeren Innovationen ab.
Mitarbeitende und Startups merken schnell, wenn Innovationsbemühungen nur Gerede sind. Intern schadet es der Moral, extern verlieren Startups das Vertrauen in die Zusammenarbeit.
Während Unternehmen Innovation „aufführen“, experimentieren Wettbewerber, lernen und skalieren wirklich. Das macht Innovation Theater so gefährlich: Es erzeugt ein falsches Gefühl von Fortschritt und macht Unternehmen anfällig für Disruption.
Wenn Mitarbeitende wiederholt sehen, wie auffällige Initiativen verpuffen, wächst Zynismus. Statt einer Experimentierkultur entsteht Skepsis – niemand glaubt mehr an die Innovationsfähigkeit des Unternehmens.
Die Gefahr ist nicht nur Stillstand, sondern ein schleichender Abstieg. Und schlimmer noch: Wettbewerber, die der Falle entgehen, bewegen sich schneller, gewinnen bessere Partner und bauen Innovationsglaubwürdigkeit auf, die sich über Zeit verstärkt.
Arbeiten Sie an einer Kultur, die Innovation fördert und nachhaltig macht. In unserem Guide erfahren Sie, wie Sie das umsetzen können.
Sie wollen wissen, ob Ihr Unternehmen in Innovation Theater abrutscht? Achten Sie auf diese vier Red Flags:
→ Wenn zwei oder mehr davon zutreffen, steckt Ihre Innovationsarbeit womöglich mehr in Performance als in echtem Fortschritt.
„Nur weil ein Unternehmen ein Innovationslabor, einen Accelerator oder Inkubator hat, heißt das nicht, dass es echten Wert schafft. Innovationsteams müssen über Ideenfindung und Tests hinausgehen und Ideen zu profitablen Geschäftsmodellen skalieren. Ohne fortlaufende Unterstützung, Integration ins Unternehmen und Folgefinanzierung können selbst gut gemeinte Programme zu nichts anderem werden als Innovation Theater.“ — Tendayi Viki, The Innovation Theatre Trap, Duke Corporate Education, September 2021
Die harte Wahrheit: Innovationsleader tun sich oft schwer damit, von Aktivität zu echtem Impact zu gelangen.
Ein einfaches Framework dafür ist das 4I-Modell. Dieser Zyklus hilft, jede Initiative mit Strategie zu verknüpfen, sie richtig zu resourcen und anhand echter Ergebnisse zu bewerten.
Das Muster zu durchbrechen ist nur der erste Schritt. Innovation Theater zu entkommen bedeutet sicherzustellen, dass Experimente an Strategie gekoppelt, mit Commitment hinterlegt und anhand echter Ergebnisse bewertet werden.
So geht’s:
Innovation um ihrer selbst willen bringt selten Ergebnisse. Führungskräfte müssen klar artikulieren, warum sie mit Startups arbeiten: neue Märkte erschließen, Effizienz verbessern, digitale Transformation beschleunigen?
Eitelkeitsmetriken (Anzahl der Pilots oder Events) spiegeln keinen echten Impact wider. Erfolg muss an Outcomes gemessen werden: Umsatzwachstum, Kostenreduktion, Kundenzufriedenheit, Time-to-Market.
Sinnvolle Zusammenarbeit braucht Budget, Datenzugang, Integrationspfade und Sponsorship durch die Führungsebene. Ohne das bleiben Piloten isolierte Experimente – verschwendete Zeit und Geld.
Labs, die über Piloten nicht hinaus entscheiden dürfen, verfallen ins Theater. Binde früh Führungskräfte ein, die Budgets und Operations kontrollieren.
Nicht jedes Experiment wird erfolgreich sein – und das ist in Ordnung. Wichtig ist, dass die Organisation systematisch Erkenntnisse sammelt und für zukünftige Initiativen nutzt.
Strukturierte Engagement-Modelle mit Transparenz und geteilten Ergebnissen stärken Vertrauen und schaffen echte Partnerschaften.
Verpassen Sie keine Chancen – entdecken Sie mit unserem Guide, welche Startups Ihre Aufmerksamkeit wirklich verdienen.
Auch wenn es verlockend wirkt, weil es sofortige Sichtbarkeit bringt, in Berichten und Pressemitteilungen gut aussieht: Innovation Theater richtet mehr Schaden an, als es nützt.
Für Unternehmen, die langfristig wachsen wollen, ist es eine Falle, die Ressourcen verschwendet, Vertrauen zerstört und echte Chancen verdeckt.
Wahre Innovation bedeutet nicht, Aktivität zur Schau zu stellen, sondern echten Impact und Ergebnisse zu liefern. Wenn Sie Initiativen an die Strategie koppeln, Ressourcen zusagen und Impact über Optik stellen, entkommen Sie dem Theater und schaffen Kooperationen, die wirklich etwas bewirken.
Als Innovationsleader ist die Herausforderung einfach, aber kraftvoll:
Wenn Ihr Unternehmen das nächste Mal einen Piloten feiert, fragen Sie sich: „Feiern wir die Aufführung – oder den Fortschritt?“
Wenn Unternehmen auffällige Initiativen starten, die innovativ aussehen (Hackathons, Workshops, glänzende Labs), aber das Geschäft nicht voranbringen. Viel Aktivität, kaum messbarer Impact.
Einfacher Test: Schaffen die Innovationsbemühungen greifbare Ergebnisse (neue Produkte, Umsatzquellen, Effizienz) – oder nur Buzz und interne Aufregung? Wenn es viele Ideen, aber wenig Umsetzung gibt, ist das ein Warnsignal.
Oft geht es um Optik. Führungskräfte wollen Stakeholdern zeigen, dass sie „Innovation machen“ – also investieren sie in sichtbare Aktivitäten.
Offensichtlich: Zeit- und Geldverschwendung. Aber auch tiefergehend: Mitarbeitende werden desillusioniert, Glaubwürdigkeit sinkt und echte Chancen gehen verloren. In manchen Fällen gehen sogar die besten Leute, weil sie wollen, dass ihre Arbeit zählt.
Indem sie Innovation an reale Kundenbedürfnisse und Geschäftsziele binden. Jede Initiative braucht einen Pfad zu messbaren Ergebnissen – nicht nur mehr Workshops oder Pitch Days. Und wichtig: einen Prozess, der Ideen aus der Sticky-Note-Phase hinausführt und zu skalierbaren Lösungen macht.


Innovation beschleunigt sich. Aber halten Ihre Mitarbeiter Schritt? KI verändert, wie wir arbeiten, denken – und innovieren.
Doch viele Unternehmen verlagern ihren gesamten Fokus (und ihre Budgets) auf KI und Automatisierung – und übersehen dabei das eine Element, das Innovation wirklich vorantreibt: die Menschen.
Ja, KI kann komplexe Daten analysieren, Muster erkennen und Entscheidungen beschleunigen. Doch ihre wahre Stärke liegt darin, menschliche Kreativität zu verstärken – indem sie Innovationsteams mehr Zeit gibt, unerwartete Fragen zu stellen, neue Hypothesen zu testen und Grenzen zu verschieben.
Der Durchbruch entsteht, wenn wir KI nicht mehr nur als weiteres Werkzeug sehen – sondern Systeme gestalten, in denen Menschen und Maschinen partnerschaftlich zusammenarbeiten.
💬 Ein Live-Gespräch mit Innovationsexpertin Iliriana Kaçaniku
🎙️ Rethinking Innovation – Empowering People, Leveraging AI, Driving Impact
📅 10. September, 15:00 Uhr CEST
📍 Live auf LinkedIn
Dieses LinkedIn Live richtet sich an alle, die daran glauben, dass Better is possible – und wissen, dass Tools allein nicht genügen.
Wir sprechen darüber, wie Innovationsökosysteme entstehen, die KI-Fähigkeiten gezielt mit menschlicher Expertise, Kreativität und Unternehmenskultur verbinden.
Lassen Sie uns über das sprechen, was Innovation heute wirklich antreibt: ermächtigte Menschen, unterstützt durch smarte Technologie.


Unternehmen profitieren bereits erheblich von gesteigerter Effizienz und höherer Geschwindigkeit in der Entscheidungsfindung durch den Einsatz von KI im großen Maßstab – ein Trend, den auch eine aktuelle McKinsey-Studie hervorhebt.
Doch so beeindruckend diese Fähigkeiten auch sind, es gibt ein entscheidendes Element, das bestimmt, ob KI tatsächlich Wert schafft – oder lediglich beeindruckende, aber inhaltsleere Ergebnisse liefert. Gemeint ist: der menschliche Kontext.
Kann KI also Kontext verstehen? Ohne den von Menschen bereitgestellten Rahmen aus Nuancen, Zielsetzung und Strategie kann KI zwar Daten und Ideen generieren, aber nicht sicherstellen, dass diese Ergebnisse sinnvoll, umsetzbar und mit den Zielen einer Organisation vereinbar sind. Einfach gesagt: KI ist ein leistungsstarker Motor – aber sie braucht den Menschen als Fahrer, der das Ziel vorgibt.
Dass Künstliche Intelligenz sich rasant zu einem zentralen Werkzeug in der Unternehmensinnovation entwickelt, ist keine Neuigkeit. Von der Vorhersage von Markttrends bis hin zur Beschleunigung von F&E-Zyklen verspricht KI im Kern drei Dinge: Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Effizienz. Doch eines kann sie nicht alleine: das „Warum“ hinter den Daten verstehen.
Ohne menschlichen Kontext – also strategische Absicht, Branchenwissen und ein feines Verständnis für Menschen – laufen selbst die fortschrittlichsten KI-Systeme Gefahr, Ergebnisse zu liefern, die zwar technisch korrekt, aber praktisch unbrauchbar sind.
Und genau das ist in der Innovation entscheidend. Erfolg hängt davon ab, Erkenntnisse in Handlungen zu übersetzen – deshalb ist diese Lücke so bedeutsam.
KI lebt von Mustern.
Sie kann historische Daten analysieren, Korrelationen aufzeigen und sogar neue Ideen vorschlagen. Doch sie weiß nicht, welche Ideen wirklich relevant sind, zur Marke passen oder reale Kundenbedürfnisse adressieren.
Menschlicher Kontext prägt sowohl, was KI gefragt wird, als auch, wie ihre Ergebnisse genutzt werden.
Jeder, der Erfahrung mit KI hat, weiß: Die Qualität der Ergebnisse hängt von der Qualität der Daten oder Eingaben ab. Menschen sind diejenigen, die den Problemraum abstecken, Variablen auswählen und die Fragen so formulieren, dass strategisch relevante Erkenntnisse entstehen.
KI liefert das „Was“, aber Menschen liefern das „Und was nun?“. Strategische Führungskräfte wägen Empfehlungen vor dem Hintergrund von Marktdynamiken, regulatorischen Rahmenbedingungen und Stakeholder-Bedürfnissen ab.
KI hat keinen moralischen Kompass. Menschen stellen sicher, dass KI-gestützte Entscheidungen mit Markenwerten, gesetzlichen Vorgaben und gesellschaftlichen Erwartungen in Einklang stehen. Das ist unerlässlich, um Vertrauen zu wahren.
Lassen Sie uns vier Wege betrachten, wie KI und menschliche Einsicht durch Kontext, Strategie, Empathie und Sinn gemeinsam Innovation vorantreiben:
KI kann riesige Datenmengen analysieren und Muster in beispielloser Geschwindigkeit erkennen. Doch: Ohne menschliche Korrektur priorisiert sie womöglich das statistisch Interessante statt des strategisch Relevanten.
Beispiel 01: Unternehmensinnovation
Ohne diesen Kontext würden Zeit und Ressourcen in eine vermeintlich vielversprechende, aber letztlich chancenlose Richtung fließen.
Rohe Daten sind nutzlos, wenn sie nicht in eine strategische Erzählung eingebettet sind. KI zeigt das „Was“, Menschen definieren das „Warum“ und „Wie“.
Beispiel 02: Hotels
So werden aus KI-Ergebnissen proaktive Strategien statt reaktiver Maßnahmen.
Zahlen zeigen, was passiert ist – Empathie erklärt, warum es wichtig ist. KI kennt keine Emotionen und kann den menschlichen Einfluss von Entscheidungen nicht vorhersehen.
Beispiel 03: Recruiting-Tools
Empathie sorgt dafür, dass KI-Empfehlungen effizient und menschlich sind.
KI optimiert oft kurzfristige Gewinne – auch auf Kosten von Vertrauen und Relevanz. Sinn dient als Anker, damit Innovation langfristigen Werten entspricht.
Beispiel 04: Gesundheitswesen
Mit Sinn als Leitlinie stellen Menschen sicher, dass KI-Entscheidungen das Ziel der Organisation stärken statt schwächen.
„KI wird die Zusammenarbeit von menschlicher Kreativität und maschinellem Lernen erfordern, um einige der dringendsten Herausforderungen der Welt zu lösen.“ – Sheryl Sandberg, ehemalige COO von Facebook [Callout e]
Erfolgreiche Organisationen sehen KI nicht als Ersatz, sondern als Verstärker menschlicher Fähigkeiten.
Am besten funktioniert diese Synergie, wenn:
So entsteht eine Innovationsmaschine, die schnell und relevant ist.
Wert entsteht, wenn Organisationen KI nicht nur „nutzen“, sondern bewusst Prozesse, Governance und Kultur so gestalten, dass Mensch–Maschine-Zusammenarbeit nachhaltig wird. Und der größte Nutzen von KI ergibt sich aus der Integration des menschlichen Urteilsvermögens in den Prozess, eine Strategie, die in einer Studie der MIT Sloan Management Review hervorgehoben wurde.
Praktische Ansätze:
Um diese Ansätze zur Gewohnheit zu machen:
Die Frage ist nicht, ob KI liefern kann. Das tut sie längst – mit Geschwindigkeit, Präzision und Skalierung, die Menschen übertreffen. Die eigentliche Prüfung ist, ob Ihre Kultur mithalten kann.
KI scheitert nicht wegen fehlerhaftem Code, sondern weil Organisationen sie als Werkzeug statt als Transformation betrachten. Gewinnen werden jene, die KI-Einführung als kulturellen Neustart verstehen – indem sie menschliche Werte mit maschineller Intelligenz verbinden.
Faustregel: Wenn Entscheidungen Menschen, Kultur, Ethik oder langfristiges Vertrauen betreffen, muss das letzte Wort beim Menschen liegen.
Organisationen sollten Kompetenzen fördern wie: kritisches Denken, ethisches Urteilsvermögen, Experimentierfreude, bereichsübergreifendes Problemlösen. Schulungen müssen nicht nur technisch sein, sondern auch kulturell – wie man KI-Ergebnisse hinterfragt und in die Mission einordnet.


Laut Harvard Business Review ist effektives Storytelling nicht nur ein Soft Skill, sondern eine geschäftliche Notwendigkeit, um Teams durch Veränderung zu führen und zu motivieren.
Forschungen von McKinsey zeigen: Organisationen, die Veränderungen durch überzeugende Narrative kommunizieren, verzeichnen deutlich höhere Mitarbeiterbindung und Adoptionsraten.
Wenn es in Innovations-Meetings um KI geht, drehen sich die Gespräche meist um Algorithmen, Datenpipelines oder die neuesten Durchbrüche in generativen Modellen. Klar, das sind entscheidende Themen – aber eine Fähigkeit, die selten auf der Folie steht, entscheidet oft darüber, ob Ihr KI-Projekt Zustimmung, Budget und Akzeptanz erhält. Und das ist Storytelling.
Dabei geht es nicht um „Es war einmal …“, sondern um die Fähigkeit, Ihre KI-Vision so zu formulieren, dass Menschen daran glauben, bevor sie die Beweise sehen. In einem Unternehmensumfeld, in dem neue Ideen oft mit gleichermaßen Begeisterung und Skepsis begegnet werden, kann diese Fähigkeit der schärfste Wettbewerbsvorteil einer Führungskraft sein.
„Geschichten sind die Art, wie wir am besten lernen. Wir nehmen Zahlen, Fakten und Details auf, aber wir behalten sie in unseren Köpfen, weil wir sie mit Geschichten verknüpfen.“ — Chris Brogan, Autor, Marketingberater, Journalist, Redner
KI ist von Natur aus komplex und abstrakt. Versuchen Sie einmal, einem nicht-technischen Vorstandsmitglied neuronale Netze zu erklären – die Augen könnten schnell glasig werden. Formulieren Sie es stattdessen so: „Dieses System kann die Wartezeit für Kunden von 20 auf 2 Minuten verkürzen“ – und Sie haben die volle Aufmerksamkeit.
Innovationsführer beeinflussen ständig Entscheidungsträger, interdisziplinäre Teams und Endanwender. Storytelling ist dabei die Brücke zwischen dem, was die Technologie kann, und warum es wichtig ist.
Ohne diese Brücke:
KI liefert die Daten und Ideen. Storytelling liefert das Commitment.
Was KI am besten kann:
Was Storytelling am besten kann:
Ohne das menschliche Element riskieren selbst starke Ideen Fehlanpassungen, verspätete Adoption und verschwendete Ressourcen.
Beispiel: KI kann prognostizieren, wie nachhaltige Verpackungen basierend auf neuen Regularien und Konsumententrends aussehen könnten. Aber wenn Sie diese Projektion nicht mit Ihrer Mission, Ihren Werten und Ihrem Wettbewerbsvorteil verknüpfen, verstaubt sie als weiterer Bericht im Archiv.
In Kombination mit menschlicher Einsicht kann KI den narrativen Prozess in jeder Phase stärken:
„Storytelling ist bei weitem die am meisten unterschätzte Fähigkeit im Geschäftsleben.“ – Gary Vaynerchuk, Autor, Motivationsredner, Unternehmer
Diese Fähigkeiten machen den Storytelling-Prozess schneller und datengestützter – ersetzen aber nicht die emotionale Verbindung.
Trotz seiner nachgewiesenen Wirkung ist Storytelling in KI-Projekten oft das Erste, was hintenüberfällt. Drei Gründe stechen hervor:
Führungskräfte glauben oft, dass Daten „für sich sprechen“. Sie nehmen an, dass klare Metriken oder beeindruckende Ergebnisse automatisch Zustimmung bringen. Tun sie nicht. Zahlen brauchen Kontext und Bedeutung, um Menschen zu bewegen.
„Großartiges Storytelling kann den Unterschied machen, ob jemand Ihnen zuhört – oder ob er abschaltet.“ — Christopher S. Penn, Digital-Marketing-Experte
Im Wettlauf von der Idee zum Pitch wird Storytelling als optional angesehen. Die Folge? Stakeholder verstehen das „Was“, aber oft nicht das „Warum“. So sinken Dringlichkeit und Begeisterung.
Storytelling wird oft dem Marketing zugeschrieben. In Wahrheit ist es eine Führungsfähigkeit, die im Innovationsteam beginnen und in jede Projektphase eingebettet werden sollte.
Nachdem Sie gesehen haben, wie Storytelling den Erfolg von KI-Innovationen prägt (und warum es oft übersehen wird), stellt sich die Frage: Wie wird es Teil Ihres Führungsalltags?
Die besten KI-Storyteller erklären Technologie nicht einfach – sie übersetzen Komplexität in Klarheit und verwandeln abstrakte Konzepte in Geschichten, die Menschen verstehen, nachfühlen und umsetzen können.
Grundprinzipien für Ihre Kommunikation:
Jedes Innovationsprojekt mit einem klaren, überzeugenden „Warum“ verbinden.
Mit Beispielen, Szenarien und Prototypen greifbar machen, wie die Innovation wirkt.
Perspektiven aus Teams, Abteilungen und sogar von Kunden sammeln.
Mit KI-Analysen und Feedback messen, was funktioniert, und gezielt optimieren.
Kontinuität zeigen, damit Veränderung weniger riskant wirkt.
Effektives KI-Storytelling:
Noch ein Schritt weiter:
In der nächsten Welle der KI-Innovation liegt der wahre Vorteil nicht nur in den Daten selbst – sondern darin, wie Führungskräfte Insights in Geschichten verwandeln, die zum Handeln inspirieren.
innosabi unterstützt Sie, indem alle Innovationsinitiativen in einem zentralen Hub gebündelt werden. Die Plattform baut Silos ab und ermöglicht nahtlose Zusammenarbeit. Mit den Tools – von Markttrend-Scouting (Insight) über mitarbeitergetriebenes Ideenmanagement (Idea) bis hin zu Kunden-Co-Creation (Community) – wird Wissen organisationsweit und darüber hinaus gebündelt.
Die KI-gestützte Insight-App scannt kontinuierlich Patente, Startups, Publikationen und mehr aus über 500 Datenquellen, um komplexe Informationen in handlungsorientierte Insights zu verdichten. Diese Muster und Signale bilden die Grundlage für datengestützte Kommunikation, die Technologie mit strategischen Zielen verbindet.
Durch die Kombination aus analytischer KI-Power und menschlicher Kreativität hilft innosabi Führungskräften, die Lücke zwischen dem technisch Möglichen und dem, was Menschen glauben und annehmen, zu schließen – und so Insights in Einfluss und Einfluss in messbare Innovationswirkung zu verwandeln.
Es übersetzt komplexe KI-Konzepte und strategische Visionen in fesselnde, einprägsame Geschichten, die technische und nicht-technische Zielgruppen verbinden.
Es schafft Klarheit, richtet Ziele aus, fördert Zustimmung und inspiriert Teams, kreativer an Problemlösungen und Zukunftsvorbereitung heranzugehen.
Geschichten machen KI-getriebene Veränderungen greifbar und nachvollziehbar, reduzieren Ängste und kulturellen Widerstand und kommunizieren das „Warum“ überzeugender als reine Daten.
Eine effektive KI-Führungsstory verknüpft Vision mit konkreten Vorteilen, fokussiert auf menschliche Erfahrungen, kommuniziert den Zweck klar und spiegelt ethische Prinzipien wider.
Absolut. Storytelling schafft Transparenz, klärt Absichten und behandelt ethische oder gesellschaftliche Fragen auf eine Weise, die technische Dokumente oft nicht leisten können.


Eine aktuelle MIT-Sloan-Analyse fand heraus, dass B2B-Teams, die KI-generierte Frameworks mit strategischer menschlicher Überprüfung kombinieren, ihre Innovationsnarrative besser skalieren und personalisieren können.
Mehr denn je stehen Teams unter Druck, den Wert ihrer Ideen klar, überzeugend und schnell zu erklären. Doch die Realität ist: Viele Innovatoren sind keine ausgebildeten Texter, und die leere Seite bleibt einer der größten Engpässe.
Laut McKinsey erzielen Organisationen die größten Vorteile, wenn KI dazu genutzt wird, die menschliche Kreativität in der Wissensarbeit zu verstärken – nicht zu ersetzen.
Genau hier kommt KI ins Spiel.
Von der Gliederung früher Entwürfe bis zur Anpassung von Botschaften für unterschiedliche Zielgruppen kann KI als kreativer Co-Pilot agieren, der Ideen vorantreibt, ohne die menschliche Perspektive zu verlieren, die sie wirklich zum Klingen bringt.
In diesem Artikel werden wir untersuchen, wo KI im Prozess des Innovation Storytelling sinnvoll eingesetzt werden kann – und wo der menschliche Blick weiterhin unersetzlich bleibt.
Eine häufige Sorge ist, dass KI Kreativität ersetzt. Diese Sorge ist verständlich, aber nicht ganz zutreffend.
Künstliche Intelligenz hat die Kraft, Kreativität zu verstärken – wenn sie richtig eingesetzt wird. Und gerade im B2B-Innovationsumfeld ist das genau das, was Teams brauchen: einen intelligenten Beschleuniger, keinen Ersatz für Kreativität.
Das Entscheidende: KI-Tools sollten wie Co-Piloten im Storytelling-Prozess wirken. Sie sind am stärksten, wenn man weiß, wohin man will – aber Hilfe braucht, schneller und mit weniger Fehlstarts dorthin zu gelangen.
Das bedeutet: Anstatt auf eine leere Seite zu starren, können Teams eine Vielzahl von Möglichkeiten generieren, die sie verfeinern, ablehnen oder weiterentwickeln können. Dieser Rollenwechsel – vom Schöpfer zum Redakteur – reduziert Reibung und macht es einfacher, Momentum aufzubauen.
Wenn Ihr Ideenboard stagniert, finden Sie in diesem Leitfaden 13 praktische Wege, um die kreative Dynamik neu zu entfachen – die perfekte Ergänzung zur Fähigkeit der KI, erste Entwürfe zu starten.
So sieht dies in der Praxis aus:
Jüngere Generationen werden möglicherweise nie erfahren, was Schreibblockaden sind. Denn mit Hilfe von KI ist dies heute fast vollständig Vergangenheit.
KI liefert eine Art „First-Draft-Energie“, die Teams hilft, sich aus der Sackgasse zu befreien und Schwung aufzubauen.
Ob es darum geht, eine Erzählstruktur anzustoßen, einen unpassenden Absatz umzuformulieren oder drei verschiedene Einstiegszeilen vorzuschlagen – KI hält den Prozess am Laufen. Dies ist besonders hilfreich in Umgebungen, in denen Teammitglieder keine geschulten Texter sind, aber dennoch Ideen klar und überzeugend kommunizieren müssen.
Wie wir bereits in einem früheren Artikel aufgezeigt haben, ist Innovation Storytelling selten eine „Einmal-und-fertig“-Aufgabe.
Es ist äußerst wichtig, dass Ihre Botschaften sich weiterentwickeln, wenn neue Daten verfügbar werden, sich Prioritäten im Management verschieben oder Projekte eine neue Richtung einschlagen. Und KI kann eine Kernbotschaft schnell an neue Realitäten anpassen, sodass Sie Richtungen testen und verfeinern können – ohne stundenlang manuell umzuschreiben.
Da KI auf umfangreiche Datensätze zurückgreift, kann sie Verbindungen oder Metaphern aufzeigen, die Ihrem Team entgehen könnten – sei es aus anderen Branchen, Kulturen oder Disziplinen.
Dies ist ein enormer Vorteil, wenn es darum geht, eine neuartige Idee so darzustellen, dass sie auch über technische Teams hinaus Anklang findet.
Mehr als nur ein Effizienz-Tool kann KI als Denkpartner wirken und herausfordern, wie Sie Probleme und Lösungen darstellen.
Im Folgenden finden Sie fünf zentrale Anwendungsfälle, in denen KI Ihr Innovation Storytelling schärfen kann:
KI ist stark darin, unübersichtliche Daten zu analysieren – besonders große Mengen qualitativer Inputs wie Verkaufsgespräche, Nutzerforschung oder offene Umfrageantworten. Sie erkennt Muster, die für Menschen zu subtil oder zeitaufwendig sein könnten.
Wie die Harvard Business Review berichtet, sind generative KI-Tools zunehmend in der Lage, Muster aus unstrukturierten Daten zu identifizieren und Kernthemen für überzeugenderes Business Storytelling zusammenzufassen.
Beispiel: Anstatt 500 Support-Tickets manuell durchzugehen, kann ein Produktmarketer eine KI bitten, wiederkehrende Probleme oder Wünsche zu extrahieren. Diese Themen liefern oft die emotionalen Aufhänger, die eine Geschichte resonant machen: persönliche, dringende oder übersehene Schmerzpunkte.
So entstehen kundenzentrierte Narrative, die nicht nur Funktionen präsentieren, sondern zeigen, dass Sie zuhören.
Innovatoren haben oft keinen Mangel an Ideen – aber daraus eine klare, strukturierte Geschichte zu machen, ist deutlich schwieriger.
KI kann helfen, verstreute Notizen oder Konzept-Slides in ein narratives Gerüst zu übersetzen.
Beispiel: Ein F&E-Team teilt einen technischen Durchbruch. KI kann ein Format vorschlagen wie: Herausforderung → Erkenntnis → Lösung → Ausblick – komplett mit Zwischenüberschriften und Übergängen.
Mit einem solchen strukturierten Entwurf in der Hand können funktionsübergreifende Teams früher und effektiver zusammenarbeiten.
Möchten Sie sehen, wie der gesamte Innovationsprozess in Aktion aussieht? Dieser Leitfaden führt durch jede Phase, von der Identifizierung einer Herausforderung bis zur Entwicklung einer Lösung, und zeigt, wie Teams schneller und strukturierter vorgehen können.
Oft sitzen Innovationsteams auf tiefgehender Forschung, die nie genutzt wird – seien es Nutzerinterviews, Whitepapers oder Wettbewerbsanalysen.
Statt diese Daten verstauben zu lassen, kann KI sie in zentrale Erkenntnisse destillieren, frei von Fachjargon. So kann eine 20-seitige Usability-Studie schnell zu einer einseitigen Story zusammengefasst werden.
Ziel ist nicht nur zu komprimieren, sondern Erkenntnisse so zu übersetzen, dass sie von Teams tatsächlich genutzt werden können – handlungsorientiert und einfacher ins Storytelling einzubinden.
KI-Tools sind hervorragend darin, Varianten zu liefern – ideal für die Verfeinerung von Stories.
Möchten Sie testen, wie sich eine Produkt-Launch-Story aus Kundensicht anhört? Oder wie man ein technisches Update für ein Investorenpublikum „weichzeichnet“?
KI erstellt schnell mehrere Versionen, sodass Sie nicht ins Blaue hinein editieren.
Dadurch können Teams strategische Richtungen iterieren. Und da die Outputs schnell verfügbar sind, lassen sich Optionen früher mit Stakeholdern abstimmen – was wiederum Nacharbeiten und späte Änderungen reduziert.
Einheitsbotschaften funktionieren in der Innovation selten.
Ein Update, das ein Engineering-Team begeistert, könnte ein Executive überfordern. Ein Markt-Insight, das Produktleiter elektrisiert, könnte Kunden-facing-Teams verwirren.
KI kann eine Kernbotschaft für unterschiedliche Zielgruppen übersetzen, indem Tonalität, Tiefe und Perspektive angepasst werden.
Das ist besonders nützlich in globalen Organisationen, in denen dieselbe Story über Regionen, Kulturen und Kommunikationsstile hinweg funktionieren muss. Mit KI als Co-Pilot müssen Sie nicht jedes Mal neu schreiben – Sie verfeinern aus einer starken, konsistenten Basis heraus.
Trotz aller Geschwindigkeit und Mustererkennung fehlt KI etwas Wesentliches: Perspektive.
Wie Stanford-Forscher betonen, kann KI die volle Nuance, Ambition oder ethische Dimension origineller Innovationsgeschichten nicht erfassen.
Natürlich kann KI eine Botschaft formulieren – aber nicht entscheiden, was wirklich wichtig ist. Effektives Innovation Storytelling hängt vom Kontext ab: zu wissen, welche Erkenntnisse wann und für wen relevant sind.
Während KI dazu beitragen kann, Innovationen zu beschleunigen, werden in diesem Artikel die menschlichen Fähigkeiten (wie Kreativität, kritisches Denken und Kommunikation) aufgeschlüsselt, die kein Algorithmus nachbilden kann.
Die Schlüsselkompetenzen, die unersetzlich bleiben:
KI kann das Bestehende neu mischen. Sie kann die Ausführung unterstützen, aber nicht die Ambition hinter der Geschichte. Sie kann nicht definieren, wohin Sie gehen oder warum es wichtig ist. Die Gestaltung einer überzeugenden Innovationserzählung beginnt also mit bewussten Entscheidungen:
Diese Fragen erfordern natürlich Führung, Werte und Urteilsvermögen, nicht nur Daten.
Oftmals haben Geschichten politisches Gewicht. Die gleiche Botschaft, die in der Forschung und Entwicklung Anklang findet, kann in der Finanz- oder Rechtsabteilung Bedenken auslösen.
Diese Dynamik zu verstehen, ist etwas, was KI einfach nicht alleine kann. Sie weiß nicht, welche internen Debatten sich zusammenbrauen, wer überzeugt werden muss oder was in der letzten Führungskonferenz nicht gesagt wurde.
KI-Tools sind darauf angewiesen, dass Daten aus der Vergangenheit in sie eingespeist werden. Doch Innovation erfordert ein Abweichen von Präzedenzfällen. Einige der überzeugendsten Geschichten sind bewusst unkonventionell, sie beruhen auf gelebten Erfahrungen, kühnen Perspektivwechseln oder riskanter Positionierung.
Diese Bewegungen können nicht aus einem Trainingssatz extrapoliert werden. Sie entspringen menschlicher Intuition, Geschmack und manchmal... Mut.
Die gute Nachricht ist, dass Sie keine vollständige KI-Strategie benötigen. Sie können mit einem narrativen Berührungspunkt beginnen, der schärfer sein könnte, wie interne F&E-Updates oder funktionsübergreifende Innovationsaufträge. Nehmen Sie etwas mit geringem Risiko, aber hoher Sichtbarkeit in Angriff. Bauen Sie darauf auf.
Der eigentliche Knackpunkt ist hier nicht das KI-Tool, sondern die Fähigkeit Ihres Teams, es richtig einzusetzen. Gartner empfiehlt Unternehmen sogar, erfolgreiche Prompt-Strukturen und Überprüfungsprozesse zu kodifizieren, um sowohl die Geschwindigkeit als auch die Qualität der KI-Unterstützung zu maximieren.
Sie sollten also darauf abzielen, Just-in-Time-Schulungen zu folgenden Themen anzubieten:
Erfinden Sie nichts neu, das ist wirklich nicht nötig. Schreiben Sie auf, was funktioniert, und machen Sie daraus ein System, um die Entscheidungsmüdigkeit zu verringern und die Anpassung zu beschleunigen.
Das bedeutet, dass Sie etwas schaffen müssen:
Geschichten entwickeln sich weiter. Das bedeutet, dass Sie sie vierteljährlich überprüfen und verfeinern sollten, um relevant zu bleiben. Das liegt daran, dass Stories, wie Produkte, gepflegt werden müssen, um nützlich zu bleiben. Führende Teams planen Zeit ein, um sie zu überprüfen und weiterzuentwickeln (genau wie bei Roadmaps oder Produktfunktionen).
Sie fragen:
Nutzen Sie KI für Strukturarbeit (Zusammenfassungen, Varianten, Outlines), aber überlassen Sie die Tonalität dem Team. Trainieren Sie KI mit Brand-Beispielen und feintunen Sie mit menschlichem Urteil.
Absolut. Eine Kernstory kann mithilfe von KI für unterschiedliche Teams adaptiert werden – Führung, Produkt, Vertrieb oder Legal – ohne jedes Mal neu zu schreiben.
Ja – hier spielt KI ihre Stärke aus. Sie nimmt die Angst vor der leeren Seite und gibt Nicht-Textern einen Vorsprung. Mit dem richtigen Training können sogar technische Teams klare, strukturierte Narrative verfassen, die Marketing weiter verfeinert.
Metriken sind: Geschwindigkeit (schnellere Entwürfe, mehr Iterationen), Engagement (reagieren Stakeholder schneller?) und Alignment (braucht es weniger Revisionen?).
Innovation bedeutet nicht, zu Beginn eines Projekts alle Antworten parat zu haben, sondern die richtigen Fragen zu stellen. Solche, die Engpässe sichtbar machen, Annahmen in Frage stellen und intelligentere Arbeitsweisen ermöglichen.
Hier sind fünf essenzielle Fragen, die Ihnen helfen, mit Klarheit, Relevanz und Resilienz zu führen.
Warum das wichtig ist:
Es ist gefährlich einfach, Aktivität mit Fortschritt zu verwechseln. „Innovationstheater“ wie Pitch-Decks, Prototypen oder Pilotprojekte können Stakeholdern die Illusion geben, dass etwas Wertvolles passiert. Doch wenn diese Bemühungen nicht an ein echtes, validiertes Problem gekoppelt sind, verbrennen Sie nur Zeit und Ressourcen.
Wie Clayton Christensen in "The Innovator's Dilemma" erörterte, verwechseln Unternehmen allzu oft Aktivität mit Fortschritt, indem sie Trends hinterherjagen, anstatt echte Nutzerbedürfnisse zu lösen. Ein Artikel von CB Insights zeigt, dass die meisten gescheiterten Produkteinführungen auf einen Mangel an Kundenvalidierung zurückzuführen sind, was unterstreicht, wie wichtig es ist, die Bemühungen auf bewährte Marktprobleme auszurichten.
Echte Innovation bedeutet nicht, als Erster einem Trend zu folgen, sondern als Erster ein echtes Problem so zu lösen, dass Kunden es schätzen – und dafür bezahlen wollen.
Typische Fallstricke:
So besser angehen:
Warum das wichtig ist:
Eine gute Idee, die zu spät umgesetzt wird, ist eine verlorene Idee. Innovation braucht Geschwindigkeit – doch oft ist unklar, wer Entscheidungen treffen darf, oder Genehmigungen sind in Bürokratie vergraben.
Typische Fallstricke:
So besser angehen:
Warum das wichtig ist:
Ein Pilot ist das eine. Wiederholbare Innovation über Standorte und Geschäftseinheiten hinweg das andere. Organisationen scheitern oft, weil sie sich auf Einzelpersonen oder uneinheitliche Prozesse verlassen.
Typische Fallstricke:
So besser angehen:
Warum das wichtig ist:
Wahre Innovation entsteht oft jenseits interner Grenzen – durch Startups, Forschungslabore, Universitäten, Lieferanten oder sogar Wettbewerber.
Wie eine durchdachte, frühzeitige Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern eine einfache Idee in eine skalierbare Innovationsplattform verwandeln kann, zeigt dieser aufschlussreiche Beitrag über die Skalierung von Innovation durch Stakeholder-Kommunikation.
Henry Chesbrough von Harvard hat in "Open Innovation" dargelegt, wie wichtig es ist, über die Grenzen des Unternehmens hinauszugehen, um transformative Werte zu schaffen.
Es kommt nicht nur darauf an, mit wem man zusammenarbeitet. Um das Potenzial wirklich freizusetzen, braucht man eine Ökosystemstrategie, die Menschen zusammenbringt, Wissen offen teilt und dafür sorgt, dass alle in dieselbe Richtung gehen.
Typische Fallstricke:
So besser angehen:
Um einen genaueren Blick auf die realen Hindernisse zu werfen, mit denen Unternehmen bei der Öffnung ihrer Innovationsprozesse konfrontiert sind, werden in diesem Artikel die Herausforderungen der offenen Innovation, die häufigsten Fallstricke und die Voraussetzungen für deren Überwindung erläutert.
Tipp: Qualität vor Quantität. Weniger Partner, aber mit abgestimmten Zielen, sind wertvoller.
Warum das wichtig ist:
Von Trend-Scouting bis Entscheidungsfindung – KI verändert den gesamten Innovationsprozess. Führende Unternehmen nutzen KI nicht nur, sie bauen ihre Innovationssysteme darauf auf.
Die Unternehmen, die führend sein werden, setzen KI nicht nur ein - sie bauen ihre Innovationssysteme um sie herum auf. Das bedeutet, dass Sie die benötigten Fähigkeiten, die Art und Weise, wie Teams zusammenarbeiten und wie Entscheidungen getroffen werden, neu überdenken müssen.
Möchten Sie einen Blick in die Zukunft werfen? Hier erfahren Sie, wie sich KI, Ökosysteme und Innovationsmodelle im Jahr 2025 entwickeln werden.
Typische Fallstricke:
So besser angehen:
Mindset-Shift: KI ersetzt keine Innovationsteams – aber Teams, die KI beherrschen, ersetzen jene, die es nicht tun.
Ob KI, Ökosysteme, Skalierung oder Governance – die Herausforderungen von heute sind Symptome veralteter Prozesse.
Die Chance: Jede Frage zeigt einen Ansatzpunkt für Gestaltung:
Genau hier setzt innosabi an.
innosabi unterstützt führende Organisationen dabei, von verstreuten Bemühungen zu strukturierter, wiederholbarer Innovation zu gelangen.
Mit nahtloser Integration in bestehende Workflows, Enterprise-Security und einem nutzerzentrierten Ansatz ermöglicht innosabi Innovation mit echtem, nachhaltigem Impact.
Denn die richtigen Fragen zu stellen, ist nur der Anfang.
Entscheidend ist, was Sie mit den Antworten tun.
Weil wir glauben: Besser ist möglich.
Unklare Governance, Entscheidungs-Engpässe, fehlende Kundenvalidierung, Abhängigkeit von Einzelpersonen oder isolierten Tools.
Mit echten, validierten Problemen starten – durch Interviews, Tests, Co-Creation. Plattformen wie innosabi machen Validierung zu einem wiederholbaren Workflow.
Ein gemeinsames Framework definieren, „Fast Lanes“ für risikoarme Ideen schaffen, modulare Infrastruktur nutzen.
Nicht als Add-on, sondern über den gesamten Innovationszyklus hinweg: von Ideengenerierung bis Entscheidungsunterstützung. Teams, die KI in ihre Kernprozesse integrieren, werden die Nase vorn haben.


Innovation im B2B-Bereich ist selten ein schneller Erfolg. Meist handelt es sich um langfristige, technische und funktionsübergreifende Vorhaben – schwer, Schwung zu halten oder Stakeholder zu überzeugen.
„Geschichten werden bis zu 22-mal häufiger erinnert als reine Fakten, weil sie Informationen mit Emotionen verknüpfen.“ — Jennifer Aaker, Professorin für Marketing, Stanford Graduate School of Business (Stanford-Forschung zur Überzeugungskraft von Storytelling)
Storytelling hilft, dieses Problem intern zu lösen:
Um zu sehen, wie Storytelling und strukturierte Innovation – in Form von strategischer Erzählung, funktionsübergreifender Ausrichtung und zweckorientiertem Design – bereits reale Wirkung entfalten, werfen Sie einen Blick auf diese Übersicht zu „The Future of Innovation Management“, in der wir untersuchen, wie Storytelling, KI und Nachhaltigkeit die Innovationslandschaften 2025 und darüber hinaus prägen.
Ihre Geschichten sollten nicht nur durch die Art des Erzählens Gewicht haben, sondern auch durch ihren Zweck.
Strategische Geschichten sind wertvolle Assets, die Entscheidungen prägen, Alignment schaffen und Innovation vom abstrakten Konzept zu etwas machen, an das Stakeholder glauben können (wie etwa bei der bekannten Initiative „My Starbucks Idea“).
Das unterscheidet strategische von oberflächlichen Geschichten:
Strategische Geschichten zeigen nicht nur, was ein Unternehmen getan hat, sondern auch, was auf dem Spiel stand. Sie verdeutlichen den Kontext: Was wäre passiert, wenn nicht gehandelt worden wäre? Warum war es wichtig? Was hat sich dadurch geändert?
So verstehen Stakeholder die Kosten des Nicht-Handelns und die Chancen des Voranschreitens.
Die besten Geschichten sind maßgeschneidert, nicht generisch. Das bedeutet: Sie werden mit klarer Zielgruppe entwickelt – sei es das Management, Mitarbeitende, Branchenkollegen oder Kunden.
Ein CFO hört Kostenersparnis, ein Operations-Leiter hört Time-to-Value. Dieselbe Geschichte, unterschiedlich erzählt.
„Das Publikum muss sich nicht auf Sie einstellen – Sie müssen Ihre Botschaft auf Ihr Publikum abstimmen. Gutes Präsentieren bedeutet, deren Herz und Verstand zu verstehen und eine Botschaft zu schaffen, die mit dem bereits Vorhandenen resoniert.“ — Nancy Duarte, Resonate: Present Visual Stories that Transform Audiences
Wenn Sie darauf achten, werden Ihre Geschichten direkt auf jedes einzelne Ziel, jede Herausforderung und jede Priorität eingehen, was wiederum dazu beiträgt, dieselbe Initiative auf eine Weise zu übersetzen, die für jeden Zuhörer relevant ist.
Im Kern geht es bei strategischen Geschichten um mehr als nur um die Feier eines Meilensteins. Sie stärken die Rolle des Unternehmens auf dem Markt: als Marktführer, Herausforderer, vertrauenswürdiger Partner oder Wegbereiter von Veränderungen. Sie signalisieren auf subtile Weise: „So denken wir. Hier ist unser Weg. Und hier ist der Grund, warum Sie mit uns kommen sollten.“
Eine taktische Story darf nicht auf eine Folie oder einen Kanal beschränkt sein. Sie wird angepasst und genutzt – in Sales-Decks, Management-Briefings, Kundenkommunikation oder Recruiting. So bleibt sie wirksam.
Eine Geschichte, die nicht von jemandem weitererzählt werden kann, der nicht live dabei war, ist nicht strategisch. Effektive Geschichten sind einfach zu teilen: prägnant, fesselnd und immer einprägsam.
Selbst gut gemeinte Innovationsteams verfehlen oft die Wirkung, wenn sie nicht die richtige Geschichte, im richtigen Moment, richtig erzählen. Häufige Fehler sind:
Komplexität kann Stakeholder ausschließen. Klare, zugängliche Sprache baut Brücken.
Features ohne Kontext überzeugen nicht. Relevante Geschichten erklären: Warum ist das Produkt wichtig? Welches Problem löst es? Was ändert sich dadurch?
Mehr dazu, warum der fehlende Blick aufs große Ganze vielversprechende Ideen ausbremst, und wie man diese Fallen vermeidet, finden Sie in diesem Guide zu Innovationsfehlern – mit Praxisbeispielen, Ursachenanalyse und Handlungsempfehlungen.
Storytelling darf kein Post-Launch-Tool sein. Früh genutzt, schafft es Alignment und Stakeholder-Commitment.
Laut Gartners „Innovation Enablement“-Studie 2024 sichern Teams, die innerhalb des ersten Quartals eine klare Narrative einführen, 35 % mehr Executive Support als jene, die warten.
Nichts untergräbt Vertrauen schneller, als wenn Abteilungen verschiedene Versionen derselben Geschichte erzählen. Ein starkes Narrativ sollte konsistent sein – intern wie extern (Harvard Business Review, 2016).
So gelingt der Schritt vom Reden über Storytelling zum aktiven Einsatz:
Neben Roadmap oder Business Case ein 200–300 Wörter langes Narrativ schreiben:
→ Frühzeitiges Alignment sichern.
Produkt-, F&E- und Commercial-Leads 1 Stunde zusammenbringen, um Updates in eine einfache Erzählstruktur zu übersetzen („Challenge → Insight → Solution → Impact“). Wiederholen – mid-project und post-launch.
→ Mehr dazu in unserem Guide, wie man innovatives Denken im Team stärkt.
Statt erledigter Tasks: einen Moment des Fortschritts hervorheben (Prototyp-Test, Kundenfeedback, Key Learning). Immer mit Kontext und Relevanz.
Tools wie Notion, Confluence, SharePoint oder Plattformen wie innosabi nutzen, um eine durchsuchbare Story-Bibliothek aufzubauen – nach Projekt, Thema oder Entwicklungsphase organisiert. Verantwortliche benennen, die die Library aktuell halten.
Brand- oder Content-Kollegen in Sprints und Demos einbeziehen. So kann die externe Erzählung mitgestaltet werden, solange sie sich noch entwickelt.
Mit steigender Geschwindigkeit und zunehmender Digitalisierung wird KI eine wichtige Rolle beim Erfassen, Formen und Teilen von Geschichten spielen (Forrester, 2025).
Von der Zusammenfassung von Stakeholder-Interviews bis zur Mustererkennung in Kundenfeedback – KI-Tools helfen, Story-Worthy Insights sichtbar zu machen. Auch beim Verfassen von Narrative-Briefs können sie unterstützen, sodass Teams sich auf die strategische Ausrichtung konzentrieren.
Doch: Die emotionale Relevanz und das „Warum“ einer Geschichte bleiben menschliche Aufgaben.
Mehr dazu, wie KI Storytelling im gesamten Innovationsprozess verstärkt, ohne es „robotisch“ wirken zu lassen, lesen Sie in unserem Folgeartikel.[e]
Daten sind wichtig, aber ohne Story fehlt Dringlichkeit, Kontext und Emotion. Erst ein Narrativ macht Zahlen relevant.
Ja, sogar besonders dann! Erzählen Sie vom Problem, der Inspiration, ersten Erfolgszeichen und potenziellen Ergebnissen. Das baut Interesse auf.
Den Impact betonen: Wen betrifft die Arbeit? Was steht auf dem Spiel? Warum gerade jetzt? Technisches in menschliche Relevanz übersetzen macht es nahbar.
Ganz im Gegenteil. Viele der wichtigsten Stories entstehen intern – sie verbinden Führung, motivieren Teams und halten Innovation im großen Ganzen verankert. Es ist ein strategisches Werkzeug, kein reiner Kommunikations-Trick.
Innovation entsteht nicht von allein – sie ist die optimale Kombination aus Idee, Kompetenzen und Ressourcen. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Personen und Stakeholder einzubeziehen. Gerade externe Partner wie Zulieferer, Forschungseinrichtungen oder Startups können über das fehlende Puzzelstück für die nächste Innovation verfügen. Besonders in hochspezialisierten Branchen sind die passenden Experten nicht immer innerhalb des eigenen Unternehmens zu finden. Sucht man im hingegen im eigenen Ökosystem, können leicht Synergien entstehen und Ideen schneller umgesetzt werden.
Ein Ökosystem besteht aus den verschiedensten Stakeholdern. Jeder davon kann einen Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft in ihrem Unternehmen leisten. Während eine Zusammenarbeit mit Kunden häufig in bedürfnisorientierteren Produkten resultiert, kann eine Kollaboration mit Partnern zu Kosteneinsparungen und einer höheren Geschwindigkeit in der Entwicklung von Produkten führen. Besonders in hochspezialisierten Bereichen können Unternehmen nicht mehr alle Kompetenzen selber aufbauen – spezialisierte Partner jedoch schon.
Mit einer Plattformlösung können alle bestehenden Partner miteinander vernetzt werden. Mit dem Einbeziehen von Zulieferern, Startups oder Experten werden bestehende Beziehungen gestärkt und ausgeweitet. Darüber hinaus ist auch das stete Erweitern des eigenen Netzwerks und Ökosystems ein zentraler Bestandteil für Wachstum und Innovation im eigenen Unternehmen. Die innosabi Technologie ermöglicht sowohl das Einbeziehen bestehender Partner als auch das Anbinden von externen Datenquellen, über die neue Partner gefunden werden können.
Binde deine Zulieferer und Partner frühzeitig in deine Innovationsinitiativen ein. So können Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden. Mit der innosabi Technologie hast du die Möglichkeit, aktuelle Fragestellungen gezielt mit deinen Zulieferern zu teilen. Lade Partner mit dem passenden Know-how in deine Projekte ein und nutze so das Wissen und die Technologien deines Netzwerks.
Der Supplier Innovation Ansatz übernimmt viele Elemente aus traditionellen Ansätzen des Vorschlagswesens – wie Transparenz, Bewertung und Offenlegung. Trotzdem handelt es sich nicht um ein Ausschreibungsverfahren, sondern um eine kollaborative Möglichkeit, Lieferanten und deren Problemlösungsfunktionen in das Unternehmen zu integrieren. Zu diesem Zweck können Challenges auf der Plattform platziert werden. Dann werden gezielt Lieferanten eingeladen, welche die Kapazitäten haben die Problemstellung oder den Innovationsbedarf zu lösen.
Um im Wettbewerb die Nase vorn zu haben, ist es wichtig, sich stets weiterzuentwickeln und Neuerungen in die eigenen Prozesse oder Produkte aufzunehmen. Dafür lohnt es sich, immer ein offenes Ohr für die Ideen von Startups, jungen Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Partnern zu haben. Mit dem Open Call entsteht für genau diese Ideen die Möglichkeit, in dein Unternehmen zu gelangen.
Damit orientiert sich Open Call an den Grundlagen des klassischen Ideenmanagements. Definiere Themenfelder, in denen Ideen eingereicht werden können. Etabliere einen transparenten Prozess rund um Anforderungen sowie Bewertungskriterien und nutze den regelmäßigen Austausch für neue Partnerschaften. Auf diese Weise können neue Geschäftsfelder frühzeitig erkannt und erschlossen werden.
Die Digitalisierung fordert häufig ein Umdenken von etablierten Prozessen und ein großes Maß an Flexibilität. Besonders Start-ups können häufig schneller auf Neuerungen reagieren als größere Unternehmen. Aus diesem Grund bietet sich für Konzerne eine Zusammenarbeit mit Start-ups an, um Innovation im eigenen Unternehmen voranzutreiben und neue Technologiefelder zu erschließen.
Die innosabi Technologie bietet die Möglichkeit, spezialisierte Datenbanken anzubinden, um damit den Zugriff auf die neusten Informationen zu Entwicklungen in der Start-up Szene sicherzustellen. Diese Daten können innerhalb des Unternehmens Experten zugänglich gemacht werden – zur Überprüfung und Bewertung des Potenzials von Start-ups. Auf Basis einer Expertenanalyse kann über die Innovationsplattform Kontakt aufgenommen werden, um Start-ups an Innovationsinitiativen anzubinden und das gemeinsame Potenzial zu nutzen.
Nicht nur Start-up Datenbanken sondern auch Patente sind eine wertvolle Informationsquelle im Bereich Innovation. Allein in Deutschland werden jeden Tag über 180 neue Patente eingereicht. Bei dieser Menge den Überblick zu behalten, welche davon für das eigene Unternehmen von Relevanz sind, ist nahezu unmöglich.
Mit der innosabi Technologie wird es möglich, öffentliche Patentdatenbanken zu strukturieren und die Inhalte für eine gezielte Suche nutzbar zu machen. Auf diese Weise können Experten in Unternehmen Patente in ihrem Fachbereich screenen und Potenziale bewerten. Die künstliche Intelligenz der innosabi Software unterstützt sie dabei.
So viele verschiedene Partner in die eigenen Innovationsprozesse einzubeziehen, lässt sich nur mit der richtigen Technologie umsetzen. Nicht jede Software ist dafür geeignet, die verschiedenen Aspekte der Zusammenarbeit mit Partnern abzubilden. Damit alle die Kollaboration mit verschiedenen Partnern aufgebaut und intensiviert werden kann und dabei alle rechtlichen Rahmenbedingungen rund um geistiges Eigentum gegeben sind, muss bei der Auswahl einer Technologie auf folgende Kriterien geachtet werden:
Mit den vielen Möglichkeiten, die eine Zusammenarbeit mit dem Partnernetzwerk bietet, steht man letztlich vor der Frage: Wie und wo fängt man am besten an? Die Antwort darauf ist stark abhängig von den Rahmenbedingungen, Zielen und bisherigen Erfahrungen jedes Unternehmens. Eine kurze Bestandsaufnahme kann helfen, die optimale Strategie zu finden: Mit welchen Partnern möchte man noch enger zusammenarbeiten? In welchen Bereichen sieht man potenzial für neue Kooperationen? Auf Basis welcher Daten können Entscheidungen getroffen werden? Für welche Fragestellungen kann man externes Know-how nutzen?


Die meisten Ideenmanagement-Systeme scheitern daran, dass sie sich auf das Sammeln möglichst vieler Ideen konzentrieren – ohne die notwendige Struktur, um diese zu sortieren, zu bewerten und umzusetzen.
Das Ergebnis? Überfüllte Pipelines, demotivierte Teams und verpasste Chancen.
Viele Systeme gehen davon aus, dass mehr Ideen gleichbedeutend mit mehr Innovation sind. In der Praxis erzeugt Masse ohne Struktur jedoch nur Lärm. Wenn Einreichungen ohne klares Bewertungsraster eingehen, geraten Teams unter Druck, relevante Ideen gehen unter – und das System verliert schnell an Glaubwürdigkeit.
„Studien zeigen, dass der Hauptgrund für das Scheitern vieler Ideenmanagement-Systeme die langsame oder fehlende Reaktion auf eingereichte Ideen ist.“ (Quelle)
Hier verlieren selbst gut gemeinte Programme an Fahrt:
Fazit? Innovation scheitert selten am Mangel an Ideen – sondern an fehlenden Mechanismen, um die richtigen Ideen zu erkennen, zu priorisieren und umzusetzen.
In unserem letzten Webinar haben wir uns genau dieser Herausforderung gewidmet – mit praktischen Ansätzen, Erfolgsgeschichten und konkreten Tipps, wie man von der Ideenflut zu echten Innovationsergebnissen kommt.
Wenn Ihr aktuelles System erste Schwächen zeigt, lohnt sich oft eine Optimierung statt ein kompletter Austausch. So kann das aussehen:
Keine offenen Einreichungen ohne Zielsetzung. Kommunizieren Sie klar, warum Ideen gesucht werden, welche Art von Ideen erwünscht ist und wie diese bewertet oder umgesetzt werden. Je präziser, desto relevanter die Beiträge.
Selbst engagierte Mitarbeitende ziehen sich zurück, wenn ihre Ideen ohne Rückmeldung verschwinden. Schaffen Sie Transparenz durch sichtbare Statusanzeigen wie „In Prüfung“ oder „In Bewertung“, um Vertrauen zu schaffen und Dynamik zu fördern.
Nutzen Sie Tags, Bewertungskriterien oder einfache Scoring-Mechanismen, um strategisch relevante Ideen hervorzuheben. Ziel ist nicht, Vorschläge auszuschließen, sondern zu lenken.
Ad-hoc-Prüfungen führen zur Stagnation. Etablieren Sie feste Rhythmen für Bewertung, Feedback und Umsetzung. Flexibilität ist erlaubt – aber Konsistenz ist Pflicht.
Binden Sie Fachexpert:innen in klar definierten Workflows ein, sodass jede Idee von den richtigen Personen beurteilt wird – abhängig von Thema oder Kategorie.
Beziehen Sie Entscheider:innen, Budgetverantwortliche und operative Leitungen ein, bevor Ideen umgesetzt werden. Frühe Abstimmung verhindert späteren Reibungsverlust und sichert Ressourcen für vielversprechende Ansätze.
Innovation darf sich nicht wie Zusatzaufwand anfühlen. Integrieren Sie Ideeneinreichung und -bewertung in bestehende Rollen, Meetings oder Zielsysteme. Nur so wird sie Teil der Unternehmenskultur.
Wenn Sie eine strukturierte Herangehensweise suchen – von der Einreichung bis zur Umsetzung – finden Sie in diesem Artikel ein klares Framework und konkrete Handlungsschritte.
Ein effektives Innovationsprogramm misst mehr als nur die Anzahl eingereichter Ideen. Diese KPIs zeigen echten Fortschritt:
Neugierig auf mehr? In unserem KPI-Leitfaden erfahren Sie, welche Kennzahlen Innovationsleistung wirklich voranbringen.

Mit der richtigen Infrastruktur wird aus Ideenreichtum messbarer Fortschritt. innosabi bringt Struktur in den oft chaotischen Ideenprozess – durch Funktionen, die gezielt auf Innovation ausgerichtet sind:
Mehr erfahren? Entdecken Sie innosabi Idea Management – Ihre Plattform für strategische Ideenumsetzung.

Um sein traditionelles Mitarbeiter-Vorschlagsprogramm zu transformieren, hat sich der Flughafen München 2016 mit innosabi zusammengetan, um eine digitale Ideenplattform zu lancieren, die transparent, benutzerfreundlich und kollaborativ ist.
Was als breit angelegte Open-Innovation-Initiative begann, hat sich zu einem fokussierten, transparenten und lohnenden System für interne, mitarbeitergetriebene Innovationen entwickelt.
Dabei hat der Flughafen München seinen Fokus von Quantität auf Qualität verlagert, um weniger, aber dafür stärkere Ideen, klarere Prozesse und erfolgreichere Umsetzungen zu gewährleisten.
„Wir konzentrieren uns weniger auf Quantität und viel mehr auf Qualität – und wir setzen tatsächlich genauso viele, wenn nicht sogar mehr Ideen um als zuvor“, so Johanna Eglseder vom Flughafen München.
Im Jahr 2024 wurden 100 neue Ideen eingereicht und insgesamt 205 Ideen abgeschlossen (umgesetzt, abgeschlossen oder mit Feedback abgelehnt).
Lesen Sie die komplette Case Study hier.
Ein strukturierter Ansatz, der Ideen mit Geschäftszielen verknüpft, transparente Bewertung ermöglicht, Feedback automatisiert und Umsetzung erleichtert.
Nutzen Sie eine dedizierte Plattform mit strategischer Themenwahl, Zuständigkeiten, automatisiertem Feedback und KI-gestützter Bewertung.
Achten Sie auf Implementierungsrate, Durchlaufzeit, Engagement und strategische Verknüpfung. Wenn Ideen nicht vorankommen, ist es Zeit zur Optimierung.
Strategiebezug, KI-basierte Auswertung, konfigurierbare Workflows, Echtzeit-Feedback und teamübergreifende Kollaboration.
innosabi bietet moderne KI (SophIA), flexible Workflows und ist für den Unternehmenseinsatz entwickelt – von der Idee bis zur Umsetzung.
Sehr. Sie können Workflows, Bewertungskriterien, Einreichungsformulare, Reports und Zugriffsrechte individuell gestalten.
Ja. Sie können sowohl interne Kampagnen als auch Programme mit externen Partnern, Kund:innen oder Startups durchführen.
Die offensichtliche Antwort auf diese Frage ist, dass niemand stärker den Erfolg eines Produktes oder einer Dienstleistung beeinflusst als der Kunde. Durch die Möglichkeiten neuer Technologien, Wünsche quasi in Echtzeit zu erfüllen, hat sich nicht nur die Erwartungshaltung geändert, sondern es ist auch ein Anspruch nach mehr Individualität entstanden. Indem der Kunde und seine Wünsche in den Innovationsprozess eingebunden werden, erhöht man nicht nur die Erfolgswahrscheinlichkeit der eigenen Produkte, sondern steigert auch die Verbundenheit und Loyalität des Kunden zur Marke. Die Konsumenten haben nun die Möglichkeit, sich entlang des gesamten Prozesses einzubringen – von der Ideenfindung über die Entwicklung des Produkts bis hin zum Testen der Prototypen. So können sowohl die wirklich relevanten Anforderungen der Nutzer identifiziert als auch deren Feedback frühzeitig und kontinuierlich in die Umsetzung eingearbeitet werden. Dadurch wird die Zufriedenheit des Kunden gesteigert, während man die Unsicherheiten, Kosten sowie den Zeitaufwand reduziert.
Klingt vielversprechend? Ist es auch. Plattformlösungen schaffen grenzenlose Interaktionsräume mit deren Hilfe die Insights der Kunden nahtlos in den Innovationsprozess eingebunden werden können.
Customer Centricity bedeutet, dass alle Prozesse, Entscheidungen und Unternehmensaktivitäten auf die Erfüllung der Kundenbedürfnisse ausgerichtet werden. Methoden wie Design Thinking oder der Lead User Ansatz ermöglichen es, sich den Anforderungen und Wünschen der Nutzer auf einer persönlichen und qualitativen Ebene zu nähern. Durch den direkten Austausch und das Zusammenbringen heterogener Wissensquellen entsteht eine offenere Herangehensweise, Ideen zu sammeln und zu verwerten. Diese werden nun gemeinsam mit der Community generiert, diskutiert und weiterentwickelt – wobei die Perspektiven aller Stakeholder berücksichtigt werden und so eine von allen Beteiligten unterstützte Lösung entsteht.
Mit einer Plattformlösung können die Vorteile der oben beschriebenen Methoden in kürzester Zeit realisiert und für die Anwendung großer Nutzergruppen skaliert werden. Sie erzeugen durch diverse Kollaborationsmöglichkeiten echte Kundennähe, die über den direkten Austausch hinausgeht. Kunden können über die Plattform ihre Ideen teilen, sie mit anderen diskutieren, weiterentwickeln, auf Umsetzbarkeit prüfen lassen oder zusammen mit dem Unternehmen sogar in fertige Produkte übersetzen. Aus Kundenorientierung wird Kundenintegration.
Digitalisierung bedeutet nicht nur mit Unternehmen aus dem eigenen Umfeld zu konkurrieren, sondern branchenübergreifend auf Produktneuheiten in kürzester Zeit reagieren zu können. Für eine erfolgreiche Produktentwicklung ist es daher wichtig, sich kontinuierlich mit den Bedürfnissen der eigenen Zielgruppe auseinanderzusetzen und immer anpassungsfähig an neue Anforderungen zu sein. Der Ursprung neuer Produktideen sind nicht mehr die Elfenbeintürme der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen großer Unternehmen, sondern vornehmlich die Kunden selbst. Kombiniert man Kundennähe mit dem Einsatz agiler Methoden in den Innovationsprozessen, dann erreicht man die nötige Anpassungsfähigkeit und Geschwindigkeit in der Produktentwicklung. So lassen sich schnellstmöglich maßgeschneiderte Lösungen für die Konsumenten anbieten.
Open Innovation Plattformen ermöglichen Unternehmen die schnelle und unkomplizierte Integration einer großen Anzahl an Kunden in offene Kollaborationsprojekte. Diverse Interaktionsmöglichkeiten machen es möglich, sich mit dem Kunden über neue Ideen auszutauschen und in Zusammenarbeit innovative Produkte zu gestalten. Die Produkte und Services werden nicht mehr erst bei finaler Produktreife vorgestellt, sondern innerhalb einzelner Entwicklungsstufen frühestmöglich einem Markttest unterzogen. Das führt zu einem optimierten Ressourceneinsatz und maximaler Flexibilität innerhalb der einzelnen Anpassungsschritte.
Innovation kann weder geplant noch verordnet werden, aber es gibt Bedingungen, die sie unterstützen. Neue Ideen entstehen vor allem dann, wenn man Raum und Zeit für kreative Prozesse schafft. Offenheit ist der Schlüssel für Denkanstöße und Entwicklungen in jede Richtung. Und vor allem braucht es den Austausch mit anderen, um neue Impulse zu erhalten. Steht ein Unternehmen also vor der Herausforderung, bestehende Produkte anzupassen, zu verbessern oder völlig neu zu schaffen, hat es verschiedene Möglichkeiten. Entweder es verlässt sich auf wenige Experten mit entsprechendem Wissen – das kann zum Erfolg führen, birgt aber die Gefahr, dass ein bereits erfolgreiches Vorgehen kopiert wird oder dass die Ideen durch Selbstbestätigungsschleifen und Meinungsmacher innerhalb der Expertengruppe an den tatsächlichen Bedürfnissen der Zielgruppe vorbeigehen.
Oder das Unternehmen etabliert eine offene Innovationsplattform für strukturierte Kollaborationsprojekte direkt mit der Zielgruppe. Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, beruflichen Hintergründen und Kenntnissen treffen sich, tauschen sich aus und setzen neue Impulse. Perfekte Bedingungen für das Entstehen von etwas Neuem und Kreativem. Gerade bei nutzerzentrierten Produkten und Dienstleistungen ist es daher unerlässlich, den Kunden in den gesamten Innovationsprozess einzubeziehen. Gemeinsam werden Bedürfnisse identifiziert, passende Lösungen entwickelt sowie in flexiblen Anpassungsschleifen getestet und umgesetzt.
Die Erfindung von etwas Neuem erfordert den Mut, Fehler zu machen. Entscheiden sich Unternehmen, Fehler als Quelle der Verbesserung zu sehen und offen für externe Kritik zu sein, können sie Feedback zum eigenen Vorteil nutzen. Allerdings muss das Prinzip der Offenheit konsequent gelebt werden: Das Unternehmen muss nicht nur offen für Verbesserungsvorschläge der Kunden sein, sondern sich auch dagegen entscheiden, die neuesten Produktentwicklungen geheim zu halten. Im Gegensatz zur Geheimhaltung ermöglicht Offenheit den Zugang zu mehr Wissen, Ideen und Perspektiven:
Mit dem digitalen Testen von Prototypen haben Unternehmen die Möglichkeit, unfertige Produkte oder Dienstleistungen mit einer großen Anzahl von Nutzern zu testen. Das reduziert die Entwicklungszeit und die Kosten. Investitionen in falsche Ideen werden so vermieden, und die Wünsche potenzieller Käufer werden frühzeitig berücksichtigt. Das Testen von Prototypen gemeinsam mit Kunden ermöglicht es Unternehmen, iterative Feedbackschleifen durchzuführen. Anhand von Beta-Versionen, Klick-Dummies und Mock-ups können Usability und Design getestet und verschiedene Varianten miteinander verglichen werden. Digital Prototype Testing ermöglicht so ein schnelles und direktes Kundenfeedback, das zu einer nutzerzentrierten Umsetzung der Produkte und letztlich zu einer Reduzierung von Zeit, Kosten und Risiko führt.
Mit dem Supercharger können Annahmen, die in Bezug auf Kundenbedürfnisse getroffen werden, innerhalb von wenigen Minuten auf Korrektheit und Akzeptanz überprüft werden. Der Supercharger dient als Schnittstelle zu bereits bestehenden Communities und liefert auf Knopfdruck Zugang über zwei Millionen Menschen weltweit – und das, ohne die Herausforderung erst eine eigene Community aufbauen zu müssen. Damit eignet sich der Supercharger nicht nur für die Beantwortung spezifischer Herausforderungen, sondern auch für die Untersuchung offener Fragestellungen. Mithilfe des Superchargers können innerhalb weniger Minuten Trends abgefragt oder erste Einblicke zu bestimmten Themen gesammelt werden. Das erlaubt es Organisationen proaktiv anstatt reaktiv mit Kundenbedürfnissen umzugehen und zukünftige Entwicklungen besser abzuschätzen.
Da der Supercharger nicht nur Kunden, sondern ganz allgemein Konsumenten anspricht, können sowohl ein repräsentativer Querschnitt der Gesellschaft als auch gezielt bestimmte Personengruppen, gegliedert nach demografischen Kriterien, befragt werden. Die Befragten entscheiden selbst, welche Fragestellungen sie bearbeiten wollen. Durch diese Selbstselektion nach eigenen Interessen, stellt der Supercharger die Motivation der Teilnehmer sicher.
In einer digitalen, sich rasant wandelnden Welt ist es entscheidend, die relevanten Kundenbedürfnisse zu identifizieren, entsprechende Lösungen anzubieten und dabei schneller als die Konkurrenz zu sein. Es geht darum in den offenen Dialog mit den Kunden zu treten und eigene Produkte oder Services bereits in frühen Entwicklungsstadien dem Kundenfeedback auszusetzen. Es geht um direkte Kollaboration mit den Nutzern und den Wunsch den eigenen Kunden zu verstehen. Wie erfolgreich man damit sein kann, zeigen unsere Best Practices zu Kollaboration mit Kundencommunities. Die Postbank AG und die Deutsche Bank AG – Unternehmen, die den digitalen Wandel des Finanzsektors erfolgreich gemeistert haben – nutzen die innsoabi Software, um in einen kontinuierlichen Austausch mit ihren Kunden zu treten und so ihre Bedürfnisse kollaborativ herauszuarbeiten. Mit der Plattform Ideenschmiede ermuntert die Telekom AG ihre Kunden, sich aktiv in die Entwicklung neuer Produkte und Services einzubringen.
Ideen sind die Grundlage für Erfindungen und Innovation. Die Kombination unterschiedlichster Wissensbereiche, Perspektiven und Expertisen erhöht die Wahrscheinlichkeit, auf innovative Ideen zu stoßen. Im Rückschluss heißt das aber nicht, dass der Austausch vieler Menschen zwangsläufig zu guten Ideen führt. Digitale Plattformen bieten die Möglichkeit, Wissen so zu vernetzen, dass innovative Ideen identifiziert und nutzbar gemacht werden können. Die Schwierigkeit besteht darin, aus der Flut an unstrukturierten Daten sinnvolle Information und relevante Muster herauszuarbeiten.
Folgt man bei der Anwendung der Logik des Design Thinkings, können große Projekte mit Kunden in kleinere, aufeinander aufbauende Fragestellungen heruntergebrochen werden. Schritt für Schritt können so Ergebnisse betrachtet, diskutiert und angepasst werden, bevor die Fragstellung ein weiteres Mal konkretisiert wird. Über die Tätigkeiten, die durch die Dynamik einer Kollaboration entstehen, lassen sich dann die wirklich wichtigen Informationen oder Personen identifizieren. Wie viele User interagieren mit einer Idee? Wie wird kommentiert und inhaltlich argumentiert? Gibt es Personen mit speziellem Expertenwissen?
Nach der Identifikation innovativer Ideen und relevanter Personen, können im nächsten Schritt gemeinsam Lösungen erarbeitet und anschließend iterativ getestet werden. Vor allem die Zusammenarbeit mit stark involvierten Personen sollte hierbei gefördert werden, da sie aus eigenem Antrieb handeln und Dinge ändern oder neu gestalten zu wollen.
Für echte Kundennähe und -integration, bei der sich die Kunden entlang des gesamten Innovationsprozesses einbringen können, wird eine entsprechende digitale Infrastruktur benötigt. Diese muss den Aufbau einer Kundencommunity ermöglichen, die fortlaufend eingebunden werden kann. Zudem muss sie geprägt sein von Offenheit, Geschwindigkeit und Flexibilität, um sich als Unternehmen immer wieder neu an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen zu können. Die Plattform muss den Freiraum schaffen, dass Anforderungen und Bedürfnisse diskutiert und bewertet werden können, ohne dass entscheidende Ideen in der Datenflut untergehen. Pairwise Voting ist ein solcher Weg, Ideen zu strukturieren und durch Gegenüberstellung Präferenzen zu identifizieren. Folgende Kriterien sollten bei der Wahl einer Software Lösung unbedingt beachtet werden:
Unsere Experten helfen Ihnen gerne, die passenden Methoden und Uses Cases für eine innovative und erfolgreiche Kundenkollaboration Ihres Unternehmens zu finden und zeigen Ihnen, wie Sie unsere Software für Ihre Ziele nutzen können.


In Innovationsteams ist selten Stillstand. Kaum ist eine Initiative gestartet, beginnt schon der nächste Sprint – Zeit zum Innehalten bleibt da kaum. Inmitten des Drucks, schnell zu liefern, wird Reflexion oft zur Nebensache.
„Wer hat schon Kapazitäten für strukturierte Verbesserungsmaßnahmen, wenn es darum geht, möglichst schnell Ergebnisse zu liefern?“
Doch Geschwindigkeit allein führt nicht automatisch zu echten Fortschritten. Ohne regelmäßige Gelegenheiten, den Prozess – nicht nur das Ergebnis – zu hinterfragen, riskieren Teams, mit hohem Tempo in die falsche Richtung zu laufen.
In diesem Artikel zeigen wir, wie Sie kontinuierliche Verbesserung mit einfachen, praxisnahen Methoden in Ihren Innovationsalltag integrieren – ganz ohne unnötige Komplexität oder Verzögerungen.
Den meisten Innovationsverantwortlichen ist klar: Kontinuierliche Verbesserung ist wichtig. Aber aus drei Gründen gerät sie trotzdem oft in den Hintergrund:
„Es bremst uns aus.“
Es besteht die Sorge, dass Reflexion gleichbedeutend mit Stillstand ist – und Stillstand kostet Zeit. Doch wer Reflexion auslässt, investiert oft doppelt: in wiederholte Fehler, revidierte Entscheidungen oder halbgare Ideen.
„Das machen wir später.“
Verbesserungen werden auf die Zeit nach dem Launch verschoben. Doch dann fehlen Momentum und Erinnerung. Wichtige Learnings verpuffen – und wenn man später zurückkehrt, hat sich der Kontext längst verändert.
„Wir brauchen das (noch) nicht.“
Viele Teams warten mit Verbesserungen, bis etwas nicht funktioniert. Doch wer nur reagiert, statt vorzudenken, verschenkt Potenzial. Starke Teams reflektieren nicht nur bei Problemen, sondern systematisch.
Wichtig: Die Folgen fehlender Reflexion sind selten sofort sichtbar – aber sie summieren sich. Probleme bleiben unerkannt. Fehlannahmen schleichen sich ein. Die Kultur erodiert schleichend.
Die gute Nachricht: Kontinuierliche Verbesserung muss weder formell noch aufwendig sein. Sie brauchen keine zweitägige Offsite-Session, um besser zu werden.
Verbesserung ist keine geplante Maßnahme – sie ist eine Gewohnheit.
Dieser Ansatz passt perfekt zu agilen und Lean-Prinzipien, bei denen Feedback, Iteration und Anpassungsfähigkeit zentral sind.
Wichtig ist, komplexe Praktiken durch einfache, wirksame Methoden zu ersetzen, die sich nahtlos in bestehende Abläufe einfügen.
Dazu zählen z. B.:
Kleine, regelmäßige Anpassungen > große, gelegentliche Umstrukturierungen.
Schnelligkeit ist wichtig – aber auch Ausrichtung, Reflexion und kluge Entscheidungen. Diese fünf Methoden lassen sich leicht in Ihren Workflow integrieren, ohne die Dynamik zu bremsen:
Retrospektiven müssen nicht lang sein, um wirksam zu sein. Ein gut moderiertes 20-Minuten-Meeting am Ende jedes Sprints kann Erkenntnisse bringen, die Zusammenarbeit stärken und kontinuierliche Verbesserung ermöglichen – ohne den Zeitplan zu gefährden.
Fragen, die Sie stellen können:
Tipps für die Umsetzung:
Warum es wirkt: Regelmäßige, kurze Retros schaffen psychologische Sicherheit, machen Feedback sichtbar und fördern Lernen im Tun. So wird eine Kultur kontinuierlicher Entwicklung gestärkt.
Innovation basiert oft auf Annahmen. Teams sollten sich daher angewöhnen, diese sichtbar zu machen und gezielt zu testen – bevor Ressourcen fließen.
Checkpoints vor jedem Sprint, Launch oder Pivot:
Beispiel:
Geplante Funktion basiert auf der Annahme, dass User mehr Kontrolle wollen? Dann lieber erst testen – z. B. per:
Warum es wirkt: Annahmen zu prüfen reduziert Umwege, beschleunigt Lernen und stellt sicher, dass das Richtige entwickelt wird – nicht nur das, was gut klingt.
Risiken sollte man aufspüren, bevor sie sich manifestieren. Ein kurzes Pre-Mortem hilft dabei.
In 10 Minuten vor einem Sprint oder Launch fragen:
„Wenn das scheitert – warum ist es gescheitert?“
Mögliche Erkenntnisse:
Umsetzung:
Warum es wirkt: Ein schnelles Pre-Mortem schafft Ausrichtung, entlarvt falsche Annahmen und verhindert spätere Reibung – ohne Aufwand.
Basierend auf dem „Squad Health Check“ von Spotify: Jeder im Team bewertet regelmäßig zentrale Faktoren wie:
Ampelsystem (grün/gelb/rot) für Visualisierung, danach kurze Diskussion zu roten oder gelben Signalen.
Tipps zur Umsetzung:
Warum es wirkt: Health-Checks machen das Wie sichtbar. Sie geben Raum für ehrliche Rückmeldungen – bevor Probleme eskalieren.
Echtzeit-Feedback muss nicht aufwendig sein. Eine anonyme Frage pro Sprint (z. B. via Slack oder Google Forms) genügt:
Beispiele:
Drei Tipps:
Warum es wirkt: Diese Mini-Umfragen stärken Vertrauen, fördern offene Kommunikation und ermöglichen schnelle Kurskorrekturen.
Häufige Kritik an Verbesserungsroutinen? Sie werden schnell zu bürokratisch.
So verhindern Sie das:
Kontinuierliche Verbesserung wirkt nur, wenn sie zur Gewohnheit wird – unterstützt von der Kultur.
Drei Hebel:
Tools helfen, Learnings sichtbar und anschlussfähig zu machen:
Ziel: Verbesserung sichtbar, handhabbar und wiederverwendbar machen.
Kultur-Statement:
„Wir feiern nicht das Scheitern – wir feiern, was wir daraus gelernt haben.“
So starten Sie strukturiert – ohne Komplexität:
Kontinuierliche Verbesserung bremst nicht – sie schützt vor Ressourcenverschwendung, Fehlfokussierung und verpassten Chancen.
Wer kleine, gezielte Praktiken in den Innovationsalltag einbaut, steigert nicht nur die Effizienz, sondern auch Klarheit, Vertrauen und Wirkung.
Dafür braucht es keinen Umbruch, sondern einen sicheren Raum für Reflexion, Validierung und gemeinsames Lernen.
Bereit, kontinuierliche Verbesserung zum Alltag zu machen?
Entdecken Sie, wie innosabi Innovationsprozesse strukturiert, Feedback-Loops etabliert und Teams hilft, schneller und gezielter zu lernen. Jetzt Plattform kennenlernen.
Das Bild vom genialen Erfinder, der alleine hinter verschlossenen Türen den nächsten großen Durchbruch für das Unternehmen entwickelt, ist schon seit längerem veraltet. Als Antwort darauf sind viele Methoden und Empfehlungen entstanden, wie in Innovationsmanagement und Produktentwicklung als Teams mit verteiltem Wissen gearbeitet werden kann. Doch auch hierbei stoßen wir zunehmend an Grenzen. Zum einen, weil Geschwindigkeit ein immer wichtiger Erfolgsfaktor wird. Dies steht oftmals im Konflikt mit den starren, kleinteiligen Prozessschritten in der klassischen Produktentwicklung. Zum anderen macht es die wachsende Komplexität von Produkten, Services und Prozessen zunehmend schwieriger, alle relevanten Kompetenzen in einer einzelnen Person oder einem dedizierten Team zu vereinen.
Das heißt natürlich nicht, dass alle bisherigen Methoden und Ansätze an Bedeutung verlieren. Organisationseinheiten, die sich explizit mit Innovation oder neuen Technologien befassen, werden auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Vielmehr geht es darum, wie sich diese Bereiche innerhalb des Unternehmens vernetzen und wie sie sich für Wissen und Ideen öffnen. Denn gerade, wenn es um hochspezialisiertes Know-how oder Kunden Insights geht, finden sich die Experten in der Regel dort, wo täglich mit den Technologien gearbeitet oder mit den Kunden gesprochen wird, zum Beispiel in den eigenen Produktionslinien oder im Kundenservice. Obwohl sie über dieses wertvolle Wissen verfügen, haben diese Mitarbeiter in der Regel keinen direkten Einfluss auf die Entwicklung neuer Produkte und Angebote.
Bleibt dieses Wissen ungenutzt, besteht die große Gefahr, dass gute Ideen übersehen werden oder innerhalb der abgeschotteten Innovationsteams auf Kosten von Effizienz selbst nach neuen Lösungen gesucht wird, die an anderer Stelle bereits vorhanden sind. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass die Mitarbeiter aus der gesamten Organisation Verantwortung für Innovation und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens übernehmen sollten. Um ein solches Verständnis umfassend zu verankern, benötigen Sie nicht nur die passenden Kanäle, über die sich die Mitarbeiter einbringen können, sondern auch eine Unternehmenskultur, die dies tatsächlich fördert.
Gerade in großen Unternehmen ist das Problem weniger ein Mangel an guten Ideen und Konzepten, sondern eine Frage der Geschwindigkeit. Innovative Ansätze bringen nur wenig Mehrwert, wenn ein Wettbewerber mit einem ähnlichen Angebot schneller auf den Markt tritt. Betrachtet man den Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt, so erkennt man vier wichtige Aspekte, die darüber entscheiden, wie schnell man zu marktreifen, innovativen Ergebnissen kommt.
Kollaboration in Innovationsprojekten über Abteilungen und Hierarchien hinweg, setzt an allen vier Punkten an. Indem an den richtigen Stellen die richtigen Menschen mit dem richtigen Wissen im Unternehmen eingebunden werden, kann das gesamte Unternehmen beschleunigt werden.
So ist auch das Ideenmanagement muss längst kein geschlossenes System mehr sein, dessen Prozesse sich allein auf die Interaktion zwischen Ideengeber und Gutachter beschränken. Die Welt um uns herum wird immer vernetzter und digitale Kommunikationstechnologien machen die kollaborative Zusammenarbeit vieler Individuen an einem gemeinsamen Projekt zunehmend einfacher. Also warum diese Vorteile nicht im Ideenmanagement nutzen? Die Kollaboration innerhalb der Community auf der Plattform macht es möglich, die Vorschläge zu diskutieren und im Prozess weiterzuentwickeln, bevor sie von einem Gutachter bewertet werden. Wo es früher vordefinierte Kriterien für das Weiterkommen von Vorschlägen gab, fungiert heute die Community als eine Art Filter, um frühzeitig gute und schlechte Ideen voneinander zu trennen. Dadurch haben die guten Ideen mehr Zeit und Raum ihr Potenzial zu entfalten und profitieren darüber hinaus von der Expertise anderer Mitarbeiter, die nun in großer Zahl eingebunden werden können.
Ob das Ideenmanagement erfolgreich ist oder nicht, bemisst man hauptsächlich an der Anzahl der eingereichten Vorschläge und den finanziellen oder materiellen Gewinnen bereits umgesetzter Ideen. In der Regel weisen die meisten Initiativen eine positive Bilanz auf und verschaffen dem Ideenmanagement in den Unternehmen so seine Daseinsberechtigung. Dennoch gibt es einige Herausforderungen, die dem klassischen Ideenmanagement schnell zum Verhängnis werden können. Im Zentrum steht dabei immer die Motivation der Mitarbeiter. Setzt man als Unternehmen die falschen Anreize, verlieren die Mitarbeiter das Interesse sich einzubringen – besonders dann, wenn die Wertschätzung und die Prämien nicht den Erwartungen entsprechen. Andererseits führen überladene Bonussysteme dazu, dass mit der Zeit unter Umständen jede Selbstverständlichkeit als Idee ausgegeben wird. Das endet oft in einem Ideenstau, da die Gutachter nicht mehr mit der Bearbeitung und Bewertung der vielen, kleinen Ideen hinterherkommen. Dadurch kommt es zu langen Wartezeiten und Unklarheiten, was wiederum die Motivation mindert überhaupt einen Vorschlag einzureichen.
Ein smartes und digitales Ideenmanagement zeichnet sich deshalb durch Prozesse und Funktionen aus, die diesen Entwicklungen entgegenwirken. Um die Qualität der Vorschläge zu steigern, wird vor allem der Austausch innerhalb und zwischen den Abteilungen angeregt. So können alle Mitarbeiter die Kollaborationsangebote auf der Plattform nutzen, um zu diskutieren, Wissen zu vernetzen oder Teams zu bilden, die dann gemeinsam eine Idee einreichen. Experten und Coaches für spezialisierte Fachbereiche können die Mitarbeiter dabei mit ihrer Expertise unterstützen oder durch Kampagnen sogar konkrete Anleitung geben, wie die Lösungsvorschläge aussehen sollen. Großen Einfluss hat auch die Software an sich. Intelligente Features ermöglichen beispielsweise einen automatisierten Abgleich mit bereits bestehenden Ideen in der Datenbank. Dadurch ist die Plattform kein reiner Einreichungskanal, sondern ermöglicht auch Mitarbeitern ohne eigene Ideen sich in existierende Projekte einzubringen oder sich einen Überblick über die aktuellen Innovationsinitiativen des Unternehmens zu verschaffen. Noch wichtiger ist jedoch die Benutzerfreundlichkeit. Umso geringer die Hürden der Teilnahme sind und umso transparenter der aktuelle Status der Ideen ist, desto mehr Gefallen werden die Mitarbeiter finden, selbst Verantwortung für ihre Ideen zu übernehmen und sie zur Umsetzung zu treiben.
Eine Kampagne oder Challenge auszurufen, bei der Mitarbeiter Ideen zu einer bestimmten Frage oder einem ausgewählten Technologiebereich einreichen können, ist heute weit verbreitet. Statt nur darauf zu hoffen, dass Mitarbeiter im Unternehmen gute Ideen haben und diese dann auch an die richtigen Stellen weitergetragen werden, wird bei Innovation Challenge proaktiv und innerhalb eines klar definierten Zeitraums danach gesucht. Im Kern sind diese Innovation Challenges vergleichsweise einfach aufgebaut:
Innerhalb dieser allgemeinen Schritte findet sich viel Platz für Kollaborationsmöglichkeiten. So können zum Beispiel offene Diskussionen schon während der Einreichung dazu beitragen, die Ideen auszuarbeiten und zu priorisieren. Das Gleiche gilt auch für die Evaluation der Vorschläge. Warum sollte nur eine Jury aus ausgewählten Personen qualifiziertes Feedback geben können? Und auch bei und nach der Umsetzung sollten alle Mitarbeiter die Möglichkeit haben, auf dem Laufenden zu bleiben oder weitere Verbesserungsvorschläge einbringen zu können. Um solche umfassenden Innovation Challenges wirklich strukturiert und zielführend zu implementieren, sind die richtigen digitalen Tools und Methoden erfolgsentscheidend.
Im Unternehmenskontext kann man zwei Arten des Managements von Ideen unterscheiden – das Ideenmanagement und das Innovationsmanagement. Manchmal werden die beiden Begriffe auch synonym verwendet, obwohl sie trotz einiger Ähnlichkeiten durchaus verschieden sind. Beim Ideenmanagement ist die Art und inhaltliche Richtung der Vorschläge völlig offen. Es handelt sich meist um Konzepte für interne Ablauf- oder Produktverbesserungen, die bereits gut ausgearbeitet sind und sofort umgesetzt werden können. Das Innovationsmanagement hingegen beschreibt alle Maßnahmen, die darauf zielen die Innovationskraft eines Unternehmens zu steigern. Dazu gehört auch die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle. Hier sind die Ideen noch keine fertigen Lösungen, sondern müssen noch schrittweise verfeinert und ausgearbeitet werden.
Diese definitorische Trennung spielt für die Mitarbeiter aber keine große Rolle. In der Phase der Ideenfindung steht nämlich der kreative Prozess im Mittelpunkt und nicht die Frage, ob es sich um eine Verbesserung oder eine Innovation handelt. Für die Mitarbeiter gibt es hier keine klare Trennung und das macht auch Sinn, denn die Übergänge sind tatsächlich fließend. Das moderne Ideenmanagement und das Innovationsmanagement ergänzen und bedingen sich gegenseitig. Daher gibt es im Idealfall eine zentrale Anlaufstelle für alle Vorschläge, an die sich die verschiedenen Initiativen anschließen. Der Mitarbeiter gibt seine Idee also in das System und diese wird dann je nach Art, Inhalt und Reifegrad softwaregestützt in die Richtung der entsprechenden Maßnahme gesteuert. So lassen sich Effizienzverluste intelligent vermeiden, verlangen dafür aber einen ganzheitlichen Ansatz mit den entsprechenden Tools, die das Ideenmanagement und Innovationsmanagement auf einer Plattform zusammenbringen.
Wenn es darum geht, gute Ideen schnell zur Umsetzung zu treiben, gibt es wenige Ansätze, die effizienter sind als Crowdfunding. Was Privatpersonen oder kleine Startup Teams seit mehreren Jahren erfolgreich auf Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo machen, lässt sich in ähnlicher Form auch im Unternehmen mit den eigenen Mitarbeitern umsetzen. Wir sprechen beim Crowdfunding mit Mitarbeitern von Innovation Funding. So werden innovative Ideen und Projektvorhaben der Mitarbeiter nicht nur vorgeschlagen und diskutiert, sondern auch mit virtuellen Budgets unterstützt. Ideen, die ihre Funding-Ziele erreichen, werden mit tatsächlichen Ressourcen ausgestattet und von den Teams realisiert. Ideengenerierung, Priorisierung und Umsetzung greifen so noch stärker ineinander. Der starke Fokus auf die Realisierung der Projekte macht Innovation Funding zur perfekten digitalen Erweiterung von bestehenden Accelerator oder Entrepreneurship Programmen.
„Wenn wir nur wüssten, was wir alles wissen.“ Dieses oder ähnliche Sprichwörter gibt es in fast allen Unternehmen. Was auf den ersten Blick scherzhaft gemeint ist, verdeutlicht jedoch eines der präsentesten Probleme in großen Unternehmen. In vielen Fällen mangelt es an Kanälen und Strukturen, die das Expertenwissen einzelner Mitarbeiter für Herausforderungen oder Aufgaben außerhalb des direkten Tätigkeitsbereichs nutzbar machen. Gerade wenn Mitarbeiter zeitaufwändig neue Lösungen entwickeln, die es in ähnlicher Form schon an einer anderen Stelle im Unternehmen gibt, wird viel Effizienz und Geschwindigkeit verspielt. Die Lösung: das gesammelte Wissen im Unternehmen vernetzen. Mit Solution Scouting haben Mitarbeiter, die spezifisches Fachwissen oder Lösungen suchen, die Möglichkeit, eigene Innovation Challenges zu initiieren und gezielt die Personen mit den relevanten Kompetenzen anzusprechen. Doch Solution Scouting hilft nicht nur bei der Suche nach Wissen und Lösungen im Unternehmen. Mit den richtigen Tools laufen die Ergebnisse der einzelnen Fragestellungen an einem zentralen Punkt zusammen und werden dort aufbereitet. Diese Datenbank für Lösungen ist für zukünftige Herausforderungen durchsuchbar und kann durch intelligente Analysemöglichkeiten aktiv relevante Informationen an die richtigen Personen leiten.
Die Ideen und Innovationen der Mitarbeiter nicht nur zu fördern, sondern auch sichtbar zu machen, ist zentral für eine organisationsübergreifende Innovationskultur. Ein effektiver Weg die Bedeutung von Innovation stärker in den Köpfen der Mitarbeiter zu verankern, ist einen Innovation Award zu etablieren. Ein Award bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Ideen zu präsentieren und unterstreicht gleichzeitig die Wichtigkeit der Mitarbeiter im Innovationsprozess.
Dabei gibt es verschiedene Evaluationsmöglichkeiten, die besten Ideen auszuwählen, sei es ein Expertengremium, eine Managemententscheidung, ein Crowd Voting durch die Mitarbeiter oder eine Kombination aus den genannten. Durch einen zu Beginn des Prozesses stattfindenden Quality Check kann die Bewertung zeit- und kostenschonend stattfinden. Die Wettbewerbsbedingungen – eine typische Charakteristik eines Awards – haben zusätzlich positive Effekte auf Quantität und Qualität der Vorschläge. Der mitunter größte Vorteil des Innovation Awards liegt aber in der Motivationssteigerung, die entsteht, wenn Mitarbeiter öffentliche Anerkennung für die eigene Leistung erfahren und die Chance bekommen, sich an der Entwicklung des Unternehmens zu beteiligen. Dabei muss die Beteiligung nicht ausschließlich über Ideengenerierung stattfinden, sondern den Mitarbeitern kann in Form von Votings die Möglichkeit gegeben werden, sich und ihr Wissen in die Bewertung der Ideen einzubringen. Grundsätzlich gilt: Mitarbeiter können nur dauerhaft mobilisiert werden, sich Gedanken zu Innovation zu machen, wenn die Prozesse der Ideengenerierung und -bewertung transparent, nachvollziehbar und auf Teilhabe basierend gestaltet sind.
Die beschriebenen Ausprägungen von kollaborativer Innovation mit Mitarbeitern setzen nicht an einer einzelnen Stelle im Unternehmen an. Es sind Methoden, die das gesamte Unternehmen oder große Teile davon voranbringen sollen. Entsprechend gibt es auch sehr viele Schnittpunkte mit verschiedenen Unternehmensbereichen und existierenden Initiativen. Damit Innovation mit Mitarbeitern in dieser Größenordnung umgesetzt werden kann, ist die richtige Unternehmenskultur erfolgsentscheidend. Kollaboration, offener Austausch von Informationen und Mitverantwortung für die Zukunft des Unternehmens sollten fest im Denken und Handeln der Mitarbeiter verankert sein. Das bedeutet natürlich nicht, dass man zunächst einen vollständigen Kulturwandel meistern muss. Der Wandel geht Hand in Hand mit dem Einsatz neuer Methoden.
Der beste Weg, die Mitarbeiter für diese neuen Methoden und Herangehensweisen zu gewinnen, ist sie nutzbar und die Vorteile erlebbar zu machen. In diesem Sinne sind die Methoden und die passenden Tools auch ein wertvolles Vehikel, um einen umfassenden Kulturwandel zu unterstützen. Sie bauen Silodenken ab und binden isolierte Unternehmensbereiche wieder stärker an die Organisation. Damit das funktionieren kann, sollten neue Methoden und Initiativen für Innovation mit Mitarbeitern auch entsprechend langfristig geplant und als organisationsweite Maßnahme strategisch verankert werden.
Ein großes Ziel im Ideenmanagement ist die Steigerung von Quantität und Qualität der Idee, um eine konstante Verbesserung des Unternehmens zu ermöglichen. Doch wo ist der größte Hebel, um ein bestehendes Ideenmanagement noch effektiver zu machen? In unserer Erfahrung ist das wichtigste, es den Mitarbeitern so leicht wie möglich zu machen, sich einzubringen. Aus diesem Grund hat liegt der innosabi Software ein fundiertes Usability Konzept zugrunde. Dieses ermöglicht eine hohe Transparenz für die Mitarbeiter sowie eine schnelle, vereinfachte Bearbeitung von eingereichten Vorschlägen durch die Gutachter.
Das zeigt auch unser Best Practice für ein digitales und smartes Ideenmanagement: Der Flughafen München konnte mit einem digitalen Ideen-Tool die Beteiligung und die Motivation der Mitarbeiter erhöhen. Durch die Möglichkeit zur Kollaboration und Diskussion auf der Plattform konnte zusätzlich die Qualität der Ideen gesteigert werden.
Eine Verbindung aus verschiedenen Ansätzen im Innovationsmanagement kann zusammen mit einer entsprechenden Unternehmenskultur erfolgsentscheidend sein. Die Mitarbeiter in den gesamten Prozess von der Ideengenerierung über die Entscheidung bis zur fertigen Umsetzung zu integrieren sowie diese Schritte für alle transparent zu machen, hat sich als sehr gute Methode bewährt. Das zeigen auch unsere Best Practices zu Innovation mit Mitarbeitern: So nutzen Unternehmen wie Siemens und Daimler die innosabi Software nicht nur zur Ideengenerierung, sondern mit Innovation Funding auch zur kollaborativen Priorisierung von Ideen. Bayer gibt den Mitarbeitern mit Solution Scouting die Möglichkeit, ihr Wissen global mit Kollegen zu vernetzen und profitiert so von Synergieeffekten. Die durch digitale Tools ermöglichte Transparenz im Innovationsprozess sorgt dabei für übergreifende Innovationskultur im ganzen Unternehmen.
Kollaboration und neue Methoden im Ideen- und Innovationsmanagement mit einer großen Zahl von Mitarbeitern werden erst mit der richtigen Technologie umsetzbar. Inzwischen gibt es eine Vielzahl verschiedener Software Lösungen für den Einsatz im Innovationsmanagement. Doch nicht alle sind dafür geeignet, alle Mitarbeiter in zielführende Kollaborationsprojekte und Initiativen einzubinden. Damit Quantität, Qualität und Umsetzungsgeschwindigkeit der innovativen Mitarbeiterideen gesteigert werden können, sollte bei der Auswahl unbedingt auf folgende Kriterien geachtet werden.
Mit den vielen Variationsmöglichkeiten und Methoden für Innovation mit Mitarbeitern steht man letztendlich vor der großen Frage: Wo und wie fängt man am besten an? Die Antwort darauf hängt sehr stark von den Rahmenbedingungen, Zielen und bisherigen Erfahrungen jedes Unternehmens ab. Eine kurze Bestandsaufnahme der individuellen Faktoren kann dabei helfen, die optimale Strategie zu identifizieren: Wo gibt es Verbesserungspotential: Anzahl der Ideen, Qualität der Ideen oder deren Umsetzung? Aus welchen Unternehmensbereichen kommen bisher innovative Ideen und Impulse? Sind die Personen oder Teams, die Ideen vorschlagen, in deren Umsetzung involviert? Welche Unternehmensbereiche sind bisher noch kaum involviert?


Märkte entwickeln sich weiter. Technologien schreiten voran. Kundenerwartungen verändern sich über Nacht. Deshalb darf Innovation kein einmaliges Projekt sein – sie muss ein kontinuierlicher, fest verankerter Prozess sein.
Kontinuierliche Innovation bedeutet, Produkte, Dienstleistungen und Systeme regelmäßig weiterzuentwickeln, um sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Es geht nicht um bahnbrechende Neuerungen, sondern um kleine, strategische Schritte, die sich mit der Zeit summieren. Für Unternehmen, die relevant bleiben wollen, ist sie eine zentrale Säule für Resilienz, Anpassungsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum.
Warum ist Innovation heute so entscheidend? Es geht längst nicht mehr um den First-Mover-Vorteil – sondern darum, in Bewegung zu bleiben. Denn wir glauben: Better is possible.
In diesem Artikel erfährst du, wie kontinuierliche Innovation aussieht, warum sie heute wichtiger ist denn je – und wie erfolgreiche Unternehmen daraus eine wiederholbare Gewohnheit machen.
Kontinuierliche Innovation ist die Praxis, Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder Geschäftsmodelle fortlaufend in kleinen Schritten zu verbessern. Es geht darum, durch Evolution und nicht durch Disruption Fortschritte zu erzielen.
Im Gegensatz zur disruptiven Innovation, die völlig neue Märkte schafft, hält kontinuierliche Innovation Unternehmen im Einklang mit sich wandelnden Marktbedingungen – ohne den Ressourcenaufwand oder das Risiko einer vollständigen Neuausrichtung.
Auch als inkrementelle, evolutionäre oder fortlaufende Innovation bezeichnet, ermöglicht dieser Ansatz eine schnelle und systematische Anpassung.
Und sie geht weit über die Produktentwicklung hinaus:
Kurz gesagt: Innovation wird in den Alltag aller Fachbereiche integriert.
Eine BCG-Studie aus dem Jahr 2022 zeigte: Unternehmen, die als „starke Innovatoren“ gelten, erzielen mit neuen Produkten viermal mehr Umsatz als ihre Wettbewerber. Der Grund? Sie betrachten Innovation als ein kontinuierliches System – nicht als einmalige Maßnahme.
Sich auf bestehende Angebote zu verlassen, ist riskant. Kontinuierliche Innovation ermöglicht es Unternehmen, flexibel zu reagieren – und gleichzeitig vorausschauend zu handeln.
Fazit: Kontinuierliche Innovation trennt Unternehmen, die sich aktiv weiterentwickeln, von jenen, die erst reagieren, wenn es zu spät ist.
Wenn kontinuierliche Innovation Anpassungsfähigkeit und Relevanz sichert, führt ihr Fehlen zum Gegenteil. Unternehmen, die sich nicht weiterentwickeln, können schnell an Bedeutung verlieren – auch wenn die aktuelle Performance gut aussieht.
Stagnierende Angebote, unmotivierte Teams und eine starre Unternehmenskultur untergraben schleichend die Marktposition.
Bekannte Beispiele:
In allen Fällen gab es frühe Warnzeichen – doch ohne ein System für kontinuierliche Innovation kam der Wandel zu spät.
Was wir daraus lernen: Selbst erfolgreiche Marken können ohne Innovation ins Straucheln geraten.
Stillstand ist nicht neutral. Er vertreibt Talente, frustriert Kund:innen und verkompliziert die Modernisierung veralteter Systeme.
Organisationen, die am Status quo festhalten, reagieren oft zu spät auf neue Wettbewerber, Technologien oder Kundenbedürfnisse. Innovation ist die beste Versicherung gegen Irrelevanz.
Es geht nicht nur um Reaktion – sondern um proaktive Vorbereitung auf das, was kommt.
Am besten versteht man kontinuierliche Innovation anhand konkreter Anwendungsfälle. Ein strukturiertes Vorgehen dazu findest du in unserem Guide zu dynamisch-kontinuierlicher Innovation.
Hotel- & Gastgewerbe
Dynamische Preise, Mobile Check-In, Echtzeit-Feedback – keine Revolutionen, aber kontinuierliche Optimierungen für ein besseres Gästeerlebnis.
SaaS-Unternehmen
Wöchentliche Updates, neue Features, Sicherheits-Patches – Innovation auf Basis von Nutzerfeedback als fester Bestandteil des Geschäftsmodells.
Innovation beginnt bei den Menschen – und diese müssen ständig dazulernen.
Diese Begriffe werden oft verwechselt, erfüllen aber unterschiedliche Funktionen:
Kontinuierliche Verbesserung optimiert bestehende Prozesse – sie macht Bestehendes effizienter, schlanker oder qualitativ besser (z. B. durch Lean Management oder Qualitätsinitiativen).
Kontinuierliche Innovation hingegen denkt weiter: Sie hinterfragt bestehende Systeme, schafft neue Formen der Wertschöpfung und fördert mutiges, kreatives Denken.
Kontinuierliche Verbesserung
Kontinuierliche Innovation
Verbesserung und Innovation stehen nicht im Widerspruch – sie ergänzen sich.
Ein Unternehmen, das nur verbessert, aber nicht innoviert, riskiert, den Anschluss zu verlieren.
Ein Unternehmen, das nur innoviert, aber nicht verbessert, riskiert Ineffizienz und Überforderung.
Gerade im B2B-Umfeld braucht kontinuierliche Innovation mehr Zeit, strategische Abstimmung und teamübergreifende Zusammenarbeit. Anders als im B2C, wo schnelle Produktänderungen üblich sind, basiert B2B-Innovation auf Skalierbarkeit, Infrastruktur und messbarem Business Impact.
Kontinuierliche Innovation ist der Schlüssel für Unternehmen, die lernen, sich anpassen und wachsen – während andere stagnieren.
Ob durch Produktanpassungen, Prozessverbesserungen oder kulturellen Wandel: Unternehmen, die kontinuierlich innovieren, überleben nicht nur – sie führen.
Voraus zu sein bedeutet nicht, alles auf die nächste große Idee zu setzen – sondern ein Unternehmen zu bauen, das von Grund auf innovativ ist.
Neugierig, wie führende Unternehmen kontinuierliche Innovation strukturieren – über Teams, Abteilungen und Länder hinweg?
Erfahre, wie innosabi Organisationen dabei unterstützt, verteiltes Wissen systematisch und skalierbar in Innovationserfolge zu verwandeln.
Für große Unternehmen ist es oft eine Herausforderung, aus mutigen Ideen marktfähige Lösungen zu entwickeln: Der Weg ist langwierig, komplex und mit Risiken verbunden. Innovationsinkubatoren bieten hier eine smarte Alternative. Sie schaffen die Struktur, Ressourcen und den Raum, um neue Ideen – ob intern entstanden oder aus dem Innovationsökosystem bezogen – gezielt weiterzuentwickeln.
Aber Struktur allein reicht nicht aus.
Der entscheidende Vorteil entsteht erst dann, wenn Inkubatoren mit den richtigen Tools ausgestattet sind. Technologie-Scouting-Software hilft dabei, vielversprechende Ideen frühzeitig zu erkennen, Marktentwicklungen zu beobachten und interne Teams mit externen Innovationsquellen zu vernetzen.
Genau an diesem Schnittpunkt – zwischen strukturierter Inkubation und intelligenter, technologiegestützter Entscheidungsfindung – entsteht ein echter Wettbewerbsvorteil für Unternehmen.
In diesem Guide beleuchten wir:
Ein Innovationsinkubator ist ein strukturiertes Umfeld, das darauf ausgelegt ist, frühe Ideen gezielt zu fördern und in tragfähige Lösungen zu überführen. Ob Produkt, Dienstleistung oder internes Projekt – Inkubatoren bieten die nötige Zeit, Unterstützung und Ressourcen, um neue Ideen zu entwickeln und zu testen.
Im Gegensatz zu Accelerators – die auf das schnelle Wachstum bereits ausgereifter Startups abzielen – konzentrieren sich Inkubatoren auf die Grundlagenphase. Im Fokus stehen Exploration und Verfeinerung, sodass Ideen sich in ihrem eigenen Tempo entfalten und ihr volles Potenzial entwickeln können.
Auch wenn jedes Inkubatorprogramm individuell gestaltet ist, folgen die meisten einem ähnlichen Ablauf: Zunächst gibt es eine Auswahlphase – interne Teams oder externe Startups pitchen ihre Ideen. Bei erfolgreicher Auswahl nehmen sie an einem Programm teil, das mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern kann.
In dieser Zeit erhalten die Teilnehmenden praktische Unterstützung – z. B. durch Coachings, Zugang zu gemeinsamen Arbeitsbereichen oder Labors sowie Hilfe beim Prototyping, Testen und Einholen von Feedback. Manche Programme bieten auch Startkapital oder knüpfen Kontakte zu potenziellen Investoren und Partnern.
Worauf zielt das Ganze ab?
Einige Inkubatoren haben das Ziel, neue Startups hervorzubringen. Andere fokussieren sich auf interne Herausforderungen oder die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Erfolg kann vieles bedeuten: von einem ersten Piloten über Partnerschaften bis hin zur Entwicklung geistigen Eigentums.
Wer betreibt Innovationsinkubatoren?
Mehr zu den verschiedenen Inkubatormodellen im nächsten Abschnitt.
Nicht alle Inkubatoren sind gleich – je nach Zielsetzung setzen Unternehmen auf unterschiedliche Modelle. Einige halten Innovation lieber im eigenen Haus, andere suchen gezielt Impulse von außen.
Hier sind vier bewährte Inkubatortypen:
Diese Programme werden unternehmensintern betrieben und konzentrieren sich auf Ideen, die thematisch nah am Kerngeschäft liegen. Mitarbeitende erhalten Struktur, Ressourcen und Mittel, um neue Produkte oder Lösungen zu entwickeln – ohne den Unternehmensfokus zu verlieren.
Vorteil: Sicherer Innovationsraum im Einklang mit strategischen Prioritäten.
Tipp: Wie Sie Mitarbeiterideen optimal nutzen, erfahren Sie in unserem dedizierten Beitrag zu Innovation mit Mitarbeitenden.
Diese Programme sind meist an Forschungseinrichtungen angeschlossen und unterstützen Studierende oder Forschende bei der Gründung von Startups. Für Unternehmen sind sie eine gute Quelle für neue Denkansätze und Technologien.
Vorteil: Geringes Risiko, niedrige Kosten und Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen.
Diese Modelle basieren auf öffentlicher Förderung und entstehen oft in Zusammenarbeit von Behörden, Unternehmen und Unternehmer:innen.
Vorteil: Zugang zu neuen Märkten, öffentlichen Fördermitteln und einzigartigen Partnerschaften.
Diese gehen einen Schritt weiter: Venture Studios bauen aktiv neue Startups auf – oft mit direkter Beteiligung und Kapital von Unternehmen.
Vorteil: Mehr Kontrolle, größere Beteiligung und potenziell schnellere Ergebnisse.
Sobald Sie die verschiedenen Modelle kennen, stellt sich die Frage: Welche Rolle soll ein Inkubator in Ihrer Innovationsstrategie spielen?
➔ Die Wahl zwischen internem, universitärem, öffentlichem oder Venture-Studio-Modell hängt stark davon ab, wie diese sich in Ihre übergeordnete Innovationsarchitektur einfügen. Unser umfassender Guide zu Innovationsmodellen hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Eine Inkubatorstrategie beschreibt, wie ein Unternehmen Innovationsinkubatoren aufbaut, betreibt oder nutzt, um seine Innovationsziele zu erreichen.
Einige Unternehmen gründen eigene Inkubatoren, um Mitarbeitenden Raum für Ideen zu geben oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Andere setzen auf Partnerschaften mit bestehenden Inkubatoren – um schneller voranzukommen, Kosten zu sparen oder auf externe Talente und Technologien zuzugreifen.
Eine starke Strategie klärt:
Sobald die strategische Richtung klar ist, steht die Entscheidung an: Eigenständig aufbauen oder mit einem Partner zusammenarbeiten?
Eigenständig aufbauen, wenn:
Partnerschaftlich umsetzen, wenn:
Stellen Sie sich vor dem Start folgende Fragen:
Welches Modell passt zu Ihrer Risikobereitschaft und Innovationsgeschwindigkeit?
Ein paar Beispiele:
Immer mehr Innovationsinkubatoren setzen auf Technologie-Scouting-Software, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Diese Tools ermöglichen:
➔ Wie das konkret aussieht? Unser Startup-Scouting-Guide zeigt Schritt für Schritt, wie Unternehmen externe Intelligenz mit internen Prioritäten verknüpfen.
Damit sich der Einsatz lohnt, müssen Inkubatoren die richtigen Maßnahmen ergreifen:
➔ Welche KPIs wichtig sind und wie man sie richtig einsetzt, zeigt unser Guide zu Innovationskennzahlen.
Ob Technologietrends, akademische Spin-offs oder Frühphasen-Startups – wählen Sie ein Tool, das zu Ihren Arbeitsweisen und Teams passt.
Inkubatoren, die auf die richtige Technologie setzen, gewinnen einen Vorsprung – durch schnellere Validierung und bessere Einbindung des Innovationsökosystems.
➔ Lesen Sie, welche Funktionen eine gute Open-Innovation-Plattform ausmachen – und wie Sie die passende für jede Phase Ihres Innovationsprozesses auswählen.
Sie möchten verstreute Innovationsinitiativen in strategische Erfolge verwandeln?
Ob beim Aufbau eines neuen Inkubators oder bei der Optimierung bestehender Programme – das richtige Zusammenspiel aus Tool, Strategie und Innovationskultur ist entscheidend.
Plattformen wie innosabi bieten die Infrastruktur, um vielversprechende Ideen in messbare Ergebnisse zu überführen.
„Bahnbrechende Innovationen verbessern nicht nur das Spiel – sie verändern die Spielregeln.“
– Clayton Christensen, Harvard Business School
Breakthrough Innovation (zu Deutsch etwa: bahnbrechende Innovation) steht für Entwicklungen, die Märkte, Technologien oder Geschäftsmodelle grundlegend verändern – statt lediglich bestehende Lösungen zu verbessern. Es geht nicht um inkrementelle Weiterentwicklung, sondern um Transformation. Um einen Sprung nach vorne, der das scheinbar Unmögliche möglich macht.
Oft wird dieser Innovationsansatz mit anderen Formen wie disruptiver oder radikaler Innovation verwechselt. Tatsächlich liegt Breakthrough Innovation an der Schnittstelle zwischen visionärem Denken und marktfähiger Umsetzung. Sie erfordert nicht nur Erfindungsgeist, sondern auch die Fähigkeit zur Skalierung. In Zeiten großer Unsicherheit ist sie ein starker Hebel für Unternehmen, die nicht folgen, sondern vorangehen wollen.
Doch wie sieht das konkret aus? Sehen wir uns das genauer an.
Innovationstreibende verwenden die Begriffe oft synonym – dabei erfüllen alle drei Innovationsarten unterschiedliche strategische Rollen:
Warum ist diese Unterscheidung wichtig? Weil nur Breakthrough Innovation revolutionäre Neuerungen mit echter Skalierungsmöglichkeit verbindet.
Während radikale Ideen oft in Laboren oder Innovationsabteilungen bleiben und disruptive Lösungen langsam Marktanteile gewinnen, zielt Breakthrough Innovation von Anfang an auf große Wirkung – durch fundierte F&E, technologische Infrastruktur und ein tragfähiges Geschäftsmodell.
➔ Lernen Sie in diesem Artikel mehr über die verschiedenen Arten der Innovation.
Denken Sie an den Launch des iPhones. Es war nicht nur ein neues Telefon – es definierte die Smartphone-Kategorie neu, veränderte unser Nutzerverhalten und ebnete den Weg für völlig neue Branchen. Oder die Lithium-Ionen-Batterie: Sie revolutionierte nicht nur die Energiespeicherung, sondern ermöglichte Innovationen von E-Autos bis hin zu mobilen Geräten.
Solche Innovationen folgen keinem schrittweisen Entwicklungsprozess – sie schlagen sofort große Wellen, schaffen neue Ökosysteme und ermöglichen nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
Doch dieser Erfolg hat seinen Preis: Breakthrough Innovation verlangt hohe Investitionen, strategische Weitsicht und den Mut, sich in unbekanntes Terrain zu wagen. Oft müssen neue Kompetenzen aufgebaut werden – technologisch, organisatorisch und kulturell. Und anders als bei inkrementellen Verbesserungen gibt es keine schnellen Erfolge.
Deshalb braucht es eine andere Denkweise: Offenheit für Unsicherheit, eine Kultur des Experimentierens und Führungskräfte, die mutige Ideen mit klarer Umsetzung verknüpfen.
➔ Führungskräfte sollten psychologische Sicherheit fördern und langfristige Visionen ermöglichen – z. B. mit dem 6Cs-Modell für zukunftsfähige Teams.
Beim Entdecken bahnbrechender Möglichkeiten geht es darum, die richtige Technologie zu finden, die mit Ihren Fähigkeiten und Ihrer langfristigen Vision übereinstimmt.
Solche Chancen entstehen meist dort, wo sich drei Signale überschneiden:
Führende Unternehmen verlassen sich dabei nicht auf Bauchgefühl. Sie etablieren systematische Prozesse, um die Ränder des Möglichen zu erkunden:
Frühzeitiges Erkennen von Technologietrends und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Aktive Suche nach neuen Technologien, Startups oder Forschungsergebnissen.
Unentdeckte Bedürfnisse, Workarounds oder Friktionen offenbaren oft den Weg zu neuen Lösungen.
Blick über den Tellerrand – was in anderen Sektoren funktioniert, kann inspirieren. Wie Sie am besten mit externen Partnern zusammenarbeiten, erfahren Sie in folgendem Artikel.
Breakthrough Innovation beginnt oft mit kühnem Denken - häufig sind es Unternehmer, die bereit sind, die Risiken einzugehen, die etablierte Unternehmen vermeiden würden.
Aber est sind nicht immer nur Startups. Einige der revolutionärsten Durchbrüche der Welt stammen von Unternehmen, die Experimente institutionalisiert haben und bereit waren, ihr gesamtes Wertangebot zu überdenken.
SpaceX: Wiederverwendbare Raketen haben die Raumfahrtkosten drastisch gesenkt – ein Risiko, das etablierte Akteure nicht eingegangen wären.
Stripe: Vereinfachte Online-Zahlungen durch das Ausblenden komplexer Infrastruktur – Grundlage für neue digitale Geschäftsmodelle.
OpenAI: Kommerzialisierung generativer KI – von Forschung zu Plattform, die ganze SaaS-Kategorien verändert.
Netflix: Wandel vom DVD-Verleih zur Streaming-Plattform – lange bevor andere den Trend erkannten.
Amazon Web Services (AWS): Aus interner IT-Infrastruktur wurde ein Marktführer im Cloud-Bereich.
Illumina: Ermöglichte durch günstige Gen-Sequenzierung einen Paradigmenwechsel in der Medizin.
Tesla Model S: Elektroautos wurden vom Nischenprodukt zum Statussymbol.
Apple iPhone: Verschmolz mehrere Geräte in einem – und schuf die mobile Wirtschaft, wie wir sie heute kennen.
Unabhängig von Branche oder Größe: Diese Unternehmen haben nicht nur Neues geschaffen – sie haben es skaliert.
Bahnbrechende Ideen sind aus einem bestimmten Grund selten. Sie erfordern kühnes Denken, weitreichende Insights und die Bereitschaft, sich etwas vorzustellen, was noch nicht existiert. Der eigentliche Test liegt oft darin, was danach passiert - wie diese Ideen unterstützt und finanziert werden und sich weiterentwickeln können. Die meisten Unternehmenssysteme sind für die Skalierung dessen optimiert, was bereits funktioniert, und nicht für die Förderung risikoreicher und lukrativer Vorhaben.
Typische Hürden:
Diese Strukturen ersticken potenzielle Durchbrüche oft im Keim.
Statt neue Ideen in alte Strukturen zu zwängen, schaffen führende Organisationen parallele Innovationspfade:
Die Schlussfolgerung daraus ist, dass das Management von bahnbrechenden Innovationen das Management von Unsicherheit bedeutet. Führungskräfte müssen psychologische Sicherheit, langfristige Visionen und Experimente über Vorhersehbarkeit stellen. Die Unterstützung bahnbrechender Ideen erfordert nicht nur eine Infrastruktur, sondern auch ein Innovationsmanagementsystem.
Die meisten Ideen scheitern nicht im Labor, sondern auf dem Weg zum Markt.
Um die Lücke zwischen Prototyp und breitem Rollout zu schließen, braucht es:
Cross-funktionale Scale-up-Teams: Entwicklung, Betrieb, Marketing und Vertrieb arbeiten von Beginn an gemeinsam.
Pilotprogramme unter Realbedingungen: Validieren Nachfrage, testen Delivery-Modelle und liefern direktes Feedback.
Strategische Partnerschaften: Kooperationen mit Startups, Forschungseinrichtungen oder Lieferanten beschleunigen Umsetzung.
Klare Integrationspfade: Ohne konkrete Überführungsstrategie bleiben Ideen in der Experimentierphase stecken.
Anpassungsfähige Unternehmenskultur: Skalierung bedeutet Veränderung – nicht nur technisch, sondern auch strukturell und kulturell.
➔ Hier finden Sie unseren Leitfaden für Innovationsmanagement – von Pilotprojekten bis zu erfolgreichen Partnerschaften.
Breakthrough Innovation ist kein Zufall. Sie entsteht durch systematische Förderung von Ideen, eine innovationsfreundliche Infrastruktur und Führungskräfte, die bereit sind, in Unsicherheit zu investieren.
Die eigentliche Herausforderung für etablierte Unternehmen ist nicht das Generieren von Ideen – sondern ihre Umsetzung. Es braucht parallele Systeme für Entdeckung und Umsetzung, KPIs für Lernen statt Effizienz und frühzeitige Einbindung interner wie externer Partner.
Für Innovationsverantwortliche, R&D-Teams und Strategieabteilungen ist das längst keine Kür mehr – sondern Pflicht. In einem volatilen Markt reicht inkrementelle Verbesserung nicht aus.
Breakthrough Innovation schafft Marktführer.
Breakthrough Innovation ist eine Form radikaler Innovation – allerdings mit klarem Marktpotenzial und Skalierbarkeit. Sie kombiniert Neuartigkeit mit Umsetzbarkeit.
Disruptive Innovation beginnt am unteren Ende des Markts mit einfachen Lösungen. Breakthrough Innovation dagegen bringt völlig neue Ansätze, die Märkte oder Kategorien transformieren.
Das iPhone, mRNA-Impfstoffe oder CRISPR – sie alle hatten tiefgreifende Auswirkungen und setzten neue Standards.
Gründer:innen gehen oft größere Risiken ein als etablierte Unternehmen – und treiben so Breakthrough-Innovationen voran, die ganze Märkte entstehen lassen.
Lieferketten bestehen heute nicht mehr nur darin, Waren von A nach B zu transportieren. Es geht längst nicht mehr nur um eine bessere Logistik oder günstigere Lieferanten – sondern darum, das gesamte System neu zu denken: von Technologie und Prozessen über Partnerschaften bis hin zu Entscheidungswegen. Ziel ist es, eine Lieferkette zu schaffen, die anpassungsfähig, resilient und zukunftsfähig ist.
In diesem Artikel zeigen wir, wie moderne Supply Chain Innovation tatsächlich aussieht, warum sie heute strategischer ist denn je – und was Unternehmen tun können, um ihre Lieferketten nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten.
Im Kern beschreibt eine Supply Chain (Lieferkette) alle Prozesse und Beteiligten, die notwendig sind, um ein Produkt oder eine Dienstleistung bis zum Kunden zu bringen. Sie umfasst jeden Schritt – von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion und Distribution bis zur finalen Lieferung – und verbindet Menschen, Technologien, Prozesse und Ressourcen miteinander.
Wenn wir jedoch von Supply Chain Innovation sprechen, geht es nicht um einzelne Optimierungen, sondern um die Verbesserung oder Transformation dieses gesamten Systems – durch neue Technologien, Geschäftsmodelle oder Formen der Zusammenarbeit. Dabei entsteht eine sogenannte Innovationskette (Innovation Chain), in der Innovationen nicht isoliert, sondern systemisch im gesamten Netzwerk gedacht werden.
➔ Einen vertieften Einblick bietet unser innosabi Leitfaden zu den 3 Säulen der Supply Chain Innovation, in dem aufgezeigt wird, wie Technologie, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit gemeinsam den Wandel vorantreiben.
Die letzten Jahre haben deutlich gemacht, wie verletzlich klassische Lieferketten sind. Globale Störungen, steigende Erwartungen auf Kundenseite und geopolitische Unsicherheiten haben gezeigt: Reine Effizienzsteigerung reicht nicht mehr aus.
Laut einem Gartner-Artikel vom Mai 2025 verschiebt sich der Fokus von Lieferkettenverantwortlichen weg von reinem Kostenmanagement hin zu Resilienz, Flexibilität und Innovationsfähigkeit. Reaktive Modelle sind nicht länger geeignet, um mit der heutigen Volatilität Schritt zu halten.
Ein genauer Blick auf den Mehrwert zeigt, warum sich Innovation entlang der Lieferkette lohnt:
Das zeigt: Eine Innovationskette ist ein wertschöpfendes Netzwerk – in dem Lieferanten nicht bloße Zulieferer sind, sondern strategische Partner.
Unilever arbeitete mit dem Duftstofflieferanten Symrise zusammen, um eine nachhaltige Vanille-Lieferkette in Madagaskar aufzubauen. Dabei wurden auch lokale Bauern, NGOs und wissenschaftliche Einrichtungen einbezogen – mit positiver Wirkung auf Umwelt und Gesellschaft.
Toyota kooperierte mit seinem Zulieferer Denso bei der Entwicklung neuer Technologien für Elektrofahrzeuge. Das Ergebnis: kürzere Produktionszeiten und höhere Energieeffizienz. In den Worten von Toyota: „Diese Technologie wird die Zukunft des Autos verändern.“
Diese Beispiele zeigen: Lieferanteninnovation kann nicht nur zu operativen Verbesserungen führen, sondern auch zur strategischen Weiterentwicklung von Unternehmen beitragen.
Innovation in der Lieferkette passiert nicht zufällig – sie folgt einem strukturierten Vorgehen. Diese sechs Schritte helfen dabei, aus Ideen messbare Veränderungen zu machen:
Bevor Innovation stattfinden kann, braucht es ein klares Verständnis der aktuellen Situation. Wo liegen Engpässe, Risiken oder Ineffizienzen?
Lieferketteninnovation muss auf strategische Ziele einzahlen – sei es Wachstum, Resilienz oder ESG-Vorgaben.
Welche Bereiche bieten besonders hohe Wirkung durch neue Technologien, Partner oder Prozesse?
Jetzt wird es spannend: Binden Sie Lieferanten, Kunden – sogar Wettbewerber – aktiv in den Innovationsprozess ein (z. B. über Plattformen wie innosabi Partner).
Testen Sie Ideen in kleinem Rahmen, messen Sie Ergebnisse und skalieren Sie, was funktioniert.
Sorgen Sie dafür, dass neue Ansätze nachhaltig im Unternehmen verankert werden – z. B. durch KPIs in Lieferantenverträgen oder Leistungsbewertungen.
➔ Noch mehr zur erfolgreichen Umsetzung offener Innovation finden Sie in unserem Artikel zu den wichtigsten Herausforderungen offener Innovationsmodelle – und wie man sie überwindet.
Diese Trends prägen aktuell den Fortschritt in der Lieferkette:
KI-gestützte Bedarfsprognosen: Smarte Algorithmen ermöglichen genauere Nachfrageprognosen – mit Vorteilen für Bestände, Lieferfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit.
Blockchain für Transparenz: Manipulationssichere Aufzeichnungen schaffen mehr Vertrauen und Nachvollziehbarkeit entlang der gesamten Lieferkette.
Digitale Zwillinge: Virtuelle Abbilder physischer Lieferketten erlauben Simulationen, Risikoanalysen und Echtzeit-Optimierung.
Nachhaltige Verpackung: Von kompostierbaren Materialien bis hin zu „right-sized“ Designs – Verpackung wird zum Innovationshebel.
Autonome Logistik & smarte Lager: Drohnen, autonome Fahrzeuge und KI-gestützte Lagerprozesse reduzieren manuelle Arbeit und beschleunigen Lieferzeiten.
„Die Lieferkette der Zukunft ist autonom, adaptiv und nachhaltig.“
— Lora Cecere, Gründerin von Supply Chain Insights
Diese Entwicklungen sind Teil eines übergreifenden Trends hin zu strategischer, ganzheitlicher Unternehmensinnovation.
Die Herausforderungen entlang der Lieferkette nehmen zu – von steigenden Kundenerwartungen bis zu operativen Unsicherheiten. Was erfolgreiche Unternehmen unterscheidet, ist nicht nur ihre Reaktionsfähigkeit, sondern ihr Wille, Strukturen aktiv neu zu gestalten.
Dazu gehört, über interne Prozesse hinauszudenken – und Partner, Lieferanten und Netzwerke als integralen Bestandteil der Innovationskette zu betrachten. Es bedeutet auch, frühzeitig zu testen, kontinuierlich zu lernen und Veränderungen gezielt an strategische Ziele zu koppeln – sei es Resilienz, Nachhaltigkeit oder intelligentes Wachstum.
Die Unternehmen, die das bereits umsetzen, handeln fokussiert, praxisnah und kollaborativ. Sie wissen: Gute Innovation bringt nicht mehr Komplexität, sondern mehr Klarheit.
„Innovation ist Aufgabe aller – aber es braucht Führung, um die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.“
— Gary Pisano, Harvard Business School
Wussten Sie schon? Die meisten Unternehmen scheitern nicht an Ideen – sondern an deren Umsetzung.
Ein strategischer Innovationsansatz schafft genau hier die nötige Brücke: Er sorgt dafür, dass Innovationsaktivitäten wirksam auf die Unternehmensstrategie einzahlen.
So wird Innovation vom Nebenprojekt zum echten Werttreiber.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Prozesse, Tools und Denkweisen das möglich machen.
Strategische Innovation bedeutet: mutige, wirkungsvolle Entscheidungen treffen – aber mit Ziel, Koordination und klarem Bezug zur übergeordneten Unternehmensrichtung.
Im Gegensatz dazu steht die sogenannte ad-hoc-Innovation. Sie ist nicht einfach nur ein spontanes Experiment. Wie Innovationsstrategin Marta Jakab es beschreibt: „Ad-hoc-Innovation ist das, was Startups täglich tun … den Moment erkennen, innehalten … und das kreative Problemlösungspotenzial des Teams aktivieren.“
Anders gesagt: Ad-hoc-Innovation ist ein flexibler, reaktiver Lösungsansatz im operativen Alltag. Strategische Innovation hingegen folgt einem übergeordneten Rahmen. Sie orientiert sich an Marktveränderungen, Kundenbedürfnissen und den eigenen Stärken.
Begriffe wie transformative Innovation, Enterprise Innovation oder schlicht Innovationsstrategie meinen oft dasselbe: Innovation systematisch, zielgerichtet und skalierbar gestalten.
Was bedeutet also Innovationsstrategie in diesem Zusammenhang?
Sie ist der Bauplan, der festlegt, wo und wie ein Unternehmen innoviert.
Konkret definiert sie:
Laut McKinsey sind Unternehmen mit einer klar ausgerichteten Innovationsstrategie bis zu dreimal erfolgreicher als ihre Wettbewerber.
➔ Erfahre, wie ein Innovation Management System diesen Bauplan zum Leben erweckt.
Strategische und inkrementelle Innovation sind keine Gegensätze – sie ergänzen sich.
Unternehmen sollten wissen, wann es Zeit ist für Optimierung – und wann für einen Neustart. Setzen Sie inkrementelle Innovation für schnelle Erfolge ein. Investieren Sie strategisch in disruptive Ansätze, um langfristig zu wachsen.
➔ Mehr Strategien und Praxisbeispiele findest du in unserem Guide zur inkrementellen Innovation.
Es gibt kein allgemeingültiges Erfolgsrezept für Innovation. Aber reife Unternehmen bauen meist auf diese fünf Säulen:
Strategische Innovation ist kein starres Modell – sondern formbar je nach Ziel, Ressourcen und Veränderungsbedarf.
Sie kann:
➔ Unser umfassender Guide zum Innovationsmanagement führt dich durch alle Schritte – von der Ideenfindung über Prototyping bis zu Feedback-Loops.
Innovation endet nicht mit der Einführung einer neuen Idee. Im Gegenteil – sie beginnt danach erst richtig. Nachhaltige Innovation braucht kontinuierliches Feedback, gezielte Lernprozesse und klare Erfolgsindikatoren.
Beispiele für relevante Metriken:
Warum das wichtig ist: Diese Daten helfen Teams, schneller zu lernen, frühzeitig gegenzusteuern und Innovation langfristig tragfähig zu machen.
Die harte Wahrheit: Die meisten Innovationsprojekte scheitern nicht an der Idee – sondern an der Umsetzung. Oft fehlt der klare Verantwortliche. Oder gute Ideen bleiben in endlosen „Bald geht’s los“-Schleifen stecken.
Strategische Innovation durchbricht diesen Zyklus – mit Struktur, Klarheit und genug Dringlichkeit, um vom Reden ins Handeln zu kommen.
Denn: Wenn Innovation die Unternehmensziele nicht voranbringt – wozu dann überhaupt?
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Stillstand bedeutet Rückschritt – Unternehmen müssen kontinuierlich innovieren, um relevant zu bleiben. Doch nicht jede Innovation muss revolutionär sein. Hier kommt die inkrementelle Innovation ins Spiel.
Sie ist die Kunst, durch kleine, aber wirkungsvolle Verbesserungen Fortschritte zu erzielen – vergleichbar mit dem Zinseszins in der Geschäftswelt: unscheinbar, aber langfristig extrem kraftvoll.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was genau inkrementelle Innovation ist? Sie sind nicht allein!
Grundsätzlich geht es darum, bestehende Produkte oder Prozesse Schritt für Schritt zu verbessern. Denken Sie an ein Smartphone-Upgrade: eine bessere Kamera, ein schnellerer Prozessor oder ein etwas größeres Display. Das Gerät bleibt im Kern dasselbe, wird aber optimiert.
Unternehmen nutzen diese Strategie, um wettbewerbsfähig zu bleiben und auf sich ändernde Kundenbedürfnisse einzugehen. Statt das Rad neu zu erfinden, werden kleine Verbesserungen vorgenommen – sei es durch neue Features, effizientere Prozesse oder eine optimierte Nutzererfahrung.
Es geht nicht um bahnbrechende Veränderungen, sondern um eine stetige Weiterentwicklung auf einer soliden Grundlage.
Typischerweise folgt der Prozess mehreren Schritten:
Inkrementelle Innovation ist wie ein frischer Anstrich für ein Haus – es sieht besser aus, bleibt aber dasselbe.
Aber einen kleinen Nachteil gibt es hier dennoch. Es mag zwar sicher und bequem sein, aber das wäre wie, wenn man ein Rennen gewinnen möchte, aber nur joggt, während alle anderen sprinten. Man kommt dabei auch ins Ziel, aber eben nicht als Erstes.
Disruptive Innovation hingegen ist der Abriss und Neubau eines Hauses – riskant, aber mit enormem Potenzial.
Unternehmen, die sich auf inkrementelle Innovation fokussieren, werden auch Erfolg haben. Wirklich was bewegen, werden allerdings nur diejenigen, die die Welt durch disruptive Innovation verändern.
Ähnlicher Artikel: Disrupt or Be Disrupted: Disruptive Innovation für moderne Unternehmer erklärt
Aber, was ist eigentlich der Unterschied zwischen radikaler Innovation und inkrementeller Produktinnovation? Einfach ausgedrückt, das eine ist eine Revolution, das andere eine Evolution.
Radikale Innovation ist eine revolutionäre Veränderung, die oft mit hohen Risiken einhergeht, die neue Märkte und Produkte erschafft.
Beispiele:
Das erste iPhone: Nicht nur ein neues Telefon, es hatte auch starke Auswirkungen darauf, wie wir mit Technologie interagieren.
E-Commerce Plattformen (bspw. Amazon und Ebay): Sie haben unsere Art und Weise einzukaufen vollkommen revolutioniert. Dank ihnen kann man fast alles online kaufen.
Mehr zu diesem Thema: Was ist radikale Innovation? – Die besten Vorteile, Beispiele und reale Fallstudien
Inkrementelle Innovation ist die stetige Verbesserung bestehender Produkte, durch beispielsweise Updates, Upgrades, neue Features, bessere Performance. All dies wird umgesetzt, ohne jedoch das Core Product selbst zu ändern. Hier besteht ein geringes Risiko, ist aber dennoch wichtig, um die Produkte konkurrenzfähig zu halten.
Beispiele:
Zahnbürsten: Es gab sie schon (fast) immer, und es gibt sie immer noch, nur werden sie immer besser: Elektrische Zahnbürsten, ergonomisch optimiert, und sogar smarte Zahnbürsten, die man mit dem Smartphone verbinden kann!
Waschmittel: Die ersten Waschmittel waren sehr aggressiv und nicht sonderlich effektiv. Heute gibt es hoch konzentrierte Formeln, umweltfreundliche Optionen, und Waschmittel können fast alle Flecken entfernen.
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Crowdsourcing: So verändert die kollektive Intelligenz die Art und Weise, wie wir Probleme lösen, Ideen entwickeln und Innovation vorantreiben
Crowdsourcing hat die Art und Weise revolutioniert, wie wir Probleme lösen, Ideen generieren und Innovation vorantreiben – indem es die kollektive Intelligenz großer Gruppen nutzt, oft online. Von der Gestaltung der weltweit umfassendsten Enzyklopädie bis hin zur Förderung wissenschaftlicher Forschung hat Crowdsourcing außergewöhnliche Ergebnisse hervorgebracht. Aber warum war es in diesen Fällen die beste Vorgehensweise? Was machte den kollektiven Input besser als traditionelle Methoden?
Hier stellen wir sieben herausragende Crowdsourcing-Beispiele vor, die die Kraft kollektiver Zusammenarbeit zeigen – von Wissensaustausch über Navigation und Produktdesign bis hin zu wissenschaftlichen Entdeckungen.
Wikipedia ist der ultimative Beweis für die Macht des Crowdsourcings von Wissen. Als kostenlose, mehrsprachige Enzyklopädie, die vollständig von Freiwilligen geschrieben und bearbeitet wird, hat sie unsere Art, auf Informationen zuzugreifen und sie zu teilen, revolutioniert.
Warum Crowdsourcing?
Traditionelle Enzyklopädien benötigten Expertenredakteure und teure Publikationszyklen, was zu langsamen Updates und eingeschränkter Abdeckung führte. Wikipedia demokratisierte Wissen, indem es jedem ermöglicht, beizutragen und Informationen kontinuierlich zu verbessern.
Auswirkungen & Erkenntnisse:
Mit über sechs Millionen Artikeln allein in englischer Sprache ist Wikipedia zu einer der meistbesuchten Webseiten der Welt geworden. Anfangs skeptisch betrachtet, überholte sie traditionelle Enzyklopädien und bewies, dass Expertenmodelle nicht der einzige Weg zu Glaubwürdigkeit sind.
OpenStreetMap (OSM), 2004 gestartet, ist eine offene, von der Crowd erstellte Weltkarte. Freiwillige aktualisieren kontinuierlich geografische Daten und machen sie zu einem wertvollen Werkzeug für Navigation, Katastrophenhilfe und Stadtplanung.
Warum Crowdsourcing?
Proprietäre Kartendienste wie Google Maps verlassen sich auf firmeneigene Datenerhebung, was den Zugang einschränkt. OpenStreetMap ermöglicht es jedem – von Stadtplanern bis zu humanitären Helfern – hochwertige Kartendaten kostenlos zu nutzen und beizutragen.
Auswirkungen & Erkenntnisse:
Mit über 11 Millionen registrierten Mitwirkenden war OSM entscheidend bei Krisenkarten, z. B. bei der Unterstützung von Erdbebenopfern. Es zeigt, dass kollektive Anstrengungen Ressourcen mit realer, sogar lebensrettender Wirkung schaffen können.
Die GPS-Navigations-App Waze nutzt Crowdsourcing direkt auf den Straßen. Durch die Nutzung von Echtzeitdaten seiner Nutzer optimiert Waze Routen, hilft Fahrern, Staus zu vermeiden, und liefert aktuelle Straßenbedingungen.
Warum Crowdsourcing?
Traditionelle GPS-Systeme basierten auf statischen Daten und Regierungsberichten, die oft ungenau oder veraltet waren. Waze machte die Navigation dynamisch und ständig aktuell durch Echtzeit-Beiträge der Nutzer.
Auswirkungen & Erkenntnisse:
2013 von Google für 1,3 Milliarden US-Dollar übernommen, verbessert Waze weiterhin den täglichen Arbeitsweg von Millionen weltweit. Sein Erfolg demonstriert den enormen kommerziellen Wert von Crowdsourced-Daten und beeinflusst, wie Tech-Giganten nutzergetriebene Innovation angehen.
Lego Ideas lädt Fans ein, neue Lego-Sets zu entwerfen, wobei die beliebtesten Konzepte produziert werden. Erfolgreiche Sets wie Ghostbusters Ecto-1 oder die Minecraft-Serie sind entstanden und stärken die Verbindung zwischen Unternehmen und Community.
Warum Crowdsourcing?
Anstatt sich ausschließlich auf interne Designer zu verlassen, nutzte Lego die leidenschaftliche Kundengemeinschaft, um Ideen zu entwickeln, die wirklich bei den Fans ankommen.
Auswirkungen & Erkenntnisse:
Über 200 erfolgreiche Sets wurden durch Lego Ideas realisiert, was die Markenloyalität stärkte und die Innovationspipeline voranbrachte. Crowdsourcing half, das Unternehmen nahe der Insolvenz zu retten, und zeigte, dass von Konsumenten getriebene Innovation ein Game-Changer sein kann.
2006 startete Netflix eine Challenge mit einem Preis von 1 Million US-Dollar: Verbessere den Empfehlungsalgorithmus um mindestens 10 %.
Warum Crowdsourcing?
Netflix öffnete den Wettbewerb für Datenwissenschaftler weltweit, anstatt sich nur auf interne F&E zu verlassen. So wurden neue Perspektiven und vielfältige Lösungsansätze gefördert.
Auswirkungen & Erkenntnisse:
Das Gewinnerteam übertraf die 10%-Marke und setzte neue Standards in der prädiktiven Analyse. Der Wettbewerb zeigte, dass globale, interdisziplinäre Zusammenarbeit interne Bemühungen deutlich übertreffen kann.
Foldit ist ein Online-Puzzlespiel, bei dem Spieler virtuelle Proteine falten, um wissenschaftliche Entdeckungen zu ermöglichen. Überraschenderweise haben Hobby-Spieler komplexe Proteinstrukturen gelöst, an denen Forscher jahrelang gescheitert waren.
Warum Crowdsourcing?
Traditionelle Forschungsmethoden erforderten jahrelange Berechnungen. Foldit machte das Problem spielbar und ermöglichte Laien, durch intuitive Mustererkennung beizutragen.
Auswirkungen & Erkenntnisse:
Spieler halfen, die Struktur eines HIV-bezogenen Enzyms zu entschlüsseln, was neue medizinische Durchbrüche ermöglichte. Foldit zeigt, wie Gamification ernsthafte wissenschaftliche Fortschritte fördern kann.
Die X Prize Foundation belohnt technologische Durchbrüche mit Millionenpreisen. Ihre Challenges führten zu beeindruckenden Leistungen, z. B. dem ersten privat finanzierten Raumflug für Menschen und Fortschritten in KI, Gesundheit und Bildung.
Warum Crowdsourcing?
Statt sich auf die F&E eines einzelnen Unternehmens zu verlassen, wurden mehrere Teams motiviert, im Wettbewerb Lösungen zu entwickeln, wodurch Innovationen beschleunigt wurden.
Auswirkungen & Erkenntnisse:
Mit über 100 Millionen US-Dollar an vergebenen Preisen inspirierte das X Prize-Modell zahlreiche Branchen, Anreiz-basierte Innovationsstrategien zu übernehmen. Es definierte neu, wie technologische Durchbrüche finanziert werden, indem öffentliche und private Zusammenarbeit gefördert wird.
Diese Beispiele zeigen einen grundlegenden Wandel: Die Machtverhältnisse haben sich verschoben. Die Crowd ist nicht nur eine Ressource, sondern eine treibende Kraft. Wir erleben Lösungen, die traditionelle, top-down Modelle nie hätten hervorbringen können. Jenseits von Algorithmen und Datenpunkten ist Crowdsourcing eine menschliche Geschichte – es geht um den Wunsch, beizutragen, sich zu verbinden und gemeinsam Probleme zu lösen.
Die Ära des Kollektivs zwingt uns, neu zu definieren, was Gemeinschaft und Sinn bedeuten und wie Innovation und Problemlösung dadurch für immer verändert werden.


Nicht zu riskant, nicht zu bequem – angrenzende Innovation bietet das perfekte Gleichgewicht für Unternehmen, die weiter wachsen möchten.
In diesem Artikel erklären wir, was angrenzende Innovationen sind, wie sie sich von anderen Formen der Innovation unterscheiden, und zeigt Beispiele aus der Praxis, wie Unternehmen ihre bestehenden Fähigkeiten erfolgreich nutzen, um neue Märkte und Möglichkeiten zu erschließen.
Beginnen wir mit einer kurzen Definition dessen, was angrenzende Innovation in der Wirtschaft ist und warum sie für das Wachstum von grundlegender Bedeutung ist.
Einfach ausgedrückt ist angrenzende Innovation der Prozess der Schaffung neuer Produkte und Dienstleistungen oder des Betretens neuer Märkte, die eng mit dem aktuellen Angebot eines Unternehmens verbunden sind, indem dessen bestehende Fähigkeiten und Ressourcen genutzt werden.
Stellen Sie es sich wie eine Erweiterung Ihres Horizonts innerhalb eines vertrauten Gebiets vor, während Sie Ihre Kernkompetenzen nutzen, um ungenutztes Potenzial zu erschließen.
Mehr zu diesem Thema: Was bedeutet Innovation – und warum ist sie 2025 so wichtig?
Risiko minimieren, Potenzial maximieren? Das ist intelligentes Wirtschaften. Und das ist die Essenz der angrenzenden Innovation.
Es geht darum, die bestehenden Stärken Ihres Unternehmens zu nutzen, um neue, verwandte Möglichkeiten zu erkunden.
Aber lassen Sie sich nicht täuschen. Dies ist ein kalkulierter Ansatz für Wachstum, kein rücksichtsloser Sprung ins Unbekannte.
Wie bereits erwähnt, ermöglicht die ständige Suche nach angrenzenden Möglichkeiten Unternehmen, kontinuierliches Wachstum und Innovation zu fördern, ohne sich zu weit von ihrer Kernidentität zu entfernen.
Die Förderung einer Kultur, die Innovationen begrüßt, ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung einer Strategie der angrenzenden Innovation. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den Aufbau einer solchen Kultur.
Die Strategie kann sich auf verschiedene Arten manifestieren, und wir werden jede davon im nächsten Abschnitt beleuchten.
Haben Sie schon einmal den Spruch gehört: „Das Gras ist auf der anderen Seite grüner“?
Nun, in der Geschäftswelt ist das manchmal wirklich so!
Stellen Sie sich also einen Markt vor, der wie ein Nachbarmarkt Ihres aktuellen Marktes ist – vertraut, aber mit einigen neuen Gesichtern, anderen Arbeitsweisen oder sogar einigen neuen Ideen, welche Produkte angeboten werden könnten. Das nennen wir einen angrenzenden Markt.
Bei angrenzender Innovation geht es darum, diese nahegelegenen Möglichkeiten zu erkennen und etwas Neues zu schaffen, um ihre spezifischen Bedürfnisse zu erfüllen. Das Schöne daran ist, dass Sie nicht bei Null anfangen. Sie können auf Ihre bestehenden Fähigkeiten, Kenntnisse und Ressourcen zurückgreifen, um den Schritt zu machen, und das kann ein echter Wendepunkt für das Wachstum sein.
Nehmen wir ein Produkt, das Sie bereits kennen und lieben, das, ohne das Sie nicht leben können. Stellen Sie es sich nun mit aufregenden neuen Funktionen, einem eleganten neuen Look oder sogar überraschenden neuen Anwendungen vor.
Das ist die Essenz einer Produkterweiterung – etwas Vertrautes nehmen und es noch besser machen, seine Attraktivität sowohl für treue Fans als auch für ein neues Publikum erweitern.
Produkterweiterungen können eine clevere Möglichkeit sein, in die benachbarten Märkte einzusteigen, über die wir vorhin gesprochen haben. Indem Sie Funktionen oder Funktionalitäten hinzufügen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind, erweitern Sie im Wesentlichen die Reichweite und das Gewinnpotenzial Ihres Produkts und bauen gleichzeitig auf dem auf, was Sie bereits am besten können.
Ihr Lieblingskaffeehaus hat gerade einen brandneuen Cold Brew auf den Markt gebracht. Dieselben großartigen Bohnen, ein völlig neues Erlebnis. Man sagt, Abwechslung ist die Würze des Lebens, richtig? Warum also Ihr Produkt auf nur einen Geschmack oder Stil beschränken?
Das ist eine Linienerweiterung in Aktion! Es ist, als würde man ein neues Kapitel zur Geschichte Ihrer Marke hinzufügen, um die Dinge für Ihre treuen Kunden interessant zu halten und neue Kunden zu gewinnen.
Die Linienerweiterung fügt neue Optionen hinzu und hält die Dinge frisch und aufregend.
Die Einführung neuer Produktlinien und -varianten ermöglicht es einem Unternehmen, die spezifischen Bedürfnisse angrenzender Märkte zu erfüllen und seinen Kundenstamm zu erweitern.
Evolution, nicht Revolution – das ist das Mantra der inkrementellen Innovation.
Bei der inkrementellen Innovation geht es um die kleinen, aber wirkungsvollen Optimierungen, die Ihre Produkte oder Prozesse jedes Mal ein wenig besser machen. Es ist ein ständiges Streben nach Verbesserung, wie das Polieren eines Edelsteins, um seine volle Brillanz zu enthüllen.
Und wissen Sie was? Diese winzigen Verfeinerungen können einen großen Einfluss haben, wenn es um angrenzende Märkte geht.
Rapid Prototyping beruht auf der Idee, „failing fast, learning faster„.
Es ist das Äquivalent dazu, eine Idee auf einer Serviette zu skizzieren und sie dann schnell in 3D zum Leben zu erwecken. Es bedeutet, mit Blitzgeschwindigkeit zu bauen, zu testen und zu iterieren… um die perfekte Lösung zu finden.
Beim Vorstoß in angrenzende Märkte ist Rapid Prototyping Ihr treuer Kompass. Es ermöglicht Ihnen, neue Gebiete zu erkunden, die Lage zu sondieren und Ihr Angebot zu verfeinern, ohne sich in langwierigen Entwicklungszyklen zu verzetteln.
Stellen Sie es sich als eine Reihe von schnellen Experimenten vor, die Ihnen helfen, die Erfolgsformel für den Erfolg in diesen Nachbarmärkten zu finden.
Vergessen wir das Spielen nach den alten Regeln – es ist Zeit, sie neu zu schreiben.
Im Gegensatz zur inkrementellen Innovation geht es bei der disruptiven Innovation nicht darum, kleine Verbesserungen vorzunehmen, sondern darum, das gesamte Spiel, wie wir es kennen, aufzurütteln. Es ist der mutige Schritt, der einen völlig neuen Markt schafft oder einen bestehenden Markt komplett verändert.
Wenn es um angrenzende Märkte geht, ist disruptive Innovation Ihre Eintrittskarte in unbekanntes Terrain.
Sie können sich Ihre eigene Nische schaffen und ein Pionier werden, indem Sie ein bahnbrechendes Produkt oder eine bahnbrechende Dienstleistung einführen, das/die ein ungedecktes Bedürfnis anspricht. Es ist eine risikoreiche Strategie mit hoher Belohnung, aber der Lohn kann immens sein (z. B. ein völlig neuer Markt, der reif für die Eroberung ist).
Um tiefer in den Bereich der disruptiven Innovation einzutauchen, erkunden Sie unseren Blogartikel: Was ist diskontinuierliche Innovation? (Und warum ist sie der Schlüssel, um voraus zu bleiben)
Scheint verwirrend zu sein? Das hatten wir befürchtet.
Angrenzender Markt:
Produkterweiterung:
Linienerweiterung:
Inkrementelle Innovation:
Rapid Prototyping:
Disruptive Innovation:
Wir haben festgestellt, dass Innovation das Lebenselixier eines jeden erfolgreichen Unternehmens ist, aber es ist wichtig zu erkennen, dass Innovation nicht gleich Innovation ist.
Auch wenn diese drei Arten auf den ersten Blick ähnlich erscheinen mögen, spielen sie doch jeweils eine einzigartige Rolle bei der Förderung des Wachstums und der Gestaltung der Zukunft eines Unternehmens.
Lassen Sie uns nun diese drei verschiedenen Varianten aufschlüsseln und erläutern, warum es wichtig ist, zwischen ihnen zu unterscheiden:
Stellen Sie sich nun folgendes Szenario vor: frische, lokal angebaute Erdbeeren, die nur wenige Meter von Ihrem Küchentisch entfernt gepflückt werden. Keine langen Lkw-Fahrten, keine CO2-Bilanz, sondern nur eine kurze Fahrt mit dem Aufzug zu Ihrer Dachfarm.
Klingt futuristisch? Denken Sie noch einmal darüber nach.
Gebäudeintegrierte vertikale Farmen verwischen die Grenzen zwischen Landwirtschaft und städtischer Infrastruktur. Dies ist ein Paradebeispiel für angrenzende Innovation, da es zwei scheinbar unabhängige Bereiche kombiniert: die platzsparende Effizienz der hydroponischen vertikalen Landwirtschaft mit den technologischen Fortschritten von intelligenten Gebäuden.
Während diese unterschiedlichen Bereiche verschmelzen, erleben wir eine Revolution, wie und wo wir unsere Lebensmittel produzieren.
Diese innovativen Farmen nutzen ungenutzte Gebäudefassaden oder Dächer, um im Herzen unserer Städte Produkte anzubauen. Sensoren und Automatisierung sorgen für optimale Wachstumsbedingungen und minimieren gleichzeitig den Transport und garantieren Frische.
Es ist eine Win-Win-Win-Situation: Gebäudebesitzer erhalten eine zusätzliche Einnahmequelle und ein Alleinstellungsmerkmal, urbane Landwirte erhalten erstklassige Immobilien mit integrierter Infrastruktur und Stadtbewohner genießen frischere, lokal bezogene Produkte mit einer geringeren Umweltbelastung.
Aber die Vorteile hören hier noch lange nicht auf! Gebäudeintegrierte Farmen sorgen für Ernährungssicherheit in dicht besiedelten Gebieten und verwandeln Betondschungel in produktive Grünzonen. Dies trägt zu saubererer Luft, reduzierter städtischer Hitze und einem insgesamt nachhaltigeren Ernährungssystem bei.
Obwohl sich diese Innovation noch in einem frühen Stadium befindet, zeigt sie das Potenzial des angrenzenden Denkens. Durch die Kombination bestehender Technologien und Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen können wir wirklich einzigartige und wirkungsvolle Lösungen schaffen. Die Zukunft der Lebensmittelproduktion ist vielleicht näher als wir denken, und sie sieht grüner aus denn je.
Kurz gesagt, bei angrenzender Innovation geht es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern ihm einen neuen Dreh zu geben. Es ist der intelligente, kalkulierte Ansatz für Wachstum, der Ihre bestehenden Stärken nutzt, um neue Horizonte zu erkunden.
Ob Sie nun in einen Nachbarmarkt expandieren, Ihrer Produktlinie eine neue Wendung geben oder Ihre Prozesse mit inkrementellen Verbesserungen rationalisieren, angrenzende Innovation hält Sie auf dem neuesten Stand, ohne sich zu weit von Ihrer Kernidentität zu entfernen. Wenn Sie also bereit sind, neue Möglichkeiten zu erschließen und Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe zu heben, denken Sie angrenzend, denken Sie klug, denken Sie Wachstum!
Was ist Prozessinnovation in Unternehmen? – Vorteile, Beispiele, Fallstudien
Was ist radikale Innovation? – Die besten Vorteile, Beispiele und reale Fallstudien
Was ist diskontinuierliche Innovation? (Und warum ist sie der Schlüssel, um voraus zu bleiben)
Bahnbrechende Ideen sind die Währung des Erfolgs. Aber wie schöpft man beständig aus dieser Quelle der Kreativität und verwandelt diese Funken der Inspiration in konkrete Ergebnisse? Hier kommt die Macht des Ideenmanagements ins Spiel.
Dieser Artikel taucht tief in die Welt des Ideenmanagements ein und untersucht seine Definition, Prozesse und unbestreitbaren Vorteile.
Wir werden auch Beispiele aus der Praxis nennen, wie Nestlé das Ideenmanagement nutzte, um bemerkenswerte Erfolge zu erzielen, und Ihnen gleichzeitig praktische Tipps geben, wie Sie ein effektives Ideenmanagement-System in Ihrem eigenen Unternehmen implementieren können.
Scheint viel zu sein? Keine Sorge. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt.
Wir alle wissen, dass Innovation mit einem Funken Inspiration beginnt. Aber die Umwandlung dieser anfänglichen Ideen in Produkte und Dienstleistungen, die bei Ihren Kunden wirklich Anklang finden, erfordert mehr als nur Kreativität.
Hier kommt die Macht des Ideenmanagements ins Spiel.
Betrachten Sie das Ideenmanagement als einen strategischen Prozess, der Ihnen hilft, die kollektive Intelligenz Ihres gesamten Ökosystems zu nutzen – Ihrer Kunden, Mitarbeiter, Partner und sogar Branchenexperten.
Denken Sie darüber nach.
Die Idee ist, eine Kultur der offenen Kommunikation zu fördern, in der sich sowohl interne als auch externe Stakeholder wohl fühlen, Einblicke und Ideen auszutauschen. Es geht auch darum, die Werkzeuge zu haben, um diese Ideen objektiv zu analysieren, um diejenigen mit dem größten Potenzial zu identifizieren und sie in die Realität umzusetzen (auf diesen zweiten Teil gehen wir später im Artikel ein, also lesen Sie unbedingt bis zum Ende).
Im Wesentlichen geht es beim Ideenmanagement darum, sicherzustellen, dass Ihre besten Ideen nicht nur gehört, sondern auch umgesetzt werden. Wenn Sie Innovation von einem sporadischen Ereignis in einen kontinuierlichen Prozess verwandeln, fördern Sie Wachstum, verbessern die Kundenzufriedenheit und halten sich der Konkurrenz voraus.
Eine Win-Win-Win-Situation!
Vielleicht hören Sie die Begriffe „Ideenmanagement“ und „Innovationsmanagement“ so, als wären sie dasselbe. Aber in Wirklichkeit sind sie zwei verschiedene Zahnräder im Wachstumsmotor Ihres Unternehmens. Sie arbeiten definitiv Hand in Hand, aber jedes hat seinen eigenen Zweck.
Betrachten Sie das Innovationsmanagement als die „Big Idea“-Fabrik Ihres Unternehmens, in der Sie Ihre klügsten Köpfe versammeln, um zu brainstormen, zu experimentieren und diese bahnbrechenden Konzepte zu entwickeln, die Ihrem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
Beim Ideenmanagement hingegen geht es darum, die Kraft der Ideen zu nutzen, die Sie bereits haben. Es ist ein strukturiertes System zum Sammeln, Bewerten und Priorisieren von Ideen aus Ihrem gesamten Unternehmen (und manchmal sogar darüber hinaus), um sicherzustellen, dass die besten Ideen die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen.
Das interne Ideenmanagement-System von Nestlé, bekannt als „InGenius„, ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie ein großes Unternehmen die kollektive Intelligenz seiner eigenen Mitarbeiter erfolgreich angehen kann. InGenius bietet eine zentrale Plattform, auf der Mitarbeiter neue Ideen einreichen, diskutieren und gemeinsam bearbeiten können, wodurch eine Kultur der Innovation und Eigenverantwortung gefördert wird.
Eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte von InGenius ist die Entwicklung von Nescafé Dolce Gusto, einer beliebten Einzelportions-Kaffeemaschine. Die Idee stammte von einem kleinen Team von Mitarbeitern, die eine Gelegenheit sahen, die wachsende Nachfrage nach Premium-Kaffee zu Hause zu befriedigen.
Über InGenius konnten sie ihr Konzept teilen, Feedback von Kollegen im gesamten Unternehmen einholen und letztendlich die Ressourcen sichern, die erforderlich waren, um ihre Idee auf den Markt zu bringen. Das Ergebnis war ein äußerst erfolgreiches Produkt, das die Präsenz von Nestlé in der Kaffeeindustrie ausgebaut und erhebliche Einnahmen generiert hat.
Aber es gibt noch mehr!
InGenius ermöglicht es Nestlé auch, das Know-how seiner globalen Belegschaft zu nutzen. Mitarbeiter aus verschiedenen Ländern und Kulturen konnten auf einfache Weise ihre Erkenntnisse und Ideen austauschen, die sonst möglicherweise nicht berücksichtigt worden wären.
Infolgedessen führte dies letztendlich zur Entwicklung von Produkten, die auf regionale Geschmäcker und Vorlieben zugeschnitten sind, wodurch die Marktposition von Nestlé weltweit weiter gestärkt wurde.
Wie bereits erwähnt, ist Ideenmanagement ein fortlaufender Kreislauf, der Ihrem Unternehmen hilft, konsequent neue Ideen zu generieren, zu bewerten und umzusetzen.
Neugierig auf den Ideenmanagementprozess? So läuft er typischerweise ab:
Schritt 01) Erfassen: Sammeln Sie Ideen aus allen Ecken – Ihrem Team, Kunden, Partnern und darüber hinaus.
Schritt 02) Bewerten: Es ist Zeit, das Potenzial, die Machbarkeit und natürlich die Ausrichtung jeder Idee auf Ihre übergeordneten Geschäftsziele zu analysieren.
Schritt 03) Priorisieren: Dies ist der Zeitpunkt, an dem Sie beginnen, die vielversprechendsten Ideen auszuwählen.
Schritt 04) Entwickeln: Zeit, Spaß zu haben! Verfeinern und gestalten Sie diese Top-Ideen zu umsetzbaren Plänen.
Schritt 05) Implementieren: Setzen Sie Ihre besten Ideen in die Tat um und erwecken Sie sie zum Leben.
Schritt 06) Überwachen und Überprüfen: Verfolgen Sie den Fortschritt und sammeln Sie so viel Feedback wie möglich von allen beteiligten Stakeholdern.
Sie möchten mehr Tipps für den Erfolg? Das haben wir uns fast gedacht!
Lesen Sie mehr: 9 Tipps für eine erfolgreiche Innovationskultur
Nachdem wir nun gelernt haben, warum Ideenmanagement wichtig ist, ist es an der Zeit, dass wir uns mit dem „Wie“ befassen.
Hey, wir verstehen das! – All dieses Gerede über Ideenmanagement kann sich anstrengend anfühlen (wir sind schon müde, wenn wir nur darüber nachdenken, wo wir überhaupt anfangen sollen). Zum Glück gibt es großartige Tools, mit denen Sie Ihre Ideen schneller verwalten können, als Sie „Innovation“ sagen können!
Mit Ideenmanagement können Sie die kollektive Brillanz Ihres Teams nutzen und erstaunliche Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die Ihre Kunden begeistern werden.
Denken Sie daran, mehr strategisch verwaltete Ideen bedeuten mehr Chancen, Gold zu finden!
Ein Ideenmanagement-System hilft Ihnen, jede brillante Idee zu erfassen, egal woher sie kommt. Es fungiert als zentraler Knotenpunkt, an dem alle Ideen zusammenlaufen und eine Kultur der offenen Kommunikation und Zusammenarbeit rund um die Ideengenerierung gefördert wird.
Betrachten Sie es als den zentralen Anlaufpunkt für alles, was mit Innovation zu tun hat – vom Brainstorming neuer Konzepte bis hin zum Vorschlagen von Prozessverbesserungen.
Mit Funktionen wie Innovations-Challenges können Sie die kreativen Energien Ihres Teams proaktiv auf bestimmte Ziele lenken. Anstatt passiv darauf zu warten, dass Ideen eintrudeln, können Sie gezielte Herausforderungen stellen, die eine fokussierte Ideenfindung anregen.
Lesen Sie mehr: 11 Bewährte Ideation-Techniken und Strategien, um das kreative Genie Ihres Teams zu entfachen
Zeit, sich von verstreuten Bemühungen zu verabschieden. Mit einer Ideenmanagement-Plattform können Sie Projekte mit dem größten Potenzial problemlos priorisieren. Auf diese Weise investieren Sie garantiert Ihre Energie an den richtigen Stellen.
Vergessen Sie das Chaos der Verwaltung von Ideen über mehrere Kanäle hinweg. Eine Ideenmanagement-Plattform rationalisiert Ihren Workflow und ermöglicht es Ihnen, automatisierte Prozesse zu erstellen, die Vorschläge nahtlos durch verschiedene Phasen bewegen. Dies stellt sicher, dass jede Idee die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient, und einem klaren und definierten Pfad folgt.
Kein Rätselraten oder subjektive Meinungen mehr. Mit einem Ideenmanagement-System können Sie ein objektives Bewertungssystem implementieren, das sicherstellt, dass nur Ideen, die vordefinierte Kriterien erfüllen, vorankommen.
Sie können den Prozess sogar mit Innovation funding spielerisch gestalten, indem Sie Mitarbeitern erlauben, in die Projekte zu „investieren“, die sie am vielversprechendsten finden. Dies fördert ein Gefühl der Eigenverantwortung und ermutigt zur aktiven Teilnahme Ihres gesamten Teams.
Mit einer Ideenmanagement-Plattform erhalten Sie die Klarheit und den Fokus, die erforderlich sind, um die besten Ideen in die Realität umzusetzen.
Es ist ein optimierter Weg, um Ihrem Team zu zeigen, dass ihre Ideen geschätzt werden. Bauen Sie eine Kultur auf, in der sich jeder wohl fühlt, seine Gedanken zu teilen – und lehnen Sie sich zurück, um zu sehen, wie sie glänzen!
Wenn Mitarbeiter sehen, dass ihre Vorschläge ernst genommen, überprüft und sogar umgesetzt werden, entfacht dies ein Gefühl der Eigenverantwortung und des Engagements. Diese positive Feedbackschleife befeuert einen Kreislauf kontinuierlicher Verbesserung, in dem sich jeder motiviert fühlt, seine besten Ideen einzubringen, da er weiß, dass er einen echten Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens hat.
Das Ergebnis? Ein lebendiger, innovativer Arbeitsplatz, an dem die Kreativität blüht und sich jeder befähigt fühlt, etwas zu bewirken.
Eine neutrale Plattform für Ideen bedeutet, dass die Stimme aller gehört wird, Barrieren abgebaut und die Teamarbeit über Abteilungen hinweg gefördert wird.
Die anonyme Einreichung ermöglicht es Einzelpersonen, Ideen ohne Zögern zu teilen und jegliche Schüchternheit oder Angst vor Verurteilung zu überwinden.
Ebenso geht Solution Scouting die Zusammenarbeit weiter, indem aktiv interne Experten gesucht werden, um spezifische Herausforderungen zu bewältigen, indem gezielte Suchanfragen oder eine „Expertenkarte“ verwendet werden, die die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter zeigt. Dies schafft ein lebendiges Umfeld, in dem sich jeder sicher fühlt, etwas beizutragen, und Innovation durch kollektives Fachwissen gedeiht.
Als intelligenter Geschäftsinhaber wissen Sie, dass Skalierung der beste Weg ist, um zu wachsen. Ein reibungsloser, wiederholbarer Prozess zum Bewerten und Implementieren von Ideen spart Zeit und reduziert den Gesamtstress.
Sie können dies tun, indem Sie eine klare und unvoreingenommene Methode zur Bewertung von Ideen implementieren, um sicherzustellen, dass nur die vielversprechendsten Konzepte vorankommen. Dies eliminiert Rätselraten und fördert einen datengesteuerten Ansatz für Innovationen.
Achten Sie auch darauf, Mitarbeiter mit Innovation Awards für ihre kreativen Beiträge anzuerkennen und zu belohnen. Dies kann die Moral steigern, die fortlaufende Ideengenerierung fördern und eine Kultur der Innovation in Ihrem Unternehmen fördern.
Holen Sie den Feuerlöscher heraus, Burnout gehört der Vergangenheit an. Mit einer speziellen Software können Sie den Ideenfluss so steuern, dass Ihr Team energiegeladen und begeistert bleibt – und sich nie überfordert fühlt.
Implementieren Sie klare Workflows und Prozesse in Ihrem Ideenmanagement-System, um sicherzustellen, dass Ideen effizient bewertet und implementiert werden. Dies hilft wiederum, Engpässe zu vermeiden, die Kommunikation zu rationalisieren und Ihr Team auf die vielversprechendsten Ideen zu konzentrieren.
Zu guter Letzt können Sie die tatsächlichen Auswirkungen Ihrer Innovationsbemühungen auf Ihr Endergebnis sehen.
Dies ist eine fantastische Möglichkeit, um sicherzustellen, dass Sie intelligente Entscheidungen für die Zukunft Ihres Unternehmens treffen. Kein Rätselraten mehr!
Ideenmanagement ist die wesentliche Brücke zwischen kreativen Funken und konkreten Ergebnissen. Es ermöglicht Unternehmen, das kollektive Genie ihres Ökosystems zu nutzen und rohe Ideen in erfolgreiche Produkte, Dienstleistungen und Prozesse zu verwandeln.
Sie können eine Kultur der kontinuierlichen Innovation pflegen und sicherstellen, dass die besten Ideen nicht nur gehört, sondern auch umgesetzt werden, indem Sie einen strukturierten Ansatz implementieren und Tools wie innosabi verwenden.
Infolgedessen wird Ihr Unternehmen ein gesteigertes Wachstum und eine verbesserte Kundenzufriedenheit erfahren (ganz zu schweigen von einem erheblichen Wettbewerbsvorteil). Nutzen Sie also die Kraft des Ideenmanagements und schöpfen Sie das volle Potenzial der Kreativität Ihres Unternehmens aus.
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Warum jedes Unternehmen 2025 einen Chief Innovation Officer braucht, um wettbewerbsfähig zu bleiben
11 Bewährte Ideation-Techniken und Strategien, um das kreative Genie Ihres Teams zu entfachen
Wie Sie Ihr innovatives Denken verbessern können, um Kreativität an Ihrem Arbeitsplatz freizusetzen
The financial sector is evolving at an unprecedented pace, driven by technological advancements, changing customer expectations, and an increasingly complex regulatory landscape. In an industry where trust, security, and efficiency are paramount, financial institutions must continuously innovate to remain competitive and future-proof their operations.Read more: The importance of agility in financial innovation.
Innovation is no longer just a competitive advantage in the financial industry—it is a necessity. The rise of digital banking, fintech solutions, and AI-driven services has transformed customer expectations. Users now demand seamless digital experiences, personalized financial products, and faster, more secure transactions. To keep up with this rapid transformation, financial institutions must embrace new technologies and rethink traditional processes.Read more: How innovation is shaping the finance and insurance sector.At the same time, the industry must navigate stringent compliance requirements, data protection laws, and cybersecurity risks. Balancing innovation with regulatory adherence requires a strategic approach—one that ensures efficiency while safeguarding sensitive customer data and maintaining operational stability.
Financial institutions face several challenges when it comes to innovation. Some of the most pressing include:
To successfully drive innovation, financial service providers must find the right balance between agility and security. Key strategies include:
For a deeper dive into how financial institutions can implement agile innovation strategies, check out our whitepaper on Agile Innovation in Finance.
Navigating the complexities of financial innovation requires strategic planning and the right tools. See how BEKB is tackling these challenges and driving innovation.[vc_single_image image="46327" img_size="full" alignment="center" onclick="custom_link" img_link_target="_blank" link="https://innosabi.com/wp-content/uploads/2025/02/innosabi-Case-Study-BEKB.pdf"]


Die Ideen Ihres Teams fühlen sich etwas… schal an? Ist die „Innovationstafel“ eher ein verstaubtes Relikt als ein Sprungbrett für Durchbrüche geworden? Verzweifeln Sie nicht – wir werden die Dinge aufmischen!
Wir alle kennen das: Diese Meetings, in denen erzwungenes „Brainstorming“ zu mehr Gähnen als zu „Aha!“-Momenten führt. Aber hier ist das Geheimnis: Echte Kreativität zu fördern bedeutet nicht, Orangen auszupressen in der Hoffnung auf Saft. Es geht vielmehr darum, einen lebendigen Obstgarten zu pflegen, in dem Ideen auf natürliche Weise aufblühen.
Ja, ja… Kreativität ist so viel mehr als nur ein lustiges Persönlichkeitsmerkmal. Tatsächlich ist sie ein mächtiges Werkzeug, das Innovation und Problemlösung am modernen Arbeitsplatz vorantreibt. Mehr noch… indem Sie lernen, Kreativität zu kultivieren, können Sie die Produktivität und Arbeitszufriedenheit Ihrer Mitarbeiter steigern.
Dieser Artikel untersucht Möglichkeiten zur Verbesserung des innovativen Denkens an Ihrem Arbeitsplatz und bietet praktische Schritte zur Kultivierung innerhalb Ihrer Organisation. Wir werden auch Tipps zur Inspiration und Förderung von innovativem Denken bei Ihren Teammitgliedern geben.
Weiterlesen: 11 Bewährte Ideation-Techniken und Strategien, um das kreative Genie Ihres Teams zu entfachen
Wie wir bereits in unseren anderen Blogbeiträgen mehrfach diskutiert haben, ist Innovation der Schlüssel zum Erfolg in der Geschäftswelt. Schließlich lebt der moderne Arbeitsplatz von Innovation und frischen Ideen.
An der Spitze bleiben oder zurückfallen. Dazwischen gibt es nichts.
Ihnen fehlen die Ideen? Wir haben das Richtige für Sie….
Weiterlesen: Was bedeutet Innovation – und warum ist sie 2025 so wichtig?
Neugier ist der Funke, der das Feuer der Innovation entfacht.
Schaffen Sie ein Umfeld, in dem Fragen mehr wert sind als Antworten. Wo „warum“ und „was wäre wenn“ die mächtigsten Worte im Raum sind. Ermutigen Sie Ihr Team, Annahmen zu hinterfragen, unkonventionelle Ideen zu erforschen und den Nervenkitzel des Unbekannten zu genießen.
Um wirklich erfolgreich zu sein, muss sie in das Gefüge Ihrer gesamten Unternehmenskultur eingewoben sein, ein Prozess, mit dem wir uns in unseren Artikeln über die Förderung und den Ausbau einer Innovationskultur eingehender befassen.
Jeder Mitarbeiter, vom neuesten Angestellten bis zum erfahrenen Veteranen, sollte sich befähigt und verantwortlich fühlen, seinen einzigartigen Funken Kreativität einzubringen. Machen Sie Innovation zu einem Teil der DNA aller, nicht nur zu einer Position auf der Tagesordnung der Führungskräfte….
Weiterlesen: 9 Top-Tipps für eine erfolgreiche Innovationskultur, die Wachstum und Transformation vorantreibt
Brechen Sie die Abteilungs-Silos auf und fördern Sie die funktionsübergreifende Teamarbeit.
Silos ersticken Innovation, indem sie Teams isolieren und die gegenseitige Befruchtung von Ideen verhindern. Schaffen Sie stattdessen ein Umfeld, in dem Zusammenarbeit die Norm ist, nicht die Ausnahme.
Dies kann geschehen, indem aktiv Innovations-Challenges oder ähnliche Initiativen gestellt werden, um die richtigen Experten innerhalb der Organisation zu finden, die sich spezifischen Problemen annehmen, unabhängig von ihrer Abteilung.
Ergänzen Sie dies durch virtuelle Plattformen, die eine nahtlose Kommunikation und den Ideenaustausch über Teams, Zeitzonen und Kontinente hinweg ermöglichen.
Schulen Sie nicht nur für Kompetenz, sondern schulen Sie für Kreativität.
Das bedeutet, dass Sie über die üblichen Workshops zum Kompetenzaufbau hinausgehen und in die Welt des Design Thinking, der Improvisation, des Storytelling und anderer Disziplinen eintauchen, die die Fantasie anregen.
Diese Ideen mögen anfangs unkonventionell erscheinen, aber kreative Lernerfahrungen werden Ihr Team mit Sicherheit mit neuen Werkzeugen und Denkmodellen ausstatten und sie befähigen, Herausforderungen mit neuen Perspektiven anzugehen.
Ermutigen Sie die Mitarbeiter, Bereiche außerhalb ihres unmittelbaren Fachgebiets zu erkunden. Finden Sie Wege, ihre Teilnahme an Konferenzen, Workshops oder Online-Kursen zu unterstützen, die die Neugier wecken und den Horizont erweitern….
Kreativität entsteht nicht im Vakuum; sie braucht Treibstoff.
Denken Sie über den Sitzungssaal hinaus und wagen Sie sich in Kunstmuseen, wo Meisterwerke unkonventionelles Denken anregen können. Sie können auch Besuche in innovativen Unternehmen organisieren, wo modernste Praktiken und Technologien zu neuen Ansätzen inspirieren können.
Nehmen Sie an Konferenzen, Workshops oder Branchenveranstaltungen teil… hier sind keine Grenzen gesetzt. Diese werden den Status quo in Frage stellen und Ihr Team mit den neuesten Trends und Durchbrüchen vertraut machen.
Und vergessen Sie nicht die Kraft persönlicher Geschichten und Erfahrungen – laden Sie Gastredner ein, ihre Reisen, Herausforderungen und Triumphe zu teilen, oder schaffen Sie eine Plattform, auf der Mitarbeiter ihre eigenen kreativen Leidenschaften präsentieren können, von der Fotografie über die Töpferei bis hin zu Codierungsprojekten….
Wie bereits erwähnt, ist Innovation nichts für schwache Nerven. Sie erfordert, dass man sich über das Vertraute hinauswagt, unbekanntes Terrain erkundet und die Möglichkeit von Fehltritten in Kauf nimmt.
Um das kreative Potenzial in Ihrem Unternehmen wirklich freizusetzen, fördern Sie ein psychologisch sicheres Umfeld, in dem Risikobereitschaft nicht nur toleriert, sondern als Übergangsritus gefeiert wird.
Eine kluge Möglichkeit, dies zu tun, ist die Förderung von Experimenten und die Schaffung von Räumen, in denen Scheitern als wertvolle Lernmöglichkeit und nicht als karrierebeendende Katastrophe angesehen wird.
Erzählen Sie Geschichten von „intelligenten Misserfolgen“ – jenen gut gemeinten, kalkulierten Risiken, die vielleicht nicht sofort zum Erfolg geführt haben, aber unschätzbare Erkenntnisse lieferten und den Weg für zukünftige Durchbrüche ebneten….
Lassen Sie brillante Ideen nicht unbemerkt oder unbelohnt bleiben. Implementieren Sie ein System, das sowohl kleine Funken der Kreativität als auch große Durchbrüche anerkennt und feiert.
Wie in unserem Erfolgsbericht über das Ideenmanagement bei I.K. Hofmann hervorgehoben wird, kann die Anerkennung und Belohnung innovativer Beiträge so einfach sein wie öffentliche Anerkennung, Zertifikate oder eine eigene „Innovation Wall of Fame“. Sie kann auch materielle Anreize beinhalten, um Ihr Team weiter zu motivieren.
Und hey, wenn Sie sich großzügig fühlen, schadet es sicherlich nicht, ein paar aufregende Preise in den Mix zu werfen! Ihr Team wird die Anerkennung zu schätzen wissen, egal wie groß oder klein sie ist.
Lesen Sie Success Story mit I.K. Hofmann GmbH – Use collective Intelligence for Innovation
Nutzen Sie den kollektiven Genius Ihrer Community. Ihre leidenschaftlichsten Kunden sind eine Fundgrube für innovative Ideen. Sie leben und atmen Ihre Marke, nutzen Ihre Produkte und Dienstleistungen täglich, und ihre Erkenntnisse können von unschätzbarem Wert sein.
Nehmen Sie sich ein Beispiel an Starbucks, die mit ihrer Plattform „My Starbucks Idea“ auf offene Innovation gesetzt haben. Ein Jahrzehnt lang reichten Starbucks-Enthusiasten über 150.000 Vorschläge ein, die zur Entwicklung beliebter Favoriten wie dem Hazelnut Macchiato und dem legendären Pumpkin Spice Latte führten.
Indem Sie Kunden in den Innovationsprozess einbeziehen, gewinnen Sie nicht nur eine Fülle neuer Ideen, sondern pflegen auch eine tiefere Verbindung zu Ihren treuesten Fans. Die gemeinsame Entwicklung fördert ein Gefühl der Eigenverantwortung und der Gemeinschaft und verwandelt Kunden in begeisterte Markenbotschafter, die in Ihren Erfolg investiert sind.
Weiterlesen: Kunden für Innovation und Co-Creation gewinnen
Weiterlesen: Wenn sich Open Innovation und Crowd Sourcing treffen
Machen Sie Marie Kondo stolz – wecken Sie Freude am Arbeitsplatz!
Um Innovation am Arbeitsplatz zu entfachen, gestalten Sie einen Arbeitsplatz, der Energie gibt und inspiriert. Fluten Sie ihn mit natürlichem Licht, verleihen Sie ihm lebendige Farben, statten Sie ihn mit bequemen Sitzgelegenheiten aus und schmücken Sie ihn mit Kunstwerken, die die Fantasie anregen.
Aber hören Sie hier nicht auf! Nehmen Sie sich ein Beispiel an Google und heben Sie Ihren Arbeitsplatz auf eine ganz neue Ebene.
Google ist bekannt für seine unkonventionellen und spielerischen Arbeitsplätze. Von Rutschen und Bällebädern bis hin zu thematischen Besprechungsräumen und gemeinschaftlichen Außenbereichen versteht Google, dass ein lebendiges und ansprechendes Umfeld Barrieren abbauen kann.
Weiterlesen: 11 Bewährte Ideation-Techniken und Strategien, um das kreative Genie Ihres Teams zu entfachen
Wussten Sie, dass Nike körperliche Aktivität am Arbeitsplatz fördert, indem das Unternehmen unternehmensweite Fitness-Challenges organisiert und die Erfolge der Mitarbeiter in den Bereichen Gesundheit und Wellness feiert?
Richtig. Körperliche Aktivität und mentale Pausen sind nicht nur gut für das Wohlbefinden, sondern auch unerlässlich für Kreativität und innovatives Denken.
Ermutigen Sie die Mitarbeiter, regelmäßig Pausen einzulegen, frische Luft zu schnappen und sich körperlich zu betätigen. Bieten Sie Fitnesskurse vor Ort, Walking Meetings oder sogar ausgewiesene „Unplug“-Zonen an.
Ständige Benachrichtigungen, endlose Meetings und das unaufhörliche Ping eingehender Nachrichten können die Konzentration leicht stören und innovatives Denken zum Entgleisen bringen. Um Ihr Team in die Lage zu versetzen, sein kreatives Potenzial auszuschöpfen, priorisieren Sie den Schutz der Konzentration als heiligen Wert des Unternehmens.
Lassen Sie sich von Basecamp inspirieren, einem Unternehmen, das für seine konzentrationsfreundlichen Praktiken bekannt ist.
Sie haben eine „No-Meeting Wednesdays“-Richtlinie eingeführt, die einen speziellen Tag schafft, an dem sich die Mitarbeiter ungestört ihrer Arbeit widmen können. Es gibt keine geplanten Teamtreffen, keine Videokonferenzen, keine Brainstorming-Sitzungen – nur ein heiliger Tag, der der ungestörten Arbeit gewidmet ist.
Und mit dieser einfachen Maßnahme berichten die Mitarbeiter von Basecamp, dass sie sich mittwochs energiegeladener, konzentrierter und produktiver fühlen.
Lassen Sie sich nicht täuschen, Vielfalt ist viel mehr als nur ein Schlagwort. Tatsächlich ist eine vielfältige Belegschaft ein kreatives Kraftwerk.
Ihr Unternehmen sollte danach streben, Vielfalt in all ihren Formen zu leben – Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Alter, sexuelle Orientierung, Neurodiversität und mehr. Es geht darum, ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder wertgeschätzt, gehört und befähigt fühlt, seine einzigartigen Perspektiven einzubringen.
Burnout ist der Feind der Innovation. Das wissen Sie, das wissen wir, das weiß jeder.
Also befähigen Sie Ihr Team, erfolgreich zu sein. Starre 9-to-5-Arbeitszeiten gehören der Vergangenheit an – bieten Sie flexible Arbeitszeitmodelle an, die auf die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben Ihrer Mitarbeiter zugeschnitten sind.
Es versteht sich von selbst, dass Mitarbeiter, die die Kontrolle über ihre Zeit haben, sich eher erfrischt, engagiert und bereit fühlen, kreative Herausforderungen anzunehmen.
Wie das Sprichwort sagt: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Und bei Innovation geht es nicht nur darum, gute Ideen zu haben, sondern auch darum, die Ressourcen zu haben, um diese Ideen zum Leben zu erwecken. Geben Sie Ihrem Team die Werkzeuge, das Budget und die Zeit, die es benötigt, um zu forschen, zu experimentieren und sogar ein paar Risiken einzugehen.
Wenn Sie in ihre kreativen Bemühungen investieren, kaufen Sie nicht nur Ausrüstung oder Software – Sie investieren in eine Kultur, in der Innovation geschätzt und gefeiert wird.
Indem Sie den Mitarbeitern die Freiheit und die Ressourcen geben, ihre Hypothesen zu testen und unkonventionelle Lösungen zu erforschen, befähigen Sie sie, Grenzen zu überschreiten und den Status quo in Frage zu stellen. Dies fördert ein dynamisches Umfeld, in dem kontinuierliche Verbesserung zur Norm wird und sich jeder am Wachstum und der Entwicklung des Unternehmens beteiligt fühlt.
Um diese Strategien erfolgreich umzusetzen und eine Innovationskultur in Ihrem Unternehmen zu fördern, sollten Sie eine Partnerschaft mit Anbietern von Innovationsmanagementsoftware wie innosabi in Betracht ziehen.
Solche Plattformen können den Innovationsprozess rationalisieren, die Zusammenarbeit erleichtern und die notwendigen Werkzeuge bereitstellen, um kreative Ideen in konkrete Ergebnisse umzusetzen….
Sie können eine florierende Arbeitsplatzkultur schaffen, in der Kreativität geschätzt, gefördert und belohnt wird, was zu mehr Innovation, Mitarbeiterengagement und Gesamterfolg führt.
Nutzen Sie diese 13 innovativen Denkstrategien, um einen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem Kreativität nicht nur ein weiteres Schlagwort ist, sondern Teil Ihrer Kultur.
9 Tipps für eine erfolgreiche Innovationskultur
11 Bewährte Ideation-Techniken und Strategien, um das kreative Genie Ihres Teams zu entfachen
Innovationsprozesse durch effektive Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern skalieren


Laut Forbes ist Innovation das Lebenselixier für geschäftlichen Erfolg. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie sich ständig weiterentwickeln. Eine wirkungsvolle Strategie, die dabei immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die dynamisch-kontinuierliche Innovation.
Dieser Ansatz konzentriert sich auf die stetige Verbesserung Ihrer bestehenden Produkte oder Dienstleistungen, um sicherzustellen, dass Sie die Konkurrenz übertreffen.
Lassen Sie uns eintauchen in das, was dynamisch-kontinuierliche Innovation bedeutet, warum sie für Ihr Unternehmen so wichtig ist und wie Sie ihre Kraft nutzen können, um Ihr Unternehmen voranzubringen – mit einem Schritt-für-Schritt-Ansatz.
Bevor wir uns mit dem „Wie“ befassen, beginnen wir mit der Definition des „Was“.
Dynamisch-kontinuierliche Innovation ist ein strategischer Ansatz, um schrittweise Verbesserungen an Ihren bestehenden Produkten oder Dienstleistungen vorzunehmen. Im Gegensatz zur disruptiven Innovation, die mit bahnbrechenden Schöpfungen ganze Märkte auf den Kopf stellt, konzentriert sich dieser Ansatz auf inkrementelle Verbesserungen, die Sie der Konkurrenz einen Schritt voraus halten.
Eine Studie von McKinsey enthüllt ein überraschendes Paradoxon: Während erstaunliche 96 % der nordamerikanischen Unternehmen Innovation in ihren strategischen Plänen priorisieren, äußern nur 6 % der Führungskräfte Zufriedenheit mit ihrer tatsächlichen Innovationsleistung (autsch!).
Diese eklatante Diskrepanz von 90 Prozentpunkten zwischen Anspruch und Wirklichkeit unterstreicht eine kritische Herausforderung für Unternehmen heutzutage.
Dieselbe Studie hebt auch hervor, dass 80 % der Führungskräfte die Anfälligkeit ihrer bestehenden Geschäftsmodelle erkennen. Die Botschaft ist klar: Anpassen oder untergehen. Ohne eine grundlegende Änderung ihrer Innovationsansätze riskieren diese Unternehmen, abgehängt zu werden … und seien Sie versichert, so abgedroschen es auch klingen mag, die Wettbewerbslandschaft wird immer härter.
Sowohl in der Geschäftswelt als auch in unserem Alltag gibt es unzählige Diskussionen und Umsetzungen von Innovationen.
Obwohl verschiedene Begriffe und Konzepte oft synonym verwendet werden, ist es wichtig, einige wichtige Arten von Innovationen zu unterscheiden:
Wie Sie sehen, gibt es für die verschiedenen Arten von Innovationen viele Namen, aber im Großen und Ganzen sind sie gleich.
Der Prozess der kontinuierlichen Innovation ist ein zyklischer Ansatz, der die fortlaufende Ideenfindung, Umsetzung und Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen innerhalb einer Organisation umfasst.
Ziel ist es, eine Innovationskultur zu fördern und einen stetigen Strom inkrementeller Fortschritte sicherzustellen, die die Gesamtleistung und Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
Möchten Sie wissen wie? Wir haben die Antworten hier.
Hier sind einige unserer hilfreichen Tipps, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern:
Beginnen Sie mit der Definition klarer, ergebnisorientierter Ziele, sowohl kurz- als auch langfristig. Denken Sie darüber nach – was wollen Sie durch Innovation erreichen?
Dies ist das Fundament des Prozesses, wo neue Ideen gesammelt werden. Brainstormen Sie eine breite Palette von Ideen und potenziellen Lösungen, um Ihre Ziele zu erreichen. Schränken Sie sich in dieser Phase nicht ein, sondern sammeln Sie so viele Optionen wie möglich.
Tipp: Ein systematischer Bewertungsprozess hilft, die vielversprechendsten Ideen für die Weiterentwicklung zu priorisieren.
Testen Sie die ausgewählten Ideen in einer kontrollierten Umgebung, um ihre Tragfähigkeit zu beurteilen und Feedback zu sammeln. Experimente können verschiedene Formen annehmen – Prototypen, Pilotprojekte oder Tests im kleinen Maßstab usw. Alles hängt von der Art der Idee ab.
Dieser Plan sollte spezifische Schritte, Zeitpläne und Leistungskennzahlen enthalten, um den Fortschritt zu verfolgen und die Effektivität zu beurteilen.
Hier werden die validierten Ideen in die Tat umgesetzt. Führen Sie Ihren Plan gewissenhaft aus und überwachen Sie kontinuierlich die Ergebnisse anhand der festgelegten Leistungsindikatoren. Eine erfolgreiche Implementierung erfordert effektive Kommunikations-, Kollaborations- und Change-Management-Strategien.
Analysieren Sie die Wirksamkeit Ihrer Maßnahmen. Erreichen Sie Ihre gewünschten Ergebnisse? Gibt es unerwartete Herausforderungen oder Hindernisse, die Aufmerksamkeit erfordern?
Fördern Sie eine Kultur der Kreativität innerhalb Ihrer Organisation. Ermutigen Sie Mitarbeiter, neue Ideen für weitere Verbesserungen zu entwickeln.
Der Prozess endet nicht mit der Implementierung. Kontinuierliche Überwachung und das Sammeln von Feedback sind unerlässlich. Kehren Sie zum Anfang des Zyklus zurück. Denken Sie daran, Ihre ursprünglichen Ziele zu überprüfen, sie basierend auf Ihren Erkenntnissen zu verfeinern und neue Ziele für zukünftige Innovationsbemühungen festzulegen.
Das Endziel ist die Schaffung eines Lern- und Anpassungszyklus, der fortlaufende Innovationen fördert.
Unternehmen wie innosabi leisten hervorragende Arbeit, indem sie Organisationen in die Lage versetzen, die kollektive Intelligenz ihrer Mitarbeiter und externen Partner zu nutzen. Indem innosabi die Ideengenerierung, Zusammenarbeit, Bewertung und Implementierung erleichtert, ermöglicht es Unternehmen, ihre Innovationsprozesse zu rationalisieren und bahnbrechende Lösungen schneller auf den Markt zu bringen.
Eines der besten Beispiele für kontinuierliche Innovation ist die Entwicklung des Smartphones.
Warum, fragen Sie?
Weil es kontinuierliche Innovation in Aktion und in ihrer schönsten Form ist.
Denken Sie darüber nach: Jedes Jahr bringen große Hersteller wie Apple, Samsung und Google neue Modelle mit inkrementellen Verbesserungen heraus, die die Benutzer dazu bringen, ihre einwandfreien Mobiltelefone zu recyceln, um die allmählichen neuen Funktionen zu erhalten.
Geben Sie es zu, sind Sie nicht versucht, Ihr Telefon jedes Mal auszutauschen, wenn ein neues iPhone herauskommt, unabhängig davon, ob Ihr aktuelles einwandfrei funktioniert? Wir sind alle schuldig!
Diese Verbesserungen umfassen:
Wie Sie sehen, baut jede Iteration auf der vorherigen auf. Diese stellen sicher, dass Smartphones weiterhin auf dem neuesten Stand der Technik bleiben und gleichzeitig die Erwartungen der Verbraucher ständig erfüllen (und übertreffen).
Und dabei bleibt es nicht. Dieser kontinuierliche Innovationszyklus treibt nicht nur die Verbrauchernachfrage nach den neuesten Modellen an, sondern treibt auch die gesamte Branche voran, fördert den Wettbewerb und beschleunigt den technologischen Fortschritt.
Kontinuierliche Innovation konzentriert sich auf inkrementelle Verbesserungen an bestehenden Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen. Sie umfasst schrittweise Verbesserungen und Verfeinerungen im Laufe der Zeit, oft getrieben durch Kundenfeedback oder Markttrends.
Diskontinuierliche Innovation (oder radikale Innovation) ist die Einführung völlig neuer Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen, die bestehende Märkte aufbrechen und die Art und Weise, wie Dinge erledigt werden, grundlegend verändern. Sie beinhaltet oft disruptive Technologien oder Geschäftsmodelle und kann Branchen schaffen oder erheblich verändern.
Lesen Sie mehr: Top 10 Best Practices: diskontinuierliches Innovationsmanagement für Führungskräfte und Teams
Die Umsetzung kontinuierlicher Innovation bietet Unternehmen eine wirkungsvolle Strategie, um einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten, sich an veränderte Märkte anzupassen und das Wachstum voranzutreiben.
Wie bei jedem Ansatz gibt es jedoch auch Herausforderungen und Überlegungen.
Das Verständnis der Vor- und Nachteile der kontinuierlichen Innovation ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Umsetzung effektiv zu steuern.
Um Ihnen zu helfen, haben wir die Vor- und Nachteile der kontinuierlichen Innovation in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
AspektVorteileNachteileWettbewerbsvorteilBehält Vorsprung, höhere BruttogewinneHohe Kosten, Risiko des ScheiternsKundenzufriedenheitErfüllt Kundenbedürfnisse, erhöhte LoyalitätKurzfristiger Fokus, Schwierigkeiten bei der ErfolgsmessungEffizienz und ProduktivitätReduziert Betriebskosten, erhöht GewinneMitarbeiter-Burnout, Widerstand gegen VeränderungenTalentakquise und -bindungZieht motivierte Personen anVerlust des Fokus auf KerngeschäftsaktivitätenMarktanteil und MarkenimageErreicht neue Kunden, positive WahrnehmungRechtliche/ethische ÜberlegungenUmsatz und WachstumNeue Produkte/Dienstleistungen, WachstumschancenSchwierigkeiten beim Ausgleich kurz- und langfristiger Ziele
Stellen Sie sich eine digitale Drehscheibe vor, in der Innovationen gedeihen und die Zusammenarbeit floriert – das ist im Wesentlichen eine Innovationsmanagementplattform. Diese Plattformen bieten Unternehmen einen dedizierten Raum, um die kollektive Intelligenz ihrer Teams und externen Partner zu nutzen.
Aber das ist noch nicht alles!
Solche Plattformen bringen Ihr Innovationsspiel auf die nächste Stufe, indem sie den gesamten Prozess rationalisieren!
Die Partnerschaft mit einer Innovationsmanagementplattform ist wie ein Katalysator für die Transformation Ihres Unternehmens. Ihre Innovationsbemühungen werden verstärkt und ziehen diejenigen an, die Kreativität und zukunftsorientierte Lösungen schätzen.
Lesen Sie mehr: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um in Innovationsmanagementsoftware zu investieren
Apropos Innovationsmanagementplattformen, erlauben Sie uns, Ihnen innosabi vorzustellen.
Dies ist die Plattform, auf der innovative Ideen und kollaborative Lösungen zum Leben erweckt werden und Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihr volles Innovationspotenzial auszuschöpfen. Es ist der Ort, an dem zukunftsorientierte Organisationen und kluge Köpfe zusammenkommen und eine innovativere Zukunft gestalten können.
Was ist radikale Innovation? – Die besten Vorteile, Beispiele und reale Fallstudien
Was ist diskontinuierliche Innovation? (Und warum ist sie der Schlüssel, um voraus zu bleiben)
Top 10 Best Practices: diskontinuierliches Innovationsmanagement für Führungskräfte und Teams
In innovativen Unternehmen bedeutet Stillstand Rückschritt. Der wahre Unterschied liegt nicht nur darin, was man tut, sondern wie man es tut.
Eine Strategie, die sich als Eckpfeiler der modernen Unternehmenstransformation herauskristallisiert hat, ist die Prozessinnovation.
Doch was genau ist Prozessinnovation – und warum hat sie eine so transformative Kraft?
In ihrer einfachsten Form ist Prozessinnovation die systematische Transformation der Art und Weise, wie Ihr Unternehmen arbeitet. Ein beharrliches Streben nach Effizienz, Effektivität und Wertschöpfung durch die Neugestaltung und Optimierung bestehender Prozesse.
Es geht darum, Ihre aktuellen Arbeitsabläufe, Verfahren und Systeme kritisch zu hinterfragen und sich eine grundlegende Frage zu stellen: „Können wir das besser machen?“
Verwechseln Sie das aber nicht. Bei der Prozessinnovation geht es nicht nur um inkrementelle Verbesserungen. Vielmehr geht es darum, jeden Schritt Ihrer Abläufe zu prüfen, Engpässe zu identifizieren, Redundanzen zu beseitigen und Technologie zu nutzen, um Aktivitäten zu rationalisieren.
Ob es sich um die Automatisierung sich wiederholender Aufgaben, die Neugestaltung von Kundenservice-Interaktionen oder die Optimierung der Lieferkettenlogistik handelt, Prozessinnovation berührt jeden Winkel Ihres Unternehmens.
Einfacher ausgedrückt, es ist ein eher ganzheitlicher Ansatz. Einer, der darauf abzielt, die Art und Weise, wie Arbeit erledigt wird, von der Fabrikhalle bis zum Sitzungssaal zu revolutionieren.
Wie wir gesehen haben, bezieht sich Prozessinnovation auf nichts anderes als die Einführung einer neuen oder wesentlich verbesserten Produktions- oder Liefermethode. Dies umfasst Änderungen an Techniken, Geräten oder Software.
Die Vorteile der Prozessinnovation sind zahlreich – und können sich erheblich auf das Endergebnis und den Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens auswirken.
Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:
Optimierte Arbeitsabläufe, reduzierte Engpässe, Beseitigung redundanter Aufgaben… was auch immer!
Betrachten Sie zum Beispiel eine Kundendienstabteilung, die mit langen Wartezeiten und ungelösten Problemen zu kämpfen hat.
Allein durch die Einführung eines neuen Prozesses, der KI-gestützte Chatbots einsetzt, um erste Anfragen zu bearbeiten und Kunden an die zuständigen Mitarbeiter weiterzuleiten, reduziert die Abteilung die Wartezeiten erheblich und verbessert die allgemeine Kundenzufriedenheit.
Das Ergebnis: Die Implementierung neuer und kreativer Prozesse ermöglicht es Ihnen, Abläufe zu rationalisieren und die Leistung in verschiedenen Bereichen zu verbessern.
Oft ist die Kostensenkung ein Hauptmotivator für viele Unternehmen, sich dem Innovationsprozess zu öffnen.
Wenn Sie in der Lage sind, Ineffizienzen zu erkennen und zu beseitigen, können Sie erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. Dazu gehören die Senkung der Arbeitskosten, die Reduzierung von Abfall und die Optimierung des Material- und Energieverbrauchs.
Das Ergebnis: Die eingesparten Kosten können in neue Geschäftsinitiativen oder Spitzentechnologien reinvestiert werden und das Unternehmen voranbringen.
Innovative Prozesse führen auch zu schnelleren Lieferzeiten, einem persönlicheren Service und einer besseren Reaktion auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden. Ebenso verbessern die proaktive Lösung von Problemen und nahtlose Customer Journeys die Zufriedenheit.
Das Ergebnis: Zufriedene Kunden werden eher zu Markenbotschaftern, was zu Wiederholungsgeschäften führt und das Wachstum ankurbelt.
Wir haben bereits in unserem anderen Artikel behandelt, warum Innovation im Geschäftsleben im Jahr 2025 (und darüber hinaus) so wichtig ist. Das liegt daran, dass das rasante Tempo der digitalen Transformation und der Aufstieg disruptiver Startups es für Unternehmen unerlässlich machen, zu innovieren und mit den Industriestandards Schritt zu halten.
Wer das nicht tut, riskiert, gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen zu geraten. Das bedeutet, dass Unternehmen, die ihre Prozesse kontinuierlich innovieren, oft einen deutlichen Vorsprung gegenüber ihren Wettbewerbern haben.
Das Ergebnis: Die Möglichkeit, bessere Produkte oder Dienstleistungen zu niedrigeren Preisen anzubieten, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren und sich an die sich ändernden Kundenbedürfnisse anzupassen.
Verwandter Artikel: Warum jedes Unternehmen einen Chief Innovation Officer braucht, um im Jahr 2025 die Nase vorn zu haben
Natürlich spielen die Eigenverantwortung und die Zufriedenheit der Mitarbeiter eine zentrale Rolle, da sie ihnen mehr Autonomie geben, sich wiederholende Aufgaben reduzieren und Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung bieten.
Und motivierte Mitarbeiter bringen eher Ideen, Kreativität und Fachwissen ein, was zu positiven Veränderungen im gesamten Unternehmen führt.
Das Ergebnis: Dieser kollaborative Ansatz fördert nicht nur Innovationen, sondern erhöht auch die Arbeitszufriedenheit und -bindung, indem er den Mitarbeitern ein Gefühl von Stolz und Erfolg bei der Mitwirkung am Unternehmenserfolg vermittelt.
Nachhaltigkeit ist ein wachsendes Anliegen für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Es ist ein Bereich, in dem Prozessinnovation eine erhebliche Wirkung haben kann. Viele innovative Prozesse konzentrieren sich auf die Reduzierung von Abfall, die Einsparung von Energie und die Minimierung des ökologischen Fußabdrucks des Geschäftsbetriebs.
Dies kann durch die Implementierung energieeffizienter Technologien, die Optimierung von Lieferketten zur Reduzierung von Transportemissionen oder die Anwendung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft erreicht werden.
Das Ergebnis: Neben den ökologischen Vorteilen können nachhaltige Prozessinnovationen auch zu Kosteneinsparungen durch geringeren Ressourcenverbrauch und geringere Entsorgungskosten führen. Das macht Nachhaltigkeit zu einer Win-Win-Situation, die sowohl dem Planeten als auch dem Geschäftsergebnis zugutekommt.
Diese avantgardistischen Unternehmen haben bestehende Prozesse nicht einfach nur verbessert – sie haben sie revolutioniert und die Art und Weise, wie ganze Branchen funktionieren, für immer verändert.
Sie erinnern sich wahrscheinlich an das Wort Fordismus aus Ihrem Geschichtsunterricht. Henry Fords Fließband ist wohl das berühmteste Beispiel für Prozessinnovation. Indem Ford die Automobilproduktion in spezialisierte Aufgaben entlang eines Fließbandes unterteilte, erreichte er eine unglaubliche Effizienz.
Dies verkürzte nicht nur die Zeit für den Bau eines Autos drastisch, sondern machte Automobile auch für die breite Masse erschwinglich und leitete eine neue Ära des Personentransports ein.
Dell revolutionierte die Computerindustrie, indem sie PCs direkt an die Verbraucher verkaufte und Zwischenhändler wie Einzelhändler ausschaltete. Dieses Direktmodell ermöglichte es Dell:
Das Ergebnis war ein schlankeres, reaktionsschnelleres Unternehmen, das schnell Marktanteile gewann.
Toyotas unerbittliches Streben nach der Beseitigung von Verschwendung und der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen revolutionierte die Fertigung. Lean Manufacturing ist zu einem Goldstandard für Effizienz geworden, der von Branchen weit über die Automobilindustrie hinaus übernommen wurde.
Zu den wichtigsten Prinzipien der schlanken Fertigung gehören:
Amazons patentierte One-Click-Kaufabwicklung vereinfachte das Online-Shopping dramatisch. Durch die sichere Speicherung von Kundeninformationen wurden die Schritte zum Abschluss eines Kaufs auf einen einzigen Klick reduziert.
Diese Innovation erhöhte den Komfort für die Kunden, reduzierte abgebrochene Warenkörbe und beflügelte Amazons Aufstieg zum E-Commerce-Giganten.
Die mobile App von Starbucks veränderte das Kundenerlebnis, indem sie es den Kunden ermöglichte, im Voraus zu bestellen und zu bezahlen, Warteschlangen zu überspringen und ihre Getränke zu personalisieren. Diese Innovation:
Die mobile App wurde zu einem wichtigen Treiber für das Wachstum von Starbucks und setzte einen neuen Standard für die Kundenbindung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.
Wenn Sie bis hierher gelesen haben, fragen Sie sich wahrscheinlich, wie Sie die Prozessinnovation in Ihrem eigenen Unternehmen starten können. Nun, Sie sind hier genau richtig.
Prozessinnovation umfasst eine Reihe von Schritten, die je nach verwendeter Methodik variieren können. Ein allgemeiner Ansatz umfasst jedoch Folgendes:
Verwandter Artikel: 9 beste Tipps für eine erfolgreiche Innovationskultur
Wenn Sie unseren Blog gelesen haben, wissen Sie inzwischen, dass Innovation der Motor ist, der Ihr Unternehmen vorantreibt. Aber Innovation im Geschäftsleben bedeutet nicht nur, eine brillante Idee zu haben. Vielmehr geht es darum, diese Ideen in greifbare Ergebnisse umzusetzen, die einen Mehrwert schaffen.
Lassen Sie uns aufschlüsseln, welche die vier Schritte des Innovationsprozesses sind:
Jede Innovation beginnt mit einem Funken – diesem „AHA!“-Moment der Inspiration, der die Räder in Bewegung setzt. Dies könnte ein ungedeckter Bedarf eines Kunden, ein technologischer Durchbruch oder einfach eine neue Perspektive auf ein bestehendes Problem sein.
Um Inspiration zu fördern, schaffen Sie eine Umgebung, in der Neugier gedeiht, ermutigen Sie die Mitarbeiter, neue Ideen zu erforschen, und feiern Sie unterschiedliche Sichtweisen.
Sobald die Inspiration zündet, ist es an der Zeit, diesen Ideen Form und Substanz zu verleihen.
Hier kommt die Ideenfindung ins Spiel – der Prozess, rohe Konzepte in konkrete Pläne umzuwandeln. Es ist eine gemeinschaftliche Anstrengung, die Brainstorming, Prototyping und Verfeinerung von Ideen beinhaltet, bis sie für die nächste Phase bereit sind.
In der Implementierungsphase kommt es auf die Umsetzung an. Jetzt geht es darum, Ihre Pläne in die Tat umzusetzen, Ressourcen zuzuweisen und das Projekt zu leiten, um eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten.
Diese Phase erfordert eine sorgfältige Planung, effektive Kommunikation (und natürlich die Bereitschaft, sich anzupassen und Hindernisse zu überwinden, wenn sie auftreten).
Denken Sie schließlich immer daran, dass Innovation keine einmalige Angelegenheit ist, sondern ein fortlaufender Prozess; Lernen und Verbessern.
Die Iterationsphase beinhaltet die kontinuierliche Bewertung der implementierten Innovation, das Sammeln von Feedback und die Vornahme von Anpassungen, um ihre Wirkung zu maximieren. Dies stellt sicher, dass Ihre Innovationen in einem sich ständig verändernden Umfeld relevant und effektiv bleiben.
Wenn Sie innovative Strategien in Ihre Geschäftsabläufe implementieren, sollten Sie die folgenden Tipps beachten:
Analysieren Sie Unternehmensunterlagen, Marktleistung und Mitarbeiterfeedback, um Bereiche zu identifizieren, die verbessert werden müssen.
Legen Sie klare, messbare Ziele fest, die mit den gewünschten Ergebnissen des Innovationsprozesses übereinstimmen.
Beziehen Sie Ihr Team in Diskussionen ein, stellen Sie Ressourcen bereit und fördern Sie eine kollaborative Umgebung, um kreative Lösungen zu entwickeln.
Implementieren Sie neue Strategien in kleinerem Maßstab, um potenzielle Probleme zu identifizieren und zu beheben, bevor Sie sie in vollem Umfang implementieren.
Prozessinnovation ist der Weg, um die Effizienz, Kosteneinsparungen und Wettbewerbsvorteile freizusetzen, die im heutigen Geschäftsumfeld existieren.
Sie können bemerkenswerte Ergebnisse erzielen – von der Rationalisierung von Arbeitsabläufen über die Verbesserung des Kundenerlebnisses bis hin zur Förderung von Nachhaltigkeit – durch eine systematische Transformation der Arbeitsweise Ihres Unternehmens.
Beispiele von Ford, Dell, Toyota, Amazon und Starbucks zeigen die transformative Kraft der Prozessinnovation in allen Branchen.
Denken Sie daran, dass die Reise der Innovation darin besteht, zu inspirieren, Ideen zu entwickeln, auszuführen und zu iterieren. Nehmen Sie diese Schritte an, schaffen Sie eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und beobachten Sie, wie Ihr Unternehmen angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Herausforderungen floriert.
Wir verstehen die Herausforderungen der Prozessverbesserung.
Lassen Sie sich von unseren Experten durch eine maßgeschneiderte Lösung führen, mit der Sie Ihre aktuellen Prozesse neu gestalten und transformieren können.
Fordern Sie noch heute eine Demo an und entdecken Sie, wie wir Ihrem Unternehmen helfen können, eine beispiellose Effizienz zu erreichen.
Was ist disruptive Innovation? – Vorteile, Beispiele, Fallstudien
Was ist diskontinuierliche Innovation? – Vorteile, Beispiele, Fallstudien
Die Top 10 Best Practices des diskontinuierlichen Innovationsmanagements


Gelangweilt von den immer gleichen Brainstorming-Sitzungen, die nirgendwo hinführen? Ja, das sind wir alle!
Wenn Sie das volle Potenzial Ihres Teams für bahnbrechende Ideen freisetzen möchten, lassen Sie sich nicht täuschen: Innovation ist die Geheimwaffe, die Ihr Unternehmen von der Konkurrenz abhebt.
In diesem Artikel tauchen wir in die Welt der Ideation-Techniken ein – bewährte Strategien, die den kreativen Prozess Ihres Teams transformieren können. Ganz gleich, ob Sie bereits ein erfahrener Innovator sind oder einfach frischen Wind in Ihr Unternehmen bringen möchten, diese Methoden helfen Ihnen dabei, eine dynamische und kreative Arbeitsumgebung zu schaffen.
Neugierig? Dann legen wir los!
Ideation bedeutet nicht einfach nur, Ideen zu sammeln. Es ist ein strukturierter Ansatz zur Problemlösung, der das kollektive Genie Ihres Teams nutzt.
Ihr Team steckt voller ungenutztem Potenzial – wie ein Rohdiamant, der mit den richtigen Techniken geschliffen werden kann. Und als fähige Führungskraft sind Sie der geschickte Juwelier, der diese Rohideen in brillante Lösungen verwandelt.
Hier sind die bewährten Methoden zur Ideenfindung, die garantiert kreative Säfte zum Fließen bringen:
Machen Sie sich einen Kaffee, denn wir werden uns jede einzelne Technik näher ansehen.
Brainwriting ist wie eine schriftliche Brainstorming-Sitzung – nur ohne den Druck, laut sprechen zu müssen.
Teilnehmer notieren ihre Ideen anonym auf Papier, das dann weitergereicht wird, damit andere darauf aufbauen können. So entsteht eine Vielzahl von Ideen, insbesondere von Personen, die sich in Gruppen ungern zu Wort melden.
Best Practice: Setzen Sie ein Zeitlimit für jede Runde, um das Tempo beizubehalten und sich nicht auf eine einzige Idee zu versteifen.
Besonders zu beachten: Anonymität fördert vielfältigere Ideen, da sich die Teilnehmer weniger unter Druck gesetzt fühlen, in der Gruppe zu konform zu denken.
Mind Mapping verwandelt lineares Denken in ein visuelles Erlebnis.
Beginnen Sie mit einer zentralen Idee und verzweigen Sie von dort aus mit verwandten Konzepten, Schlüsselwörtern und Bildern. Dieser nicht-lineare Ansatz fördert neue Assoziationen und hilft, das Gesamtbild besser zu erfassen.
Best Practice: Nutzen Sie verschiedene Farben, Formen und Symbole, um Ideen visuell zu organisieren und zu kategorisieren.
Besonders zu beachten: Ermutigen Sie Teilnehmer, auch scheinbar irrelevante Verbindungen zu erkunden, da diese oft zu unerwarteten Ideen führen.
SCAMPER ist Ihr spielerisches Innovations-Tool. Jeder Buchstabe steht für eine kreative Herangehensweise:
Best Practice: Wenden Sie SCAMPER auf verschiedene Aspekte Ihres Produkts, Ihrer Dienstleistung oder Ihres Prozesses an.
Besonders zu beachten: Kombinieren Sie mehrere SCAMPER-Fragen für noch kreativere Ergebnisse.
Beim Round Robin Brainstorming teilen alle Teilnehmer reihum ihre Ideen mit, sodass niemand das Gespräch dominiert. Dies fördert eine inklusive Umgebung und bringt oft wertvolle Einsichten von ruhigeren Teammitgliedern.
Best Practice: Legen Sie ein klares Zeitlimit pro Person fest, damit jeder zu Wort kommt.
Besonders zu beachten: Halten Sie die Diskussion fokussiert und produktiv, während gleichzeitig Spontaneität und Querdenken gefördert werden.
Storyboarding wird nicht nur in Hollywood genutzt.
Indem Sie eine visuelle Abfolge skizzieren, die zeigt, wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung genutzt wird, können Sie potenzielle Hürden identifizieren, die Benutzererfahrung visualisieren und Ihr Konzept verfeinern.
Mit Storyboarding können Sie wertvolle Zeit und Ressourcen sparen. Es ist ein proaktiver Ansatz für Innovation, der es Ihnen ermöglicht, Ihr Konzept zu iterieren und zu verbessern, bevor Sie viel in die Entwicklung investieren.
Best Practice: Beginnen Sie mit groben Skizzen und fügen Sie nach und nach mehr Details hinzu.
Besonders zu beachten: Achten Sie auf die emotionale Reise des Nutzers – sie offenbart wertvolle Einblicke in Bedürfnisse und Motivationen.
Crowdsourcing ermöglicht es Ihrer Organisation, die kollektive Intelligenz einer Gruppe von Einzelpersonen zu nutzen.
Dieser Ansatz geht also über das bloße Sammeln von Ideen hinaus und fördert die aktive Beteiligung, Zusammenarbeit und Mitgestaltung von Teilnehmern, die über das relevante Fachwissen, die Kenntnisse oder die Leidenschaft für die anstehende Herausforderung verfügen.
Diese gezielte Methode führt oft zu einer höheren Rate an hochwertigen und relevanten Ideen im Vergleich zu breiteren Techniken (wobei die Initiativen verschiedene Formen annehmen, wie z. B. Innovationswettbewerbe, spezielle Online-Communitys oder sogar Hackathons).
In solchen Fällen erleichtern digitale Plattformen wie innosabi die Einreichung von Ideen, die Diskussion und die Zusammenarbeit, indem sie Funktionen wie Kommentierung und Bewertung integrieren, um die Entwicklung und Verfeinerung der vorgeschlagenen Ideen zu fördern.
Best Practice: Definieren Sie das Problem klar, für das Sie Lösungen suchen.
Besonders zu beachten: Moderieren Sie die Plattform aktiv, um konstruktive Diskussionen zu fördern.
Diese Methode zur Ideengenerierung wurde von Edward de Bono entwickelt und in seinem 1985 erschienenen Buch „Six Thinking Hats“ vorgestellt. Sie bietet einen Rahmen, um ein Problem oder eine Situation aus mehreren Perspektiven zu analysieren.
Jeder metaphorische „Hut“ steht für einen bestimmten Denkstil. Dadurch können Einzelpersonen oder Gruppen gezielt verschiedene Denkweisen einnehmen und unterschiedliche Ideen und Perspektiven systematisch erkunden.
Die Methode kann auf verschiedene Weise angewendet werden:
Option 1) Sequenziell: Die Gruppe arbeitet sich in einer bestimmten Reihenfolge durch die Hüte und konzentriert sich jeweils auf einen Denkstil.
Option 2) Zufällig: Die Hüte werden zufällig gewählt, um unterschiedliche Perspektiven zu stimulieren.
Option 3) Gezielt: Bestimmte Hüte werden genutzt, um gezielt einzelne Aspekte eines Problems oder einer Situation zu beleuchten.
Kurz gesagt: Das Tragen verschiedener Hüte fördert eine ausgewogene Herangehensweise an Problemlösungen.
Best Practice: Durchlaufen Sie die Hüte systematisch, um sicherzustellen, dass jede Perspektive ausreichend berücksichtigt wird.
Besonders zu beachten: Der blaue Hut (Steuerung) – er ist entscheidend für die Prozessführung und stellt sicher, dass alle Stimmen gehört werden. Der Moderator sollte mit der Methode vertraut sein und in der Lage sein, die Diskussion zielgerichtet zu lenken.
Beim Reverse Brainstorming geht es nicht darum, ein Problem zu lösen, sondern es bewusst zu verschlimmern.
Die Teilnehmenden definieren zunächst klar das Problem, das sie angehen möchten. Anschließend brainstormen sie möglichst viele Ideen, um das Problem zu verschärfen.
Sobald genügend „umgekehrte“ Ideen gesammelt wurden, werden diese ins Gegenteil verkehrt, um potenzielle Lösungen oder Strategien abzuleiten. Indem das Gegenteil dieser schädlichen Ideen gesucht wird, können innovative Ansätze gefunden werden, die die Ursachen des Problems gezielt adressieren.
Diese Methode hinterfragt den Status quo und ermöglicht eine frische Perspektive. Sie ist besonders nützlich, wenn herkömmliche Brainstorming-Sitzungen in einer Sackgasse stecken oder wenn wirklich unkonventionelle Lösungen erforderlich sind.
Statt also zu fragen, wie ein Problem gelöst werden kann, fragt man, wie es verschärft werden könnte.
Best Practice: Definiere das Problem und das gewünschte Ergebnis klar, bevor du mit dem Reverse Brainstorming beginnst.
Besonders zu beachten: Voreingenommene Denkmuster und Annahmen könnten die Entwicklung innovativer Lösungen behindern.
Crazy 8 ist eine schnelle Brainstorming-Technik, die häufig im Design Thinking und in Innovationsprozessen eingesetzt wird. Dabei stehen Geschwindigkeit und Quantität im Vordergrund, um kreatives Denken zu fördern und unkonventionelle Ideen zu entwickeln.
Wie es funktioniert: Die Teilnehmenden haben acht Minuten Zeit, um acht verschiedene Lösungen oder Skizzen für ein bestimmtes Problem zu erstellen.
Nach Ablauf der Zeit werden die Ideen mit der Gruppe geteilt, um Diskussionen anzuregen und potenzielle Konzepte zu kombinieren. Die enge Zeitvorgabe hilft zudem, kreative Blockaden zu durchbrechen.
Best Practice: Ermutigen Sie die Teilnehmenden dazu, ihre Ideen zu skizzieren – auch wenn sie keine Künstler sind. Bilder können neue Verbindungen und Möglichkeiten aufzeigen.
Besonders zu beachten: die Zeitbegrenzung, da sie gezieltes, schnelles Denken fördert und Perfektionismus abbaut.
Diese Methode fordert dazu auf, Grenzen zu überschreiten, indem eine Reihe offener „Was wäre, wenn…?“ Fragen gestellt wird. Dadurch werden Annahmen hinterfragt, Neugier geweckt und zahlreiche unvorhergesehene Möglichkeiten erforscht.
Formuliere eine Reihe von „Was wäre, wenn…?“ Fragen, die bestehende Paradigmen infrage stellen, zum Beispiel:
Diese Technik ist besonders effektiv für die Entwicklung disruptiver Ideen.
Best Practice: Formuliere „Was wäre, wenn…?“ Fragen, die bestehende Annahmen herausfordern und radikales Denken fördern.
Besonders zu beachten: Die Umsetzbarkeit und den potenziellen Impact der Ideen, um die vielversprechendsten Ansätze weiterzuverfolgen,
Die Pyramidensuche ist eine Ideengenerierungsmethode, die dabei hilft, interne Denkmuster zu durchbrechen, indem Experten aus verschiedenen Fachbereichen und Branchen in den Innovationsprozess einbezogen werden.
So funktioniert sie:
Schritt 1) Experten identifizieren: Finde Fachleute mit Wissen in dem Bereich, in dem dein Problem liegt.
Schritt 2) Gespräch führen: Diskutiere das Problem, mögliche Lösungen und Perspektiven mit diesen Experten.
Schritt 3) Weiterempfehlungen einholen: Bitte jeden Experten um eine Empfehlung für eine weitere Person mit noch tiefergehender Expertise.
Schritt 4) Netzwerk erweitern: Sobald du die Spitze der „Wissenspyramide“ in deinem Bereich erreicht hast, bitte um Empfehlungen für Experten aus ähnlichen Bereichen, die ähnliche Herausforderungen meistern.
Dieser Prozess wird wiederholt, bis ausreichend Wissen und innovative Lösungsansätze gesammelt wurden.
Die Pyramidensuche ist besonders effektiv, um neue Perspektiven zu gewinnen und bereits existierende Lösungen aus anderen Branchen zu adaptieren. Dadurch lassen sich redundante Entwicklungsprozesse vermeiden und Ressourcen effizient nutzen.
Best Practice: Beginne mit einem breiten Netzwerk und verenge den Fokus allmählich, während du mehr Wissen sammelst.
Besonders zu beachten: Der Beziehungsaufbau mit Experten und klar formulierte Fragestellungen.
Die beste Technik hängt von Ihren Zielen, Ihrem Team und der Art des Problems ab.
Probieren Sie verschiedene Methoden aus, um herauszufinden, was am besten funktioniert!
Haben Sie genug von Brainstorming-Sitzungen, die im Sande verlaufen? Dann ist es an der Zeit, mit diesen 11 bewährten Ideenfindungstechniken das volle kreative Potenzial Ihres Teams freizusetzen.
Vom Brainwriting bis zur Pyramidensuche gibt es für jede Herausforderung eine Methode, um Innovationen zu fördern. Denken Sie daran, dass die bahnbrechendsten Ideen oft von unerwarteter Seite kommen – experimentieren Sie also, haben Sie Spaß, und schaffen Sie eine Kultur, in der Kreativität gedeiht.
Wir bei innosabi sind Experten für die Kraft der Ideenfindung. Unsere Plattform wurde entwickelt, um die Zusammenarbeit zu erleichtern, Kreativität zu fördern und Ihre verrücktesten Ideen in etwas Greifbares zu verwandeln.
Fordern Sie noch heute eine Demo an und entdecken Sie, wie wir Ihnen helfen können, das volle Potenzial Ihres Teams freizusetzen.
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8 Hauptakteure in Innovationsökosystemen und warum sie wichtig sind


Wie jeder zukunftsorientierte Unternehmer weiß, ist Innovation der Schlüssel zu Wachstum und Überleben.
Das gilt für jede Branche, oder?
Aber nicht jede Innovation ist gleich. Radikale Innovation ist im Kern ein bahnbrechender Sprung, der bestehende Märkte auf den Kopf stellt, ganze Branchen neu definiert und unsere Lebens- und Arbeitsweise grundlegend verändert.
Es ist die Art von Innovation, die nicht einfach das Bestehende verbessert, sondern das gesamte Spiel von Grund auf neu schreibt.
In einem früheren Artikel haben wir uns mit diskontinuierlicher Innovation befasst, bei der durch bahnbrechende Technologien und Ideen völlig neue Märkte entstehen. Heute richten wir unseren Fokus auf das eng verwandte, aber dennoch einzigartige Konzept der radikalen Innovation.
Radikale Innovation, oft auch als Durchbruch bezeichnet, beschreibt die Einführung eines Produkts, einer Dienstleistung oder einer Technologie, die die Landschaft einer bestehenden Branche drastisch verändert.
Hierbei geht es nicht um schrittweise Verbesserungen (also sogenannte „inkrementelle Innovationen“). Vielmehr handelt es sich um Wendepunkte, die neu definieren, wie ein ganzes Geschäftsfeld funktioniert – und wie Verbraucher mit der Welt interagieren.
In früheren Artikeln haben wir über diskontinuierliche Innovation gesprochen – einen großen technologischen oder marktbezogenen Umbruch, der Branchen revolutioniert, indem er völlig neue Paradigmen einführt und oft neue Märkte schafft.
Wir haben auch disruptive Innovationen beleuchtet – einfachere, erschwinglichere Lösungen, die zunächst auf Nischenmärkte abzielen, aber letztendlich etablierte Wettbewerber verdrängen, indem sie verändern, wie Verbraucher Produkte oder Dienstleistungen nutzen.
Doch wie Sie vielleicht bemerkt haben, sind die Grenzen zwischen diskontinuierlicher, radikaler und disruptiver Innovation oft fließend. Das Verständnis ihrer einzigartigen Merkmale ist entscheidend, um Strategien für die Zukunft des Geschäfts zu entwickeln.
Hier eine Tabelle zur Verdeutlichung:
Art der InnovationFokusMarktauswirkungenBeispieleDiskontinuierlichNeue Märkte schaffen oder bestehende erweiternSchafft völlig neue Branchen oder KundensegmenteDas Internet, Smartphones, PCsRadikalBestehende Märkte umkrempelnVerändert grundlegend, wie eine Branche funktioniertLED-Beleuchtung, Drohnen, BlockchainDisruptivUnterversorgte Märkte ansprechenBeginnt klein, verbessert sich und verdrängt schließlich die KonkurrenzBilligfluggesellschaften, digitale Kameras, Mitfahrdienste
Lernen Sie die Innovationen kennen, die größer träumten – und alles veränderten:
Glühbirnen existierten über ein Jahrhundert, aber LED-Technologie hat die Branche revolutioniert. LEDs sind energieeffizienter, langlebiger und bieten mehr Designflexibilität – und wurden so zum neuen Standard in der Beleuchtung.
Von Luftaufnahmen und Paketlieferungen bis hin zur Landwirtschaft haben Drohnen zahlreiche Branchen verändert. Sie eröffnen neue Möglichkeiten für Datenerhebung, Überwachung und sogar Unterhaltung.
Abgesehen von Kryptowährungen hat Blockchain das Potenzial, viele Branchen zu verändern. Seine dezentrale und sichere Natur kann Lieferketten, Finanztransaktionen und sogar Wahlsysteme revolutionieren – und so völlig neue Ökosysteme schaffen.
Tierliebhaber aufgepasst! Die Entwicklung von im Labor gezüchtetem Fleisch hat das Potenzial, die Lebensmittelindustrie zu transformieren, indem sie ethische und ökologische Probleme der traditionellen Viehzucht angeht.
VR könnte Branchen wie Gaming, Bildung, Gesundheit und Immobilien revolutionieren, indem es immersive Erlebnisse ermöglicht.
SpaceX entwickelt wiederverwendbare Raketen und senkt Kosten, wodurch der Weltraum für kommerzielle und wissenschaftliche Zwecke zugänglicher wird.
Diese radikale Innovation hat das Potenzial, weit über die Raumfahrt hinaus Branchen zu beeinflussen – von Satellitentechnologie über Telekommunikation bis hin zum Tourismus (Planen Sie schon Ihren Urlaub im All?).
Eine radikale Innovationsstrategie fördert eine Kultur, die Risiko, Experimente und disruptive Denkweisen unterstützt.
Das beinhaltet:
Radikale Innovation ist kein einmaliges Ereignis.
Vielmehr ist es eine Reise, die damit beginnt, einen Schmerzpunkt auf dem Markt zu identifizieren. Das bedeutet, Frustrationen oder unerfüllte Bedürfnisse der Kunden aufzudecken, die von den aktuellen Lösungen nicht adressiert werden.
Sobald ein solcher Schmerzpunkt identifiziert wurde, ist es an der Zeit, Annahmen zu hinterfragen und traditionelle Denkweisen in Frage zu stellen. Auf diese Weise kann Ihr Unternehmen sich für bahnbrechende Möglichkeiten öffnen.
Um radikale Innovation wirklich zu fördern, muss Ihr Unternehmen eine Kultur etablieren, die Risikobereitschaft, Experimente und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit unterstützt. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen, Neues auszuprobieren und sogar den Status quo herauszufordern.
Denn wenn Teams zusammenarbeiten und unterschiedliche Perspektiven und Fachkenntnisse kombinieren, können sie radikale Lösungen entwickeln und optimieren.
Sobald eine vielversprechende Idee identifiziert wurde, ist es essenziell, Prototypen zu entwickeln und zu testen, um das Konzept zu validieren und Nutzerfeedback einzuholen. Dieser iterative Prozess hilft dabei, die Lösung zu verfeinern und sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen des Zielmarktes entspricht.
Ebenso ist es entscheidend, die notwendige Finanzierung und Ressourcen zu sichern, da radikale Innovationen oft erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung, Marketing und Markteinführung erfordern.
Schließlich wird die Innovation implementiert und eingeführt, wobei der Übergang sorgfältig gemanagt werden muss, um eine reibungslose Markteinführung zu gewährleisten.
Die Reise endet nicht mit der Markteinführung – erfolgreiche radikale Innovation erfordert kontinuierliches Monitoring und Anpassung. Hierfür sollten Sie die Marktreaktionen, die Aktivitäten der Wettbewerber und technologische Entwicklungen verfolgen, um notwendige Änderungen vorzunehmen und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein.
Durch das Feiern von Erfolgen und das Lernen aus Misserfolgen können Sie eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung schaffen und zukünftige Innovationsbemühungen vorantreiben.
Ein besseres Verständnis der Schlüsselakteure im Innovationsökosystem kann zusätzliche Einblicke bieten, wie radikale Innovationen in Ihrem Unternehmen gefördert und beschleunigt werden können.
Radikale Innovation verspricht immense Belohnungen, ist jedoch mit einzigartigen Herausforderungen verbunden, die selbst die vielversprechendsten Ideen zum Scheitern bringen können.
Doch keine Sorge. Werfen wir einen Blick auf einige bemerkenswerte Misserfolge und Erfolge und geben dabei umsetzbare Tipps, wie Sie die turbulenten Gewässer radikaler Innovation meistern können – damit Sie nie unvorbereitet sind.
Google Glass, ein tragbarer Computer mit optischem Head-Mounted Display, wurde 2013 als potenzieller Game-Changer gefeiert. Die Begeisterung war groß.
Doch es gab zahlreiche Herausforderungen, die letztlich zu seinem kommerziellen Scheitern führten:
Das Resumee ist kurz: Diese Probleme zeigen, wie wichtig es ist, frühzeitig auf die Bedenken der Verbraucher einzugehen – durch Erschwinglichkeit und die Entwicklung eines überzeugenden Wertversprechens, das bei der Zielgruppe Anklang findet.
SpaceX, gegründet von Elon Musk, hat die Raumfahrtindustrie mit wiederverwendbaren Raketen, kosteneffizienten Starts und ehrgeizigen Plänen zur Kolonisierung des Mars revolutioniert.
Ihr Erfolg beruht auf mehreren Faktoren:
Die Erfolgsfaktoren von SpaceX zeigen, wie eine Kombination aus disruptiver Technologie, einer kühnen Vision, vertikaler Integration, iterativer Entwicklung und datengestützter Entscheidungsfindung eine gesamte Branche umgestalten kann.
Sicherheitsbedenken:
Das Problem: Raumfahrt birgt inhärente Risiken.
Die Lösung: SpaceX hat erheblich in Sicherheitsmaßnahmen und Redundanzsysteme investiert, um diese Risiken zu minimieren.
Regulatorische Hürden:
Das Problem: Die Raumfahrtindustrie unterliegt komplexen Vorschriften.
Die Lösung: Das Unternehmen arbeitet eng mit Regulierungsbehörden zusammen, um die Einhaltung sicherzustellen und den Genehmigungsprozess zu optimieren.
Wettbewerb:
Das Problem: Mit dem Wachstum der Raumfahrtindustrie nimmt der Wettbewerb zu.
Die Lösung: SpaceX konzentriert sich kontinuierlich auf Innovation und Kostensenkung, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Finanzielle Nachhaltigkeit:
Das Problem: Die Entwicklung und der Start von Raketen sind kapitalintensiv.
Die Lösung: SpaceX hat seine Einnahmequellen diversifiziert, etwa durch kommerzielle Satellitenstarts und Regierungsverträge, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten.
SpaceX‘ Ansatz bietet wertvolle Lektionen für andere Unternehmen, die versuchen, etablierte Branchen durch mutige und innovative Lösungen zu verändern.
Um die Innovationsmaschine in voller Fahrt zu halten, sollte Ihr Unternehmen eine lebendige interne Kultur fördern, in der Ihre Mitarbeiter sich ermutigt fühlen, zu experimentieren und ihre Ideen zu teilen. Sie sollten das Gefühl haben, wertgeschätzt und motiviert zu sein, Grenzen zu überschreiten.
Gleichzeitig sollten Sie über die Grenzen Ihres Unternehmens hinausblicken, um auf ein breiteres Talent- und Ideenpool zuzugreifen, das sonst ungenutzt bleiben könnte. Diese dynamische Kombination aus geschlossener und offener Innovation hat das Potenzial, bahnbrechende Lösungen hervorzubringen.
Sie kommen nicht weiter?
Hier kommt innosabi ins Spiel. Unsere Software-Suite deckt jeden Schritt der Innovationsreise ab – von der Identifikation von Markttrends und aufstrebenden Startups bis hin zur Einbindung von Mitarbeitern und Kunden in Co-Creation-Projekte.
Wir verbinden Ihr gesamtes Innovationsökosystem und bieten die Werkzeuge und das Know-how, um eine Kultur radikaler Innovation zu fördern und Ihren Weg zu bahnbrechenden Fortschritten zu beschleunigen.
Erfahren Sie, wie innosabi den Innovationsmotor Ihres Unternehmens ankurbeln kann.
9 Tipps für eine erfolgreiche Innovationskultur
Warum jedes Unternehmen 2025 einen Chief Innovation Officer braucht, um wettbewerbsfähig zu bleiben
Top 10 Best Practices: diskontinuierliches Innovationsmanagement für Führungskräfte und Teams


Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass sich die Welt in einem Tempo entwickelt, das schwer zu bewältigen ist? Genau das ist das Wesen von Innovation – und ihre Bedeutung in der modernen Geschäftswelt haben wir in unserem Artikel „Was bedeutet Innovation – und warum ist sie 2025 so wichtig?“ beleuchtet.
Exzellente Frage!
Kurz gesagt, handelt es sich um eine Art von Innovation, die ein vollkommen neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder Technologie einführt, die in der Lage ist, ganze bestehende Märkte zu verändern und neue zu schaffen. Es handelt sich um einen radikalen Bruch mit etablierten Normen, der häufig bedeutende Veränderungen im Verbraucherverhalten und in den Branchenpraktiken erfordert.
Das ist keine durchschnittliche Produktverbesserung; es geht um bahnbrechende Veränderungen, die ganze Industrien ins Wanken bringen. Solche Veränderungen, bei denen Sie denken: „Wow, woher kam das?“ und „Wie konnten wir je ohne das leben?“
In diesem Artikel werden wir erklären, was diskontinuierliche Innovation ist, warum sie wichtig ist, die verschiedenen Typen, reale Beispiele und wie Ihr Unternehmen entweder die Welle reiten kann … oder davon mitgerissen wird.
Diskontinuierliche Innovation ist der ultimative Paradigmenwechsel, ein revolutionärer Durchbruch, der Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse so radikal verändert, dass er völlig neue Märkte schafft oder bestehende grundlegend verändert.
Es ist im Grunde der Unterschied zwischen einem kleinen Software-Update und der Erfindung des Internets.
Vergessen Sie inkrementelle Verbesserungen; wir sprechen hier von disruptiven Sprüngen, die Wettbewerber vor gewaltige Herausforderungen stellen.
Denken Sie daran, wie das erste iPhone nicht nur ein besseres Mobiltelefon war; es war ein Taschencomputer, der unsere Kommunikation, Arbeit und Unterhaltung revolutioniert hat.
Wie Sie wahrscheinlich schon bemerkt haben, sind diskontinuierliche Innovationen eine ganz eigene Kategorie, da sie eine einzigartige Reihe von Merkmalen besitzen, die sie von inkrementellen oder sogar dynamisch kontinuierlichen Innovationen unterscheiden.
Einfach ausgedrückt:
Genauer gesagt:
Diskontinuierliche Innovation: Etwas vollkommen Neues und Anderes wird erfunden, das unsere Lebens- und Arbeitsweise verändert. Denken Sie an das erste Auto, das Internet oder das Telefon.
Disruptive Innovation: Es beginnt mit einem einfachen, billigeren Produkt, das vielleicht nicht so gut ist wie bestehende Lösungen. Doch mit der Zeit wird es besser und erobert den Markt. Denken Sie an Billigfluglinien oder Digitalkameras.
Lesen Sie mehr über Disruptive Innovation in unserem Blog.
Was ist der Unterschied?
Es gibt auch eine Kategorie, die als dynamisch kontinuierliche Innovation bezeichnet wird und irgendwo zwischen inkrementeller und diskontinuierlicher Innovation angesiedelt ist.
Dabei handelt es sich um bedeutende Verbesserungen, die nicht unbedingt völlig neue Märkte schaffen, aber dennoch die Art und Weise verändern, wie wir Produkte oder Dienstleistungen nutzen. Betrachten Sie in diesem Fall den Übergang von Filmkameras zu Digitalkameras – eine große Veränderung, die aber immer noch auf dem Grundkonzept der Fotografie aufbaut.
Während diskontinuierliche Innovationen enorme Chancen bieten können, tun sich etablierte Unternehmen oft schwer damit, sie zu nutzen, was auf ein Phänomen zurückzuführen ist, das als „Innovator’s Dilemma“ bekannt ist.
Dieses Phänomen tritt auf, wenn ein Unternehmen sich so sehr darauf konzentriert, seine bestehenden, profitablen Kunden zu bedienen, dass es vernachlässigt, in radikale neue Technologien oder Geschäftsmodelle zu investieren.
Das Problem dabei? Das kann dazu führen, dass sie von agileren Newcomern, die bereit sind, Risiken einzugehen und Neuland zu betreten, überholt werden.
Der Übergang von der Pferdekutsche zum Automobil
Der Übergang von Festnetztelefonen zu Mobiltelefonen
Der Aufschwung des E-Commerce:
Wollen Sie der nächste große Disruptor sein?
Hier sind einige unserer besten Tipps, um Ihr Radar zu schärfen und diese innovativen Möglichkeiten zu erkennen:
Suchen Sie nach aufkommenden Technologien
Behalten Sie die neuesten technologischen Entwicklungen im Auge. Gibt es neue Tools oder Möglichkeiten, die zur Lösung bestehender Probleme oder zur Schaffung völlig neuer Erfahrungen genutzt werden könnten?
Achten Sie auf die sich ändernden Verbraucherpräferenzen
Was wollen und brauchen die Menschen jetzt? Gibt es neue Trends oder unerfüllte Wünsche, die mit einem neuen Produkt oder einer neuen Dienstleistung erfüllt werden könnten?
Identifizieren Sie unterversorgte Märkte
Gibt es Personengruppen, deren Bedürfnisse durch bestehende Lösungen nicht erfüllt werden? Dies sind die Hauptziele für diskontinuierliche Innovation.
Annahmen in Frage stellen
Scheuen Sie sich nicht, den Status quo in Frage zu stellen. Was wäre, wenn die Dinge anders gemacht würden? Was wäre, wenn es einen besseren Weg gäbe? Diese Art des Denkens kann zu Durchbrüchen führen.
Sind Sie neugierig, wie Sie diese Grundsätze in die Praxis umsetzen können? In unserem umfassenden Leitfaden zum diskontinuierlichen Innovationsmanagement finden Sie die 10 besten Verfahren zur Förderung einer Kultur der radikalen Innovation.
Das Tempo des Wandels wird immer schneller, und die diskontinuierliche Innovation wird weiterhin Branchen und unser Leben in einer Weise umgestalten, die wir uns nicht einmal vorstellen können. Wenn wir ihre Kraft und ihr Potenzial verstehen, können wir uns auf die Zukunft vorbereiten und die damit verbundenen Chancen nutzen.
Die Welt wartet nicht auf diejenigen, die stillstehen. Lassen Sie sich von der nächsten Welle der diskontinuierlichen Innovation nicht abhängen.
Finden Sie heraus, wie innosabi Ihr Unternehmen dabei unterstützen kann, bahnbrechende Ideen zu entwickeln und die nächste Welle der diskontinuierlichen Innovation anzuführen. Fordern Sie noch heute eine Demo an.


Haben Sie schon einmal erlebt, wie ein neues Unternehmen plötzlich eine ganze Branche auf den Kopf stellt?
Das ist disruptive Innovation in Aktion – ein Konzept, das von Clayton Christensen, Professor an der Harvard Business School, geprägt wurde. Kurz gesagt geht es dabei um grundlegende Veränderungen: die Art und Weise, wie Dinge funktionieren, wird revolutioniert, unser Leben wird einfacher, bequemer – oder es werden sogar völlig neue Möglichkeiten geschaffen, die zuvor undenkbar waren.
Erinnern Sie sich daran, wie Smartphones klobige Handys ersetzt haben? Oder wie Streaming-Dienste wie Netflix den Filmabend revolutioniert haben (RIP Blockbuster)? Das sind klassische Beispiele für disruptive Innovation.
In diesem Artikel tauchen wir in die wesentlichen Merkmale und Arten disruptiver Innovation ein und beleuchten ihre weitreichenden Auswirkungen auf Unternehmen und die Gesellschaft. Zudem geben wir praktische Strategien an die Hand, wie sowohl Startups als auch etablierte Unternehmen in Zeiten des Wandels nicht nur überleben, sondern erfolgreich wachsen können.
Wie bereits erwähnt, wurde das Konzept der disruptiven Innovation von Clayton Christensen entwickelt.
Dabei geht es nicht nur darum, etwas Neues zu erfinden. Vielmehr handelt es sich um die Einführung eines Produkts, einer Dienstleistung oder Technologie, die so radikal anders und zugänglich ist, dass sie den bestehenden Markt buchstäblich auf den Kopf stellt.
Disruptoren starten oft nicht mit den schickesten Features oder der höchsten Leistung. Sie überzeugen vielmehr, indem sie einfacher, erschwinglicher oder benutzerfreundlicher sind – und sprechen häufig Zielgruppen an, die zuvor gar nicht erreicht wurden.
Lassen Sie uns die entscheidenden Eigenschaften beleuchten, die disruptive Innovationen so wirkungsvoll machen:
Es gibt zwei Hauptarten disruptiver Innovation:
Diese Form richtet sich an preissensitive Kunden in einem bestehenden Markt.
Das Angebot ist einfacher, günstiger und erfüllt die Grundbedürfnisse – wie bei Billigfluglinien, bei denen es vielleicht keine Mahlzeiten gibt, aber zumindest die Reise erschwinglich ist.
Hier wird ein völlig neuer Markt geschaffen, indem ein Produkt oder eine Dienstleistung eingeführt wird, die eine neue Zielgruppe anspricht – etwa Smartphones mit integrierten Kameras, die Hobbyfotografen einen einfachen Zugang zur Fotografie ermöglichten.
Für etablierte Unternehmen ist disruptive Innovation oft ein zweischneidiges Schwert: Sie sind so darauf fokussiert, ihre profitabelsten Kunden mit immer ausgefeilteren Produkten zu bedienen, dass sie weniger lukrative Segmente vernachlässigen.
Das öffnet die Tür für Disruptoren, die diese Marktlücken erfolgreich besetzen.
Tesla hat nicht einfach Elektroautos hergestellt – sie haben sie begehrenswert gemacht. Während Elektrofahrzeuge früher als langsam und unpraktisch galten, schuf Tesla mit Modellen wie dem Model S oder Model 3 leistungsstarke und stilvolle Alternativen, die den traditionellen Luxusautos ebenbürtig oder überlegen sind.
Teslas disruptive Innovation baute ein umfangreiches Netz von Ladestationen auf und machte den Besitz von Elektrofahrzeugen praktischer. Das Unternehmen setzt auf Software-Updates über die Luftschnittstelle und verbessert seine Fahrzeuge kontinuierlich mit neuen Merkmalen und Funktionen. Und sie stellten das traditionelle Händlermodell infrage, indem sie direkt online an die Verbraucher verkauften.
Dieser mehrgleisige Ansatz zog nicht nur Early Adopters und Technikbegeisterte an, sondern veranlasste auch etablierte Autohersteller, ihre eigene Entwicklung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen.
Airbnb hat das Konzept, Räume zu vermieten, neu definiert und dabei die Hotelbranche grundlegend verändert. Reisende fanden über die Plattform nicht nur günstigere, sondern auch authentischere Unterkünfte – von gemütlichen Apartments bis hin zu luxuriösen Villen.
Damit schuf Airbnb eine Plattform, auf der Reisende einzigartige und erschwingliche Unterkünfte in fast jedem Winkel der Welt finden konnten.
Dies hat die traditionelle Hotelbranche in mehrfacher Hinsicht erschüttert.
Der Erfolg von Airbnb zwang die traditionellen Hotels dazu, ihr Angebot neu zu bewerten und sich an die veränderten Vorlieben der Reisenden anzupassen. Viele Hotels bieten nun persönlichere Erlebnisse und konzentrieren sich auf einzigartige Annehmlichkeiten, um sich von der wachsenden Zahl von Airbnb-Angeboten abzuheben.
Diese Fallstudien zeigen, wie innovatives Denken, gepaart mit der Bereitschaft, den Status quo in Frage zu stellen, zu außergewöhnlichen Veränderungen in der Art und Weise führen kann, wie wir leben, arbeiten und mit der Welt um uns herum interagieren.
Während disruptive Innovation großes Potenzial birgt, ist sie nicht frei von Herausforderungen und Risiken.
Sowohl aufstrebende Disruptoren als auch etablierte Unternehmen müssen sich dieser potenziellen Stolpersteine bewusst sein, um nicht Opfer der Kräfte zu werden, die sie zu nutzen versuchen.
Lassen Sie uns diese Herausforderungen einzeln betrachten:
Disruptive Innovationen bewegen sich oft in unerschlossenem Terrain, was zu regulatorischen Herausforderungen führen kann.
Bestehende Vorschriften sind möglicherweise nicht auf neue Geschäftsmodelle oder Technologien ausgelegt, was rechtliche und Compliance-Hürden für Disruptoren schafft (wussten Sie, dass ChatGPT ursprünglich in Italien aufgrund von Datenschutzbedenken verboten wurde?).
Etablierte Unternehmen mit einem Interesse am Status quo könnten sich gegen disruptive Neueinsteiger wehren.
Sie könnten aggressive Wettbewerbstaktiken anwenden, für nachteilige Vorschriften lobbyieren oder versuchen, die Technologie des Disruptors durch Übernahmen zu unterdrücken.
Das Skalieren eines disruptiven Geschäftsmodells kann schwierig sein. Was in einem Nischenmarkt funktioniert, lässt sich nicht immer problemlos auf ein größeres Publikum übertragen. Disruptoren können Schwierigkeiten haben, Finanzmittel zu sichern, die notwendige Infrastruktur aufzubauen oder schnelles Wachstum effektiv zu bewältigen.
Disruptive Innovationen erfordern oft erhebliche Anfangsinvestitionen in Forschung, Entwicklung und Marketing. Der Erfolg ist nicht garantiert, und viele Startups scheitern daran, die erforderlichen Mittel zu sichern oder genügend Einnahmen zu generieren, um ihre Betriebe aufrechtzuerhalten.
Eines der größten Risiken disruptiver Innovation ist der potenzielle Verlust von Arbeitsplätzen in betroffenen Branchen.
Neue Technologien und Geschäftsmodelle können Aufgaben automatisieren oder bestimmte Fähigkeiten überflüssig machen, was zu Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichen Härten für einige Arbeitnehmer führen kann.
Disruptive Technologien, insbesondere solche, die große Datenmengen sammeln und analysieren, können Datenschutz- und Sicherheitsbedenken aufwerfen. Unternehmen müssen Priorität auf den Schutz von Daten legen und robuste Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um Benutzerinformationen zu schützen.
Disruptive Innovationen können unbeabsichtigte gesellschaftliche Folgen haben.
Beispielsweise hat der Aufstieg sozialer Medienplattformen Bedenken hinsichtlich Sucht, Cybermobbing und der Verbreitung von Fehlinformationen ausgelöst.
Während viele disruptive Innovationen bemerkenswerte Erfolge erzielt haben, sind andere gescheitert. Hier einige bemerkenswerte Beispiele:
Diese Beispiele dienen als Warnung, dass selbst die vielversprechendsten Innovationen scheitern können, wenn sie nicht auf echte Kundenbedürfnisse eingehen, regulatorische Hürden überwinden oder mit den Risiken neuer Technologien umgehen.
Disruptive Innovation hat das Potenzial, ganze Branchen, Volkswirtschaften und Gesellschaften umzugestalten. Ihre Auswirkungen auf Arbeitsplätze und das soziale Gefüge sind jedoch komplex und oft umstritten.
Disruptive Innovation kann ein enormer Motor für Wirtschaftswachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sein.
Mit dem Aufkommen neuer Branchen entsteht oft ein Bedarf an neuen Fähigkeiten und Experten. Dadurch können völlig neue Berufsfelder entstehen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren.
Beispiel: Die Entstehung sozialer Medien führte zu einem neuen Bereich: Social Media Management. Ebenso hat das Wachstum des E-Commerce die Nachfrage nach Logistik- und Lieferexperten erhöht.
Kurzfristig kann disruptive Innovation jedoch zu Arbeitsplatzverlusten und wirtschaftlichen Störungen führen.
Neue Technologien und Geschäftsmodelle können bestehende Arbeitsplätze obsolet machen, insbesondere solche, die repetitive Aufgaben umfassen oder leicht automatisiert werden können.
Beispiel: Die Einführung von Selbstbedienungskassen und Online-Shopping hat in einigen Bereichen die Nachfrage nach Kassierern und Einzelhandelsmitarbeitern reduziert.
Disruptive Innovation mag eine Bedrohung darstellen, doch etablierte Unternehmen können proaktiv handeln, um nicht nur zu überleben, sondern auch zu wachsen.
Hier sind einige Tipps:
Für bahnbrechende Innovationen muss man oft Risiken eingehen und neue Dinge ausprobieren. Unternehmen, die zum Experimentieren ermutigen und einen sicheren Raum für die Mitarbeiter schaffen, um neue Ideen auszuprobieren, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit auf bahnbrechende Durchbrüche stoßen. Ebenso wichtig ist es, aus Misserfolgen zu lernen und sie als Sprungbrett für künftige Erfolge zu nutzen.
Der Wandel beschleunigt sich, und disruptive Innovation wird weiterhin Branchen prägen.
Von Gesundheitswesen über Transport bis Energie – neue Technologien und kreative Lösungen versprechen spannende Entwicklungen.
Wenn wir die Dynamik disruptiver Innovationen und ihre potenziellen Auswirkungen verstehen, können wir uns besser auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereiten und die damit verbundenen Chancen nutzen. Es ist eine faszinierende Landschaft, die uns in den kommenden Jahren auf Trab halten wird.
Machen Sie den ersten Schritt, ein Disruptor zu werden.
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Stellen Sie sich ein kleines Team in einem belebten Callcenter vor, das feststellt, dass die Bearbeitung von Kundenbeschwerden über Rückerstattungen jede Woche Stunden verschlingt. Es ist ein mühsamer Hin- und Her-Prozess, der mehrere Teams involviert. Frustriert, aber inspiriert, schlägt ein Kundenservice-Mitarbeiter ein Tool vor, das Rückerstattungen unter bestimmten Bedingungen automatisiert genehmigt. Die Idee ist einfach, doch die Wirkung ist enorm. Schon nach wenigen Monaten steigt die Effizienz drastisch an und spart jährlich tausende Stunden.
Solche Geschichten sind nicht nur Anekdoten; sie zeigen, was Programme für mitarbeitergetriebene Innovation leisten können, wenn Organisationen ihre Mitarbeitenden befähigen, kreativ zu denken und mutig zu handeln.
Innovation weckt oft Bilder dramatischer Durchbrüche – denken Sie an selbstfahrende Autos oder lebensverändernde Impfstoffe. Doch die bedeutendste Innovation vieler Unternehmen beginnt innerhalb ihrer eigenen Wände. Sie zeigt sich in kleinen Optimierungen von Arbeitsabläufen, kreativen Lösungen für Kundenprobleme oder neuen Ansätzen der Zusammenarbeit im Team.
Diese subtilen, alltäglichen Veränderungen werden von Mitarbeitenden vorangetrieben, die Ineffizienzen erkennen, Verbesserungen sehen und – wenn man ihnen die Chance gibt – Lösungen entwickeln.
Mitarbeitende sind die Augen und Ohren eines Unternehmens. Sie arbeiten täglich mit Systemen, Kunden und Prozessen und erleben direkt die Engpässe, Reibungspunkte und kleinen Fehler, die niemals in einem Vorstandspowerpoint landen. Diese Nähe verschafft ihnen eine unvergleichliche Perspektive für Innovationen.
Als Mitarbeitende in Adobes Kickbox-Initiative die Werkzeuge erhielten, ihre Ideen eigenständig einzubringen und zu entwickeln, entstanden unerwartete Lösungen – Lösungen, die traditionelle Top-Down-Innovationsstrukturen vielleicht übersehen hätten.
Vielleicht fragen Sie sich: Was verwandelt einen guten Arbeitsplatz in einen, an dem Innovation gedeiht? Die Antwort liegt nicht in Annehmlichkeiten wie Tischkicker oder kostenlosen Snacks (auch wenn die natürlich willkommen sind). Es geht um Kultur – eine Kultur, die Neugier feiert und Mitarbeitende befähigt, ihre Ideen umzusetzen.
Stellen Sie sich eine Analogie vor: Ein Unternehmen ohne Programme für mitarbeitergetriebene Innovation ist wie ein Garten, in dem nur die höchsten Bäume Sonnenlicht bekommen. Die kleineren Pflanzen – ebenfalls voller Potenzial – bleiben im Schatten. Programme, die Mitarbeiterinnovation fördern, ebnen das Spielfeld und lassen jede Idee wachsen und gedeihen.
Ein erfolgreiches Programm erfordert strategische Planung, effektive Führung und Engagement für die Mitarbeitenden.
Folgende Punkte zeichnen die besten Programme aus:
Von großen Konzernen haben Sie sicher schon gehört – doch wie sieht es bei kleineren Unternehmen aus? Genau hier liegt die wahre Magie.
Diese weniger bekannten Beispiele zeigen, wie Unternehmen Innovation fördern können: Hierzu gehören flachere Hierarchien, die Nutzung von Kundenfeedback oder eine Kultur des Experimentierens, die ein Umfeld schafft, in dem Ideen frei fließen und Mitarbeitende sich einbringen können.
Mitarbeitende aller Ebenen geben ehrliches, konstruktives Feedback zu Filmideen. Dieses offene Miteinander führte zu bahnbrechenden Filmen wie Inside Out.
Takeaway: Fördern Sie ehrliche Kritik ohne Angst vor Konsequenzen, um das Beste aus kreativen Projekten herauszuholen.
Mitarbeitende werden geschult, tiefes Einfühlungsvermögen zu entwickeln, radikal zu brainstormen und schnell zu prototypisieren. Produkte wie QuickBooks Self-Employed entstanden so.
Takeaway: Ein strukturierter, nutzerzentrierter Innovationsprozess befähigt Mitarbeitende, reale Probleme zu lösen.
Mitarbeitende und Kunden bringen Ideen ein, etwa für minimalistische, stapelbare Möbel.
Takeaway: Die Kombination aus Mitarbeiter-Insights und Kundenbeteiligung schafft echte nutzerzentrierte Innovation.
Solche Programme entstehen weniger durch komplexe Frameworks, sondern durch die richtige Kultur. Hier einige unkonventionelle Ansätze:
Häufige Hürden sind Widerstand gegen Veränderungen, Zeitmangel oder Angst vor Misserfolg. Beginnen Sie klein: Schon monatliche „Ideen-Lunches“ können überraschende Ergebnisse bringen.
Unternehmen, die heute den Markt anführen, zeichnen sich durch Anpassungsfähigkeit, Trendvoraussicht und die Nutzung interner Talente aus. Innovation bedeutet Relevanz und Wachstum. Mitarbeitergetriebene Innovationsprogramme werden das Rückgrat zukunftsorientierter Unternehmen sein.
Die Schönheit solcher Programme liegt in ihrer Universalität: Ob Start-up oder multinationaler Konzern – die Prinzipien bleiben gleich: zuhören, befähigen, handeln. Das nächste große Geschäftspotenzial liegt vielleicht schon in einer E-Mail, einem Notizbuch oder beim Kaffeegespräch zwischen Kollegen. Zeit, es freizuschalten!
Innovationsökosysteme sind dynamische Netzwerke aus miteinander verbundenen Akteuren, Organisationen und Institutionen, die zusammenarbeiten und interagieren, um Innovationen in einer bestimmten Region oder Branche voranzutreiben.
Typischerweise gehören dazu:
Kern eines Innovationsökosystems ist die Durchlässigkeit – der freie Austausch von Ideen und Lösungen zwischen verschiedenen Akteuren eines Unternehmens und dessen Netzwerk.
Kurz gesagt, ein Innovationsökosystem ermöglicht einen integrierteren Ansatz für Innovation.
Das Hauptziel eines Innovationsökosystems besteht darin, eine Umgebung zu schaffen, in der diese Akteure zusammenarbeiten, Ressourcen teilen und ihre jeweiligen Stärken nutzen können, um Innovation zu beschleunigen, wirtschaftliches Wachstum zu fördern und komplexe Herausforderungen zu lösen.
Dieser ganzheitliche Ansatz sorgt dafür, dass Innovation nicht nur die Aufgabe einer einzelnen Abteilung oder Einheit ist, sondern ein kollektives Bestreben, das die Stärken und Erkenntnisse aller Beteiligten nutzt. Ein Beispiel: Kundenfeedback kann den Ausgangspunkt für Kooperationen zwischen verschiedenen Akteuren innerhalb eines Innovationsökosystems bilden.
Als Nächstes werfen wir einen genaueren Blick auf die wichtigsten Akteure in einem Innovationsökosystem, ihre einzigartigen Merkmale, ihre wesentlichen Rollen und ihre Bedeutung für Fortschritt und Wandel.
Wer Innovation fördern möchte, muss die Schlüsselrollen und die Bedeutung jedes Akteurs in diesem Ökosystem verstehen.
Merkmale: Start-ups und Unternehmer sind treibende Kräfte für das Wachstum des Innovationsökosystems. Sie zeichnen sich durch ihre Anpassungsfähigkeit, Kreativität und Risikobereitschaft aus.
Rolle: Sie entwickeln neue Ideen und bahnbrechende Technologien, testen ständig neue Geschäftsmodelle und Produkte und überschreiten dabei häufig die Grenzen des Möglichen.
Bedeutung: Start-ups und Unternehmer sind oft kreativer und risikofreudiger als größere Unternehmen. Sie widmen sich häufig Problemen, die etablierte Unternehmen übersehen, und reagieren schnell auf Marktveränderungen und neue Trends.
Beispiele: Unternehmen wie Uber, Airbnb und SpaceX begannen als kleine Start-ups mit großen Ideen und revolutionierten ihre jeweiligen Branchen durch Innovation und Beharrlichkeit.
Merkmale: Etablierte Unternehmen sind in der Regel größer, verfügen über mehr Ressourcen und haben eine stabile Marktposition. Sie zeichnen sich durch etablierte Prozesse, umfangreiche Netzwerke und erheblichen Markteinfluss aus.
Rolle: Diese Unternehmen treiben Innovation voran, indem sie stark in Forschung und Entwicklung investieren. Sie können die Innovationen von Start-ups skalieren, indem sie neue Technologien in ihre Prozesse integrieren.
Bedeutung: Unternehmen stellen die Infrastruktur und Ressourcen bereit, die notwendig sind, um Innovationen zu skalieren, und schaffen Märkte für neue Produkte und Dienstleistungen.
Beispiele: Firmen wie Google, Apple und General Electric investieren kontinuierlich in Innovation, sei es durch interne F&E oder durch den Erwerb innovativer Start-ups.
Merkmale: Diese Institutionen sind auf wissenschaftliche und technologische Fortschritte spezialisiert und bekannt für ihre intellektuellen Ressourcen und hochmodernen Forschungseinrichtungen.
Rolle: Universitäten und Forschungsinstitute treiben Grundlagen- und angewandte Forschung voran, schaffen neues Wissen und Technologien und bilden zukünftige Innovatoren aus.
Bedeutung: Sie sind zentrale Hubs für Forschung und Entwicklung und arbeiten oft mit Industrie und Regierung zusammen, um Forschungsergebnisse in praktische Anwendungen umzusetzen.
Beispiele: Institutionen wie das MIT, die Stanford University und die Fraunhofer-Gesellschaft sind bekannt für ihre bahnbrechenden Beiträge zur Innovation.
Merkmale: Regierungen und politische Entscheidungsträger setzen die Rahmenbedingungen, die den Innovationssektor beeinflussen. Sie gestalten die Wirtschaft und Gesellschaft durch Gesetzgebung und Politik.
Rolle: Sie fördern Forschung und Entwicklung, schaffen steuerliche Anreize und regulieren Technologien, um Innovation zu fördern oder zu hemmen.
Bedeutung: Regierungen erleichtern durch ihre Unterstützung die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien und schaffen ein innovationsfreundliches Umfeld.
Beispiele: Das US-amerikanische SBIR-Programm bietet kleinen Unternehmen Fördermittel für Forschung und Entwicklung mit Potenzial für Kommerzialisierung.
Merkmale: Diese Akteure stellen Kapital für Start-ups und innovative Projekte bereit, oft im Austausch gegen Eigenkapital oder Schulden.
Rolle: Sie finanzieren Start-ups und ermöglichen es ihnen, Produkte zu entwickeln, ihre Geschäftsmodelle zu skalieren und Innovationen auf den Markt zu bringen.
Bedeutung: Ohne Investoren würden viele innovative Ideen aufgrund fehlender Finanzierung nicht umgesetzt werden. Sie bieten Start-ups auch Mentoring, strategische Beratung und wichtige Kontakte.
Beispiele: Risikokapitalgeber wie Sequoia Capital oder Andreessen Horowitz haben erfolgreiche Start-ups wie Dropbox, Slack und Facebook unterstützt.
Merkmale: Diese Organisationen bieten Start-ups Ressourcen, Mentoring und Unterstützung, um in ihrer Frühphase zu wachsen.
Rolle: Inkubatoren bieten Arbeitsräume und Ressourcen, während Akzeleratoren umfassende Unterstützung inklusive Finanzierung und Netzwerken bereitstellen.
Bedeutung: Sie helfen Start-ups, die Herausforderungen der Frühphase zu meistern, und legen das Fundament für nachhaltigen Erfolg.
Beispiele: Y Combinator und Techstars sind prominente Beispiele für erfolgreiche Akzeleratoren.
Merkmale: Diese Gruppen vereinen Unternehmen und Individuen innerhalb eines bestimmten Sektors und fördern Zusammenarbeit und Wissensaustausch.
Rolle: Sie erleichtern den Austausch von Best Practices und setzen sich für günstige politische Rahmenbedingungen ein.
Bedeutung: Sie fördern eine gemeinsame Branchenidentität und tragen zur Etablierung von Standards und Best Practices bei.
Beispiele: Der NVCA (National Venture Capital Association) in den USA und die EARTO (European Association of Research and Technology Organizations) in Europa.
Merkmale: Kunden und Nutzer sind die Endabnehmer innovativer Produkte und Dienstleistungen.
Rolle: Sie liefern wertvolle Einblicke, die zur Entwicklung und Verbesserung von Innovationen beitragen.
Bedeutung: Ohne Kunden gäbe es keinen Markt für Innovationen. Ihre Zufriedenheit und ihr Engagement sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg neuer Produkte.
Beispiele: Frühzeitige Nutzer von Technologien wie dem iPhone oder Tesla haben deren Erfolg maßgeblich beeinflusst.
Das Verständnis für die Interaktionen dieser Akteure innerhalb des Innovationsökosystems bietet Einblicke in dessen komplexe und dynamische Natur. Jeder Akteur trägt auf seine Weise dazu bei, ein kollaboratives Umfeld zu schaffen, das technologische Fortschritte beschleunigt und neue Ideen fördert.
Durch die Nutzung dieser Interaktionen können Organisationen ihre Agilität steigern und Branchen auf nachhaltiges Wachstum und globale Wettbewerbsfähigkeit vorbereiten.
Bleiben Sie dran für weitere Einblicke in Innovationsmethoden und -tools auf dem innosabi Blog oder folgen Sie uns in den sozialen Medien. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Innovation!


Um in der Geschäftswelt an der Spitze zu bleiben, reicht es nicht aus, lediglich mitzuhalten – Innovation ist der Schlüssel. Hier kommen Chief Innovation Officers (CINOs) ins Spiel.
In diesem Artikel erfahren Sie, warum ein CINO für den Erfolg von Unternehmen im Jahr 2025 und darüber hinaus unerlässlich ist. Wir beleuchten, wie CINOs Veränderungen meistern, Wachstum fördern und entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen.
Chief Innovation Officers (CINOs) sind transformative Führungspersönlichkeiten, die für Innovation und Veränderungsmanagement in Unternehmen verantwortlich sind. Ihre Rolle geht weit über traditionelle Managementaufgaben hinaus – sie sind Visionäre, Strategen und Veränderungstreiber in einer Person.
CINOs fördern eine Kultur der Kreativität und des Experimentierens, treiben die Entwicklung bahnbrechender Produkte und Dienstleistungen voran und sorgen dafür, dass ihr Unternehmen in einem sich ständig wandelnden Markt wettbewerbsfähig bleibt. Ihr Einfluss reicht in alle Geschäftsbereiche hinein – von Produktentwicklung und Marketing bis hin zu Unternehmensstrategie und operativen Prozessen.
Mit einer einzigartigen Kombination aus Fähigkeiten und Eigenschaften erkennen CINOs frühzeitig aufkommende Trends und Technologien, motivieren Teams und navigieren durch die komplexen Dynamiken von Organisationen.
Kurz gesagt, CINOs gestalten die Zukunft ihres Unternehmens, indem sie Innovation und strategisches Vorausdenken in den Mittelpunkt stellen.
Die Mission eines Chief Innovation Officers ist vielschichtig und weitreichend.
Im Kern geht es darum, durch Innovation Unternehmenswachstum und Wettbewerbsvorteile zu fördern. Diese Mission umfasst eine Vielzahl von Aufgaben, die entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens sind.
Eine der Hauptaufgaben von CINOs ist es, eine Innovationsstrategie, die mit den Unternehmenszielen übereinstimmt, zu erarbeiten und zu kommunizieren. Dazu gehört, Schlüsselbereiche für Innovation zu identifizieren, ehrgeizige Innovationsziele zu definieren und Roadmaps zu entwickeln.
Neben der Strategieentwicklung sind CINOs für die Förderung einer Innovationskultur innerhalb des Unternehmens verantwortlich. Dazu gehört die Schaffung eines Umfelds, in dem die Mitarbeiter ermutigt werden, kreativ zu denken, Risiken einzugehen und neue Ideen zu erkunden. Diese CINOs leiten oft Initiativen wie Hackathons, Innovationslabore und funktionsübergreifende Kooperationssitzungen, um die Innovation im gesamten Unternehmen zu fördern.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der CINO-Rolle ist die Durchführung von Innovationsinitiativen, wie z. B. die Beaufsichtigung der Entwicklung und Einführung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, sowie die Bewertung des Erfolgs dieser Initiativen und die Optimierung auf der Grundlage von Feedback und Markteinblicken.
Nicht zuletzt spielen CINOs eine zentrale Rolle beim Aufbau und der Pflege strategischer Partnerschaften mit externen Akteuren, darunter Start-ups, akademische Einrichtungen und Industriepartner. Diese wiederum können den Zugang zu Spitzentechnologien, Talenten und Marktchancen ermöglichen.
Diese Aufgaben erfordern eine Mischung aus strategischem Denken und operativer Exzellenz, um nachhaltige Veränderungen und Werte für das Unternehmen zu schaffen.
Der Weg zum CINO erfordert eine besondere Kombination aus Erfahrung und persönlichen Qualitäten. Obwohl es keinen festen Karriereweg gibt, können angehende Innovationsleiter einige Schritte unternehmen, um sich optimal auf diese Rolle vorzubereiten.
Um ein Experte für Innovationsmanagement, Produktentwicklung, strategische Planung oder Unternehmertum zu werden, sollten angehende CINOs Positionen in diesen Bereichen anstreben. Der Schwerpunkt sollte auf der Durchführung erfolgreicher Innovationsinitiativen und der Erzielung greifbarer Ergebnisse in diesen Positionen liegen.
Beispielsweise kann die Leitung eines Teams bei der Einführung eines neuen Produkts oder die Umsetzung strategischer Initiativen zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz eine Erfolgsbilanz vorweisen. Diese Erfolgsbilanz wird die Glaubwürdigkeit eines potenziellen Chief Innovation Officer-Kandidaten stärken.
Neben praktischer Erfahrung kann auch ein solides Bildungsfundament von Vorteil sein.
Viele CINOs verfügen über fortgeschrittene Abschlüsse in Bereichen wie Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen oder Design, die ein solides theoretisches Verständnis der Innovationsprinzipien und -praktiken vermitteln.
Dazu können Fähigkeiten wie strategisches Denken, Problemlösung, Kreativität, Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit gehören. Die Entwicklung von Kenntnissen in Bereichen wie neue Technologien oder Markt- und Datenanalyse kann ihre Effektivität als Innovationsführer ebenfalls steigern.
Der Aufbau von Beziehungen innerhalb des Innovations-Ökosystems kann für angehende CINOs wertvoll sein.
Aktivitäten wie die Teilnahme an Branchenveranstaltungen, der Beitritt zu Berufsverbänden, die Teilnahme an Innovations-Communities und die Suche nach Mentoren, die Sie auf Ihrem Karriereweg beraten und unterstützen können, erleichtern die Vernetzung.
Schließlich sollten Sie Leidenschaft, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit zeigen. Denn der Weg zu einem Innovationsführer ist oft schwierig und erfordert Ausdauer angesichts von Hindernissen und Rückschlägen.
Eine wachstumsorientierte Denkweise, Neugier und Anpassungsfähigkeit sowie die ständige Suche nach Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten sind die besten Möglichkeiten für angehende CINOs, ihre Chancen auf beruflichen Erfolg zu erhöhen.
Die Antwort hängt von den individuellen Anforderungen des Unternehmens ab.
Während kleinere, etablierte Unternehmen wie lokale Bäckereien möglicherweise weniger Veränderungsbedarf haben, können größere Organisationen, insbesondere in Branchen mit disruptiven Veränderungen, stark von der Führungsstärke eines CINOs profitieren.
Ein CINO kann Veränderungen anstoßen, die richtigen Talente anziehen und eine Innovationskultur fördern. Doch der Erfolg hängt nicht nur vom Titel ab – Unterstützung und ein engagiertes Team sind essenziell.
Letztendlich sollte die Entscheidung, ob ein CINO benötigt wird, auf den Innovationsbedürfnissen des Unternehmens und seinen strategischen Zielen basieren.
Wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine vielseitige Funktion, die ein breites Spektrum an Verantwortlichkeiten und Tätigkeiten umfasst. Sie sind für die Entwicklung einer Innovationsstrategie verantwortlich, die von den wichtigsten Interessengruppen im gesamten Unternehmen verstanden und unterstützt wird.
Um diesen Artikel informativ zu gestalten, wollen wir uns die wichtigsten Funktionen dieser Rolle genauer ansehen:
Obwohl CINOs und Chief Strategy Officers (CSOs) beide entscheidende Rollen für die Zukunft von Unternehmen spielen, unterscheiden sich ihre Aufgabenbereiche:
AspektChief Innovation Officer (CINO)Chief Strategy Officer (CSO)HauptaufgabeInnovation fördern, Wachstumschancen identifizieren, Kreativität fördernStrategische Ausrichtung festlegen, langfristige Ziele definieren, Risiken minimierenFokusbereichInnovationsstrategie, neue TechnologienMarktanalyse, WettbewerbsstrategienZusammenarbeitZusammenarbeit mit funktionsübergreifenden TeamsEnge Abstimmung mit der Geschäftsleitung
Chief Innovation Officers (CINOs) haben mit zahlreichen Hindernissen zu kämpfen, wenn sie in ihren Unternehmen Innovationen vorantreiben. Von der Koordination von Teams bis hin zur Steuerung komplexer Prozesse – der Weg zur Innovation kann entmutigend sein.
Um CINOs bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen, bieten Innovationsmanagement-Plattformen eine Lösung. Diese digitalen Tools rationalisieren Prozesse, fördern die Zusammenarbeit und erschließen das Innovationspotenzial. Unter ihnen sticht Innosabi als eine hervorragende Wahl hervor.
innosabi bietet benutzerfreundliche Tools, die auf die Bedürfnisse von CINOs zugeschnitten sind und die Ideengenerierung, Projektverfolgung und Zielausrichtung erleichtern. Innovationsplattformen als solche dienen als Enabler und statten CINOs mit den Ressourcen aus, die sie benötigen, um Herausforderungen zu meistern und sinnvolle Veränderungen in ihren Organisationen voranzutreiben.
Erleben Sie innosabi in Aktion. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für eine Demo und entdecken Sie, wie unsere Plattform die Innovationsreise Ihres Teams unterstützen kann.


Innovation und Erfindung sind zwei entscheidende Erfolgsfaktoren, die als Säulen der unternehmerischen Vitalität agieren und auf unterschiedliche Weise zum Wachstum und zur Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens beitragen.
Obwohl diese Begriffe oft synonym verwendet werden, ist es für Unternehmen unerlässlich, die feinen Unterschiede zu verstehen, um ihr Potenzial effektiv nutzen zu können.
Lassen Sie uns die Feinheiten erkunden, die Innovation von Erfindung unterscheiden, und ihre jeweilige Bedeutung für den Fortschritt in Unternehmen betrachten.
Die Unterscheidung zwischen diesen beiden Konzepten ist entscheidend, denn das Verständnis ihrer individuellen Beiträge ermöglicht es Unternehmen, Ressourcen strategisch zuzuweisen, eine kreative Unternehmenskultur zu fördern und langfristiges Wachstum sowie Differenzierung auf ihren Märkten zu erzielen.
Innovation bedeutet nicht nur, neue Entdeckungen oder Durchbrüche zu machen. Der Kern der Innovation liegt in ihrer Fähigkeit, bestehenden Produkten oder Dienstleistungen Mehrwert zu verleihen und die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen.
Anders als die Erfindung, die sich auf die Schaffung völlig neuer Ideen oder Prozesse konzentriert, umfasst Innovation die praktische Anwendung und Verfeinerung bestehender Konzepte, die oft zu bahnbrechenden Fortschritten führen. Innovation bedeutet auch, Erfindungen marktfähig zu machen, sie für den praktischen Gebrauch anzupassen und Wert für die Verbraucher zu schaffen.
Dieser vielschichtige Prozess erfordert ein breites Spektrum an Fähigkeiten – von Marketing und technischer Expertise bis hin zu strategischem Denken. Zusammenarbeit und Kreativität stehen dabei im Mittelpunkt.
Ein Beispiel hierfür ist der Innovationsansatz von Tesla in der Automobilindustrie:
Tesla hat mit Technologien wie autonomem Fahren und energieeffizienten Antriebslösungen den Transport neu definiert. Ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Innovation hat eine Revolution in der Branche ausgelöst und andere Unternehmen inspiriert, ähnliche Wege einzuschlagen.
Erfindung ist der Ursprung neuer Ideen und Technologien. Sie schafft frische Möglichkeiten und erweitert die Grenzen des Machbaren.
Erfindungen treiben den Fortschritt voran, wecken Innovationen und beeinflussen die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen. Sie entstehen durch originelle Konzepte und Theorien, oft resultierend aus Durchbrüchen in der Forschung oder kreativer Arbeit.
Ein klassisches Beispiel für Erfindung ist die Pionierarbeit von Marie Curie in der Radiologie. Ihre Entdeckung der Radioaktivität revolutionierte nicht nur das wissenschaftliche Verständnis, sondern ermöglichte transformative Fortschritte in der medizinischen Diagnostik und Behandlung, die unzählige Leben retteten und das Gesundheitswesen nachhaltig veränderten.
ErfindungInnovationEntwickelt völlig neue Ideen oder Prozesse.Verbessert und aktualisiert bestehende Ideen oder Prozesse.Beruht auf originellem Denken und Theorien.Fokus auf die praktische Umsetzung bestehender Konzepte.Involviert meist Forschung und kreative Arbeit.Erfordert eine Kombination aus Marketing, technischer und strategischer Kompetenz.Entsteht oft durch wissenschaftliche oder technische Durchbrüche.Entsteht durch das Erkennen von Marktbedürfnissen oder -chancen.Findet meist in spezialisierten Abteilungen wie F&E statt.Umfasst verschiedene Unternehmensbereiche und fördert Zusammenarbeit.
Das Verständnis der Unterschiede zwischen Innovation und Erfindung ist entscheidend für Unternehmen, die in wettbewerbsintensiven Märkten erfolgreich sein wollen.
Während Erfindungen die Kreativität fördern und den technologischen Fortschritt vorantreiben, sorgt Innovation für Geschäftswachstum und eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit. Ohne Innovation bleiben Erfindungen oft bloße Konzepte.
Die Unterscheidung zwischen Innovation und Erfindung beeinflusst Wettbewerbs- und Wachstumsstrategien sowie Unternehmenskultur und Talentakquise.
Erfindungen schaffen neue Marktpotenziale, die den Boden für nachfolgende Innovationen bereiten. Innovationsgetriebene Unternehmen hingegen legen den Fokus auf Skalierbarkeit und Marktdurchdringung.
Ein entscheidender Aspekt dieser kulturellen Veränderung liegt in der Gewinnung von Talenten. Unternehmen müssen vielfältige Fachkräfte mit visionären Perspektiven anziehen und fördern, um Innovationen voranzutreiben.
Die entscheidende Frage: Was ist wichtiger, Innovation oder Erfindung?
Die Wahrheit ist, dass beide unentbehrlich sind.
Erfindung schafft die Grundlage für Fortschritt, während Innovation diese Ideen in wertvolle Lösungen umsetzt. Gemeinsam treiben sie das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen voran.
Mit Lösungen wie denen von innosabi können Unternehmen sowohl Innovation als auch Erfindung fördern.
innosabi bietet digitale Innovationsmanagement-Tools und Beratungsdienste, die Unternehmen dabei unterstützen, die kollektive Kreativität von Teams, Kunden und Stakeholdern zu nutzen. Funktionen wie Crowdsourcing und Ideenmanagement ermöglichen es, frische Ideen zu generieren und transformative Lösungen zu entwickeln.
Mit innosabi wird der Übergang von der Idee zur Umsetzung nahtlos – von der Ideation über die Prototypenentwicklung bis hin zur Markteinführung.
Zusammenfassend helfen Partner wie innosabi Unternehmen, neue Wege für Wachstum und Differenzierung zu erschließen und eine Zukunft voller Innovation und Erfindung zu gestalten.
Das zentrale Ziel jedes Unternehmens, unabhängig von der Branche, ist es, wettbewerbsfähiger zu werden. Eine höhere Rentabilität kann durch Effizienzsteigerung und innovative Produkte erzielt werden. Je wettbewerbsfähiger ein Unternehmen ist, desto besser kann es sich am Markt behaupten – und genau hier kommt Innovation ins Spiel.
Doch Innovation ist nicht schwarz-weiß. Innovative Projekte entstehen aus der Zusammenarbeit interner und externer Akteure. Am Ende geht es darum, das Unternehmen langfristig widerstandsfähiger und konkurrenzfähiger zu machen.
Innovation ist daher keine Option mehr – sie ist eine Frage des Überlebens. Gerade in 2025, wo Märkte und Technologien sich rasant verändern, zeigt sich, wie entscheidend Innovation für nachhaltiges Wachstum und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ist.
Aber was genau bedeutet Innovation – und warum ist sie so relevant?
Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick darauf, wie Innovation funktioniert, welche Rolle sie in der heutigen Geschäftswelt spielt und welche Ansätze Unternehmen nutzen können, um Innovationsprojekte erfolgreich umzusetzen.
Innovation bedeutet, neue Ideen, Methoden, Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, die für das Unternehmen und seine Kunden einen Mehrwert schaffen.
Es geht darum, kreativ zu denken, Probleme zu lösen, Prozesse zu verbessern und der Konkurrenz stets einen Schritt voraus zu sein – oder Gefahr zu laufen, den Anschluss zu verlieren.
Ob es sich um ein bahnbrechendes Produkt, einen neuen Marketingansatz oder optimierte Abläufe handelt: Innovation ist der Schlüssel, um Unternehmen relevant und erfolgreich zu halten.
Aber: Innovation will durchdacht sein.
Es gibt zahlreiche Bereiche und Methoden, mit denen Unternehmen ihre Innovationskraft steigern können:
| Technologische Innovation: Einsatz neuer Technologien, um Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse effizienter und kundenorientierter zu gestalten.
| Prozessinnovation: Optimierung von internen Abläufen, um Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern.
| Produktinnovation: Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte, die sich an veränderten Kundenbedürfnissen und Markttrends orientieren.
| Serviceinnovation: Verbesserung der Kundenbetreuung und -bindung durch innovative Serviceansätze, die das Unternehmen von der Konkurrenz abheben.
Gehen wir näher darauf ein, warum Innovation nicht nur wichtig ist – sie ist die Seele, die Unternehmen am Leben hält.
Warum ist Innovation so essenziell? Gute Frage!
Innovation hilft Unternehmen, die sich wandelnden Bedürfnisse ihrer Kunden zu verstehen und darauf einzugehen.
Wer kontinuierlich innoviert, bleibt nicht nur relevant, sondern gewinnt auch langfristig das Vertrauen seiner Kunden. Unternehmen, die Trends setzen, stehen oft an der Spitze ihres Marktes.
Darüber hinaus ist es wahrscheinlicher, dass Unternehmen, die innovativ sind, nachhaltig wachsen und langfristig erfolgreich sind. Und warum? Weil Innovationen die Expansion in neue Märkte fördern, Produktverbesserungen vorantreiben und neue Kunden anziehen.
Auf der anderen Seite sind Unternehmen, die nicht innovativ sind, anfälliger für Disruption. Aus diesem Grund können Unternehmen, die sich der Innovation verschrieben haben, ihrer Zeit voraus sein und die Risiken mindern, die mit Marktveränderungen und technologischem Fortschritt verbunden sind.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
| Nachhaltiges Wachstum: Innovation eröffnet neue Märkte, verbessert bestehende Produkte und zieht neue Kunden an.
| Anpassungsfähigkeit: Unternehmen müssen sich schnell an Veränderungen der Technologie, der Markttrends und der Verbraucherpräferenzen anpassen, und Innovation ermöglicht es Unternehmen, flexibel zu bleiben.
| Umsatzwachstum: Die Einführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen kann neue Einnahmequellen erschließen und Marktchancen erweitern. Sie ermöglicht es Unternehmen, unerforschte Märkte zu erschließen und neue Marktanteile zu erobern.
| Kosteneffizienz: Innovation bedeutet auch, Prozesse zu optimieren und Ressourcen effektiver zu nutzen.
| Mitarbeiterzufriedenheit: Eine innovationsfreundliche Kultur inspiriert Mitarbeitende, sich kreativ einzubringen, und steigert die Motivation.
Innovation in Unternehmen ist kein Schwarz-Weiß-Phänomen. Drei wesentliche Faktoren können den Erfolg beeinflussen.
| Reifegrad: Der Reifegrad eines Unternehmens wirkt sich auf seinen Innovationsansatz aus. So können etablierte Unternehmen andere Innovationsprozesse haben als Start-ups.
| Markt: Das Wettbewerbsumfeld, Markttrends und Kundenbedürfnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Innovationsstrategien und Projektergebnissen.
| Unternehmen: Organisationsstruktur, Kultur und Führungsstil beeinflussen, wie Innovationen gefördert und umgesetzt werden.
Es gibt verschiedene Ansätze, um Innovation im Unternehmen zu fördern:
Der Bottom-up-Ansatz bedeutet, dass Beiträge und Ideen von Mitarbeitern auf allen Ebenen des Unternehmens gesammelt werden.
Statt sich ausschließlich auf Anweisungen von oben zu verlassen, fördert dieser Ansatz Innovation von unten und ermöglicht es den Mitarbeitern, interne Bedürfnisse und Herausforderungen zu erkennen und anzugehen.
Wenn Sie das kollektive Wissen Ihrer Mitarbeiter nutzen, erhalten Sie wertvolle Einblicke in verbesserungswürdige Bereiche und können Innovationen direkt an der Basis vorantreiben.
Im Gegensatz dazu wird der Top-Down-Ansatz der Innovation von der Unternehmensleitung oder von Führungskräften auf höchster Ebene vorangetrieben. Hier gibt das Management die Richtung und die Prioritäten für Innovationsinitiativen auf der Grundlage strategischer Ziele und Markttrends vor.
Lösungen werden dann im Einklang mit diesen übergeordneten Zielen entwickelt und umgesetzt. Dieser Ansatz sorgt zwar für Klarheit und Orientierung, birgt aber die Gefahr, dass wertvolle Erkenntnisse und Perspektiven der Mitarbeiter an der Basis übersehen werden.
Der dezentrale Innovationsansatz betont die Zusammenarbeit und Autonomie zwischen den verschiedenen Ebenen und Abteilungen innerhalb des Unternehmens.
Anstatt sich auf ein zentrales Innovationsteam zu verlassen, werden bei diesem Ansatz Entscheidungsbefugnisse verteilt und die funktionsübergreifende Zusammenarbeit gefördert.
Durch die Nutzung des vielfältigen Fachwissens und der unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Interessengruppen kann die Kreativität gefördert und die Anpassung an sich ändernde Marktbedingungen verbessert werden.
Was ist der beste Ansatz?
Innovation funktioniert am besten, wenn Inputs aus allen Ebenen integriert werden – von der Führung bis zu den Mitarbeitenden.
Externe Experten helfen bei der Entscheidungsfindung, bei der Bewertung von Partnerschaften, bei der Initiierung von Projekten oder bei der Ermittlung des benötigten Fachwissens. Dieses breite Netzwerk erleichtert die Problemlösung, auch wenn der Aufbau eines solchen Netzwerks für viele Unternehmen eine Herausforderung darstellt.
Letztlich gedeiht Innovation durch die Integration des Wissens der Unternehmensleitung, der Mitarbeiter und interner Experten, also durch eine gesunde Mischung aus allen drei Ansätzen.
Innovation bringt auch Herausforderungen mit sich. Unternehmen können diese erfolgreich bewältigen, indem sie:
Motivation der Mitarbeitenden:
Um Innovation im Unternehmen zu fördern, ist es wichtig, Mitarbeitende aktiv einzubeziehen. Dies gelingt durch:
Mit innosabi erhalten Unternehmen leistungsstarke Werkzeuge, um Innovationsprojekte zu unterstützen:
Durch diese Tools können Unternehmen Trends erkennen, Projekte effizient umsetzen und langfristige Innovationen sichern.
Innovation ist der Herzschlag erfolgreicher Unternehmen in 2024 und darüber hinaus. Wer kreativ denkt, Trends aufgreift und Neues wagt, wird nicht nur überleben, sondern auch wachsen.
Ohne Innovation hingegen droht Stillstand – und dieser ist in der heutigen Geschäftswelt keine Option.
Fazit: Unternehmen, die eine Kultur der Kreativität und Zusammenarbeit fördern, setzen neue Standards in ihrer Branche und sichern sich langfristig den Erfolg.


Bevor Entwickler mit der Konzeption eines neuen Produkts beginnen, steht ein entscheidender Schritt an: der Dialog mit Stakeholdern – intern wie extern.
Warum ist das wichtig?
Weil Innovationsprojekte darauf abzielen, etwas Neues zu schaffen – sei es ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Prozess. Der erste Austausch dient dazu, entscheidende Ideen, Meinungen und Rückmeldungen zu sammeln, die die Grundlage für die Innovationsplattform bilden.
Hier beginnt alles: Mit einem Gespräch, das die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens entscheidend beeinflussen kann.
Im Geschäftsleben bedeutet Skalierung, intelligent zu wachsen.
Das kann z. B. eine Produktionssteigerung, die Erschließung neuer Märkte oder Prozessoptimierungen umfassen, um mehr Kunden effizient zu bedienen. Kurz gesagt: Wachstum ohne Reibungsverluste.
In der Innovation bedeutet Skalierung, die internen und externen Ressourcen optimal zu nutzen, um neue, zukunftsweisende Ideen zu entwickeln und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es nicht nur um Größenwachstum, sondern auch um Kreativität, Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft. Wer Veränderungen annimmt, bleibt der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.
Um eine Idee erfolgreich zu skalieren, ist ein strukturierter Ansatz nötig. Die folgenden Schritte sind entscheidend:
| Verfeinern: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Idee klar, realistisch und lösungsorientiert ist.
| Testen: Probieren Sie Ihre Idee im kleinen Rahmen aus, sammeln Sie Feedback und nehmen Sie gegebenenfalls Anpassungen vor.
| Validieren: Untermauern Sie die Idee mit Daten und Nachweisen, die ihr Potenzial belegen.
| Ressourcen planen: Klären Sie, welche finanziellen, personellen oder technologischen Ressourcen Sie benötigen.
| Strategie entwickeln: Erstellen Sie einen Plan mit Zielen, Meilensteinen und Zeitplänen, um die Idee umzusetzen.
Als Nächstes werfen wir einen Blick darauf, wie Unternehmen durch effektive Stakeholder-Kommunikation ihre Innovationsprozesse und Produktentwicklung entscheidend vorantreiben können.
Kommunikation ist weit mehr als ein reiner Informationsaustausch – sie ist der Treibstoff für Zusammenarbeit, Ideenaustausch und Problemlösung.
Wenn Teams klar kommunizieren, entstehen Synergien, Ideen fließen frei, und Lösungen entwickeln sich. Genau diese Art von Kommunikation ist essenziell, um eine Innovationsplattform erfolgreich auf den Weg zu bringen. Sie verbindet alle Beteiligten und eröffnet ungeahnte Chancen.
Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Plattform liegt nicht nur in der Technik, sondern vor allem in der Gemeinschaft, die sie unterstützt. Frühzeitige Kommunikation mit zentralen Stakeholdern schafft die Basis für eine Plattform, die langfristig erfolgreich ist.
Herausforderungen wie Widerstände gegen Veränderungen, fehlende Transparenz oder isolierte Informationssilos können Innovation erheblich erschweren.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Einbindung der Community. Ohne aktive Beiträge und Engagement wird ein Innovationsprogramm nicht erfolgreich sein.
Diese Hürden lassen sich durch eine Kultur der Offenheit, Zusammenarbeit und des Vertrauens überwinden. Das Zusammenbringen und Motivieren von Menschen ist zwar anspruchsvoll, aber entscheidend.
Der Erfolg einer Plattform hängt nicht nur von ihren Funktionen ab, sondern auch davon, wie gut sie vorab ihren Mehrwert und ihre Vision kommuniziert.
Eine durchdachte Pre-Launch-Strategie hilft, Aufmerksamkeit und Neugier zu wecken. Plattformen wie innosabi können durch gezielte Maßnahmen Spannung aufbauen und den Grundstein für einen erfolgreichen Start legen.
Interne und externe Ideenquellen: Zwei Seiten der Innovationsmedaille
Spannung vor dem Start ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Es geht darum, wichtige Entscheider auf die Plattform aufmerksam zu machen:
| Teilen Sie die Vision der Plattform.
| Erläutern Sie die Herausforderungen, die sie löst.
| Zeigen Sie das Innovationspotenzial durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen.
Nutzen Sie z. B. Briefings für Führungskräfte, Webinare oder exklusive Vorschauen, um Diskussionen in Unternehmen und Innovationszentren anzuregen.
Um potenzielle Nutzer zu gewinnen, heben Sie die Vorteile hervor, die sie erwarten können:
Der Erfolg einer Plattform beginnt lange vor dem offiziellen Start. Begeistern Sie Ihr Publikum durch spannende Geschichten, lassen Sie sie Teil des Prozesses werden, und schaffen Sie eine Community, die den Launch mitträgt.
Mit einer klugen Kommunikationsstrategie legen Sie den Grundstein für eine Plattform, die von Anfang an überzeugt.
In der heutigen schnelllebigen Geschäftswelt müssen Unternehmen mit den sich ändernden Verbraucherwünschen und dem technologischen Fortschritt mithalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Innovation ist für Unternehmen entscheidend, um relevant und profitabel zu bleiben, aber traditionelle Methoden der internen Forschung und Entwicklung führen nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen. Hier kommen Open Innovation, Co-Creation und Trend Scouting ins Spiel. Im Folgenden haben wir einige wichtige Schritte aufgelistet, die Ihnen dabei helfen können, Ihren Innovationsprozess zu beschleunigen.
Open Innovation in seiner einfachsten Form bezieht sich auf den Prozess der Integration externer Ideen und Ressourcen in den Innovationsprozess eines Unternehmens. Dabei wird mit anderen Organisationen, Forschungseinrichtungen und Einzelpersonen zusammengearbeitet, um neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln. Open Innovation kann Unternehmen helfen, ihren Innovationsprozess zu beschleunigen, indem sie auf einen größeren Pool an Wissen, Expertise und Ressourcen zurückgreifen. Durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern können Unternehmen neue Perspektiven und Erkenntnisse gewinnen, den Zeit- und Kostenaufwand für Forschung und Entwicklung reduzieren und ihre Erfolgschancen erhöhen.
| Identifizierung potenzieller externer Partner: Unternehmen sollten potenzielle externe Partner identifizieren, z. B. Forschungseinrichtungen, andere Unternehmen und Einzelpersonen, die über Fachwissen in den Bereichen verfügen, die sie erforschen möchten. Sie können diese Partner ansprechen und Kooperationen anbahnen.
| Schaffen Sie ein kollaboratives Umfeld: Unternehmen sollten ein kollaboratives Umfeld schaffen, das eine offene Kommunikation und den Austausch von Ideen fördert. Dies kann durch die Bildung funktionsübergreifender Teams, den Einsatz digitaler Kooperationswerkzeuge und Schulungen zur effektiven Zusammenarbeit erreicht werden.
Co-Creation ist ein weiterer Innovationsansatz, der Kunden, Mitarbeiter und andere Stakeholder in den Innovationsprozess einbezieht. Es handelt sich um einen kollaborativen Prozess, bei dem alle Beteiligten zusammenarbeiten, um neue Möglichkeiten zu erkennen, Ideen zu entwickeln und Lösungen zu erarbeiten. Co-Creation kann Unternehmen dabei helfen, Kundenbedürfnisse und -präferenzen besser zu verstehen, das Risiko von Fehlschlägen zu verringern und innovativere Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Durch die Einbeziehung von Kunden und Mitarbeitern in den Innovationsprozess können Unternehmen auch ein Gefühl der Eigenverantwortung und Loyalität schaffen, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einem stärkeren Engagement der Mitarbeiter führt.
| Ermittlung der Kundenbedürfnisse und -präferenzen: Unternehmen sollten Kundenbedürfnisse und -präferenzen durch Marktforschung, Kundenbefragungen und Fokusgruppen ermitteln. Sie sollten auch Kundenfeedback und Beschwerden analysieren, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.
| Kunden in den Innovationsprozess einbinden: Die Unternehmen sollten die Kunden in den Innovationsprozess einbeziehen, indem sie Plattformen für die Mitgestaltung schaffen, z. B. Online-Foren, Kundenbeiräte und Ideentreffen. Darüber hinaus sollten sie den Kunden, die sich am Co-Creation-Prozess beteiligen, Schulungen und Unterstützung anbieten.
| Feedback und Verbesserungsvorschläge einbeziehen: Unternehmen sollten Kundenfeedback in die Produktentwicklung integrieren, indem sie iterative Designprozesse einführen, die schnelles Prototyping und Testen ermöglichen. Darüber hinaus sollten sie die Kunden regelmäßig über den Stand der Produktentwicklung informieren und das Feedback während des gesamten Entwicklungsprozesses berücksichtigen.
Trendscouting ist der Prozess der Beobachtung von Trends und der Identifizierung neuer Marktchancen. Dazu gehört das Sammeln von Informationen über neue Technologien, Verbraucherpräferenzen und aufstrebende Märkte sowie die Analyse dieser Daten, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. Trendscouting kann Unternehmen dabei helfen, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, indem sie neue Märkte und Möglichkeiten erkennen, bevor diese zum Mainstream werden. Indem sie sich über die neuesten Trends auf dem Laufenden halten, können Unternehmen auch potenzielle Bedrohungen erkennen und ihre Strategie entsprechend anpassen.
| Markttrends beobachten: Unternehmen sollten Markttrends beobachten, indem sie Daten aus verschiedenen Quellen analysieren, z. B. aus sozialen Medien, Branchenberichten und Kundenfeedback. Sie sollten auch an Messen und Konferenzen teilnehmen, um über die neuesten Entwicklungen in ihrer Branche auf dem Laufenden zu bleiben.
| Chancen erkennen: Unternehmen sollten die gesammelten Informationen nutzen, um neue Chancen zu erkennen, z. B. aufstrebende Märkte, neue Technologien und sich ändernde Verbraucherpräferenzen. Sie sollten auch die Wettbewerbslandschaft analysieren, um mögliche Bedrohungen zu erkennen.
Open Innovation, Co-Creation und Trendscouting sind nur drei von vielen Ansätzen, die Unternehmen helfen können, ihren Innovationsprozess zu beschleunigen und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Es gibt noch viel mehr, was getan werden kann und sollte, um den Innovationsprozess zu beschleunigen. Aber egal welchen Weg man wählt, man braucht immer die richtigen Werkzeuge, die einen dabei unterstützen. Und genau das kann die innosabi Suite für Sie tun.
Innovation ist für Unternehmen, die im Wettbewerb bestehen und wachsen wollen, von entscheidender Bedeutung. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, Innovation zu messen. Sie ist komplex und schwer zu quantifizieren. Aber keine Sorge, wir haben ein paar Tipps!
Innovation ist ein wesentlicher Aspekt von Fortschritt und Wachstum in jeder Gesellschaft oder Organisation. Sie kann definiert werden als die Einführung einer neuen Idee, eines neuen Produkts oder eines neuen Prozesses, die einen Mehrwert schaffen und bestehende Systeme verbessern. Die Messung des Innovationsniveaus kann jedoch aus mehreren Gründen eine Herausforderung darstellen.
Erstens ist Innovation ein vielschichtiges Konzept, für das es keine klare und allgemein anerkannte Definition gibt. Innovation kann verschiedene Formen annehmen, beispielsweise inkrementell oder disruptiv, und sie kann auf verschiedenen Ebenen, wie etwa auf individueller, organisatorischer oder gesellschaftlicher Ebene, stattfinden. Daher kann es schwierig sein, den Umfang und die Grenzen der Innovation zu bestimmen, was ihre Messung erschwert.
Zweitens ist Innovation ein langfristiger Prozess, dessen Ergebnisse nicht unbedingt sofort sichtbar sind. Oft dauert es Jahre oder sogar Jahrzehnte, bis die Auswirkungen einer innovativen Idee oder eines innovativen Produkts sichtbar werden. Darüber hinaus umfasst Innovation eine Reihe komplexer und miteinander verbundener Aktivitäten wie Ideenfindung, Experimentieren, Prototyping und Vermarktung. Die Messung von Fortschritt und Erfolg in jeder dieser Phasen kann eine Herausforderung darstellen, und es ist nicht immer möglich, ihren Beitrag genau zu quantifizieren.
Drittens ist Innovation kontextabhängig und ihre Messung muss die spezifischen Umstände berücksichtigen, unter denen sie stattfindet. Das Ausmaß der Innovation kann je nach Faktoren wie Branche, Geografie, Kultur und rechtlichem Umfeld variieren. Daher ist ein standardisierter Ansatz zur Messung von Innovation möglicherweise weder angemessen noch wirksam.
Schließlich ist Innovation häufig mit einem hohen Maß an Risiko und Unsicherheit verbunden, was eine genaue Vorhersage ihrer Ergebnisse erschwert. Viele innovative Ideen werden nicht verwirklicht, und selbst erfolgreiche Ideen erzielen nicht immer die erhofften Wirkungen. Daher muss bei der Messung von Innovation sowohl die Möglichkeit des Scheiterns als auch des Erfolgs berücksichtigt werden.
Die Messung von Innovation ist eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe. Sie erfordert ein differenziertes Verständnis des Konzepts, eine langfristige Perspektive, einen kontextabhängigen Ansatz und die Berücksichtigung von Risiko und Unsicherheit. Trotz dieser Herausforderungen ist die Messung von Innovation für Organisationen und Gesellschaften unerlässlich, um ihre Fortschritte zu bewerten und Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu ermitteln. Daher ist die Weiterentwicklung und Verfeinerung von Methoden zur Innovationsmessung, die genau, umfassend und in unterschiedlichen Kontexten anwendbar sind, von entscheidender Bedeutung.
Die Messung von Innovation erfordert einen umfassenden Ansatz, bei dem mehrere Maßnahmen und Merkmale gemessen werden, anstatt sich auf einen oder einige wenige Indikatoren zu verlassen. Um dies zu erreichen, können Unternehmen ein Innovations-Dashboard verwenden, d. h. eine Reihe von Messgrößen, die verschiedene Leistungskriterien für das Unternehmen anzeigen und es dem Management ermöglichen, die Leistung des Unternehmens unter verschiedenen Innovationsaspekten zu untersuchen. Aufgrund der schwer fassbaren und vielschichtigen Natur von Innovation wird ein Dashboard dringend empfohlen. Bei der Gestaltung einer Scorecard ist es wichtig, alle als wichtig erachteten Messgrößen zu identifizieren und dann mit der Berichterstattung über einige wenige kritische Messgrößen zu beginnen, bevor die Scorecard weiter ausgebaut wird. Es gibt keine endgültige Antwort auf die Frage, wie viele Indikatoren erfasst werden sollten, aber es wird empfohlen, diese drei spezifischen Bereiche und Arten abzudecken:


“We’re honored to support Collaboration.Ai in teaming up with NASA's Center of Excellence for Collaborative Innovation,” said Jan Fischer, innosabi’s Managing Director. “Our innovation management technology will help harness the collective intelligence of diverse participants, contributing to the advancement of space science.”

Minneapolis, June 21, 2023—Collaboration.Ai has been awarded a new contract with NASA’s Center of Excellence for Collaborative Innovation (CoECI), building on the prior success of NASA@WORK, an internal innovation program that empowers agency employees to share knowledge and accelerate progress. The five-year agreement leverages Collaboration.Ai’s robust innovation suite, CrowdVector, to further engage NASA’s internal ecosystem, fuel ideation, surface solutions, and drive collaboration.
“We’re proud to support NASA’s continued advancement in exploring air and space, innovating for the benefit of humanity, and inspiring the world through discovery,” said Brennan Townley, Collaboration.Ai CEO. “By cultivating intelligent collaboration among the agency’s trailblazers and subject-matter experts, we can help redefine what’s possible. For me personally, as someone who grew up fascinated by the field of space exploration, this opportunity is especially meaningful.”
CrowdVector will serve as the foundational platform for this initiative, with best-in-class crowdsourcing innovation technology powered by innosabi. In addition to offering customization for user interfaces, workflows, and branding, CrowdVector will provide a comprehensive set of managed services, such as design, configuration, reporting, maintenance, and technical assistance.
Outputs will include a seamless technology transition and enhancement of the current program, backed by Collaboration.Ai’s decades of innovation and knowledge management experience. The company will focus on intuitive campaign access, incentives for involvement, and an integrated community management and communication system.
Collaboration.Ai’s work with the federal government dates back to 2019, and its scope has since expanded. The company has been awarded multiple Small Business Innovation Research (SBIR) Phase I, Phase II, and Phase III IDIQ contracts from the U.S. Air Force and U.S. Special Operations Command, and also has multi-year, ongoing relationships with the AFWERX Challenge program and the Department of the Air Force’s Digital Transformation Office (DTO).

ABOUT COLLABORATION.AI
At Collaboration.Ai, we harness untapped networks and knowledge to enable intelligent collaboration that delivers meaningful impact across public, private, and nonprofit sectors. We take an unconventional approach to software and services, powered by novel technologies and agile methods. Our company was founded in Minneapolis-Saint Paul in 2017, and today we have employees and partners spanning the globe. We proudly cultivate a workplace that embraces flexibility, celebrates diversity, and draws top talent. Learn more at collaboration.ai.
ABOUT NASA’S CENTER OF EXCELLENCE FOR COLLABORATIVE INNOVATION
The Center of Excellence for Collaborative Innovation (CoECI) collaborates with innovators across NASA and the Federal Government to generate ideas and solve important problems by working with global communities via the NASA Tournament Lab. Learn more at nasa.gov/offices/coeci/about.
Eine klare Innovationsstrategie ist für jedes Unternehmen, das erfolgreiches Innovationsmanagement möchte, unerlässlich. Ohne eine klare Strategie ist es unmöglich zu wissen, worauf die Ressourcen konzentriert werden sollen oder wie der Erfolg gemessen werden kann. Das Managementteam sollte sich über die Ziele der Organisation im Klaren sein und wissen, wie Innovation in diese Ziele passt. Es sollte auch einen Plan haben, wie es Prioritäten setzen und Ressourcen für Innovationsinitiativen zuweisen kann.
Innovation kann nur erfolgreich sein, wenn sie eine Priorität für die Organisation darstellt. Das Führungsteam sollte deutlich machen, dass Innovation ein zentraler Wert ist und dass es sich verpflichtet, Zeit, Geld und Ressourcen in Innovationsinitiativen zu investieren. Dieses Engagement sollte sich im Budget, in der Unternehmenskultur und in den Einstellungspraktiken widerspiegeln.
Innovation braucht die richtigen Mitarbeiter und Ressourcen, um erfolgreich zu sein. Das Managementteam sollte prüfen, ob es über die richtigen Mitarbeiter in Schlüsselpositionen verfügt, z. B. Innovationsmanager und Projektleiter. Es sollte auch prüfen, ob es über die richtigen Instrumente und Ressourcen verfügt, z. B. Forschungs- und Entwicklungsbudgets, Technologieplattformen und Partnerschaften mit externen Organisationen.
Wer erfolgreiches Innovationsmanagement möchte, braucht eine gute Innovationskultur. Das Managementteam sollte prüfen, ob es eine Kultur geschaffen hat, die Innovation unterstützt und fördert. Dazu gehört, Risikobereitschaft und Experimentierfreudigkeit zu fördern, innovative Ideen anzuerkennen und zu belohnen und den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, zusammenzuarbeiten und Ideen auszutauschen.
Die Messung und Verfolgung von Innovationsinitiativen sind wichtig, um zu verstehen, was funktioniert und was nicht. Das Managementteam sollte prüfen, ob ein System zur Messung und Verfolgung von Innovationsinitiativen vorhanden ist. Dazu gehören die Festlegung klarer Ziele und Vorgaben, die Definition von Erfolgskriterien und die regelmäßige Überprüfung des Fortschritts.
Scheitern ist ein unvermeidlicher Teil des Innovationsprozesses. Das Managementteam sollte prüfen, ob es eine Kultur geschaffen hat, die das Scheitern als Chance zum Lernen und Wachsen betrachtet. Dazu gehört die Förderung einer wachstumsorientierten Denkweise, die Ermutigung der Mitarbeiter, über ihre Misserfolge und die daraus gezogenen Lehren zu berichten, und die Nutzung dieser Erfahrungen zur Verbesserung künftiger Innovationsinitiativen.
Wenn Sie im Innovationsmanagement wettbewerbsfähig bleiben wollen, sollten Sie sich über Branchentrends und bewährte Verfahren auf dem Laufenden halten. Das Managementteam sollte aktiv nach neuen Ideen und bewährten Verfahren suchen, an Branchenkonferenzen und -veranstaltungen teilnehmen und Beziehungen zu externen Organisationen und Vordenkern aufbauen.
Um in der heutigen schnelllebigen Geschäftswelt wettbewerbsfähig und relevant zu bleiben, ist ein erfolgreiches Innovationsmanagement von entscheidender Bedeutung. Anhand der oben genannten Fragen kann das Management beurteilen, ob das Innovationsmanagement auf dem richtigen Weg ist, und gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen ergreifen. Mit der richtigen Strategie, den richtigen Mitarbeitern, den richtigen Ressourcen und der richtigen Unternehmenskultur kann jedes Unternehmen im Innovationsmanagement erfolgreich sein.
Unsere Gewohnheiten und Verhaltensweisen haben sich in der jüngeren Vergangenheit rasant verändert. Gerade im Bereich Telekommunikation und Medien erleben wir, wie neue Plattformen oder Technologien in kürzester Zeit vom Trend zum Standard werden. Die einzige Möglichkeit für Unternehmen, die Bedürfnisse der Kunden in diesem stetigen Wandel im Auge zu behalten, besteht darin, sie zu einem echten Teil Ihres Entwicklungsprozesses zu machen. Leichter gesagt als getan. Aber mit Hilfe unserer Tools für Kunden Communities, strukturierte Co-Creation Projekte und skalierbare Ideenfindung haben wir alles, was Unternehmen brauchen, um kundennahe, nutzerorientierte Produktentwicklung zu realisieren.Ein Unternehmen, das die Kunden bei der Entwicklung neuer Produkte an erste Stelle gesetzt hat, ist die Deutsche Telekom. Bis heute haben sich über 18.000 Telekom Kunden an der Gestaltung und Verbesserung zukünftiger Produkte und Dienstleistungen eingebracht. In einem ausführlichen Gespräch mit Lara Löhrer, Projektleiterin dieser beispielhaften Initiative, haben wir den Schlüssel zum Erfolg und die Erkenntnisse der Telekom genauer unter die Lupe genommen.

In dem gemeinsamen Webinar erklären wir verschiedene Formate der Kundenzusammenarbeit und zeigen, wie die richtige Software dabei helfen kann und geben Beispiele von anderen Unternehmen, die ihre Kunden bereits zu echten Partnern im Innovationsprozess gemacht haben. Die Aufzeichnung des Webinars gibt es hier als Video zum Ansehen:
Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen ständig neue Ideen entwickeln und umsetzen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verbessern und sich von der Konkurrenz abzuheben. Eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreiche Innovation ist dabei eine passende Unternehmenskultur. Eine förderliche Innovationskultur zeichnet sich durch eine Reihe von Merkmalen aus. Hier sind die wichtigsten Faktoren, an denen man erkennt, ob die Kultur im Unternehmen die richtigen Rahmenbedingungen für innovative Ideen und Projekte bietet:
Eine Innovationskultur erfordert ein gewisses Maß an Offenheit für Veränderungen. Unternehmen, die bereit sind, neue Ansätze zu testen und sich an sich ändernde Bedingungen anzupassen, werden in der Lage sein, schneller und effektiver zu innovieren. Dazu müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert und bereit sein, Veränderungen anzunehmen und neue Wege zu gehen.
Eine Innovationskultur ermutigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Experimente durchzuführen und Risiken einzugehen, um neue Ideen zu entwickeln. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich sicher fühlen, Risiken einzugehen, um ihre Ideen zu testen und weiterzuentwickeln.
Ein Unternehmen, das eng mit Kunden zusammenarbeitet, um ihre Bedürfnisse und Anforderungen zu verstehen, wird in der Regel innovativere Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Kundenfeedback ist unerlässlich, um die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden zu verstehen und innovative Lösungen zu entwickeln, die ihren Bedürfnissen gerecht werden.
Eine Kultur, die Zusammenarbeit und Austausch von Ideen fördert, führt in der Regel zu einem Klima der Kreativität und des Brainstormings. Unternehmen müssen sicherstellen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihre Ideen und Perspektiven zu teilen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
Offene und transparente Kommunikation fördert die Zusammenarbeit und den Austausch von Ideen und unterstützt die Innovationskultur. Unternehmen sollten sicherstellen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugang zu den Informationen und Ressourcen haben, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein, und dass es eine offene Kommunikation gibt, die dazu beiträgt, die Innovationsbemühungen zu unterstützen.
Eine Innovationskultur erkennt an, dass Fehlschläge ein Teil des Lernprozesses sind und unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, aus Fehlern zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Unternehmen müssen sicherstellen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Vertrauen haben, Risiken einzugehen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen zu haben.
Ein Unternehmen, das sich um die Entwicklung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmert, wird in der Regel mehr Talente anziehen und behalten, die die Innovationskultur unterstützen.
Die Einführung von Innovationstools und Software kann den Innovationsprozess erleichtern, die Zusammenarbeit fördern und die Umsetzung von Ideen beschleunigen. Ideenmanagement-Tools ermöglichen es Mitarbeitern, Ideen einfach und schnell zu teilen, zu diskutieren und zu bewerten. Dies stellt sicher, dass Ideen nicht verloren gehen und alle Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Ideen beizutragen. Auch durch die Implementierung von Design Thinking-Tools können Teams gemeinsam an der Entwicklung von Ideen arbeiten, Prototypen erstellen und Feedback sammeln. Dies kann dazu beitragen, dass Ideen schneller umgesetzt werden und Innovationen schneller auf den Markt gebracht werden können. Kollaborationstools können dazu beitragen, dass Mitarbeiter besser zusammenarbeiten und Ideen austauschen können. Sie verbessern die Kommunikation, erleichtern die Zusammenarbeit und beschleunigen die Entwicklung von Innovationen. Durch die Nutzung von Datenanalyse-Tools können Unternehmen relevante Daten sammeln und analysieren, um bessere Entscheidungen zu treffen. Dies kann dabei helfen, Trends zu erkennen, Kundenbedürfnisse zu verstehen und die Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen zu unterstützen. Es ist jedoch wichtig, sicherzustellen, dass die Mitarbeiter die Tools verstehen und effektiv nutzen können, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Schulungen und Schulungen sollten angeboten werden, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter in der Lage sind, die Tools zu nutzen und das Beste aus ihnen herauszuholen. Weshalb genau jetzt in eine Software investiert werden sollte, steht in diesem Artikel.
Investitionen in Innovation und Innovationsmanagement sind nicht nur in wirtschaftlich guten Zeiten von entscheidender Bedeutung, sondern auch in Krisenzeiten. Gerade in Zeiten von wirtschaftlichen Herausforderungen können Innovationen dazu beitragen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen und langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern. Unternehmen sollten deshalb auch in Krisenzeiten ihre Innovationsaktivitäten fortsetzen und gegebenenfalls sogar verstärken. Um Innovationen erfolgreich umzusetzen, ist eine effektive Innovationsmanagement-Strategie erforderlich. Hierbei kann der Einsatz innovativer Technologien und Tools eine entscheidende Rolle spielen. Innovative Software und Tools können Unternehmen dabei helfen, ihre Innovationsprozesse zu verbessern und Innovationen schneller auf den Markt zu bringen. Durch den Einsatz von Tools zur Ideenfindung und -bewertung können Unternehmen die Qualität und Relevanz ihrer Ideen erhöhen und sicherstellen, dass sie die Bedürfnisse der Kunden erfüllen. Innovationsmanagement-Software kann Unternehmen auch dabei helfen, ihre Innovationsprojekte effektiver zu verwalten und zu steuern. Mit innovativer Software können Unternehmen den Überblick über ihre Projekte behalten, die Ressourcenplanung optimieren und den Fortschritt der Projekte verfolgen. Die Verwendung von Tools wie Projektmanagement-Software, Kollaborationstools und agilen Methoden kann Unternehmen dabei helfen, ihre Innovationsprozesse zu beschleunigen und die Markteinführungszeit zu verkürzen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie innovative Technologien und Tools einsetzen, um ihre Innovationsprozesse zu verbessern und Innovationen schneller auf den Markt zu bringen. Innovative Software und Tools können Unternehmen dabei helfen, ihre Innovationsprozesse effektiver zu verwalten und zu steuern und langfristige Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Unternehmen sollten sich auf Technologien und Tools konzentrieren, die ihre Innovationsprozesse unterstützen und dazu beitragen, ihre Innovationskultur zu stärken. Gerade in Zeiten, in denen zukünftige Entwicklungen schwer einzuschätzen sind, muss Innovation nicht immer der nächste „game changer“ sein. Innovation in diesen Zeiten sollte vor allem auch zur Resilienz und Anpassbarkeit des Unternehmens beitragen. Hier sind die fünf wichtigsten Punkte, die Unternehmen in schwierigen und ungewissen Zeiten in Bezug auf Innovation vorantrieben können.
1. Fokus auf Kundenbedürfnisse: Unternehmen sollten sich in Krisenzeiten verstärkt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden konzentrieren und ihre Innovationsaktivitäten darauf ausrichten. Sie sollten die aktuellen Bedürfnisse ihrer Kunden analysieren und ihre Produkte und Dienstleistungen entsprechend anpassen oder neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die diesen Bedürfnissen entsprechen.
2. Effizienzsteigerung im Innovationsprozess: Unternehmen können in Krisenzeiten durch Effizienzsteigerungen im Innovationsprozess Kosten einsparen und ihre Innovationsaktivitäten trotzdem aufrechterhalten oder sogar ausbauen. Sie sollten ihre Innovationsprozesse sorgfältig analysieren und Optimierungsmöglichkeiten identifizieren, um den Innovationsprozess schneller und kosteneffektiver zu gestalten.
3. Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen: In Krisenzeiten kann die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen ein effektiver Weg sein, um Innovationsaktivitäten aufrechtzuerhalten oder auszubauen. Unternehmen können Partnerschaften mit anderen Unternehmen eingehen, um Ressourcen zu teilen und gemeinsam an Innovationsprojekten zu arbeiten.
4. Investition in Innovationsmanagement-Software und -Tools: Wie bereits erwähnt, können Investitionen in innovative Technologien und Tools wie Innovationsmanagement-Software Unternehmen dabei helfen, ihre Innovationsprozesse zu verbessern und Innovationen schneller auf den Markt zu bringen. Der Einsatz von Tools zur Ideenfindung und -bewertung sowie von Projektmanagement-Software und agilen Methoden kann dabei helfen, Innovationsprojekte schneller und effizienter umzusetzen.
5. Investition in Mitarbeitertraining und -entwicklung: In Krisenzeiten ist es wichtig, dass Unternehmen in die Weiterbildung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter investieren, um sicherzustellen, dass sie über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, um innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter in Innovationsmanagement, agilen Methoden und neuen Technologien schulen, um ihre Innovationsfähigkeit zu verbessern.
In das Jahr 2021 sind wir mit einem der größten Schritte in unserer Unternehmensgeschichte gestartet: innosabi ist nun Teil der französischen Questel-Gruppe, einem führenden Softwareanbieter im Bereich Intellectual Property (IP).Durch diese Partnerschaft können wir unseren Kund:innen einen noch ganzheitlicheren Lösungsansatz für Innovationsmanagement anbieten. Getreu dieses Vorhabens, haben wir die Produktportfolios beider Unternehmen unter der Marke innosabi zusammengeführt. Künftig wird innosabi somit die Innovationssparte der Questel-Gruppe abdecken.
Die Zusammenführung beider Produktangebote eröffnet uns die Chance, zwei vielfältige Portfolios in einem noch umfangreicheren Leistungsspektrum zu vereinen. Hierfür haben wir uns auch entschlossen, uns von den bisherigen Produktnamen zu verabschieden. Natürlich fällt es nicht leicht, sich von Namen zu trennen, die uns für einen so langen Zeitraum begleitet und unsere Produkte repräsentiert haben. Neue Produktnamen sind jedoch ein guter erster Schritt, um die Einheit unseres kombinierten Portfolios widerzuspiegeln.
Neue Namen für unsere Produkte sind aber nicht alles, was sich ändert. Das innosabi Innovationsportfolio wird durch insgesamt drei neue Produkte erweitert. Diese Produkte eröffnen neue Anwendungsmöglichkeiten und bieten unseren Kund:innen End-to-End-Lösungen für den gesamten Innovationsprozess, um Innovationen noch kollaborativer, effizienter und zukunftsorientierter zu entwickeln.
Die stetige Weiterentwicklung unserer Produkte steht im Zentrum unseres Handelns. Wir freuen uns daher umso mehr über die jüngsten Entwicklungen in unserem Produktportfolio. Und wir bleiben gespannt auf alle die zukünftigen, gemeinsamen Schritte, die wir mit der Questel-Gruppe gehen werden.
Das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Zulieferern bzw. vorgelagerten Partner und Unternehmen scheint klar definiert zu sein: Das Unternehmen entscheidet, welche Bestandteile oder Dienstleistungen wann und in welcher Qualität zu liefern sind. Dabei fährt es nicht selten eine Mehr-Lieferanten-Strategie. Kann nicht wie gewünscht geliefert werden, wird einfach der nächste beauftragt.
Wie so oft ist das nur eine Sichtweise auf das Verhältnis zwischen Hersteller und Lieferant. Viele Unternehmen am Endkunden-Ende der Wertschöpfungskette investieren viel Zeit und Ressourcen in die Darstellung und Wahrnehmung ihrer Marke und wenig in die Weiterentwicklung ihrer Produkte. Eine vermeintlich gute Strategie. Denn ihre Nähe zum Endkunden erlaubt es, Bedürfnisse schnell zu erkennen und der Zukauf neuer Technologien nach Bedarf ermöglicht eine schnelle Reaktion auf diese Veränderungen. Warum also noch selber Innovationen vorantrieben, wenn Zeit und Kosten der Entwicklung ausgelagert werden können?Das würde aber bedeuten, dass sich Innovationen zunehmenden an den Anfang der Wertschöpfungskette verlagern und damit würden sich ganz klar die Machtverhältnisse verschieben. Was würde passieren, wenn die entscheidende Frage nicht wäre, wer von wem abhängig ist, sondern wie die Zusammenarbeit gestaltet werden kann, sodass Innovationen entstehen? Denn wirklich entscheidend sind zwei Dinge: Innovationen sind notwendig, um am Markt langfristig bestehen zu können und beide Parteien haben etwas, was der andere nicht hat.
Das Produktwissen, die Einflussnahme auf die Qualität der Produkte und nicht zuletzt mögliche Kapazität für Innovationen liegen beim Zulieferer; die Nähe zum Markt, zum Endkunden und deren Bedürfnissen jedoch beim Hersteller. Ohne dieses Wissen können Zulieferer nicht kundenzentriert Innovationen vorantreiben und gleichzeitig schafft es kein Unternehmen, am Markt zu bestehen ohne die ständige Weiterentwicklung und Anpassung der Produkte.Natürlich könnte man sagen: Unternehmen wissen, was die Kunden wollen. Diese Bedürfnisse übersetzen sie also in Anforderungen an die Lieferanten. Und dieser liefert, wie gewünscht. Das passt doch.
Das mag schon stimmen, aber das ist eine sehr statische Vorgehensweise, die wenig Spielraum für mögliche Änderung innerhalb des Prozesses zulässt. Sind die Anforderungen einmal gestellt, produziert der Lieferant wie vorgegeben. Ein solches starres, inflexibles Vorgehen macht es aber schwer, in dieser enorm schnelllebigen und wandlungsreichen Unternehmenswelt am Puls der Zeit zu bleiben.Dafür braucht es Feedbackschleifen, Tests und immer wieder neue Weiterentwicklungen, bis ein Produkt entsteht, das am Markt auch wirklich nachgefragt wird. Die Umsetzung einer solchen agilen Strategie kann aber nur mit dem Aufbau einer Schnittstelle bzw. einer Infrastruktur funktionieren, die einen stetigen Austausch zwischen den Partner erlaubt.
Wenn ein Großteil des Wissens und der Expertise zu einer Dienstleistung oder einem Produkt, zu einzelnen Komponenten oder zu möglichen qualitätsbestimmenden Faktoren beim vorgelagerten Partner liegen, kann es nur ratsam sein, dieses Wissen möglichst früh in den Prozess der (Weiter-)Entwicklung und Ausarbeitung miteinzubeziehen. Mögliche Ideen und Vorschläge, aber auch Einschränkungen und Bedenken können so in Betracht gezogen werden, bevor erste Investitionen getätigt werden. Zeit und Ressourcen lassen sich auf diese Weise erheblich einsparen.Die innosabi Software ermöglicht es Unternehmen, Zulieferer und vorgelagerten Partner von Beginn in die Bewältigung neuer Heraus- bzw. Anforderungen zu involvieren. Zeitlich abgesteckte Kampagnen erlauben eine detaillierte Definition des Projekts und schaffen so einen Rahmen für die Kooperation. Eine zielführende, effiziente Zusammenarbeit wird auf diese Weise sichergestellt.
Fast noch wichtiger als einzelne Challenges gemeinsam zu meisten, ist es einen offenen Dialog aufzubauen. Einen Kanal zu etablieren, der es Zulieferern (aber auch allen anderen Partnern des Netzwerks) ermöglicht, Ideen, Vorschläge, Lösungen und Konzepte proaktiv einzureichen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Denn diese entsteht im Austausch und vor allem meistens dann, wenn man nicht damit rechnet. Und weil das so ist, wird mit dem Open Call eine Anlaufstelle geschaffen, die sicherstellt, dass keine guten Ideen verloren gehen.Mithilfe eines transparenten und nachvollziehbaren Bewertungsprozesses werden die innovativsten Einreichungen herausgefiltert. Das ermöglicht das frühzeitige Erkennen neuer Trends und Wachstumspotenziale.
Mit diesem Beitrag haben wir einen Fokus auf die Kooperation zwischen Unternehmen und Zulieferern gelegt. Natürlich gibt es im Unternehmensnetzwerk andere potenzielle Partner, mit denen sich eine Zusammenarbeit lohnt. Der innosabi Start-up Radar beispielsweise erleichtert Unternehmen die Recherche zu und den Kooperationsaufbau mit Start-ups.Wer sonst noch alles zu diesem Netzwerk gehört und warum es sich lohnt externe Partner in die eigenen Innovationsprozesse zu involvieren, haben wir in unserem Blogbeitrag Why you should integrate your external network in your innovation activity zusammengefasst.
Innovation ist die Antwort auf Veränderungen. Damit steht Innovation praktisch als Lösung für alle Probleme auf einem Sockel. Aus diesem Grund beleuchten wir in diesem Blogartikel einige Punkte rund um Innovation, um das Thema etwas nahbarer zu machen. Am Anfang ist das Wort: Innovation. Was genau ist Innovation? Dazu haben wir einen eigenen Artikel verfasst, der sich mit der Definition und den verschiedenen Ausprägungen von Innovation beschäftigt. Zentral sind für die Definition zwei Punkte: Eine Innovation ist eine Neuheit oder Neuerung von etwas. Eine Innovation muss eingeführt, angewendet oder genutzt werden. Das bedeutet auch, dass jede Innovation einen gewissen Prozess durchlaufen haben muss – von der Idee bis hin zum fertigen Produkt. Während Erfinder:innen an ihren Einfällen tüfteln, Dinge ausprobieren und Ideen vielleicht nie bis zu einem fertigen Ergebnis verfolgen, haben Unternehmen die Möglichkeit, diesen Prozess zu strukturieren und voranzutreiben. Innovationsmanagement ist ein Begriff, der viele Unternehmen umtreibt. Die erste große Frage dabei lautet oft: Brauchen wir das?
Mit neuen Ideen können Unternehmen nicht nur auf Veränderungen reagieren, sondern auch aktive Transformation betreiben. Das ist deshalb wichtig, weil jede Gesellschaft, jeder Markt stetigem Wandel ausgesetzt ist. Mal verändern sich nur kleine Dinge, mal ist der Wandel disruptiv und verändert Märkte grundlegend. Innovation ist damit ein wichtiger Faktor für Unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zentral ist dabei jedoch, dass ein strukturierter Prozess besteht. Ideen und Verbesserungsvorschläge können von jeder Person kommen und in verschiedensten Situationen entstehen. Um all diese Ideen zu strukturieren, zu kanalisieren, zu steuern und auszuwerten, ist ein fest implementiertes Innovationsmanagement notwendig. Auf diese Weise können Neuerungen den größtmöglichen Nutzen für ein Unternehmen erzielen.
Dass Innovationen ein wichtiges Mittel für den erfolgreichen Weg in die Zukunft sind, ist vielen Unternehmen bereits klar. Häufig stehen sie jedoch vor Fragen: Kann ein Innovationsmanagement erfolgreich sein ohne die passende Kultur? Wie kann eine Innovationskultur geschaffen werden, um Innovation zu ermöglichen? Das sind beides valide Fragen. Doch die Krux ist, das eine kann nicht ohne das andere existieren. Ein erfolgreiches Innovationsmanagement fußt auf einer Innovationskultur, fördert sie aber auch. Andersherum entsteht eine Innovationskultur aus Innovationsmaßnahmen und entwickelt sich mit dem Erfolg der Maßnahmen weiter. Für Unternehmen bedeutet das, es muss ein Startpunkt gefunden werden, von dem aus beides entstehen kann: Kultur und Maßnahmen. Für den Anfang ist es wichtig, die richtige Grundlage zu schaffen, auf der Innovationsinitiativen, aber auch eine dazugehörige Innovationskultur wachsen können. Dafür sollte man ein paar Punkte beachten: Es braucht Zeit, Innovationsmaßnahmen zu planen, zu implementieren, umzusetzen und auszuwerten. Unternehmen sollten diese Zeit (und die dazugehörigen Ressourcen) einräumen. Transparenz und Sichtbarkeit sind Faktoren, die man nicht unterschätzen sollte. Gehen Unternehmen offen mit ihren Prozessen, den erfolgreichen Ideen und dem dadurch erreichten Fortschritt um, wirkt sich das positiv auf die Kultur wie auch auf zukünftige Innovationsinitiativen aus. Ein Beispiel, um Sichtbarkeit für interne Innovationsinitiativen zu schaffen und Mitarbeitererfolge zu wertschätzen, sind Innovation Awards. Aber auch den Fortschritt von Ideen zu dokumentieren, ist ein guter Ansatz für die Entwicklung einer Innovationskultur. Doch nicht nur Erfolge sollten Sichtbarkeit bekommen, sondern auch Fehler. Besonders zu Beginn von Innovationsmaßnahmen sollten die ersten Schritte genutzt werden, um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Da sind Fehler eigentlich selbstverständlich; sie gehören genauso dazu wie Erfolge. Deshalb sollten sie genauso transparent behandelt und dargestellt werden. Fehlerkultur gehört zu Innovationskultur genauso wie Innovationen. Es gibt vier Grundprinzipien, die die Wirksamkeit von agiler Innovation ausmachen – die Basics of Agile Innovation: Offenheit, Kollaboration, Anpassungsfähigkeit und iteratives Arbeiten. Diese Prinzipien sind Basis für Innovation in der heutigen Zeit. Sie ermöglichen Geschwindigkeit, bedürfnisorientierte Produkte und Services sowie Evaluation mithilfe von Schwarmintelligenz. Für alle genannten Punkte ist die Unterstützung durch das Management ein wichtiger Motor. Die Ressourcen, die Sichtbarkeit, die Akzeptanz für Fehler – all das muss von den leitenden Mitarbeitenden vorgelebt und gefordert werden. Erfolgreiche Innovationsmaßnahmen und eine Innovationskultur können nicht entstehen, wenn das Management nicht dafür einsteht.
Wunderbar! Mit der Entscheidung, Innovation im Unternehmen voranzutreiben, ist der erste Schritt getan. Jetzt geht es darum, Taten folgen zu lassen. Dafür ist es zentral, die Wichtigkeit von Innovation zu sehen und im Unternehmen zu verankern. Auch auf die Gefahr der Wiederholung: Unterstützung vom Management und die Verfügbarkeit von Ressourcen sind unabdingbar. Für ein erfolgreiches Innovationsmanagement müssen zumindest etwas Zeit und Geld da sein, sonst kann es kaum funktionieren. Zusätzlich gilt es, ein Ziel im Auge zu haben – aber ein realistisches. In den meisten Fällen bedeutet das, mit dem Thema Innovation zunächst klein anzufangen (und nicht unbedingt mit einem 18-stufigen Ideeneinreichungsprozess). Kompliziert werden Dinge meist von ganz allein. Für den Anfang ist es wichtig, die Schwelle niedrig zu halten – das bedeutet, ein einfacher Prozess und Innovationsinitiativen mit einer einzelnen Gruppe an Stakeholdern zu starten, die möglichst leicht einzubeziehen ist. Häufig sind das die eigenen Mitarbeiter. Es können aber auch die Kunden des Unternehmens sein oder Partner. Auch wenn alle diese Gruppen langfristig ein Teil des Innovationsmanagements werden sollen, ist es trotzdem sinnvoll, zunächst mit einer Gruppe anzufangen. Ist eine Gruppe definiert, gilt es sich Zeit zu geben und zu lernen. Zum einen funktionieren nicht alle Stakeholdergruppen auf die gleiche Weise. Zum anderen muss jedes Unternehmen für sicher herausfinden, welche Themen im Zentrum ihrer Innovationsmaßnahmen stehen sollen und in welche Richtungen sie sich ausweiten lassen. Gleichzeitig gilt es Prozesse oder verwendete Tools auszuprobieren, infrage zu stellen und zu verbessern. Reicht bei einem kleinen Unternehmen für das Vorschlagswesen am Anfang vielleicht eine Excel-Tabelle oder ein E-Mail-Postfach, kann das bei größeren Unternehmen oder vielen Ideen schon schwieriger werden und ein spezialisiertes Tool ist vonnöten. Zusammenfassen lässt sich das Thema Innovation in Unternehmen: das Bestehen eines Unternehmens im Wandel ist Innovation unabdingbar. Institutionalisiertes Innovationsmanagement sollte in jedem Unternehmen vorhanden sein. Zu Beginn ist es dabei ausschlaggebend, die Wichtigkeit deutlich zu machen und Zeit und Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Mit einer ersten Innovationsinitiative mit einer einzigen Stakeholdergruppe lassen sich die ersten Erfolge erzielen. Auf Basis der erzielten Lerneffekte können Initiativen, Prozesse und verwendete Tools auf- und ausgebaut werden.


Gerade in unsicheren Zeiten ist es noch schwerer als sonst, Entscheidungen zu treffen. Welcher Idee für ein neues Produkt soll nachgegangen werden? Wie entwickelt man Produkte weiter, damit sie neu entstandenen Bedürfnissen gerecht werden? Der Schlüssel ist eine enge Zusammenarbeit mit dem eigenen Netzwerk. Wir erzählen sicher nichts Neues, wenn wir sagen: Unsicherheit ist ein steter Wegbegleiter. Das klingt jetzt im ersten Moment sehr negativ – muss es aber gar nicht sein. Natürlich hat das Jahr 2020 gezeigt, was passiert, wenn die ganze Welt in eine Lage großer Unsicherheit gerät. Doch trotzdem muss eine nicht sichere Zukunft (denn genau das ist Unsicherheit) ja nicht immer diesen Maßstab haben.
Fängt man im Kleinen an, findet man Menschen, die bei einem Backpack-Urlaub nicht wissen, wohin sie am nächsten Tag fahren oder gehen. Das ist aber kein Problem, denn der Kern eines solchen Urlaubes ist es ja, flexibel zu sein. Wenn sich die Ausgangslage ändert, ist man problemlos in der Lage zu reagieren – denn genau darauf war man eingestellt. Geht man einen Schritt weiter, so ist auch Digitalisierung ein Thema, das Unsicherheit beinhaltet. Das fängt bei so banalen Dingen an wie Internet of Things und der Frage, was unsere Haushaltsgeräte in zwei Jahren dann alles können. Doch es geht sogar so weit, dass man infrage stellen muss, ob die eigene Branche in zehn Jahren noch existiert. Zusammengefasst kann man mit dem Motto „Was ist schon sicher?“ zumindest persönlich ein bisschen vorbereitet sein. Aus Unternehmensperspektive sieht das natürlich anders aus. Unternehmen sollten (sofern sie vorhaben, in der Zukunft noch zu existieren) besser vorbereitet sein als nur mental. Und da die Grundannahme lautet, Unsicherheit gibt es immer, ist die große Frage, die sich jetzt stellt: Was können Unternehmen tun? Ausformuliert können die sich logisch anschließenden Fragen so aussehen: Wie kann ich flexibel auf Veränderungen reagieren? Wie kann ich mich frühzeitig über Transformationsprozesse am Markt informieren? Wie kann ich mehr Entscheidungssicherheit gewinnen? Wie kann ich den Erfolg meiner Produkte und Dienstleistungen sicherstellen? Wie kann ich in der Produktentwicklung Kosten, Zeit und Ressourcen sparen? Wie kann ich mir Wettbewerbsvorteile und Alleinstellungsmerkmale verschaffen? Die Antwort auf all diese Fragen in einem Satz lautet: Mit möglichst vielen verschiedenen Menschen zusammenarbeiten und durch Vernetzung sowie intelligentes Nutzen von Daten zum besten Ergebnis kommen.
Besonders im Bereich Innovation sollte zu Beginn das genaue Endergebnis noch gar nicht feststellen. Die typischen Begriffe wie „iterativ“ oder „fail fast“ gelten hier nicht nur als Buzzwords, sondern bilden die Grundeinstellung zum Thema Veränderung. Doch geht es bei iterativem Arbeiten nicht darum, möglichst viele Schleifen zu drehen, sondern Ideen, Konzepte oder Produkte sobald wie möglich zu testen und auf Basis von Feedback anzupassen. Dafür ist es sinnvoll, auf passende Zielgruppen zurückgreifen zu können. Doch wie können Unternehmen ihre eigenen Kunden erreichen, um neue Services zu testen? Oder wie erreichen Unternehmen alle oder ausgewählte Mitarbeiter für gemeinsames Brainstorming, wenn man vielleicht noch gar nicht weiß, wer etwas beitragen kann? Die Lösung ist: digital. Mit einer Software können Unternehmen eine Community aus Kunden oder Mitarbeitern aufbauen und mit ihnen gemeinsam Ideen entwickeln, darüber abstimmen oder Prototypen testen. Was hat das mit den oben genannten Fragen zu tun? Viel. Die Grundlagen für die Antworten auf Fragen nach mehr Entscheidungssicherheit, geringeren Kosten oder dem Erfolg von Produkten sind Zusammenarbeit und Schwarmintelligenz. Mit den richtigen Methoden können Ideen entstehen, gemeinsam weiterentwickelt und priorisiert werden. Wenn beispielsweise der Großteil einer Kunden-Community die Idee zu Service A überhaupt nicht braucht, aber den Service B dafür ganz großartig findet, spart sich das Unternehmen die Zeit, einen unnötigen Service auszurollen. Zusätzlich ist schon früh klar, dass es sich lohnt, Ressourcen in die Idee zu Service B zu stecken und dieser erfolgreich sein wird. Genau mit diesem „Ohr an den eigenen Kunden“ können Organisationen ein Maß an Sicherheit erlangen – auch in einem heute noch unsicher wirkenden 2021. Ein sehr ähnliches Prinzip funktioniert auch mit einer Mitarbeiter-Community. Das Vernetzen von Mitarbeitern und damit das Vernetzen von Wissen ist ein zentraler Aspekt für das schnelle Umsetzen der richtigen Ideen. Hierbei kann man sich auf die Features der innosabi Software verlassen, um beispielsweise passende Experten für ein Thema zu finden oder Trends frühzeitig zu identifizieren und mit den Mitarbeitern daraus Ideen für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Diese technischen Möglichkeiten liefern zusammen mit methodischen Abstimmungsmechanismen die Grundlage, um auf Transformationsprozesse des Marktes frühzeitig zu reagieren, effizient zu innovieren und sich so Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Der Schlüssel zum Erfolg ist also kurz gesagt: Sich auf Ungeplantes und Neues einlassen, mit vielen Menschen zusammen an der Zukunft arbeiten. Mit transparenten Prozessen, digitalen Ansätzen und agilen, steuerbaren Methoden kann man so aus den eigenen Ressourcen das Beste machen.
Über zehn Jahre dauert die Reise von innosabi schon an – und wir wären nicht wir, wenn es nicht spannend weitergehen würde. Das nächste Kapitel trägt den Titel „innosabi. A Questel company“. Fangen wir am Anfang an. Vor etwas mehr als zehn Jahren haben Catharina van Delden, Jan Fischer, Hans-Peter Heid und Moritz S. Wurfbaum die innosabi GmbH gegründet. Damals steckten sie noch im Studium, das Büro hatte den Namen eigentlich nicht verdient und das Geschäftsmodell war ein anderes. Über die Jahre hat innosabi sich weiterentwickelt, ist gewachsen und hat sich verändert. Was mit Beratungsleistung begann, wurde zu der größten Co-Creation Community Deutschlands. Mit Nagellack und Senf „made by the customers“ wurde die Community unserAller berühmt. Inzwischen ist innosabi ein führender Softwareanbieter, beschäftigt 55 Mitarbeitende und arbeitet zusammen mit weltweiten Branchenführern an den Innovationen von morgen.
Das waren die Jahre 2010 bis 2020. Wir haben gezeigt, was unsere Software kann und wie gut unsere Methoden funktionieren. Wir haben uns einen Namen in der Branche gemacht und gerade im deutschsprachigen Raum einen guten Ruf. Jetzt sind wir bereit für den nächsten Schritt. Wir wollen auch außerhalb des DACH-Marktes wachsen und dem Rest der Welt zeigen, was wir können! 2021 ist der Zeitpunkt für diesen Schritt. Doch warum einen so großen Schritt alleine gehen, wenn wir doch die perfekte Ergänzung für uns (für innosabi) gefunden haben? Genau deshalb haben wir beschlossen, unsere Kräfte mit Questel zu bündeln – für den nächsten großen Schritt in die Zukunft.
Die Questel-Gruppe ist ein führender, französischer Softwareanbieter im Bereich Intellectual Property (IP). Sie sind spezialisiert in IP Management und datengetriebener Business Intelligence und – wie wir – verstehen sie, dass jede IP mit einem guten Innovationsprozess beginnt. So ist die Questel-Gruppe mit ihren 900 Mitarbeitenden und 6000 Kunden in über 30 Ländern der perfekte Partner, um unsere Software und unser Wissen weltweit bekannt zu machen. Wir sind deshalb stolz zu verkünden, dass innosabi ab Januar 2021 ein Teil der Questel-Gruppe ist.
Der schnelle Wandel und die voranschreitende digitale Transformation stellen Unternehmen vor die Herausforderung, auch ihren zukünftigen Erfolg voranzutreiben. Die Verknüpfung von innosabis Fähigkeiten im Bereich Innovationssoftware mit Questels umfangreichen Angebot an Lösungen für IP Management bilden eine direkte Antwort auf diese Herausforderungen. Der Weg von der Idee über die marktfähige Innovation bis hin zur kontinuierlichen Verwaltung von IP-Assets war noch nie so einfach! Für Catharina van Delden, Mitgründerin und CEO von innosabi, ist die Einbindung ihres Unternehmens in die Questel-Gruppe der nächste logische Schritt bei der Verfolgung der Vision von innosabi:
„Seit innosabis erstem Tag haben wir immer daran geglaubt, dass Innovation dort passiert, wo die richtigen Menschen, Ideen und das richtige Wissen zusammen kommen. Das ist genau das, was jetzt passiert, da innosabi Teil von Questel wird. Gemeinsam werden wir die Art und Weise erweitern, wie IP-Daten bei der Schaffung von Innovationen genutzt werden - und wie diese wiederum als das IP des Unternehmens verwaltet werden. Wir freuen uns sehr darauf, dieses Potenzial in neue, innovative Werkzeuge für unsere Kunden umzusetzen.“
Charles Besson, CEO von Questel, teilt diese Ansicht und unterstreicht die Bedeutung von Innovationslösungen für die Wachstumspläne von Questel:
„Da der Schutz des geistigen Eigentums mit allen erfolgreichen Innovationsinitiativen verwoben ist, ist die Software von innosabi sehr synergetisch zu dem, was wir am besten können. Jedes geistige Eigentum beginnt mit einem großartigen Innovationsprozess. innosabi hat eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz, wenn es darum geht, die Innovationsprogramme ihrer Kunden zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass es bei Innovationen um mehr als nur um Ideen geht. Das macht sie zu einer perfekten Ergänzung für die Questel-Gruppe.“
Mit einer Integration des Produkts und des Fachwissens von innosabi in die spannenden IP-Produkte der Questel-Gruppe entsteht ein Angebot, das unsere Kunden im gesamten Kreislauf von Innovation unterstützt – von der Idee über das Verwalten der IP bis hin zu neuen Ideen auf Basis von IP-Daten.
Weil das jetzt recht viel Text und viel Input waren, gibt es noch ein paar Bulletpoints mit Fakten. Denn die große Frage lautet, ob das alles ändert. Die Antwort lautet: Nur zum besseren! Questel hat eine Mehrheitsbeteiligung an innosabi.Die innosabi GmbH bleibt weiterhin bestehen.Wir werden weiterhin in unserem Kernmarkt tätig sein, unsere Fähigkeiten weiter ausbauen und die bestmögliche Innovationssoftware schaffen.Questel wird innosabi in ihr Produktportfolio aufnehmen und weltweit vertreiben.Wir haben selbstverständlich eine Pressemitteilung, in der die ganzen harten Fakten nochmal zu finden sind.Und natürlich wird es für uns eine Menge Arbeit, all die aufregenden neuen Möglichkeiten zu nutzen, die sich uns jetzt eröffnen. Aber wir freuen uns! Thank you!Abschließend (für diesen Blog) bleibt uns nur noch zu sagen: Danke! Danke an alle, die uns auf dieser Reise bisher begleitet haben. Danke für das Vertrauen, die Unterstützung und die Partnerschaft, die wir auf dem ganzen Weg erfahren haben. Ohne alle das wären wir nicht da, wo wir heute sind. Wir freuen uns sehr darauf, dieses neue spannende Kapitel von innosabi gemeinsam zu erkunden. Wie immer bleibt es spannend und aufregend. Und wir bleiben innosabi.
Vor genau 10 Jahren, am 7. Dezember 2010, wurde die innosabi GmbH offiziell gegründet und im Handelsregister eingetragen. Eigentlich wollten wir zu diesem runden Geburtstag gemeinsam mit all unseren Freunden, Kunden und Wegbegleitern ein großes Fest feiern. Aus aktuellem Anlass müssen wir das natürlich leider verschieben, aber irgendwann wird es dann nachgeholt. Trotzdem wollen wir es uns nicht nehmen lassen, unsere Freude zu teilen.

Zehn Jahre mag für manche vielleicht nicht nach viel klingen, aber für uns ist es ein großer Moment. Denn in diesen zehn Jahren haben wir so viel erlebt und haben so viele Herausforderungen gemeistert, dass es sich damit vermutlich auch 20 oder 30 Jahre füllen lassen. innosabi ist von vier Gründern zu einem Unternehmen mit 55 Mitarbeitern gewachsen. Anfangs trafen wir nur auf fragende Gesichter, wenn wir uns als innosabi vorgestellt haben; heute haben die meisten in unserem Bereich schon von uns gehört und schätzen unsere Arbeit. Damals gab es nicht mal ein eigenes innosabi Büro; heute arbeiten wir in unserer wundervollen „Innovation Mansion“. Unseren Geburtstag wollen wir deshalb auch nutzen, um zurückzublicken und das, was wir bisher erreicht haben, zu schätzen. Nicht nur um der Außenwelt zu zeigen, wie wir gewachsen sind, sondern auch für uns selbst – denn die wenigsten im innosabi Team haben diese Reise von Beginn an mitgemacht. Und da ein Bild am Ende immer mehr sagt als tausend Worte, haben wir in unserem Archiv gewühlt!







Es gibt wenige Dinge, die unsere Städte so sehr prägen, wie die Art und Weise mit der wir uns fortbewegen. Straßen, Fuß- und Radwege sowie das öffentliche Verkehrsnetz bilden das verbindende Gerüst jeder Stadt. Fast ausnahmslos wird bei genauerer Betrachtung deutlich, dass bei der Planung und dem Ausbau unserer Städte in den vergangenen Jahrzehnten vor allem eines im Fokus stand: das Auto. Dass hier ein Umdenken notwendig ist, ist nicht nur aus ökologischer Sicht nachvollziehbar. Gerade die überlastete Verkehrssituation in den Innenstädten wirkt sich auf unsere Lebensqualität und Gesundheit aus.Um diese Herausforderung nachhaltig und langfristig zu lösen, benötigen wir nicht nur neue Technologien und Elektrofahrzeuge. Mindestens genauso wichtig ist es, dass sich die Städte selbst und unsere eigenen Verhaltensweisen wandeln. Genau darum dreht sich das Forschungsprojekt NUMIC, bei dem die Stadt Chemnitz gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und innosabi den Grundstein für ein neues „urbanes Mobilitätsbewusstsein“ legen möchte. Wie das genau funktioniert? In direkter Kollaboration mit den betroffenen Bürgern und Anwohnern natürlich.

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Idee, dass rad- und fußgängerfreundliche Städtebaumaßnahmen dazu beitragen, die Menge an Kraftfahrzeugen zu reduzieren. Insbesondere die Strecken durch die Innenstadt oder Erledigungen im eigenen Viertel sollen zur entscheidenden Stellschraube auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität werden.Dabei ist den Projektverantwortlichen besonders wichtig, dass es nicht nur bei Konzepten und Ideen bleibt. Vielmehr soll direkt in der realen Umgebung getestet werden, wie sich bestimmte Maßnahmen auswirken und welche weiteren Verbesserungsvorschläge die Bewohner beisteuern können. Ganz am Anfang des NUMIC Projektes stand also direkt ein wichtiger Meilenstein: Eine Testumgebung – oder „Modellroute“, wie sie im Forschungsprojekt genannt wird – musste bestimmt werden.Auf Info-Veranstaltungen sowie auf der online Plattform numic.city konnten sich die Bewohner im Juni 2020 zu diesem Thema einbringen, Feedback zu drei potentiellen Strecken geben sowie bei der Auswahl abstimmen. Die Kandidaten wurden zuvor mit Hilfe von Verkehrsanalysen, Befragungen und Expertengutachten erarbeitet.Als klarer Favorit der Chemnitzer hat sich dabei Route C herausgestellt: Mit 303 Stimmen und einem deutlichen Vorsprung wurde eine über fünf Kilometer lange Strecke im Osten der Stadt vom Yorckgebiet zum Sportforum offiziell als NUMIC Testumgebung gewählt. Die Strecke durchläuft dabei unterschiedliche Arten von städtischer Umgebung: Von Fuß- und Radwegen am Stadtrand über Wohngebiete bis hin zu Einkaufszentren.

Doch damit ist nur der erste Schritt getan. Das Team und die Projektpartner hinter NUMIC haben große Pläne. Direkt auf die Abstimmung folgt der eigentliche Ausbau der Strecke. Und auch hierbei werden die Bewohner der Stadt direkt eingebunden. Über die NUMIC Plattform können Vorschläge eingereicht werden, wie genau der weitere Ausbau der Strecke aussehen soll. Über allem steht dabei eine große Frage: Wie kann die Modellroute noch mehr auf die Bedürfnisse der Radfahrer und Fußgänger zugeschnitten werden?NUMIC gibt den Chemnitzern hier bewusst viel kreativen Freiraum und Platz für Zukunftsdenken, denn jeder Vorschlag spiegelt auch wider, was mit bisherigen Städtebaumaßnahmen nicht genügend berücksichtigt wurde. Von der Entschärfung gefährlicher Kreuzungen bis hin zu Ruheorten mit Parkbänken oder Bike Sharing Konzepten kann alles eingereicht und mit anderen Bürgern und dem Projektteam diskutiert werden.

Wir von innosabi freuen uns riesig, dass wir Teil von NUMIC sein dürfen und mit unserer Software einen Beitrag zu diesem wichtigen Thema leisten können. Damit es für das Projektteam und die Bewohner noch einfacher wird, bestimmte Orte zu verbessern oder Aufmerksamkeit auf ausgewählte Stellen der Modellroute zu legen, haben wir an umfassenden Geo-Tagging Funktionen gearbeitet und in die Plattform integriert.Zum Beispiel können die teilnehmenden Chemnitzer damit ganz einfach auf einer Karte markieren, wo genau sie ihre Idee am liebsten umsetzen würden oder wo sie bestimmte Problemstellen der Strecke erkannt haben. In Kombination mit der NUMIC App für Smartphones, die im Oktober getestet wurde, sollen die Verbesserung der eigenen Stadt und der Mobilitätswandel kein abstraktes Thema bleiben, sondern direkten, erlebbaren Bezug zum eigenen Weg in die Arbeit, zum Einkaufen oder bei den Freizeitaktivitäten im Freien bekommen.Wir sind gespannt, wie es weiter geht, wenn die Modellroute Anfang 2021 offiziell mit den ersten Verbesserungsideen der Bürger eröffnet wird.
„Mithilfe digitaler Bürger*innenbeteiligung lassen sich Wünsche und Ideen einfach über einen längeren Zeitraum sammeln, sortieren, bewerten und transparent für alle aufzeigen. Das Digitale bleibt ein Begleittool zu Präsenzveranstaltungen, allerdings ein enorm wichtiges. Es holt Bürger*innen mit wenigen Klicks ab und hat seine eigenen Vorteile – wie zum Beispiel bei kartenbasierten Kommentaren oder der Nachverfolgung von einzelnen Diskussionsräumen. Wir werden auf numic.city als nächstes mit unserer Community einzelne Stadträume sowie Straßenecken gemeinsam auskundschaften, debattieren und gestalten.“
Bjarne Lotze, Projektkoordination NUMIC – Stadt Chemnitz


NUMIC wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01UR1804E gefördert.
Endlich ist es so weit: Unser zweites Buch ist frisch aus dem Druck bei uns eingetroffen und ab sofort für alle interessierten Leser verfügbar! Connect the Dots – Agile Innovation and Collaborative Ecosystems beschreibt, was wir bei innosabi unter agiler Innovation verstehen und an welchen Kernprinzipien wir uns orientieren. Es ist unser kleines, charmantes Manifest, das wir als Grundlage für alles verstehen, was wir bei innosabi tun und entwickeln – und damit vielleicht auch für Sie und Ihr eigenes Unternehmen. Catharina van Delden (Co-Founder) und David Chia (Strategy Director) haben bereits 2014 gemeinsam das erste innosabi Buch Crowdsourced Innovation geschrieben. Seitdem hat sich viel verändert in der Art und Weise, wie Innovation vorangetrieben wird und welche Bedeutung sie in modernen, zukunftsorientierten Unternehmen hat. Was früher eher in der Verantwortung engagierter Innovationsteams lag oder Teil des Produktmanagements war, steht heute bei CEOs und CIOs ganz oben auf der Tagesordnung. Heute geht es bei der Innovation nicht nur darum, Neues zu schaffen, sondern ganze Organisationen zu transformieren, die Identität eines Unternehmens zu formen und letztlich einen strategischen Vorteil für den Wettbewerb von heute und morgen zu ermöglichen. Natürlich haben sich auch innosabi und unsere Konzepte entsprechend weiterentwickelt. Aus diesem Grund haben Catharina und David beschlossen, ein zweites Buch zu schreiben. Jeden Tag stellen sich die Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, die Frage: Wie können Unternehmen Innovationen schaffen, wenn die Zukunft immer unberechenbarer wird? Was können Unternehmen tun, um all ihre internen und externen Stakeholder im Streben nach dem "next big thing" zu vereinen und sinnvoll mit ihnen zusammenzuarbeiten? Wie können wir potenzielle Innovatoren und Innovationsquellen frühzeitig erkennen und ihren Fortschritt nutzen? Fragen wie diese sind für langfristige Strategien und die Entscheidungsfindung im heutigen hochdynamischen, wettbewerbsintensiven Markt von entscheidender Bedeutung. Der Fokus auf Innovation ist zu einem zentralen Unterscheidungsmerkmal geworden, um dauerhaften Erfolg, Wachstum und Wettbewerbsvorteile zu gewährleisten. Gleichzeitig wird unsere Welt jedoch von Tag zu Tag vernetzter, das Tempo des Wandels und des technologischen Fortschritts nimmt zu, und die Menge der verfügbaren Informationen ist unüberschaubar. Deshalb ist Innovation für Unternehmen zwar wichtiger als je zuvor, kann aber auch eine größere Herausforderung darstellen als je zuvor. Dieses Buch handelt von eben jener Umwandlung von Organisationen in Innovationsökosysteme durch die Prinzipien der Agilen Innovation. Es beschreibt Perspektiven, Methoden und bewährte Praktiken, um diesen Wandel und eine entsprechende Innovationskultur zu ermöglichen. Es enthält Beispiele von branchenführenden Unternehmen wie Siemens, Daimler und Allianz. Mit dem Buch wollen wir einen Überblick und Leitfaden bieten für alle, die sich wie wir im digitalen Wandel bewegen. Connect the Dots kann direkt auf unserer Homepage oder bei Amazon bestellt werden. Wenn Sie bei uns bestellen, packen wir das Paket mit 127 % mehr Liebe und Sorgfalt in Handarbeit ;)
Von der Idee bis zum Produkt ist es häufig ein langer Prozess – eine ganze Journey. Schon das Sammeln und Evaluieren von Ideen ist ein wichtiger Schritt. Doch damit ist es nicht getan. Hat man die eine Idee erstmal gefunden, dann beginnt die eigentliche Arbeit. Es gilt, die Idee umzusetzen, zu testen und zu validieren. Eine Idee hat meist einen längeren Weg hinter sich, bis aus ihr ein fertig implementiertes Produkt oder Projekt wird. In unserer zweiteiligen Reihe zur Idea Journey erklären wir, wie dieser Prozess aussehen kann, damit er möglichst reibungslos funktioniert. Der erste Teil setzt den Fokus auf Ideation und Evaluation von Ideen. Im zweiten Teil geht es um die Schritte, die danach folgen: die erste Umsetzung, die Validierung und das Übertragen der umgesetzten Idee ins Tagesgeschäft.
"Eine Idee setzt sich immerhin nicht nebenbei um."
Noch bevor es losgeht mit der tatsächlichen Umsetzung, sollte man sich ein paar Gedanken machen: Wer setzt die Idee um? Gibt es noch andere Menschen, die man involvieren sollte? Gibt es KollegInnen, die gerne auf dem Laufenden bleiben würden? Denn bei allen Fragen gibt es sehr verschiedene Möglichkeiten, sie zu beantworten und alle beeinflussen die Idea Journey. Wer setzt um? Eine Option sind die Ideengeber. Das kann eine Person sein oder eine Gruppe von Personen. Diese sind vermutlich mit besonders viel Herzblut bei Sache und würden die Idee mit Leidenschaft umsetzen. Doch kann es sein, dass man die Mitarbeiter dafür von ihren alltäglichen Aufgaben freistellen muss. Eine Idee setzt sich immerhin nicht nebenbei um. Eine andere Option ist die Abteilung, die fachlich für den Bereich zuständig ist, in den die Idee fällt. Idealerweise weiß die Fachabteilung bereits aus dem Evaluationsprozess von der Idee und ist ebenfalls begeistert über ihre Umsetzung. Vielleicht können auch Ideengeber und Fachabteilung gemeinsam an der Umsetzung arbeiten. Sind bereits alle wichtigen Stakeholder involviert? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dies nachzuholen, falls noch nicht alle an Bord sind. Selbst, wenn es nur darum geht, die KollegInnen über das Vorhaben zu informieren. Wer möchte auf dem Laufenden bleiben? Natürlich gibt es für jedes Projekt die klassischen Stakeholder, die gerne informiert sein möchten. Doch vielleicht sind es dieses Mal noch mehr? Gab es beispielsweise in der Evaluationsphase ein Voting durch die Mitarbeiter, möchten diese sicher auch wissen, wie es mit der Idee weitergeht. Mithilfe eines Idea Trackings können alle interessierten KollegInnen nachverfolgen, was rund um die gewählte Idee aktuell passiert.
Sind diese Fragen alle beantwortet, kann mit der Umsetzung gestartet werden. Häufig passiert das bei größeren Unternehmen in einer Art Inkubator. Das heißt, die Ideengeber werden für einen festen Zeitraum von ihren klassischen Aufgaben befreit und arbeiten gemeinsam mit Mentoren an der Umsetzung ihrer Idee. Hierbei gilt es iterativ, also in kleinen Schleifen, zu arbeiten und immer wieder infrage zu stellen, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist. Je nach Ausprägung der Idee ist es sinnvoll, verschiedene Zwischenschritte der Entwicklung mit potenziellen Usern zu testen. Diese Tests können beispielsweise mithilfe von Prototypen umgesetzt werden. Auf diese Weise wird regelmäßig Feedback generiert, eingearbeitet und jede Stufe der Umsetzung ist mit guten Argumenten untermauert. Auch während der Umsetzung ist es wichtig, alle relevanten Stakeholder einzubeziehen – entweder über das Idea Tracking oder sogar als Teilnehmer der Tests. Auf diese Weise ist beispielsweise die Fachabteilung den ganzen Weg über involviert und steht hinter dem Ergebnis. Das kann sich positiv auf den nächsten Schritt auswirken: die Validierung.
Hat die Umsetzung der Idee einen vereinbarten Stand erreicht – das kann ein MVP, ein fertiges Produkt oder auch Business Model sein – gilt es, sie zu beurteilen. Kern dieser Bewertung ist dabei, ob die umgesetzte Idee im Daily Business des Unternehmens aufgehen kann und wird oder eben nicht. In dieser zweiten Evaluation können erneut unterschiedliche Stakeholder in die Entscheidung einbezogen werden. Dies könnten Experten aus der Fachabteilung, Budgetverantwortliche oder höhere Managementpositionen sein. Die Entscheidung für oder gegen die Idee kann ebenfalls mithilfe von Dimensionen getroffen werden, wie zuvor die Evaluation im ersten Teil der Idea Journey. Ist ein Urteil gefällt, kann dieses ebenfalls im Idea Tracking festgehalten werden. Das Stichwort hier ist Transparenz: So sind alle Stakeholder informiert, aus welchen Gründen sich für oder gegen ein Fortführen der Idee entschieden wurde. Außerdem kann auch in Zukunft noch nachvollzogen werden, was rund um die Idee passiert ist und entschieden wurde. Wurde die Idee erfolgreich umgesetzt und hat die Validierung bestanden, wird sie in die Linienarbeit überführt. Da bereits von Beginn an die zugehörige Fachabteilung oder Experten über die Idee und ihren Verlauf informiert waren – und im besten Fall auch mit einbezogen wurden – funktioniert die Übergabe problemlos. Denn nichts wäre so schade, wie eine fertig entwickelte Idee, die vom Fachbereich abgelehnt wird. Doch mit dieser Idea Journey, viel Transparenz im gesamten Prozess, regelmäßigen Tests der einzelnen Arbeitsschritte und einer frühzeitigen Zusammenarbeit aller Beteiligten, steht großartigen, umgesetzten Ideen nichts mehr im Weg.
In der Kollaboration mit Mitarbeitern, Kunden oder externen Partner entsteht eine Unmenge an innovativen Ideen. Bei dieser Menge an Vorschlägen, Ideen und Innovationen fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Man muss Wege finden, sie auszuwerten und so die relevanten Ideen herausfiltern zu können. Auch hier kann einem die Weisheit der Vielen zugutekommen. Denn eine Innovation, die von vielen als gut beurteilt wird, wird auch mit großer Wahrscheinlichkeit vom Rest der Welt als gute Idee anerkannt werden. Aber wie lässt sich nun die Community in die Beurteilung und Evaluation von Ideen und Innovationen so einbeziehen, dass die wirklich relevanten und vor allem umsetzbaren Ideen herausgearbeitet werden? Wir haben eine Liste mit den besten vier Voting-Methoden erstellt, die zeigt, wie die Community bei der Bewertung von Ideen involviert werden kann. Natürlich können auch mehrere dieser Möglichkeiten kombiniert werden, aber dabei sollten einige Dinge beachtet werden. Worauf genau, das erklären wir natürlich auch. Welche Schritte eine Idee durchläuft, bevor sie in die Phase des Votings eintritt, zeigen wir in unserem Blogbeitrag Idea Journey Part 1: Ideation und Evaluation.
So ein Like ist schnell vergeben. Ein schönes Bild gesehen, einen lustigen Kommentar gelesen, eine aussagekräftige Headline entdeckt und schon wird ganz unverbindlich auf den kleinen Daumen oder das kleine Herz geklickt. So sieht man es jeden Tag auf Social Media. Und so schnell sie auch vergeben sein mögen, wie oft wurde trotzdem schon über die (Aus-)Wirkungen dieser kleinen Daumen und Herzen diskutiert. Denn sie sind aussagekräftig: Auf einen Blick lässt sich Populäres von weniger Populären trennen. Was in Social Media durchaus auch kritisch betrachtet werden kann, ist bei einer Innovation Community ein klarer Vorteil. Denn richtig eingesetzt, können Likes wertvolle erste Indikatoren für die Beliebtheit einer Idee oder eines Projektes sein. Mit unserer Software können jedem Communitymitglied unendlich viele Likes zur Verfügung gestellt werden. Wichtig dabei ist aber, dass pro Idee oder Projekt nur jeweils ein Like verteilt werden kann. So werden die Likes nicht inflationär verwendet und behalten ihre Aussagekraft. Sie können zusätzlich zu weiteren Voting-Alternativen eingesetzt werden, sollten dann aber klar von diesen abgegrenzt werden. Denn Likes sollen nur erste Hinweise auf die Popularität eines Vorschlags geben und werden eher selten als Bewertungsmethode einer Idee im Vergleich mit anderen herangezogen. Dafür gibt es aussagekräftigere Voting-Alternativen, wie beispielsweise das Star-Rating. Befürchtet man, dass die Darstellung beliebter Projekte zu einer Verunsicherung der Communitymitglieder führen könnte, kann man sich auch dafür entscheiden, die Likes nur im Backend, also in der Administratorenansicht, anzeigen zu lassen. Das kann durchaus sinnvoll sein, geht aber auch immer mit Transparenzeinbußen einher, die durch gute Kommunikation kompensiert werden müssen.
Helfen Likes erste Eindrücke zur Beliebtheit einer Idee und der Interaktion mit dieser zu sammeln, können mit Star Ratings Ideen und Projekte noch eindeutiger miteinander verglichen werden. Zusätzlich kann das Communitymitglied den eigenen Präferenzen verstärkt Ausdruck verleihen. Denn das Star-Rating erlaubt die Vergabe mehrerer Sterne pro Idee. Ist man also sehr überzeugt von einem Vorschlag, kann dies durch eine erhöhte Sternvergabe ausgedrückt werden. Vorab muss natürlich entschieden werden, wie viele Sterne einem Mitglied insgesamt zur Verfügung stehen und wie viele Sterne jedes Mitglied einer Idee oder einem Projekt maximal verleihen darf. Beispielsweise könnte man festlegen, dass jeder insgesamt fünf Sterne verteilen kann und davon maximal drei an eine Idee. Mit diesem Beispiel lässt sich auch schön der Unterschied zu Likes veranschaulichen: Sagen wir, es stehen zehn Ideen zum Voting bereit. Wenn Mitglied X jeder Idee ein Like gibt, lassen sich Präferenzen von Mitglied X kaum feststellen. Hat Mitglied X aber nur fünf Sterne zur Verfügung, muss eine genauere Auswahl getroffen werden, allein schon durch die begrenzte Anzahl an Sternen, die zur Vergabe zur Verfügung stehen. Zudem kann Mitglied X der eigenen Zustimmung Ausdruck verleihen, indem drei Sterne an eine Idee vergeben werden. Sowohl bei Likes als auch bei Sterne-Votings besteht aber die Gefahr, dass mehrere Ideen oder Projekte mit der gleichen Anzahl an Likes oder Sternen bewertet werden. Möchte man sicherstellen, dass eine exakte Reihenfolge entsteht, ist Pairwise Voting die richtige Methode.
Mit Pairwise Voting lässt sich schnell und fair eine große Menge an Ideen bewerten und in eine klare Rangliste bringen. Es werden immer zwei Ideen gegenübergestellt und es muss sich für eine der beiden entschieden werden. Die Auswahl aus immer nur zwei Alternativen vereinfacht den Usern die Entscheidung und verleiht dem Prozess zudem einen Gamification-Charakter, der Spaß und Motivation mit sich bringt. Um Fairness im Prozess zu garantieren, werden die Ideen anhand ihrer jeweiligen Views zur Auswahl angezeigt. Das heißt, Ideen, die weniger angezeigt wurden, erhalten nachfolgend die Chance bewertet zu werden. Zur Bewertung der Ideen wird das Elo-Ranking zugrunde gelegt: Jede Idee startet mit 1600 Punkten und kann diese im Verlauf des Votings durch Gewinne erhöhen oder muss Punktverluste einbüßen, wenn die Teilnehmer sich gegen die Idee entscheiden. Gute Ideen, die dadurch immer mehr Punkt ansammeln, wandern so schnell an die Spitze der Rangliste und schlechte durch den Verlust an Punkten ans Ende. Pairwise Voting ermöglicht auch Underdog-Ideen Erfolg zu erzielen und sich nach oben zu arbeiten. Treffen Ideen mit größerer Punktdifferenz aufeinander und die niedriger gerankte Idee gewinnt, erhält sie prozentual mehr Punkte als bei einem gegenteiligen Ergebnis. Dabei gilt, je besser der Gegner gerankt ist, desto mehr Punkte kann der Underdog für sich verbuchen. Auch Ideen oder Projekte, die zu einem späteren Zeitpunkt in den Votingprozess aufgenommen werden, können auf diese Weise schnell in das bestehende Ranking eingegliedert werden. Denn mit wenigen Votings zeigt sich, ob der Nachzügler das Zeug für die oberen Plätze hat. Durch Pairwise Voting wird sichergestellt, dass eine klare Reihenfolge entsteht, Ideen oder Projekte, die exakt gleich bewertet werden, wie das beispielsweise bei Likes oder Star Ratings auftreten kann, gibt es nicht.
Innovation Funding ist Crowdfunding mit einer Innovation Community. Das heißt, es ist nicht nur eine Voting-Methode, sondern umfasst vielmehr die gesamten Prozesse von der Ideengenerierung, der Priorisierung und Kollaboration sowie der anschließenden Umsetzung. Das Funding und die damit verbundene Ideenauswahl erfüllt aber eben auch alle Kriterien, um Innovation Funding als Voting-Methode zu charakterisieren. Und als eine sehr gute noch dazu. Denn es gibt kaum eine effizientere Methode, die so schnell die besten Ideen herausfiltert und diese im Anschluss auch zur Umsetzung treibt. Beim Innovation Funding wird jedem Mitglied ein fester Geldbetrag zur Verfügung gestellt. Hierbei kann es sich um virtuelles Geld oder um echtes Geld handeln. Das echte Geld wird meistens aus Unternehmensbudgets der Innovations- oder R&D-Abteilung finanziert. Vorab sollte immer klar kommuniziert werden, ob es sich um virtuelles Geld oder um Teilbeträge am Unternehmensbudget handelt. Bei der Bewertung einer Idee mit virtuellem Geld oder Teilbudgets wird die Entscheidung sehr viel bewusster und nochmals sorgfältiger getroffen als beispielsweise bei der Vergabe eines Likes oder eines Sterns. Denn die Teilnehmer am Funding sind sich bewusst, dass die eigene Geldvergabe direkt mit der finanziellen Umsetzung des Projektes verknüpft ist. Über den eigenen Betrag kann jedes Mitglied frei verfügen, ihn auf die zur Auswahl stehenden Ideen und Innovationen verteilen und so der eigenen Überzeugung von einer Idee Gewichtung verleihen. Jede eingereichte Idee oder Innovation ist wiederum mit einem Funding-Ziel versehen, das erreicht werden muss, um eine Umsetzung der Idee oder des Projektes zu ermöglichen. Alle Vorschläge, die ihr Funding-Ziel erreichen, erhalten die nötigen Ressourcen und werden direkt vom Ideengeber bzw. dem Projektteam umgesetzt. Und genau das macht Innovation Funding so effizient. Es verknüpft Ideengenerierung, Priorisierung und Umsetzung. In unserem Blogbeitrag Crowdfunding mit Mitarbeitern gibt es noch umfassendere und ausführlichere Informationen zu der Methode und den damit verbundenen Prozessen.


Am 28. Dezember 1951 beendete das amerikanische Comedian-Duo Dean Martin und Jerry Lewis ihre beliebte NBC Network Television Show mit einem Aufruf die Forschung zu Muskeldystrophien zu unterstützen.

Warum taten sie das? Sie wollten damit Aufmerksamkeit schaffen für Menschen und Familien, deren Leben durch neuromuskuläre Erkrankungen auf den Kopf gestellt wurden. Paul Cohen, selbst mit Muskeldystrophie diagnostiziert und Gründer der Muscular Dystrophy Association, war sich bewusst, dass die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ein erster wichtiger Schritt war, Unterstützung für seine neu gegründete Non-Profit Organisation zu erhalten. Mit diesem öffentlichen Appell schafften es Paul Cohen und seine MitbegründerInnen die Basis für eine Organisation zu legen, die sich nun seit mehr als 70 Jahren zum Ziel gesetzt hat, Menschen mit Muskeldystrophien zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf der Forschungsförderung, der Unterstützung von Familien und der Bereitstellung von medizinischer Versorgung. Aber warum erzählen wir das? Wir erzählen das, weil das der Beginn einer Geschichte ist. Die Geschichte der Muscular Dystrophie Association. Und wir erzählen das, um zu zeigen welche Kraft in Geschichten liegt. Geschichten sprechen Kopf und Herz an, transportieren Erfahrungen und helfen uns eine Beziehung aufzubauen. Die Plattform “my POWERFUL STORY” schöpft aus der Kraft dieser Geschichten. Mit dem Launch der Plattform ermuntert die Muscular Dystrophie Association jeden, dessen Leben durch diese Erkrankungen betroffen ist, die eigene Geschichte zu teilen. Die Plattform soll ein Sprachrohr sein für sie und ihre Community.

“As one more way to advance our mission, we are activating the power of story to create connection, inspire self-advocacy, and build understanding for what it’s like to live with neuromuscular disease.”
Entstanden aus einer Kooperation mit Collaboration.AI, theDifference und innosabi zielt die Plattform darauf ab, die Geschichten derer zu sammeln, die mit Muskelerkrankungen leben oder derer, die jemanden pflegen und unterstützen. So können im Laufe der kommenden Wochen Geschichten mit dem Fokus auf einen oder mehreren der folgenden vier Themenschwerpunkte eingereicht werden:
Aus all diesen tollen Geschichten, werden dann einige ausgewählt, um von KünstlerInnen zum Leben erweckt zu werden. Diese Geschichten sollen helfen Bewusstsein und Verständnis zu schaffen sowie dazu animieren die Mission der Muscular Dystrophy Association zu unterstützen. Wir sind sehr stolz als Software-Provider und Tech-Partner, ein Teil dieser inspirierenden Initiative sein zu dürfen.
Gute Ideen finden, ist ein wichtiger Aspekt in der Arbeit rund um Innovation. Wie kann man aus einem Pool an Ideen die vielversprechendste identifizieren? Welche Ideen überträgt man in weitere Systeme und Prozesse? Die Antwort lautet: mithilfe von verschiedenen Evaluationsmethoden.

Danach geht die Reise einer Idee, die Idea Journey, weiter. Bis aus einer Idee ein fertig implementiertes Produkt oder Projekt wird, hat diese Idee meist einen langen Weg hinter sich. Wie das aussehen kann, damit der Prozess möglichst reibungslos funktioniert, erklären wir in unserer Reihe zur Idea Journey. Der erste Teil fokussiert sich auf die Ideation, also Ideengenerierung, und die Evaluation von Ideen. Im zweiten Teil geht es um die nächsten Schritte bis zum fertigen Ergebnis: die erste Umsetzung, das Validieren und das Übertragen einer umgesetzten Idee ins Tagesgeschäft.
„Wir sagen immer, Siemens hat kein Ideenproblem. Aber eine Idee allein macht noch keine Innovation. Erst, wenn man eine Idee in ein Produkt überführt, dann ist es eine Innovation.“
So beschreibt Dr. Christian Homma, Senior Innovation Manager bei unserem Kunden Siemens recht passend die Notwendigkeit einer Idea Journey. Der Ausgangspunkt sind immer Ideen. Aus diesem Grund haben viele Unternehmen bereits einen Prozess zur Ideengenerierung. Sei es ein betriebliches Vorschlagswesen, bei dem Mitarbeiter Verbesserungsideen einreichen können, oder thematische Challenges, bei denen zu konkreten Herausforderungen Lösungen gesucht werden. Die Möglichkeiten, Innovation mit Mitarbeitern zu betreiben, sind vielfältig. Doch wie wählt man aus den vielen Ideen und Vorschlägen diejenigen, die am vielversprechendsten sind? Damit die eingereichten Ideen bereits eine gewisse Struktur und auch eine gute Chance auf Umsetzung haben, ist es wichtig, von Anfang an die passenden Stakeholder zu involvieren. Wenn es um Verbesserungen oder neue Produkte geht, ist es sinnvoll, die passenden Geschäftsbereiche bereits in der Formulierung der Fragestellung einzubeziehen. Denn nichts ist fataler für eine gute Idee als ein Fachbereich, der sie nicht haben möchte. Je enger also die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen internen Stakeholdern ist, desto besser für die entstehenden Ideen. Auf diese Weise kann auch der nächste Schritt, die Evaluation, ein höheres Potenzial für das Unternehmen haben, indem beispielsweise Experten aus den Fachabteilungen Ideen bewerten. Doch dazu später mehr.
Ein wirklich wichtiger Schritt auf der Idea Journey ist die Evaluation. Sie ist die Schranke, die der Idee ein erstes Qualitätssiegel gibt und somit die Chance auf Weiterentwicklung. Ein Evaluationsschritt ist deshalb so wichtig, weil in der ersten Phase des Brainstormings und der Ideensammlung unglaublich viele Ideen entstehen können. All diese Ideen weiterzuverfolgen, wäre ein enormer Aufwand an Zeit und Ressourcen. Deshalb ist es wichtig, bereits früh eine erste Sortierung vorzunehmen. Welche Ideen haben ein so großes Potenzial, dass sie als Erstes ausprobiert werden sollten? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese Ideen herauszufiltern. Zunächst ist die Frage, wer eine solche Selektion vornehmen kann und soll. Eine große Zahl an Personen oder ein kleiner Kreis an ausgewählten Evaluatoren, die beispielsweise eine Expertise in dem Feld der Idee haben. Auch eine Kombination aus beidem ist denkbar.
Lässt man eine Vielzahl von Personen, wie beispielsweise alle Mitarbeiter, an einer Evaluation teilnehmen, kann man über Likes oder das Verteilen von Sternen die besten Ideen durch das Mehrheitsprinzip ermitteln. Wenn viele Menschen der Meinung sind, dass diese Idee gut ist und weiterverfolgt werden sollte, dann muss daran etwas dran sein. Vor allem bei internen Abstimmungen haben alle Teilnehmer ein fundiertes Wissen über die Prozesse, Stärken und Schwächen des Unternehmens. So können sie einschätzen, welche Ideen das Unternehmen am ehesten voranbringen. Auch bei einem internen Crowdfunding, also einem Verteilen von virtuellen Budgets auf Ideen durch Mitarbeiter, wird methodisch auf die Intelligenz der Vielen gesetzt. Doch erhöht ein Funding, bei dem jeder Sponsor einen gewissen Betrag verteilen darf, die Bewertungsbarriere in der Evaluation. Darf man unendlich viele Likes verteilen, ist man damit sehr wahrscheinlich recht großzügig. Ist es erlaubt, fünf Sterne auf Ideen zu verteilen, geht man mit diesen schon sparsamer um. Doch ist an die eigene Einschätzung ein Geldwert geknüpft, der schlussendlich auch die Umsetzung finanziert, wird das Für und Wider eines Fundings noch genauer abgewogen.
Eine weitere Möglichkeit, Ideen zu evaluieren, ist die Expertenbewertung. Hierbei geht es vor allem darum, die Evaluation durch eine geschlossene Gruppe an Personen durchführen zu lassen. Dabei kann es sich beispielsweise um die Budget Owner handeln, den betroffenen Geschäftsbereich oder andere relevante Stakeholder. Wenn bereits die Grundlage für die Fragestellung gemeinsam mit dem dazugehörigen Geschäftsbereich gelegt wurde, ist eine Auswertung durch die passenden Ansprechpartner besonders ratsam. Dabei können alle oben genannten Möglichkeiten auch mit einer geschlossenen Gruppe durchgeführt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Evaluation nach ausgewählten Kriterien. Bei dieser Methode gibt es häufig eine kleinere Gruppe aus Experten, die die eingereichten Ideen und Vorschläge bewertet. Diese Evaluatoren sind beispielsweise Ansprechpartner aus dem jeweiligen Fachbereich, Geldgeber oder Menschen mit Expertise im passenden Gebiet. Auch sind im Vorhinein einige Kriterien festgelegt worden, nach denen alle Experten ihre Bewertung vornehmen. Beispiele für solche Kriterien wären Innovationsgrad, Relevanz, Marktreife oder auch Einfachheit der Umsetzung. Die Auswertung der Expertenevaluation zeigt dann an, welche Ideen die meisten Kriterien erfüllen und damit in der Umsetzung priorisiert werden. Denn nur weil eine Idee vielleicht nicht bei der ersten Evaluation direkt ausgewählt wurde, heißt es nicht, dass dieser Vorschlag nicht zu einem späteren Zeitpunkt genau die richtige Idee ist. Aus diesem Grund werden häufig auch Archive gepflegt, in denen bereits eingereichte Ideen gespeichert und bei Bedarf durchsucht werden können.
Die Evaluation hat eine kleine Menge von Ideen ergeben, die so vielversprechend sind, dass sie umgesetzt werden sollen. Doch was passiert dann mit diesen Ideen? Das hängt natürlich von den Prozessen im Unternehmen ab und wird von verschiedenen Organisationen sehr unterschiedlich gehandhabt. Aber egal, wie der Prozess aussieht, die Ideen werden bearbeitet und es wird an einer Umsetzung gearbeitet. Wie das aussehen kann, erfährst du in Idea Journey Part 2: Testen und Validieren.
Die besten Ideen entstehen nicht im stillen Kämmerlein, sondern im Dialog miteinander. Gedanken und Ideen können im Austausch ähnlich eines Flummiballs hin und her hüpfen, neue Impulse aufnehmen, die Richtung wechseln und Antrieb finden. Und genau deswegen ist es sinnvoll, sich mit Online-Communitys zu beschäftigen.
Die erste und vor allem grundlegende Frage, die du dir stellen solltest, ist, wer soll Teil der Community werden? Wer ist deine Zielgruppe? Und welche Eigenschaften und Charakteristiken machen sie aus?Beschreibe deine Zielgruppe zunächst anhand demografischer und sozioökonomischer Merkmale und setze dich im Anschluss mit den psychografischen Merkmalen auseinander.Eine exakte, ausführliche Beschreibung und Definition der eigenen Zielgruppe, legt den Grundstein für den Erfolg der Community. Denn je genauer du deine Zielgruppe kennst, desto besser kannst du auf sie zugeschnitten mit ihr interagieren und eine Zusammenarbeit ermöglichen.
Ist die Zielgruppe einmal definiert, geht es weiter mit dem Aufbau deines Teams. Wer übernimmt das Management und die Moderation der Community? Muss eine Zusammenarbeit mit anderen Bereichen des Unternehmens etabliert werden? Und schlussendlich, wer ist strategisch involviert? Denn ein reibungsloser Ablauf beruht oftmals auf klaren Aufgabenverteilungen und dazu gehört es auch sich vorab im Klaren zu sein, wer die finalen Entscheidungen trifft.
Für den Start eines jeden Vorhabens ist fast nichts wichtiger als eine klare Vision vor Augen. Was ist deine Vision für die Community? Was soll mit und durch sie erreicht werden? Halte das für dich und dein Team fest und mache es vor allem auch für deine Community sichtbar und nachvollziehbar.
Nachdem du nun weißt, wer deine Zielgruppe ist, wer zu deinem Team gehört und was du mit deiner Community erreichen willst, solltest du dich für eine Art deiner Community entscheiden. Hier hast du die Wahl aus:
Bei der Wahl deiner Software gibt es einige Kriterien, die du grundsätzlich beachten solltest. Weitere Kriterien ergeben sich dann zielgruppenspezifisch. Je nachdem, ob deine Zielgruppe aus Konsumenten und Kunden, Mitarbeiter oder externen Experten besteht.Grundsätzlich gilt:
Eine exakte und ausführliche Zielgruppendefinition legt hier den Grundstein. Denn wenn du weißt, wer deine Zielgruppe ist, dann weißt du auch, wie und wo du sie ansprechen musst, um sie zu erreichen. Hole deine Mitglieder dort ab, wo sie abgeholt werden wollen.Gerade zu Beginn kann es am erfolgversprechendsten sein, deine TeilnehmerInnen zunächst offline anzusprechen und für die eigene Community und ihre Vision zu begeistern. Das kann ein Gespräch auf Events, Workshops und Messen sein oder eine clever gewählte offline Marketingaktionen, die auf die Plattform aufmerksam macht.Besteht deine Community aus Mitarbeiter, kann das firmeneigene Intranet ein guter erster Anlaufpunkt sein. Schneller und effektiver als hier läuft eine flächendeckende Information aller Mitarbeiter kaum ab.
Beginne mit einem einfachen, überschaubaren, ersten Projekt. Lass es lieber langsam angehen und teste deine Prozesse mit einer kleineren Personengruppe. Das steigert deine Chancen, einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und so erste Erfolge zu erzielen.Es gilt: Zentral starten, dezentral ausbauen.
Sind deine Inhalte relevant, werden aus deinen Mitgliedern Wiederholungstäter, die zusätzlich weitere Mitglieder für deine Plattform begeistern.Deine Zielgruppendefinition hilft dir einzuschätzen, welche Inhalte deine Community interessieren bzw. in welche Projekte sie sich einbringen wollen. Aber um das zu bestätigen, kann es nicht schaden, sie zu fragen. Regelmäßige Mitgliederbefragungen sind also ein Muss.
Egal, ob gezielt erfragt oder ungefragt erhalten, Wünsche und Feedback von deiner Community haben immer oberste Priorität. Nimm sie wahr, reagiere schnell und transparent auf sie. Eine gemeinsam Weiterentwicklung von Ideen und Vorschläge und eine nachvollziehbare Evaluation muss ermöglicht werden.Besonders wichtig: In allem, was du tust, sei transparent. Kommuniziere deine Prozesse, Erfolge und auch Misserfolge. Nichts ist schlimmer, als wenn die TeilnehmerInnen das Gefühl haben, ins Leere zu agieren. Das heißt auch, Kritik auf gar keinen Fall unter den Teppich zu kehren, sondern offen, zügig und konstruktiv auf sie zu reagieren. Eine noch so kleine Kritik kann ansonsten schnell mal einen ganzen Shitstorm auslösen.
Das ist das Daily Business der Moderation: Aufgabe der Moderation ist es, jedes (neue) Mitglied so früh wie möglich dazu zu animieren, sich aktiv zu beteiligen. Regelmäßige Interaktionen mit Fragen an deine Community, Aufrufen oder Challenges im Rahmen von Kampagnen sind ein Muss. Diskussionen können durch Posts weiter angeregt, Ideen und Überlegungen gefördert und Fragen beantwortet werden.Moderation heißt also, immer präsent zu sein und den Überblick zu behalten. Als ModeratorIn kann es daher sinnvoll sein, sich einen Schedule zu erarbeiten. Welche Aufgaben müssen täglich, welche wöchentlich und welche können monatlich erledigt werden.
Für eine erfolgreiche Community braucht es motivierte Mitglieder. Wie entsteht Motivation? Grundsätzlich unterscheidet man zwei Quellen der Motivation: extrinsisch und intrinsisch. Die extrinsische Motivation wird durch äußere Reize hervorgerufen. Bei der intrinsischen Motivation hingegen wird aus einem inneren Anreiz, der in der Tätigkeit selbst liegt, gehandelt.Das Standardbeispiel für extrinsische Motivation ist monetäre Entlohnung. Das ist aber nicht der einzige Weg. Viele Menschen streben nach Anerkennung und Status. Gib deinen Mitgliedern die Möglichkeit, Anerkennung „zu sammeln“, indem sie beispielsweise Punkte für Interaktionen erhalten. Erkenne ihre Leistung an, indem du durch Ranglisten die aktivsten Mitglieder hervorhebst oder ihnen sogar Auszeichnungen verleihst, die im jeweiligen Nutzerprofil sichtbar sind.Durch Wertschätzung fühlen sich Menschen bestätigt und wahrgenommen. Nimm dir die Zeit, die Leistung deiner Mitglieder nicht nur durch Rankinglisten oder Auszeichnungen zu würdigen, sondern sprich deine Anerkennung und Dankbarkeit aus. Das kann ein ehrlich gemeintes Danke in einem Posting oder einer Nachricht sein, zeigt sich aber auch in deiner alltäglichen Moderation durch zeitnahes und transparentes Reagieren. Zudem interagieren User aktiver, wenn sie wissen, dass sie etwas verändern können und ein Teil des Ganzen sind. Gib deine Mitglieder Mitspracherecht, frage sie nach ihrer Meinung, nimm sie ernst und lass sie mitentscheiden. So förderst du zusätzlich zu extrinsischer auch intrinsische Motivation.
Bringe deine Online-Community auch im echten Leben zusammen. Plane ein User-Group-Event. Das ist einer der besten Wege, um die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Um Innovation nachhaltig im Unternehmen zu verankern, ist eine passende Unternehmenskultur wichtig. Sprich: eine Innovationskultur. Was das genau bedeutet, warum eine Innovationskultur wichtig ist und wie man sie mit neun einfachen Tipps etablieren kann, haben wir hier zusammengefasst. Als Softwareanbieter im Bereich Innovation werden wir oft gefragt, wie Unternehmen ein erfolgreiches, effizientes Innovationsmanagement vorantreiben können. Natürlich sind hier Themen, wie Mitarbeiter vernetzen, Synergien schaffen, Ideen richtig und schnell evaluieren oder erfolgreiche Ideen feiern, zentral. Genau aus diesem Grund kann unsere Software unter anderem genau das abbilden. Doch eine Software ist immer nur ein Tool, um etwas zu erreichen. Das Fundament für ein erfolgreiches Innovationsmanagement ist (neben dem richtigen Tool) eine passende Unternehmenskultur. Eine Kultur, die Innovation und innovative Gedanken fördert. Die Basis in jedem erfolgreichen Innovationsmanagement ist eine Innovationskultur, die im gesamten Unternehmen gelebt wird. Viele Unternehmen stehen vor der Frage, ob eine Software für Innovationsmanagement nachhaltig wirken kann, ohne dass die passende Kultur dazu bereits vorhanden ist. Oder ob nicht lieber zuerst an der Innovationskultur gearbeitet werden sollte. Doch tatsächlich ist das fast wie die Frage nach der Henne und dem Ei – was war zuerst? Die Henne-Ei-Frage können wir nicht beantworten. Bei den Themen Innovationskultur und -software haben wir allerdings eine Antwort: Beides wächst gemeinsam. Eine Innovationskultur kann nur entstehen, wenn Initiativen und Tools etabliert, die Ideen gesammelt und ausgewertet, Kollaboration zugelassen und innovative Ansätze gefördert werden. Eine Innovationssoftware kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie genutzt wird und die Mitarbeiter ermutigt werden, ihre Ideen zu teilen. So ist ein erfolgreiches Innovationsmanagement ein Zusammenspiel aus dem richtigen Tool und dem sozialen Faktor Kultur. Eine Unternehmenskultur ist immer richtungsweisend. Jede Handlung ist geprägt von den grundlegenden, gemeinsamen Werten innerhalb eines Unternehmens. Aus diesem Grund spiegelt sich eine Innovationskultur auch in allen Prozessen, Zielen und Strategien wider. Und weil Innovationskultur einen Einfluss auf alle Mitarbeiter eines Unternehmens nimmt, ist es auch wichtig, dass alle etwas für die Etablierung neuer Werte tun. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten zu dem grundlegenden Umdenken von Unternehmenskultur in Innovationskultur. Wie man in einem Unternehmen einen Kulturwandel umsetzt, ist sehr abhängig von den bestehenden Strukturen. Es gibt leider keine Blaupause zur erfolgreichen Innovationskultur, denn jedes Unternehmen muss die eigenen Potenziale und Herausforderungen erkennen und nutzen. Doch es gibt ein paar allgemeingültige Tipps, die den Kulturwandel hin zur Innovationskultur erleichtern.
Klare Ziele festlegenMit klaren Ziele und Vorgaben wird es möglich, Innovationsstrategie zu erreichen. Daraus leiten sich Prinzipien, Leitlinien und Regeln ab, die allen Mitarbeitern helfen, sich zu orientieren. So wird auch für alle klar, welcher Beitrag geleistet werden kann. Supporter findenIn jedem Unternehmen gibt es Personen oder Abteilungen, die bei einer Neuausrichtung unterstützen können. So ist es beispielsweise sinnvoll, dass Führungskräfte hinter den Veränderungen stehen, sie selbst vorleben und an ihre Mitarbeiter kommunizieren. Experten einbindenEs ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – auch im Innovationsbereich nicht. Durch Bildung von Teams oder Abteilungen können sich Teilnehmer explizit mit den Themen Innovation (und auch Digitalisierung, denn das geht meist Hand in Hand) auseinandersetzen. Außerdem: Einen Austausch mit Experten ermöglichen oder jemanden mit den passenden Talenten einstellen. Neues lernenDen eigenen Horizont zu erweitern, kann sehr inspirierend sein. Aus diesem Grund sollten alle Beschäftigten die Möglichkeit bekommen, sich fortzubilden und neue Fähigkeiten zu erlernen. Ebenfalls eine gute Gelegenheit neue Kompetenzen zu entwickeln, ist das Bilden fachübergreifender Teams – so lernt man die Arbeit anderer Fachbereiche kennen und kann das eine oder andere für sich selbst mitnehmen. Kreativzeit schaffenIm Tagesgeschäft kommt Kreativität manchmal zu kurz. Umso wichtiger ist es, explizit Frei- und Zeiträume für Mitarbeiter zu schaffen, in denen sie kreativ sein und eigene Ideen vorantreiben können. Mit eigenen Projekten am Erfolg des Unternehmens beizutragen, steigert das Engagement und die Motivation – und sorgt dafür, dass Innovation zu einem festen Bestandteil der Werte aller Mitarbeiter wird. Vertrauen habenUnternehmerisches Denken und Handeln sollte nicht nur in der Führungsetage an der Tagesordnung sein. Doch wie etabliert und fördert man Unternehmergeist im ganzen Unternehmen? Mit mehr Vertrauen und Entscheidungsbefugnissen für die Mitarbeiter. Je unabhängiger und dezentraler Entscheidungen getroffen werden, desto mehr Routine bekommen Mitarbeiter in unternehmerischem Handeln – doch dafür muss ihnen zuerst das Vertrauen entgegengebracht werden, dies auch zu tun. Fehler zulassenBesonders wenn man neue Dinge ausprobiert, sind Fehler oder Misserfolge ganz normal. Für Unternehmen ist es oft schwierig, dieses Risiko einzugehen und Fehler zuzulassen. Doch genau das ist entscheidender Punkt im Bereich Innovation, denn oft sind Misserfolge ein Indikator für Schwachstellen und Hindernisse – und schlussendlich ein guter Ausgangspunkt für Lernprozesse und neue Ideen. Ressourcen bereitstellenEine übergreifende Innovationskultur entsteht nicht über Nacht – aber ist sie einmal etabliert, wirkt sie sich positiv auf die Zukunft des Unternehmens aus. Doch wie jede langfristige Investition benötigt auch ein Kulturwandel die notwendigen Ressourcen und finanziellen Mittel. Geduld habenWie bei allen Veränderungsprozessen entsteht auch eine neue Unternehmenskultur nicht über Nacht. Es geht um viele kleine Schritte, die gegangen werden müssen. Deshalb ist es wichtig, nicht die Geduld zu verlieren. Der Wandel kommt früher als man denkt. Zusammengefasst lässt sich sagen: Ein Kulturwandel ist immer nur Schritt für Schritt zu erreichen. Wichtig ist dabei, ein klares Ziel vor Augen zu haben, geduldig zu sein und offen für Neues. Wenn dann noch die passenden Ansprechpartner an Bord sind und die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Mit der Corona-Krise stehen wir einer Pandemie gegenüber, die es so in unserer Zeit noch nicht gab. Sie stellt uns vor enorme Herausforderungen und hat Auswirkungen auf Leben und Wirtschaft, auf Psyche und Mentalität sowie auf Unternehmen und ihre Innovation. Wir kämpfen alle mit Ungewissheiten und Unsicherheiten, klar ist nur, dass die Corona Pandemie uns verändern wird. Unternehmen ebenso wie jeder Einzelne von uns sind gefordert ihr Verhalten und Vorgehen an diese Ausnahmesituation anzupassen. Das ist keinesfalls einfach, aber es kann auch große Potenziale beinhalten. Denn schnelle Anpassung und effiziente Lösungsfindung stehen im Zentrum jeder guten Innovation. Das soll keinesfalls heißen, dass wir dieser Krise positive Attribute verleihen möchten. Es bedeutet nur, dass sie – wie jede Krise – disruptive Kräfte beinhaltet. Wir haben 9 Vorschläge gesammelt, wie man die Zeit jetzt gut nutzen könnte – vielleicht auch in Vorbereitung für danach.
Auf den ersten Blick mag die Corona-Krise wie eine Zeit der Abschottung und Isolation wirken. Auf den zweiten Blick aber zeigt sich, dass wir auch einen Prozess der Öffnung und Solidarität durchlaufen. Gerade in der Wissenschaft herrscht ein globaler und kollektiver Wissensaustausch – ungemein schnell und digital. Auch viele Unternehmen stellen ihre Infrastruktur und Ressourcen für den Umgang mit der Krise zur Verfügung. Es geht vor allem um die Unterstützung des Gesundheitswesens. So produzieren beispielsweise der französische Luxuskonzern LVMH oder die Becks Brauerei Desinfektionsmittel. Der Wäschehersteller Mey oder der Matratzenproduzent Breckle nähen nun Masken für den Mund-Nase-Schutz. Und die Munich Re und Fraunhofer-Gesellschaft suchen mit der #GiveaBreathChallenge die besten Lösungen zu 3D-druckfähigen Designs für Beatmungsgeräte. Was können wir tun? Tauscht euch in eurem Netzwerk aus, redet mit euren Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten über Wege, wie ihr möglicherweise einen Beitrag leisten könnt. Tut euch zusammen und unterstützt euch. Innovation Challenges oder Awards können hier ein toller Weg sein, innovative Ideen und Lösungen zu finden.
Menschen tendieren dazu, zukünftige Entscheidungen mit dem gegenwärtigen Gefühlszustand zu bewerten. Kurz gesagt heißt das, wenn ich mich heute unglücklich und ängstlich fühle, gehe ich davon aus, dass auch während meiner zukünftigen Entscheidungen diese Gefühle eine Rolle spielen werden. Es wird eine Zeit nach der Krise geben. Einerseits kann man davon ausgehen, dass eine gute Idee auch nach der Krise immer noch eine gute Idee sein wird, auch wenn die jetzige Gemütslage das kaum zulässt. Anderseits werden die jetzigen Gefühle Auswirkung auf zukünftige Entscheidungen haben. Die Unsicherheit, die wir in Bezug auf COVID-19 verspüren, wird unser Verhalten auch noch lange nach der Krise beeinflussen. Das hat zur Folge, dass Vorhaben, die vor der Krise Erfolg versprechend schienen, nach der Krise weniger erfolgreich sein könnten. Überlegt welche Entscheidungen über den Erfolg von Ideen und Vorhaben jetzt getroffen werden müssen und welche zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden können. Das soll keinesfalls bedeuten, sich nicht mit der Zukunft zu befassen. Das A und O ist nur, sich nicht zu stark von den jetzigen Gefühlen leiten zu lassen und offen zu bleiben. Setzt euch mit Trends auseinander, startet Workshops, überlegt euch mögliche Szenarien und sammelt Perspektiven.
Vielleicht wird die erste Reaktion vieler Unternehmen sein, Innovationsprojekte, die eine längerfristige Amortisationszeit haben, einzustampfen. Und manche können es sich auch nicht leisten, den Blick in die ferne Zukunft zu richten. Aber es wäre fatal, die Bedeutung von Innovationteams zu unterschätzen. Die Kompetenz eines Innovationsteams liegt darin, die größten Herausforderungen zu verstehen, denen sich das Kerngeschäft gegenübersieht und diese zu lösen. Es gilt mehr denn je, diejenigen anzugehen, die innerhalb eines kurzen Zeitfenster zu Umsatz und Effizienz beitragen können. Das 70/20/10 Modell besagt, dass sich 70% der Innovationsaktivitäten auf das Kerngeschäft, 20% auf angrenzende und 10% auf disruptiven Innovationsinitiativen konzentrieren sollen. Erfolgreich innovieren heißt nicht zwangsläufig, am laufenden Band disruptive Innovationen zu ermöglichen. Die jetzige Zeit könnte also genau dafür genutzt werden, sich einmal mehr auf diese 70% zu konzentrieren. Regt euer Ideenmanagement an, sammelt Ideen und Verbesserungsvorschläge, um eure Effizienz zu steigern und bestehende Produkte oder Dienstleistungen ressourcenschonend anzupassen und weiter auszubauen.
Es wird Zeit brauchen, bis wir uns erholt haben. Die Mittel werden knapper sein und das macht uns berechtigterweise Sorgen. Mancher Wettbewerber wird seine Ressourcen von den langfristigen Innovationschancen weg verlagern (wie im vorangegangenen Vorschlag beschrieben). Wenn man aber Wege findet, weiter auch langfristig angelegte und transformative Innovationsinitiativen – wenn auch in reduziertem Maße – voranzutreiben, kann das ein bedeutender Vorteil in der Zukunft sein. Bahnbrechende Innovationen gehen nun mal mit einer gewissen Weitsicht einher, da braucht es Ausdauer. Eine Kombination beider Vorgehen könnte bedeuten, sich zunächst kurzfristige Umsatz- und Effizienzsteigerungen zu erarbeiten, die einem im Anschluss Luft für disruptivere Innovationen verschaffen. Es wird sehr viel schwerer sein, ein Innovationsprogramm komplett neu zu starten, als ein bereits gut funktionierendes durch den Sturm zu manövrieren und gegebenenfalls den Kurs anzupassen.
Verlagert sich der Schwerpunkt von Investitionen auf Kürzungen, gilt es umso mehr, Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen. Innovation ist dann wirklich effizient, wenn man sicherstellen kann, dass kommerziell lebensfähige Ideen schnell umgesetzt und nicht lebensfähige Ideen schnell abgestoßen werden. Mit smarten Evaluationsprozessen können wichtige Ressourcen wie Zeit, Geld und Arbeitskraft eingespart werden. Innovation Funding ist hier eine tolle Methode, um sowohl möglichst vielen Ideen zu sammeln als auch diese aussagekräftig sowie schnell zu bewerten und zur Umsetzung zu bringen. Setzt dort an, überprüft eure Prozesse. Schaut euch eure Projekte und Initiativen an. Gibt es Zeitfresser unter ihnen? Dann werdet sie los. Inkludiert eure Mitarbeiter bei Bewertungsprozessen, so lässt sich sehr schnell erkennen, welche Ideen Potential haben und welche eben nicht.
Wie bereits genannt, werden sich als Reaktion auf die Krise Gewohnheiten und Verhaltensweisen vieler Menschen verändern – wenn auch nur kurz- und mittelfristig. Annahmen zu Kunden und Verbraucherverhalten vor der Krise müssen nach der Krise nicht mehr in gleichem Maße zutreffen. Nachvollziehbare psychologische Reaktion auf Angst und Unsicherheit sind die Besinnung auf Vertrautes, Risikominderndes und Sicherheiten. Auch die Ausgangsbeschränkungen werden nicht spurlos an der Psyche der Menschen vorbeigehen. Wie und in welchem Ausmaß sich das äußern wird, das gilt es zu ergründen. Es lohnt sich also allemal, die Zeit jetzt in die Untersuchung des Kundenverhaltens zu stecken. Das gilt zwar immer, aber vielleicht jetzt noch mehr als sonst. Auch Kunden und Verbraucher sind gerade viel Zuhause, also nutzt die Zeit und tretet in Dialog mit ihnen. Sprecht mit euren Kunden, fragt nach ihren Perspektiven und Ideen oder verschafft euch einen genaueren Überblick über die aktuellen Entwicklungen, indem ihr die Meinungen und das Verhalten einer großen Masse an Verbrauchern untersucht.
Weiterbildung ist der Schlüssel zu Wachstum: Nur wer die Kompetenz hat, kann sich selbst organisieren und eigenständig gute Entscheidungen treffen. Beide – die Selbstorganisation und die dezentrale Entscheidungsfindung – sind wichtige Voraussetzung für eine schnelle und flexible Anpassung. Und schnelle Anpassung ist die Grundvoraussetzung, um mit veränderten Bedingungen umgehen zu können. Nur wer mindesten genauso schnell lernt wie sich die Umwelt verändert, hat eine Chance mitzuhalten und nur wer die Fähigkeiten besitzt mit Chaos und Unsicherheiten umzugehen, kann diesen auch begegnen. Nutzt die Zeit, um euch weiterzubilden. Gebt euren Mitarbeitern Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Für Weiterbildung braucht es nicht zwangsläufig den Mensch-zu-Mensch-Kontakt. Online-Workshops und Webinare sind eine ebenbürtige Alternative. Ziemlich sicher sind auch schon viele der wichtigen Kompetenzen innerhalb des Unternehmen vorhanden: Warum nicht Workshops und Webinare mit eigenem Peer-to-Peer Learning aufbauen?#wedoit #wecallitbootcamp In einem spannenden Überblick zeigt McKinsey, welche Fähigkeiten besonders gefragt sind in einer sich ständig wandelnden Welt.
Gewohnheiten und gängige Verhaltensmuster wurden in den letzten Wochen über den Haufen geschmissen. Es mussten neue Wege gegangen werden, um den Arbeitsalltag weiterhin meistern zu können. Das kann ohne Frage sehr kräftezehrend sein, beinhalten aber auch Chancen. Es öffnet die Türen für neue und verbesserte Verhaltensweisen. Vielleicht liefert es sogar den Anstoß für einen längst fälligen Kulturwandel? Das Nonplusultra der Arbeitsorganisation für uns ist agiles Arbeiten. Ein Modell, dass es uns erlaubt hat, in den letzten Wochen unseren Arbeitsalltag fast wie gewohnt weiterführen zu können. Warum? Home Office und die dafür nötige Infrastruktur gehören für uns zum Standard. Selbstorganisation und dezentrale Entscheidungsfindung erlauben uns schnelles Agieren und flexible Anpassung. Die jetzige Krise mag für manche der Anstoß gewesen sein, sich mit flexibleren und agileren Arbeitsmethoden auseinanderzusetzen. Das heißt aber nicht, dass diese nicht genauso wertvoll für die Zeit danach sein können. Dokumentiert die Zeit, merkt euch, was gut läuft und haltet es fest. So können neue, moderne Arbeitsmodelle für die Zukunft greifbar und nachvollziehbar gemacht werden. Und macht das nicht alleine, sondern involviert eure Mitarbeiter: Startet Projekte und Umfrage, um mit den Meinungen und Perspektiven vieler eine möglichst genaue Aussage treffen zu können.
Das ist wahrscheinlich allen klar, aber der Vollständigkeit halber, soll es trotzdem gesagt sein: Messt und haltet die Auswirkung eurer Tätigkeiten fest. Definiert klare und aufeinander abgestimmte Ziele, welche Interessengruppen innerhalb und außerhalb des Unternehmens involviert werden sollen und warum. Nur wer in der Lage ist, den Wert der (fortgesetzten) Investitionen in Innovationen trotz der Marktbedingungen aufzuzeigen, kann die weitere Ausübung leicht rechtfertigen und Kürzungen im eigenen Bereich verhindern. Vielleicht hat der eine oder andere gerade mehr Zeit Reportings aufzuarbeiten und sich in den KPI-Dschungel zu stürzen. Wir wünschen viel Freude 😉
Werde Teil der Give a Breath – Challenge und hilf uns schnellstmöglich Lösungen für die Beatmung undVersorgung von Covid-19-Patienten zu finden!Die Corona-Epidemie breitet sich seit einigen Wochen nahezu ungebremst über den gesamten Globus aus und bringt das alltägliche Leben in vielen Ländern zum Erliegen. Gesellschaft, Politik und Wirtschaft stehen vor einer riesigen Herausforderung, deren Ende bisher niemand voraussagen kann und deren Folgen kaum abzusehen sind. Und auch wenn wir hoffen, dass sich die schlimmen Szenarien nicht bewahrheiten werden, müssen wir uns dennoch darauf vorbereiten. Denn die durch Sars-CoV-2 hervorgerufene Lungenkrankheit Covid-19, kann unsere Gesundheitssysteme an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen.Aus diesem Grund hat die Munich Re zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft die Give a Breath – Challenge ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Initiative, welche im Notfall die Versorgung mit Beatmungsgeräten und Schutzkleidung sowie die schnelle und umfassende medizinische Schulung von zusätzlichem Personal sicherstellen soll.
Innerhalb von zwei Wochen sollen Baupläne und Konzepte erarbeitet werden, die anschließend über digitale Kanäle Regierungen und Staaten auf der ganzen Welt frei zugänglich gemacht werden, um die dezentrale Produktion und Ausbildung mithilfe globaler Kapazitäten möglich zu machen.
Die Geräte und Maßnahmen können im Notfall für eine dezentrale Behandlung von Covid-19-Patienten verwendet werden, die nicht auf eine intensivmedizinische Versorgung angewiesen sind, um so die Nachfrage nach Krankenhausaufenthalten zu verringern und überlebenswichtige Ressourcen freizuhalten.
Die Initiative ist insgesamt mit einer Finanzierung in Höhe von einer Million Euro ausgestattet und setzt sich aus Preisgeldern für die besten Ideen sowie Fonds für deren Umsetzung zusammen.Als Technologiepartner dieses tollen Projekts, möchten wir dich gerne dazu aufrufen, uns bei der erfolgreichen Realisierung tatkräftig zu unterstützen.Teile deine Ideen, werde Partner oder mache potenzielle Problemlöser auf die Initiative aufmerksam. Und am wichtigsten: Bleib gesund!Dein innosabi Team
Wir sind der festen Überzeugung, dass der Aufbau eines Innovationsökosystems der beste Weg ist, um die Innovationskraft und Effizienz eines Unternehmens zu steigern. Denn die vielen neuen Möglichkeiten und Schnittstellen, die dadurch geschaffen werden, verändern das Vorgehen, wie Unternehmen mit ihrer Umgebung interagieren, auf grundlegende Art und Weise. Im Kern ist es ein Versprechen des Unternehmens sich zu öffnen, engere Beziehungen nach außen wie innen zu etablieren, Kollaboration zu fördern und eine neue Unternehmenskultur umzusetzen. Die Frage ist nun: Welche Verbindungen sollten dabei besonders gefördert und genutzt werden? Was verstehen wir unter einem Ökosystem für Innovation? Und welche Herausforderungen lassen sich damit lösen?
Beginnen wir mit der zentralen Frage. Was ist überhaupt ein Innovationsökosystem? Hier eine definitorische Annäherung: Ein Innovationsökosystem ist ein kollaboratives Netzwerk, das Organisationen, Stakeholder, Nutzer und andere relevante Personengruppen miteinander verbindet. Es erstreckt sich über alle Phasen der Wertschöpfungskette, um Innovationen zum Nutzen aller beteiligten Akteure durch einen zielgerichteten Fluss von Informationen, Ideen, Daten und Wissen voranzutreiben. Ein Innovationsökosystem basiert demnach zu großen Teilen auf dem Prinzip der Durchlässigkeit. Das bedeutet, Ideen und Lösungen können sich frei zwischen den verschiedenen Teilen des Unternehmens und seines Netzwerks bewegen. Beispielsweise können Konzepte, die aus der Zusammenarbeit mit Kunden hervorgehen, direkt als Innovationsprojekte mit Lieferanten weitergeführt werden. Im besten Fall deckt das Ökosystem letztlich die gesamte Wertschöpfungskette ab und integriert Stakeholder in Innovationsinitiativen, die vorher außerhalb ihres Aktionsradius lagen. Die Idee eines Innovationsökosystems impliziert somit auch, dass das Konzept streng voneinander getrennter Einheiten entlang der Wertschöpfungskette die Entstehung innovativer Lösungen blockiert. Die große Leistung eines Ökosystems liegt nämlich darin, genau diese Blockaden zu überbrücken und neue Potenziale freizusetzen. Innovation sollte deshalb stets eine gemeinsame Anstrengung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette sein – unabhängig davon, wie groß ihr Beitrag ist und ob sie ganz am Anfang oder erst gegen Ende eine Rolle spielen. Hier greift ein zweiter fundamentaler Grundgedanke, den wir mit unserer Technologie unterstützen. Nämlich die Feststellung, dass jede Person – unabhängig von ihrer Position und Aufgabe – gute Ideen, wertvolles Wissen oder die benötigten Fertigkeiten haben kann, die für die Lösung eines spezifischen Problems unabdingbar sind. Natürlich ist die Zusammenarbeit von unmittelbar benachbarten Akteuren entlang der Wertschöpfungskette der erste logische Schritt. Langfristig sollte der Fluss relevanter Informationen und Daten jedoch über alle Schnittstellen hinaus möglich sein. Nehmen wir zum Beispiel die Entwicklung eines neuen Elektroautos. Die klassische Funktionstrennung positioniert die Automobilhersteller zwischen Zulieferern und Kunden. Selbst wenn die Lieferanten wichtige technologische Fortschritte wie langlebige Batterien oder leichte Materialien beisteuern, haben sie während ihres Entwicklungsprozesses selten direkten Kontakt zu den Endnutzern. Nach der gleichen Logik finden Interaktionen zwischen den Lieferanten und ihrem eigenen Netzwerk statt. Zum Beispiel bei den Herstellern von Rohstoffen für diese Batterien oder in der entsprechenden wissenschaftlichen Grundlagenforschung – auch sie sind oft von den nachfolgenden Einheiten entlang der Wertschöpfungskette isoliert. Existiert nun ein Ökosystem, das alle Akteure miteinander vernetzt, können die Batterielieferanten direkt mit den Kunden des Automobilherstellers interagieren, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen. Analog dazu können Forscher, die für einen Rohstoffhersteller arbeiten, dazu beitragen, die Herausforderungen des Automobilherstellers zu lösen. Im Idealfall beziehen sich solche Interaktionen nicht nur auf technische oder produktbezogene Fragen, sondern auch auf andere Bereiche wie Geschäftsmodelle oder Prozessinnovationen.
Wenn man alle Herausforderungen, denen sich Unternehmen aufgrund der digitalen Transformation gegenübersehen, zu einem Schlagwort zusammenfassen müsste, wäre dies Komplexität. Fast ausnahmslos sind Produkte, Dienstleistungen oder die Prozesse, mit denen sie vermarktet werden, komplexer als noch vor wenigen Jahren. Nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch in Bezug darauf, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängen. Es wird infolgedessen immer schwieriger sowie zeit- und kostenintensiver, alle notwendigen Kompetenzen innerhalb des Unternehmens selbst aufzubauen. Die Bewältigung dieser Herausforderung und die Verlagerung der Rolle des Unternehmens von einem reaktiven Element hin zu einer treibenden Kraft im Wettbewerb erfordert vor allem einen Perspektivenwechsel. Das Streben nach internen Antworten und Kompetenzen ist nicht nur ein vermeidbarer Engpass, sondern birgt auch ein erhebliches Risiko in einer Umgebung, in der schnelle und unvorhersehbare Änderungen jederzeit auftreten können. Wäre es da nicht einfacher, die eigenen Unternehmensgrenzen zu öffnen und bereits im Netzwerk vorhandene Potenziale zu bündeln? Wäre es nicht einfacher, mit externen Experten und Spezialisten zusammenzuarbeiten, als ständig unter dem Druck zu stehen, mit den neuesten Entwicklungen mithalten zu müssen? Wir sind der festen Überzeugung, dass die Überwindung der Komplexität daher keine Frage interner Kompetenzen ist, sondern maßgeblich von der umfassenden und strategischen Nutzung eines Ökosystems abhängt. Der zuvor erwähnte Perspektivenwechsel begünstigt folglich das Selbstverständnis von Unternehmen als zentralen, eng verbundenen Hub innerhalb eines großen Netzwerks von Akteuren, die alle mit spezifischen Kenntnissen oder Fähigkeiten einen positiven Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft leisten können.
Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter sind die offensichtlichsten Akteure, die in ein leistungsfähiges Innovationsökosystem einbezogen werden sollten. Abgesehen von diesen drei Hauptgruppen gibt es jedoch noch viele weitere Stakeholder und Informationsquellen – oft sogar außerhalb der aktuellen Reichweite und den möglichen Berührungspunkten der Organisation. Forscher an Universitäten oder anderen Institutionen kommen einem in den Sinn. Ebenso können Startups in relevanten Bereichen den fehlenden Impuls für dringend benötigte Innovationen liefern. Gleiches gilt für bestehende Online-Communities von Experten oder Vordenkern. Aber es muss sich dabei nicht immer nur um bestimmte Gruppen von Personen handeln. Es können auch Daten sein. Beispielsweise Datenbanken zu Patenten oder Trends. Denn sie sind gleichermaßen Teil eines Ökosystems für Innovationen. Das Einbinden und Analysieren der richtigen Informationsquellen kann im Kampf um Wettbewerbsvorteile den Unterschied ausmachen – und letztendlich sogar dazu beitragen, das Netzwerk zu erweitern, indem die Quellen hinter relevanten Inhalten identifiziert werden, um dann wiederum Teil des Ökosystems werden. Und das bringt uns zurück zur ursprünglichen Idee eines Innovationsökosystems. Das Suchen, Finden und Vernetzen relevanter Informationen, Personen und Kompetenzen. Was innovative Unternehmen hier von ihrer Konkurrenz unterscheidet, ist die Tatsache, dass ihr Ökosystem sie auf Veränderungen nicht nur aufmerksam macht, sondern parallel dazu bereits proaktiv Lösungsansätze für neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle entwickelt, um am Markt schnell erfolgreich zu sein.
Trifft ein Unternehmen die Entscheidung, durch die Öffnung vormals geschlossener Prozesse mit einer Crowd zu kollaborieren und so Innovationspotenziale außerhalb der eigenen Grenzen wahrzunehmen, entsteht im besten Fall eine enorme Menge an Ideen und Daten. Doch nur wer es schafft diesen Input in qualitativ hochwertige und vor allem umsetzbare Ergebnisse zu überführen, wird mit Crowd Innovation Projekten wirklich erfolgreich.

Wie das geht, zeigen wir in 7 Tipps.
Ohne eine klar definierte Zielsetzung geht es nicht. Es muss eindeutig benannt werden, welcher Mehrwert durch das Projekt entstehen soll: Will man unbekannte Kundenbedürfnisse identifizieren, neue Produkte entwickeln und testen oder interne Innovationsinitiativen vorantreiben?Besonders wichtig ist auch, dass sich die Zielsetzung an einer übergeordneten Unternehmensstrategie oder Fragestellung orientiert, nur so lässt sich sicherstellen, dass Crowd Innovation Projekte nicht losgelöst von den restlichen Unternehmensstrukturen operieren. Hat man die Zielsetzung festgelegt, lassen sich daraus geeignete Methoden und Prozesse ableiten.
Die Öffnung der Unternehmensgrenzen ist für viele Organisationen Chance und Herausforderung zugleich.
Es muss ein Team geformt werden, das aktiv mit der Crowd kollaboriert und dafür auch die notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommt. Welche Abteilung betreut die Crowd und wie werden die Ergebnisse genutzt? Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse müssen vorab geklärt werden. Das Team stellt zudem sicher, dass die aufgebaute Beziehung zur Crowd gepflegt wird und nachhaltig bestehen bleibt.
Mit der Wahl der richtigen Personen steht und fällt der Erfolg eines jeden Crowd Innovation Projekts. In der Zusammensetzung der Crowd sollten sich möglichst unterschiedliche Wissensbestände, Erfahrungshintergründe und Fertigkeiten widerspiegeln. Je diverser der Mix, desto innovativer, hochwertiger und vor allem ausgereifter sind die Ideen.
Es müssen Kanäle etabliert werden, die den Informationsfluss aus dem Unternehmen zu der Crowd garantieren und gegenläufig die Ergebnisse aus der Crowd ins Unternehmen tragen. Hierzu bedarf es nicht nur systematischer Strukturen, welche die Crowd nah an die jeweiligen Fachbereiche bindet, sondern auch eine Moderation, die den kreativen Fluss von Ideen fördert und kanalisiert. Mit präzisen Aufgabenstellungen und ausführlichen Projektbeschreibungen kann der Erwartungshorizont an die Crowd so abgesteckt werden, dass der Input von Beginn an die richtige Richtung einschlägt.
Mit der Wahl der richtigen Personengruppe steht und fällt der Erfolg eines jeden Crowd Innovation Projekts.
Für Crowd Innovation eignen sich Plattformlösungen besonders gut, die als Vermittler zwischen dem Unternehmen und der Crowd fungieren. Die Plattform ermöglicht den Aufbau einer Community und bildet gleichzeitig den Interaktionsraum der Crowd, in dem Vorschläge geäußert, Ideen diskutiert und Konzepte weiterentwickelt werden können. Hier eine kurze Richtschnur, was eine Plattformlösung umfassen sollte:
Allgemein gilt: Umso größer das Ökosystem und umso vielfältiger die beteiligten Stakeholder, desto besser die Qualität von Crowd Innovation.
Die Motivation der Teilnehmer sich an einem Projekt zu beteiligen hat ihren Ursprung nicht in einer monetären Gegenleistung, sondern entspringt dem Wunsch Feedback oder eigene Ideen in die Gestaltung eines Produktes einzubringen. Die Teilnehmer handeln aus intrinsischer Motivation: Selbstverwirklichung und die Anerkennung der eigenen Leistung spielen hier eine große Rolle. Dieser Leistung sollte unbedingt mit wertschätzendem Verhalten begegnet werden. Das beinhaltet auch, die Teilnehmer immer über die weitere Verwendung ihrer Ideen und die Entscheidungsfindung auf dem Laufenden zu halten.
Die Öffnung der Unternehmensgrenzen ist für viele Organisationen Chance und Herausforderung zugleich. Die Integration externer Stakeholder kollidiert oftmals mit dem Wunsch nach Geheimhaltung. Crowd Innovation kann aber nur wirklich erfolgreich sein, wenn die Öffnung der Unternehmensgrenzen ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur wird und ganz allgemein eine offenere Einstellung gepflegt wird. Crowd Innovation heißt nicht bestehende Prozesse aufzulösen, sondern durch die Integration externen Wissens einen Mehrwert zu schaffen.
Umso größer das Ökosystem und umso vielfältiger die beteiligten Stakeholder, desto besser die Qualität von Crowd Innovation.
Wie erfolgreich man mit Crowd Innovation Initiativen sein kann, zeigen unsere Best Practices zu Innovation mit Mitarbeitern und Co-Creation mit Kunden. Die großen Einsatzmöglichkeiten von Crowd Innovation gehen mit einer nicht minder großen Erwartungshaltung einher. Verlieren Sie nicht zu schnell das Vertrauen in die Methode, sollten Ihre Erwartungshaltungen nicht sofort erfüllt werden. Gerade der Aufbau der nötigen Strukturen und die Etablierung des erforderlichen Kulturwandels sind maßgeblich für den Erfolg des Projekts und bedürfen ihrer Zeit.
Jedes Jahr Ende Februar steht die ganze Filmszene Kopf in Vorbereitung auf die nächste Oscarverleihung. Nominierungen werden bekannt gegeben, Prognosen aufgestellt, Outfits und Ansprachen vorbereitet und schlussendlich der rote Teppich ausgerollt. Wie es sich wohl anfühlt, diesen weltweit bekannten Laufsteg im Blitzlichtgewitter und unter den Augen Tausender entlangzugehen? Eine solche Verleihung ist immer eine Bestätigung der eigenen Leistung. Die meisten Menschen freuen sich über die Anerkennung und Wertschätzung anderer, fühlen sich bestätigt und wahrgenommen. Dieses Gefühl beflügelt und kann Auswirkungen auf Motivation und Einsatz haben. Ohne wertschätzendes Verhalten ist ein funktionierendes Miteinander kaum vorstellbar. Es ist grundlegend für das Wohlbefinden eines Menschen, im privaten und beruflichen Tun und Handel gewürdigt zu werden.
Gerade im beruflichen Kontext und in dem „war for talents“ spielt die Auseinandersetzung mit geeigneten und fairen Entlohnungen eine immer größere Rolle. Eine entsprechende Bezahlung stellt immer die Grundlage dar. Aber für wirklich loyale Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen identifizieren und nicht nur „Dienst nach Vorschrift“ betreiben – wie es der Gallup Engagement Index bezeichnet – braucht es mehr als ein faires Vergütungssystem. Auszeichnungen können hier ein Weg sein, den Mitarbeitern Wertschätzung entgegenzubringen und so Leistung über das Normalmaß anzuerkennen und auch langfristig zu fördern. Ähnlich wie Lohn zielen auch Auszeichnungen auf extrinsische Motivation, da sie einen Anreiz von außen darstellen und dem Empfänger zu Status verhelfen, aber sie sind im klassischen Sinne zunächst einmal nicht-monetär. Und vielleicht liegt gerade hier der entscheidende Unterschied. Sie sind zwar formelle Belohnungen, stellen aber immer eine gewisse Überraschung, ein außergewöhnliches Ereignis dar und rufen somit emotionale Reaktionen hervor. Diese können zu einer höheren emotionalen Bindung gegenüber dem Unternehmen führen. Mit dem Empfangen einer Auszeichnung entsteht auch immer eine soziale Beziehung: Mit der Würdigung können Unternehmensidentifikation und Loyalität gesteigert werden, was bei einer Geldzahlung nicht im gleichen Ausmaß der Fall ist. Motivations- und Leistungssteigerungen können durch den Wunsch des Mitarbeiters, die ausgezeichnete Leistung zu rechtfertigen und dieser auch in Zukunft zu entsprechen, erklärt werden.
Auszeichnungen haben nicht nur Auswirkungen auf Motivation und Einsatz, sie haben auch noch einen anderen nicht zu vernachlässigenden Effekt: Sie rücken bestimmte Themen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sie haben also eine doppelte Öffentlichkeitswirkung sowohl für die ausgezeichnete Person als auch für ein spezielles Thema. So ehrt der Nobelpreis nicht nur eine Person bzw. ihre Leistung innerhalb eines Gebietes, sondern rückt immer auch die Wichtigkeit der einzelnen Rubriken in den Vordergrund und informiert über neuste Entwicklungen. Innovation Award können daher einen effektiven Weg darstellen, die Bedeutung, die ein Unternehmen Innovation beimisst, hervorzuheben und unternehmensübergreifend zu kommunizieren. Zudem unterstreichen Awards den hohen Stellenwert, den das Unternehmen den Mitarbeiter und ihren Ideen innerhalb des Innovationsprozesses zuschreibt. Das Thema Innovation erlangt auf diese Weise mehr Aufmerksamkeit in den Köpfen der Mitarbeiter und somit auch in der gesamten Unternehmensstruktur. Innerhalb eines Innovation-Awards können die Mitarbeiter eigene Projekte einreichen, die dann von unterschiedlichen Personen in einem mehrstufigen Prozess evaluiert werden. Innovation Awards schaffen Partizipationsräume für Mitarbeiter und wirken somit aktiv einem der größten Hindernisse in der Mitarbeitermotivation entgegen. Die Motivation leidet oftmals am meisten darunter, dass Mitarbeiter das Gefühl haben, die eigenen Ideen würden nicht wahrgenommen, Mitarbeiterbeteiligung hinsichtlich Unternehmensentscheidungen sei nicht erwünscht oder dass sie aufgrund intransparenter Prozesse davon ausgehen, dass die eigenen Ideen ins Leere laufen. Mithilfe des Innovation-Awards können sich die Mitarbeiter sicher sein, dass die eigenen Ideen Gehör und Anerkennung finden. Der Standardablauf eines Innovation-Awards beinhaltet immer eine Phase der Ideeneinreichung mit nachfolgender Evaluation. Der für einen Award typische Wettbewerbscharakter unterstützt die Qualität und Quantität der Einreichungen. Eine zeit- und kostenschonende Umsetzung des Prozesses kann beispielsweise durch einen zusätzlichen Quality Check vor Beginn der Evaluationen sichergestellt werden. Auch gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Evaluation. Neben Experten- und Fachkräftegremien können auch Management-Entscheidungen oder Crowd Votings durch die Mitarbeiter integriert werden. Mitarbeiter Votings erweitern die Partizipationsräume, sodass die Mitarbeiter sich nicht nur mit Ideen- und Projekteinreichungen beteiligen, sondern ihr Wissen und ihre Meinung in Form von Beurteilungen einbringen können. So schaffen Innovation Awards nicht nur ein unternehmensübergreifendes Bewusstsein für die Wichtigkeit von Innovation, sondern mobilisieren jeden einzelnen Mitarbeiter, sich damit auseinanderzusetzen und sich zu beteiligen. Sie stellen somit eine erfolgreiche Methode dar, Innovation mit Mitarbeiter transparent und aktiv zu gestalten.
Ein Paradebeispiel für die gelungene Integration von Awards ist die Schaeffler-Gruppe. Das Unternehmen nutzt Awards, um die eigenen Unternehmenswerte organisationsübergreifend sichtbar zu machen. Innerhalb von fünf unterschiedlichen Award Kategorien haben die Mitarbeiter die Möglichkeit eigene Projekte einzureichen. Hierbei konzentriert sich das Unternehmen nicht nur auf Innovation, sondern die Unternehmenswerte spiegeln sich auch in den Award Kategorien Sustainability, Excellence und Passion wider. Ein zusätzlicher Special-Award ermöglicht die Auseinandersetzung mit einer aktuellen und jedes Jahr wechselnden Thematik. Sobald die Mitarbeiter die eigenen erfolgreichen Initiativen in einer passenden Kategorie eingereicht haben, können sie bis zu drei Promoter für das Projekt nennen. Promoter können innerhalb einer vorgegebenen Zeit einen Kommentar zu dem eingereichten Projekt hinzufügen und die Kandidaten und ihre Ideen so unterstützen. Durch mehrere Evaluationsphasen wird die Anwärterzahl auf je zwei Teams pro Kategorie reduziert. Diese beiden bekommen dann die Möglichkeit, ihre Initiativen bei einem Live Pitch vorzustellen. Die Mitarbeiter der Schaeffler-Gruppe bekommen hier die einzigartige Chance, die Erfolgsgeschichte der eigenen Ideen zu präsentieren. Welche positive Resonanz der Schaeffler Award bei den Mitarbeitern erfährt, unterstreichen die über 400 Projekteinreichungen.
Die innosabi Software bietet Unternehmen die Möglichkeit, Innovation Awards zu etablieren und so über einen strukturierten und transparenten Prozess Mitarbeiterpartizipation zu fördern, Erfolge sichtbar zu machen und Innovation dauerhaft in der Unternehmenskultur zu verankern. Mitarbeiter werden gerne als die erste Anlaufstelle für neue Ideen beschrieben, trotzdem fehlt es oft an geeigneten Strukturen, den Mitarbeitern zu zeigen, dass ihre Ideen wahrgenommen und erfolgreich umgesetzt werden. Der erste Schritt ist hier immer die Bedeutung, die Mitarbeiter und ihre Leistung für den Innovationsprozess haben, anzuerkennen und organisationsübergreifend sichtbar zu machen.
Veränderungen vollziehen sich heutzutage viel schneller als noch vor ein paar Jahren. Die Digitalisierung und damit einhergehende, neue Technologien beeinflussen nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Erwartungen und Bedürfnisse. Das wirkt sich besonders auf Unternehmen aus, deren Zielgruppen Verbraucher und Endkunden sind.

Um am Puls der Zeit zu bleiben, müssen neue Produkte, Services und Dienstleistungen ständig an die veränderten Nutzerbedürfnisse angepasst werden. Die zunehmende Geschwindigkeit des Wandels führt dazu, dass auch Unternehmen immer schneller Anpassungen in ihrem Produkt- und Serviceportfolio vornehmen müssen. Damit das gelingt, ist ein regelmäßiger Austausch zwischen Unternehmen und Kunden notwendig. Denn wer weiß am besten über die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer Bescheid als diese selbst? Unsere Erfahrungen zeigen, dass Kollaboration und Kundennähe deutlich erfolgreicher sind als klassische Marktforschung. Letztere ist meist zeitaufwändig und kostspielig – und kann einen echten Dialog zwischen Unternehmen und Kunde nicht ersetzen. Denn ein Dialog ist keine Einbahnstraße, genauso wenig wie Kollaboration. Vielmehr müssen beide Seiten bereit sein, gemeinsam an den Produkten und Dienstleistungen der Zukunft zu arbeiten. Eine solche Zusammenarbeit kann in kleinen Workshops mit ausgewählten Kunden stattfinden. Doch mithilfe digitaler Tools können Unternehmen deutlich mehr Personen an ihrer Entwicklung beteiligen. Egal, ob Kunde oder nicht. Alle können sich an der kollaborativen Ideenfindung beteiligen und gemeinsam an Produkten oder Services feilen. innosabi Kunden setzen auf die Kollaboration mit Konsumenten, Nutzern und Verbrauchern. Mithilfe neu etablierter Strukturen kann Kundennähe so im ganzen Unternehmen gelebt werden. Innovative Ideen entstehen mit Crowd Innovation, während sie anschließend im Prototype Testing auf Nutzerfreundlichkeit geprüft werden. Zusätzlich zur eigenen Community können mit dem Supercharger Menschen weltweit nach ihren Meinungen, Erwartungen und Bedürfnissen befragt werden. So entstehen kundennahe Produkte oder Services in einem echten Dialog – durch Co-Creation mit Kunden.
Wie soll eine Banking App aussehen, damit sie den Bedürfnissen der Nutzer entspricht? Wie stellen sich die Menschen die Bank der Zukunft vor? Was sollte an dem neuen Chatbot noch verbessert werden, damit er einen echten Mehrwert bietet? Seit 2014 diskutiert die Postbank solche Fragen gemeinsam mit ihren Kunden im Postbank Ideenlabor. Auf der Plattform finden kollaborative Innovationsprojekte statt, bei denen die Kunden in jeden Schritt der Produktentwicklung eingebunden werden. Es beginnt mit der Diskussion und Konsolidierung der Bedürfnisse in der gesamten Community. Anschließend werden in mehreren Schritten mögliche Lösungen entwickelt. Je nach Projekt beinhaltet das auch das Testen eines realen Prototypen und das stete Verbessern bis zu einem fertigen Produkt. Auf diese Weise werden auf der Plattform pro Jahr rund 50 Projekte gestartet. Alle haben einen direkten Einfluss auf die Entwicklung oder Verbesserung eines Produkts oder einer Dienstleistung. Insgesamt wurden in diesen Kooperationsprojekten mehr als 8.000 Vorschläge und Beiträge von Kunden gesammelt. https://www.youtube.com/watch?v=Mq2XtD-Tqh4&t=3s Das Postbank Ideenlabor diente dabei von Anfang an der ganzheitlichen Zusammenarbeit mit den Kunden, um diese von der ersten Idee bis zur Umsetzung des Ergebnisses einzubinden. Die Plattform bildet für alle Bereiche des Unternehmens die zentrale Schnittstelle zum Kunden. Auf diese Weise ist ein positives, konstruktives Umfeld für Feedback entstanden. Die inzwischen über 12.000 Mitglieder der Postbank Community wissen, dass ihre Ideen und ihr Feedback ernst genommen werden.
„Wenn Sie bereit sind, Ihre Kunden zu fragen, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass ihre Antworten gehört werden. Es muss etwas passieren, wenn Nutzer ihre Meinung klar zum Ausdruck bringen. Deshalb ist es unser Ziel, Fragen immer ganzheitlich anzugehen. Beginnen Sie mit einer Idee, arbeiten Sie gemeinsam an einem Konzept und entwickeln Sie schließlich ein tragfähiges Mindestprodukt. Wir wollen die Teilnehmer auf der ganzen Reise mitnehmen. Denn in großen Unternehmen wie dem unseren kann der Weg von neuen Erkenntnissen zu neuen Produkten etwas weniger direkt sein, als wir es uns wünschen. Und das bedeutet auch, dass man bereit sein muss, die eigenen Annahmen und Pläne loszulassen, wenn die Gemeinschaft anders denkt.“ – Martin Brings, Leiter Ideenlabor
Diese Aussage untermauert Martin Brings mit einem Beispiel. Die Postbank plante eine Finanz-App für Kinder und Jugendliche, mit der sie ihre Ausgaben verfolgen und so Verantwortung im Umgang mit Geld erlernen können. Die richtige Zielgruppe innerhalb der Postbank-Community zu finden - nämlich Eltern, die mit ihren Kindern an einer solchen App arbeiten wollten - war eine Herausforderung. Doch sie hat sich gelohnt. Bereits in frühen Phasen der Diskussion über die Bedürfnisse der jungen Nutzer wurde klar, dass die Ideen der erwachsenen Produktmanager in eine ganz andere Richtung gingen als die Erwartungen der Kinder. Auf der Basis dieses Feedbacks ging das Projektteam einen Schritt zurück und überarbeitete das gesamte Konzept von Grund auf. Mit Erfolg. Durch regelmäßige Feedbackschleifen und Prototypentests entstand die fertige App.
Ein immer aktuelles Produktportfolio bedeutet, stetige Weiterentwicklung. Ein guter Kundenservice bedeutet, stetes Anpassen an Kundenbedürfnisse. Genau diese Orientierung an den Erwartungen der Kunden ist zentral für neue Ideen und Innovationen.
„Unsere Kunden haben eine klare Vorstellung davon, was sie von uns brauchen und erwarten. Was könnte also besser sein, als unsere Kunden zu fragen, was ihnen wichtig ist und was sie mögen." – Anke Courtial, Projektleitung Ideenschmiede, Telekom
Aus diesem Grund hat die Deutsche Telekom entschieden, proaktiv nach den Bedürfnissen und Erwartungen ihrer Kunden zu fragen. Mit der Plattform Telekom Ideenschmiede, die im Januar 2018 startete, gibt das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, Produkte und Services aktiv mitzugestalten. Die über 6000 Mitglieder können zu den unterschiedlichsten Themen befragt werden – dabei entstehen in unter vier Tagen repräsentative Ergebnisse. Die Plattform ermöglicht der Telekom unkompliziert und zeitnah sowohl quantitatives als auch qualitatives Feedback von Kunden, aber auch Nicht-Kunden einzuholen. Klassische Marktforschung ist hier im direkten Vergleich zeitaufwendiger und langwieriger. Mithilfe der Telekom Ideenschmiede werden Entscheidungen, die Kunden betreffen, beschleunigt. Das Ideenschmiede-Team ist fest im Unternehmen verankert und Ansprechpartner für alle Bereiche der Telekom. Gemeinsam mit Experten aus den jeweiligen Fachbereichen werden Projekte auf der Plattform umgesetzt und die Ergebnisse in die Abteilungen zurückgespielt. So fließen die Bedürfnisse, Erwartungen und Meinungen immer wieder in verschiedene Projekte der Telekom ein – und sorgen für eine umfassende Kundenorientierung.
Im Frühjahr 2018 veranstaltete die Deutsche Bank gemeinsam mit dem FinTech Incubator FinLeap einen Hackathon. Die Challenge bei diesem Female Hackathon lautete: „Eine Lösung von Frauen für Frauen zu entwickeln: Sie sollte Frauen dabei unterstützen, ihre Finanzsituation vom Berufseinstieg, über Familiengründung, Wiedereinstieg in den Job bis hin zur Rente zu überblicken und zu planen.“ 29 Hackerinnen stellten sich in sieben Teams dieser Herausforderung. Innerhalb von zwei Tagen wurden Ideen und Prototypen entwickelt. Zum Schluss wurden die besten drei Projekte prämiert. Doch das Besondere bei diesem Hackathon war die Möglichkeit für die Teilnehmerinnen, mit dem innosabi Supercharger unmittelbar Feedback zu ihren Ideen einzuholen. Insgesamt haben die Teams 43 Fragen an die Community gestellt und quasi über Nacht Antworten von 180 Personen erhalten. So konnten die Teilnehmerinnen sicher gehen, dass sie auf dem richtigen Weg waren. „Wir haben den Supercharger genutzt, um sicherzustellen, dass wir unsere Idee in die richtige Richtung entwickeln – passend zu den Nutzerbedürfnissen“, so Team SpaceHamster. Ein anderes Team krempelte ihre ursprüngliche Idee sogar vollständig um. Die Supercharger Befragung ergab, dass die Bedürfnisse von potenziellen Nutzern in eine andere Richtung gingen als von den Teilnehmerinnen angenommen. Mit dem innosabi Supercharger kann bereits in einem frühen Stadium der Ideenfindung festgestellt werden, ob die Produktidee mit den Bedürfnissen potenzieller Nutzer übereinstimmt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Ressourcen zielgerichtet eingesetzt werden.
Als öffentliche Verwaltungsbehörde steht die Bundesagentur für Arbeit nicht wie ein privates Unternehmen vor den Herausforderungen des Wettbewerbs auf dem Markt. Aber auch staatliche Unternehmen sind mit sich ändernden Erwartungen und Bedürfnissen ihrer Zielgruppe konfrontiert – insbesondere in Hinblick auf die Digitalisierung. Die besondere Herausforderung für die Bundesagentur für Arbeit (BfA) besteht in der Breite des Themenspektrums: Von der Handhabung des Arbeitslosengeldes über die Beratung bei der Berufswahl bis hin zur Etablierung von Ausbildungsprogrammen gemeinsam mit Unternehmen. Hinter all diesen Themen stecken sehr unterschiedliche Kundengruppen. Um herauszufinden, was die Erwartungen und Bedürfnisse ihrer Kunden sind, hat die Bundesagentur die Plattform Ideenwerkstatt ins Leben gerufen. Dort werden digitale Lösungen und Dienstleistungen in direkter Zusammenarbeit mit verschiedenen Zielgruppen wie Arbeitssuchenden oder Unternehmen entwickelt. Mithilfe der Ideenwerkstatt ist die BfA optimal mit beiden Seiten vernetzt und kann ihre Arbeit auf die jeweiligen Bedürfnisse abstimmen.
"Die Gefahr besteht immer darin, dass man die Bedürfnisse auf Kunden- oder Arbeitgeberseite nicht kennt und dann vielleicht nur in eine Richtung etwas entwickelt, ohne wichtige Details zu bemerken. Durch die direkte Zusammenarbeit in der Ideenwerkstatt vermeiden wir solche Fehlentwicklungen." – Christine Bulenda, Bundesagentur für Arbeit
Dass dies sowohl für Arbeitssuchende als auch Arbeitgeber funktioniert, zeigt die Ideenwerkstatt seit November 2015. Für die Zusammenarbeit mit Unternehmen bedeutet das, neue Lösungen und Dienstleistungen im Bereich digitales Recruiting zu entwickeln. Zusätzlich entstehen auch neue Angebote für Arbeitssuchende. Ein gutes Beispiel dafür ist die App der Bundesagentur für junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Entwicklungsprozess hat die BfA erste Entwürfe der Funktionalitäten in einem digitalen Prototyp umgesetzt. Diese wurden in iterativen Schleifen mit jungen Menschen auf der Suche nach einer Berufsausbildung getestet. Durch das schnelle, qualitative Feedback auf der Plattform konnte die Bundesagentur sicherstellen, dass die App optimal den Bedürfnissen der Nutzer entspricht. So bündelt die Ideenwerkstatt die Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeitssuchenden für eine digitale, nutzerzentrierte Zukunft des öffentlichen Sektors. Unsere Erfahrungen mit Unternehmen wie der Postbank, Telekom oder der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass eine Kollaboration mit externen Stakeholdern ein zentraler Bestandteil von Innovation ist. In Co-Creation mit Kunden können Produkte und Services entstehen, die perfekt auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten sind. Auf diese Weise profitieren Organisationen wie Kunden von einer Zusammenarbeit.
Dass mit der Digitalisierung die Intelligenz der Vielen genutzt werden kann und somit Potenziale der Ideen- und Lösungsgenerierung entstehen, haben auch Unternehmen erkannt. Gerade in einer Unternehmenswelt geprägt durch immer geringen Markteintrittshürden, kürzere Produktzyklen und sich stets wandelnden Bedürfnissen, sind neue Ideen und die Fähigkeit zur Innovation für Unternehmen besonders wichtig. Die Digitalisierung schafft aber nicht nur Räume für Kommunikation und Interaktion, sondern unterstützt Organisationen zudem darin, Innovationsprozesse offener zu gestalten. Das heißt, durch die Öffnung der Unternehmensgrenzen über digitale Kanäle können nicht nur interne Quellen wie die eigenen Mitarbeiter, sondern auch externe Quellen wie Kunden, Lieferanten oder Experten leichter, schneller und erfolgreicher in Innovationsinitiativen eingebunden werden. Zwar führen die eigenen Mitarbeiter die Liste der Innovationsquellen an – sie kennen die Prozesse, Produkte und Kunden – aber gerade bei der Entwicklung neuer Produkte ist es nur logisch, Konsumenten in den Innovationsprozess zu integrieren. Crowd Innovation ist hier eine Möglichkeit, die Innovationskraft einer Organisation in Kollaboration mit Kunden zu steigern. Es verbindet Open Innovation Ansätze mit Community-basiertem Crowdsourcing. Begriffe, die gerne munter durcheinander gemischt werden und jeder etwas anderes darunter versteht. Wir versuchen uns an einer kurzen Abgrenzung, um zu zeigen, was Open Innovation und Crowdsourcing sind, was sie nicht sind und welche Vorteile sich aus der Verknüpfung beider Ansätze zur Crowd Innovation Methode ergeben. Der Vater von Open Innovation, wie sich Henry Chesbrough in einem Artikel des Forbes Magazins nennt, definiert Open Innovation als „ the use of purposive inflows and outflows of knowledge to accelerate internal innovation, and expand the markets for external use of innovation, respectively.“ Es ist die Öffnung der Unternehmensgrenzen, um externe Ideen, Wissen und Stakeholder in den Innovationsprozess zu integrieren. Die Außenwelt wird genutzt, um das eigene Innovationspotenzial zu vergrößern. Das ursprüngliche Verständnis von Open Innovation entspricht der Transaktionen bzw. Internalisierung von unternehmensexternen Technologien und Lösungen in das Unternehmen. Diese Prozesse funktionieren nicht nur „Outside-In“, sondern ebenso gut „Inside-Out“. Ideen, die man selbst nicht vorantreiben möchte, können nach außen getragen werden. Open Innovation ist zunächst einmal nicht auf eine große Personenzahl oder digitale Prozesse angewiesen. Moderne Technologien erleichtern aber die Öffnung der Unternehmensgrenzen und beschleunigen die Aufnahme und Integration des externen Inputs. Crowdsourcing hingegen benötigt eine digitale Infrastruktur, um die hohe Anzahl an involvierten Personen zu erreichen, über die sie sich definiert. Kurz gesagt ist Crowdsourcing eine moderne Form der Arbeitsteilung, die eine effiziente und kostensparende Aufgabenbewältigung über das Outsourcen an eine freiwillig arbeitende Masse ermöglicht. Wichtig ist hierbei, dass es sich klassischerweise um eine anonyme Masse handelt, die sich nicht durch den Aufbau einer längerfristigen Beziehung definiert. Zudem hat die Methode im ursprünglichen Sinn zunächst einmal nichts mit der Optimierung von Innovationsprozessen zu tun.
Crowd Innovation kombiniert mithilfe digitaler Technologien die Öffnung der Unternehmensgrenzen für externen Input mit den Kollaborationspotenzialen der Masse. Es ist die digitale Öffnung von Innovationsprozessen für skalierbare Kollaboration mit einer Community und bietet die Möglichkeit für Co-Creation mit Kunden. Unter Crowd Innovation verstehen wir eine kunden- und konsumentenzentrierte Innovationsinitiative, die im Gegensatz zum klassischen Crowdsourcing einen dauerhaften und aktiven Dialog mit den Kunden ermöglicht. Dieser findet nicht nur zwischen dem Unternehmen und der Community statt, sondern ermöglicht auch den Austausch der Personen innerhalb der Community untereinander. In Abgrenzung zum ursprünglichen Open Innovation Ansatz zeichnet sich Crowd Innovation durch einen offenen Ansatz aus, der nicht nur offline durchgeführt wird, z. B. in Workshops, sondern auch mit großen Teilnehmerzahlen über das Internet. Hierdurch wird die Kollaboration skalierbar und externes Wissen kann über einen langfristigen Beziehungsaufbau vernetzt und nutzbar gemacht werden. Die Vernetzung der Kunden auf einer online Plattform ermöglicht nicht nur das Teilen von Ideen und Wissen, sondern die Community Mitglieder können auch miteinander in Austausch und Diskussion treten. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit innovative Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln, da heterogene, interdisziplinäre Wissensquellen aufeinandertreffen und neue Impulse entstehen. Die Herausforderung bei online Kollaboration besteht darin, der Community möglichst viel kreativen Freiraum zu ermöglichen und gleichzeitig einen strukturierten und zielführenden Prozess mit umsetzbaren Ergebnissen sicherzustellen. Kollaborationsprojekte mit Kunden sollten daher in aufeinanderfolgende Phasen aufgeteilt werden. Bevor man den Kunden mit der Bitte nach marktfertigen Produkten überfällt, könnte man beispielsweise zunächst Kundenbedürfnisse, Produktanforderungen oder Verbesserungspotenziale identifizieren. Zu Beginn einer Kundenkollaboration wird also möglichst viel Input gesammelt, bevor die Fragestellung über die Funnel-Logik Schritt für Schritt immer stärker konkretisiert wird. Das stellt die Eingrenzung auf umsetzbare Ergebnisse sicher. Innerhalb der einzelnen Phasen haben die Kunden die Möglichkeit, Vorschläge zu entwerfen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Interaktionen innerhalb der Kundencommunity mit einzelnen Vorschlägen und Bewertungssysteme der Plattform helfen relevante Ideen zu erkennen und zu priorisieren. Mit dem gesammelten Wissen können konkretere Fragestellungen für die darauffolgende Phase abgeleitet werden. Durch ein Zusammenspiel zwischen offener Diskussion und nachfolgender Konsolidierung können so Relevanz und Qualität der Vorschläge garantiert werden. Nach der Identifizierung relevanter Ideen werden diese kollaborativ mit den Kunden zu Lösungsansätzen und schlussendlich fertigen Produktideen ausgearbeitet. Voting oder Prototype Testing stellt eine nutzerzentrierte Realisierung der Ideen sicher.
Mit Crowd Innovation lassen sich in Kooperation mit der eigenen Zielgruppe Bedürfnisse und Verbesserungspotenziale erarbeiten, wodurch Produkte entwickelt werden, die auch wirklich am Markt gefragt sind. Die innosabi Software unterstützt Unternehmen bei der Co-Creation mit Kunden Communities, die direktes und iteratives Kundenfeedback entlang des gesamten Innovationsprozesses erlauben. Die Vernetzung relevanter Stakeholder auf einer online Plattform schafft den nötigen Freiraum und die Heterogenität, um Entwicklungsprozesse innovativ und kreativ zu gestalten und stellt gleichzeitig die Einheitlichkeit der erhobenen Daten sicher. Durch den zeitnahen und offenen Dialog können Kundennähe aufgebaut, Innovation beschleunigt und Risiken sowie Kosten minimiert werden.
Im Sommer 2018 knackte Apple als erster US-Konzern die magische Marke von einer Billion Dollar Börsenwert. Eine Billion ist eine Eins mit zwölf Nullen – und als Zahl genauso wenig greifbar wie der Erfolg, der sie möglich machte. Unzählige Analysten versuchen zu erklären, wie aus dem um die Jahrtausendwende noch existenzbedrohten Unternehmen, der Technologieriese werden konnte, der er heute ist. Fragt man die Enthusiasten, lautet die einhellige Auffassung: durch innovative Produkte und eine geschickte Markenstrategie. Die Kritiker verweisen hingegen gerne auf die hohen Preise und eine fehlende Kompatibilität zu Geräten anderer Hersteller, welche die Käufer zwingt, das Apple-Universum so wenig wie möglich zu verlassen. Worin sich jedoch beide Seiten und insbesondere die meisten Nutzer einig sind: Apple hat es wie kein zweites Unternehmen geschafft, Design und Benutzerfreundlichkeit derart elegant und clever miteinander zu vereinen. Konsistenz und Minimalismus sind elementare Bestandteile der Philosophie von Apple. Gemeinsam mit der hochwertigen Verarbeitung erzeugen sie ein intuitives und angenehmes Nutzungserlebnis. Es macht schlichtweg Spaß die Geräte zu bedienen. Das Beispiel der Firma aus Cupertino, Kalifornien, zeigt eindrucksvoll, wie sehr sich gutes Design auf die Kaufentscheidung auswirken kann. Neben den Anforderungen und Erwartungen der Nutzer an das Produkt sind vor allem ihre konkreten Erlebnisse und Emotionen von zentraler Bedeutung. Denn selbst wenn man als Unternehmen die Wünsche seiner Zielgruppe genau kennt, bedeutet das noch lange nicht, dass man automatisch ein erfolgreiches Produkt auf den Markt bringen kann. Die Konsumenten müssen sich beim Sehen, Anfassen und Bedienen wiedererkennen und abgeholt fühlen. Innovative Features oder eine überlegene Technologie laufen ohne die passende Gestaltung dementsprechend ins Leere. Design entscheidet heutzutage über den Erfolg von Produkten und die Zukunftsfähigkeit von Geschäftsmodellen. Und Design ist in Verbindung mit der Nutzerführung auch der prägende Treiber für Innovation, um aus der schier unendlichen Masse an Produkten herauszustechen. Doch gutes Design ist gar nicht so einfach.
Wie gestalte ich das Produkt so, dass es vielen Nutzern gefällt, einfach zu bedienen ist und alle Bedürfnisse ausreichend abdeckt? Diese Frage stellen sich Kreative wie Innovatoren regelmäßig, wenn es nach der Identifikation der Kundenwünsche in die Konzeptionsphase geht. Ein etablierter und ebenso erfolgreicher Weg ist das Validieren von Hypothesen mithilfe von Prototypen. Doch das herkömmliche Testen von Prototypen samt Versand der Testobjekte und Umfragebögen lässt sich oft nur mit einer kleinen Testgruppe bewerkstelligen und ist langwierig in der Umsetzung. In Zeiten einer sich rasant beschleunigenden Digitalisierung, die erfolgreiche Geschäftsmodelle quasi über Nacht obsolet macht, ist das wenig praktikabel. Lange Review- und Feedbackschleifen sind einfach nicht mehr zeitgemäß, wenn man sich als Unternehmen parallel zur Produktentwicklung Fragen stellen muss wie: Was verkaufen wir in ein paar Jahren? Was ist unser Markt? Und wer sind eigentlich unsere Wettbewerber? Nahezu alle Unternehmen befinden sich im Umbruch ins digitale Zeitalter und müssen sich mit genau diesen Fragen auseinandersetzen. Das heißt, sie müssen mit Hochdruck ihr Kerngeschäft digital transformieren und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle erschließen. Das geht nur mit der entsprechenden Geschwindigkeit in der Produktentwicklung. Doch genau damit haben viele Unternehmen noch große Probleme. Folgt man dem „State of Innovation Report“ von „CB Insights“, dann brauchen 60% der Studienteilnehmer ein Jahr und länger, um ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Das liegt auch an den viel zu langsamen und unnötig komplizierten Feedbackmechanismen beim Testen von Prototypen. Diese verzögern nicht nur die Markteinführung, sondern können durch eine schlecht konzipierte Nutzerbefragung auch die Ergebnisse verfälschen und so negative Effekte auf die Erfolgsaussichten im Wettbewerb haben. Dahinter verbirgt sich das alte Dilemma von Garbage In, Garbage Out. Wenn das Experiment nicht auf realen Bedingungen basiert, täuscht man sich mit den gewonnenen Erkenntnissen nur selbst, auch wenn sie den Eindruck von Wahrheit erwecken. Und beim Testen von Prototypen gibt es diverse Hindernisse, welche die Ergebnisse verfälschen können. Das führt unter Umständen dazu, dass die Annahmen der Produktentwickler unreflektiert bestätigt werden, ohne dass überhaupt auf die Anmerkungen und Änderungswünsche der Testgruppe eingegangen wurde. Oft handelt es sich dabei um Kommunikationsbarrieren und Verständnisprobleme zwischen den kreativen Köpfen des Unternehmens und den jeweiligen Testern. Oder die Prozesse und Strukturen, um Feedback einzuholen, sind einfach nicht darauf ausgelegt, dieses Feedback dann auch schnell in eine agile Produktentwicklung zu übertragen. Dabei lässt sich die Lösung dafür direkt aus der Problemstellung ableiten. Die Produktentwickler und Tester sind räumlich wie gedanklich weit voneinander entfernt. Also was tun? Man etabliert einen Prozess, der die Tester und ihre Erfahrungen enger mit den Innovatoren des Unternehmens zusammenbringt. Das ermöglicht beiden Parteien einen direkten, offenen Austausch über konkrete Sachverhalte und fördert die nahtlose Integration von Verbesserungsvorschlägen in die Produktentwicklung. Den meisten Unternehmen fehlt für diese Art an großangelegten Kollaborationsprojekten mit vielen externen Stakeholdern jedoch die passende, digitale Infrastruktur. Die Antwort liefert der Einsatz einer Open Innovation Plattform. Sie bietet nicht nur einen Diskussionskanal für alle Beteiligten, sondern etabliert zugleich einen strukturierten Feedbackprozess. Der große Vorteil ist, dass man so die Eindrücke der Nutzer mit dem Produkt für die Produktentwickler des Unternehmens sichtbar, nachvollziehbar und in gewisser Weise auch erlebbar machen kann. Wenn Organisationen sich für Co-Creation mit Kunden entscheiden, sind diese mittendrin im Entstehungsprozess.
Doch wie funktioniert das Testen von Prototypen über eine Open Innovation Plattform im Detail? Welche Vorteile bietet der Ansatz? Und was hat es mit digitalen Prototypen auf sich? Um sich diesen Fragen nähern zu können, muss man sich zunächst vor Augen führen, dass den Prototypen seit jeher eine doppelte Funktion im Innovationsprozess zugedacht ist. Zum einen ist der Prototyp ein Prozess für das Testen von Hypothesen und die iterative Optimierung von Produkten gemeinsam mit einer Zielgruppe. Zum anderen fungiert der Prototyp auch als Storyteller, da er über die verschiedenen Entwicklungsstadien die Entstehungsgeschichte des Produkts zu den potenziellen Konsumenten transportiert und somit gewissermaßen zu einem Marketinginstrument wird. Der Prototyp ist also gleichzeitig Referenzrahmen wie Inszenierungshilfe. Das Wort Prototyp hat seine Wurzeln in der griechischen Sprache und bezeichnet die ursprüngliche oder primitive Form von Dingen. Übertragen auf den Innovationsprozess ist der Prototyp sinngemäß die erste Darstellung einer Idee oder Lösung. Er wird im Anschluss an die Konzeptphase erstellt und dient der Veranschaulichung des Designs sowie der Produkteigenschaften. Angefangen bei einer ersten Version erfolgt im weiteren Prozess die schrittweise Annäherung an das fertige Endprodukt. Ziel des Prototyping ist es, möglichst früh Feedback einzuholen und dieses direkt in den weiteren Entwicklungsprozess einfließen zu lassen. Das hilft den Produktentwicklern, ihre dem Prototyp zugrundeliegenden Annahmen hinsichtlich Struktur, Design und Funktion zu überprüfen. Durch die Interaktion einer Testgruppe mit dem Prototyp lassen sich mögliche Fehler im Konzept oder Probleme im Design schnell identifizieren und noch vor der Markteinführung beheben. Angelehnt an die Abläufe des Design Thinkings beinhaltet das Prototyping ebenfalls viele Zyklen von Feedback und Iteration. Jeder Zyklus generiert dabei immer neue Verbesserungsvorschläge und Änderungswünsche, die in den Prototyp übertragen werden – solange bis das Unternehmen zu einer umsetzbaren Innovation gelangt. Auf einer tieferen Ebene geschieht jedoch noch etwas anderes. Durch die Interaktion und Kollaboration zwischen der Testgruppe und den Designern verändert sich die Wahrnehmung auf beiden Seiten. Waren Kundenbefragungen früher eine eher unpersönliche Angelegenheit, steigt durch den direkten Kontakt der Innovatoren mit den potenziellen Konsumenten das Verständnis für die Gegebenheiten der Produktentwicklung. Dadurch verstehen die Nutzer die Hintergründe vieler Entscheidungen besser und entwickeln ein Gefühl dafür, welche ihrer Wünsche umgesetzt werden können. Auf der anderen Seite hilft der konstante und strukturierte Austausch dem Unternehmen dabei, die Erfahrungen der Nutzer mit dem Produkt richtig einzuordnen und in passende Lösungen zu übersetzen.
Wenn das Prototyping jedoch sein hohes Versprechen erfüllen soll, die Produktentwickler dabei zu unterstützen, überlegene Endbenutzererlebnisse zu kreieren, muss sich das Unternehmen bemühen die Distanz zur Testgruppe möglichst gering zu halten. Das funktioniert am besten mit einer Open Innovation Plattform. Denn sie bringt mit den Innovatoren des Unternehmens und den potenziellen Konsumenten die wichtigsten Stakeholder im Innovationsprozess direkt zusammen. Was vorher beim Testen von Prototypen analog ablief, geschieht auf einer Open Innovation Plattform nun komplett digital. Anstatt die Tester einzeln über analoge Kanäle zu ihren Erfahrungen zu befragen, kann sämtliches Feedback an einer zentralen Stelle gesammelt werden. Das ist naturgemäß viel schneller, da die einzelnen Datensätze der verschiedenen Personen nicht erst aufwendig zusammengeführt werden müssen. Zudem können sich die einzelnen Tester nun auch unkompliziert untereinander austauschen, Ideen entwickeln und gemeinsam mit den Designern an Lösungen arbeiten. Der eindimensionale Feedbackmechanismus verwandelt sich so in ein offenes Diskussionsforum. Das fördert die Kommunikation sowie Kollaboration unter den Teilnehmern, was wiederum die Motivation steigert sich einzubringen. Die neuen Möglichkeiten und Freiheiten geben den Testern die Chance, zukünftige Produkte aktiv mitzugestalten. Das steigert auch das Interesse und führt zu einer intensiven Markenbindung. Letztlich trägt alles dazu bei, das gesamte kreative Potenzial der Testgruppe freizusetzen. Althergebrachte, analoge Ansätze scheitern hier ab einer bestimmten Teilnehmerzahl an der Flut an Daten, die durch die diversen Feedbackschleifen und Optimierungsschritte entstehen. Eine digitale Infrastruktur hingegen speichert alle relevanten Informationen an einem zentralen Ort. Und mithilfe semantischer Analysetools und ausbalancierter Abstimmungsmechanismen lässt sich die große Menge an Informationen zu verwertbaren Daten verdichten. Das hilft, die Diskussionen auf der Plattform zu strukturieren und die wirklich relevanten Informationen für den Innovationsprozess zu identifizieren. Darüber hinaus wird so sichergestellt, dass zwischen den iterativen Schritten der Entwurfsphasen kein Wissen verloren geht. Das macht den Entwicklungsprozess auf lange Sicht nachvollziehbar und vor allem transparent. Der Prototyp – heimlicher Hauptdarsteller des gesamten Prozesses – ist dabei völlig ungebunden was das Medium oder die Form betrifft, in der er präsentiert wird. Egal ob physisches oder digitales Modell, beides lässt sich nach ähnlichen Mustern auf der Plattform abbilden und testen. Wobei die digitalen Prototypen eindeutig auf dem Weg sind ihren physischen Verwandten das Wasser abzugraben. Angesichts der Tatsache, dass heutzutage nur wenige Produkte ohne irgendeine digitale Komponente verfügbar sind, ist das kaum verwunderlich. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie erleichtern die gemeinsame Entwicklung über Abteilungs-, Firmen- oder geografische Grenzen hinweg. Denn die jeweils besten Spezialisten und Partner können mithilfe einer Open Innovation Plattform ganz einfach in ein Entwicklungsnetzwerk eingebunden werden. Die digitale Komponente macht es dabei möglich, dass alle Stakeholder parallel und kollaborativ am Projekt arbeiten. Zudem sind Klick-Dummies, Mockups oder animierte 3D-Modelle sind in der Regel günstiger in der Produktion als ihre physischen Pendants und lassen sich einfacher aus dem laufenden Entwicklungsprozess extrahieren. Digitale Prototypen eignen sich deshalb auch besonders gut, um mehrere Konstruktionsvarianten auf einmal herzustellen. Und da Unsicherheit in der Produktentwicklung unvermeidlich ist, machen die Innovatoren regelmäßig davon Gebrauch, indem sie ein ganzes Portfolio an Optionen aufsetzen. Das jeweilige Testprozedere ist auf digitaler Ebene wenig aufwendig und trennt schnell die guten von den weniger guten Designideen. Hier manifestiert sich der eigentlich größte Wert digitaler Prototypen für den Innovationsprozess. Denn das schnelle Scheitern ist das Markenzeichen kreativer Genies durch die Jahrhunderte. Kreativität ist eine Konsequenz der Produktivität. Wenn die Produktentwickler die Produktion von Treffern steigern wollen, müssen sie dies tun, indem sie eine parallele Zunahme der Produktion von Fehlern riskieren. Die erfolgreichsten Schöpfer sind in der Regel diejenigen, die zugleich die meisten Fehler in Kauf nehmen.
Der Prozess beim Testen von Prototypen beschreibt die versuchsweise Annäherung an eine endgültige Lösung in vielen kleinen, iterativen Schritten und ist sehr repetitiv. Man kann ihn sich als eine Art Kreislauf vorstellen, der solange wiederholt wird, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Der jeweilige Prototyp wird hier zunächst auf der Grundlage von Erkenntnissen konzipiert, die bereits an anderer Stelle auf der Plattform gesammelt wurden. Beispielsweise in einem Crowd Innovation Projekt, das darauf ausgelegt ist, die Anforderungen und Bedürfnisse der potenziellen Nutzer zu identifizieren. Steht das Konzept, beginnt die erste Phase und der Prototyp wird der Zielgruppe beziehungsweise der Community auf der Plattform vorgestellt. Durch die explizite Beschreibung der einzelnen Phasen und die direkten Kommunikationswege auf der Plattform, werden die Testanforderungen konkret greifbar und für alle Beteiligten verständlich. Danach wird ausgiebig getestet. Abhängig von der Art des Prototyps entweder direkt auf der Plattform oder in sich anschließenden Offline-Formaten. Besonders im Mittelpunkt stehen die verbauten Funktionen und das vorläufige Design. Die Testcommunity macht sich dazu mit dem Prototyp vertraut und arbeitet eine von den Produktentwicklern vorgegebene Checkliste ab oder entscheidet selbst, welchen Fokus sie beim Testen setzt. Diese Phase nimmt üblicherweise mehrere Wochen in Anspruch, um der Community genug Zeit zu geben, sich intensiv mit dem Testobjekt auseinanderzusetzen. Doch auch das genaue Gegenteil lässt sich unkompliziert umsetzen. So kann man beispielsweise in wenigen Stunden Feedback hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit und Navigationslogik eines Klick-Dummies zu einer neuen Website zu bekommen. Dadurch lässt sich überprüfen, ob die Nutzer eine geplante Interaktion verstehen und sie intuitiv durchführen oder ob sie an bestimmten Stellen hängen bleiben.
Wie es danach weitergeht, lässt sich für jeden Fall individuell bestimmen. Idealtypisch folgt jedoch eine Phase mit Umfragen, um quantitatives Feedback von allen Teilnehmern einzuholen. Durch die standardisierten Fragen entsteht dabei ein strukturierter und sehr aussagekräftiger Datensatz. Indem man die Tester zu ihren Reaktionen auf die Wirkung und Funktionsweise bestimmter Elemente befragt, entstehen Informationen, die es der Produktentwicklung möglich machen, sich auf belastbare, empirische Daten zu stützten. Der gegenteilige Ansatz ist dann der nächsten Phase vorbehalten. Mit ergebnisoffenen Diskussionsrunden auf der Plattform lässt sich viel qualitatives Feedback einholen. Das hilft, die Emotionen und Meinungen der Zielgruppe besser zu deuten und zu verstehen. Was in den Umfragen vielleicht nur oberflächlich behandelt wurde, kann man hier im direkten Austausch intensivieren. Warum gefällt die Farbgestaltung nicht und warum ist die Platzierung eines Schaltknopfes falsch? Statt knapper Antworten, entsteht hier ein Dialog, der zielführend und vor allem nahtlos in die kollaborative Problemlösung überführt. Und damit wären wir bei der letzten Phase im Prozess. Der Kreis schließt sich und das Testen beginnt von vorn. Iteration ist das Zauberwort. Damit ist gemeint, dass die Anmerkungen und Wünsche der Tester in den Prototyp übertragen werden und dieser in einer neuen Version an die Community zurückgespielt wird. Und so wiederholt sich der Prozess immer wieder. Das schafft Zeit und Raum für notwendige Optimierungen und innovative Ideen – vom Prototyp über MVP bis hin zum fertigen Produkt. Was könnte aufschlussreicher sein, als ein funktionierendes Modell in die Hände der Benutzer zu legen, deren Feedback zu erhalten und dieses dann zum Lernen zu verwenden? Während jedes iterativen Tests generiert der Prozess kleine Datenbits, die der Produktentwickler sehen und aus denen er Vertrauen gewinnen kann. Er wird bald feststellen, dass die Reaktionen der Nutzer immer positiver werden, da ihr Feedback in alle Iterationen einfließt. So entsteht langsam die Sicherheit, mit dem Design und den Produkteigenschaften auf dem richtigen Weg zu sein.
Der Einsatz einer innosabi Plattform macht es möglich, Prototypen schnell und unkompliziert mit einer großen Zahl an Teilnehmern zu testen. Durch das Einbeziehen aller Stakeholder auf einer zentralen Plattform geschieht die iterative Optimierung des Produkts gemeinsam mit den potenziellen Konsumenten. Co-Creation mit Kunden steigert auf Nutzerseite das Vertrauen in das Produkt und garantiert dem Unternehmen auf der anderen Seite einen erfolgreichen Launch. Agile Prozesse und eine intuitive Nutzerführung auf der Plattform führen zu kurzen Feedbackschleifen, die es ermöglichen, Änderungen schnell einzuarbeiten und erneut zu testen. Das hilft den Innovatoren und Designern des Unternehmens ihre Hypothesen zu validieren oder die tatsächlichen Bedürfnisse der Zielgruppe zu identifizieren. Die zu erwartenden Effekte sind enorm. Die Qualität des Produkts wird erheblich verbessert, während das Risiko von Marktversagen nahezu gegen Null geht. Die Beschleunigung des Innovationsprozesses durch die schnellen Iterationszyklen reduziert zudem die Kosten, den Arbeits- und Ressourcenaufwand sowie die Zeitspanne bis zur Markteinführung.


Als Keynote Speakerin bin ich es eigentlich gewohnt, meine Erfahrungen und mein Wissen rund um das Thema Innovation auf der Bühne zu teilen. Es war für mich aber eine komplett neue und sehr spannende Erfahrung, eine Brücke von meiner persönlichen Familiengeschichte zu der Vision von innosabi zu schlagen.

Der Schlüssel zu Innovation ist und war Geschwindigkeit. Die Familienlegende meines Ururgroßvaters - wie er fast das Fernsehen erfunden hätte, wäre er doch nur ein kleines bisschen schneller gewesen - zeigt, wie essenziell es ist, schneller als die eigene Konkurrenz zu sein. Das war vor 100 Jahren so und wird auch in der Zukunft so sein. Die größte Herausforderung heute besteht darin, die relevanten Information schnell zu identifizieren, alle Stakeholder zu vernetzen und die vielfältigen Quellen für Innovation nutzbar zu machen. Genau dieses Ziel verfolgen wir mit innosabi galaxy, ein Ökosystem für Innovation oder wie wir es nennen: the one stop shop for innovation.Ich freue mich sehr darüber, meine Rede auf der hub.berlin 2019 teilen und neue interessante Einblicke in die Zukunftsvision von innosabi geben zu können.
https://www.youtube.com/watch?v=Kx0lmNbNmEE
Gute Ideen sollten belohnt werden. Doch was kann ein Unternehmen tun, damit diese guten Ideen nicht in den Schubladen der Mitarbeiter verstauben, sondern tatsächlich umgesetzt werden? Die Antwort lautet: Macht das Ideenmanagement digital, transparent und nutzerfreundlich. Die meisten Organisationen haben bereits einen Prozess implementiert, der Vorschläge und Verbesserungsideen von Mitarbeitern sammelt, bewertet und ausgewählte Einreichungen prämiert. Tauscht man den Briefkasten des klassischen betrieblichen Vorschlagswesens gegen ein digitales und smartes Ideenmanagement, erreicht man im ersten Schritt vor allem eine höhere Nutzerfreundlichkeit und eine vereinfachte Einreichung. Zwar klingt das zunächst recht simpel, die Auswirkungen dieser zwei Aspekte sind jedoch riesig. Nach unseren Erfahrungen hat eine hohe Usability von Ideenplattformen einen positiven Einfluss auf die Qualität und Quantität der Einreichungen sowie die Motivation der Mitarbeiter, sich am Ideenprozess zu beteiligen. Doch nicht nur für die Mitarbeiter, die Vorschläge einreichen wollen, ist eine leicht zu bedienende Plattform von Vorteil. Auch für die Gutachter vereinfacht sich die Evaluation der Vorschläge. So können Ideen thematisch den passenden Gutachtern zur Bewertung zugewiesen werden und schneller eine Entscheidung über den Vorschlag getroffen werden. Diese erhöhte Geschwindigkeit im Ideenprozess sowie die Möglichkeit für den Einreicher nachzuvollziehen, an welcher Stelle im Prozess sich eine Idee befindet, hat positive Auswirkungen auf die Motivation zur Teilnahme und die Wahrnehmung des Ideenmanagements innerhalb des Unternehmens. Neben Ideen Kampagnen zu bestimmten Themen bietet die Plattform im Allgemeinen die Möglichkeit zu Interaktion und offener Diskussion der einzelnen Ideen. Alle Mitarbeiter können zu eingereichten Vorschlägen beitragen und diese weiter ausbauen. So ist die gesamte Organisation in das Ideenmanagement involviert. Zusätzlich können die vergebenen Likes für eine Idee bereits als erste Vorauswahl für die Gutachter dienen.
Bereits kurz nach der Einführung der neuen Ideenplattform Innovation Pilot konnte der Flughafen München einen deutlichen Anstieg der eingereichten Ideen verzeichnen – allein in den ersten zwei Monaten wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 300% mehr Ideen abgegeben. Ziel des Flughafen München ist es, den bestehenden internen Ideenpool zu ersetzen und so dies als Grundlage zu nutzen, das Ideenmanagement zu modernisieren und effektiver zu gestalten.
„Wir wollen das Ideenmanagement der Zukunft aufbauen, das es uns ermöglicht, Innovation anzuregen, statt lediglich Vorschläge zu verwalten. Die innosabi Software bietet die ideale Infrastruktur dafür.“Sarah Wittlieb, (ehemalige) Leiterin des Innovationsmanagements, Flughafen München
Die innosabi Software ermöglicht dem Münchner Flughafen, dauerhaft Themencluster zu eröffnen, in denen die Mitarbeiter zielgerichtet ihre Ideen einreichen und diese dann direkt an die richtigen Ansprechpartner im Unternehmen weitergeleitet werden können. Aber auch zeitlich begrenzte Ideenkampagnen sind eine bewährte Methode, um das klassische Ideenmanagement zu ergänzen und eine Innovationskultur voranzutreiben.
Neben dem Aufbau eines modernen Systems für die Prozesse des klassischen betrieblichen Vorschlagswesens bietet die Plattform zusätzlich auch die Möglichkeit, offene Innovationsprojekte durchzuführen. Diese zeichnen sich durch Kollaboration aus. Eine offene Diskussion über Ideen innerhalb der Mitarbeiter-Community fördert die Transparenz rund um das Ideenmanagement und steigert das interne Interesse an neuen Ideen. Zusätzlich führt die Zusammenarbeit zu einer höheren Qualität der Ideen. Allein im Jahr 2018 sind am Flughafen München über 40 der eingereichten Ideen in die Umsetzung gekommen. Doch ein digitales und smartes Ideenmanagement war nur der Anfang. Mit dem LabCampus plant der Flughafen München eines der erfolgversprechendsten und größten Innovationszentren in ganz Europa – einen Ort für Innovation und um Menschen zusammenzubringen.
„By bringing together a diverse group of thought leaders, philosophers, innovators, smart city planners, technology wizards – and actual part-year residents – we at LabCampus plan to build a true innovation ecosystem at Munich Airport.”Sarah Wittlieb, Vice President Innovation & Creation bei LabCampus GmbH
Einen ausführlichen Artikel zum LabCampus veröffentlicht das Handelsblatt im April 2018: Mit einem Innovations-Campus geht der Flughafen München neue Wege
In seinem weltbekannten Werk, The Wealth of Nations, beschrieb Adam Smith bereits 1776 einen der wichtigsten Faktoren für den wirtschaftlichen Fortschritt der darauffolgenden Jahrhunderte – die Arbeitsteilung. Ein Großteil unseres heutigen Wohlstands und unserer technologischen Errungenschaften ist nämlich auf die Effekte von Produktivitätssteigerungen zurückzuführen. Sie entstehen, wenn Arbeit in immer kleinere Schritte aufgeteilt und von zunehmend spezialisierten Arbeitnehmern ausgeführt wird. Damaliger Auslöser waren die immer komplexer werdenden Produktionsketten der Industrialisierung. Sie erhöhten nicht nur dauerhaft den Bedarf an Fachkräften, sondern auch die Anforderungen an deren Fähigkeiten und machten dadurch Innovation mit Mitarbeitern erst möglich. In den vergangenen Jahrzehnten war es dann der Aufstieg der Wissensarbeit, der diese Entwicklung noch weiter beschleunigt hat. Maschinen übernehmen mittlerweile nahezu alle physischen Tätigkeiten. Geistige Arbeit im Sinne der praktischen Anwendung von Wissen wird in der Folge immer wichtiger – vor allem in Bereichen, wo die Digitalisierung und neue Kommunikationstechnologien eine zentrale Rolle spielen. Denn immaterielle Güter können nun überall auf der Welt hergestellt und die entsprechenden Informationen in Echtzeit an die Konsumenten weitertransportiert werden. Erfolgreiche Plattform-Unternehmen wie Uber, Airbnb und viele andere zeigen exemplarisch, wie sich dadurch die Möglichkeiten der Wertschöpfung um ein Vielfaches erweitern. Im Sog dieser digitalen Disruptionen entstehen viele, neue Anwendungsbereiche und Berufsfelder, welche von den Arbeitern immer speziellere Qualifikationen verlangen. Infolgedessen bewegen wir uns letztlich auf eine Ära der Hyperspezialisierung zu, in der der Einzelne nur noch wenige, ausgewählte Tätigkeiten ausüben wird. Die meisten Ausbildungsplätze und Studienangebote konzentrieren sich deshalb schon heute auf eng gefasste Fachbereiche, die die zukünftigen Arbeitnehmer mit viel Expertenwissen und speziellen Fähigkeiten ausstatten. Das hilft den Unternehmen, ihre Mitarbeiter effizienter einzusetzen und ihnen darüber hinaus auch viel komplexere Aufgaben zuzuteilen. Das Konzept der Arbeitsteilung liefert in dieser Hinsicht viele Vorteile, da es nicht nur die Qualität der geleisteten Arbeit verbessert, sondern zudem die Geschwindigkeit erhöht und die Kosten senkt. Auf den zweiten Blick entdeckt man jedoch ein gravierendes Problem, das vor allem große, international agierende Konzerne betrifft – unter dem aber auch kleinere und mittelständische Unternehmen leiden. Denn durch die zunehmende Spezialisierung der Mitarbeiter entstehen innerhalb der Organisationen viele verschiedene Abteilungen, die zum Teil völlig losgelöst voneinander agieren. Es bilden sich hermetisch abgeriegelte Silos ohne Berührungspunkte zu den restlichen Mitarbeitern. Doch umso weniger die Abteilungen miteinander sprechen, Wissen austauschen oder gemeinsam an Projekten arbeiten, desto mehr werden sich die Mitarbeiter ausschließlich auf ihren eigenen Fachbereich konzentrieren. Das limitiert auf Dauer das Denken und Handeln der einzelnen Teams und führt bei unternehmensweiten Projekten im schlimmsten Fall sogar zu Konkurrenzsituationen zwischen den Abteilungen. Besonders für Themen wie Innovation und Digitalisierung – die nur mit einem holistischen Ansatz bewältigt werden können, der alle Kräfte im Unternehmen bündelt – sind derartige Tendenzen kontraproduktiv. In den meisten Fällen fehlen die entsprechenden Kanäle und Strukturen, die das Expertenwissen einzelner Mitarbeiter für Herausforderungen oder Aufgaben außerhalb ihres direkten Tätigkeitsbereichs nutzbar machen können. So beschneiden viele Unternehmen unbewusst die eigenen Problemlösungskapazitäten und somit letztlich die eigene Innovationskraft. Gerade wenn Mitarbeiter zeitaufwändig neue Lösungen entwickeln, die es in ähnlicher Form schon an einer anderen Stelle im Unternehmen gibt, wird viel Potenzial verspielt und die eigentlich positiven Effekte von Arbeitsteilung und Spezialisierung laufen ins Leere. Die Unternehmen sind also in der Verantwortung, dieser Silobildung entgegenzuwirken und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Austauschs zu etablieren. Die Herausforderung dabei ist, Mitarbeiter mit einer konkreten Problemstellung gezielt mit den Personen in der Organisation zu vernetzen, die über die relevanten Kompetenzen verfügen, um das Problem zu lösen. Mit Solution Scouting ist genau das möglich, denn es macht das gesamte Know-how eines Unternehmens über Silogrenzen hinweg nutzbar und schafft eine neue Kultur, die auf Innovation und Kollaboration basiert. Wir erklären, was sich genau dahinter verbirgt, wie es funktioniert und welche Vorteile es bringt.
Open Source Kampagnen aus der Softwareentwicklung zeigen mit erfolgreichen Projekten, dass das offene und gemeinschaftliche Arbeiten an Problemen durch ein Netzwerk von Einzelpersonen zu herausragenden Lösungen führen kann. Die Grundlage dafür ist die freie Verfügbarkeit des Quellcodes. Sie macht die Teilnahme einer großen Bandbreite an Individuen möglich und erlaubt ihnen, im Rahmen unentgeltlicher Lizenzmodelle, die Software zu nutzen und zu verändern. Das Betriebssystem Linux ist hierfür ein wunderbares Beispiel. Nachdem das bis dato freie Betriebssystem Unix Anfang der 1980er Jahre durch den nordamerikanischen Telekommunikationskonzern AT&T privatisiert wurde, verschrieben sich viele Personen und Institutionen der Schaffung eines ähnlich kompatiblen und frei zugänglichen Ersatzes. 1991 stellte Linus Torvalds mithilfe der Universität Helsinki einige von ihm entwickelte Programme ins Netz, die später unter dem Namen Linux den Kern des neuen Betriebssystems bildeten. Er erkannte früh das Potenzial seiner Software und versuchte weitere Mitstreiter zu gewinnen. Schnell formierte sich eine begeisterte Community um den jungen Finnen, die begann, das Projekt weiter voranzutreiben. Während die einen grafische Benutzeroberflächen integrierten, kümmerten sich andere um die Portierungen auf weitere Prozessorarchitekturen und wieder andere programmierten zusätzliche Funktionen. Hier wird der große Vorteil von Open Source besonders deutlich. Alle Beteiligten können sich entsprechend ihrer Expertise an unterschiedlichen Stellen einbringen und die Arbeit wird effizient geteilt. Die erste lauffähige Version von Linux wurde dadurch nicht nur schnell fertiggestellt, sondern war qualitativ hochwertig und beinhaltete Features für viele verschiedene Zwecke. Ein starres Team mit begrenzten Kapazitäten und Lösungsansätzen, das ohne die Hilfe von externen Experten daran gearbeitet hätte, hätte diese Aufgabe nicht bewältigen können. https://www.youtube.com/watch?v=o8NPllzkFhE Solution Scouting basiert zwar nicht auf der gleichen Methode wie Open Source, orientiert sich jedoch an ähnlichen Prinzipien. Radikale Innovationen finden nämlich häufig an den Schnittstellen der verschiedenen Wissensdisziplinen statt. Je vielfältiger die Zusammensetzung der Projektteilnehmer, desto wahrscheinlicher ist es, einen Durchbruch zu erzielen. Menschen neigen dazu, Probleme, die sich nicht mit ihrem Fachbereich decken, mit Lösungen zu verknüpfen, die sie bei ihrer eigenen Arbeit gefunden haben. Diese unorthodoxen Lösungsansätze sind nicht selten das fehlende Puzzleteil für lange ungelöste Problemstellungen. Selbst für die komplexesten Forschungsaufgaben gibt es Menschen, die bereits eine innovative Antwort parat haben. Die Frage ist nun: Wie finde ich diese Menschen und ihre Ideen? Bei Open Source Projekten gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Problemlöser aufgrund geteilter Interessen, der Freiwilligkeit der Teilnahme und des Zusammenhalts innerhalb der Community noch vergleichsweise einfach. Bei Unternehmen ist die zugrundeliegende Herausforderung viel schwieriger. Insbesondere in großen Organisationen mit tausenden Mitarbeitern sind die Verantwortlichkeiten und Aufgabenbereiche klar definiert, weit verzweigt und über den gesamten Globus verteilt. Aufgrund dieser organisatorischen wie räumlichen Trennung ist oft ein eingeschränkter Kommunikationsfluss zwischen den Mitarbeitern zu beobachten. Kollaboration findet nur statt, wenn sie durch die Führungskräfte angeordnet wird – und selbst dann ist sie oft projektbezogen und verläuft in eng definierten Bahnen. Diese Silostrukturen unterdrücken auf institutioneller Ebene den Willen der Mitarbeiter auch an anderer Stelle Probleme gemeinsam zu lösen, zu diskutieren oder Ressourcen zu bündeln. Das kann den Fortschritt bei jeder Art von Projekt verlangsamen. Im schlimmsten Fall führt es sogar dazu, dass verschiedene Teams parallel an ähnlichen oder sogar identischen Fragestellungen arbeiten. Hochqualifizierte Mitarbeiter, Kapital und anderweitige Produktionsmittel werden so unnötig mehrfach gebunden.
Besonders im Hinblick auf die Innovationskraft eines Unternehmens, sollte das Wissen der Mitarbeiter optimal vernetzt sein, um ihr gesamtes Potenzial effizient nutzen zu können. Die besten Innovationen sind selten das Produkt eines einzelnen Geistes. Sie entstehen vielmehr durch das Zusammenbringen verschiedener Perspektiven in gemeinsamen Diskussionen und durch das Teilen von Ideen. An dieser Stelle setzt Solution Scouting an. Indem alle Mitarbeiter auf einer zentralen Plattform vernetzt werden, entsteht eine unkomplizierte Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Den Kern der neuen Herangehensweise bildet die Ausrichtung an sogenannten Challenges. Im Gegensatz zu einer unstrukturierten Einreichung von Ideen und Herausforderungen, wird beim Solution Scouting an konkreten Problemstellungen mit klar definierten Zielen gearbeitet. Das bedeutet, Mitarbeiter, die für ein Projekt spezifisches Fachwissen suchen, können eigene Innovation Challenges initiieren, um gezielt Personen mit den relevanten Kompetenzen anzusprechen. Durch diesen Modus können sich Mitarbeiter konzernübergreifend in Innovationsprozesse einbringen – unabhängig von Ort, Abteilung, Fachgebiet oder hierarchischer Ebene. Der Ausgangspunkt beim Solution Scouting ist also immer die konkrete Challenge. Ein Mitarbeiter stößt in seinem Aufgabenbereich auf ein Problem, das er ohne die Hilfe einer anderen Person nicht bearbeiten kann oder von dem er vermutet, dass es in einer anderen Abteilung bereits gelöst wurde. In den meisten Fällen sind das vor allem technische Fragestellungen. Denkbar ist beispielsweise die Zusammensetzung einer chemischen Formel, die ursprünglich für neue Medikamente entwickelt wurde, aber durch seine Eigenschaften auch für Herstellung von Düngemitteln interessant ist. Informationen über solche Zusammenhänge haben im Normalfall wenig Chancen, über die Grenzen des jeweiligen Fachbereichs hinaus weitergegeben zu werden. Mit der Plattform haben die Mitarbeiter nun jedoch Zugriff auf ein riesiges Netzwerk an potenziellen Problemlösern, die eben diese Informationen besitzen oder mit ihrem Know-how anderweitig helfen können. Damit der Prozess dabei effizient bleibt und schnell die richtigen Personen identifiziert, legen alle Nutzer bei der Registrierung auf der Plattform ein persönliches Profil an. Die Nutzerprofile können je nach Bedarf eine Fülle an relevanten Informationen zu einem Mitarbeiter beinhalten – von zentraler Bedeutung sind jedoch Angaben über den jeweiligen Fachbereich sowie die Kompetenzen und Fähigkeiten einer Person. Passende Mitarbeiter können so direkt angesprochen werden, wenn ein Thema aus Ihren Fachbereichen auf der Plattform behandelt wird. Das gilt auch für persönliche Interessensgebiete jenseits der eigenen Aufgaben im Unternehmen. Inhalte können dadurch personalisiert werden und gewinnen deutlich an Relevanz für den Nutzer. Jeder Mitarbeiter wird so nur zu den Themen auf dem Laufenden gehalten, die ihn beruflich betreffen und inhaltlich auch motivieren. Doch Solution Scouting hilft nicht nur bei der Suche nach Wissen und Lösungen im Unternehmen. Die Plattform ist auch in der Lage unternehmensinterne Datenbanken und bestehende Systeme über Schnittstellen in die Challenges zu integrieren. Das ermöglicht es, viele zusätzliche Informationen und Daten direkt im Innovationskontext nutzbar zu machen. Auf der Plattform laufen zudem die Ergebnisse aller Fragestellungen in einer zentralen Datenbank zusammen, werden dort aufbereitet und sind für zukünftige Herausforderungen durchsuchbar. Um hier trotz einer Vielzahl an Themen und Information den Überblick zu behalten, laufen im Hintergrund intelligente Algorithmen. Durch semantische Analyse wird dem Nutzer so bereits bei der Eingabe anzeigt, ob sein Beitrag im Zusammenhang mit existierenden Ideen, Diskussion oder Lösungen steht. Damit kann er sofort einsehen, welcher Mitarbeiter die passende Antwort bereits gegeben hat oder gegebenenfalls Lösungsansätze aus verschiedenen Bereichen miteinander vernetzen. Dadurch bekommt die Plattform den Charakter einer allwissenden Anlaufstelle für Probleme aller Art. Sie ist so nicht nur ein bloßes Werkzeug, sondern ein zentraler Bestandteil im Aufbau einer neuen Unternehmenskultur, welche die Mitarbeiter motiviert, sich aktiv mit ihrem Wissen einzubringen. Das stärkt nicht nur das Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen, sondern sorgt in der Praxis auch für nachhaltige Motivation und eine inhaltsreiche Nutzung der Plattform.
Mit Solution Scouting entstehen völlig neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Unternehmen. Indem relevantes Wissen und die richtigen Personen durch eine intelligente innosabi Plattform miteinander vernetzt werden, ist kollaborative Problemlösung auch über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg möglich. Die frischen Impulse und Perspektiven spezialisierter Fachkräfte helfen in der Folge dabei, Herausforderungen schnell zu lösen und verbessern zudem die Qualität der Ergebnisse. Denn durch die immer komplexer und anspruchsvoller werdenden Technologien, wird die optimale Nutzung von Spezialwissen und Innovation mit Mitarbeitern immer wichtiger!
Vieles im Innovationsmanagement dreht sich um die Frage, wie sich möglichst schnell, qualitativ hochwertige Ideen in großer Menge generieren lassen. Dass Innovation mit Mitarbeitern dabei eine zentrale Rolle spielt, ist für die meisten Unternehmen mittlerweile selbstverständlich. Folgt man dem Innovation Benchmark der Unternehmensberatung PwC, dann haben 60% aller Befragten die eigenen Mitarbeiter bereits als wichtigsten Baustein ihrer Innovationsstrategie ausgemacht – noch vor Technologiepartnern und Kunden. Das spiegelt sich auch in der Entwicklung wider, dass immer mehr Unternehmen mit breit angelegten Kampagnen versuchen, Anreize für ihre Mitarbeiter und Führungskräfte zu schaffen, sich mit eigenen Ideen einzubringen. Das Ziel: jeder Einzelne soll mehr Verantwortung für die Innovationsinitiativen des Unternehmens übernehmen. Damit dieses Umdenken jedoch nicht zu reinem Aktionismus verkommt, sondern auf lange Sicht erfolgsversprechende Innovationen generiert, gilt es, eine Reihe von Herausforderungen zu lösen. Eines der dringendsten Probleme ist oft im Innovationsprozess selbst zu finden. Denn egal ob klassischer Workshop, moderner Open Innovation Ansatz oder ausgeklügeltes Incentive Programm, das Einreichen von Vorschlägen durch die Mitarbeiter ist stets nur der erste Schritt. Im Anschluss verpassen es die Unternehmen oft, den Ideen genügend Raum für Testphasen oder die konkrete Umsetzung bereitzustellen. Es fehlt einerseits an Ressourcen, andererseits aber auch an Gremien, die unbefangen und vorurteilsfrei entscheiden, welche Vorschläge nun tatsächlich realisiert werden sollen. So laufen viele gute Ideen Gefahr, wieder vergessen zu werden oder für immer in den Schubladen der Mitarbeiter zu verstauben. Denn die Motivation der Mitarbeiter mehr Eigeninitiative zu zeigen, wird rapide abnehmen, sobald sie merken, dass ihre Ideen perspektivisch keine Chance haben, jemals umgesetzt zu werden. Das Management ist also in der Pflicht, einen offenen und transparenten Prozess zu etablieren, der es allen Mitarbeitern ermöglicht, sich einzubringen, der ihren Ideen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen kann und die Entscheidungsfindung über deren Umsetzung nachvollziehbar macht. Die sich daran anschließende, zweite große Herausforderung liegt nun darin, diese von den Mitarbeitern getriebenen Innovationsinitiativen mit der Gesamtstrategie des Unternehmens in Einklang zu bringen. Laut dem Innovation Benchmark von PwC, haben jedoch 54% der an der Studie teilnehmenden Unternehmen genau damit große Probleme. Noch drastischer wird diese Erkenntnis, wenn man sich vor Augen führt, dass fast zwei Drittel von ihnen 15% ihres Umsatzes direkt wieder in Innovationsprojekte investieren. Das heißt, riesige Summen werden zum Teil ohne konkrete Zielsetzung nach dem Gießkannenprinzip auf diverse Forschungs- und Innovationsprojekte verteilt. Das ist logischerweise wenig effizient, denn nur ein Bruchteil der Ideen hat tatsächlich das Potenzial dieses Investment mit Umsatzsteigerungen oder Einsparungen zurückzuzahlen. Es ist daher besonders wichtig, die erfolgsversprechenden Projekte frühzeitig zu identifizieren und von den potenziellen Fails zu trennen. Nur so ist es letztendlich möglich, Innovationsvorhaben priorisiert anzugehen, Ressourcen effizient zu bündeln und Ideen schnell zur Umsetzung zu treiben. Für die Unternehmen entsteht ein komplexes Dilemma, das sich jedoch einfach lösen lässt. Auf der einen Seite soll eine große Anzahl an Mitarbeitern motiviert werden, sich mit ihren Ideen einbringen. Auf der anderen Seite müssen aus dieser Fülle an Ideen, diejenigen herausgefiltert werden, die es Wert sind, weiter gefördert zu werden. Die Lösung: Innovation Funding. Wir erklären, was sich genau dahinter verbirgt, wie es funktioniert und welche Vorteile es bringt.
Die methodischen Wurzeln von Innovation Funding liegen im Crowdfunding. Dessen Grundprinzipien werden übernommen, erweitert und für den Einsatz im Innovationsmanagement anwendbar gemacht. Der Begriff Crowdfunding stammt ursprünglich aus dem englischen Sprachraum und verrät in seiner Zusammensetzung bereits einiges über das Konzept dahinter – nämlich die Finanzierung durch eine Personengruppe. Es handelt sich dabei also um eine Möglichkeit für Individuen, Unternehmen oder Organisationen, an Kapital für Projekte bzw. Geschäftsideen zu kommen, für deren Verwirklichung ihnen selbst die Mittel fehlen. Die Organisation der Projekte findet dabei meist über das Internet statt. In Deutschland gehören Startnext und Kickstarter zu den bekanntesten und auch erfolgreichsten Crowdfunding Plattformen. Dort haben Ideengeber die Möglichkeit, ihre Projekte zu präsentieren und zu bewerben. Parallel dazu entscheidet die Crowd mit ihren Investments über Erfolg und Umsetzung der Projekte. Dabei gibt es eine im Vorfeld definierte Mindestsumme, die in einem festlegten Zeitraum erreicht werden muss, andernfalls erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück. Es wird zwischen vier Crowdfunding-Modellen unterschieden: reward-based CrowdfundingDie Unterstützer erhalten eine nicht-finanzielle Gegenleistung – z.B. eine Ausfertigung des Projektergebnisses. Da es sich um eine Art Vorverkauf handelt, ist diese Form besonders gut als Test für das Marktpotenzial einer Idee geeignet.equity-based CrowdfundingDie Crowd wird finanziell am Projekterfolg beteiligt. Die Mikroinvestitionen haben eigenkapitalähnlichen Charakter und helfen besonders Startups sowie kleinen Unternehmen, die notwendige Finanzierung aufzubringen.donation-based CrowdfundingDie Spender erhalten eine ideelle Gegenleistung – z.B. eine öffentliche Danksagung oder Auszeichnung. Diese Form wird gerne für soziale und gemeinnützige Projekte genutzt, um ein anlassbezogenes Spendenziel zu erreichen.lending-based CrowdfundingDie Crowd vergibt über eine feste Laufzeit einen Kredit zu einem vereinbarten Zins. Es handelt sich dabei um Fremdkapital und dient Privatpersonen wie Unternehmen als Alternative zum klassischen Bankkredit. Ein prominentes Beispiel für ein erfolgreiches Crowdfunding Projekt ist Virtual Reality. Nach den ersten, eher enttäuschenden Versuchen in den 1990er Jahren wurde die Technologie von traditionellen Geldgebern weitgehend ignoriert. Knapp zwei Jahrzehnte später, im Jahr 2012, startete dann Palmer Luckey – ein aktives Mitglied der Virtual Reality Community – auf Kickstarter ein Projekt, um die nötigen Mittel für ein neues Virtual Reality Headset zu bekommen. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Community bei der Vorbereitung des Projekts, wurde die Kampagne ein riesiger Erfolg. Plötzlich war Virtual Reality kein vergessener Trend mehr, sondern hatte mit Oculus Rift sogar einen technischen Vorreiter. Oculus VR wurde kurz danach für über 2 Mrd. Dollar von Facebook gekauft und der gesamte Virtual Reality Markt erlebte ein explosionsartiges Wachstum. All das wäre ohne Crowdfunding nicht möglich gewesen. Crowdfunding ist jedoch mehr als nur eine alternative Möglichkeit, sich zu günstigen Konditionen finanzielle Mittel zu beschaffen oder Marktforschung zu betreiben. Der einzigartige Wert von Crowdfunding ist vor allem in der emotionalen Bindung der Geldgeber an das Projekt zu finden. Die Motivation der Crowd ein Projekt zu unterstützen, kann viele Gründe haben – in den meisten Fällen bringt Crowdfunding aber die Innovatoren mit denjenigen zusammen, die Innovation benötigen. Anstatt sich mit den Interessen von Banken oder Risikokapitalgebern auseinandersetzen zu müssen, hat der Ideengeber so die Chance, zusammen mit der Community das Projekt unmittelbar voranzutreiben und zu verfeinern. Die Crowd fühlt sich durch den direkten Kontakt mit dem Ideengeber in gewisser Weise ebenfalls verantwortlich für das Projekt. Viele Geldgeber wollen sich mit ihrem Wissen oder ihren Fertigkeiten einbringen oder versuchen über andere Wege – wie beispielsweise Werbeunterstützung – einen positiven Beitrag zu leisten. Diese Dynamik zwischen Projektgestaltern und Geldgebern führt zum Aufbau langlebiger und aktiver Communities, die gemeinsam das gleiche Ziel verfolgen – nämlich das Projekt schnellstmöglich erfolgreich umzusetzen. Durch die Verflechtung mit der Community entsteht eine Art Verpflichtung für beide Seiten, die Misserfolge bei Crowdfunding Projekten auf ein bemerkenswert niedriges Niveau senkt.
Crowdfunding zeigt exemplarisch, welches Potenzial in Plattformen steckt, als dauerhafter Ausgangspunkt für Innovationen und Geschäftsideen zu fungieren. Anstelle von Privatpersonen sind es jedoch die Mitarbeiter, die beim Innovation Funding die Finanzierung übernehmen. Dadurch ändert sich natürlich einiges für den dahinterstehenden Prozess. Typischerweise geben die Unternehmen zu Beginn den ersten Impuls, indem sie auf ihrer Plattform ein Thema vorstellen, zu dem die Mitarbeiter Ideen einreichen können. Die erste Phase im Prozess beschränkt sich also darauf, einen groben Rahmen abzustecken und ergebnisoffen Ideen zu sammeln. Ähnlich wie beim Crowdfunding wird dabei darauf geachtet, dass die Ideen detailliert ausformuliert werden und eine konkrete Zielsetzung beinhalten – das kann die Ausarbeitung eines tragfähigen Konzepts sein oder auch der Bau eines ersten Prototyps. Dadurch bewegen sich die Ideen auf einem qualitativ sehr hohen Level und enthalten bereits frühzeitig wichtige Information hinsichtlich der für die Umsetzung benötigten Zeit, Ressourcen und finanziellen Mittel. Nun haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit sich die Vorschläge anzusehen. Sie können ihre Favoriten liken und kommentieren, ihre Hilfe und Expertise anbieten, Lösungsvorschläge einbringen oder auf verwandte Projekte verweisen. Durch diese direkte Kollaboration zwischen den Mitarbeitern, gewinnen die Ideen weiter an Kontur. Wie es dann weitergeht, können die Unternehmen noch vor dem Start der Kampagne selbst entscheiden, indem sie über die Plattform verschieden Phasen und Gates definieren. Das gibt den Mitarbeitern Anleitung, an welchen Punkten sie sich einbringen können und macht den Weg einer Idee bis zur Umsetzung gleichzeitig transparent. Denkbar sind verschiedene Optionen – im Zentrum steht jedoch immer das Funding durch die Mitarbeiter. Meistens wird die Auswahl für das Funding durch eine Voting-Phase auf eine überschaubare Menge an Ideen reduziert oder ein Expertengremium des Unternehmens wird dazwischengeschaltet, um nach vordefinierten Kriterien zu selektieren. Danach beginnt das Innovation Funding. Die Mitarbeiter tun das natürlich nicht mit ihrem persönlichen Geld, sondern anhand eines vom Unternehmen für die jeweilige Innovationskampagne zugewiesenen Budgets. Alle Vorschläge, die ihr Funding Ziel erreichen, erhalten die entsprechenden Ressourcen und werden direkt vom Ideengeber umgesetzt. Diese sind nicht allein, sondern reichen die Idee entweder von Anfang an zusammen mit einem Team ein oder das Team formiert sich durch den kollaborativen Ansatz von ganz allein. Innovation wird so zur Aufgabe aller Mitarbeiter: von der Ideengenerierung, über die Verteilung von Budgets bis hin zur tatsächlichen Realisierung. Die Methode ist vor allem dann besonders erfolgreich, wenn die Projekte samt den Teams nach der Finanzierung in Accelerator oder Incubator Programme überführt werden. Das motiviert die Mitarbeiter mehr Verantwortung für die Zukunft des Unternehmens zu übernehmen und stärkt den Entrepreneurship Spirit. Der offene Prozess verhilft den Projekten auch insgesamt zu mehr Sichtbarkeit und Reichweite im Unternehmen. Über die Plattform wird so ein riesiger Pool an Personen und Wissen aktiviert, der in die Wertschöpfung eingebunden werden kann. Das Thema Kulturwandel ist damit kein Fremdkörper mehr, sondern wird tagtäglich in diversen Situationen verwirklicht.
Der große Vorteil von Innovation Funding für Unternehmen, ist die enorme Beschleunigung des Innovationsprozesses. Ein nahtloser Übergang – von Ideation bis zur tatsächlichen Umsetzung – macht die Realisierung von Innovationsprojekten in nur wenigen Wochen möglich. Beginnend mit dem Sammeln und Ausarbeiten von Ideen, über Abstimmungsphasen, bis hin zum Funding und den Bau erster Prototypen, können alle Aktivitäten über eine zentrale innosabi Plattform abgewickelt. Dadurch wird Innovation mit Mitarbeitern schnell und agil. Denn gerade in Zeiten von Disruption und digitaler Transformation gilt: Eine Idee allein macht noch keine Innovation, auf die Umsetzung kommt es an!
Veränderungen vollziehen sich heutzutage viel schneller als noch vor ein paar Jahren. Die Digitalisierung und damit einhergehende, neue Technologien beeinflussen nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Erwartungen und Bedürfnisse. Das wirkt sich besonders auf Unternehmen aus, deren Zielgruppen Verbraucher und Endkunden.
Um am Puls der Zeit zu bleiben, müssen neue Produkte, Services und Dienstleistungen ständig an die veränderten Nutzerbedürfnisse angepasst werden. Die zunehmende Geschwindigkeit des Wandels führt dazu, dass auch Unternehmen immer schneller Anpassungen in ihrem Produkt- und Serviceportfolio vornehmen müssen. Damit das gelingt, ist ein regelmäßiger Austausch zwischen Unternehmen und Kunden notwendig. Denn wer weiß am besten über die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer Bescheid als diese selbst? Unsere Erfahrungen zeigen, dass Kollaboration und Kundennähe deutlich erfolgreicher sind als klassische Marktforschung. Letztere ist meist zeitaufwändig und kostspielig – und kann einen echten Dialog zwischen Unternehmen und Kunde nicht ersetzen. Denn ein Dialog ist keine Einbahnstraße, genauso wenig wie Kollaboration. Vielmehr müssen beide Seiten bereit sein, gemeinsam an den Produkten und Dienstleistungen der Zukunft zu arbeiten. Eine solche Zusammenarbeit kann in kleinen Workshops mit ausgewählten Kunden stattfinden. Doch mithilfe digitaler Tools können Unternehmen deutlich mehr Personen an ihrer Entwicklung beteiligen. Egal, ob Kunde oder nicht. Alle können sich an der kollaborativen Ideenfindung beteiligen und gemeinsam an Produkten oder Services feilen. innosabi Kunden setzen auf die Kollaboration mit Konsumenten, Nutzern und Verbrauchern. Mithilfe neu etablierter Strukturen kann Kundennähe so im ganzen Unternehmen gelebt werden. Innovative Ideen entstehen mit Crowd Innovation, während sie anschließend im Prototype Testing auf Nutzerfreundlichkeit geprüft werden. Zusätzlich zur eigenen Community können mit dem Supercharger Menschen weltweit nach ihren Meinungen, Erwartungen und Bedürfnissen befragt werden. So entstehen kundennahe Produkte oder Services in einem echten Dialog – durch Co-Creation mit Kunden.
Wie soll eine Banking-App aussehen, damit sie den Bedürfnissen der Nutzer entspricht? Wie stellen sich die Menschen die Bank der Zukunft vor? Was sollte an dem neuen Chatbot noch verbessert werden, damit er einen echten Mehrwert bietet? Seit 2014 diskutiert die Postbank solche Fragen gemeinsam mit ihren Kunden im Postbank Ideenlabor. Auf der Plattform finden kollaborative Innovationsprojekte statt, bei denen die Kunden in jeden Schritt der Produktentwicklung eingebunden werden. Es beginnt mit der Diskussion und Konsolidierung der Bedürfnisse in der gesamten Community. Anschließend werden in mehreren Schritten mögliche Lösungen entwickelt. Je nach Projekt beinhaltet das auch das Testen eines realen Prototyps und das stete Verbessern bis zu einem fertigen Produkt. Auf diese Weise werden auf der Plattform pro Jahr rund 50 Projekte gestartet. Alle haben einen direkten Einfluss auf die Entwicklung oder Verbesserung eines Produkts oder einer Dienstleistung. Insgesamt wurden in diesen Kooperationsprojekten mehr als 8.000 Vorschläge und Beiträge von Kunden gesammelt.
Das Postbank Ideenlabor diente dabei von Anfang an der ganzheitlichen Zusammenarbeit mit den Kunden, um diese von der ersten Idee bis zur Umsetzung des Ergebnisses einzubinden. Die Plattform bildet für alle Bereiche des Unternehmens die zentrale Schnittstelle zum Kunden. Auf diese Weise ist ein positives, konstruktives Umfeld für Feedback entstanden. Die inzwischen über 12.000 Mitglieder der Postbank Community wissen, dass ihre Ideen und ihr Feedback ernst genommen werden.
„Wenn Sie bereit sind, Ihre Kunden zu fragen, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass ihre Antworten gehört werden. Es muss etwas passieren, wenn Nutzer ihre Meinung klar zum Ausdruck bringen. Deshalb ist es unser Ziel, Fragen immer ganzheitlich anzugehen. Beginnen Sie mit einer Idee, arbeiten Sie gemeinsam an einem Konzept und entwickeln Sie schließlich ein tragfähiges Mindestprodukt. Wir wollen die Teilnehmer auf der ganzen Reise mitnehmen. Denn in großen Unternehmen wie dem unseren kann der Weg von neuen Erkenntnissen zu neuen Produkten etwas weniger direkt sein, als wir es uns wünschen. Und das bedeutet auch, dass man bereit sein muss, die eigenen Annahmen und Pläne loszulassen, wenn die Gemeinschaft anders denkt.“ – Martin Brings, Leiter Ideenlabor
Diese Aussage untermauert Martin Brings mit einem Beispiel. Die Postbank plante eine Finanz-App für Kinder und Jugendliche, mit der sie ihre Ausgaben verfolgen und so Verantwortung im Umgang mit Geld erlernen können. Die richtige Zielgruppe innerhalb der Postbank-Community zu finden - nämlich Eltern, die mit ihren Kindern an einer solchen App arbeiten wollten - war eine Herausforderung. Doch sie hat sich gelohnt. Bereits in frühen Phasen der Diskussion über die Bedürfnisse der jungen Nutzer wurde klar, dass die Ideen der erwachsenen Produktmanager in eine ganz andere Richtung gingen als die Erwartungen der Kinder. Auf der Basis dieses Feedbacks ging das Projektteam einen Schritt zurück und überarbeitete das gesamte Konzept von Grund auf. Mit Erfolg. Durch regelmäßige Feedbackschleifen und Prototypentests entstand die fertige App.
Ein immer aktuelles Produktportfolio bedeutet, stetige Weiterentwicklung. Ein guter Kundenservice bedeutet, stetes Anpassen an Kundenbedürfnisse. Genau diese Orientierung an den Erwartungen der Kunden ist zentral für neue Ideen und Innovationen.
„Unsere Kunden haben eine klare Vorstellung davon, was sie von uns brauchen und erwarten. Was könnte also besser sein, als unsere Kunden zu fragen, was ihnen wichtig ist und was sie mögen." – Anke Courtial, Projektleitung Ideenschmiede, Telekom
Aus diesem Grund hat die Deutsche Telekom entschieden, proaktiv nach den Bedürfnissen und Erwartungen ihrer Kunden zu fragen. Mit der Plattform Telekom Ideenschmiede, die im Januar 2018 startete, gibt das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, Produkte und Services aktiv mitzugestalten. Die über 6000 Mitglieder können zu den unterschiedlichsten Themen befragt werden – dabei entstehen in unter vier Tagen repräsentative Ergebnisse. Die Plattform ermöglicht der Telekom unkompliziert und zeitnah sowohl quantitatives als auch qualitatives Feedback von Kunden, aber auch Nicht-Kunden einzuholen. Klassische Marktforschung ist hier im direkten Vergleich zeitaufwändiger und langwieriger. Mithilfe der Telekom Ideenschmiede werden Entscheidungen, die Kunden betreffen, beschleunigt. Das Ideenschmiede-Team ist fest im Unternehmen verankert und Ansprechpartner für alle Bereiche der Telekom. Gemeinsam mit Experten aus den jeweiligen Fachbereichen werden Projekte auf der Plattform umgesetzt und die Ergebnisse in die Abteilungen zurückgespielt. So fließen die Bedürfnisse, Erwartungen und Meinungen immer wieder in verschiedene Projekte der Telekom ein – und sorgen für eine umfassende Kundenorientierung.
Im Frühjahr 2018 veranstaltete die Deutsche Bank gemeinsam mit dem FinTech Incubator FinLeap einen Hackathon. Die Challenge bei diesem Female Hackathon lautete: „Eine Lösung von Frauen für Frauen zu entwickeln: Sie sollte Frauen dabei unterstützen, ihre Finanzsituation vom Berufseinstieg, über Familiengründung, Wiedereinstieg in den Job bis hin zur Rente zu überblicken und zu planen.“ 29 Hackerinnen stellten sich in sieben Teams dieser Herausforderung. Innerhalb von zwei Tagen wurden Ideen und Prototypen entwickelt. Zum Schluss wurden die besten drei Projekte prämiert. Doch das Besondere bei diesem Hackathon war die Möglichkeit für die Teilnehmerinnen, mit dem innosabi Supercharger unmittelbar Feedback zu ihren Ideen einzuholen. Insgesamt haben die Teams 43 Fragen an die Community gestellt und quasi über Nacht Antworten von 180 Personen erhalten. So konnten die Teilnehmerinnen sicher gehen, dass sie auf dem richtigen Weg waren. „Wir haben den Supercharger genutzt, um sicherzustellen, dass wir unsere Idee in die richtige Richtung entwickeln – passend zu den Nutzerbedürfnissen“, so Team SpaceHamster. Ein anderes Team krempelte ihre ursprüngliche Idee sogar vollständig um. Die Supercharger Befragung ergab, dass die Bedürfnisse von potenziellen Nutzern in eine andere Richtung gingen als von den Teilnehmerinnen angenommen. Mit dem innosabi Supercharger kann bereits in einem frühen Stadium der Ideenfindung festgestellt werden, ob die Produktidee mit den Bedürfnissen potenzieller Nutzer übereinstimmt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Ressourcen zielgerichtet eingesetzt werden.
Als öffentliche Verwaltungsbehörde steht die Bundesagentur für Arbeit nicht wie ein privates Unternehmen vor den Herausforderungen des Wettbewerbs auf dem Markt. Aber auch staatliche Unternehmen sind mit sich ändernden Erwartungen und Bedürfnissen ihrer Zielgruppe konfrontiert – insbesondere in Hinblick auf die Digitalisierung. Die besondere Herausforderung für die Bundesagentur für Arbeit (BfA) besteht in der Breite des Themenspektrums: Von der Handhabung des Arbeitslosengeldes über die Beratung bei der Berufswahl bis hin zur Etablierung von Ausbildungsprogrammen gemeinsam mit Unternehmen. Hinter all diesen Themen stecken sehr unterschiedliche Kundengruppen. Um herauszufinden, was die Erwartungen und Bedürfnisse ihrer Kunden sind, hat die Bundesagentur die Plattform Ideenwerkstatt ins Leben gerufen. Dort werden digitale Lösungen und Dienstleistungen in direkter Zusammenarbeit mit verschiedenen Zielgruppen wie Arbeitssuchenden oder Unternehmen entwickelt. Mithilfe der Ideenwerkstatt ist die BfA optimal mit beiden Seiten vernetzt und kann ihre Arbeit auf die jeweiligen Bedürfnisse abstimmen.
"Die Gefahr besteht immer darin, dass man die Bedürfnisse auf Kunden- oder Arbeitgeberseite nicht kennt und dann vielleicht nur in eine Richtung etwas entwickelt, ohne wichtige Details zu bemerken. Durch die direkte Zusammenarbeit in der Ideenwerkstatt vermeiden wir solche Fehlentwicklungen." – Christine Bulenda, Bundesagentur für Arbeit
Dass dies sowohl für Arbeitssuchende als auch Arbeitgeber funktioniert, zeigt die Ideenwerkstatt seit November 2015. Für die Zusammenarbeit mit Unternehmen bedeutet das, neue Lösungen und Dienstleistungen im Bereich digitales Recruiting zu entwickeln. Zusätzlich entstehen auch neue Angebote für Arbeitssuchende. Ein gutes Beispiel dafür ist die App der Bundesagentur für junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Entwicklungsprozess hat die BfA erste Entwürfe der Funktionalitäten in einem digitalen Prototyp umgesetzt. Diese wurden in iterativen Schleifen mit jungen Menschen auf der Suche nach einer Berufsausbildung getestet. Durch das schnelle, qualitative Feedback auf der Plattform konnte die Bundesagentur sicherstellen, dass die App optimal den Bedürfnissen der Nutzer entspricht. So bündelt die Ideenwerkstatt die Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeitssuchenden für eine digitale, nutzerzentrierte Zukunft des öffentlichen Sektors. Unsere Erfahrungen mit Unternehmen wie der Postbank, Telekom oder der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass eine Kollaboration mit externen Stakeholdern ein zentraler Bestandteil von Innovation ist. In Co-Creation mit Kunden können Produkte und Services entstehen, die perfekt auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten sind. Auf diese Weise profitieren Organisationen wie Kunden von einer Zusammenarbeit.
Das innosabi Panel auf den Daimler Digital Life Days 2018 bot die optimale Gelegenheit, uns intensiv mit Frieder Munk über den Einsatz der innosabi Software bei der Daimler AG auszutauschen. Frieder Munk verantwortet bei Daimler Digital Life die Themen Unternehmenskultur sowie Innovation und war einer der Organisatoren der Veranstaltung. Mithilfe einer Crowd Ideation Plattform von innosabi unterstützt er zudem diverse Abteilungen im Unternehmen bei Innovationsprojekten zusammen mit Mitarbeitern. DAIMLER IDEAS ist eine Plattform für konzernweite Kollaboration und virtuelles Crowdfunding. Durch den Innovation Funding Ansatz wird Innovation hier zur Aufgabe aller Mitarbeiter: von der Ideengenerierung, über die Verteilung von Budgets bis zur tatsächlichen Realisierung.
„Mit der Plattform bekommen wir die notwendige Transparenz in die Umsetzungsprozesse von Innovationen. Entscheidungen werden nicht mehr im stillen Kämmerlein getroffen, sondern die Mitarbeiter haben jederzeit die Möglichkeit zu verfolgen, was gerade mit ihren Ideen geschieht.“Frieder Munk, Daimler AG
Hier das komplette Interview mit Frieder Munk und innosabi CEO, Catharina van Delden. https://www.youtube.com/watch?v=A6TGshQ1M3c
Bringen auch Sie organisationsweiten Wissensaustausch und Innovationskultur mit agilem Innovationsmanagement in Ihr Unternehmen. Machen Sie die Expertise und die Ideen Ihrer Mitarbeiter nutzbar, um schneller als je zuvor Innovationen zu schaffen. Profitieren Sie von den spezialisierten Funding und Solution Scouting Funktionen der innosabi Software.
Im Rahmen des innosabi Kunden Panels auf den Daimler Digital Life Days 2018, hatten wir die Möglichkeit uns ausführlich mit Nicolas Limbach über den Einsatz der innosabi Software bei der Bayer AG zu unterhalten. Nicolas Limbach verantwortet in der Strategieabteilung des Einkaufs die Förderung und Umsetzung von Innovationen im Beschaffungsprozess - vor allem für die Bereiche Gesundheit und Nutzpflanzen. Dabei greift die Bayer AG auf ihr riesiges Netzwerk an Lieferanten zurück und bindet sie mithilfe der Plattform THRIVE gezielt in Innovationsprojekte ein. Der Supplier Innovation Ansatz von innosabi macht es möglich, das Wissen und die Innovationskraft externer Stakeholder nutzbar zu machen, um kollaborative Problemlösungen zu initiieren.
"Im Vergleich zum traditionellen Verfahren, verkürzen wir durch den Ideation Prozess mit unseren Lieferanten auf der Plattform die Zeit bis wir am Markt sind um circa 7 Monate - was sich natürlich auch in zusätzliche Einnahmen transferiert."
Nicolas Limbach, Bayer AG
Hier das komplette Interview mit Nicolas Limbach und innosabi CEO, Catharina van Delden.Mit dem Supplier Innovation Ansatz ist es möglich, eine geschützte, virtuelle Umgebung im Unternehmen zu etablieren, um gezielt relevante Experten einzuladen und sensible Informationen auszutauschen.
"Ausgewählte Zulieferer helfen uns bei der Bearbeitung von Problemstellungen im Business, die wir nur beschreiben können. Für die Lösung fehlen uns die Spezifikationen, das Wissen oder die Ressourcen."
Nicolas Limbach, Bayer AG
Durch das strukturierte Einholen und Bewerten von Ideen finden sich schnell passende Lösungen, die direkt mit den jeweiligen Lieferanten umgesetzt werden können. So finden sich Lösungen für Herausforderungen im Innovationsprozess, noch bevor diese entstehen.
"Mithilfe der innosabi Software können wir unseren Partnern schnell Feedback zu ihren Ideen geben und sie mit der Umsetzung beauftragen. Das motiviert die Zulieferer, innovative Technologien bevorzugt mit uns zu realisieren, da sie im Gegenzug von langfristigen Geschäftsbeziehungen profitieren."
Nicolas Limbach, Bayer AG
Nutzen auch Sie das Wissen und die Kompetenz Ihrer Lieferanten und Partner für Innovationsprojekte. Verkürzen Sie die Zeit bis zur Markteinführung und beschleunigen Sie die Internalisierung neuer Technologien. Stärken Sie mit Supplier Innovation die Beziehungen in Ihrem Netzwerk und verschaffen Sie sich Wettbewerbsvorteile durch kollaborative Ideation mit ihrem Ökosystem.
Der erste Schritt in die Zukunft des digitalen Innovationsmanagements geht ganz einfach! Füllen Sie das Kontaktformular aus, beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen und ein innosabi Experte wird sich umgehend bei Ihnen melden. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!
Dr. Bettina von Stamm ist eine renommierte Expertin für Innovation, Produktentwicklung und Design. Sie forscht und arbeitet seit über 25 Jahren im Bereich Innovation und bezeichnet sich selbst als Innovation Philosopher, Storyteller oder Catalyst. 2004 gründete sie das Innovation Leadership Forum: einen Think & Do Tank, der Organisationen hilft ihre Innovationspotenziale zu verstehen, freizusetzen und die Performance zu verbessern. Im Gespräch mit Julia Schmidt, gibt sie uns einen spannenden Überblick, wie sich Innovationskonzepte und unsere Perspektiven auf das Feld der Innovation in den letzten Jahrzehnten gewandelt haben:
"Innovation gab es schon immer. Was sich jedoch verändert hat, ist das Ausmaß, in dem wir Innovationen bewusst und proaktiv versuchen hervorzubringen."
Als wichtigsten Ratschlag erteilt die Innovationsexpertin jeder Organisation die folgende Aufgabe:
"Definieren Sie, was Innovation für Sie bedeutet und warum Sie genau diese Art der Innovation wollen. Alle Unternehmen denken und behaupten, Innovation wäre ihnen wichtig. Aber die Meisten haben keine unternehmensweite Definition festgelegt und jeder hat eine andere Vorstellung von dem, was Innovation ist und bedeutet."
Laut Dr. Bettina von Stamm gibt es dabei nicht "die richtige'' Definition von Innovation, sondern jeweils im spezifischen Kontext der Organisation eine oder sogar mehrere:
"Wer versucht Innovation für sich zu definieren, wird feststellen, dass schnell eine ganze Innovationslandschaft daraus wird. Es ist wichtig zu wissen, wo, wie und warum in dieser Landschaft eine Innovation stattfinden soll, muss oder wird. Erfolgsfaktoren sind in jeder Organisation, jedem Unternehmen und für jede Art von Innovation unterschiedlich."
Der Überblick, den Dr. Bettina von Stamm über die Veränderungen des Innovationsbegriffs in den letzten 30 Jahren geben kann, ist bemerkenswert. Sie sagt, dass es jede Art der Innovation schon immer gab, nur eben nicht als bewusst gefördertes Konzept, sondern unbewusst, zufällig oder aus einer Notsituation heraus. Das Konzept des Innovationsmanagements drehte sich in den frühen Neunzigern zunächst nur um Produktinnovationen. Es ging lediglich darum, über Forschung und Entwicklung die eigenen Produkte besser zu machen. Seitdem hat sich vor allem die Weite bzw. die Perspektive des Konzepts von Innovation verändert. Als man immer weniger Möglichkeiten in der reinen Produktinnovation sah, folgte die Prozessinnovation. Kosteneffizientere Maschinen, vereinfachte Prozesse und intelligente Lagerhaltung wurden implementiert. Nachdem auch dieses Potenzial weitgehend ausgeschöpft schien, folgte die Serviceinnovation. Hier wurde am Ende der Verkaufsprozesses angesetzt und – modern ausgedrückt – die User Experience optimiert. In den frühen Zweitausendern kam dann die gezielte Geschäftsmodell Innovation dazu.Damit war das Thema Innovation innerhalb der Unternehmen von der kleinsten Einheit, dem einzelnen Produkt, zur größtmöglichen Einheit, dem Geschäftsmodell geklettert. Jedoch sagt Dr. Bettina von Stamm dazu klar:
,,Eine Sache ist sicher: Die Veränderungen der Innovationskonzepte sind damit nicht vorbei. Es ist eine endlose Reise, bei der man nie weiß, was einen nach der nächsten Weggabelung erwartet.''
Wir bedanken uns sehr herzlich für das großartige Interview und freuen darauf gemeinsam herauszufinden, welche Konzepte der Innovation sich in Zukunft durchsetzen werden.
Die automatica ist die Leitmesse für intelligente Automation und Robotik und bietet hier in München die weltgrößte Ausstellung von Industrie- und Servicerobotik, Montagelösungen sowie maschinellen Bildverarbeitungssystemen und Komponenten. Vom 19. bis 22. Juni diesen Jahres waren wir mit dem Projekt RoboPORT vor Ort. Unter den 833 Ausstellern aus 47 Ländern und rund 43.000 Besuchern konnten wir neue Eindrücke sammeln und unsere Erfahrungen weitergeben. Amir Duran, Entwickler bei innosabi, hat sich auf der Messe umgesehen und zieht Bilanz:
„Die Begeisterung der Besucher, wenn sie (unseren) Roboter sehen ist unglaublich, fast schon wie Kinder in einem Spielzeugladen! Wir stehen hier erst ganz am Anfang einer enormen Entwicklung und diese Stimmung und Energie kann man in jeder Ausstellerhalle spüren. Roboter selbst zu steuern, sich neue Anwendungen und Funktionen zu überlegen – das löst nicht nur in mir, sondern auch bei vielen anderen Entwicklern echte Faszination aus. Auf unserer Plattform roboport.innosabi.com können Interessenten, Entwickler und Unternehmen gemeinsam an neuen Konzepten arbeiten. Einfacher und direkter kann Kollaboration im High-Tech-Bereich glaube ich nicht sein.“
Das Projektziel:RoboPORT ist eine Plattform, über die Entwickler, Ideengeber oder Auftraggeber zusammen kommen können, um in einem offenen, kollaborativen Dialog neue Konzepte und Prototypen im Bereich Robotik zu entwickeln. Die Robotik-Entwickler-Plattform verringert über verschiedene Hardware-, Software- und Kreativpartner die Schwelle von der Idee zum Prototyp, für Experten aber auch für zunächst fachfremde Nutzer. Außerdem dient die Plattform dazu, Open-Source-Module und CADs zu teilen, um die Entwicklung neuer Projekte weiter zu beschleunigen.
Als Anbieter von Software für agiles Innovationsmanagement ist es für uns besonders wichtig, neue Trends und innovative Ansätze frühzeitig zu erkennen und Entwicklungen mitzugestalten. innosabi ist deshalb Teil mehrerer Forschungsprojekte.
Was ist der Ursprung von Innovation? Eine an sich fast philosophische Frage. Sie lässt sich jedoch einigermaßen leicht beantworten, wenn man sich ein kleines Gedankenspiel vor Augen führt: Wo wären wir heute ohne Innovationen? Wie würde unsere Welt aussehen, hätten wir nicht herausgefunden, wie man Werkzeuge herstellt? Wie lange würden wir leben, wüssten wir nichts von Penizillin oder anderen medizinischen Heilmitteln? Was würden wir essen, wo würden wir wohnen und wie würden wir uns ohne Kunst und Kultur unterhalten? … Ein sehr tristes Szenario zeichnet sich ab. Der Alltag wäre bestimmt von einem immer fortwährenden Überlebenskampf. Unsere Existenz kurzlebig und ohne nachhaltige Errungenschaften. Das Leben beschwerlich und geprägt von eintönigen Tätigkeiten. Die Geschichte hatte glücklicherweise andere Pläne mit der Entwicklung der Menschheit! Diese Evolution ist untrennbar an die Entstehung von Innovationen gekoppelt. Denn seit wir diesen Planeten bevölkern, streben wir danach, uns und die Welt um uns herum zu verstehen und zu verbessern. Angefangen bei Faustkeil, Ackerbau und der Beherrschung des Feuers. Über das Rad, die Metallverarbeitung und den Buchdruck. Zu Strom, Mikrochips und Internet – und damit hinein in die digitale Welt von heute.
Innovation ist also nichts Abstraktes, sondern das greifbare Ergebnis des menschlichen Drangs nach mehr Wissen und Fortschritt – gehört somit als Eigenschaft zum Menschen wie die Fähigkeit zu sprechen. Unser Antrieb, den Status quo zu hinterfragen und beständig auf der Suche nach neuen Ideen zu sein, hat sich dabei über die Jahrtausende kaum verändert: Über allem steht der Wunsch nach einem komfortablen Leben in Wohlstand, Frieden und Gesundheit. All die Sehnsüchte und Vorstellungen, wie wir unser Leben einfacher und gehaltvoller gestalten können, begleiten uns unablässig in unserem alltäglichen Denken und Handeln. Sie begleiten uns in der Freizeit, auf der Suche nach Wegen, die uns gegebene Zeit möglichst effizient zu nutzen, um mehr Raum für die schönen Dinge im Leben zu haben. Sie beschäftigen uns in der Arbeit, wo wir danach streben Prozesse zu verbessern oder neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, um einen positiven Mehrwert für unser Unternehmen zu stiften oder die eigenen Karrierechancen voranzutreiben.

Der Ursprung von Innovation liegt also in den großen und kleinen Dingen des alltäglichen Lebens. Es sind Dinge, die wir verbessern oder an sich verändernde Anforderungen und Bedürfnisse anpassen wollen. Es sind Ressourcen, deren Endlichkeit uns dazu zwingt, neue Problemlösungen zu entwickeln. Es sind Imaginationen von bisher noch nicht verwirklichten Gebrauchsgegenständen, die uns antreiben, radikal neue Technologien zu realisieren. Wir leiten Fragestellungen ab, wie man dieses oder jenes anders machen könnte und eignen uns das dafür nötige Wissen an. Dabei stoßen wir unweigerlich auf Probleme und werden mit den Grenzen des momentan Möglichen konfrontiert. Und das ist der genuine Ausgangspunkt für die Entstehung von Innovation: Der Wunsch nach Veränderung und Fortschritt durch das Überwinden von Hindernissen und Verschieben von Grenzen. Das Schöne daran ist, dass jeder Mensch unterschiedliches Wissen entsprechend seiner individuellen Ausprägung und Wünsche in sich trägt. Jeder hat sich gewisse Fertigkeiten angeeignet oder wertvolle Erfahrungen gesammelt, die eingebracht werden können. Somit birgt letztendlich auch jeder Mensch das Potenzial in sich, zum Impulsgeber für Innovation zu werden oder sich an deren Umsetzung zu beteiligen. Vor allem dann, wenn ein Problem in unserem Alltag allgegenwärtig ist oder uns auf gewissen Weise einschränkt, ist die persönliche Motivation besonders groß, als Pionier voranzugehen und auch Risiken in Kauf zu nehmen. Ein in dieser Hinsicht sehr emotionales Beispiel ist die Geschichte von Tal Golesworthy, der seine unheilbare Krankheit nicht einfach hinnehmen wollte und durch eine kleine aber feine Innovation sein Leben und das Leben anderer verbessert hat. Der große und nicht genug zu betonende Vorteil von Tal Golesworthy: Er dachte wie ein Ingenieur und nicht wie ein Mediziner. Somit brachte er eine völlig neue Perspektive in alte und bisher erfolglose Behandlungsmethoden.
Bei innosabi versuchen wir die voranstehenden Argumente auf unseren Plattformen umzusetzen und mit unserer Software zum Ursprung von Innovation vorzudringen. Im Mittelpunkt steht dabei die Vernetzung von Menschen, ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten. Denn die Prämisse, dass jeder Mensch der Ausgangspunkt für Innovation sein kann, gilt natürlich besonders für Organisationen, Unternehmen und ihren riesigen Ökosystemen aus Kunden, Zulieferern, Wissenschaftlern und vielen mehr. Die Potenziale sind nahezu unendlich und warten nur darauf, mit der richtigen Infrastruktur aufgedeckt und zusammengeführt zu werden.
Zwar haben wir jedes der Prinzipien für Agile Innovation einzeln vorgestellt, doch existieren diese nicht getrennt voneinander. Agile ist ein großes Ganzes, in dem alle vier Grundsätze als Zahnrad im Uhrwerk dienen. Die wichtigsten Prinzipien für den Erfolg sind Interaktion, Kollaboration, Prototypen oder beta-Versionen sowie die Möglichkeit, schnell auf Veränderung zu reagieren. Aber warum haben agile Prinzipien im Kontext von Innovationen und Produktentwicklung ein so großes Potenzial? Auch hier liegt die Antwort – wenn auch stark vereinfacht – in der Digitalisierung. Software und intelligente Technologien erweitern innerhalb der digitalen Transformation kontinuierlich ihren Einflussbereich. Diese Entwicklung macht vor der Arbeitswelt keinen Halt. So wie die Verbreitung von PCs und dem Internet die perfekten Voraussetzungen für die agile Entwicklung boten, bietet die Digitalisierung nun die Möglichkeit, diese Prinzipien auch in anderen Bereichen systematisch anzuwenden.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich die Werte des „Agile Manifesto“ besonders gut auf das Innovationsmanagement übertragen lassen. Komplexe Probleme zu lösen, unvorhersehbaren Veränderungen zu trotzen und gute Ergebnisse zu erzielen – dafür steht Agilität. Was bedeutet agil im Hinblick auf Innovationen? Das lässt sich anhand der vier Prinzipien für Agile Innovation verdeutlichen, die wir bereits in früheren Beiträgen vorgestellt haben. Sie lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Zwar bleiben Unsicherheit und Disruption wachsende Faktoren in der modernen Unternehmenswelt, jedoch stehen mehr Informationen und Daten zur Verfügung als je zuvor. Entsprechend agiler Prinzipien verarbeitet, können diese dazu beitragen, Unsicherheiten zu minimieren und Innovationen voranbringen. Damit liefert Agilität einen Lösungsansatz für das Kernproblem: Die Welt verändert sich immer schneller und genau diese Geschwindigkeit führt zu Unsicherheit. Doch mit einer agilen Vorgehensweise können Unternehmen selbst schneller werden und Veränderungen so zu ihrem Vorteil nutzen.
Ein gutes Beispiel dafür sind Software Startups, die sich zu großen Unternehmen entwickelten. Sie behielten ihre agile Denkweise bei. Die Agilität durchdrang jede Ecke und jedes Niveau der Branche und drängte sie weit über die reine Management-Methode hinaus. Es wurde zum zentralen Element einer definierenden Identität, die Softwareentwickler organisationsübergreifend zusammenbringt und sich zugleich von den Prozessen der analogen Welt abgrenzt. Wie im Manifest gefordert, definierten die Prinzipien des Agilen eine tatsächliche Arbeitskultur in einer digitalen Umgebung. Eine Transformation, die die Welt außerhalb der Softwareentwicklung einholen muss.In der Praxis können unserer Erfahrung nach die Principles of Agile Innovation nur in einer digitalen Infrastruktur erfolgreich gelebt werden. Um das zu ermöglichen und Unternehmen auf ihrem Weg zu Agile Innovation zu unterstützen, haben wir die innosabi Software entwickelt. Wer live erleben möchte, wie das funktioniert, kann hier eine Demo anfordern.
Am 08.03.2018 fiel endlich der lang ersehnte Startschuss für den LabCampus am Flughafen München. Als zukünftiger Technologiepartner des neuen Innovationsstandorts waren wir auf dem Launch Event unterwegs, haben auf dem Podium über die Chancen und die Herausforderungen des Projekts diskutiert und viele spannende Eindrücke mitgenommen.
Wo und wie entsteht Innovation? Eine gleichermaßen simple wie kompliziert zu beantwortende Frage, die wir uns ständig stellen und die unsere Arbeit von Beginn an wie ein Mantra begleitet. Eine allgemeingültige Aussage haben wir über die Jahre noch nicht gefunden. Dennoch gibt es Dinge, die wir aus unserer Erfahrung heraus als elementar erachten und die deshalb auch den Kern all unserer Produkte bilden. Allen voran braucht Innovation Raum: Freiraum für das Entstehen und Ausleben von Kreativität, vernetzte Räume für den Austausch von Wissen und die Identifikation relevanter Akteure, gemeinschaftliche Räume für die unmittelbare Kollaboration von Menschen sowie Spielraum für das Ausprobieren, Testen und Anpassen von Ideen. Am Flughafen München entstehen mit dem LabCampus momentan genau diese Räume. Was wir mit der innosabi Technologie digital abbilden und in eine Infrastruktur für Innovation übersetzen, wird hier in Zukunft gelebte Wirklichkeit. Als „Silicon Valley im Erdinger Moos“ beschrieb der bayerische Finanzstaatssekretär Albert Füracker das Projekt in der Eröffnungsrede des Launchevent. Und abgesehen von der geografischen Ausdehnung sind die aufgezeichneten Parallelen zum amerikanischen Vorbild keineswegs zu hoch gegriffen. Denn die Namen der beteiligten Partner lesen sich wie das Who”™s who der deutschen Wirtschaft sowie Forschungslandschaft und spiegeln den Anspruch wider, eine möglichst breite Basis an Kompetenzen und Potenzialen zusammenzuführen. Neben Siemens, SAP, BMW, dem Fraunhofer-Institut, der FAU Nürnberg-Erlangen und vielen weiteren renommierten Akteuren, wird auch innosabi ein Büro auf dem Campus beziehen. Der LabCampus soll ein unternehmens- und branchenübergreifendes Ideenzentrum für Innovation, Digitalisierung und die Technologien von morgen werden. Mit innosabi werden wir dafür unsere Expertise im Innovationsmanagement einbringen und in Zusammenarbeit mit dem Flughafen München die Innovationsthemen kuratieren und auf technischer Seite begleiten.
So könnte der LabCampus im Endausbau aussehen: In vier Quartieren wird auf einer Fläche von 500.000 Quadratmeter Raum für Innovationen geschaffen. Das erste Quartier wird im Westen des Geländes realisiert und hat allein bereits ein Investitionsvolumen von ungefähr 400 Millionen Euro. Auf 120.000 Quadratmeter Fläche bietet es Platz für ca. 5.000 Arbeitsplätze. Erste Gebäude können in etwas mehr als zwei Jahren bezogen werden. Das gesamte Areal soll spätestens 2025 fertiggestellt sein. Und das an einem pulsierenden internationalen Verkehrsknoten, der weltweit mit über 260 Zielen vernetzt ist und überdies ausreichend Raum für gezielte Immobilienentwicklung bietet. Auch Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH, betont die handfesten Standortvorteile: „Am Flughafen München halten sich täglich 150.000 Menschen auf: Passagiere, Besucher und Mitarbeiter, die potenzielle Kunden, Geschäftspartner und auch Besucher für den LabCampus darstellen. Eine bessere Konnektivität zu Kunden und Partnern gibt es sonst nirgendwo."
Es ist ein unglaublich ambitioniertes Projekt mit einer klaren Vision: die Schaffung eines omnipotenten Ökosystems für Innovation, bestehend aus Wissenschaft und Wirtschaft, Start-ups und Global Playern, Kreativen und Investoren. Mit dem Motto „connect, create, collaborate“ gab der Flughafen München die Marschrichtung bereits vor. Das Ziel ist die gemeinschaftliche Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Dabei werden die aus der Kooperation und Branchenkonvergenz entstehenden Synergieeffekte, einen unschätzbaren Vorteil im globalen Wettbewerbsdruck der Hightech-Industrien bieten. Doch auch fernab ökonomischer Überlegungen, sollen auf dem LabCampus Ideen realisiert werden, die einen positiven gesellschaftlichen und ökologischen Wandel forcieren. Das wird besonders deutlich, wenn man die Cluster des Projekts betrachtet. Neben der Metaaufgabe Digitalisierung, stehen besonders die Themen Mobilität, Gesundheit, Wissenskultur, Konnektivität, Energie und Sicherheit im Mittelpunkt. Zudem soll der LabCampus als Blaupause für die Stadt der Zukunft dienen. Er ist eine Antwort auf die Anforderungen zunehmend dynamisch werdender Arbeitswelten. „Mehr Zeit für mehr Nähe“ lautet das ausgegebene Kredo. Dahinter steckt die Idee, eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit zu ermöglichen. Neben Büros, Co-Working-Flächen, Konferenzräumen und Maker-Spaces werden deshalb auch Apartments für die Mitarbeiter auf dem Gelände entstehen. Man will neue Wege gehen und den Übergang ins digitale Zeitalter mit frischen Impulsen gestalten. Der Campus soll nicht nur Arbeitsplatz sein, sondern auch ein lebensweltliches Abenteuer. Smart City Lösungen wie autonomes Fahren oder Green Buildings werden das städtebauliche Konzept prägen. Auf Testflächen und in Showrooms werden innovative Prototypen zum Ausprobieren bereitstehen und in den Alltag auf dem Campus eingebunden. Bildungseinrichtungen sind ebenso geplant wie erlebnisorientierte Angebote für die individuelle Freizeitgestaltung und jederzeit abrufbare Dienstleistungen. Die maßgeschneiderte Infrastruktur soll das Arbeiten so angenehm wie möglich machen, die besten Talente anlocken und Perspektiven für eine alternative Arbeitswelt aufzeigen.
Der Startschuss für den LabCampus wurde mit dem Launch Event, in einer für diesen Zweck umgestalteten Frachthalle direkt am Flugfeld, gebührend gefeiert. In dieser besonderen Atmosphäre trafen sich die Partner des LabCampus, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung, um sich über das gemeinsame Projekt auszutauschen. Nach der Eröffnungsrede durch Albert Füracker und einer Präsentation zu Konzept und Planung von Thomas Weyer, folgte eine Podiumsdiskussion über die Chancen des neuen Innovationsstandorts. Einig war sich die Runde in der Einschätzung, dass der LabCampus die "ideale Start- und Landebahn für die digitale Transformation der Unternehmen" liefert. Unter der Gesprächsführung der Moderatorin Christiane Stein (l.) diskutierten Professorin Dr. Kathrin M. Möslein von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Michael O. Schmutzer, Gründer und Geschäftsführer der Design Offices GmbH, Catharina van Delden, Gründerin und Geschäftsführerin der innosabi GmbH, Dr. Roland Busch, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Anja Schneider, Global Vice President und Head of Strategy & Customer Innovation bei SAP.
Wir freuen uns über die erfolgreiche Ausstrahlung der achten innosabi Master Class! Wofür steht „Agile Innovation“ im Unternehmensalltag? Ausgehend von den vier Grundprinzipien der agilen Innovation führt innosabi CEO Catharina van Delden durch den Buzzword-Dschungel des agilen Innovationsmanagements. Wir klären Herkunft, Methoden und technische Grundlage in Form eines verständlichen, lockeren Webcasts und arbeiten Schritt für Schritt die Vorteile von Agile Innovation für Ihr Unternehmen heraus.
Die vier Grundprinzipien für agile Innovation lauten Offenheit statt Geheimhaltung, Prototypen statt Finalität, Kollaboration statt Wettbewerb und Anpassungsfähigkeit statt Widerstand. Durch Anwendung der vorgestellten Methoden gewinnt das eigene Innovationsmanagement an Geschwindigkeit. Die Prinzipien der agilen Innovation sind Treiber für eine offene, positive und kollaborative Unternehmenskultur. Die Anwendung agiler Innovationsprozesse bedarf einer entsprechenden technologischen Grundlage – einer digitalen Plattform für Innovation.
https://www.youtube.com/watch?v=KVCPs1J7kyI
„Viele unserer Kunden berichten uns, wie prägend das Thema Agile Innovation für Ihre Unternehmenskultur ist. Im Hinblick auf Zusammenarbeit und Wertschöpfung sehen wir, dass agiles Innovationsmanagement nur der Nukleus dessen ist, was agile Kollaboration in Zukunft bedeuten kann. Damit können wir heute schon zeigen und beweisen, wie Arbeitsprozesse und Organisationsstrukturen in der Zukunft aussehen werden.“ – Catharina van Delden, CEO und Gründerin innosabi
In Zeiten der Digitalisierung ist die ganze Welt in einem steten und schnellen Wandel. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen digital und offline. So geht es in der Automobilindustrie nicht mehr nur darum, neue Autos zu entwickeln, sondern auch um digitale Services rund um das Auto. Doch wie können Unternehmen ihr Kerngeschäft um diesen völlig neuen Bereich erweitern? Durch eine gesteigerte Adaptability. Einer der Gründe, warum die Softwareindustrie trotz Unvorhersehbarkeit und ständig neuen Fortschritten innovative Lösungen entwickelt, ist ihre Flexibilität. Sie gibt ihnen die Möglichkeit, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Denn wie jeder Entwickler weiß: „There is no such thing as a perfect plan.“
Vereinfacht gesagt, ist das Ziel von Innovationen, eine Lösung für ein Problem zu finden. Ein Problem, das oftmals in der Zukunft liegt. Aus diesem Grund können sich auch die Anforderungen an eine Lösung immer wieder verändern. Ein Projekt von A nach B zu planen und sich anschließend strikt an diesen Plan zu halten, ist in vielen Fällen nicht mehr der direkte Weg zum Erfolg – die Voraussetzungen verändern sich zu schnell. Veränderungen und damit einhergehende neue Herausforderungen sind unvermeidlich. Trotzdem sind Worte wie unerwartet oder unvorhergesehen im klassischen Projektmanagement ein rotes Tuch. Für agil arbeitende Innovationsteams ist das jedoch gar kein Problem. Um das zu erreichen, ist es wichtig, den gesamten Innovationsprozess flexibel zu gestalten. Bei Agile Innovation geht es nicht mehr nur darum, auf veränderte Anforderungen von außen zu reagieren, es geht darum, auf jeder Ebene des Innovationsprozesses anpassungsfähig zu sein. Der Mehrwert in der Anpassbarkeit eines Unternehmens liegt damit nicht nur im Output, sondern auch in einer neuen Unternehmenskultur. Denn erst, wenn in der Kultur verankert ist, dass Veränderungen oder Anpassungen an einem Produkt kein Problem, sondern am Ende zu einem besseren Ergebnis führen, ist das vierte und letzte der Principles of Agile Innovation erfüllt: "Adaptability over Resistance".
Veränderungen zu nutzen und zu einem Vorteil für den Kunden werden zu lassen, das sollte eine der wichtigsten Eigenschaften jedes Innovationsmanagers sein. Doch kann und sollte man Veränderung auch für den Vorteil des eigenen Unternehmens und seiner Mitarbeiter nutzen.
„Wenn wir von der Anwendung agiler Prinzipien im Innovationsmanagement oder der Produktentwicklung sprechen, sprechen wir nicht nur von Methodik, sondern auch von einem Wandel der Unternehmenskultur.“ – Catharina van Delden, Gründerin und CEO innosabi
Die Bundesagentur für Arbeit setzt für eine agilere Unternehmenskultur auf die innosabi Technologie. Mit ihrer Plattform Ideenwerkstatt, die sowohl intern als auch mit externen Stakeholdern genutzt wird, können die Mitarbeiter Veränderungen aktiv mitgestalten. So wird eine agile, offene Kultur geschaffen, in der interner Wandel genauso akzeptiert wird wie die Entwicklungen, die durch externe Faktoren bestimmt werden. Denn das Innovationsmanagement erfüllt eine Pionierfunktion – nicht nur nach Außen, sondern auch nach Innen.
In unserer ersten innovators studio Master Class zum Thema „Warum Crowdsourced Innovation?“ haben wir uns Begriffen wie „Crowdsourcing“, „Open Innovation“ und „Kollaboration“ gewidmet. Crowd Innovation ist das Kernstück unserer Unternehmensphilosophie und die Methode, die hinter all unseren Plattformen steckt.
Das Konzept von Crowd Innovation kombiniert Crowdsourcing und Open Innovation Methoden. Es beschreibt online basierte Kollaboration mit einer großen Zahl an Akteuren – sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmensgrenzen. Durch die Vernetzung von Kunden, Mitarbeitern, Partnern oder Zulieferern lässt sich kollektives Wissen zu innovativen Ideen und Ansätzen formen, die direkt in den internen Entwicklungsprozessen integriert und umgesetzt werden können. Wir sprechen dann von Crowd Innovation, wenn offene Innovation nicht nur offline durchgeführt wird, z. B. in Workshops, sondern mit großen Teilnehmerzahlen über das Internet. Die umfangreiche Öffnung des Innovationsprozesses für Stakeholder Communities und deren Kollaboration trägt zur Vergrößerung des Innovationspotentials in Organisationen bei. KurzKurz gesagt:
Crowd Innovation ist die digitale Öffnung von Innovationsprozessen für skalierbare Kollaboration.
Der Crowd, bzw. Crowdsourced Innovation Ansatz verbindet also Open Innovation mit Community-basiertem Crowdsourcing. Durch Kollaboration wird externes Wissen vernetzt und nutzbar gemacht. Die daraus entstehenden Ideen werden gemeinschaftlich weiterentwickelt, bewertet und kontrolliert in die unternehmenseigenen Innovationsprozesse integriert. Zu Beachten gilt es, dass Crowdsourced Innovation keinesfalls als Ablösung der etablierten, internen Innovationsprozesse verstanden werden sollte. Vielmehr ist die Methode eine wichtige Ergänzung und strategische Bereicherung in Zeiten der Digitalisierung. Crowdsourced Innovation trägt zur Optimierung der Wertschöpfungskette bei, indem vielfältige neue Perspektiven und interdisziplinäres Know-how zu festen Bestandteilen der internen Innovations- und Entwicklungsprozesse werden.
Die Vernetzung aller relevanten Stakeholder auf einer online Plattform schafft eine einheitliche Basis für alle erhobenen Daten, auf die Innovationsmanager und Produktentwickler jederzeit zugreifen können. Durch den kollaborativen Ansatz wird zudem nicht nur externes Wissen gesammelt, sondern durch den Austausch und die Diskussionen zwischen den Communitymitgliedern völlig neu generiert. Häufig entstehen auf diese Weise innovative Ideen, die in einem isolierten Innovationsprozess nur eine sehr geringe Entstehungschance gehabt hätten.Die Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven ermöglicht verhältnismäßig schnellere und effizientere, interdisziplinäre Lösungsansätze, die zu erfolgreicheren Innovationen führen als geschlossene Innovationsprozesse. Die frühe Validierung und direkte Einbeziehung von echten Kundenbedürfnissen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Beteiligung externer Akteure an Entwicklungsprozessen bewirkt außerdem eine nachhaltige Stärkung der Kundenbeziehung und -bindung, da Menschen nachweislich Ergebnissen einen höheren Wert beimessen, an deren Entstehung sie selbst beteiligt sind (auch „IKEA Effekt“ genannt).
Ein prominentes Beispiel für kollaborative Entwicklung lässt sich in dem amerikanischen Automobilentwickler Local Motors finden. Local Motors ist kein gewöhnlicher Hersteller, sondern konstruiert und baut Autos mithilfe einer Community von Autobegeisterten, die sich bei der Problemlösung und am Design der Wagen beteiligen und auf diese Weise neue Modelle entwickeln. Jedes einzelne Teil der Fahrzeuge wird von der Community entworfen und konstruiert. Selbst bei der tatsächlichen Fertigung der Fahrzeuge wird höchster Wert auf die persönliche Beteiligung gelegt: Jeder Käufer kann sein Auto bei Local Motors unter professioneller Anleitung selbst zusammenbauen.Etwas weniger emotional, aber dafür mit einer hohen funktionellen Relevanz behaftet ist das Crowdsourced Innovation Projekt von Continental, das Landwirte in die Entwicklung von Steuerungsdisplays für Landmaschinen einbezogen hat. Das war insofern ein besonderer Schritt, da die Landwirte in diesem Fall gar nicht die direkten Kunden der Firma Continental sind. Die Kunden des Unternehmens sind eigentlich Landmaschinenhersteller, für die Continental die Steuerungskonsolen herstellt. Die frühe Einbindung der Endkunden in diesem B2B2C-Verhältnis ermöglicht es, echte Kundenbedürfnisse abzubilden, was wiederum zu einem starken Verkaufsargument für Continental wird.Im Bereich der Dienstleistungen arbeitet die Postbank seit einiger Zeit über ihre Crowdsourced Innovation Plattform, das „Postbank Ideenlabor“, mit Kunden und Finanzinteressierten zusammen, um ihre Produkte und Services nach Kundennutzen auszurichten, Ideen und Anregungen aus der Kundenperspektive einzuholen, sowie neue (digitale) Konzepte zu testen. Gerade durch die langfristige Ausrichtung der Plattform und einen kontinuierlichen Ausbau der Community wird das Ideenlabor so zum festen Bestandteil im internen Innovationsmanagement.
Angelehnt an die gängige trichterförmige Visualisierung des Innovationsprozesses bzw. an Henry Chesbrough's Open Innovation Trichter, haben wir eine Grafik erstellt, die das kollaborative Potenzial der Vernetzung durch Crowdsourced Innovation für Innovationsprozesse verdeutlicht. Neben der Vernetzung interner Mitarbeiter untereinander, können auch gezielt unterschiedliche Stakeholder in verschiedene Entwicklungsphasen mit einbezogen werden.
Crowd Innovation vernetzt Stakeholder – wie Ideengeber & Interessierte, Kunden, Mitarbeiter, Service Partner und Zulieferer – mit Unternehmen, die bereit sind ihre internen Entwicklungsprozesse zu öffnen. Die dadurch entstehenden neuen Wege der Kommunikation und des Austauschs sind eine wertvolle Ergänzung zu traditionellen Innovationsprozessen und ermöglichen es, die digitale Transformation der Märkte optimal zu nutzen. Nicht nur eine bessere Kommunikation, ein effektiverer Wissenstransfer und eine engere Kundenbindung sind die Folge. Auch neue, digitale Geschäftsmodelle können aus einer nachhaltigen, softwaregestützten Verbindung mit der Crowd hervorgehen. Die innosabi Software kann diese Vernetzung leisten. Bei Interesse können Sie gerne eine unverbindliche Demo mit unseren Innovationsexperten vereinbaren.
Eines der zentralen Elemente der Softwareentwicklung ist Kollaboration, also die Zusammenarbeit von Personen oder Personengruppen für ein gemeinsames Ziel sowie der Austausch untereinander. Diese Form des agilen Arbeitens findet dabei auf mehreren Ebenen – in Teams, aber auch darüber hinaus – statt. So arbeiten Entwickler zu zweit an einem Code und im Verlauf der Softwareentwicklung werden noch unfertige Versionen mit Endkunden getestet. Auf diese Weise entsteht Software, die die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt. Im Innovationsmanagement kann die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen, insbesondere mit Kunden, noch umfassender eingesetzt werden. Warum sollten Unternehmen in Innovationen investieren, ohne genau zu wissen, ob sie damit die Bedürfnisse ihrer Kunden erfüllen? Viel einfacher und erfolgversprechender ist es doch, die Kunden zu fragen, was sie genau möchten. Eine Möglichkeit des kollaborativen Arbeitens ist dabei das Einholen von Feedback für Prototypen oder beta-Versionen eines Produkts. Dabei geht es jedoch nicht um eine Transaktion von Antwort gegen Geld im Sinne der klassischen Marktforschung, sondern um das Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel.
Bei Agile Innovation steht das gemeinsame Erreichen des Ziels im Mittelpunkt. Grenzen zwischen Teams und Abteilungen werden aufgelöst, selbst die Unterteilung in Hersteller und Nutzer wird aufgeweicht. In unserem Verständnis geht Kollaboration über einen simplen Austausch von Information gegen Incentive hinaus. Es geht um den Austausch von Wissen aus verschiedenen Fachrichtungen, das Schaffen von großen, dynamischen Netzwerken. Im Zusammenspiel aus Unternehmen, Mitarbeitern und Kunden werden Erwartungen an ein Produkt frühzeitig geklärt. Durch regelmäßiges Feedback und Verbesserungsvorschläge wird die Entwicklung vorangebracht. Wenn es um Kollaboration geht, ist wichtig zu verstehen, dass nicht der Wettbewerbsgedanke die ausschlaggebende Motivation zur Teilnahme ist. Es geht darum, gemeinsam ein Problem zu lösen, um der Lösung willen und um ein besseres Endprodukt zu gestalten.
Das Prinzip „Collaboration over Transaction“ lässt sich dabei sowohl mit externen Stakeholdern anwenden, als auch innerhalb eines Unternehmens. Warum sollten Unternehmen mühsam Wissen und Know-how von anderen Abteilung in das Innovationsmanagement transferieren, wenn die Möglichkeit besteht, alle Mitarbeiter in einen gemeinsamen Innovationsprozess einzubeziehen? Embrace the dialogue! Ein Beispiel dafür ist der Weltkonzern Bayer, der die innosabi Software mit der Plattform wesolve intern nutzt. Über die Plattform können Mitarbeiter auf einfache Art und Weise mit den Kollegen in Verbindung treten, die zwar eventuell in anderen Sparten, auf anderen Kontinenten arbeiten, aber über fachliche Expertise verfügen und so bei Forschungsthemen oder Innovationen unterstützen können. Dadurch entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, das die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen steigert und die Mitarbeiter dazu motiviert, bei wichtigen Lösungen kollaborativ mitzuarbeiten. Zusätzlich werden Synergien geschaffen und gemeinsam das Unternehmen vorangebracht.
Jeder kennt sie, die Updates des Betriebssystems oder von Apps auf dem Handy. Sie sind häufig nur kleine Verbesserungen des bestehenden Systems. Doch sie spiegeln ein wichtiges Prinzip der agilen Softwareentwicklung wider. Frei nach dem Motto „always in beta“ werden anfängliche Versionen von Software veröffentlicht und anhand von Feedback regelmäßig nachjustiert. Man kann sagen, in der Softwareentwicklung gibt es den Zustand „perfekt“ nicht. Durch regelmäßige Anpassungen wird das Ergebnis besser als das vorherige und nähert sich dem Zustand des Optimums an. Zwar lässt sich das nicht eins zu eins auf das Innovationsmanagement übertragen, doch auch Services oder Produkte „zum Anfassen“ können von dieser Art des Arbeitens lernen.
Ein Unterschied gegenüber der Softwareentwicklung ist, dass Services oder physische Produkte nach dem Launch nicht mehr so einfach angepasst werden können. Deshalb ist es wichtig, direkt von Beginn an mit Feedback zu arbeiten. Innovationsmanagement ist von der Idee bis zur Umsetzung in Projekten dabei. So kann dafür gesorgt werden, dass die Zielgruppe, also zum Beispiel Kunden, in den Entstehungsprozess von Produkten eingebunden werden können. Ähnlich wie in der Automobilindustrie, die ihre neuen Autos in Form von Prototypen mit Testfahrern auf der Straße erprobt, kann jede andere Branche ihre frühen Produktversionen testen. Doch anders als bei neuen Automodellen, die von den Herstellern nach Möglichkeit bis zuletzt geheim gehalten werden, profitieren Prototypentests von einem offenen Dialog zwischen verschiedenen Stakeholdergruppen. Es muss sich dabei nicht um tatsächliche Modelle eines Produkts handeln. Auch Mockups zur Visualisierung, Clickdummys oder Videos sind möglich. Was alle Optionen gemeinsam haben, ist die Anschaulichkeit und ihr Test-Charakter. Sie folgen dem Prinzip „Prototypes over Finality“. Anstatt eine Idee direkt bis zur Marktreife zu entwickeln, sorgen Prototypen in den Händen von Nutzern für wichtiges Feedback und verringern den „failure on the market“. Durch flexible, iterative Schleifen werden verschiedene Stakeholderguppen an der Weiterentwicklung des Prototyps und somit der Optimierung des Endproduktes beteiligt. Anhand des Feedbacks werden Verbesserungen und Veränderungen vorgenommen, die das Produkt perfekt auf die Bedürfnisse der Kunden zuschneiden. Außerdem kann verhindert werden, dass Ressourcen in eine Idee gesteckt werden, die sich als Sackgasse erweist. So steigert Agile Innovation nicht nur die Geschwindigkeit, mit der Produkte entstehen, sondern beeinflusst die Kundenzentriertheit sowie die Effizienz des Innovationsmanagements positiv.
Ein großer Vorteil der Nutzung agiler Methoden in Innovationen ist die Möglichkeit, direkte Rückmeldung von der Zielgruppe zu erhalten. So wird schnell klar: Ist die Idee so umsetzbar? Wird das Produkt oder der Service in der Form gebraucht? Welche Veränderungen werden benötigt, um noch besser auf den Kunden einzugehen? Die Firma Kärcher hat ihren Mobile Outdoor Cleaner an ausgewählte Tester geschickt und das Gerät in verschiedenen Phasen von einer Community erforschen lassen. Mit der verwendeten innosabi Software stand neben klassischem Feedback zu dem Produkt und möglichen weiteren Anwendungsmöglichkeiten auch der Austausch innerhalb der Tester-Community im Mittelpunkt. Durch diese Kollaboration entstanden neue Ideen und Vorschläge beispielsweise zu möglichem Zubehör, das den Mobile Outdoor Cleaner auch zukünftig weiter optimiert – denn in der agilen Welt ist immer Raum für Veränderung.
Laut dem Agile Manifesto wird bei agiler Softwareentwicklung der Fokus auf „individuals and interaction“ gelegt. Die Interaktion innerhalb des Entwicklerteams wird als wichtiger angesehen als „processes and tools“. Wieso sollte es bei der Arbeit mit jeglicher Form von Innovation anders sein? Ob zwischen Abteilungen, Kunden oder Partnern, Innovationsmanagement profitiert stark von einem direkten und transparenten Austausch aller relevanten Stakeholder Gruppen. Die Voraussetzung dafür ist eine offene Unternehmenskultur. Unser Verständnis geht dabei über die gelegentliche Suche und Internalisierung externer Lösungen oder Ideen, wie es in klassischen Formen von Open Innovation der Fall ist, hinaus. Unserer Erfahrung nach profitiert Innovationsmanagement von einem Zugang zu mehr Wissen, Ideen und Perspektiven. Das bedeutet aber auch, dass Unternehmensstrukturen mit undurchlässigen Grenzen zwischen verschiedenen Abteilungen, ja insgesamt ein Silodenken, hinderlich sein können. Im Mittelpunkt unserer Idee von Agile Innovation steht ein nachhaltiger Dialog zwischen Innovationsmanagement und der Welt außerhalb ihrer etablierten Strukturen. Es macht Problemlösung oder Erkenntnisgenerierung nicht zu einer Angelegenheit von Einzelarbeit, sondern sorgt vielmehr dafür, die richtigen Personen in einem großen Netzwerk zu lokalisieren und einzubeziehen. Dazu gehören Endnutzer, externe Spezialisten, Mitarbeiter anderer Abteilungen oder auch die breite Öffentlichkeit. Auf diese Weise entsteht durch Offenheit ein Mehrwert für den gesamten Prozess.
Agil zu sein bedeutet, starre, vordefinierte Prozesse durch flexible iterative Schleifen und kleine und überschaubare Teilaufgaben zu ergänzen, wenn nicht sogar ganz zu ersetzen. Dies ist nur möglich, wenn Selbstorganisation und Teamarbeit gefördert werden. Nur wenn einzelne Individuen eigenverantwortlich und selbstständig handeln, kann auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse des Projekts eingegangen werden. Wichtig dafür ist, offen miteinander zu kommunizieren und die einzelnen Aufgaben für alle transparent zu machen. Dieser Ansatz hat die Qualität und Schnelligkeit von Softwareentwicklungsprojekten erheblich erhöht. Insbesondere im Vergleich zu Methoden, die aus der traditionellen, linearen Entwicklungspraxis stammen. Für uns bedeutet das, dass Innovationen auf die gleiche Weise von Offenheit profitieren können. Anstatt sich hinter Geheimhaltung zu verstecken, können Unternehmen ihre Innovationen schneller und besser umsetzen, wenn sie intern oder sogar extern auf eine offene, partizipative Weise damit umgehen.
Der Münchner Flughafen nutzt die innosabi Software, um das Ideenmanagement digital und modern zu gestalten. Die Plattform Innovationpilot bietet dabei die Möglichkeit, Mitarbeiterideen aufzunehmen sowie eine offene Community aus Zulieferern und Kunden aufzubauen und deren Ideen einzubeziehen.
“Wir wollen das Ideenmanagement der Zukunft aufbauen, das es uns ermöglicht, Innovation anzuregen, statt lediglich Vorschläge zu verwalten. Für uns steckt dahinter eine ganz neue Philosophie. Die innosabi Software bietet die ideale Infrastruktur dafür.” – Sarah Wittlieb, Leiterin Innovationsmanagement, Flughafen München
Durch eine Öffnung des gesamten Innovationsprozesses können nicht nur alle Stakeholder Einfluss nehmen, durch offene Unternehmenskultur erhöht sich die Qualität sowie das Tempo, mit dem Ideen in die Tat umgesetzt werden können. Dafür gilt es, dem erste Prinzip der Agile Innovation zu folgen: Openness over Secrecy.
Im Zuge unseres innovators studio Master Class Webcasts haben wir uns über die Jahre intensiv mit Agile Innovation, Crowdsourcing, Open Innovation und Kollaboration beschäftigt.
Open Innovation, auf Deutsch: „Offene Innovation“, ist ein Begriff, der alle Innovationsprozesse betitelt, die nicht in sich geschlossen sind, sondern entweder externes Wissen integrieren (Outside-In Prozess) oder intern entstandenes Wissen zur weiteren Nutzung nach außen tragen (Inside-Out Prozess), um das Innovationspotential eines Unternehmens zu vergrößern. Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Henry Chesbrough beschrieb diese Vorgehensweise erstmals im Jahr 2003 in seinem gleichnamigen Buch (siehe Literaturliste am Ende des Artikels):
“Open Innovation is a paradigm that assumes that firms can and should use external ideas as well as internal ideas, and internal and external paths to market, as the firms look to advance their technology.”
Meistens wird unter Open Innovation der Outside-In Prozess verstanden, bei dem der Innovationsprozess für externes Akteure geöffnet wird, um deren Wissen und Input zu integrieren.
Die Einbindung von Open Innovation Methoden in die traditionellen Innovationsprozesse eines Unternehmens, eröffnet diesem die Möglichkeit, von dem Wissen externer Akteure – wie zum Beispiel Endverbraucher, Experten oder Zulieferer – zu profitieren. Kundenbedürfnisse werden frühzeitig erkannt und Konzepte oder Prototypen entsprechend schon in einem frühen Stadium angepasst. Expertenwissen aus anderen Branchen, Industrien oder Geschäftsfeldern kann in den eigenen Ideen- und Produktentwicklungsprozess transferiert werden, und die enge Kooperation mit Zulieferern trägt zur Optimierung der ganzen Wertschöpfungskette bei. Richtig eingesetzt hat Open Innovation das Potential die Qualität und die Geschwindigkeit von Innovationsprozessen nachhaltig zu steigern, das Innovationsrisiko durch frühen Abgleich mit echten Kundenbedürfnissen zu minimieren, und über die Veräußerung und Lizenzierung von portfoliofernen Ideen, Produkten und Technologien zusätzliche Umsatzquellen zu schaffen.
Der Einsatz von Open Innovation Methoden sollte dabei immer als Ergänzung zu traditionellen Innovationsmethoden und nicht als Ersatz von diesen gesehen werden, denn nur die eigenen (Entwicklungs-) Experten haben den Überblick über den gesamten Innovationsprozess und das Knowhow den externen Input zusammen mit internen Ressourcen zu einem erfolgreichen neuen Produkt oder Service zu verschmelzen.
Astronauten dienen vielen Lebensmittelunternehmen aufgrund ihrer extremen Bedürfnisse als Lead User* für Ernährungsinnovationen. Die Lebensmittel, die Astronauten im Weltraum zu sich nehmen, müssen bezüglich ihrer Nahrhaftigkeit und Verträglichkeit höchsten Standards genügen, um dauerhafte Konzentrationsfähigkeit und Performance zu garantieren. Da Astronauten gesundheitlich ständig überwacht werden, lassen sich die Auswirkungen bestimmter Lebensmittel bei ihnen besonders gut beobachten. Ein weiteres Beispiel aus unserem Webcast ist eine Challenge auf InnoCentive.com, bei der ein Zahnpastahersteller eine Problemlösung für das optimale Einfüllen von Fluoridpulver in eine Zahnpastatube gesucht hat. Ein Nutzer der Online-Plattform hatte gleich nach dem Lesen der Problemstellung die simple, aber effektive Idee, das Fluoridpulver elektrisch aufzuladen. So konnte in Rekordzeit außerhalb des Unternehmens eine einfache Lösung gefunden werden, die innerhalb nicht oder nur über lange, mühsame Recherche gefunden hätte werden können.
Open Innovation hat das Potenzial, traditionelle Innovationsprozesse durch die Integration von Wissen aus unternehmensexternen Quellen signifikant zu bereichern. Frische Ideen, neue Perspektiven und die frühe Einbeziehung von Kundenbedürfnissen können das Innovationsrisiko senken, und innovative und erfolgreiche neue Produkte und Services hervorbringen.
Wenn Unternehmen neue Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt bringen, handelt es sich oft um Lösungen mit neuen, komplexen Funktionalitäten oder zusätzlichen Services. Die Unternehmen werden dabei von der Prämisse getrieben, dass die Kunden stetig mehr Leistung erwarten. In der Realität übersteigen die Angebote der Hersteller jedoch oft die eigentlichen Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer. Viele Kunden sind nicht fähig oder bereit, den damit verbundenen, höheren Preis zu zahlen. Sie würden im Tausch für Preisnachlässe gern auf gewisse Funktionen und Komplexität verzichten, solange die Qualität nicht beeinträchtigt wäre. Genau an dieser Stelle setzen Frugale Innovationen an.Ein moderner Mythos aus den Anfängen der Raumfahrt treibt die Thematik anschaulich auf die Spitze. Mit dem Start ihres Weltraumprogramms sahen sich die US-Amerikaner mit einem eher trivialen Problem konfrontiert: Wie sollen sich die Astronauten im All Notizen machen? Kugelschreiber funktionieren in der Schwerelosigkeit nicht, da die Tinte nur durch die Schwerkraft nach unten zur Mine fließen kann. Die NASA setzte daraufhin tüchtige Ingenieure und viel Geld in Bewegung, um einen Kugelschreiber zu entwickeln, der auch im Weltraum funktioniert. Das Ergebnis war der äußerst komplizierte und teure „Space Pen“. Am anderen Ende der finanziellen und ideologischen Skala standen die russischen Kosmonauten. Sie fertigten ihre Aufzeichnungen im All mit ganz gewöhnlichen Bleistiften an, die es auch so überall zu kaufen gab – kostengünstig und effektiv.
Man muss aber gar nicht in das Reich der Mythen zurückblicken, um adäquate Beispiele zu finden. Genauso exemplarisch ist eine teure Waschmaschine mit zig verschiedenen Programmen, die dann über ihre gesamte Lebensdauer fast ausschließlich 40-Grad-Wäsche bewältigt. Oder ein moderner Wecker mit einer verwirrenden Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten, aber nur drei Tasten auf der Rückseite für deren Bedienung. Frugale Innovationen hingegen haben die Entwicklung einer schlanken, kostengünstigen Lösung zum Ziel. Der Begriff „frugal“ leitet sich vom Lateinischen „frugalis“ ab und lässt sich mit einfach, sparsam und nutzbar übersetzen. Dementsprechend steht die Konzentration auf die absolut notwendigen Grundfunktionen, entsprechend den Bedürfnissen einer klar definierten kostensensitiven Kundengruppe, im Mittelpunkt.Frugale Innovationen setzen also die Fähigkeit voraus, Produkte und Dienstleistungen von Grund auf neu zu konzeptionieren. Folgerichtig müssen auch das Geschäftsmodell, die Wertschöpfungskette und die Distributionswege an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Dafür lohnt es sich, die neuen Wachstumsmärkte genauer anzuschauen. Denn in Entwicklungs- und Schwellenländern wie Indien, China oder Brasilien, entstanden die ersten frugalen Innovationen. Gerade hier sind die Anforderungen völlig andere als in der westlichen Welt. Die Menschen fragen nach einfach bedienbaren, robusten und bezahlbaren Produkten, die mit wenig Ressourcen auskommen. Wie zum Beispiel der Kühlschrank „Mitticool“ aus Indien, welcher komplett ohne Strom betrieben wird. Konzipiert in der Not nach einem verheerenden Erdbeben, nutzt der „Mitticool“ den Verdunstungseffekt von Wasser in ineinander gestellten Tontöpfen. Dadurch schafft er es, den Innenraum auf bis zu acht Grad weniger als die Außentemperatur abzukühlen.
Der batterielose Kühlschrank ist ein wunderbares Beispiel für den Ursprung Frugaler Innovation, oft auch als „Jugaad Innovation“ oder „Grassroot Frugal“ bezeichnet. Damit sind improvisierte Lösungen gemeint, die mit den vor Ort verfügbaren, limitierten Ressourcen entwickelt werden. Dahinter stehen meist einzelne Individuen, die Teil der Zielgruppe des fertigen Produkts sind und primär aus sozialen oder ökologischen Motiven handeln. Dinge einfacher zu machen und ressourcenschonend zu produzieren, bedeutet aber nicht, dass letztendlich ein qualitativ schlechteres Produkt herauskommt. Das Gegenteil ist der Fall. Das Hineinversetzen in den Endverbraucher und schnelle, agile Prototypenzyklen nah am Kunden, sollten mittlerweile auch elementare Bestandteile jedes unternehmerischen Innovationsmanagements sein.So gibt es nun auch „Corporate Frugal“. Dahinter verbirgt sich die Anpassung von Unternehmen an neue Kundensegmente und Märkte, die mit hochwertigen aber preisgünstigen Gütern versorgt werden wollen. Dabei reicht es nicht aus, Produkte und Dienstleistungen einfach um Funktionen zu reduzieren oder billiger zu produzieren. Kosteninnovation und Komplexitätsreduktion sind technisch höchst anspruchsvoll und von der Ingenieurkunst her große Leistungen. Die Problemstellungen sind letzten Endes sehr komplex und verlangen meistens nach einem interdisziplinären Ansatz. Daher ist es unumgänglich, ständig mit den Kunden in Kontakt zu stehen und sich mit anderen Abteilungen im Unternehmen zu vernetzen.
Natürlich steht bei „Corporate Frugal“ für die Unternehmen auch der wirtschaftliche Erfolg auf der Agenda. Dennoch bietet die Adaption von Ideen aus „Grassroot Frugal“ durch Unternehmen für viele Projekte eine große Chance ihre Produkte und Dienstleistungen einer breiten Masse zugänglich zu machen. So bekommen brillante Ideen und Geschäftsmodelle eine Plattform, werden hochskaliert und können so im besten Fall einen gesellschaftlichen Fortschritt bewirken. Denn egal, ob Privatperson oder Firma, bei Frugaler Innovation geht es vor allem um soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Der günstigere Preis ist dann oft ein angenehmer Nebeneffekt.Fakt ist: der globale Markt verändert sich rapide. Es gibt viele Wettbewerber, auch aus aufstrebenden Wachstumsmärkten. Der Konkurrenz- und Innovationsdruck wird auch für viele gefestigte Unternehmen immer größer. Eine mögliche Antwort darauf ist Frugale Innovation.Natürlich ist es eine Herausforderung die Ansätze und Methoden Frugaler Innovation in ein Unternehmen zu übertragen. Doch gerade die Identifikation von Kundenbedürfnissen und relevanten Zielgruppen, oder die agile Entwicklung von Prototypen und Geschäftsmodellen, lassen sich mit der innosabi Software ganz einfach digital abbilden und implementieren. Als ganzheitliches Zuhause für das Innovationsmanagement hilft es neue Strukturen zu schaffen, womit in Zeiten der digitalen Transformation, auch ein Wandel der Unternehmenskultur forciert wird. Der Entwicklungsprozess neuer Produkte und Dienstleistungen wird so für die interne wie externe Kollaboration geöffnet und allgemein transparent gemacht. Auf diese Weise lassen sich viele Merkmale Frugaler Innovation in konkreten, lösungsorientierten Anwendungsfällen umsetzen.
„Daimler Crowd Ideation“ ist eine Kollaborations-Plattform, um Daimler Mitarbeiter weltweit und über interne Silos hinweg in Innovationsvorhaben zu involvieren. Dort werden Ideen für neue Produkte und Technologien generiert und weiter entwickelt. Mittlerweile sind über 33.000 Nutzer aus den verschiedensten Konzernbereichen registriert. Beginnend mit dem Sammeln und Ausarbeiten von Ideen, über Abstimmungsphasen, bis hin zum Funding und den Bau erster Prototypen, werden diese Aktivitäten über eine zentrale innosabi Plattform abgewickelt. Zeit für uns, nachzufragen, was für Erfahrungen bisher gemacht wurden und welcher Mehrwert sich eingestellt hat. innosabi CEO Catharina van Delden hat sich deshalb ausführlich mit Frieder Munk, Corporate Strategy Manager aus dem DigitalLife Team der Daimler AG, unterhalten.
Mit der Crowd Ideation Platform bei Daimler geben wir allen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, sich aktiv am Innovationsprozess zu beteiligen. Wichtige Prinzipien der Plattform sind Iteration, Kollaboration, Transparenz und Motivation. Auf der Plattform lassen sich Ideenwettbewerbe umsetzen, in Form sogenannter Challenges. Dies geschieht in mehreren vordefinierten Phasen, die sich an einer eingangs festgelegten Zielsetzung orientieren. Dabei werden die Ideen durch Impulse, Kommentare oder Lösungsvorschläge in den einzelnen Phasen immer weiter konkretisiert und verbessert. Ich beschreibe den interessierten Fachbereichen eine intuitiv zu bedienende Software, die per Single Sign-on und via Mobiltelefon zudem sehr einfach erreichbar ist. Wir nutzen die Plattform aktuell ausschließlich intern; Ziel ist es aber, sie auch extern zu nutzen, um Ideation mit Kunden, Lieferanten oder Universitätspartnern durchführen zu können. Als wichtigste Merkmale sehe ich vor allem die Transparenz entlang des ganzen Prozesses und die ausgeprägte Kollaboration in der Community.
Bei einem Funding Projekt können Teams beispielsweise Ideen in Videoform einreichen. Daimler Mitarbeiter können dann die Ideen mit einem virtuellen Budget finanzieren – Projektinitiatoren können bestimmen, ob ein Funding Goal erreicht werden muss oder nicht. Die erfolgreichsten Teams bekommen daraufhin reale Mittel zur Umsetzung ihrer Ideen und je nach Ideenausrichtung auch Zeit im Daimler Incubator, um ihre Ansätze weiter zu validieren und zu einem minimum viable product zu kommen. Durch das Funding sehen wir einerseits eine hohe Motivation zur Umsetzung bei den Einreichern – denn durch die Unterstützung aller im Funding beteiligten Mitarbeiter entsteht natürlich eine hohe Sichtbarkeit der Vorhaben. Andererseits hilft das Funding, durch das Wissen sehr vieler Daimler Mitarbeiter eine schnelle und genaue Priorisierung von Innovationsprojekten vorzunehmen. Die Teams der einzelnen Business-Units konfigurieren ihre Homepages und Challenges auf der Plattform in Eigenregie. Diese müssen daher nicht zwangsläufig ein Funding beinhalten. Abhängig von den individuellen Anforderungen an die Projekte werden bestimmte Phasen – wie Ideation, Voting, oder eben auch Funding – in den Prozess aufgenommen und andere nicht. Doch grundsätzlich sind die Funding Projekte sehr erfolgreich: Seitdem wir Mitte Mai das Funding in Deutschland umgesetzt haben, gibt es eine große Zahl an Interessenten für eigene Challenges mit Funding auf der Plattform

Figure 1: Quelle https://twitter.com/Daimler/status/897820632712392704
Hier messen wir in erster Linie die Reichweite und Beteiligung. Wir prüfen, wen wir angeschrieben haben und welcher Prozentsatz der eingeladenen Personen sich dann auf der Plattform anmeldet. Indien war dabei das extremste, aber gleichzeitig auch beste Beispiel. Dort haben wir unglaubliche 95 Prozent der Belegschaft am Standort Bangalore zum Abstimmen und Interagieren auf der Plattform bekommen. Der Wert ist natürlich phänomenal und unvergleichlich. In Deutschland haben wir es geschafft, über 20.000 Personen innerhalb eines Ideenwettbewerbs auf der Plattform zu registrieren. Auch das ist für uns ein Erfolg – denn die Beteiligung ist natürlich auch abhängig von der jeweiligen Landeskultur. Jetzt versuchen wir im nächsten Schritt zum einen unsere Nutzerbasis weiter auszubauen und zum anderen die vorhandene Community noch stärker über den gesamten Innovationsprozess hinweg einzubinden. Zur Messung des Erfolgs der gesamten Plattform orientieren wir uns nicht nur an den Zahlen der neuen Challenges auf der Plattform, welche die Mitarbeiter konstant involvieren und motivieren. Denn es zeigt sich zudem eine Änderung der Innovationskultur. Je mehr Abteilungen Wettbewerbe einstellen, desto mehr fachübergreifende Kollaboration findet statt – für uns in Zeiten digitaler Transformation der wichtigste Erfolgsfaktor.
Bevor wir die innosabi Software eingesetzt haben, haben wir Ideation über verschiedene Kanäle betrieben, wie beispielsweise in Workshops oder in Gremien der einzelnen Divisionen. Das war nicht sehr transparent, es konnten nur Experten und Führungskräfte teilnehmen. Jetzt sind wir online statt offline, jeder kann die Ideen sehen und mitgestalten. Wir haben dadurch eine viel größere Reichweite als in einem Workshop. Darüber hinaus interagieren wir sofort mit den relevanten Personengruppen und aktivieren einen riesigen Pool an verfügbarem Wissen.

Figure 2: Quelle: https://twitter.com/alecmcint/status/869862048892694530
Ich kann enorm viele Personen erreichen und sie aktiv in die Wertschöpfung einbinden. Somit reden wir nicht nur über den Kulturwandel, sondern verwirklichen ihn auch tagtäglich in konkreten Situationen. Besonders freut es mich jedes Mal, wenn einzelne Projekte in die operative Umsetzung gehen. Nach der Ideation-Phase begleiten wir vielversprechende Ideenteams und steuern die nötigen Implementierungsschritte ein – je nach Bedarf kommen dabei die enge Zusammenarbeit mit den Linienfunktionen, Teilzeit-Projekte oder Acceleration und Incubation zum Tragen. Generell sind wir jedoch noch lange nicht am Ende der Reise – basierend auf den Rückmeldungen unserer Anwenderinnen und Anwender an den Daimler-Standorten weltweit entwickeln wir die Plattform zusammen mit innosabi weiter. Wir freuen uns auf die weiteren Schritte und viele erfolgreich umgesetzte Innovationen!